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> Lärmbelästigung durch Hupen
TriciH
Beitrag 16.09.2010, 14:09
Beitrag #1


Neuling


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Hallo,

vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben. Ich bin ziemlich angefressen. ranting.gif ranting.gif Ich bin Mama von einem kleinen Baby, das jedemal vom penetranten Hupen enes Bäckerverkaufswagens aus dem Schlaf gerissen wird. Ich will ja nicht als kleinlich dastehen. Zum kurzen Verständnis. Bei uns im Ort halten mehrerer Verkaufwagen, auch direkt vor unserer Tür. Fast alle Hupen ein oder zweimal kurz. Das macht uns, besonders underem Baby nichts aus. Aber da gibt es einen Bäckerwagen der hupt bereits eine Straße vorher und kommt im Dauerhupen hier an. Mein Baby wird jedesmal aus dem Schlaf gerissen und brüllt. Ich weiß nicht was ich machen soll. Ich lege ihn schon immer hin und mache das Fenster zu, selbst bei dem heißen Sommer. Aber das Hupen ist so extrem, dass man es durch das geschlossene Fenster hört. Sogar meine Mutter und die ist hochgradig schwerhörig!!!!!!!!!

Was kann ich machen???? Hat jemand einen Tipp? So, muß jetzt weiter mein Baby beruhigen.


Danke
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GerhardNL
Beitrag 16.09.2010, 14:13
Beitrag #2


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Zitat (TriciH @ 16.09.2010, 15:09) *
Was kann ich machen???? Hat jemand einen Tipp?

Hast Du den Bäckereiwarenverkäufer schon einmal freundlich drauf angesprochen?

MfG
Gerhard


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Ich bremse nicht für Radarfallen.

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bittetestweb
Beitrag 16.09.2010, 14:15
Beitrag #3


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Hallo wavey.gif ,

Erst mal vorab ist das "unnötige" Hupen verboten und ist nur in Gefahrensituation erlaubt. Also sprech mal mit den Verkäufern
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astaubach
Beitrag 16.09.2010, 14:32
Beitrag #4


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Oder schreib/ruf die Firma an, dass Du, wenn der Typ mit dem Dauerhupen nicht aufhört,
dafür sorgen wirst, dass in Zukunft keiner der Angestellten mehr hupt.

Der nächste Schritt ist das demonstrative Fotografieren von Fahrern und Kennzeichen.

biggrin.gif


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Gruß, Andreas
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Ingmar71
Beitrag 16.09.2010, 14:41
Beitrag #5


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Und wie genau sollte Sie das erreichen können?

Und was bringt das demonstrative fotografieren des Fahrers und Nummernschildes?

Ich würde erstmal mit dem Fahrer reden...

Der Beitrag wurde von Mr.T bearbeitet: 16.09.2010, 21:52
Bearbeitungsgrund: unnötiges Zitat des Vorposting gelöscht
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Couscous
Beitrag 16.09.2010, 16:17
Beitrag #6


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Zitat (TriciH @ 16.09.2010, 15:09) *
selbst bei dem heißen Sommer


Tut uns leid, aber zur rechtlichen Situation ausserhalb Deutschlands können wir Dir nicht helfen whistling.gif .

Gruss, Couscous


--------------------

Gruss, Couscous
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Dlarah
Beitrag 16.09.2010, 16:26
Beitrag #7


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Die STVO-mäßig vorhandene Hupe darf er nicht zum Anlocken (oder Vergrätzen) der Kundschaft verwenden. Dafür kannst du ihm eine OWi-Anzeige verpassen. Um auf sich und seine Ware aufmerksam zu machen, kann er aber eine Glocke, Bimmel oder Tröte oder was auch immer verwenden. Immerhin kann das zu einer Besserung führen, wenn das zusätzlich angeschaffte Teil nicht ganz so penetrant tönt.


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Quid pro quo ... ernst gemeinte Beiträge zur Teilnahme am Straßenverkehr mit muskelkraftbetriebenen Fahrzeugen (you know what I mean) setzen voraus, dass erkennbar ernst gemeinte und aktiv durchgesetzte Anordnungen vorgefunden werden. Soll heißen: Wer Spaß sät, braucht sich über flapsige Äußerungen nicht zu wundern.
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CvR
Beitrag 16.09.2010, 17:12
Beitrag #8


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Zitat (Ingmar71 @ 16.09.2010, 15:41) *
Zitat (astaubach @ 16.09.2010, 15:32) *
Oder schreib/ruf die Firma an, dass Du, wenn der Typ mit dem Dauerhupen nicht aufhört,
dafür sorgen wirst, dass in Zukunft keiner der Angestellten mehr hupt.


Und wie genau sollte Sie das erreichen können?

Och, ich denke, mit einem kreativen Anwalt und einem unliebsamen Konkurrenten des Hupers kann man der Firma da schon lästig werden.

Ich bin zwar kein Jurist, könnte mir aber Vorstellen, dass ggf. eine Klage auf Unterlassung in Betracht käme. Außerdem könnte man darüber sinnieren, ob die unzulässige Benutzung der Hupe zu Werbezwecken nicht vielleicht einen wettbewerbsrechtlichen Verstoß darstellt. Und wenn der Betroffene Mieter ist, müsste man mal genauer prüfen, ob und inwieweit die zulässigen Grenzwerte für Lärm überschritten werden, vielleicht könnte man da auch über Mietminderung/Schadenersatzforderung durch den Vermieter an die Geldbörse der Firma/des Fahrers.

Außerdem ist vermutlich für jeden Fall des Hupens eine Ordnungswidrigkeitenanzeige möglich. Um die 10,- dafür wieder zu erwirtschaften, muss der Bäcker mit dem Gehupe schon eine Menge Brote verkaufen...


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"Man sollte schon deshalb kein langes Gesicht machen, weil man dann mehr zu rasieren hat."
Fernand Joseph Désiré Contandin (1903-1971), französischer Schauspieler und Sänger
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Ingmar71
Beitrag 16.09.2010, 20:27
Beitrag #9


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Also ich finde, für solch eine Lapalie muss man unsere Judikative nicht in Anspruch nehmen. Die soll sich besser um wichtigere Sachen kümmern. Ein erklärendes Gespräch mit dem Fahrer, wie sein Hupen von den Anwohnern wahrgenommen wird, sollte reichen. Wenn das nichts hilft, kann man als nächsten Schritt den Bäcker selber anrufen, um ihn zu bitten, seinen Fahrer etwas einzubremsen. Wenn das auch nichts hilft, kann man immer noch den Dorfsheriff einschalten.
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GolfVI
Beitrag 16.09.2010, 20:50
Beitrag #10


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Die armen Anwälte wollen doch auch von etwas leben und zeigen, was sie können wink.gif Die Polizei hat sicher besseres zu tun und wird entsprechend begeistert sein. Wo habt ihr denn noch Dorf Sheriffs? Gerade in der Fläche ist die Polizei doch meist verhältnismäßig schwach besetzt.
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Berndi962
Beitrag 16.09.2010, 21:34
Beitrag #11


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Zitat (GolfVI @ 16.09.2010, 21:50) *
Die Polizei hat sicher besseres zu tun und wird entsprechend begeistert sein.
In einem fast identischen Fall wurde mit Hilfe der Polizei innerhalb von zwei Wochen erreicht, dass (fast) Ruhe einkehrte. Es genügten zwei Anrufe bei der Inspektion. Der dortige DGL führte ebenfalls zwei Gespräche mit dem Bäckereiinhaber, das erste sehr freundlich, das zweite etwas nachdrücklicher und es nutzte sogar etwas.
Die Hupe wird seitdem nicht mehr betätigt, sondern nun die seit jeher eingebaute, erlaubte Klingel im Verkaufswagen, die wesentlich leiser und wohltönender ist als das Horn und niemanden stört.
Das Ganze war auch noch für beide Seiten (Lärmgeschädigte und Ruhestörer) kostenlos.

Zitat (TriciH @ 16.09.2010, 15:09) *
Was kann ich machen???? Hat jemand einen Tipp?
Das war er... wink.gif


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John Doe
Beitrag 16.09.2010, 21:55
Beitrag #12


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Zitat (Ingmar71 @ 16.09.2010, 21:27) *
Also ich finde, für solch eine Lapalie muss man unsere Judikative nicht in Anspruch nehmen. Die soll sich besser um wichtigere Sachen kümmern. Ein erklärendes Gespräch mit dem Fahrer, wie sein Hupen von den Anwohnern wahrgenommen wird, sollte reichen. Wenn das nichts hilft, kann man als nächsten Schritt den Bäcker selber anrufen, um ihn zu bitten, seinen Fahrer etwas einzubremsen. Wenn das auch nichts hilft, kann man immer noch den Dorfsheriff einschalten.


Volle Zustimmung! Diese auf dem Land sehr nützlichen Verkaufswagen verfügen normalerweise auch über eine Klingel oder Glocke.
Einfach mal ansprechen (am besten *nach* einem Einkauf), und darauf hinweisen, dass a) das Gehupe die Anwohner nervt und b) genervte Anwohner schlechte Kunden sind. Ansonsten sollte ein kurzes Gespräch mit dem Inhaber der Bäckerei dafür sorgen, dass sein Verkaufsfahrer künftig die Finger von der Hupe lässt. whistling.gif

Grüße,
John Doe
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Kölnfahrer
Beitrag 17.09.2010, 08:52
Beitrag #13


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Wenn Menschen, insbesondere kleine Kinder, im Schlaf gestört werden, ist das keine Lappalie. Das Familienleben und die Lebensqualität werden dadurch erheblich beeinträchtigt. Diese Huperei ist ganz klar verboten und daran hat auch dieser Asoziale sich zu halten. Als erwachsener Mensch weiß er sehr genau, was seine Huperei anrichtet und es ist ihm zugunsten seines Profits völlig egal. Solches Verhalten ist ein Auswuchs der zunehmenden Verarschlochung unserer Gesellschaft und solche Typen sind nur in einem bestimmten Tonfall zu erreichen.

Ärger genau an denen auszulassen, die ihn verursacht haben, ist außerdem nur fair. Wenn der das vor meiner Tür abziehen würde, bekäme er die Antwort in seinem Wagen mit einer Trillerpfeife oder Gasdruckhupe - zumindest dann, wenn die erste klare - und keineswegs freundliche, warum auch? - Ansage erfolglos bliebe.


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"... und es gibt Werbung für alles, das man nicht braucht,
damit man Auto fährt, anders riecht und dabei raucht."

F. Urlaub
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Berndi962
Beitrag 17.09.2010, 09:04
Beitrag #14


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Zitat (Kölnfahrer @ 17.09.2010, 09:52) *
Wenn Menschen, insbesondere kleine Kinder, im Schlaf gestört werden, ist das keine Lappalie. Das Familienleben und die Lebensqualität werden dadurch erheblich beeinträchtigt.
Volle Zustimmung!
So sehe ich das auch und darum habe ich im von mir beschriebenen Fall, nachdem die direkte (einmalige) Ansprache des Fahrers nichts gebracht hatte, meinen Bekannten zur Kontaktaufnahme mit der Polizei geraten. Glücklicherweise sah der dortige Dienstgruppenleiter das genauso und das Ergebnis ist ja auch sehr zufriedenstellend.


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Oliver
Beitrag 17.09.2010, 10:00
Beitrag #15


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Zitat (Ingmar71 @ 16.09.2010, 21:27) *
Also ich finde, für solch eine Lapalie muss man unsere Judikative nicht in Anspruch nehmen. Die soll sich besser um wichtigere Sachen kümmern. Ein erklärendes Gespräch mit dem Fahrer, wie sein Hupen von den Anwohnern wahrgenommen wird, sollte reichen.

In unserer Gesellschaft werden zwischenmenschliche Probleme durch den Staat gelöst. Eine Störung selbst zu beseitigen ist in den meisten Fällen sogar verboten. Warum sollte ich bei kleinen Störungen selbst tätig werden müssen, wenn ich bei großen Problemen, die ich möglicherweise gerne selbst lösen möchte, nicht tätig werden darf?


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Berndi962
Beitrag 17.09.2010, 10:04
Beitrag #16


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Oft wird auch durch fehlende Uneinsichtigkeit des einen oder durch fehlende sprachliche Kompetenz des anderen erst ein Problem daraus.
Das kann man durch Einschalten der Exekutive umgehen.

Wenn man die Judikative bemühen muss, dann steckt der Karren sowieso schon im Dreck.


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Kuli
Beitrag 17.09.2010, 10:14
Beitrag #17


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Zitat (Dlarah @ 16.09.2010, 17:26) *
Um auf sich und seine Ware aufmerksam zu machen, kann er aber eine Glocke, Bimmel oder Tröte oder was auch immer verwenden.

Hier in Wuppertal, wo ich grad praktikumsbedingt wohne, hat jeder "Händler" seine eigene Melodie, die er abspielt wacko.gif
Eismann, Schrotthändler, Eiermann, ...

Wenn ich dieses Schrottauto ( laugh2.gif ) fahren müsste und den ganzen Tag immer diese Endlosschleife hören müsste wacko.gif wacko.gif


Übrigens: Als ich Zivi war (Essen auf Rädern), hat mein Vorgängerkollege bei einem bestimmten Haus immer kurz gehupt, weil sich die alte Dame immer so drüber gefreut hat. Ich hab das allerdings nie gemacht, weil ich mir denke, dass andere Anwohner das sicher nicht so lustig finden. Zudem ists ja eh verboten
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Ingmar71
Beitrag 17.09.2010, 12:32
Beitrag #18


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Zitat (Kölnfahrer @ 17.09.2010, 09:52) *
.... Solches Verhalten ist ein Auswuchs der zunehmenden Verarschlochung unserer Gesellschaft und solche Typen sind nur in einem bestimmten Tonfall zu erreichen.
Ärger genau an denen auszulassen, die ihn verursacht haben, ist außerdem nur fair. Wenn der das vor meiner Tür abziehen würde, bekäme er die Antwort in seinem Wagen mit einer Trillerpfeife oder Gasdruckhupe - zumindest dann, wenn die erste klare - UND KEINESWEGS FREUNDLICHE, WARUM AUCH? - Ansage erfolglos bliebe.


Und genau deswegen ist Deutschland wie es ist... Auch Du bist Deutschland... denk mal drüber nach!

@Oliver

Ich kann meine zwischenmenschlichen Probleme glücklicherweise noch selbst lösen, dafür brauche ich den Staat nicht. Und das miteinander Reden verboten ist, höre ich zum ersten mal.
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Andreas0815
Beitrag 17.09.2010, 13:27
Beitrag #19


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Zitat (Berndi962 @ 17.09.2010, 10:04) *
Oft wird auch durch fehlende Uneinsichtigkeit des einen ......


Hornblower, ich hoffe Du hast das notiert laugh2.gif

Also, ich würde auch erstmal ein freundliches Gespräch suchen. Erst wenn das nichts bringt, würde ich weitereskalieren.
Direkt die Behörden oder sonstwen zu bemühen, kommt nämlich auch gerne einer "Kampfansage" gleich, bzw. wird so verstanden.
Das löst dann ggf. erst Recht nervigen Kleinkrieg aus.


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Kölnfahrer
Beitrag 17.09.2010, 13:51
Beitrag #20


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Zitat (Ingmar71 @ 17.09.2010, 13:32) *
Und genau deswegen ist Deutschland wie es ist... Auch Du bist Deutschland... denk mal drüber nach!
Bitte nicht Ursache und Wirkung vertauschen. An der von Dir zitierten Stelle reagiere ich bereits auf jemanden, der sich vorsätzlich benimmt wie Rotz am Ärmel. Wer hier noch freundlich bleibt, bitte. Aber wer es nicht ist, dem kann man es nicht vorwerfen.

Natürlich reagiere ich so nicht, wenn jemand einen Fehler versehentlich macht oder ihm die Auswirkungen seines Handelns nicht klar sein konnten. Ein solcher Fall liegt hier aber nicht vor.

Zitat
Ich kann meine zwischenmenschlichen Probleme glücklicherweise noch selbst lösen, dafür brauche ich den Staat nicht. Und das miteinander Reden verboten ist, höre ich zum ersten mal.
Dass miteinander Reden verboten sei, hat Oliver nicht gesagt. Verboten ist in der Tat oft, das Problem selbst zu lösen. Mit jemandem reden heißt aber nicht, das Problem selbst zu lösen, sondern gemeinsam mit dem anderen. Es setzt seine Mitwirkungsbereitschaft voraus. Viel Spaß, wenn Du mal auf einen triffst, der gar nicht an einer (für Dich akzeptablen) Lösung interessiert ist. rolleyes.gif


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mungo
Beitrag 17.09.2010, 14:21
Beitrag #21


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Moin!
Wieso ist das gebimmel der Eisverkaufswagen denn erlaubt?
Einen Arm aus dem Fenster gehalten und mit der grossen Glocke geschwenkt, ist doch schon schlimmer als mal auf dem Telefon nach der Uhrzeit zu gucken. Kleine Kinder wachen davon ebenfalls auf und diese Prozedur an Sonn-und Feiertagen
verstösst doch wohl auch gegen die Sonntagsruhe. Oder?
Gruss Hans
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Ingmar71
Beitrag 17.09.2010, 14:36
Beitrag #22


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@Kölnfahrer

Man kann auch freundlich, aber bestimmt seinen Unmut über das Fehlverhalten eines anderen äußern und ihn bitten, sein Verhalten/Auftreten entsprechend zu ändern.
Sollte sich im Laufe dieses Gespräches natürlich herausstellen, das derjenige kein Interesse daran zeigt, es zu ändern, bleiben einem ja immernoch die hier schon mehrfach angesprochenen Möglichkeiten.
Mit dieser Herangehensweise bin ich in meinen bisherigen Konfliktlösungsversuchen allgemein sehr gut gefahren.
Einfach ausgedrückt: Nur weil sich ein anderer wie Scheisse benimmt, muss ich das ja nicht auch machen.
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Kölnfahrer
Beitrag 17.09.2010, 14:48
Beitrag #23


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@Ingmar

Natürlich MUSS man das nicht. Wie gesagt, wer auch bei solch dreistem Vorgehen, noch freundlich bleiben will, soll das tun. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mir in bestimmten Fällen Freundlichkeit von vornherein sparen kann, nämlich dann, wenn die betreffende Person auch ohne mein Zutun bereits weiß, dass sie sich daneben benimmt, dies aber ignoriert, weil sie sich Vorteile verspricht.

Wer derart unverschämt auftritt, bei dem ist es ja auch logisch, dass er sich nicht von der ersten freundlichen Kritik abhalten lässt. Da er ein Egoist ist, wir der sein Verhalten nur ändern, wenn er derart Gegenwind bekommt, dass sich das strittige Verhalten für ihn nicht mehr rentiert.

Von einer solchen Einstellung ist bei einem dauerhupenden Eismann, Bäcker o.ä. unbedingt auszugehen, denn erstens will er die Leute ja stören in dem, was immer sie gerade tun, damit sie rauskommen und etwas kaufen. Und zweitens, kann mir kein Mensch, der es bis zum "Mobilverkäufer" gebracht hat, erzählen er wisse nicht, dass in Wohngebieten auch tagsüber Leute schlafen. Dass er nicht hupen darf, weiß er 100%-ig aus der Fahrschule. Er handelt also wider besseres Wissen und gegen allgemein anerkannte Regeln elementarster Rücksichtnahme.

Von daher kann sich niemand beschweren, wenn dem einer unfreundlich kommt.


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Andreas
Beitrag 17.09.2010, 19:12
Beitrag #24


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Man könnte sich auch bei der zuständigen Verkehrsbehörde erkundigen, ob dieser Verkaufsfahrer überhaupt eine Genehmigung zum Straßenverkauf hat. whistling.gif

Zitat
§ 33 Abs. 1 Nr. 2 StVO:

Verboten ist das Anbieten von Waren und Leistungen aller Art auf der Straße, wenn dadurch Verkehrsteilnehmer in einer den Verkehr gefährdenden oder erschwerenden Weise abgelenkt oder belästigt werden können.


Ein Straßenverkauf aus rollenden Verkaufswagen ist i. d. R. genehmigungspflichtig.

Mit großer Sicherheit liegt eine solche Genehmigung nicht vor. Falls es eine solche doch geben sollte, gibt es meist Auflagen zum Hupen/Klingeln. wink.gif


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