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> 1,5 Promille, Ersttäter, habe einen großen Fehler gemacht
DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 18:01
Beitrag #1


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Ich bin am Wochenende das erste Mal in meinem Leben besoffen Auto gefahren. War ein Fehler, aber das kann ich jetzt leider nicht mehr ändern. Wurde nach ca. 2 Minuten von der Polizei angehalten und hatte 1,5 Promille Atemalkohol. Wie hoch der Blutwert ist, kann ich momentan noch nicht sagen. Man hört ja immer wieder widersprüchliche Angaben zum Blutwert, manche sagen, dieser sei höher als der Atemwert, andere wiederrum meinen, er sei niedriger. Wahrscheinlich ist das aber jedesmal anders. Ich bete jedenfalls, dass er nicht über 1,6 liegt. Vielleicht ein paar Worte zu mir: Ich bin 22, habe keine Probezeit mehr aber auch kein Einkommen, da ich (wieder) Schüler bin. Punkte in Flensburg habe ich derzeit einen, da ich vor einem Monat innerorts mal zu schnell gefahren bin. Ansonsten bin ich aber im Verkehr noch nicht aufgefallen (außer noch einmal wegen zu schnell Fahren vor mehr als zwei Jahren, auch nur 1 Punkt, der müsste aber inzwischen weg sein). Wie schaut es aus, wann könnte ich meinen Führerschein frühestens wieder haben und was wird mich die ganze Sache voraussichtlich kosten? Wie schaut es eigentlich mit einer Vorstrafe aus?

Hatte aber immerhin Glück im Unglück, da ich als Schüler auf das Auto nicht angewiesen bin, die Überlegung, es zu verkaufen, stand schon länger im Raum. Vor einem Jahr wäre das noch eine Katastrophe gewesen. Stimmt es eigentlich, dass es in solchen Fällen nicht immer zu einer Verhandlung kommt? Kann es bei Ersttätern wie mir eigentlich auch vorkommen, dass ich die MPU auch unter 1,6 Promille machen muss?

Ich freue mich auf eure Antworten!
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darkstar
Beitrag 13.12.2006, 18:09
Beitrag #2


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1.) Rechne mal mit ca. 35 Tagessätzen (1TS=Monatsnetto/30). Wenn du kein Einkommen hättest wärst du tot, irgendwie mußt du dich ja am Leben erhalten. Also wird wohl ein geldwerter Vorteil bestehen der herangezogen werden kann.
2.) ca. 10-12 Monate FE-Entzug. Neubeantragung frühestens 3 Monate vor Sperrfristende Kosten 150€
3.) Sperrfristverkürzung mgl mit einem Seminar wie z.B. Mainz77 oder NAFAPlus siehe klick. Bringt ca. 1-2 Monate weniger. Kosten ca. 300€
4.) keine Punkte da Entzug
5.) Ist die BAK 1,6‰ oder mehr, dann gehts zur MPU (373€), da ist aber oft noch einiges an Aufarbeitung nötig.
6.) Strafbefehl in ca. 2-3 Monaten. Verhandlung recht unwahrscheinlich es sei denn bei Einspruch

Bei Ersttäter MPU grundsätzlich möglich aber unwahrscheinlich. Ob der BAK höher ist kommt auf den Abstand zwischen Trinkende und BAK an.

mfg
darkstar


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DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 18:37
Beitrag #3


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Zitat (darkstar @ 13.12.2006, 18:09) *
1.) Rechne mal mit ca. 35 Tagessätzen (1TS=Monatsnetto/30). Wenn du kein Einkommen hättest wärst du tot, irgendwie mußt du dich ja am Leben erhalten. Also wird wohl ein geldwerter Vorteil bestehen der herangezogen werden kann.


Ich lebe von 350 Euro Taschengeld im Monat.

Zitat
2.) ca. 10-12 Monate FE-Entzug. Neubeantragung frühestens 3 Monate vor Sperrfristende Kosten 150€
3.) Sperrfristverkürzung mgl mit einem Seminar wie z.B. Mainz77 oder NAFAPlus siehe klick. Bringt ca. 1-2 Monate weniger. Kosten ca. 300€


Ich werde bis voraussichtlich Juli 2008 auf den Führerschein verzichten können.

Zitat
5.) Ist die BAK 1,6‰ oder mehr, dann gehts zur MPU (373€), da ist aber oft noch einiges an Aufarbeitung nötig.


Ist die MPU beim ersten Mal schaffbar?

Zitat
6.) Strafbefehl in ca. 2-3 Monaten. Verhandlung recht unwahrscheinlich es sei denn bei Einspruch


Kommt das dann ins Führungszeugnis?

Zitat
Bei Ersttäter MPU grundsätzlich möglich aber unwahrscheinlich. Ob der BAK höher ist kommt auf den Abstand zwischen Trinkende und BAK an.


Oh, das könnte dann kritisch werden. Wurde gegen 4 Uhr erwischt, zuletzt getrunken habe ich wahrscheinlich zwischen 2 und 3 Uhr.
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darkstar
Beitrag 13.12.2006, 18:48
Beitrag #4


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Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 18:37) *
Ich lebe von 350 Euro Taschengeld im Monat.
Dann wird der TS so ca. 10-12€. Allerdings muß da alles auch an Geldwerten Vorteilen drin sein.
Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 18:37) *
Ich werde bis voraussichtlich Juli 2008 auf den Führerschein verzichten können.
Das ist okay.
Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 18:37) *
Ist die MPU beim ersten Mal schaffbar?
Sicher, kommt auf die Vorbereitung an.
Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 18:37) *
Kommt das dann ins Führungszeugnis?
Alles >90TS geht ins FZ, da wirst du darunter bleiben.
Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 18:37) *
Oh, das könnte dann kritisch werden. Wurde gegen 4 Uhr erwischt, zuletzt getrunken habe ich wahrscheinlich zwischen 2 und 3 Uhr.
Abwarten was kommt. Bis zu 1-1 1/2h nach Trinkende befindet man sich in der Anflutungsphase. Da ist der AAK niedriger als der BAK da noch nicht alles resorbiert wurde. Frage mal in ca. 1 Woche auf der Wache nach der BAK.

mfg
darkstar


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GSX-R
Beitrag 13.12.2006, 18:49
Beitrag #5


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Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 18:37) *
Ich lebe von 350 Euro Taschengeld im Monat.

Nun, es gibt einen Mindesttagessatz von IMHO 5 €. Ratenzahlung ist meist möglich.
Zitat
Ist die MPU beim ersten Mal schaffbar?

Ja. Mit entsprechender Vorbereitung durchaus. Das Märchen von mindestens einmal durchfallen ist hartnäckig, aber Unsinn.
Zitat
Kommt das dann ins Führungszeugnis?

Nein. Das passiert erst ab 90 TS
Zitat
Oh, das könnte dann kritisch werden. Wurde gegen 4 Uhr erwischt, zuletzt getrunken habe ich wahrscheinlich zwischen 2 und 3 Uhr.

Wird ein Grenzfall. Zittern ist angesagt....


Edit
@ Darkstar: Wenn das so weitergeht bekommst Du von mir Schreibverbot.... dry.gif mad.gif ranting.gif

wink.gif rofl1.gif

Der Beitrag wurde von GSX-R bearbeitet: 13.12.2006, 18:51


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DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 19:59
Beitrag #6


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Danke erstmal für eure Antworten. Ein klein Wenig haben diese mich jetzt wiederaufgebaut, es gibt also Licht am Ende des Tunnels. Angenommen ich habe jetzt 1,7 Promille lt. Blutabnahme. Inwiefern würde das sich dann auf das Strafmaß auswirken? Wäre der einzige Unterschied, dass ich die MPU machen müsste? Gemäß der Annahme, dass ich diese auf Anhieb bestehe, wie viel Euro müsste ich dann für diese zahlen? Mit wie viel Euros müsste ich, insofern ich keinen Anwalt nehme, insgesamt (mit MPU) ca. rechnen? Ich bekomme zwar Taschengeld, allerdings habe ich noch einige Geldreserven im Hintergrund (haben meine Eltern u. Verwandten seit meiner Geburt für mich angespart, dürften insgesamt ca. 15.000 Euro sein). Ach ja, woher wissen die, im Falle dass es zu keiner Verhandlung kommt, wie viel Geld ich verdiene?
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GSX-R
Beitrag 13.12.2006, 20:14
Beitrag #7


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Auf das Strafmaß wirkt sich das nicht so sehr aus. Aber eine MPU sollte man nicht unterschätzen. Die ist nicht in nackten Geldangaben berechenbar, da muss man erst mal durch.

Deine Geldreserven würde ich nicht grad angeben. wink.gif


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Jens
Beitrag 13.12.2006, 20:20
Beitrag #8


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Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 19:59) *
woher wissen die, im Falle dass es zu keiner Verhandlung kommt, wie viel Geld ich verdiene?
Indem du Angaben zu deinem Einkommen machst, wenn es keine Verhandlung gibt wird dem zu erwartenden Strafbefehl sicherlich eine Anhörung vorausgehen.


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Jack Daniels
Beitrag 13.12.2006, 20:33
Beitrag #9


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Noch ein kleiner Tip,das du noch nie besoffen mit dem Auto gefahren bist wird dir keiner abkaufen,dazu sind die 1,5 Promille zu hoch.Zum besoffen fahren gehören auch die Fahrten zwischen 0,1 und den 1,5 Promill.
Nur mal als Denkansatz in den Raum gestellt falls es zur MPU kommt.
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DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 20:41
Beitrag #10


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Zitat (Jack Daniels @ 13.12.2006, 20:33) *
Noch ein kleiner Tip,das du noch nie besoffen mit dem Auto gefahren bist wird dir keiner abkaufen,dazu sind die 1,5 Promille zu hoch.Zum besoffen fahren gehören auch die Fahrten zwischen 0,1 und den 1,5 Promill.
Nur mal als Denkansatz in den Raum gestellt falls es zur MPU kommt.


Ich habe ja schon öfters mal was getrunken, gefahren bin ich aber besoffen wirklich noch nie!
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GSX-R
Beitrag 13.12.2006, 20:45
Beitrag #11


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Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 20:41) *
Ich habe ja schon öfters mal was getrunken, gefahren bin ich aber besoffen wirklich noch nie!

Gut, ich würde sagen, das wird Thema, wenn die BAK da ist und sie wirklich über 1,6 ‰ sein sollte...


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DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 20:51
Beitrag #12


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Zitat (GSX-R @ 13.12.2006, 20:45) *
Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 20:41) *

Ich habe ja schon öfters mal was getrunken, gefahren bin ich aber besoffen wirklich noch nie!

Gut, ich würde sagen, das wird Thema, wenn die BAK da ist und sie wirklich über 1,6 ‰ sein sollte...


Das werde ich euch, sobald ich das Ergebnis habe, mitteilen. Vielleicht noch eine kleine Anekdote: Vor ca. einem halben Jahr war ich mit 2 Kumpels eine Stadt weiter abends fort. Ich trank nicht besonders viel an diesem Abend, vielleicht 2-3 Cocktails, die anderen beiden waren sternhagelvoll. Gegen 6 Uhr morgens waren die beiden wieder auf einem Level, auf dem sie nicht mehr lallen mussten und wollten nach Hause fahren. Der Autobesitzer wollte mich überreden, mit seinem Auto zu fahren, schließlich sei ich ja praktisch nüchtern. Dem war auch so, trotzdem lehnte ich ab. Auch wenn wir dadurch erst viel später nach Hause kamen und ich wahrscheinlich unter 0,5 o/oo hatte, habe ich diese Ablehnung nie bereut. Gerade jetzt weiß ich auch, warum.
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darkstar
Beitrag 13.12.2006, 20:57
Beitrag #13


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Naja so ungefähr ist eine MPU schon berechenbar der GSX-R wills bloß nicht sagen. laugh.gif

AlkoholMPU 373€
LW aller 6 Wochen über mind. 6 Monate ca. 50-70€ (keine Pflicht aber sehr preiswert, zum Nutzen)

kostengünstige Angebote zum Bestehen:
Buch (10€), Forum (0€), Suchtberatung (0€), Selbsthilfegruppe (0€)
kostenpflichtige weitere Angebote:
Verkehrspsychologe (ca. 70€/h), Kurs (300-1xxx€)

Wäre ich in der Situation wie du würde ich LW machen und die ersten 2-3 Optionen der kostengünstigen Angebote machen.

mfg
darkstar


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GSX-R
Beitrag 13.12.2006, 21:00
Beitrag #14


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Zitat (darkstar @ 13.12.2006, 20:57) *
Naja so ungefähr ist eine MPU schon berechenbar der GSX-R wills bloß nicht sagen. laugh.gif

Nö, der GSX-R ist bloß zu faul und lässt den darkstar ran. tongue.gif


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DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 21:07
Beitrag #15


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Zitat (darkstar @ 13.12.2006, 20:57) *
Naja so ungefähr ist eine MPU schon berechenbar der GSX-R wills bloß nicht sagen. laugh.gif

AlkoholMPU 373€
LW aller 6 Wochen über mind. 6 Monate ca. 50-70€ (keine Pflicht aber sehr preiswert, zum Nutzen)

kostengünstige Angebote zum Bestehen:
Buch (10€), Forum (0€), Suchtberatung (0€), Selbsthilfegruppe (0€)
kostenpflichtige weitere Angebote:
Verkehrspsychologe (ca. 70€/h), Kurs (300-1xxx€)

Wäre ich in der Situation wie du würde ich LW machen und die ersten 2-3 Optionen der kostengünstigen Angebote machen.

mfg
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Wäre es auch sinnvoll, kostenpfl. Kurs, Leberwerte und Verkehrspsychologen schon jetzt zu machen, wo ich noch gar nicht weiß, ob ich überhaupt zur MPU muss?
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GSX-R
Beitrag 13.12.2006, 21:08
Beitrag #16


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Nein. Abstinenz ja, vielleicht schon mal einen Leberwert als Anhaltspunkt, aber alles Andere ist IMHO zu früh.


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Jens
Beitrag 13.12.2006, 21:10
Beitrag #17


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Zitat (GSX-R @ 13.12.2006, 21:00) *
Nö, der GSX-R ist bloß zu faul und lässt den darkstar ran. tongue.gif
Dann solltest du dir das mit dem
Zitat (GSX-R @ 13.12.2006, 18:49) *
Schreibverbot
aber nochmal genauestens überlegen.


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GSX-R
Beitrag 13.12.2006, 21:12
Beitrag #18


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Zitat (jensl669 @ 13.12.2006, 21:10) *
Zitat (GSX-R @ 13.12.2006, 21:00) *
Nö, der GSX-R ist bloß zu faul und lässt den darkstar ran. tongue.gif
Dann solltest du dir das mit dem
Zitat (GSX-R @ 13.12.2006, 18:49) *
Schreibverbot
aber nochmal genauestens überlegen.

rofl1.gif rofl1.gif rofl1.gif rofl1.gif rofl1.gif rofl1.gif


Mann, der ist für das Forum unbezahlbar. tongue.gif wavey.gif


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DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 21:50
Beitrag #19


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Zitat (GSX-R @ 13.12.2006, 21:08) *
Nein. Abstinenz ja, vielleicht schon mal einen Leberwert als Anhaltspunkt, aber alles Andere ist IMHO zu früh.



Also einfach mal im Lauf der nächsten Woche zum Onkel Doktor gehen und Leberwerte messen lassen? Oder muss das ein bestimmter Arzt sein? Zahlt das die Krankenkasse? (Bin privatversichert)
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darkstar
Beitrag 13.12.2006, 22:00
Beitrag #20


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Kann der Hausarzt sein, kostet ca. 15€. Ich würde warten bis ich die BAK habe, so eine Eile ist eigendlich (noch) nicht geboten.

@ GSX-R blushing.gif

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DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 22:23
Beitrag #21


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Zitat (darkstar @ 13.12.2006, 22:00) *
Kann der Hausarzt sein, kostet ca. 15€. Ich würde warten bis ich die BAK habe, so eine Eile ist eigendlich (noch) nicht geboten.

@ GSX-R blushing.gif

mfg
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Kommt der BAK-Wert gleichzeitig mit dem Schreiben der Staatsanwaltschaft oder werde ich darüber schon früher informiert? Falls früher: Muss ich mich selbst darum kümmern, dies zu erfahren, sprich die Polizeidienststelle anrufen, oder bekomme ich dazu etwas früher ein seperates Schreiben? Falls ja, wann kann ich damit rechnen?
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darkstar
Beitrag 13.12.2006, 22:30
Beitrag #22


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Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 22:23) *
Kommt der BAK-Wert gleichzeitig mit dem Schreiben der Staatsanwaltschaft oder werde ich darüber schon früher informiert?
Ja gleichzeitig mit Strafbefehl, kann aber sein das vorher noch eine Vorladung kommt wo man das auch schon erfahren kann. Da macht es aber keinen Sinn hinzugehen und irgendwelche Angaben zu machen. Keine Aussage darf dir nicht neg. angelastet werden.
Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 22:23) *
Falls früher: Muss ich mich selbst darum kümmern, dies zu erfahren, sprich die Polizeidienststelle anrufen, oder bekomme ich dazu etwas früher ein seperates Schreiben? Falls ja, wann kann ich damit rechnen?
Von der Polizei kommt nichts es sei denn ein freundlicher police.gif ruft dich kulanterweise an oder will dich nochmal zur Vorladung sehen.

Das beste ist anzurufen oder wenn das nicht ausreicht (Datenschutz) hinzugehen mit Perso bewaffnet und ihn zu erfragen. Dann kann man auch die Konsequenzen am besten abschätzen.

mfg
darkstar


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DirtySanchez
Beitrag 13.12.2006, 23:01
Beitrag #23


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Zitat (darkstar @ 13.12.2006, 22:30) *
Da macht es aber keinen Sinn hinzugehen und irgendwelche Angaben zu machen. Keine Aussage darf dir nicht neg. angelastet werden.


Da das ja nicht in meiner Heimatstadt passiert ist, wollte ich wissen, ob ich die Aussage, die ich verweigern werde, bei der örtlichen Polizeidienststelle machen könnte? Falls ja, dann hätten die doch sicherlich meinen Blutwert. Ich könnte dann doch "einfach" zur örtlich Polizeidienststelle, meinen Blutwert in Erfahrung bringen, anschließend die Aussage verweigern und dann nach wieder Hause radeln.

Zitat
Das beste ist anzurufen oder wenn das nicht ausreicht (Datenschutz) hinzugehen mit Perso bewaffnet und ihn zu erfragen. Dann kann man auch die Konsequenzen am besten abschätzen.

mfg
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Das kommt eher nicht in Frage, da der Tatort nicht in meiner Heimatstadt war. Da müsste ich ca. 1 Std. mit dem Zug fahren und dann noch mal 10 Euro fürs Taxi blechen, nur um diese dumme Zahl in Erfahrung zu bringen. Ich werde Ende nächster Woche einfach mal anrufen.
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darkstar
Beitrag 13.12.2006, 23:18
Beitrag #24


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Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 23:01) *
Da das ja nicht in meiner Heimatstadt passiert ist, wollte ich wissen, ob ich die Aussage, die ich verweigern werde, bei der örtlichen Polizeidienststelle machen könnte? Falls ja, dann hätten die doch sicherlich meinen Blutwert. Ich könnte dann doch "einfach" zur örtlich Polizeidienststelle, meinen Blutwert in Erfahrung bringen, anschließend die Aussage verweigern und dann nach wieder Hause radeln.
Das weiß ich nicht genau, halte es aber für unwahrscheinlich das deine örtliche police.gif wache den Blutwert bekommt. Das Verfahren ist so das die police.gif die dich aufgehalten haben irgendwann den Blutwert bekommen. Wenn sie ihn haben tuns sie den in die Akte und schicken die an die Staatanwaltschaft die sich eine Strafe ausdenkt. Diese leg das dem Richter vor, der die Strafe abnicken kann oder anders entscheidet. Sind die police.gif kulant rufen sie dich an und sagen dir den Blutwert, wenn sie noch Infos wollen schicken sie noch eine Vorladung raus und schicken erst nach der Vernehmung (wo du nicht hingehen mußt) die Akte raus.
Zitat (DirtySanchez @ 13.12.2006, 23:01) *
Das kommt eher nicht in Frage, da der Tatort nicht in meiner Heimatstadt war. Da müsste ich ca. 1 Std. mit dem Zug fahren und dann noch mal 10 Euro fürs Taxi blechen, nur um diese dumme Zahl in Erfahrung zu bringen. Ich werde Ende nächster Woche einfach mal anrufen.
Ist aber verständlich ich kann ja auch nicht jetzt irgendwo in einer Wache anrufen und sagen "Geben sie mir mal den Blutwert von DirtySanchez". Der geht nur dich was an es sei denn du entscheidest dich ihn hier zu posten (wie es viele machen). Aus Datenschutz sagen manche Wachen den Wert nicht am Telefon. Aber rufe an und kläre das im Normalfall geht das schon (ist aber reiner Goodwill das am Telefon zu sagen)

mfg
darkstar


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DirtySanchez
Beitrag 15.12.2006, 16:40
Beitrag #25


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Auch wenn ich den BAK noch nicht habe, ich gehe jetzt einfach mal von einem Wert von 1,69 Promille aus. Das hieße, ich müsste die MPU machen. Die Polizisten fragten mich damals direkt beim Mitnehmen, was ich denn beruflich mache, da sagte ich ihnen auch, dass ich Schüler bin. Kann sogar sein, dass ich denen den Schülerausweis gezeigt habe, so genau weiß ich das alles nicht mehr. Dem Staatsanwalt bzw. dem Richter müsste also mein Einkommen in etwa bekannt sein. Mit welchen Kosten kann ich unterm Strich für MPU + Vorbereitung + Strafe + Restkosten insgesamt rechnen? Habe jetzt mal 2.000,- Euro (+/- 400 Euro) geschätzt. Kommt das in etwa hin?
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darkstar
Beitrag 16.12.2006, 02:07
Beitrag #26


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Du wirst einen Strafbefehl bekommen. Der wird wohl doch eher zu hoch ausfallen (von der Höhe der TS her). Gegen den kannst du isoliert gegen die Tagessatzhöhe Einspruch erheben. Dazu Nachweise über dein reales Einkommen beifügen. Kontoauszüge etc+den geldwerten Vorteil durch z.B. Mietfreiheit.

Dann kannst du mit ca. 40TS zu 10-20€ rechnen je nachdem wie hoch nun dein Nettomonatsgehalt ist.

Rechnen wir mal mit 15€:(was ungefähr hinkommen könnte)
600€ Strafe
ca. 250€ Blutentnahme
ca. 150€ Neuerteilungsantrag

wenn MPU dann zusätzlich
373€ MPU
ca. 70€ LW für 6 Monate
10€ Buch
0€ Forum
0€ eventuell Suchtberatung
0€ eventuell SHG
0€ für Infoabend beim MPI
60€ für ein Vorabgespräch beim MPI (also Einzelberatung) keine Pflicht aber recht sinnvoll um zu wissen wo man steht, insbesondere kurz vor Ende der Aufarbeitung

Das ist so ungefähr die Untergrenze. Wenn man mehr machen will dann kann man es auch problemlos auf 2000€ kommen. (Würde ich aber persönlich auch nicht machen in einem "normalen Fall" knapp über 1,6 und Mißbrauch.)

mfg
darkstar


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DirtySanchez
Beitrag 16.12.2006, 15:00
Beitrag #27


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Wenn ich insgesamt 2000 Euro zahlen müsste und meinen FS in 12 Monaten wiederbekäme, wäre das in Ordnung. smile.gif Ich für meinen Teil habe daraus gelernt und angefangen, mich vom Alkohol zu distanzieren. So war ich gestern Abend noch weg, habe aber nur Mineralwasser getrunken. Kann auch ganz nett sein. Auch mein Körper wird es mir danken.
Eine Frage hätte ich aber noch: Angenommen, ich muss MPU machen, wann kann ich diese dann frühestens machen? Falls ich durchfalle, wann könnte ich die zweite dann frühestens machen? Wie ist es eigentlich, wenn ich, wenn ich die Leberwerte machen lasse und zwischen zwei Terminen an einem Wochenende mal zwei-drei Bier trinken sollte, wird das dann Wochen später noch an den Leberwerten ablesbar sein?

Noch etwas: Welche Bücher bezügl. MPU könnt ihr mir empfehlen?
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Jan Georg
Beitrag 16.12.2006, 15:25
Beitrag #28


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Im Normalfall kommt die Aufforderung zur Beibringung einer positiven MPU erst, wenn Du Deinen Führerschein wieder beantragst (ab 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist möglich). Für eine Vorbereitung sind diese 3 Monate nicht genug, denn in der MPU wird verlangt, dass man seine Verhalten im Bezug auf den Alkohol grundlegend überdacht und geändert ha und dies auch glaubwürdig machen kann (fast beweisen). Hierzu sind Leberwerte eine sehr gute Stütze.
Die 2-3 Bier sind ziemlich sicher in den Leberwerten dann nicht mehr ablesbar, aber sie sind ein guter Grund um in der psychologischen Untersuchung aufzufallen und arge Probleme zu bereiten(entweder Unsicherheit durch Lüge, Gefahr von Widersprüchen, oder zu hohe Trinkmenge). Für den Anfang ist es erstmal ein guter Schritt, allerdings solltest Du Dich mit dem Thema kontrollierten Trinken auseinandersetzen und den Konsum möglichst bald genauer festlegen und weiter reduzieren. Dazu genügen wage Angaben wie 2-3Bier mal am Wochenende nicht sondern es muss sowohl die Menge klar sein, als auch die Häufigkeit der Trinkanlässe.

Ein Buch kann ich Dir nicht empfehlen, andere können dies aber mit Sicherheit, vielleicht sogar mit dem Hinweis, welche Teile von welchem Buch persönlich am besten weitergeholfen haben.
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DirtySanchez
Beitrag 16.12.2006, 15:27
Beitrag #29


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Danke für die Antworten noch einmal. Noch etwas: Ich habe vor einigen Wochen einen Punkt wegen zu schnellem Fahrens innerorts bekommen (50 Euro Strafe + 1 Punkt). Stimmt es, dass die MPU mich deswegen etwas mehr als 500 Euro kosten wird?
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darkstar
Beitrag 16.12.2006, 15:30
Beitrag #30


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Zitat (DirtySanchez @ 16.12.2006, 15:27) *
Stimmt es, dass die MPU mich deswegen etwas mehr als 500 Euro kosten wird?
Nein.

Buchempfehlung wäre z.B. "Testknacker bei FS-Verlust".

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DirtySanchez
Beitrag 16.12.2006, 15:44
Beitrag #31


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Zitat (darkstar @ 16.12.2006, 15:30) *
Nein.


Auf einer TÜV Seite stand es nämlich so in der Art. Wahrscheinlich gilt das aber nur bei härteren Vergehen im Straßenverkehr, oder?

Zitat
Buchempfehlung wäre z.B. "Testknacker bei FS-Verlust".


Danke. Weitere Empfehlungen? Möchte eine Sammelbestellung machen und werde keine Kosten scheuen.
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DirtySanchez
Beitrag 16.12.2006, 16:12
Beitrag #32


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Leider kann man ja nicht editieren... Möchte mir evtl. noch dieses Buch anschaffen:

Sicher durch den Medizinisch-Psychologischen Test ( MPU). Mit zahlreichen Beispielen für Fragen und Antworten (Broschiert)
von Robert Klaus

Ist das empfehlenswert?
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Jan Georg
Beitrag 16.12.2006, 16:25
Beitrag #33


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Zitat (DirtySanchez @ 16.12.2006, 15:44) *
Auf einer TÜV Seite stand es nämlich so in der Art. Wahrscheinlich gilt das aber nur bei härteren Vergehen im Straßenverkehr, oder?


Die Kosten richten sich danach, mit welcher Fragestellung man zur MPU geschickt wird. Dies entscheidet jedoch nicht der TÜV(bzw. ein MPI) sondern die Führerscheinstelle. Kommt zur Alkohol Fragestellung noch eine wegen "chronischer Vergehen" im Straßenverkehr, dann wird es teurer. Ein einzelner Punkt reicht für eine erweiterte Fragestellung jedoch nicht aus.
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DirtySanchez
Beitrag 16.12.2006, 20:30
Beitrag #34


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Ich wurde ja gegen 4.45 Uhr kontrolliert, kurz danach mir das Blut abgenommen. Angenommen, ich habe um 1.30 Uhr das letzte Mal Alkohol getrunken, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass der BAK-Wert höher sein wird als der AAK-Wert? Habe danach, so viel ich weiß, auch nichts mehr gegessen. whistling.gif

Noch etwas: Können die Aussagen, die ich den Polizisten gegenüber im Suff gemacht habe (keine Beleidigungen, aber Angaben über Lebensverhältnisse etc.) überhaupt verwendet werden?
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darkstar
Beitrag 16.12.2006, 21:04
Beitrag #35


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Zitat (DirtySanchez @ 16.12.2006, 20:30) *
Ich wurde ja gegen 4.45 Uhr kontrolliert, kurz danach mir das Blut abgenommen. Angenommen, ich habe um 1.30 Uhr das letzte Mal Alkohol getrunken, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass der BAK-Wert höher sein wird als der AAK-Wert? Habe danach, so viel ich weiß, auch nichts mehr gegessen. whistling.gif
Wird dann eher runtergehen da die Resorptionsphase abgeschlossen ist. Soll heißen du pustest, baust aber bis zur BAK weiter ab.

Die Anflutungsphase ginge bis zu ca. 1-2h nach letzten Konsum, da steigt der BAK gegenüber AAK oft noch an

mfg
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magnum88
Beitrag 16.12.2006, 21:09
Beitrag #36


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Zitat (DirtySanchez @ 16.12.2006, 20:30) *
Ich wurde ja gegen 4.45 Uhr kontrolliert, kurz danach mir das Blut abgenommen. Angenommen, ich habe um 1.30 Uhr das letzte Mal Alkohol getrunken, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass der BAK-Wert höher sein wird als der AAK-Wert? Habe danach, so viel ich weiß, auch nichts mehr gegessen. whistling.gif


Die BAK dürfte auf jeden Fall niedriger liegen, als der AAK-Wert. Die Resorption ist nach über drei Stunden auf jeden Fall abgeschlossen und der Alkoholabbau hat eingesetzt. Die Tatsache, dass du nichts mehr gegessen hast, bewirkt ja sogar schnelleren Übergang ins Blut. Durch einen gefüllten Magen würde dieser Übergang zeitlich etwas verzögert.


Zitat
Noch etwas: Können die Aussagen, die ich den Polizisten gegenüber im Suff gemacht habe (keine Beleidigungen, aber Angaben über Lebensverhältnisse etc.) überhaupt verwendet werden?


Wenn deine Angaben interessant genug für die Beamten waren, so werden sie überprüft und verwendet. Man hat dich bestimmt auch belehrt, dass alles was du sagst, gegen dich verwendet werden kann.

Zitat (DirtySanchez @ 16.12.2006, 16:12) *
Möchte mir evtl. noch dieses Buch anschaffen:

Sicher durch den Medizinisch-Psychologischen Test ( MPU). Mit zahlreichen Beispielen für Fragen und Antworten (Broschiert)
von Robert Klaus

Ist das empfehlenswert?


Ja, eines der besten.
Der Schwerpunkt liegt auf dem psychologischen Bereich.
Den Testknacker für ca. 8 Euro kannst du dir zusätzlich als "Grundlektüre" anschaffen.

Edit:
Habe jetzt erst oben gelesen, dass die AAK bei 1.5 Promille war. BAK liegt ja wahrscheinlich tiefer.
Auch wenn du keine MPU machen müsstest, so kannst du trotzdem dir die entsprechende Literatur zu Gemüte führen. Schaden wirds dir nicht und in der zu erwartenden Sperrzeit dürftest du auch die notwendige Muße finden.
Du wirst lachen, aber vor vielen Jahren habe ich mir ohne jede (eigene) Notwendigkeit ein Buch über die MPU gekauft, ganz einfach damit ich im Bekanntenkreis mitreden konnte, wenns um dieses Thema ging.
Aber durch das Lesen ist mir klar geworden, was eigentlich alles auf dem Spiel steht, wenn man unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug führt. Das hat mir sicherlich dabei geholfen, über all die Jahre meine FE zu behalten...


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DirtySanchez
Beitrag 16.12.2006, 21:21
Beitrag #37


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Zitat (magnum88 @ 16.12.2006, 21:09) *
Die BAK dürfte auf jeden Fall niedriger liegen, als der AAK-Wert. Die Resorption ist nach über drei Stunden auf jeden Fall abgeschlossen und der Alkoholabbau hat eingesetzt. Die Tatsache, dass du nichts mehr gegessen hast, bewirkt ja sogar schnelleren Übergang ins Blut. Durch einen gefüllten Magen würde dieser Übergang zeitlich etwas verzögert.


Das klingt schon mal vielversprechend. Die Situation auf der Party war diese: Die Leute mit denen ich da war, gingen, so viel ich weiß, bereits gegen 3 (bei einem von denen hätte ich eigentlich übernachten sollen). Ich unterhielt mich aber gerade so gut mit einem Mädel, dass ich ihnen sagte, ich würde später nachkommen. Lt. der Aussagen der anderen war lange bevor sie gingen schon all der Alk weggesoffen. Wann ich tatsächlich das letzte Mal Alk an diesem Abend konsumiert habe, weiß ich nicht, aber es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vor 3 Uhr gewesen. Angehalten wurde ich ja gegen 4.45 (zumindest lt. dem Zettel, den mir die Polizisten mitgegeben hatten - die waren so gesehen aber auch ganz nett, zumindest lachten wir oft und viel gemeinsam während der Fahrt vom Tatort zur Blutabnahme). Das letze Mal gegessen hatte ich wahrscheinlich gegen 22 Uhr etwas, nämlich ein Happy Meal beim Mc Donald's. Kann aber auch sein, dass ich auf der Party ein paar Chips gegessen habe, aber das halte ich für unwahrscheinlich, da ich normalerweise solche Dickmacher meide, aber das ist jetzt ein anderes Thema. (Berechtiger Vorwurf: Was machst du dann bei Mc Donald's? wink.gif)

Fakt ist: Ich habe zu Beginn ziemlich schnell getrunken, dann hatte ich einen Aussetzer, nach der Taxifahrt zu meinem Auto bzw. der Übernachtungsgelegenheit fühlte ich mich wieder halbwegs nüchtern bzw. fahrtauglich. Würde also eher für einen niedrigeren BAK als AAK Wert sprechen, oder? Na ja, einfach mal abwarten.


Zitat
Wenn deine Angaben interessant genug für die Beamten waren, so werden sie überprüft und verwendet.


Definitiv habe ich ihnen gesagt, dass ich Schüler bin, auch welche Schulart ich besuche und ihnen auch noch all meine Noten mitgeteilt. Ansonsten hab ich noch gesagt, dass mir die Party gut gefallen hätte etc. Aber sonst? Keine Ahnung, was ich denen sonst noch mitgeteilt habe.

Zitat
Man hat dich bestimmt auch belehrt, dass alles was du sagst, gegen dich verwendet werden kann.


Keine Ahnung, war einfach zu besoffen. Habe ich schon erwähnt, dass in derselben Nacht auf exakt derselben Strecke eine Frau durch einen Verkehrsunfall ums Leben kam? Auch wenn der ganze Stress jetzt ärgerlich ist, so bin ich doch auch froh, dass ich noch in der Stadt angehalten wurde und Schlimmeres verhindert wurde. ICH für meinen Teil werde jedenfalls nie wieder unter Alkoholeinfluss auch nur ein Auto anschauen.

Zitat (DirtySanchez @ 16.12.2006, 16:12) *
Ja, eines der besten.
Der Schwerpunkt liegt auf dem psychologischen Bereich.


Bestellt.
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DirtySanchez
Beitrag 17.12.2006, 17:56
Beitrag #38


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Angenommen, mein BAK Wert läge bei 1,59 Promille: Könnte dann trotzdem eine MPU angeordnet werden? Falls ja, könnte da ein Anwalt helfen, dass ich, weil der Wert unter 1,6 liegt und ich Ersttäter bin, keine machen muss?
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HILUX
Beitrag 17.12.2006, 19:42
Beitrag #39


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Ja auch bei unter 1,6 könnte eine MPU angeordnet werden: Vor allem falls du Aussagen zum Zeitpunkt des Trinkendes und des Fahrtantritts gemacht hast. So könnte theoretisch durch Rückrechnung ein Wert, der über 1,6 Promille liegt, ermittelt werden. Wenn der Zeitpunkt des BAK Wertes bei >1,6 in der Zeitspanne zwischen Fahrtanfang und Fahrtende liegt, könnte so ermessensfehlerfrei eine MPU durch die FEB angeordnet werden.
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DirtySanchez
Beitrag 18.12.2006, 22:37
Beitrag #40


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So, heute habe ich telefonisch meinen BAK Wert erfahren: 1,76 Promille "Mittelwert" (Was immer das auch heißen mag).
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darkstar
Beitrag 18.12.2006, 22:41
Beitrag #41


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Gibt verschiedene Vefahren. Zum Beispiel ADH und Gaschromatographie. Die Werte dürfen nur ganz gering abweichen. Aus beiden wird der Mittelwert gebildet. Zu beiden Vefahren siehe klick

Naja du weißt ja jetzt was auf dich zukommt... wavey.gif

mfg
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Commodore25E
Beitrag 18.12.2006, 23:03
Beitrag #42


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Ja, 1,76‰ bedingen eindeutig eine MPU vor Neuerteilung (und mit Verlaub, das hatte ich befürchtet, daß die BAK höher als die AAK ist, denn das Trinkende und die AAK-Messung lagen doch recht nahe beieinander sad.gif ).

Da Du nun weißt, daß eine MPU auf Dich zukommt kannst und solltest Du sofort darauf hinarbeiten, aber bitte nicht nur mit Büchern wie dem Testknacker, sondern gehe im Laufe der nächsten Monate in Dich und analysiere Dich auf folgendes hin:

Es ist aus medizinischer Hinsicht Fakt, daß Du eine hohe Alkoholtoleranz aufgebaut hast, denn ein normal Alkohol genießender Mensch hat ab 1 Promille Probleme, überhaupt noch rund zu atmen. Daß Du mit weit mehr Alkohol noch ein KFZ führen, also koordinieren konntest, weist darauf hin, daß Du mit dem Alkohol "trainierst" hast.

Warum? Was versuchst Du mit der berauschenden, betäubenden Wirkung des Alkohols zu erreichen? Wann trinkst Du? Was trinkst Du und was trankest Du am besagten Abend? Was sind Deine Trinkanlässe (z.B. innere Spannungen/Streß, Gelegenheitstrinker, z.B. WE-Parties etc.)? Kennst Du Dich mit der toxischen Wirkung des Alkohols aus? Was ist die Widmarkformel? Was willst Du in Zukunft machen: Kontrolliertes Trinken, also z.B. fest vornehmen, an Weihnachten zwischen 20 Uhr und 24 Uhr nur 2 Bier á 0,3Liter zu trinken, danach ist Schluß und kannst Du nach den 2 Bier ohne Probleme den Alkoholkonsum einstellen oder verspürst Du eine Art inneren Zwang, doch weitertrinken zu wollen/müssen? Oder willst Du für die Zukunft abstinent leben?

Und mit das Wichtigste: Wie stellst Du sicher, daß Du in 5, 10, 20 Jahren nicht wieder alkoholisiert ein (K)FZ führst???

Das soll keine erhobener-Zeigefinger-Rede sein, sondern Denkansätze für Dich, mit Deinem Körper im Umgang mit dem Gift Alkohol sorgsam umzugehen......


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DirtySanchez
Beitrag 19.12.2006, 21:44
Beitrag #43


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Hallo Commodore! Genau diese Fragen sind mir heute auch durch den Kopf gegeistert.

Zitat (Commodore25E @ 18.12.2006, 23:03) *
Da Du nun weißt, daß eine MPU auf Dich zukommt kannst und solltest Du sofort darauf hinarbeiten, aber bitte nicht nur mit Büchern wie dem Testknacker, sondern gehe im Laufe der nächsten Monate in Dich und analysiere Dich auf folgendes hin:


Mit dem Durchlesen des Testknackers bin ich heute fertig geworden, das andere Buch habe ich vorhin angefangen. Wegen den Leberwerten war ich gestern bei meinem Hausarzt. Einer aus meiner Klasse aber meinte, dass die MPIs nur von bestimmten Ärzten die Leberwerte anerkennen würden. Ist dem wirklich so? (Er hat mir auch die Geschichte mit den zwei Kugeln, die man übereinanderstapeln solle, erzählt, von daher...)

Zitat
Es ist aus medizinischer Hinsicht Fakt, daß Du eine hohe Alkoholtoleranz aufgebaut hast, denn ein normal Alkohol genießender Mensch hat ab 1 Promille Probleme, überhaupt noch rund zu atmen. Daß Du mit weit mehr Alkohol noch ein KFZ führen, also koordinieren konntest, weist darauf hin, daß Du mit dem Alkohol "trainierst" hast.


Richtig. Seitdem ich den Begriff "Quartalsäufer" kenne, bezeichne ich mich auch als einen solchen (und diesen Begriff kenne ich, seitdem ich 15 bin), nur dass ich das bisher nicht sonderlich schlimm fand, da dies ja in der heutigen Generation etwas fast Normales zu sein scheint. (Ich weiß, das klingt jetzt wie: "Aber die anderen tun doch auch...")

Zitat
Warum? Was versuchst Du mit der berauschenden, betäubenden Wirkung des Alkohols zu erreichen?


Da werde ich wahrscheinlich dieselben Motive haben wie die allermeisten, wenn sie Alkohol in größeren Mengen zu sich nehmen: Lockerer werden, den Alltag mal vergessen etc.

Zitat
Wann trinkst Du?


Nur am Wochenende und bei weitem nicht jedes. Gut, mit 14, 15, auch noch mit 16, ja teilweise auch noch mit 17 war es für mich das Normalste der Welt, jeden Freitag- und Samstagabend sich bis ins Delirium zu besaufen. Dann wurde es immer seltener, also nur noch einmal am Wochenende, irgendwann nur noch jedes zweite und heute "nur" noch alle 2-3 Monate.

Zitat
Was trinkst Du und was trankest Du am besagten Abend?


Mehrere Bier, etwas Wein und viel Wodka.

Zitat
Was sind Deine Trinkanlässe (z.B. innere Spannungen/Streß, Gelegenheitstrinker, z.B. WE-Parties etc.)?


Immer nur WE-Parties, praktisch nie wegen Stress (gab es nur einmal und das ist auch schon einige Jahre her).

Zitat
Kennst Du Dich mit der toxischen Wirkung des Alkohols aus?


Ja. Ich habe den Alkoholkonsum auch deshalb reduziert, da er einen schneller altern lässt, die Fettverbrennung hemmt etc. Dass die ganze Sache also nicht gesund ist, war mir schon länger bewusst, daher auch der eher fallende Trend in den letzten Monaten und Jahren, insofern das irgendwie positiv gewertet werden könnte.

Zitat
Was ist die Widmarkformel?


Eine Formel zur Berechnung der Alkoholmasse, die ein Mensch zu sich genommen hat, richtig?

Zitat
Was willst Du in Zukunft machen: Kontrolliertes Trinken, also z.B. fest vornehmen, an Weihnachten zwischen 20 Uhr und 24 Uhr nur 2 Bier á 0,3Liter zu trinken, danach ist Schluß und kannst Du nach den 2 Bier ohne Probleme den Alkoholkonsum einstellen oder verspürst Du eine Art inneren Zwang, doch weitertrinken zu wollen/müssen? Oder willst Du für die Zukunft abstinent leben?


Kontrolliertes Trinken, also wissen, wann Schluss ist.

Zitat
Und mit das Wichtigste: Wie stellst Du sicher, daß Du in 5, 10, 20 Jahren nicht wieder alkoholisiert ein (K)FZ führst???


1.) Kontrolliertes Trinken, also Vollräusche in Zukunft auf jeden Fall vermeiden. (Ja, mit etwas Eigendisziplin lässt sich so etwas auch vermeiden.)
2.) Bei Alkoholkonsum stets diesen Führerscheinverlust im Hinterkopf haben. Es gibt Ereignisse, aus denen ein Mensch für die Zukunft lernt. Es gibt noch einige andere Dinge, die ich aufgrund der negativen Folgen nie wieder tun werde (die auch nicht korrekt waren, trotzdem aber viele als Kavaliersdelikt ansehen), aber das ist jetzt ein anderes Thema. (Nein, ich bin nicht vorbestraft!)

Zitat
Das soll keine erhobener-Zeigefinger-Rede sein, sondern Denkansätze für Dich, mit Deinem Körper im Umgang mit dem Gift Alkohol sorgsam umzugehen......


Habe ich auch nicht so interpretiert. wink.gif
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Commodore25E
Beitrag 19.12.2006, 21:58
Beitrag #44


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Hallo DirtySanchez,

einige Deiner Denkansätze sind durchaus positiv, aber den Grund, warum Du Alkohols konsumierst, also nur am WE auf Parties, ist zu dünn.

Alkohol hat eine Wirkung, bei jedem anders. Die Meisten fühlen sich elend, wenn sie mal zu viel getrunken haben und lassen deshalb schon die Finger von mehr als 1-2 Bier. Hier wirkt der Alkohol negativ.

Bei Dir hatte er eine positive Wirkung, die Du gesucht hast. Welche?

Daß es heute z.T. schon bei 14-jährigen auf dem Land "normal" ist, sich am WE ins Delirium zu saufen ist leider traurige Realität, und je mehr man saufen kann, desto mehr ist man der Held. Ist imho eine direkte Folge einer ziel- und orientierungslosen Gesellschaft und Jugend, aber das nur am Rande.

Daß Du Deine Trinkmengen freiwillig reduziert hast sagt mir, daß Du mit dem Alkohol Mißbrauch getrieben hast und Dir darüber im Klaren warst, daß es so nach Unten führt. Dafür schon mal Anerkennung, darauf mußt Du aufbauen. Aber der Weg geht noch weiter.

Nochmals konkret: was ist in Deinen Augen kontrolliertes Trinken? Denn

Zitat
Kontrolliertes Trinken, also wissen, wann Schluss ist.
und
Zitat
Vollräusche in Zukunft auf jeden Fall vermeiden
ist zu dünn. Denn der Vollrausch, also der totale Kontrollverlust und das Trinken, bis man absolut nix mehr reinbekommt, entweder wegen Filmriß, Einschlafen, Erbrechen oder auch mangels Stoff ist bereits der SuperGAU.........


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DirtySanchez
Beitrag 19.12.2006, 22:28
Beitrag #45


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Zitat (Commodore25E @ 19.12.2006, 21:58) *
einige Deiner Denkansätze sind durchaus positiv, aber den Grund, warum Du Alkohols konsumierst, also nur am WE auf Parties, ist zu dünn.


Bisher war das aber für mich der einzige Grund, Alkohol zu konsumieren. Es war für mich bisher eigentlich immer fester Bestandteil von Parties, dort auch (massenhaft) Alkohol zu konsumieren. So etwas wie ein "Feierabendbier" kenne und kannte ich nie. Selbst in meinen schlimmsten Zeiten war ich von Sonntagmittag bis Freitagmittag trocken. (Und jetzt eben auch 4 Wochen und länger am Stück.)

Zitat
Alkohol hat eine Wirkung, bei jedem anders. Die Meisten fühlen sich elend, wenn sie mal zu viel getrunken haben und lassen deshalb schon die Finger von mehr als 1-2 Bier. Hier wirkt der Alkohol negativ.


Elend habe ich mich eigentlich nur stets einen Tag später gefühlt, den Rausch an sich fand ich nie schlimm.

Zitat
Bei Dir hatte er eine positive Wirkung, die Du gesucht hast. Welche?


Man wird einfach lockerer, vor allem hinsichtlich des anderen Geschlechts.

Zitat
Daß es heute z.T. schon bei 14-jährigen auf dem Land "normal" ist, sich am WE ins Delirium zu saufen ist leider traurige Realität, und je mehr man saufen kann, desto mehr ist man der Held. Ist imho eine direkte Folge einer ziel- und orientierungslosen Gesellschaft und Jugend, aber das nur am Rande.


Wirklich nur auf dem Lande?

Zitat
Daß Du Deine Trinkmengen freiwillig reduziert hast sagt mir, daß Du mit dem Alkohol Mißbrauch getrieben hast und Dir darüber im Klaren warst, daß es so nach Unten führt. Dafür schon mal Anerkennung, darauf mußt Du aufbauen. Aber der Weg geht noch weiter.


Das lag auch unter anderem daran, dass ich live miterleben musste, wie es mit vielen Saufkumpanen immer mehr bergab ging. Glaube mir, viele von denen wären heute froh, müssten sie nur (und das schreibe ich absichtlich nicht in Anführungszeichen, damit die Relation deutlich wird!) in knapp einem Jahr zur MPU und einen Batzen Geld zahlen, um ihren Führerschein wiederzubekommen. (Allerdings ist der Führerschein bei diesen Leuten kein Thema von hoher Priorität...)

Zitat
Nochmals konkret: was ist in Deinen Augen kontrolliertes Trinken? Denn

Zitat
Kontrolliertes Trinken, also wissen, wann Schluss ist.
und
Zitat
Vollräusche in Zukunft auf jeden Fall vermeiden
ist zu dünn. Denn der Vollrausch, also der totale Kontrollverlust und das Trinken, bis man absolut nix mehr reinbekommt, entweder wegen Filmriß, Einschlafen, Erbrechen oder auch mangels Stoff ist bereits der SuperGAU.........


So weit möchte ich es eben nicht kommen lassen. Sobald ich den Alkohol in irgendeiner Weise spüre, will heißen, dass man sich leichter fühlt, die Perspektive "komisch" wird, muss ich aufhören. (Diese Wirkung tritt allerspätestens mit dem vierten Bier ein, im Regelfall aber schon nach dem zweiten.)
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Commodore25E
Beitrag 20.12.2006, 08:00
Beitrag #46


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Zitat (DirtySanchez @ 19.12.2006, 22:28) *
So weit möchte ich es eben nicht kommen lassen. Sobald ich den Alkohol in irgendeiner Weise spüre, will heißen, dass man sich leichter fühlt, die Perspektive "komisch" wird, muss ich aufhören. (Diese Wirkung tritt allerspätestens mit dem vierten Bier ein, im Regelfall aber schon nach dem zweiten.)

Genau das aber ist kein kontrolliertes Trinken, sondern russisches Roulette. Denn wie willst Du sicherstellen, daß Du mit Deiner erworbenen Alkoholtoleranz, die ein Leben lang bleibt, rechtzeitig merkst, jetzt ist Schluß? Personen, die den Schluckbremseffekt erst mal verloren haben besitzen keinen körpereigenen Aufhörmechanismus mehr. Denn wenn man Alkohol spürt ist es mit der Kontrolle meist geschehen, besonders, wenn die äußeren Umstände passen (Stimmung, Leute, Spaß, am nächsten und übernächsten Tag nix vor etc.). Du möchtest es nicht soweit kommen lassen, aber wie stellst Du sicher, daß es nicht so kommt?

Kontrolliertes Trinken ist eben nicht die Idee, daß man aufhört, wenn man den Alkohol spürt, denn das kann bei Dir u.U. erst nach etlichen Drinks und z.B. 1.4‰ soweit sein.

Kontrolliertes Trinken ist, ein Trinktagebuch führen, was wann und wo konsumiert wurde in welchen Mengen mit Errechnung der wahrscheinlichen Promillezahl und genaue Festlegung, zu welchen Anlässen wie viel getrunken wird.

Beispiel: Du bist zu Weihnachten zu den Eltern, Freundin etc. eingeladen. Das vermerkst Du in Deinem Tagebuch und schreibst dazu, daß Du in der Zeit von 20 Uhr (Ankunft) bis 24 Uhr (Ende der Feier) 1 Bier á 0,3Liter und 1 normal gefülltes Glas Sekt trinken willst, mehr nicht. Nach der Feier trägst Du ein, ob Du dieses Vorhaben des kontrollierten Trinkens geschafft hast oder nicht, weil Du in Stimmung doch mehr getrunken hast. Weiterhin schreibst Du, wie Du Dich gefühlt hast, ob Du stolz warst, es eingehalten zu haben, ob dennoch Verlangen nach mehr Alkohol war oder ob Du Dich mies fühlst, weil Du doch mehr konsumiert hast.

So arbeitest Du Dein Trinkverhalten auf und bekommst einen Überblick, was wann wie und wie oft in welchen Mengen getrunken wurde...........


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DirtySanchez
Beitrag 20.12.2006, 17:36
Beitrag #47


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Zitat (Commodore25E @ 20.12.2006, 08:00) *
Zitat (DirtySanchez @ 19.12.2006, 22:28) *

So weit möchte ich es eben nicht kommen lassen. Sobald ich den Alkohol in irgendeiner Weise spüre, will heißen, dass man sich leichter fühlt, die Perspektive "komisch" wird, muss ich aufhören. (Diese Wirkung tritt allerspätestens mit dem vierten Bier ein, im Regelfall aber schon nach dem zweiten.)

Genau das aber ist kein kontrolliertes Trinken, sondern russisches Roulette. Denn wie willst Du sicherstellen, daß Du mit Deiner erworbenen Alkoholtoleranz, die ein Leben lang bleibt, rechtzeitig merkst, jetzt ist Schluß? Personen, die den Schluckbremseffekt erst mal verloren haben besitzen keinen körpereigenen Aufhörmechanismus mehr. Denn wenn man Alkohol spürt ist es mit der Kontrolle meist geschehen, besonders, wenn die äußeren Umstände passen (Stimmung, Leute, Spaß, am nächsten und übernächsten Tag nix vor etc.). Du möchtest es nicht soweit kommen lassen, aber wie stellst Du sicher, daß es nicht so kommt?

Kontrolliertes Trinken ist eben nicht die Idee, daß man aufhört, wenn man den Alkohol spürt, denn das kann bei Dir u.U. erst nach etlichen Drinks und z.B. 1.4‰ soweit sein.

Kontrolliertes Trinken ist, ein Trinktagebuch führen, was wann und wo konsumiert wurde in welchen Mengen mit Errechnung der wahrscheinlichen Promillezahl und genaue Festlegung, zu welchen Anlässen wie viel getrunken wird.

Beispiel: Du bist zu Weihnachten zu den Eltern, Freundin etc. eingeladen. Das vermerkst Du in Deinem Tagebuch und schreibst dazu, daß Du in der Zeit von 20 Uhr (Ankunft) bis 24 Uhr (Ende der Feier) 1 Bier á 0,3Liter und 1 normal gefülltes Glas Sekt trinken willst, mehr nicht. Nach der Feier trägst Du ein, ob Du dieses Vorhaben des kontrollierten Trinkens geschafft hast oder nicht, weil Du in Stimmung doch mehr getrunken hast. Weiterhin schreibst Du, wie Du Dich gefühlt hast, ob Du stolz warst, es eingehalten zu haben, ob dennoch Verlangen nach mehr Alkohol war oder ob Du Dich mies fühlst, weil Du doch mehr konsumiert hast.

So arbeitest Du Dein Trinkverhalten auf und bekommst einen Überblick, was wann wie und wie oft in welchen Mengen getrunken wurde...........



Das mit dem Tagebuch ist eine gute Idee. Wäre es eigentlich für den MPU Gutachter ein Grund, mich durchfallen zu lassen, wenn ich ehrlich wäre und ihm z. B. sagen würde, dass ich an Silvester (also kommendes) z. B. vier bayerische Biere (0,5 L) getrunken habe? Allerdings wäre es auch eine persönliche Herausforderung, dieses Silvester mal nüchtern zu verbringen, also nach 2 Halben Schluss zu machen. (Kein Sekt, Wein, Schnaps etc.!)

Übrigens: Habe heute meine Leberwerte bekommen:

GOT 28
GPT 66
Gamma GT 20

Ende Januar werde ich mich wieder testen lassen, bis dahin werden sie hoffentlich besser sein. (Allerdings könnte der hohe GPT Wert, so meine Mutter, auch von meinem hohen Eiweißkonsum kommen, bzw. diesen mitverursachen...)

Noch etwas: Habe heute einen Anruf von der Polizei bekommen, ich könnte zu der ganzen Angelegenheit aussagen. Sollte ich das wirklich sein lassen oder ist das letzen Endes egal? (Habe bis morgen Bedenkzeit.)
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DirtySanchez
Beitrag 21.12.2006, 23:29
Beitrag #48


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Noch zwei weitere Fragen: Ab wann lohnt es sich, bei der Rechtsschutzvers. anzufragen, ob sie den RA zahlen würden? Macht es sich eigentlich gut, wenn ich zu den AA gehe? Bekomme ich bei denen wenigstens eine Bestätigung, dass ich da war?
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DirtySanchez
Beitrag 24.12.2006, 21:31
Beitrag #49


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Und noch eine Frage: Welche gerichtliche Strafe wird mich jetzt mit den 1,76 Promille BAK eigentlich erwarten?
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Commodore25E
Beitrag 24.12.2006, 21:55
Beitrag #50


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Ups, sehe leider erst jetzt, daß Du noch Fragen hattest blushing.gif blushing.gif .
Zitat (DirtySanchez @ 20.12.2006, 17:36) *
Wäre es eigentlich für den MPU Gutachter ein Grund, mich durchfallen zu lassen, wenn ich ehrlich wäre und ihm z. B. sagen würde, dass ich an Silvester (also kommendes) z. B. vier bayerische Biere (0,5 L) getrunken habe?

Nun, 4 bayerische Biere á 0,5 Liter, also 2 Liter Bier (in welcher Zeit eigentlich??) sind schon einiges. Gib die Menge mal in einen Promillerechner ein, Du wirst sehen, daß da schon bis zu 1 Promille herauskommen können. Da wäre ein normal konsumierender Mensch schon deutlich sprachbeeinträchtigt am Ende des Abends angekommen.

Dennoch ist das nicht per sé ein Durchfallgrund, solange sich es um einen "Ausrutscher" handelt, den Du analysierst und Strategien suchst, sowas zu vermeiden. Denn 2 Liter Bier fallen nur schwer unter "kontrolliertes Trinken"
Zitat (DirtySanchez @ 20.12.2006, 17:36) *
(Allerdings könnte der hohe GPT Wert, so meine Mutter, auch von meinem hohen Eiweißkonsum kommen, bzw. diesen mitverursachen...)

Hoher Eiweißkonsum hat m.W. keine so hohe Wirkung, als daß sich damit ein hoher GPT rechtfertigen ließe. Hier sollte mal Dein Hausarzt einen Blick drauf werfen: Bist Du Übergewichtig? Arbeitest Du mit Lösemitteln? Wie viel Bewegung hast Du? Hast Du anderweitige Erkrankungen, z.B. Diabetes, Nierenprobleme? Welche Medikamente nimmst Du, z.B. Paracetamol etc.? Da die Leber die größte Drüse im Körper ist hat sie auf Alles Einfluß und reagiert aber auch bei Allem sensibel.
Zitat (DirtySanchez @ 20.12.2006, 17:36) *
Habe heute einen Anruf von der Polizei bekommen, ich könnte zu der ganzen Angelegenheit aussagen. Sollte ich das wirklich sein lassen oder ist das letzen Endes egal?

Zur Aussage bei der Polizei, nun dürfte es zu spät sein: warst Du da? Was hast Du gesagt? Poste bitte mal Näheres......

Zitat (DirtySanchez @ 21.12.2006, 23:29) *
Noch zwei weitere Fragen: Ab wann lohnt es sich, bei der Rechtsschutzvers. anzufragen, ob sie den RA zahlen würden? Macht es sich eigentlich gut, wenn ich zu den AA gehe? Bekomme ich bei denen wenigstens eine Bestätigung, dass ich da war?

Immer. Denn wirst Du auf Fahrlässigkeit hin verurteilt, was bei steigendem Promillepegel schwerer wird, zahlt eine RSV i.d.R. die Gerichtskosten, die Blutuntersuchungskosten, ggf. Anwalt und sonstige Auslagen. Nur die Geldstrafe, die bleibt an Dir hängen.

Du kannst zwar gerne zu den AA gehen, aber bezeichnest Du Dich wirklich als Alkoholiker? Oder eher als Mißbräuchler? Dann wären z.B. der Kreuzbund, die Johanniter, die Caritas etc. besser geeignet. Denn wenn Du zu den AA gehst könnte man Dich leicht als Abhängigen bezeichnen, was mindestens 12 Monate belegbare Abstinenz fordert.

Darum kläre für Dich erst mal ab, welche Konsumform Du betrieben hast.

Zitat (DirtySanchez @ 24.12.2006, 21:31) *
Und noch eine Frage: Welche gerichtliche Strafe wird mich jetzt mit den 1,76 Promille BAK eigentlich erwarten?

Die Strafe dürfte sich wie folgt ergeben: FE-Entzug, Sperrfrist vor Neuerteilung von ca. 12-16 Monaten, die Zeit des vorläufigen Entzuges mitgerechnet.

Geldstrafe per Strafbefehl von ca. 35-45 Tagessätzen, also ca. 1,25-1,75 Monatsnettogehälter.......


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