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> Wenn der Radfahrer nicht schaut und trotzdem auf die Straße fährt
Parkverbot
Beitrag 19.09.2023, 15:21
Beitrag #1


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Hallo

In den letzten Woche habe ich eine deutliche Zunahme von Fahrradfahrern (Dorfleben) beobachtet.. in dem besagter Zweiradfahrer ohne zu schauen einfach vom Gehweg (unteranderem Mütter) auf die Straße gefahren sind, bzw aus einer Seitenstraße kommend ohne Blick nach links/rechts auf die Hauptstraße auffahren.

Nun, ich im Elektroauto, fahre wirklich sehr vorrausschauend.
Aber in den letzten Wochen wäre es 3-4x zu Fast-Unfällen gekommen.
Weil man mich(E-Autos sind einfach mal stiller) aufgrund von NICHT-SCHAUEN des Bikers (egal ob Oma oder volljähriger Enkel ;-) ) nicht wahrgenommen hat und auf meiner gerade Vorbeifahr-Höhe auch auf die Hauptstraße wollte und sehr eng ganz rechts gefahren ist.

Aber mal ehrlich, wenn man nicht gerade eine Dashcam hat oder einen Zeugen, wie beweise ich (wenn es der Radfahrer nicht gerade mit der Ehrlichkeit hat), dass ich bereits auf der Hauptstraße war?
Nachher sagt der Radler noch, dass ich diesen touchiert hätte.

Ich habe ein neues Auto und demnächst wird ganz bestimmt eine neue Dashcam eingebaut ;-)

Dazu möchte ich natürlich kein Leben (weder meines noch die eines anderes) riskieren. Aber es scheint immer mehr Mode zu sein, dass die Fahrradfahrer ohne Blick einfach knapp und jederzeit ohne Kontrollblick auf die Staße fahren.

Ich kann doch jetzt nicht anfangen, mit jeder Seitenstraße einen Riesenbogen zu machen, oder muss ich etwa doch?

Wie macht Ihr das?
Hupt Ihr? Oder lieber nicht?

Ich meine, bei einer Omi lass ich lieber das Hupen. Nachher fällt die noch vor lauter Schreck vom Rad und bricht sich den Oberschenkel.

Also ein paar Fragen über Handling und Erfahrungswerte ;-)

Gruß Parkverbot


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Baghira
Beitrag 19.09.2023, 15:43
Beitrag #2


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Hat Dein E Auto noch nicht das künstliche Motorgeräusch, das seit einigen Jahren bis 30km/H verpflichtend sind?



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Gruß Christian


Vernünftige Kinderräder findet man hier Kinderfahrradfinder
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auchdasnoch
Beitrag 19.09.2023, 15:50
Beitrag #3


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Ist doch egal ob E-Auto, oder Verbrenner. Radfahrer hören oft Musik mit ihren In-Ears, was die Wahrnehmung der Geräuschkulisse nur sehr eingeschränkt wahrnehmen lässt.


Zitat (Parkverbot @ 19.09.2023, 16:21) *
Hupt Ihr?
yes.gif OK, bei alten gebrechlichen Menschen eher nicht. Nicht, dass da noch jemand einen Herzinfarkt bekommt. Aber gerade gestern hatte ich die Situation mit einem Jugendlichen, der ohne zu Schauen, also den Querverkehr zu beachten, das Stoppschild übefahren hat. Da ich die Situation habe kommen sehen, bestand keine echte Unfalgefahr. Aber damit der Bengel etwas lernt habe ich nicht unbedingt zu früh gebremst und dazu noch gehupt. So, wie der sich erschrocken hat, sollte er seine Lekktion gelernt haben.

Hätte ich (obwohl ich Vorfahrt hatte) einfach angehalten, ohne zu hupen, dann hätte er diese lehrreiche, aber schmerzfreie Lektion nicht gelernt. Wer weiß, wie es dann das nächste Mal ausgegangen wäre.
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F117
Beitrag 19.09.2023, 15:55
Beitrag #4


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heretic12
Beitrag 19.09.2023, 16:04
Beitrag #5


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Zitat (Parkverbot @ 19.09.2023, 16:21) *
(Dorfleben) beobachtet.. in dem besagter Zweiradfahrer ohne zu schauen einfach vom Gehweg (unteranderem Mütter) auf die Straße gefahren sind, bzw aus einer Seitenstraße kommend ohne Blick nach links/rechts auf die Hauptstraße auffahren.

Aber mal ehrlich, wenn man nicht gerade eine Dashcam hat oder einen Zeugen, wie beweise ich (wenn es der Radfahrer nicht gerade mit der Ehrlichkeit hat), dass ich bereits auf der Hauptstraße war?

Hupt Ihr? Oder lieber nicht?

Das fällt mir eigentlich bei allen auf, gerade aufm Dorf. Vorfahrt? "Da kam die letzten 20 Jahre keiner". Also nach meiner Erfahrung sind da Radfahrer nicht besser als der Rest, bei klassischen Vorfahrtsverstößen aber auch nicht schlechter.
Blindes Wechseln vom Gehweg (oft ohne Freigabe) auf die Fahrbahn sehe ich bei älteren Leuten öfter. Die glauben scheinbar, dass Radfahrer eigentlich auf den Gehweg müssen und fahren da so lange, wie es geht.

Wenns zum Unfall kommt, dann oft mit Personenschaden (Radfahrer ohne Karosserie, der stürzt), da wird es eine Unfallaufnahme geben. Mit den Spuren am Auto und der Tatsache, dass du ja nicht vom Himmel gefallen sein kannst, dürfte das meist eindeutig sein. Ne Dashcam würde ich trotzdem einbauen.

Wann willst du denn Hupen? Bevor jemand was falsch gemacht hat? Oder parallel zum Bremsen/Ausweichen?



Zitat (auchdasnoch @ 19.09.2023, 16:50) *
Radfahrer hören oft Musik mit ihren In-Ears, was die Wahrnehmung der Geräuschkulisse nur sehr eingeschränkt wahrnehmen lässt.

Damit dürften die immer noch besser hören als ein durchschnittlicher Autofahrer mit geschlossenen Fenstern und leiser Musik.
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Schorsch
Beitrag 19.09.2023, 16:31
Beitrag #6


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Zitat (auchdasnoch @ 19.09.2023, 16:50) *
Ist doch egal ob E-Auto, oder Verbrenner. Radfahrer hören oft Musik mit ihren In-Ears, was die Wahrnehmung der Geräuschkulisse nur sehr eingeschränkt wahrnehmen lässt.

Wie schön, dass Sie beim Autofahren nie Musik hören und immer mit offenem Fenster fahren, um alle Geräusche wahrzunehmen,
Früher argumentierten Autofahrer gerne, dass Radfahrer extrem langsam zu fahren haben, weil man sie ja nicht hört - seit den E-Autos haben Autofahrer da aber wohl ihre Meinung geändert.
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Söne spitze Steine
Beitrag 19.09.2023, 18:02
Beitrag #7


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Wenn es knallt, hat der rücksichtslos auf die Fahrbahn gewechselte Radler Pech gehabt. Die machen sich gar keine Gedanken, welche psychischem Probleme sie bei Unfallfahrern verursachen (können), die mit ihrem Kfz gerade jemand überfahren haben.

Mich regt es auf, wenn mir solche Fritzen vor den Lenker fahren, wenn ich selbst mit dem Rad unterwegs bin.



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Parkverbot
Beitrag 19.09.2023, 19:44
Beitrag #8


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Kann denn ein Gutachter (bei einem Unfall) überhaupt „berechnen“ dass das Auto zuerst auf der Hauptstrasse war und der Radfahrer von der Seitenstraße (ohne zu schauen) kommen (und keine VORFAHRT hat) Schuld hat?

Tatsächlich habe ich auch schon mal gehupt, auch länger.. wenn die Situation eingetroffen ist . Irgendwie hoffe ich ja immer, dass der Radfahrer schaut. So auf die Art udn Weise: „Der schaut hoffentlich. Oh je.. das wird aber gleich kanpp! Der wird doch hoffentlich.. ??“ dann habe ich nach der Erkenntnis : Der ist tatsächlich einfach so auf die Fahrbahn gefahren!“ schon mal ein paar Sekunden länger gehupt.
Manchmal haben ja auch die Radfahrer Kopfhörer auf !!


Aber so ältere Damen /Herren auf dem Rad kenne ich auch; die dann seit 20 Jahren (so gefühlt ) ihr eingebautes Vorfahrtsrecht nutzen wollen .. Die sind im Dorf schon „weltweit“ bekannt. Aber irgendwann übernehmen es auch deren Kinder.
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silenz
Beitrag 19.09.2023, 22:35
Beitrag #9


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Ich erlebe das hier in der Stadt in einer nahegelegenen Geschäftsstraße oft als Radfahrer mit Fußgängern, die blind die Fahrbahn überqueren. Sei es mit Handy oder ohne, mit Kinderwagen oder Rollator. Quer durch die Bank.

In der alten Heimat "auf dem Dorf" bin ich nach mehreren Erlebnissen extra vorsichtig, wenn ich Radfahrer überhole. Da wird offenbar gerne spontan ohne Schulterblick und Handzeichen links abgebogen, wenn von hinten nichts zu hören ist.
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Söne spitze Steine
Beitrag 20.09.2023, 00:55
Beitrag #10


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@Parkverbot: Wenn deren Welt an der Dorfgrenze endet, ist das ihre Weltgrenze. Weltweit. lol

Anhand der Kratzer und Dellen im Fahrzeug kann ein (vereidigter Kfz-) Sachverständiger in der Regel recht zuverlässig Aufprallgeschwindigkeit und -winkel ermitteln und daraus Rückschlüsse auf gefahrene Geschwindigkeit usw. ziehen – wenn auch mit einer Spanne nach unten/oben.

Die Schuldfrage wird sich v.a. aus der Verkehrsregelung (Vorfahrt, Wartepflicht, ordnungswidriges Gehwegradeln →bei grobem Fehlverhalten des Radlers tritt die allgemeine Betriebsgefahr des Fzf. zurück, wie verhält sich ein „Idealfahrer“ →war die Reaktion des Fzf. angemessen, …).



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Frank999
Beitrag 20.09.2023, 07:04
Beitrag #11


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Wer Zeit zum Hupen hat, hat auch Zeit zum Bremsen.
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OlafSt
Beitrag 20.09.2023, 08:13
Beitrag #12


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Zitat (Frank999 @ 20.09.2023, 07:04) *
Wer Zeit zum Hupen hat, hat auch Zeit zum Bremsen.


Da auch mir sowas ständig passiert, kann ich dir ganz klar sagen: Wer hupt, steht schon lange auf der Bremse, merkt aber das es sehr, sehr knapp wird.



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ZITAT(blue0711)
Ich muss als VT nicht mit jedem erdenklichen Unsinn als Reaktion von Anderen auf meine blosse Existenz in einem in der Praxis doch recht subjektiv eingeschätzten imaginären Raum rechnen.
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Mueck
Beitrag 20.09.2023, 08:41
Beitrag #13


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Zitat (OlafSt @ 20.09.2023, 09:13) *
Wer hupt, steht schon lange auf der Bremse, merkt aber das es sehr, sehr knapp wird.
Du vielleicht, das ist gut.
Aber nicht jeder, leider ..
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Isarläufer
Beitrag 20.09.2023, 08:51
Beitrag #14


Neuling
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Ich wohne in der Stadt und erlebe dort das gleiche. Allerdings kann ich das nicht auf Alte/Junge, Radfahrer/e-Scooter-Fahrer, Fußgänger oder Autofahrer eingrenzen. Manchmal (oft) reg ich mich auf, manchmal akzeptier ich es und denke mir Es muaß a Bläde gem...
Wo mir aber wirklich die Hutschnur hochgeht ist, wenn überwiegend Frauen, Männer eigentlich nie (aber das ist vermutlich nur korreliert und nicht kausalabhängig) den Kinderwagen als Tastkopf verwenden, ob die Straße frei ist....

Neben besagter Blödheit gibt es glaub ich zwei Hauptgründe:
1) Es passiert verdammt wenig (gemessen an den Unaufmerksamkeiten) und unsere Gesellschaft akzeptiert Personenschäden im allgemeinen nicht. Von Vollschranken, Abbiegeassistenten, Betriebsgefahr bis zu Bodenampeln wird alles gemacht, dass das Leben sicherer ist (Und das ist ja auch gut so).
2) Das führt aber auch dazu, dass weniger Eigenverantwortung nötig ist. Gleichzeitig wird "es ist nochmal gutgegangen" kaum bis gar nicht überwacht oder sanktioniert. Kein Licht am Rad? Wird man eh nicht erwischt, oder es kostet 20€. (Verstöße mim Auto sind aber auch nicht besser). Wird man doch mal erwischt, ist die Einsicht auch eher gering und man versucht das "Übel" abzuwenden. Menschlich/persönlich versteh ich das auch.

Lösung? Flächendeckende Überwachung? Schwierig!
Ich glaub persönlich auch nicht, dass die Menschen schlimmer geworden sind, sondern nur mobiler und mehr technische Ablenkung haben.
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auchdasnoch
Beitrag 20.09.2023, 08:55
Beitrag #15


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Zitat (Schorsch @ 19.09.2023, 17:31) *
Zitat (auchdasnoch @ 19.09.2023, 16:50) *
Ist doch egal ob E-Auto, oder Verbrenner. Radfahrer hören oft Musik mit ihren In-Ears, was die Wahrnehmung der Geräuschkulisse nur sehr eingeschränkt wahrnehmen lässt.

Wie schön, dass Sie beim Autofahren nie Musik hören und immer mit offenem Fenster fahren, um alle Geräusche wahrzunehmen,

Was soll denn dieser sinnbefreite Kommentar? Es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich im Auto das Autoradio mit gemäßigter Lautstärke einschalte, oder ob ich mir als Radfahrer In-Ears in die Ohren stopfe, die die Umgebungsgeräusche herausfiltern, und mich dann mit Musik beschallen, oder womöglich volldröhnen.

Der von mir erwähnte jungendliche Radfahrer (und das ist kein Einzelfall) war unaufmerksam und verträumt unterwegs, hat nicht auf den Verkehr geachtet, das Stoppschild missachtet ohne auch nur zu Schauen, ob da ein vorfahrtberechtigtes Fahrzeug kommen könnte. Und er hatte In-Ears in den Ohren. Ich bin zwar sicherlich auch nicht frei von Fehlern, und es kann auch mir mal passieren, das ich kurzzeitig abgelenkt werde oder unaufmerksam bin. Aber ich fahre ganz sicher nicht so Auto, wie dieser Bengel mit dem Fahrrad unterwegs gewesen ist. Und so, wie er unterwegs gewesen ist, nimmt er weder ein E-Auto, noch ein Auto mit Verbrennungsmotor, noch einen Traktor wahr. Nichts Anderes habe ich gesagt, bzw. zum Ausdruck bringen wollen. Und wenn er mir die Vorfahrt nimmt und mich zum Anhalten zwingt, dann nehme ich mir die Freiheit ihn mit der Hupe aufzuwecken. Dass er sich maßlos erschrocken hat, ist dabei nur ein Nebeneffekt. Er soll für die Zukunft verkehrsgerechtes Verhalten lernen, denn sonst wird das irgendwann nicht mehr so gut für ihn ausgehen.
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mkossmann
Beitrag 20.09.2023, 10:06
Beitrag #16


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Zitat (auchdasnoch @ 20.09.2023, 08:55) *
Was soll denn dieser sinnbefreite Kommentar? Es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich im Auto das Autoradio mit gemäßigter Lautstärke einschalte, oder ob ich mir als Radfahrer In-Ears in die Ohren stopfe, die die Umgebungsgeräusche herausfiltern, und mich dann mit Musik beschallen, oder womöglich volldröhnen.

Setz dich in dein Auto, sorge dafür das alle Öffnungen ( Türen,Fenster) geschlossen sind und versuche dann mal mit jemanden ausserhalb des Autos ein Gespräch zu führen. Das wird nicht besonders gut gehen (weswegen es auch niemand macht). Zeigt aber schön das eine geschlossene Autokarosserie den Schall stark dämpft. Genau so wie ein Kopfhörer. Eine gute Schalldämpfung ist sogar ein Komfortmerkmal bei Autos. Denn der von ihnen selbst erzeugte Lärm soll den Benutzer möglichst wenig belästigen.

PS: Hupen und Martinhörner sind auch deswegen so laut, damit sie auch von Autoinsassen wahrgenommen werden. Und nicht , wie eine Fahrradklingel überhört werden.
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Acki
Beitrag 20.09.2023, 10:38
Beitrag #17


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Zitat (auchdasnoch @ 20.09.2023, 09:55) *
In-Ears in die Ohren stopfe, die die Umgebungsgeräusche herausfiltern, und mich dann mit Musik beschallen

Ich weiß nicht was für In-Ear-Kopfhörer du verwendest, aber meine haben einen aktiven Umgebungsmodus mit dem ich Geräusche klar und deutlich höre.

Gruß Acki
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Schorsch
Beitrag 20.09.2023, 11:53
Beitrag #18


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Zitat (auchdasnoch @ 20.09.2023, 09:55) *
Was soll denn dieser sinnbefreite Kommentar? Es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich im Auto das Autoradio mit gemäßigter Lautstärke einschalte, oder ob ich mir als Radfahrer In-Ears in die Ohren stopfe, die die Umgebungsgeräusche herausfiltern, und mich dann mit Musik beschallen, oder womöglich volldröhnen.

In der Tat ein Unterschied, wenn man sich aufgrund der unvergleichlich höheren Betriebsgefahr eines PKWs nicht voll auf den Verkehr konzentriert, als mit einem Fahrrad, von dem weitaus weniger Gefahr für andere ausgeht. Und geschlossene Scheiben dämmen Außengeräusche weitaus stärker ab als Ohrhörer.
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auchdasnoch
Beitrag 20.09.2023, 12:32
Beitrag #19


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Also wenn ich mit geschlossenen Scheiben neben einem aktiven Presslufthammer an der roten Ampel stehe, dann nervt das Ding tierisch, weil es auch im Auto laut ist. Trage ich meine In-Ears, dann juckt mich der Presslufthammer vergleichsweise wenig.

Aber eigentlich ist das doch auch vollkommen schnuppe.

Es ging um die Aussage:
Zitat (Parkverbot @ 19.09.2023, 16:21) *
Weil man mich(E-Autos sind einfach mal stiller) aufgrund von NICHT-SCHAUEN des Bikers (egal ob Oma oder volljähriger Enkel ;-) ) nicht wahrgenommen hat
worauf ich erwiderte:
Zitat (auchdasnoch @ 19.09.2023, 16:50) *
Ist doch egal ob E-Auto, oder Verbrenner. Radfahrer hören oft Musik mit ihren In-Ears, was die Wahrnehmung der Geräuschkulisse nur sehr eingeschränkt wahrnehmen lässt.
(OK, das war schlampig formuliert, wie ich gerade merke).Aber da ist es doch nun wirklich egal, wie gut die Geräuschdämmung meines Autos ist, ob ich bei meinem Auto die Fenster offen oder geschlossen habe, ob ich mein Autoradio benutze und welche In-Ears ich (außerhalb des Straßenverkehrs) benutze.

Ich weiß gar nicht, was diese Diskussion soll.

Der Bengel, der mir vorgestern vor das Auto geradelt ist, trug jedenfalls In-Ears, war unaufmerksam, hat mein Auto mit Verbrennungsmotor nicht gehört. Aber die Hupe dann immerhin doch noch.

Ende der Diskussion (jedenfalls für mich), weil das total OT ist.
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F117
Beitrag 20.09.2023, 17:00
Beitrag #20


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Einfach mal nach "Noise Cancelling" gurgeln. Dann weiß auch jeder Radler, was ein In-ear kann (Overears sowieso).


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silenz
Beitrag 20.09.2023, 19:11
Beitrag #21


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Ich empfinde es als Vorteil, dass ich mehr höre und sehe auf dem Rad. Den gebe ich freiwillig nicht auf, um Musik zu hören. Schon ärgerlich genug, dass bei flotter Reisegeschwindigkeit der Fahrtwind von hinten nahende Fahrzeuge weitestgehend übertönen kann.

Manchmal habe ich in einem Ohr einen konventionellen Stöpsel, wenn ich mit Navigation fahre.
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mkossmann
Beitrag 21.09.2023, 07:29
Beitrag #22


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Zitat (auchdasnoch @ 20.09.2023, 12:32) *
Der Bengel, der mir vorgestern vor das Auto geradelt ist, trug jedenfalls In-Ears, war unaufmerksam, hat mein Auto mit Verbrennungsmotor nicht gehört. Aber die Hupe dann immerhin doch noch.

Und ein unaufmerksamer Autofahrer hört in einer geschlossenen Karosserie selbst das Warnsignal einer Fahrradklingel nicht.
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Explosiv
Beitrag 21.09.2023, 07:59
Beitrag #23


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Gibt es denn in diesem Thread überhaupt ein Topic, wenn man vom Ablästern über andere VT absieht? think.gif


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Brian Basco
Beitrag 21.09.2023, 08:17
Beitrag #24


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Es geht um Hupen. whistling.gif

Übrigens soll man auf dem Rad ja klingeln, wenn man andere Radfahrer oder Fußgänger überholt.
Damit sollte Hupen klar gehen.
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F117
Beitrag 21.09.2023, 08:19
Beitrag #25


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Zitat (Explosiv @ 21.09.2023, 08:59) *
Gibt es denn in diesem Thread überhaupt ein Topic, wenn man vom Ablästern über andere VT absieht? think.gif

thumbup.gif


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