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> Einfahren in die Autobahn
Tobi_halt
Beitrag 13.09.2019, 21:34
Beitrag #1


Neuling


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Heute war ich wieder einmal länger auf der BAB unterwegs(nicht nur heute, aber heute gipfelte es)... und am Ende sehr angepisst. Irgendwann vor ca. 2000 Jahren habe ich mal den Führerschein erworben und so im Hinterkopf, dass auf der BAB der durchgehende Verkehr Vorrang hat... 4 mal, auf ca. 15km (viele Auffahrten) musste ich abbremsen dreimal davon über eine Notbremsung weil ein Fahrzeug zweimal LKW einmal PKW vom Beschleunigungsstreifen auf die BAB fuhr ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten... (bzw. blinken raus, der Depp bremst schon). Die BAB war frei, wie waren mit ca. 130km/h unterwegs, ist schon unangenehm... 3 Personen können den Verhalt bezeugenm Kennzeichen wurden notiert... einmal wurden wir auch noch vom LKW Fahrer angegehupt... sollte man das anzeigen....
Laut meiner Fahrschulanusbildung hat der durchgehend Verkehr immer Vorfahrt und im ungünsigsten Fall muss ich eben am Ende des Beschleunigungstreifens anhalten und auf eine entsprechende Lücke warten..., oder bin ich da falsch im Boot?
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MrMurphy
Beitrag 13.09.2019, 21:39
Beitrag #2


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Von deiner Seite aus ist alles korrekt.
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nachteule
Beitrag 13.09.2019, 21:51
Beitrag #3


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Hallo, Tobi_halt,

herzlich willkommen im Verkehrsportal.

Der Durchgangsverkehr auf der Autobahn hat nicht nur Vorrang, sondern Vorfahrt, selbst dann, wenn es sich auf dieser staut.

Das Problem ist, dass viele Fahrzeuglenker auf der Durchgangsfahrbahn automatisch nach links ziehen, wenn sie sich an einer Anschlussstelle dem Einfädelungsstreifen (Beschleunigungsstreifen) nähern, um anderen Fahrzeugen das Auffahren leichter zu machen und diese denken dann natürlich, dass das ja immer so zu sein hat und pochen auf ihr vermeintliches Recht.

Die leidtragenden sind dann die, die auf dem rechten Fahrstreifen bleiben, um den nachfolgenden Verkehr auf dem mittleren oder linken Fahrstreifen nicht auszubremsen oder gar Unfälle zu verursachen.

Kurz und knapp: Du hast nichts falsch gemacht.

Viele Grüße,

Nachteule


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Obelix1968
Beitrag 13.09.2019, 22:04
Beitrag #4


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Deine Beobachtungen kann ich bestätigen. Und es ist auch richtig, dass an Auffahrten der durchgehende Verkehr Vorfahrt hat. Findet der auffahrende Verkehr keine Lücke, die es ermöglich ohne Behinderung des durchgehenden Verkehrs aufzufahren, müsste er eigentlich am Ende der Beschleunigungsspur halten und dann auf eine ausreichende Lücke warten.

Die Praxis ist allerdings, dass die meisten VT im Durchgangsverkehr durchaus versuchen, dem auffahrenden Verkehr das Einfädeln zu ermöglichen - etwa durch Spurwechsel. Leider scheinen aber viele VT aus diesem "Gefallen" abzuleiten, dass das so sein muss - oder glauben gar, dass einem das Auffahren analog "Reißverschlussverfahren" ermöglicht werden MUSS. Das ist allerdings falsch, und wer als Auffahrender den Durchgangsverkehr behindert oder sogar gefährdet, handelt ordnungswidrig, da er die Vorfahrt des Durchgangsverkehrs mißachtet.

Soweit so gut. Du fragst, ob man deratiges Verhalten anzeigen sollte. Da muss man sagen, dass dies mit eingem Aufwand verbunden sein kann, und der "Erfolg" ist wohl eher gering. Kommt es gar zum Prozess, und der Vorfall ereignete sich weit vom der Homebase entfernt, muss man auch wissen, dass Tatort = Gerichtsstand ist. Ggf. kann man dann für eine Zeugenaussage quer durch die Republik reisen.

Ich sage mir in solch einem Fall erstmal, dass ich nicht Auto fahre um andere zu "erziehen". Da hätte man viel zu tun! Und vielleicht fährt man ja selber auch nicht immer korrekt, und ist dann auch froh, wenn nicht jeder das eigene Fehlverhalten gleich zum Anlass für eine Anzeige nimmt. An eine Anzeige denke ich allenfalls in extremen Fällen - etwa wenn der Gegner offenbar mit Vorsatz handelte UND wenn ich (oder andere) massiv gefährdet wurde(n). Aber meist wird selbst dann nichts draus, weil ich keine Lust auf den Aufwand habe - spätestens dann, wenn der erste Ärger verraucht ist.


Tante Edith: Da war Nachteule etwas schneller auf den Tasten... wavey.gif
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Skoddy
Beitrag 13.09.2019, 22:42
Beitrag #5


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Einfach etwas Kooperation zeigen anstatt auf dem eigenen Recht zu beharren würde viele solcher Situationen entschärfen.


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Hornblower
Beitrag 13.09.2019, 23:31
Beitrag #6


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Zitat (Skoddy @ 13.09.2019, 23:42) *
Einfach etwas Kooperation zeigen anstatt auf dem eigenen Recht zu beharren würde viele solcher Situationen entschärfen.


Unsinn!
Üblicherweise materialisieren Auffahrende plötzlich und unvorhersehbar auf dem Beschleunigungsstreifen, und selbst wenn ich so einen Verkehrsteilnehmer ausnahmsweise mal rechtzeitig sehen sollte, will ich doch nicht das Klima schädigen, indem ich den Fuß vom Gas nehme oder gar kurz die Bremse antippe und danach wieder beschleunigen muss... thread.gif


OK, ernsthaft:
Aus den wenigen Worten des TE können wir die wirkliche Situation nicht einschätzen. Üblicherweise hilft Skoddys Tipp aber: Einfach mal mitdenken und gegenseitig Rücksicht nehmen.

Insbesondere, wenn ein LKW auffahren will: Der braucht einfach Strecke, um zu beschleunigen (oder auch abzubremsen). Wenn ich den nicht reinlasse, kann der echte Schwierigkeiten bekommen.

Rücksicht natürlich in Vernünftigem Rahmen: Ich werfe eher nicht den Anker und behindere oder gefährde den Nachfolgenden Verkehr, nur um den Auffahrenden vorzulassen. Und auch nach links ziehen und den Schnellverkehr ausbremsen ist normalerweise nicht der richtige Weg.

Mit bisschen Gehirn klappt die Kooperation aber meistens ganz gut.


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Uwe Mettmann
Beitrag 14.09.2019, 03:45
Beitrag #7


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Alles richtig wenn die Autobahn recht voll ist, dann hilft mitdenken partnerschaftlich zu fahren, um dem anderen das Auffahren zu ermöglichen.

Es gibt aber nicht selten die Situation einer leeren Autobahn, also ein Auffahren ist problemlos möglich. Hier ist das Mitdenken alleine auf Seite des Auffahrenden und dennoch klappt das häufig nicht. Ich denke, genau diese Fälle meint der TE.


Gruß

Uwe
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ired
Beitrag 14.09.2019, 06:20
Beitrag #8


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In Österreich gibt es vereinzelt sogar Schilder die darauf hinweisen den Auffahrenden bitte das Einordnen zu ermöglichen weil dadurch vermutlich weniger Abgase und Unfälle entstehen. Bei der deutschen Variante besteht man auf sein Recht und nach dem Unfall werden die Polizei und Richter beschäftigt ... wavey.gif whistling.gif
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Küstengold
Beitrag 14.09.2019, 06:47
Beitrag #9


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Und woher kommt das? Alle fahren nach links und machen Platz rolleyes.gif rolleyes.gif rolleyes.gif rolleyes.gif rolleyes.gif

Es ist eine richtige Seuche geworden. Nicht nur nervig, sondern auch gefährlich. Wäre schön, wenn die Polizei mal an stark befahrenen Auffahrten kontrollieren würde.
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Uwe Mettmann
Beitrag 14.09.2019, 08:44
Beitrag #10


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Zitat (ired @ 14.09.2019, 07:20) *
In Österreich gibt es vereinzelt sogar Schilder die darauf hinweisen den Auffahrenden bitte das Einordnen zu ermöglichen weil dadurch vermutlich weniger Abgase und Unfälle entstehen. Bei der deutschen Variante besteht man auf sein Recht und nach dem Unfall werden die Polizei und Richter beschäftigt ... wavey.gif whistling.gif

Wie Küstengold bereits geschrieben hat, es wird fast immer Platz gemacht, indem auf die Spur nach links gewechselt wird, auch wenn es eigentlich nicht notwendig ist und andere dadurch stark behindert und manchmal gar gefährdet werden. Daher sehen die Auffahrende das Platzmachen ja schon als selbstverständlich an und fahren einfach „rücksichtslos“ auf die Autobahn auf. Genau durch diese Variante (und nicht durch die deutsche Sturheit) werden in Deutschland Polizei und Richter beschäftigt.

Nun, ich nutzte dieses Platzmachen manchmal für mich aus. Ich will auf die Autobahn, rechts ein PKW und sonst bis auf noch ein Stück vorne ein LKW leer. Auf der linken Spur nähern sich einige schnelle Fahrzeuge. Ich habe nun zwei Möglichkeiten aufzufahren. Ich beschleunige und fahre vor dem PKW auf. Der Nachteil ist, ich laufe anschließend unweigerlich auf den LKW auf, weil links die schnellen Fahrzeuge ankommen, die ich nicht behindern möchte. Die zweite Variante ist, vom Gas zu gehen und den PKW erst passieren zu lassen, um dann auf die Autobahn aufzufahren. Auch hier hänge ich anschließend auf der rechten Spur fest.

Meist ergibt sich wie von Geisterhand aber die dritte Variante, der PKW auf der rechten Spur macht Platz und wechselt nach links. Dadurch bremst er zwar die schnellen Fahrzeuge auf der linken Spur aus, aber diese ist somit für mich frei, also gebe ich Gas, fahre am PKW vorbei und erst dann auf die Autobahn auf. Anschließend kann ich gleich auf die linke Spur wechseln, um zu überholen. So muss es sein, dass andere Verkehrsteilnehmer so zuvorkommend sind und für mich die Autobahn freimachen. smile.gif wink.gif

Ein Szenario, dass ich häufiger mal erlebe.


Gruß

Uwe
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Skoddy
Beitrag 14.09.2019, 08:49
Beitrag #11


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Zitat (Küstengold @ 14.09.2019, 07:47) *
Es ist eine richtige Seuche geworden. Nicht nur nervig, sondern auch gefährlich.

Was ist daran gefährlich?

@Uwe Mettmann

Interessante Option. Ich schau mir das in Ruhe an.



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ulm
Beitrag 14.09.2019, 09:46
Beitrag #12


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Gefährlich ist daran, dass plötzlich vollkommen Unbeteiligte, nämlich die Fahrzeuge auf der linken Fahrspur zu Bremsungen gezwungen werden.

Das Unverständliche an dieser Nettigkeit ist ja:
- Der Einfahrende hat sich um Platz für sich selbst zu kümmern.
- Der rechts Fahrende "mischt sich ein" und macht Platz.
- Der links Fahrende muss bremsen (oder wird gar gefährdet) und badet das Problem des Einfahrenden aus.

Mein Fahrlehrer damals® ist selten sauer geworden und in meiner Erinnerung nur einmal laut geworden:
Als ich mit dem Lkw (Hängerzug) nach links bin, um einem Pkw das Einfahren zu ermöglichen.

Es ist auch in meinen Augen sicherer, wenn ein Einfahrender von 80 auf 40 runterbremsen muss als ein Zügigfahrer von 130 auf 80.

Daneben beobachte ich noch, dass die Einfahrenden neben dem Anspruch, reingelassen zu werden, auch noch immer "umweltfreundlicher" fahren.
Zurückschalten und Vollgas erlebe ich immer seltener. sad.gif
Warum gibt man nicht mehr Vollgas, um sich zügig auf das Tempo der Durchgangsfahrbahn zu bringen?
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Uwe Mettmann
Beitrag 14.09.2019, 09:58
Beitrag #13


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Zitat (ulm @ 14.09.2019, 10:46) *
Daneben beobachte ich noch, dass die Einfahrenden neben dem Anspruch, reingelassen zu werden, auch noch immer "umweltfreundlicher" fahren.

Das ist nicht „umweltfreundlich“ sondern „umweltfeindlich“, denn der Umwelt ist es egal, wer den Mehrausstoß von CO2 und Schadstoffe produziert. Es ist nun mal umweltfeindlicher, selber zwar kein Gas zu geben dafür aber die anderen zum Bremsen zu zwingen und somit zum Vernichten von Energie, die diese dann anschließend wieder reinstecken, um auf die ursprüngliche Geschwindigkeit zu beschleunigen. Somit wird ein Vielfaches an Schadstoffen produziert gegenüber dem ordentlichem Gasgeben beim Auffahren. sad.gif


Gruß

Uwe
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Skoddy
Beitrag 14.09.2019, 10:01
Beitrag #14


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Zitat (ulm @ 14.09.2019, 10:46) *
Gefährlich ist daran, dass plötzlich vollkommen Unbeteiligte, nämlich die Fahrzeuge auf der linken Fahrspur zu Bremsungen gezwungen werden.

Dann liegt aber ein grundsätzlich falsches Verhalten des Spurwechslers vor. Das ist damit nicht typisch für eine Autobahnauffahrt.

Zitat (ulm @ 14.09.2019, 10:46) *
Zurückschalten und Vollgas erlebe ich immer seltener. sad.gif

Kann sein. Ich schalte auch eher weniger zurück. Mir reicht der 6. Gang um auf der Auffädelspur schneller als die rechte Spur zu werden wavey.gif


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Uwe Mettmann
Beitrag 14.09.2019, 10:09
Beitrag #15


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Zitat (Skoddy @ 14.09.2019, 11:01) *
Zitat (ulm @ 14.09.2019, 10:46) *
Gefährlich ist daran, dass plötzlich vollkommen Unbeteiligte, nämlich die Fahrzeuge auf der linken Fahrspur zu Bremsungen gezwungen werden.

Dann liegt aber ein grundsätzlich falsches Verhalten des Spurwechslers vor. Das ist damit nicht typisch für eine Autobahnauffahrt.

Leider ist meine Erfahrung, dass es „typisch“ für viele Platzmacher ist, dass sie schnellere Fahrzeuge auf der mittleren oder linken Spur ausbremsen. Das stört sie nicht, Hauptsache sie selber müssen nicht bremsen. sad.gif

Leider verschätzen diese Spurwechsler sich manchmal und dann wird es kritisch. sad.gif


Gruß

Uwe
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ulm
Beitrag 14.09.2019, 10:10
Beitrag #16


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Zitat (Skoddy @ 14.09.2019, 11:01) *
Dann liegt aber ein grundsätzlich falsches Verhalten des Spurwechslers vor. Das ist damit nicht typisch für eine Autobahnauffahrt.

Es sind doch beide beteiligt, der Einfahrer in der Erwartungshaltung und der Spurwechsler im Nettigkeitsmodus.
Wenn die Einfahrer sich mal wieder mehr ihrer Pflichten besinnen würden (gucken, schauen, glotzen) und dann eben erkennbar verzögern oder richtig stiefeln, dann könnten sie gefahrlos einfahren und niemand kommt in die Verlegenheit, sie reinlassen zu wollen oder zu müssen.


@Uwe
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Brian Basco
Beitrag 14.09.2019, 10:45
Beitrag #17


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Ein vernünftiges Tempolimit und evtl. Aufheben des Rechtsfahrgebots würden diese "Probleme" auch deutlich verringern.
Vollautonomes Fahren löst die Sorgen auch.
So oder so nur noch für überschaubare Zeit ein Problem, macht eigentlich keinen Sinn da viel drüber zu diskutieren...
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ulm
Beitrag 14.09.2019, 10:56
Beitrag #18


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Das problem wäre schon gelöst, wenn die Einfahrenden das Zeichen 205 respektieren würden.
Und genau das machen autonome Fahrzeuge doch hoffentlich.
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Brian Basco
Beitrag 14.09.2019, 11:01
Beitrag #19


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Was ist eigentlich aktuell das "autonomste" auf unseren Autobahnen? Schafft es ein Tesla tagsüber alleine auf eine AB aufzufahren, oder ist das noch nicht aktuell?
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Uwe Mettmann
Beitrag 14.09.2019, 11:34
Beitrag #20


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Zitat (Brian Basco @ 14.09.2019, 11:45) *
Ein vernünftiges Tempolimit und evtl. Aufheben des Rechtsfahrgebots würden diese "Probleme" auch deutlich verringern.
Vollautonomes Fahren löst die Sorgen auch.
So oder so nur noch für überschaubare Zeit ein Problem, macht eigentlich keinen Sinn da viel drüber zu diskutieren...

Die, die resignieren und die Chaoten setzen sich mit ihrem falschen Verhalten durch. sad.gif

Egal, was irgendwo geschrieben wird, sofort findet sich einer, der ein Tempolimit auf der Autobahn fordert. Letztens erst habe ich etwas von einem Unfall im verkehrsberuhigten Bereich gelesen und welche Forderung kam, Tempolimit auf der Autobahn. wink.gif

Die Aufhebung des Rechtsfahrgebots bringt aber auch einige Probleme mit sich, denn dann sind beide Spuren belegt und die, die schneller vorankommen wollen, schlängeln sich durch. Ob das wirklich für weniger Verkehrsunfälle sorgt?

Die Aufhebung des Rechtsfahrgebots funktioniert nur dann, wenn mehr als 2 Spuren vorhanden sind oder wenn das Tempolimit so gering ist, dass alle schneller fahren möchten und die Einhaltung des Tempolimit strikt kontrolliert wird.


Gruß

Uwe

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nachteule
Beitrag 14.09.2019, 11:40
Beitrag #21


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Hallo, Küstengold,

Zitat (Küstengold @ 14.09.2019, 07:47) *
Wäre schön, wenn die Polizei mal an stark befahrenen Auffahrten kontrollieren würde.

was soll die Polizei mit dem wenigen Personal denn noch alles kontrollieren?

Vor Allem: Wie stellst Du Dir solche Kontrollen vor? Sollen die Kollegen zwischen Aus - und Einfahrt auf dem Seitenstreifen stehen und abwarten, ob jemand sich einfach so reindrängelt?

Die Gefahr für die Beamten und auch für andere VT würde hier gar nicht im Verhältnis zum möglichen Verstoß liegen, zumal der erfolg recht zweifelhaft ist.

Viele Grüße,

Nachteule


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Brian Basco
Beitrag 14.09.2019, 11:49
Beitrag #22


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Zitat (Uwe Mettmann @ 14.09.2019, 12:34) *
Die Aufhebung des Rechtsfahrgebots bringt aber auch einige Probleme mit sich, denn dann sind beide Spuren belegt und die, die schneller vorankommen wollen, schlängeln sich durch. Ob das wirklich für weniger Verkehrsunfälle sorgt?

Die Aufhebung des Rechtsfahrgebots funktioniert nur dann, wenn mehr als 2 Spuren vorhanden sind oder wenn das Tempolimit so gering ist, dass alle schneller fahren möchten und die Einhaltung des Tempolimit strikt kontrolliert wird.


Gruß

Uwe


Ich kann mir vorstellen daß das so bei etwa 110 sehr entspannt und stressfrei laufen kann, kommt sicher auch dem autonomen entgegen.
Vielleicht können in der Konstellation dann ja auch LKW und Co. 110 dürfen, oder es trifft sich noch etwas weiter unten um diesen Konflikt noch auszuräumen.
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Uwe Mettmann
Beitrag 14.09.2019, 12:05
Beitrag #23


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Zitat (nachteule @ 14.09.2019, 12:40) *
Hallo, Küstengold,

Zitat (Küstengold @ 14.09.2019, 07:47) *
Wäre schön, wenn die Polizei mal an stark befahrenen Auffahrten kontrollieren würde.

was soll die Polizei mit dem wenigen Personal denn noch alles kontrollieren?

Na ja, es würde ja schon ausreichen, wenn Polizei, wenn sie sowas zufällig sieht und Zeit hat, diese Leute mal zur Rede stellt und eventuell die Verhängung eines Bußgeld veranlasst.

Wenn zu schnell gefahren wird oder auch gedrängelt wird, dann funktioniert das ja auch. Man liest in diesen Fällen dann z.B. in Foren, was für eine Strafe auf den Fragestelle zukommt. Sowas habe ich noch nie im Falle von unachtsamem Auffahren auf die Autobahn oder Spurwechsel gelesen.


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Zitat (Brian Basco @ 14.09.2019, 12:49) *
Ich kann mir vorstellen daß das so bei etwa 110 sehr entspannt und stressfrei laufen kann, kommt sicher auch dem autonomen entgegen.
Vielleicht können in der Konstellation dann ja auch LKW und Co. 110 dürfen, oder es trifft sich noch etwas weiter unten um diesen Konflikt noch auszuräumen.

Fast jeder Tempolimitbefürworter verlangt etwa die Geschwindigkeit als Tempolimit, welche er gerne fährt. Ein sinnvolles Tempolimit, dass wirklich die Unfallzahlen drückt, ist die Orientierung an die langsamsten Verkehrsteilnehmer, den LKWs als 80 km/h als Tempolimit. Bist du dazu bereit?

Dieses Tempolimit wurde gerade vor einiger Zeit als das Tempolimit hier herausgearbeitet. Genau das aber lehnen gerade die Tempolimitbeführworter ab, wohl, weil auch sie ausgebremst werden. Also, wenn du weiter über Tempolimits diskutieren möchtest, empfehle ich dir den entsprechenden Thread zu nutzen und nicht diesen Thread hier für die nächste Tempolimitdiskussion zu entern.

Es ist schon auffällig, egal was diskutiert wird, der Thread wird häufig geentert und eine Tempolimit zu fordern.

Apropos entspannt und stressfrei. Das klappt bei mir auch so, ohne dass ich ein Tempolimit brauche, dass andere einbremst. Man muss nur ein bisschen aufmerksam und vorrausschauend fahren. Wenn man genau dies nicht tut, ist das meist die Ursache, dass das Fahren für einen anstrengend und mit Stress verbunden ist.


Gruß

Uwe
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GM_
Beitrag 14.09.2019, 12:30
Beitrag #24


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Ich mache mir einen Jux daraus, auf eine Schnellstraße korrekt aufzufahren, auch wenn andere mir völlig unnötig Platz machen. Statt diesen Platz zu nutzen gebe ich Vollgas und reihe mich da ein, wo sowieso vorher schon Platz war.
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Uwe Mettmann
Beitrag 14.09.2019, 12:36
Beitrag #25


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Volle Zustimmung. smile.gif
Genauso mache ich das auch, daher habe ich weiter oben auch extra geschrieben:
Zitat (Uwe Mettmann @ 14.09.2019, 09:44) *
Meist ergibt sich wie von Geisterhand aber die dritte Variante, der PKW auf der rechten Spur macht Platz und wechselt nach links. Dadurch bremst er zwar die schnellen Fahrzeuge auf der linken Spur aus, aber diese ist somit für mich frei, also gebe ich Gas, fahre am PKW vorbei und erst dann auf die Autobahn auf. Anschließend kann ich gleich auf die linke Spur wechseln, um zu überholen. So muss es sein, dass andere Verkehrsteilnehmer so zuvorkommend sind und für mich die Autobahn freimachen. smile.gif wink.gif



Gruß

Uwe
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Ernschtl
Beitrag 14.09.2019, 12:40
Beitrag #26


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Und dann war da noch die Fahrerin die auf der rechten Spur der BAB angehalten hat damit ich vor ihr auffahren hätte sollen.


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ulm
Beitrag 14.09.2019, 13:07
Beitrag #27


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Zitat (GM_ @ 14.09.2019, 13:30) *
Ich mache mir einen Jux daraus, auf eine Schnellstraße korrekt aufzufahren, auch wenn andere mir völlig unnötig Platz machen. Statt diesen Platz zu nutzen gebe ich Vollgas und reihe mich da ein, wo sowieso vorher schon Platz war.

Ich glaube, wir haben da einen ähnlichen Humor...

Ich muss auch immer wieder grinsen, wenn das einzige Fahrzeug weit und breit nach links wechselt. Dann bin ich so dreist und benutze den Beschleunigungsstreifen zum (sic!) beschleunigen! So ganz bis zum Ende. Noch rechtzeitig den Blinker links und dann bin ich sowieso schon so weit vor dem Sinnlosspurwechsler, dass er nicht mal mehr mein Kennzeichen lesen kann.

Zitat (Ernschtl @ 14.09.2019, 13:40) *
Und dann war da noch die Fahrerin die auf der rechten Spur der BAB angehalten hat damit ich vor ihr auffahren hätte sollen.

Au ja, die mag ich ganz besonders... ranting.gif wallbash.gif
Sowas sehe ich auch ab und zu. Da bist Du dann links und bekommst selber fast die Panik, weil Du jederzeit damit rechnen musst, dass so ein "Hilfsbereiter" dann auch noch aus dem Stand nach links zieht, weil er vor lauter Begeisterung für den Einfahrwilligen den Blick in den linken Außenspiegel vergisst.
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Küstengold
Beitrag 14.09.2019, 15:51
Beitrag #28


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Zitat (nachteule @ 14.09.2019, 12:40) *
Hallo, Küstengold,

Zitat (Küstengold @ 14.09.2019, 07:47) *
Wäre schön, wenn die Polizei mal an stark befahrenen Auffahrten kontrollieren würde.

was soll die Polizei mit dem wenigen Personal denn noch alles kontrollieren?

Vor Allem: Wie stellst Du Dir solche Kontrollen vor? Sollen die Kollegen zwischen Aus - und Einfahrt auf dem Seitenstreifen stehen und abwarten, ob jemand sich einfach so reindrängelt?


Ja, zum Beispiel.

Oder so wie im Beispiel vom Uwe. Es scheint bei allen Verstößen zu gehen, nur dort nicht. Gerne auch höhere STrafen, so können dann auch mehr Polizisten eingestellt werden.
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Skoddy
Beitrag 14.09.2019, 17:13
Beitrag #29


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Zitat (Küstengold @ 14.09.2019, 16:51) *
Gerne auch höhere STrafen, so können dann auch mehr Polizisten eingestellt werden.

Der beste Beitrag des heutigen Tages rofl1.gif


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Brian Basco
Beitrag 14.09.2019, 20:52
Beitrag #30


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Zitat (Uwe Mettmann @ 14.09.2019, 13:05) *
Fast jeder Tempolimitbefürworter verlangt etwa die Geschwindigkeit als Tempolimit, welche er gerne fährt. Ein sinnvolles Tempolimit, dass wirklich die Unfallzahlen drückt, ist die Orientierung an die langsamsten Verkehrsteilnehmer, den LKWs als 80 km/h als Tempolimit. Bist du dazu bereit?


Klar - ich kann mir aber wie gesagt bei gleichmäßig niedrigem Tempolimit eine etwas höhere Geschwindigkeit für LKW vorstellen als 80, wie Du ja selbst zitierst. Ich weiss nicht, ob es dazu sinnvolle Überlegungen gibt, das müssen wir aber ja hier auch nicht klären.

Der Beitrag wurde von ulm bearbeitet: 14.09.2019, 21:32
Bearbeitungsgrund: zitat auf das Wesentliche gekürzt
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haidi
Beitrag 14.09.2019, 22:00
Beitrag #31


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Zitat (ired @ 14.09.2019, 07:20) *
In Österreich gibt es vereinzelt sogar Schilder die darauf hinweisen den Auffahrenden bitte das Einordnen zu ermöglichen weil dadurch vermutlich weniger Abgase und Unfälle entstehen. Bei der deutschen Variante besteht man auf sein Recht und nach dem Unfall werden die Polizei und Richter beschäftigt ... wavey.gif whistling.gif

Ich hab in Österreich so ein Schild noch nie gesehen. Ich erleichtere das Auffahren, indem ich mit gleichbleibender Geschwindigkeit fahre, sodass der Auffahrende die Situation besser einschätzen kann.

Ich habe früher durchaus auch Platz gemacht. Wenn ich mit dem T3 unterwegs war und jemanden das Einscheren ernöglicht habe, weil der Beschleunigungsstreifen für ihn schon gleich zuende war, dann sind diese Deppen oft mit meiner Geschwindigkeit (Tacho 110 - 120) gefahren und ich hing dann in der 2. Spur fest. Das hat mich gelehrt, dass sich der Auffahrende um sich selbst kümmern soll, ich kümmere mich um mich.
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Skoddy
Beitrag 14.09.2019, 22:26
Beitrag #32


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Ich fahre einfach nicht auf der rechten Spur. Damit entsteht erst gar keine Konfliktsituation mit den Auffahrenden.


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Uwe Mettmann
Beitrag 14.09.2019, 23:08
Beitrag #33


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Zitat (Brian Basco @ 14.09.2019, 21:52) *
Zitat (Uwe Mettmann @ 14.09.2019, 13:05) *
Fast jeder Tempolimitbefürworter verlangt etwa die Geschwindigkeit als Tempolimit, welche er gerne fährt. Ein sinnvolles Tempolimit, dass wirklich die Unfallzahlen drückt, ist die Orientierung an die langsamsten Verkehrsteilnehmer, den LKWs als 80 km/h als Tempolimit. Bist du dazu bereit?

Klar - ich kann mir aber wie gesagt bei gleichmäßig niedrigem Tempolimit eine etwas höhere Geschwindigkeit für LKW vorstellen als 80, wie Du ja selbst zitierst.

Nicht höhere Geschwindigkeit, sondern Limit=LKW-Geschwindigkeit. Also, wie von mir vermutet, für die wirkliche Lösung bist du nicht bereit, denn du möchtest, wie fast alle Tempolimitbeführworter, etwa deine Geschwindigkeit als Limit.

Lese dir bitte den anderen Thread durch, denn da wurde alles erklärt und das ist auch der Ort, um deine Tempolimit-Diskussion weiterzuführen.


Gruß

Uwe
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ired
Beitrag 15.09.2019, 06:44
Beitrag #34


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Zitat (Skoddy @ 14.09.2019, 23:26) *
Ich fahre einfach nicht auf der rechten Spur. Damit entsteht erst gar keine Konfliktsituation mit den Auffahrenden.


... oder man sollte Autobahnauffahrten in Deutschland komplett verbieten, das ist scheinbar einfach zu gefährlich. laugh2.gif
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Küstengold
Beitrag 15.09.2019, 06:54
Beitrag #35


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Nein, die Leute sind einfach zu blöd. Gestern kaum 10 Minuten auf der Autobahn und genau so eine Szene beobachtet, über die wir hier geschrieben haben.

Eine Frau im Clio macht Platz für einen PKW und wechselt nach links. Links fuhr aber schon ein Octavia und schoss den fast ab. Dabei war der Spurwechsel sogar noch absolut sinnlos, da der Passat viel eher auf der Autobahn war, alsdie Frau die Stelle erreichte. Dummheiht ohne Ende.
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Kühltaxi
Beitrag 15.09.2019, 08:30
Beitrag #36


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Zitat (nachteule @ 13.09.2019, 22:51) *
Das Problem ist, dass viele Fahrzeuglenker auf der Durchgangsfahrbahn automatisch nach links ziehen, wenn sie sich an einer Anschlussstelle dem Einfädelungsstreifen (Beschleunigungsstreifen) nähern, um anderen Fahrzeugen das Auffahren leichter zu machen und diese denken dann natürlich, dass das ja immer so zu sein hat und pochen auf ihr vermeintliches Recht.

Das Gegenteil was in der DDR Usus war, stur rechts bleiben auch wenn links Platz ist, ist aber auch nicht das Wahre, da wird sinnlos Verkehrsraum nicht genutzt. Und warum soll der Auffahrer auch scharf beschleunigen müssen wenn dazu keine Not besteht?
Wenn das mit Augenmaß auf beiden Seiten flexibel gehandhabt würde wäre ideal. Der rechts Fahrende macht Platz wenn es geht, der Auffahrer beschleunigt scharf wenn er sieht daß die rechts Fahrenden nicht problemlos ausweichen können.

Durchgezogene Linien die das Ausweichen nach rechts verbieten sind übrigens der grundfalsche Weg, "victim blaming" würden es manche nennen wenn die "victims" hier keine Autofahrer wären die ja eh immer Täter sind.

Zitat (Uwe Mettmann @ 14.09.2019, 04:45) *
Es gibt aber nicht selten die Situation einer leeren Autobahn, also ein Auffahren ist problemlos möglich. Hier ist das Mitdenken alleine auf Seite des Auffahrenden und dennoch klappt das häufig nicht. Ich denke, genau diese Fälle meint der TE.

Gerade da kann man aber ja als rechts Fahrender auch einfach nach links gehen was weniger Gesamtaufwand im System darstellt als daß einer seine Geschwindigkeit entgegen seiner Absicht anpassen muß, und, wie schon gesagt, besser fürs Klima ist es auch. laugh2.gif
Ich mache das gerade in dieser Situation liebend gerne. Der Auffahrende sollte dann nur bitte entweder wegziehen oder zurückfallen und nicht mit exakt meiner Geschwindigkeit weiterfahren.

Ich schreibe das natürlich als einer der 2 Mio. km gefahren hat und für den der Verkehr ein Uhrwerk ist. Schuld und Paragraphen spielen bei meiner Betrachtungsweise eine sekundäre Rolle.

Zitat (Brian Basco @ 14.09.2019, 12:01) *
Was ist eigentlich aktuell das "autonomste" auf unseren Autobahnen? Schafft es ein Tesla tagsüber alleine auf eine AB aufzufahren, oder ist das noch nicht aktuell?

Das wahrscheinlich nicht, aber die Teslas sind schon die einzigen wenn auch inoffiziellen "Level 3"-Autos die einen nicht nur bevormunden sondern einem wirklich Fahrarbeit abnehmen, z. B. im Stau alleine vorrücken oder länger ohne Lenkradberührung alleine fahren, deutsche Autos haben da eine "Totmannfunktion" wie Loks und können, im Grunde künstlich "kastriert", eigentlich garnix wirklich alleine, deutsches Sicherheitsdenken eben. Teslas sind auch in Holland typgeprüft, mit einer deutschen Typprüfung geht das noch nicht.

Zitat (Uwe Mettmann @ 14.09.2019, 09:44) *
Meist ergibt sich wie von Geisterhand aber die dritte Variante, der PKW auf der rechten Spur macht Platz und wechselt nach links. Dadurch bremst er zwar die schnellen Fahrzeuge auf der linken Spur aus, aber diese ist somit für mich frei, also gebe ich Gas, fahre am PKW vorbei und erst dann auf die Autobahn auf. Anschließend kann ich gleich auf die linke Spur wechseln, um zu überholen. So muss es sein, dass andere Verkehrsteilnehmer so zuvorkommend sind und für mich die Autobahn freimachen. smile.gif wink.gif

Kann es sein daß dein Auto schon rein optisch "schnell" aussieht? laugh2.gif
Mit Sprinter und ollem Zaffi passiert einem sowas definitiv nicht.

Zitat (Uwe Mettmann @ 14.09.2019, 10:58) *
Das ist nicht „umweltfreundlich“ sondern „umweltfeindlich“, denn der Umwelt ist es egal, wer den Mehrausstoß von CO2 und Schadstoffe produziert. Es ist nun mal umweltfeindlicher, selber zwar kein Gas zu geben dafür aber die anderen zum Bremsen zu zwingen und somit zum Vernichten von Energie, die diese dann anschließend wieder reinstecken, um auf die ursprüngliche Geschwindigkeit zu beschleunigen. Somit wird ein Vielfaches an Schadstoffen produziert gegenüber dem ordentlichem Gasgeben beim Auffahren. sad.gif

Das stimmt aber nur für das Szenario wo man mit Platzmachen Linksfahrer ausbremst. Das daß ein No-Go ist, darüber sind wir uns wohl alle einig. Es geht einzig und alleine um das Platzmachen bei links frei, bis zum Horizont!

Zitat (ulm @ 14.09.2019, 14:07) *
Ich muss auch immer wieder grinsen, wenn das einzige Fahrzeug weit und breit nach links wechselt. Dann bin ich so dreist und benutze den Beschleunigungsstreifen zum (sic!) beschleunigen! So ganz bis zum Ende. Noch rechtzeitig den Blinker links und dann bin ich sowieso schon so weit vor dem Sinnlosspurwechsler, dass er nicht mal mehr mein Kennzeichen lesen kann.

Woher weiß dein "Sinnlosspurwechsler" denn vorher daß es "sinnlos" ist? Du könntest ja auch eine Trantüte sein die sich mit 80 vor seine Nase setzt. Das ist was ich typischerweise erlebe und warum ich oft "präventiv" Platz mache. Also nicht nur selbstlose Nettigkeit sondern auch eine gewisse Portion Egoismus. whistling.gif


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"Es stimmt, die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben. Das Sonnensystem wird unser Kindergarten." - Konstantin Ziolkowski, russischer Raumfahrttheoretiker
"Das haben nicht wir verlindnert!" - Cem Özdemir
"Heute fahren wir dank der EU mit dem Auto bis nach Portugal ohne Schlagbäume. Wenn es nach der AfD ginge könnten wir das nicht mehr, die würden die Schlagbäume wieder einführen. Wenn es aber nach den Grünen ginge könnten wir es auch nicht mehr, weil wir dann kein Auto mehr hätten." - Christian Lindner
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ulm
Beitrag 15.09.2019, 10:13
Beitrag #37


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Zitat (Kühltaxi @ 15.09.2019, 09:30) *
Woher weiß dein "Sinnlosspurwechsler" denn vorher daß es "sinnlos" ist?

Das sind die Menschen, die ich als Einfahrwilliger in einhundert Meter Entfernung im Rückspiegel sehe, ohne aufgrund der Entfernung den Fahrzeugtyp erkennen zu können und die dann gleichsam einen Haken schlagen und in einer hektischen Bewegeung den Fahrstreifen wechseln.
Aufgrund der Geschwindigkeit der Sinnlosspurwechseler werden sie selbst einen Lkw wahrscheinlich erst in zehn Sekunden erreichen, also eigentlich genug Zeit, die Situation wahrzunehmen, zu beurteilen und dann zu handeln. Die handeln erst, bevor sie wissen, was um sie herum passiert.

Und:
Keine Sorge, auch ich lasse manchmal Fahrzeuge herein. Aber eben erst, nachdem ich sicher bin, dass links niemand genbervt oder gefährdet wird und der Einfahrwillige auch seinen Teil zum Einfahren beiträgt.
Ich mache sicher keinen Platz für Menschen, die in die Durchgangsfahrbahn hineinkullern wollen.

Je mehr Verkehr wir haben, desto sinnvoller finde ich die alte DDR-Regelung. Damals® war es bei Strafe verboten, die Spur zu wechseln, um andere Fahrzeuge hineinzulassen. Das hat einen riseigen Vorteil: Der Einfahrwillige weiss ganz eindeutig, dass es sein Problem ist, wie er "auf die Bahn" kommt.
"Bei uns" wird das mehr und mehr zum Problem der Fahrer auf der Durchgangsfahrbahn gemacht...
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Doc aus Bückeburg
Beitrag 15.09.2019, 10:13
Beitrag #38


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Es gibt dann ja auch nch Trantüten, die nicht nur blindlings auf die rechte Spur ziehen, sondern dann gleich noch - warum auch immer - eine Spur weiter nach links.
Gestern Nachmittag hätte ich beina so einen abgeschossen.
Minden, autobahnähnliche B 61 zwischen Weserauentunnel und "Birne"; auf der betreffenden Richtungsfahrbahn ist nichts los.

Ich möchte von der B 65 aus auf besagte B 61 auffahren.
Vor mir in der Zufahrt zum Beschleinugungsstreiden ein langsamerer Skoda.
Da auf der B 61 "von hinten" alles frei ist, setze ich den linken Blinker, gebe Vollgas und wechsle sofort nach linksaußen, um den Skoda zu überholen.
Aber er zieht - OHNE zu blinken - enebfalls direkt vom Standstreifen aus nach links! scared.gif

Zischen meiner vorderen und seiner hinteren Stoßstange hätte wahescheinlich nicht mal mehr mein Führerschein meine Fahrerlaubniskarte Platz gehabt.

Und WARUM macht der sowas?
Nicht etwa, weil er gleich "durchstarten" wollte um einen langsameren Vordermann zu überholen: Da WAR keiner.
Nö, aber einen guten Kilometer weiter endet der autobahnmäßige Ausbau und die B 61 fädelt sich dort in die berühmte "Birne" ein.
Da kamm man ja schon mal auf einen Kilometer vorher auf freier Strecke links einordnen. wallbash.gif

Doc


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Es gibt Dinge, die muss man glauben, um sie sehen zu können,
und es gibt Dinge, die muss man sehen, um sie glauben zu können.
Und dann gibt es noch ein paar Dinge, die kann man einfach nicht glauben, obwohl man sie sieht!
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Datura
Beitrag 15.09.2019, 10:33
Beitrag #39


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Da hat genau in dem Moment das Navi gesagt: bitte zum Abbiegen in 1000m links einordnen'. Es gibt so ein paar Stellen, wo genau das, was du beschreibst, sehr oft passiert (zb Kreuz Neuss West von Aachen kommend). Da wird oft nicht mehr auf die Schilder oder gar den nachfolgenden Verkehr geachtet, geschweige denn die Situation selbst beurteilt - es ist Faulheit, man hat es abgegeben an das Navi... und das ist dann auch schuld, wenn es schiefgeht.
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Brian Basco
Beitrag 15.09.2019, 16:07
Beitrag #40


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Zitat (Uwe Mettmann @ 15.09.2019, 00:08) *
Zitat (Brian Basco @ 14.09.2019, 21:52) *
Zitat (Uwe Mettmann @ 14.09.2019, 13:05) *
Fast jeder Tempolimitbefürworter verlangt etwa die Geschwindigkeit als Tempolimit, welche er gerne fährt. Ein sinnvolles Tempolimit, dass wirklich die Unfallzahlen drückt, ist die Orientierung an die langsamsten Verkehrsteilnehmer, den LKWs als 80 km/h als Tempolimit. Bist du dazu bereit?

Klar - ich kann mir aber wie gesagt bei gleichmäßig niedrigem Tempolimit eine etwas höhere Geschwindigkeit für LKW vorstellen als 80, wie Du ja selbst zitierst.

Nicht höhere Geschwindigkeit, sondern Limit=LKW-Geschwindigkeit. Also, wie von mir vermutet, für die wirkliche Lösung bist du nicht bereit, denn du möchtest, wie fast alle Tempolimitbeführworter, etwa deine Geschwindigkeit als Limit.

Lese dir bitte den anderen Thread durch, denn da wurde alles erklärt und das ist auch der Ort, um deine Tempolimit-Diskussion weiterzuführen.


Gruß

Uwe


Was ist an "Klar" unklar?
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Küstengold
Beitrag 15.09.2019, 16:08
Beitrag #41


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Zitat (Kühltaxi @ 15.09.2019, 09:30) *
Zitat (nachteule @ 13.09.2019, 22:51) *
Das Problem ist, dass viele Fahrzeuglenker auf der Durchgangsfahrbahn automatisch nach links ziehen, wenn sie sich an einer Anschlussstelle dem Einfädelungsstreifen (Beschleunigungsstreifen) nähern, um anderen Fahrzeugen das Auffahren leichter zu machen und diese denken dann natürlich, dass das ja immer so zu sein hat und pochen auf ihr vermeintliches Recht.

Das Gegenteil was in der DDR Usus war, stur rechts bleiben auch wenn links Platz ist, ist aber auch nicht das Wahre, da wird sinnlos Verkehrsraum nicht genutzt.

Alles besser als diese dämlichen Spurwechsel.
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Doc aus Bückeburg
Beitrag 15.09.2019, 16:14
Beitrag #42


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Was spricht dagegen, dass ich auf die linke Spur ausweiche (sofern ich keinen schnelleren Linksfahrer behindere), wenn ich damit einem oder mehreren Fahrzeug(en) das Auffahren vom Beschleunigungsstreifen auf die durchgehende Fahrbahn ermögliche?

Doc think.gif


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ulm
Beitrag 15.09.2019, 17:10
Beitrag #43


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Eigentlich würde nichts dagegen sprechen.
Der Alltag auf der Straße lässt mich allerdings zu dem Schluss kommen, dass es genug Einfahrende gibt, die die Nettigkeit des Durchgangsverkehrs zu einer Pflicht umdeuten und dann in unpassenden Situationen recht rücksichtslos in die durchgehende Fahrbahn ziehen.
Daher kann ich die Fraktion "Niemals die Spur wechseln" gut verstehen, denn das Ergebnis ist eindeutig: Der Einfahrende muss isch um seinen Kram selber kümmern.
Das "Ich lasse Dich rein, wenn es geht, aber wenn nicht, musst Du halt selber sehen, wo Du bleibst" scheint manche Verkehrsteilnehmer zu überfordern...
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Skoddy
Beitrag 15.09.2019, 17:15
Beitrag #44


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Irgendwie verstehe ich die ganze Diskussion nicht, Rechts fahren óblicherweise LKWs und keine PKWs. Laster machen eher selten Platz und wenn doch, dann eher für Kollegen. Ansonsten sehe ich kaum Konflikte zwischen auffahrende und rechts fahrende PKW.


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ulm
Beitrag 15.09.2019, 17:20
Beitrag #45


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Warum fahren rechts kaum Pkw?

Sind da manche Pkw-Fahrer mit dem Spurwechsel überfordert?
Magenls Übung und Erfahrung geht´s dann wohl auch schief, wenn man jemanden hereinlassen will.
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KJK
Beitrag 15.09.2019, 17:24
Beitrag #46


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Ah, jetzt, ja lightbulb.gif !
Mein Fehler ist, dass ich auch mit dem PKW, wenn es möglich ist, rechts fahre blushing.gif (also das Rechtsfahrgebot beachte): Nur dadurch rufe ich Konflikte hervor...

Wenn ich sehe, dass es für den Auffahrenden schwierig wird und ich das durch Ausweichen problemlos entschärfen kann, tue ich das. Wenn eine der beiden Voraussetzungen nicht gegeben ist, fahre ich meinen Stiefel weiter.


--------------------
Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.
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jeho
Beitrag 15.09.2019, 17:54
Beitrag #47


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Hallo @Doc

Zitat
Was spricht dagegen, dass ich auf die linke Spur ausweiche (sofern ich keinen schnelleren Linksfahrer behindere), wenn ich damit einem oder mehreren Fahrzeug(en) das Auffahren vom Beschleunigungsstreifen auf die durchgehende Fahrbahn ermögliche?

Doc think.gif


man muss da weiter denken. Zum Einem, wie bereits angesprochen, inspiriert das die falsch auffahrenden VT ihr Verhalten nicht zu hinterfragen. "Der macht eh Platz..."
Zum Anderen sehe ich ein weiteres Problem, was sicher nicht immer gegeben ist.
Schaust du wenn du die Spur wechselst auch was auf deiner Spur hinter dir so los ist?

Mal ein Beispiel, selbst erlebt (schon eine Weile her).
Ich fahre mit einem größerem Transporter auf der rechten Spur einer BAB, hinter mir fährt ein Kleinwagen. Dieser hält den Sicherheitsabstand nicht ganz korrekt ein (hier nur wegen der Sichtbarkeit wichtig).

An einer Auffahrt kommt ein Fz. und will auf die BAB wechseln. Ich schaue in den Rückspiegel, blinke und ziehe nach links. Noch während ich am Spurwechseln bin fährt der Auffahrende VT vom Beschleunigungsstreifen auf die rechte Spur. Der mir folgende Kleinwagen hatte keine Chance, er versuchte noch auszuweichen, erwischte den Auffahrenden aber trotzdem, es kam zum Unfall.


Gruß JeHo


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Wenn Jeder bereit wäre für sein (Fehl)Verhalten und Missgeschicke auch vorbehaltlos die Verantwortung zu übernehmen,
dann wäre unsere "Miteinander" viel entspannter.
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Skoddy
Beitrag 15.09.2019, 19:01
Beitrag #48


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Vielleicht sind bei Euch die Autobahnen nicht so voll. Die von mir befahrenen haben überwiegend eine durchgehende LKW-Kolonne. Auch wenn ich eher bedächtig unterwegs bin gibt es nicht so viele Gelegenheiten für die rechte Spur. Und wenn doch ist ja durch einen Spurwechsel nach rechts gerade in der Mitte eine Lücke entstanden. Die kann ich ja bequem wieder auffüllen wenn ich an einer frequentierten Auffahrt vorbei komme.

Die hier diskutierten Konflikte gehen irgendwie an mir vorbei. Warum ist das bei Euch anders?

Wenn genug Platz auf allen Spuren ist braucht es ja auch keine Verkehrswende.


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jeho
Beitrag 15.09.2019, 19:53
Beitrag #49


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Zitat (Skoddy @ 15.09.2019, 20:01) *
Vielleicht sind bei Euch die Autobahnen nicht so voll.


Zum Glück rolleyes.gif

Gestern früh Abfahrt (auf der BAB) 07:45 Uhr, 115 km über zwei BAB (beide zweispurig und weitgehend ohne Tempolimit). Tempomat auf 150 km/h eingestellt.
Drei mal musste der Tempomat raus wegen 1x Tunnel, 1x Straßenschäden und einmal auf der Überfahrt von einer auf die andere BAB.
Dann noch zweimal wegen einem langsameren "Überholer" vor mir. Alles Top.

Die Woche über wenn ich eine andere BAB (dreispurig, auch ohne Limit) nutze kann ich fast immer mit Tempomat 130 km/h fahren und das oft auf der ganz rechten Spur.
Durch die 220.000 Einwohnerstadt geht es selbst mit ca. 30 Baustellen / gesperrten Straßen ohne wirkliche Probleme.

Fazit: Die Wahl des Wohnorts macht es whistling.gif

Gruß JeHo


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Doc aus Bückeburg
Beitrag 15.09.2019, 22:32
Beitrag #50


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... und vor allem die Wahl der Uhrzeit!
"Unsere"A 2 zählt zwischen dem Ruhrtgebiet zun Braunschweig zweifelsohne zu den am stärksten befahrenen Autobahnen.
Zur rush-hour herrscht auf der A 2 um Hannover herum Stillstand. Aber eben nur DANN.

Ja, auch auf der A3 zwischen dem Leverkusener Kreuz und dem Kreuz Köln Ost bin ich manchmal schon zügig durchgekommen... tongue.gif.

Doc


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