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> Allgemeine Frage zum Ausweichen am Berg
sartre
Beitrag 15.09.2021, 18:15
Beitrag #1


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Hallo zusammen,

Hintergrund: Ich bin gestern mit Wohnmobil eine enge, steile und kurvige Strasse im Bayerischen Wald zu einem Wanderparkplatz hochgefahren. Die letzten 3km sind -wirklich- einspurig. Da hätten auch zwei Kleinwagen keine Chance, einander zu passieren. Dafür gibt es aber alle 100..200m eine Ausweichstelle.

Gibt es für den Fall des Falles eine Regelung, wer zurückfahren muss zur nächsten Ausweichmöglichkeit? Mir erscheint es logisch und vernünftig, daß idR. der Bergauf-Fahrende sich zurückrollen lässt. Ausnahme: Der Bergab-Fahrende ist bei Begegnung erst wenige Meter an der Ausweiche vorbei und der "Gegner" müsste jetzt 100..200m zurück.

Die genannte Strecke ist ziemlich unübersichtlich, dicht bewaldet mit tlw. engen Kurven, so daß Entgegenkommende oft erst spät zu sehen sind. Mal angenommen, man würde sich ungefähr in der Mitte zwischen zwei Ausweichstellen treffen: Ich würde nicht einsehen, ein Steilstück (lt.Schild 16%) 100m rückwärts wieder hochfahren zu sollen. Schon gar nicht mit Womo.

Also nochmal: Ist das irgendwo geregelt? Nur aus Interesse! Ich hatte da noch nie ein Problem mit anderen VT! Ganz im Gegenteil..
Und ich habe auch überhaupt kein Problem damit, mich mit dem Womo in so einer Situation 100..200m zurückrollen zu lassen.

LG sartre


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Mueck
Beitrag 15.09.2021, 18:58
Beitrag #2


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Bergauf-/-abregeln gibt es keine in der deutschen StVO, die dürfte man eher in den österr./schweizer Pendants finden.

§ 6 könnte einschlägig sein. Wären dort Vorrangsschilder, hätte der mit dem 208 "verloren".

§ 11 (3) könnte noch anwendbar sein.

Ganz zum Schluss kann man sich § 1 noch anschauen ...


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Georg_g
Beitrag 15.09.2021, 20:57
Beitrag #3


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Zitat (sartre @ 15.09.2021, 19:15) *
Ist das irgendwo geregelt?

Nein. In Deutschland gibt es dazu (im Gegensatz zur Schweiz) keine Regelung.
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Goetz
Beitrag 16.09.2021, 06:47
Beitrag #4


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Gab es die Regel "Bergaufverkehr hat Vorrang" vielleicht früher einmal? Ich meine mich zu erinnern, das in der Fahrschule gelernt zu haben (197*).
Begründung: Bergauf anfahren ist "schwieriger" als bergab. Erst recht bei schlechten Fahrbahnverhältnissen.
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Mueck
Beitrag 16.09.2021, 07:12
Beitrag #5


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1937: "§ 10 Ausweichen und Überholen
(1) Es ist rechts auszuweichen und links zu überholen. Wäh­rend des Über­ho­lens dür­fen Füh­rer ein­ge­hol­ter Fahr­zeu­ge ihre Ge­schwin­dig­keit nicht er­hö­hen. An un­über­sicht­li­chen Stra­ßen­stel­len ist das Über­ho­len ver­bo­ten. Die­se Vor­schrif­ten gel­ten auch für Ein­bahn­stra­ßen.
(2) Ist ein Ausweichen unmöglich, so hat der um­zu­keh­ren, dem dies nach den Um­stän­den am ehe­sten zu­zu­mu­ten ist."
1956 (weiter unten) nicht anders.
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Buchholzer
Beitrag 16.09.2021, 07:31
Beitrag #6


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Zitat (Goetz @ 16.09.2021, 07:47) *
Gab es die Regel "Bergaufverkehr hat Vorrang" vielleicht früher einmal? Ich meine mich zu erinnern, das in der Fahrschule gelernt zu haben (197*).
Begründung: Bergauf anfahren ist "schwieriger" als bergab. Erst recht bei schlechten Fahrbahnverhältnissen.


Wenn du in Italien, Frankreich oder der Schweiz deinen Führerschein gemacht hast, dann hast du das sicher gelernt....
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Nerari
Beitrag 16.09.2021, 10:53
Beitrag #7


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Zitat (Goetz @ 16.09.2021, 07:47) *
Begründung: Bergauf anfahren ist "schwieriger" als bergab. Erst recht bei schlechten Fahrbahnverhältnissen.


Klingt logisch: Für den rückwärts (zum Ausweichen bzw. Platz machen) bergauf Anfahrenden ist das Anfahren mit Sicherheit leichter als für den vorwärts bergauf Anfahrenden rofl1.gif
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blackdodge
Beitrag 16.09.2021, 11:09
Beitrag #8


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bin mir fast sicher, in der DDR gabs da auch so ne Regelung, aber ob se in der StVO stand, weiss ich nicht mehr. Gelernt habe ich aber damals beim LKW-Schein, dass der bergwärtige Verkehr Vorrang hat


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Goetz
Beitrag 16.09.2021, 11:16
Beitrag #9


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Zitat (Buchholzer @ 16.09.2021, 08:31) *
Wenn du in Italien, Frankreich oder der Schweiz deinen Führerschein gemacht hast, dann hast du das sicher gelernt....

Nö, den habe ich in der DDR gemacht , hieß dort aber Fahrerlaubnis, die hatten was gegen Führer whistling.gif
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KJK
Beitrag 16.09.2021, 16:39
Beitrag #10


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Zitat (Nerari @ 16.09.2021, 11:53) *
Zitat (Goetz @ 16.09.2021, 07:47) *
Begründung: Bergauf anfahren ist "schwieriger" als bergab. Erst recht bei schlechten Fahrbahnverhältnissen.

Klingt logisch: Für den rückwärts (zum Ausweichen bzw. Platz machen) bergauf Anfahrenden ist das Anfahren mit Sicherheit leichter als für den vorwärts bergauf Anfahrenden rofl1.gif

Ich erinnere mich auch, damals eine solche Regel beigebracht bekommen zu haben.
Möglicherweise war das ja nicht gesetzlich verankert, sondern nur eine Verhaltensmaßregel. Und sinnvollerweise sollte man im beiderseitigen Interesse zur Befolgung dieser so frühzeitig reagieren, dass man nicht erst wieder zurücksetzen muss, um den Knoten zu entwirren wink.gif .


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Explosiv
Beitrag 16.09.2021, 16:45
Beitrag #11


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Ich kenne das so, dass man oben wartet, wenn man sieht, dass von unten jemand kommt. Um diesem ein erneutes Anfahen am Berg zu ersparen.
Das bedingt aber, dass man selber an einer Stelle ist, an der man aneinander vorbei kommt.

Bei schlechter Übersicht dagegen, wenn man sich halt irgendwo trifft, wo man nicht aneinander vorbei kommt, fährt der zurück, der das am leichtesten kann. Das hängt dann von Entfernung und den beteiligten Fahrzeugen ab. Und auch vom Können des Fahrers. Mit 50m gerade zurückfahren sind viele ungeübte Gespannfahrer bereits überfordert.

Gesetze dazu gibt es eher nicht, eher die Auslegung von §1. Und etwas Willen zur Zusammenarbeit.


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sartre
Beitrag 16.09.2021, 20:01
Beitrag #12


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Zitat (blackdodge @ 16.09.2021, 12:09) *
Gelernt habe ich aber damals beim LKW-Schein, dass der bergwärtige Verkehr Vorrang hat

Das ist ja auch sinnvoll z.B. auf ner Serpertinenstrecke, wo in engen Kurven kein Vorbeikommen von grösseren Fahrzeugen möglich ist. Der "Obere" wartet, bis der Berghochfahrende an der Engstelle vorbei ist.

In der anfangs beschriebenen Situation bin ich weiter der Meinung, der bergauf-Fahrende sollte sich zurückrollen lassen und nicht der bergab-Fahrende sollte -rückwärts- bergauf zurückfahren müssen/sollen. Ist doch eigentlich klar, daß das wesentlich einfacher ist.


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blackdodge
Beitrag 16.09.2021, 20:55
Beitrag #13


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Jo, aber das wiederanfahren gerade beim LKW mit automatisierten Schaltgetriebe kann dann zum Problem werden. Gerade MAN meldet ganz schnell im Display "Kupplung Überlast" und trennt wieder. Ist mir auch schon im ersten Gang passiert. Da ist dann Anfahren unmöglich.

Da geht dann nur, den Berg rückwärts wieder runter und neu von unten, Gang rein und die Automatik sperren


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hk_do
Beitrag 16.09.2021, 21:21
Beitrag #14


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In der vom TE beschriebenen Situation haben ja beide schonmal angehalten. Es müssen also auch beide wieder anfahren.

Der Unterschied ist: Wenn der Bergabfahrer zurücksetzen soll, muss er bergauf rückwärts rangieren. Da wird er sehr schnell diese Probleme mit der überhitzten Kupplung bekommen. Der Bergauffahrer dagegen kann der Schwerkraft folgend zurücksetzen lassen (dabei darf er dann nur nicht die Bremse leerbremsen. Oder er muss es wenigstens rechtzeitig merken, nachfüllen geht ja immer).



Nachtrag:

Ich habe mal gelernt, zum Anfahren bei besonders starker Steigung den Motor abzuschalten und dann im ersten Gang mit eingelegtem Untersetzer und nicht getretener Kupplung den Motor wieder zu starten. Weil der Anlasser das besser verkraftet als die Kupplung.

Allerdings dürfte man bei den meisten modernen Fahrzeugen das Problem haben, dass die Computer so einen Vorgang nicht erlauben mögen think.gif

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blackdodge
Beitrag 16.09.2021, 21:43
Beitrag #15


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Zu Deinem Nachtrag

So ist es leider


edit: oder die Kupplung muss beim Anlassen getreten werden ( hatte mein Ex-Dodge vor 14 Jahren schon )


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Georg_g
Beitrag 16.09.2021, 23:36
Beitrag #16


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Zitat (hk_do @ 16.09.2021, 22:21) *
Ich habe mal gelernt, zum Anfahren bei besonders starker Steigung den Motor abzuschalten und dann im ersten Gang mit eingelegtem Untersetzer und nicht getretener Kupplung den Motor wieder zu starten. Weil der Anlasser das besser verkraftet als die Kupplung.

Das halte ich für ein Gerücht. Vergleiche mal bei einem klassischen Antrieb, welche Kraft der Anlasser, das Ritzel und die Verzahnung der Schwungscheibe normalerweise aufbringen müssen, wenn sie den Motor "leer" durchdrehen müssen und welche Kräfte aufzubringen sind, wenn da noch zusätzlich 40 t Masse mitbewegt werden müssen.

In der Regel beruhen abrauchende Kupplungen auf Fehlbedienungen und nicht auf technischen Unzulänglichkeiten des Schalt- oder Automatikgetriebes. Richtig ist aber, dass es Getriebearten gibt, die für häufiges Anfahren an starken Steigungen mit voller Beladung weniger geeignet sind. Bei der erwähnten MAN Tipmatic ist das z.B. die Ausführung "Tipmatic Fleet". Aber anfahren kann man natürlich auch damit. Man beobachtet aber häufig eine wenig intelligente Fahrweise, z.B. bei Kolonnenverkehr bergauf. Da gibt es Fahrer, die den 100-fachen Kupplungsverschleiß gegenüber anderen haben, ohne auch nur einen Deut schneller zu sein.
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KJK
Beitrag 17.09.2021, 11:13
Beitrag #17


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Zitat (Georg_g @ 17.09.2021, 00:36) *
...gibt es Fahrer, die den 100-fachen Kupplungsverschleiß gegenüber anderen haben, ohne auch nur einen Deut schneller zu sein.

Und durch welche Fehlbedienung erreichen die den?


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Nerari
Beitrag 17.09.2021, 15:26
Beitrag #18


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Zitat (KJK @ 17.09.2021, 12:13) *
Und durch welche Fehlbedienung erreichen die den?


Ich denke, dass, wenn man z.B: mit "schleifender" Kupplung im Stop-and-go-Verkehr bergauf dahinkriecht, man schon einen deutlich höheren Verschleiss erzielen kann als wenn man stoppt, wartet und dann ein ordentliches Stück wirklich fährt unsure.gif Obs 100x soviel ist,weiß ich nicht, aber m.E. sicher ordentlich mehr.

Mein Fahrlehrer meinte mal, mit der "richtigen" Fehlbedienung würde man nahezu jede Kupplung an einem einigermaßen steilen Berg innerhalb von weniger als einer Viertelstunde zum Abrauchen bringen rolleyes.gif unsure.gif Ist aber schon ne Zeit her thread.gif
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Georg_g
Beitrag 17.09.2021, 19:17
Beitrag #19


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Ja, genau so. Es gibt auch Fahrer, die wegen jedem halben Meter aufrücken müssen. Oder die bergauf immer dicht auffahren und dann jede kleinste Verzögerung des Vordermanns sofort mitmachen müssen, sodass sie dann schon wieder auskuppeln und anschließend wieder anfahren müssen. Kupplungsschonender ist es, wenn man so lange wie möglich ganz eingekuppelt fährt, also mit Standgas und 10 km/h rollt und dann auch die Lücke zum Vordermann etwas größer werden lässt (natürlich nicht so groß, dass die Nachfolgenden ungeduldig werden). Stockt es dann vorne kurz, kann man einfach mit den 10 km/h weiterrollen und bis man am Vordermann angekommen wäre, ist der schon wieder losgefahren.
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blackdodge
Beitrag 17.09.2021, 21:12
Beitrag #20


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ich meinte aber keine MAN-Automatik mit Kupplungspedal !

erst seit das Scania-Getriebe verbaut wird, ist das Kuplungsproblem voll behoben.

Ja, die TGA/TGX und die anderen Baureihen mit Automatisierten Schaltgetriebe haben eine Kupplung, welche der Fahrer aber nicht selbst betätigt.

Die Schwerlaster hingegen haben Kupplung plus parallel laufende Wandlerkupplung welche die Kraftübertragung während des Einkuppelns übernimmt. Neuere dann nur noch Wandler


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Georg_g
Beitrag 17.09.2021, 21:32
Beitrag #21


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Zitat (blackdodge @ 17.09.2021, 22:12) *
ich meinte aber keine MAN-Automatik mit Kupplungspedal !

Ich auch nicht. Ich habe ja den Begriff erwähnt, nämlich MAN Tipmatic.
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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 28.09.2021 - 02:24