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> 2,19 Promille mit Auto 3te MPU, MPU machbar?
Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 06:07
Beitrag #1





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Hallo liebe Mitgleider,

mich hat es vor 2 Monaten mal wieder erwischt. Bin mit dem Auto um 23 Uhr in eine Polizeikontrolle gekommen und hatte einen BAK von 2,19 ohne Unfall.
Strafe bekam ich 70 Tagessätze und 15 Monate Sperre.
Ich habe schon 2003 und 2008 jeweils eine MPU erfolgreich bestanden. (also schon über 10 Jahre her)

2003 als Wiederholungstäter 0,8 Promille
2008 mit 1,8 Promille
und nun die Fahrt mit 2,19 Promille.

Vorsorglich ich habe ich mich vor einem Monat freiwillig zu einem 12-monatigen Alkoholabstinenzprogramm angemeldet. (Urinkontrolle)

Können mir trotz Verjährung die vorherigen MPU`s zum Verhängsnis werden?

Ich trinke seit ca. 20 Jahren jeden 3ten Tag 2 Liter Wein, Menge ist auch nicht gestiegen sondern stabil.

Den ersten Monat totale Abstinenz habe ich nun hinter mir und fühle mich damit soweit auch ganz ok.

Meint Ihr ich kann mein Problem selber aufarbeiten und somit die MPU nochmals bestehen? Bin kein Fan von teuren VP oder Therapie. Ich gebe zu ich habe noch nie etwas verändert und habe bei den letzten MPU nur erzählt was man halt erzählen muss, um zu bestehen und mir halt danach immer gedacht, machst so weiter wie bisher aber fährst halt nicht mehr betrunken.
Das ging ja auch soweit 12 Jahre gut. Ok bin bestimmt oft mit Restalkohol gefahren aber dieser Promillewert wahr wirklich eine Ausnahme. Ich weiss glaubt keiner und soll man auch nicht sagen ist aber so! Ich wurde kurz davor zwecks corona arbeitslos und mir war langweilig und ich fuhr in einen Biergarten wo ich nette Unterhaltung fand und habe ohne nachzudenken ein Wein nach dem anderen getrunken. Danach weiss ich nur noch wie ich von der Polizei angehalten wurde, das aber auch nur in Fetzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir etwas helfen und sagen wie Ihr die Sachlage einschätzt!

Gruss


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Buchholzer
Beitrag 02.10.2020, 06:27
Beitrag #2


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Bei der Geschichte mit dem weinkonsum geh ich mal davon aus das du Der Rantanplan bist...
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 06:35
Beitrag #3





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Nein das ist Zufall ich bin ein "Neuer" hier.
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MrMurphy
Beitrag 02.10.2020, 06:43
Beitrag #4


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Stimmen die Jahresangaben? Als Wiederholungstäter die MPU jeweils im gleichen Jahr zu bestehen, in dem man erwischt wurde, ist eher ungewöhnlich.

Hast du die bisherigen MPUen mit kontrolliertem Trinken oder Abstinez bestanden?
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 06:47
Beitrag #5





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2002 war die erste Fahrt mit 0,7 Promille.

Immer kontrolliertes trinken bis auf 2008 da nahm ich den Abstinezjoker! blushing.gif

Hab ich aber noch nie betrieben hatte halt so auch gute Leberwerte! ETG zeugs gab es da noch nicht. mmh
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Kai R.
Beitrag 02.10.2020, 07:58
Beitrag #6


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Die Verjährung ist 10 Jahre nach der Neuerteilung der FE eingetreten. Das könntest Du knapp geschafft haben. Dann dürften die alten Taten nicht mehr verwertet werden und sind aus der Akte zu tilgen.

Aber meinst Du nicht, es ist an der Zeit, etwas zu ändern? Du gefährdest Dich und Andere.


--------------------
Grüße

Kai

--- sorry, keine Privatkonsultationen per PN ---
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 08:30
Beitrag #7





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Wurde bei der MPU 2008 soweit ich mich noch erinnern kann als alkoholabhängig eingestuft. Hab damals eine freiwillige Entgiftung gemacht und war auch öffters bei der Suchtberatungstelle um dem Gefängnis entgehen zu wollen, wurde zwar vom Gericht positiv bewertet bekam aber trotzdem Bewährungswiederruf. Ist das bei der Führerscheinstelle wo vermerkt, wenn man abhängig ist oder wird das nach 10 Jahren auch getilgt oder wird man lebenslang als "krank" geführt?

Bei der MPU muss ich ja auch einen Fragebogen ausfüllen ob schonmal eine MPU stattfand und die Neuerteilung von 2008 ist bestimmt auch wo vermerkt. Glaube nicht das man das geheimhalten kann.
Ändern tu ich ja etwas, siehe Abstinenznachweis über 12 Monate, der mir ja bis jetzt sogar spass macht. Hab blos keine Lust 1,50 Euro pro Minute zu zahlen, das sich mit mir jemand hinsetzt und irgendwelche Kindergarten Trinkpfeile malt, ich weiss selber was ich getrunken habe und warum. Das bei mir nur noch lebenslange Abstinenz was hilft ist mir auch bewusst.

Meinst du es ist möglich ohne Therapie oder VP die MPU zu meistern auch im Hinblick auf die vielleicht vermerkte Abhängigkeit? Oder ist die nach 10 Jahren evtl. auch selbstgeheilt?
(auf dem Papier zumindest)

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Kai R.
Beitrag 02.10.2020, 09:30
Beitrag #8


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Du stellst die falsche Frage. Du kannst jetzt die große Lösung wählen, mit SHG, ggf.Therapie und AB, dann kannst Du in der MPU auch ehrlich sein, egal was noch verwertbar ist. Oder es wird halt wieder eine Lügen-MPU, dann musst Du sehen, wie lange das diesmal gut geht.


--------------------
Grüße

Kai

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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 09:47
Beitrag #9





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Wenn ich ehrlich bin würde ich es mir sogar zutrauen fahren und trinken zu trennen aber komm bei dem relativ hohen Wert bestimmt damit nicht durch.

So gefährlich scheine ich auch nicht zu sein, da ich nach der Tat noch 8 Wochen lustig weiterfahren durfte, da ich im Suff meinen Geldbeutel nicht gefunden habe
und somit der FS nicht beschlagnahmt werden konnte. Die 8 Wochen hat es auch wunderbar geklappt! (hab da natürlich nichts mehr riskiert)

Warum ist man bei dem heutigen stand der Technik nicht soweit, einfach einen Blasomat zwischen Zündschloss und Anlasser zu bauen und alles wäre gut.
(und wer jemanden anders blasen lässt läuft halt für immer) Wäre jedenfalls besser als mit aller Gewalt Sozialfälle zu schaffen und die wo Kohle haben
mit schlauem gerede, dass sie bei nem überteuerten Kurs gelernt haben, durchkommen lassen.

Das musste jetzt mal bei aller Vernunft auch gesagt werden.

P.S. Das mit der SHG is ne gute Idee!


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Herbie56
Beitrag 02.10.2020, 09:54
Beitrag #10


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Schön, dass du den Weg hierher gefunden hast wavey.gif, rantanplan79.

Gut, dass du im Abstinenzprogramm bist, das ist schon mal der erste Schritt.

Siehst du dich selbst als alkoholabhängig ?
Du trinkst jeden 3.Tag 2l Wein ?
2 Tage Pause ?
Was ist an diesen Tagen anders ?


--------------------
non MPU, sed vitae discemus
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 10:09
Beitrag #11





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Hi Herbie56,

nein sehe mich eher als Missbräuchler. Am Tag nach den 2 Flaschen Wein hab ich keine Lust was zu trinken und muss mich erholen.
Am zweiten Tag is auch alles prima und ich wunderbar. Nach 3 Tagen is mir dann irgendwie langweilig und will irgendwie wieder etwas
Stimmung haben. Is ganz komisch bei mir, Falle bestimmt aus jedem Trinkmuster. Konnte auch noch nie zwei Tage hintereinander trinken.
Jetzt fällt halt der "Stimmungstag" weg aber is soweit machbar. Hab zum Glück keine körperlichen Symtome. Hab halt gerne ab und an
die Hirnchemie ge-rebootet. wacko.gif
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roterBlitz
Beitrag 02.10.2020, 10:59
Beitrag #12


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Hallo Ratanplan,

hast du schon mal bei einer Alkohol- und Drogenberatungsstelle einen Beratung gehabt um feststellen zu lassen auf welchem Stand dein Konsum ist. Falls nicht, kannst du dir vorstellen eine solche Beratung aufzusuchen?


--------------------
FAQ-Artikel: Bedeutung der Begutachtungsleitlinien (BGLL) und Beurteilungskriterien (BUK) für die MPU
FAQ-Artikel: Gängige Abkürzungen im Forum

Seine Gefühle kann man nicht verändern, nur sein Verhalten! Geändertes Verhalten kann aber die Gefühle verändern!
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MsTaxi
Beitrag 02.10.2020, 11:02
Beitrag #13


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 07:07) *
Bin kein Fan von teuren VP oder Therapie. Ich gebe zu ich habe noch nie etwas verändert und habe bei den letzten MPU nur erzählt was man halt erzählen muss, um zu bestehen und mir halt danach immer gedacht, machst so weiter wie bisher aber fährst halt nicht mehr betrunken.

Eine Strategie, die ja auch jahrelang wunderbar funktioniert hat. whistling.gif

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 07:07) *
wo ich nette Unterhaltung fand und habe ohne nachzudenken ein Wein nach dem anderen getrunken.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 10:47) *
Wenn ich ehrlich bin würde ich es mir sogar zutrauen fahren und trinken zu trennen

Ich traue dir das nicht zu, wenn ich ehrlich bin. Ich würde eher im Gegenteil sagen, du machst dir überhaupt keinen Kopf darüber, ob du zu betrunken sein könntest, um überhaupt noch Auto zu fahren. Auch nicht im Vorfeld, wenn du noch nüchtern bist, machst du keine Anstalten, dafür zu sorgen, dass du nicht in die Situation kommst, besoffen zu fahren.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 09:30) *
ich weiss selber was ich getrunken habe und warum.

Echt jetzt? Toll. Das mit dem Motiv "Langeweile" nehme ich dir nämlich nicht ab.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 09:30) *
Oder ist die nach 10 Jahren evtl. auch selbstgeheilt?
(auf dem Papier zumindest)

Bei einem Abhängigen, der keine körperliche Entzugssymptomatik verspürt, kann man nach einem Jahr sagen, dass er eine stabile Remission erreicht hat. Voraussetzung dafür ist allerdings der zuvor vorhandene Wille, abstinent zu bleiben, was bei dir nie der Fall war, wie mir scheint. Um es mal im im Jargon zu sagen: Du warst und bist immer noch ständig nass im Kopf, denn von dem Willen, trocken zu bleiben, lese ich hier nix. Auch in deiner aktuellen Situation nicht.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 10:47) *
Warum ist man bei dem heutigen stand der Technik nicht soweit, einfach einen Blasomat zwischen Zündschloss und Anlasser zu bauen und alles wäre gut.

Stell dir vor, so eine technische Möglichkeit gibt es schon seit Jahren. Nur... warum soll man es so leicht machen? Das würde bedeuten, der jeweilige potentielle Fahrer lässt sich vollaufen und dann nimmt ihm die Technik die Entscheidung ab, ob er sich strafbar macht. Das würde dir die Mühe ersparen, deinen Konsum selbst im Griff zu haben.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 11:09) *
Hab zum Glück keine körperlichen Symtome. Hab halt gerne ab und an
die Hirnchemie ge-rebootet. wacko.gif

Macht das irgendwas besser?


Mein Fazit: Ist vollkommen ok, dass du uns hier einen erzählen willst, du hättest deinen Konsum ja im Grunde total im Griff. Aber wie wäre es, wenn du aufhören würdest, dich selbst anzulügen?

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 10:47) *
Das musste jetzt mal bei aller Vernunft auch gesagt werden.



--------------------
"Das Problem beim Klartext reden in Sachen Alkohol und Drogen besteht darin, dass der, der zuhört, gern weghört, wenn er noch nicht bereit für den Klartext ist."
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 12:18
Beitrag #14





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Hallo roterblitz, die Antwort kann ich mir selber geben bei alle 2-3 Tage 2Liter Wein und das über 2 Jahrzehnte. Da kommt natürlich schwerst abhängig raus. sadwalk.gif


Hallo Ms Taxi,

Zitat
Eine Strategie, die ja auch jahrelang wunderbar funktioniert hat.


Immerhin 12 Jahre und falls ich mal mit Restalkohol erwischt worden wäre, quasi als Ersttäter wärs auch keine MPU geworden und schnell abzusitzen gewesen.
Sorry is halt so meine Denkweise gewesen. Das war wirklich eine Ausnahme zwecks dem Corona Zeugs und Jobverlust. Wollte auch wirklich nimmer fahren aber dachte mir wird schon gutgehen.

Zitat
Ich traue dir das nicht zu, wenn ich ehrlich bin. Ich würde eher im Gegenteil sagen, du machst dir überhaupt keinen Kopf darüber, ob du zu betrunken sein könntest, um überhaupt noch Auto zu fahren. Auch nicht im Vorfeld, wenn du noch nüchtern bist, machst du keine Anstalten, dafür zu sorgen, dass du nicht in die Situation kommst, besoffen zu fahren.


Ja hab zugegebener Massen, weils immer gut ging, den Respekt verloren. Wollte ja auch nur 2 viertele Trollinger bei dem schönen Wetter schlozen. Irgendwann wars mir dann sch.... egal...

Zitat
Echt jetzt? Toll. Das mit dem Motiv "Langeweile" nehme ich dir nämlich nicht ab.


Richtig da steckt auch richtig mehr dahinter aber hab jetzt nicht solche Probleme das ich das machen müsste.

Zitat
Bei einem Abhängigen, der keine körperliche Entzugssymptomatik verspürt, kann man nach einem Jahr sagen, dass er eine stabile Remission erreicht hat. Voraussetzung dafür ist allerdings der zuvor vorhandene Wille, abstinent zu bleiben, was bei dir nie der Fall war, wie mir scheint. Um es mal im im Jargon zu sagen: Du warst und bist immer noch ständig nass im Kopf, denn von dem Willen, trocken zu bleiben, lese ich hier nix. Auch in deiner aktuellen Situation nicht.


Danke für die super Info mit der Remission.
Vielleicht gefällt mir ja das trockene Jahr bald so, dass ich es beibehalten will. 20 Jahre sind halt nicht in einem Monat vergessen. Und ja derzeit ist es so als hätte man mir mein schönstes Hobby genommen. (Ich weiss is traurig aber mir machte es halt ehrlichgesagt Spass und ich liebte den Rausch.) Aber nicht weil ich es nüchtern nicht aushielt, sondern weils mit noch besser war.

Zitat
Stell dir vor, so eine technische Möglichkeit gibt es schon seit Jahren. Nur... warum soll man es so leicht machen? Das würde bedeuten, der jeweilige potentielle Fahrer lässt sich vollaufen und dann nimmt ihm die Technik die Entscheidung ab, ob er sich strafbar macht. Das würde dir die Mühe ersparen, deinen Konsum selbst im Griff zu haben.


... und ein riesen Industriezweg wäre vernichtet. Will garnicht wissen wieviel Sozialfälle die MPU schon geschaffen hat auch wenn natürlich selbst verschuldet. Jedenfalls stellt mich niemand ein wenn ich sage: "Ach übrigens ich hab mein Lappen 1 1/4 Jahr versoffen." Da kommt selten Sie sind unser Mann. Da heisst es ok wir melden uns - adios!

Ich denke vieles ist auch genetisch bedingt. Das haben versuche mit Ratten gezeugt. 50% wurden süchtig und 50% nicht. Oder manche Menschen haben halt von Natur aus mehr Glückshormone und manche müssen Ihrem Chemiebaukasten halt etwas auf die Sprünge helfen.


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MB W123
Beitrag 02.10.2020, 12:29
Beitrag #15


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BUMM MS Taxi, das hat gesessen. Ich hätte es nicht besser formulieren können.
@Rantanplan: In Deiner F-Akte sind alle Verkehrsverstöße drin und das sieht auch der GA. Egal was er noch verwerten darf oder nicht, er wird es trotzdem tun. Wenn Du schon als Alkoholkrank regestriert bist gilt für Dich meiner Meinung nach 0,0%.
In Deiner Schilderung sehe ich viel Verharmlosung.z.B.:"Ich trinke seit ca. 20 Jahren jeden 3ten Tag 2 Liter Wein, Menge ist auch nicht gestiegen sondern stabil."
Sei ehrlich zu Dir selbst! Das ist ganz wichtig! Und das die 2,19% eine Ausnahme und der einzige Vorfall in dieser Art war, glaubt Dir sowieso keiner.
Ich selbst war Alkoholiker und habe eine ambulante Therapie begonnen, obwohl ich da schon lange trocken war. Ich war der Meinung ich brauch keine Therapie, ich bin doch trocken und mache das nur für den Führerschein...
Jetzt mache ich seit Januar da mit und ob Du`s glaubst oder nicht: Therapie kann auch großen Spaß machen! Ich freue mich sogar auf die Sitzungen und ganz nebenbei lerne ich da auch viel über das Thema MPU.
Ich habe dadurch mein ganzes Leben einmal auf links gezogen und mir geht es nicht gut- es geht mir einfach großartig!!!
Also: Nimm Dir Deine Situation zu Herzen, sei ehrlich,beschönige nichts, nur dann bekommst Du die für Dich maßgeschneiderte Hilfe.

LG MBW123


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Jede ausweglose Situation erscheint als Sackgasse.
Aber diese Sackgasse hat ein kleines Loch.
Das kleine Loch hat einen Namen. Es heisst "Motivation".

"Endorphin ist ein Suchtmittel ohne Toleranzaufbau"
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roterBlitz
Beitrag 02.10.2020, 12:32
Beitrag #16


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 11:09) *
sehe mich eher als Missbräuchler.


Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 13:18) *
Hallo roterblitz, die Antwort kann ich mir selber geben bei alle 2-3 Tage 2Liter Wein und das über 2 Jahrzehnte. Da kommt natürlich schwerst abhängig raus. sadwalk.gif

Wie möchtest du diesen Widerspruch auflösen?

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 11:09) *
Hab halt gerne ab und an die Hirnchemie ge-rebootet. wacko.gif

Da spricht rechtlich absolut nichts dagegen ... nur möchte der Verordnungsgeber (und ich übrigens auch) dass in einem solchen Zustand nicht am Strassenverkehr teilgenommen wird.


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GerhardNL
Beitrag 02.10.2020, 13:01
Beitrag #17


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 09:47) *
Warum ist man bei dem heutigen stand der Technik nicht soweit, einfach einen Blasomat zwischen Zündschloss und Anlasser zu bauen und alles wäre gut.

Hier bei mir in Schweden gibt es diese Möglichkeit. Man kann damit die Sperrfrist um ein bis zwei Jahre verkürzen. Allerdings sind die Voraussetzungen dergestalt, dass Du mit Deinem Trinkverhalten da nicht die geringste Chance hättest. Das Alkoholschloss zeichnet nämlich jeden wegen zu hoher Promillezahl abgebrochenen Startversuch auf, der Speicher muss alle 6 Monate ausgelesen werden, und man muss während der gesamten Periode ärztlich betreut werden und wird immer wieder kurzfristig zu einem Alkoholtest zitiert. Auch muss man mindestens 6 Monate stabile Abstinenz nachweisen, bevor man überhaupt ein Alkoholschloss beantragen kann.

MfG
Gerhard


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Ich bremse nicht für Radarfallen.

Toyota Prius:
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 15:20
Beitrag #18





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Hallo GerhardNL,

ich habe sogar einen schwedischen Vornamen, das würde ja dann gut zu mir passen. smile.gif
Nein ohne Spass, so wie du mir das schilderst ist es die perfekte Sache, da sich so die
Spreu vom Weizen trennt. Wer bei dieser Chance dann noch Alk in das Gerät pustet
hat es auch verdient, nicht mehr fahren zu dürfen. (Sowie nicht 6 Monate drauf verzichten kann.)
Aber den Reumütigen wird nicht Ihr komplettes Leben zerstört! Siehe mich, ich darf jetzt auf Harz4 warten.

@RoterBlitz,

das ist ganz einfach, da ich mich selbst besser als ein Psychologe kenne und nicht Anhand von
erlerntem Entscheide.
Es soll jetzt keine Entschuldigung sein aber ich habe nichtmal eine OWI wegen Geschwindigkeit
oder sonstigen - nichtmal wegen falschem Parken, da ich ein überaus angepasster Mensch bin
und das sogar wahrscheinlich ein Teil meines Problems ist! Darum stimme ich Dir zu und kann
Dir bestätigen das ich Leute die betraunken Autofahren genauso wenig wie du akzeptieren kann.
(harmlos ausgedrückt)

@MB W123,

bin zwar BMW Fan aber bei einem W123 würde ich auch schwach werden. ;-)

Danke für deinen Post, der hat mich bisher am meisten beeindruckt und sogar nachdenklich gemacht!
Um nicht zusagen - aus meiner bisherigen (noch) Trotzhaltung gelockt.

Wirklich vielen Dank dafür.

Werde gleich nächste Woche mal zur Selbsthilfegruppe "Freundeskreis" gehen um mir noch mehr imput aus erster Hand zu besorgen.

Warum sagst du, du warst Alkoholiker, ist man das nicht immer oder bist du schon so lange stabil das es jetzt wirklich halt nur ne reine Formsache
für die MPU ist?

Gruss


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MsTaxi
Beitrag 02.10.2020, 15:31
Beitrag #19


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 13:18) *
falls ich mal mit Restalkohol erwischt worden wäre, quasi als Ersttäter wärs auch keine MPU geworden und schnell abzusitzen gewesen.

Das gilt aber erst für circa die letzten beiden Jahre, vorher warst du kein Ersttäter.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 13:18) *
Das war wirklich eine Ausnahme zwecks dem Corona Zeugs und Jobverlust. Wollte auch wirklich nimmer fahren aber dachte mir wird schon gutgehen.

Ausnahme? Ah ja.
Ich habe mal einen netzüblichen Promillerechner mit folgenden Eingaben versorgt: männlich, 1,80 m, 80 kg, Mitte 40, 2 Liter Wein zu 11 %Volumen in sechs Stunden auf dreiviertel vollen Magen getrunken (Wenn einige Daten abweichen, ist nicht so schlimm, soll ja nur eine Näherung sein).
Ergebnis:
1,84 ‰ bei Trinkende um 00.00 Uhr
1,99 ‰ um 00.29 Uhr (maxiimaler Wert)
wieder auf 0,29 ‰: 12.17 Uhr am nächsten Tag
wieder nüchtern: 14.18 Uhr

So irre weit ist das von dem von dir eingeräumten durchschnittlichen Konsum nicht weg.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 13:18) *
Richtig da steckt auch richtig mehr dahinter aber hab jetzt nicht solche Probleme das ich das machen müsste.

Du hast derzeit keinen Job, deine Chancen ohne FE einen solchen zu bekommen, sind eingestandener Maßen
Zitat
Jedenfalls stellt mich niemand ein wenn ich sage: "Ach übrigens ich hab mein Lappen 1 1/4 Jahr versoffen."

eher gering. Auf dich kommen Kosten zu, die für einen Arbeitslosen eher schwer zu stemmen sind, aber ein Problem, das groß genug wäre, dir die Gründe deines Konsums näher anzusehen, hast du nicht.

Öhm, wie definierst du "Problem, dass du es dann machen müsstest"?

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 13:18) *
Ich denke vieles ist auch genetisch bedingt. Das haben versuche mit Ratten gezeugt. 50% wurden süchtig und 50% nicht. Oder manche Menschen haben halt von Natur aus mehr Glückshormone und manche müssen Ihrem Chemiebaukasten halt etwas auf die Sprünge helfen.

Sicher, es gibt Studien, die nahelegen, dass es genetische Mitverursacher für Abhängigkeit gibt. Das ändert nur Null Komma gar nix. Selbst wenn du genetisch bedingt eine höhere Vulnerabilität gegenüber Alkohol besitzen solltest, ob du trinkst oder nicht, hat damit nichts zu tun. Verwechsle Genetik nicht mit der Verhaltensebene.

Außerdem... ich denke, du bist nur Missbräuchler. Warum bringst du dann Erklärungsmodelle für Abhängigkeit als Begründung für deinen übersteigerten Konsum an? whistling.gif Zudem, für jemanden, der nur Missbräuchler ist, scheinst du jede Ausr..., ähem, jedes Erklärungsmodell zu kennen, das du anbringen kannst, um dein Verhalten zu entschuldigen.

Drängt sich mir wirklich die Frage auf: "Was würde es für dich bedeuten, emotional und auch sonst, wenn du dir selbst sagen müsstest: Jawohl, ich bin abhängig."? Stell dir vor, du stehst vor einer Gruppe von Menschen und stellst dich vor mit den Worten: "Hallo, mein Name ist Rantanplan und ich bin alkoholabhängig." Was löst dieses Bild in dir aus?


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"Das Problem beim Klartext reden in Sachen Alkohol und Drogen besteht darin, dass der, der zuhört, gern weghört, wenn er noch nicht bereit für den Klartext ist."
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Gast_loriot35_*
Beitrag 02.10.2020, 15:37
Beitrag #20





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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 15:20) *
! Darum stimme ich Dir zu und kann
Dir bestätigen das ich Leute die betraunken Autofahren genauso wenig wie du akzeptieren kann.
(harmlos ausgedrückt)

Das ist wirklich ein interessanter Denkansatz für jemanden, der nachgewiesen 3 Mal, und unter Umständen sogar das ein oder andere Mal mehr, einer der betrunkenen Leute war, die er harmlos ausgedrückt, nicht akzeptieren kann. think.gif
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T73
Beitrag 02.10.2020, 15:39
Beitrag #21


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Beigetreten: 07.01.2020
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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 12:18) *
... und ein riesen Industriezweg wäre vernichtet. Will garnicht wissen wieviel Sozialfälle die MPU schon geschaffen hat
[...]
Ich denke vieles ist auch genetisch bedingt. Das haben versuche mit Ratten gezeugt. 50% wurden süchtig und 50% nicht. Oder manche Menschen haben halt von Natur aus mehr Glückshormone und manche müssen Ihrem Chemiebaukasten halt etwas auf die Sprünge helfen.

Ich sehe dich nicht unbedingt in der Position für solche Relativierungen und Ausreden.

Guck mal, hier sind viele Leute, die sehr hilfsbereit sind und gerne dabei unterstützen, gut durch eine MPU zu kommen. Viele von diesen Leuten haben aber z.B. Kinder, die sie ungern von einem unverbesserlichen Säufer totgefahren wissen wollen.

Ich bin deshalb der Auffassung, dass bis auf weiteres dein offensichtliches Alkoholproblem Thema sein sollte. Bevor das bestmöglich und dauerhaft angegangen ist, möchte ich dich nicht auf den Straßen wissen, also nichts zu einer erneut erlogenen positiven MPU beitragen.

Dass du nicht unbedingt eigenes Geld investieren möchtest, kann ich nachvollziehen. Vorbehalte gegen Therapien zumindest teilweise auch. Bleiben fürs erste ehrenamtliche und/oder karitative Suchtberatungen, Selbsthilfegruppen etc. Und als Grundlage natürlich deine entsprechende Entscheidung. Leg mal los.


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Immer wenn jemand "Fragen kostet nichts" sagt, fällt irgendwo ein Anwalt lachend vom Stuhl.
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 16:18
Beitrag #22





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Hey Taxi,

das Bild würde garnichts in mir auslösen ausser das ich vielleicht sogar noch stolz auf mich wäre. Das man als die Alkoholkrankheit als Charackterschwäche sieht ist heutzutage nicht mehr gegeben. Ich kenne genug Alkoholiker, die mehr Hirn und Herz haben als jeder "Normalo". Auch die Denkweise, wenn ich nichts mehr trinke, dann wird alles besser, ist genauso falsch! Oder wenn der Partner eines Alkis denkt, wenn er nichts mehr trinkt, dann wird alles gut ist genauso absurd. Dann geht die ganze sch... meist erst los. Ich kenne auch Alkis bei denen wünscht man sich das sie weitertrinken da Sie sonst nur Kotzbroken sind oder dann garnichts mehr mit Ihnen los ist! (Ich rede grad von Extremfällen und dies is auch immer noch besser als sich totzusauffen.) Das Ziel ist ja zufriedene Abstinenz und nicht sich sein ganzes Leben nur damit zu beschäftigen das man nichts mehr trinkt. Gut kann auch ein Lebensinhalt sein (und wie gesagt besser als der Tot) aber ja nicht anstrebbar!

Arbeitslosigkeit stellt für mich kein Problem dar. (Einfach so hinnehmen wie es ist) Wäre ohne die Rüsselseuche schon lange im Ausland.

Überlege mir gerade, ob ich vielleicht wirklich ungeeignet zum führen von Kraftfahrzeugen bin!

Sehe manche vielleicht etwas zu locker / bin dumm / oder wirklich en Benzinschädel. oder alle 3 zusammen.... think.gif









Hey Taxi,

das Bild würde garnichts in mir auslösen ausser das ich vielleicht sogar noch stolz auf mich wäre. Das man als die Alkoholkrankheit als Charackterschwäche sieht ist heutzutage nicht mehr gegeben. Ich kenne genug Alkoholiker, die mehr Hirn und Herz haben als jeder "Normalo". Auch die Denkweise, wenn ich nichts mehr trinke, dann wird alles besser, ist genauso falsch! Oder wenn der Partner eines Alkis denkt, wenn er nichts mehr trinkt, dann wird alles gut ist genauso absurd. Dann geht die ganze sch... meist erst los. Ich kenne auch Alkis bei denen wünscht man sich das sie weitertrinken da Sie sonst nur Kotzbroken sind oder dann garnichts mehr mit Ihnen los ist! (Ich rede grad von Extremfällen und dies is auch immer noch besser als sich totzusauffen.) Das Ziel ist ja zufriedene Abstinenz und nicht sich sein ganzes Leben nur damit zu beschäftigen das man nichts mehr trinkt. Gut kann auch ein Lebensinhalt sein (und wie gesagt besser als der Tot) aber ja nicht anstrebbar!

Arbeitslosigkeit stellt für mich kein Problem dar. (Einfach so hinnehmen wie es ist) Wäre ohne die Rüsselseuche schon lange im Ausland.

Überlege mir gerade, ob ich vielleicht wirklich ungeeignet zum führen von Kraftfahrzeugen bin!

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GerhardNL
Beitrag 02.10.2020, 16:19
Beitrag #23


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 15:20) *
ich habe sogar einen schwedischen Vornamen, das würde ja dann gut zu mir passen. smile.gif
Nein ohne Spass, so wie du mir das schilderst ist es die perfekte Sache, da sich so die Spreu vom Weizen trennt.

Anscheinend ist Dir nicht klar, was das bedeutet. Mit Deinem Trinkverhalten würdest Du nämlich in Schweden unter "Spreu" fallen, nicht unter "Weizen".

MfG
Gerhard


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Ich bremse nicht für Radarfallen.

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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 16:27
Beitrag #24





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T73,


dann würde ich vorschlagen alle nüchternen aus dem Verkehr zu ziehen, da gibt es viel mehr Opfer. (ja war jetzt blöd aber ich fuhr immer normal) sogar noch langsamer und vorsichtiger! blödes argument, ich weiss.

loriot35,

ich kann doch das Geschehene nicht mehr rückgängig machen, darf doch trotzdem Einsicht zeigen - oder?


GerhardNL, glaube mir bei der Chance wäre ich sofort der Weizen -(wehe du sagst jetz -Bier-! ;-)
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MB W123
Beitrag 02.10.2020, 16:42
Beitrag #25


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 16:20) *
@MB W123,

bin zwar BMW Fan aber bei einem W123 würde ich auch schwach werden. ;-)

Danke für deinen Post, der hat mich bisher am meisten beeindruckt und sogar nachdenklich gemacht!
Um nicht zusagen - aus meiner bisherigen (noch) Trotzhaltung gelockt.

Wirklich vielen Dank dafür.

Werde gleich nächste Woche mal zur Selbsthilfegruppe "Freundeskreis" gehen um mir noch mehr imput aus erster Hand zu besorgen.

Warum sagst du, du warst Alkoholiker, ist man das nicht immer oder bist du schon so lange stabil das es jetzt wirklich halt nur ne reine Formsache
für die MPU ist?

Gruss


Klar bin ich bis zum Lebensende Alki. Bin erst nach Führerscheinverlust-deswegen auch Jobverlust- zum Alki geworden. Das ging schneller als ich kucken konnte. Es folgte ein Odysse an Entgiftungsaufenthalten und Rückfällen.
In den Entgiftungen hab ich krasse Leute gesehen: Menschen mit Korsakowsydrom und andere haben sich in den Rollstuhl gesoffen und konnten trotzdem nicht aufhören... Meine Alkohohlkarriere ging fast 2 Jahre und ich bin froh keine Folgeschäden davongetragen zu haben. Mein Fazit: Ich bin jetzt 51 und möchte noch ein langes gesundes Leben haben. Ich hab das Rauchen aufgegeben (der Nikotinentzug war auch nicht von schlechten Eltern), hab mit Interwallfasten und viel Sport- heute täglich- in 7 Monaten 45kg abgenommen. Und was der Sport mit meiner Psyche gemacht hat,ist enorm. Kann ich nur weiterempfehlen. Aber das ist nur mein persönlicher Weg. Die FE ist nun ein "Luxus", die ich mir gönnen und verdienen will...

LG MB W123


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Jede ausweglose Situation erscheint als Sackgasse.
Aber diese Sackgasse hat ein kleines Loch.
Das kleine Loch hat einen Namen. Es heisst "Motivation".

"Endorphin ist ein Suchtmittel ohne Toleranzaufbau"
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 16:58
Beitrag #26





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Hey MB W123,

jo mach grad wohl das gleiche wie du durch! Hatte einen mega Hammer Job und nu is alles am Arsch! (um nicht "im" zu sagen)

Aber du beschreibst das äussere Einflüsse Dich zum Alki machten (FS/JOB) wie ist das zu verstehen?

Du warst davor noch "gesund" zwecks Alk?



MB W123,

übrigens wirklich respet zwecks dem Nikotinentzug! Meine Hochachtung!
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MsTaxi
Beitrag 02.10.2020, 18:19
Beitrag #27


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Zitat (MsTaxi @ 02.10.2020, 16:31) *
"Was würde es für dich bedeuten, emotional und auch sonst, wenn du dir selbst sagen müsstest: Jawohl, ich bin abhängig."?

Diese Frage hast du mE noch nicht beantwortet.


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MB W123
Beitrag 02.10.2020, 18:26
Beitrag #28


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 17:58) *
Hey MB W123,

jo mach grad wohl das gleiche wie du durch! Hatte einen mega Hammer Job und nu is alles am Arsch! (um nicht "im" zu sagen)

Aber du beschreibst das äussere Einflüsse Dich zum Alki machten (FS/JOB) wie ist das zu verstehen?

Du warst davor noch "gesund" zwecks Alk?



MB W123,

übrigens wirklich respet zwecks dem Nikotinentzug! Meine Hochachtung!


Also bei mir war das so: Ich habe die letzten 15 Jahre in drei verschiedenen Eisengiessereien malocht, in der letzten war ich knapp 10 Jahre. Die Arbeitsbedingungen waren grausam. Schwerste körperliche Arbeit und ganz extremer Leistungsdruck. Weil ich gut war wurde mir mit den Jahren immer mehr Verantwortung aufgebürdet. Must Du Dir so vorstellen: Wir haben uns auf der Arbeit jeden Tag 8-10 Stunden nur angeschrieen, der Umgangston in Gießereien ist sowieso sehr rau, aber was in dieser Firma abging war unmenschlich. Ich wurde Leistungsmäßig wie eine Zitrone ausgequetscht. Obwohl der Betrieb auf Volllast lief, hat die Geschäftsführung keinen neuen Auftrag abgelehnt. Deren Geldgier kannte keine Grenzen. Ich mußte jeden Tag über meine Leistungsgrenze gehen und hab die Arbeit in meinem Kopf mit nach Hause genommen. Ich konnte nicht mehr schlafen, weil in meiner Rübe nur noch Zahlen über Stückzahl und wieviel Tonnen ich am nächsten Tag in meine Gußformen versenken muß und wie ich das alles schaffen soll und muß!Mei Arbeitsplatz hieß übrigens betriebsintern "Das Straflager" Ich hab dann angefangen nach der Arbeit Jägermeister zu trinken- erst ein bis zwei Schnapsgläschen. Ich merkte, das es mich beruhigt,konnte besser schlafen, war wieder etwas leistungsfähiger und der Gewöhnungseffekt ließ nicht lange auf sich warten... Bei mir wahr es ganz klar Suchtverlagerung, weil ich nämlich eine Drogenvergangenheit habe. Also mit Bier oder sowas habe ich garnicht erst angefangen, sondern direkt mit Hörnerwhisky. Eigentlich finde ich Alk eklig, hab aber die Wirkung haben wollen,weil es mir half...vorrübergehend.
Bald konnte ich dem Arbeitsstress auch mit Alkohol nicht mehr bändigen. Endstation: ausgewachsener Burnout nach 48 Stunden ohne Schlaf(bin trotzdem noch zur Arbeit)!!!Ab zum Arzt. Der hat mir was zum Pennen verschrieben, was weiß ich nicht mehr, hatte am nächsten Tag wohl einen Hängover davon und trank noch was...und dann kompletter Filmriss: Von der TF weiß ich nur noch Bruchstücke. Ich weiß nicht mehr, das ich aus meiner Wohnung ins Auto usw. Nach 300m hatte ich in einer 30er Zone einen ganz leichten Auffahrunfall( ohne jeglichen Sachschaden). Da ich wohl kaum ansprechbar war, holte der Unfallgegner die Polizei. Lappen weg und weil ich Berufspendler war(100km tgl.),
war der Job nicht mehr erreichbar. Na,ja war auch nicht schade um den Drecksjob!
Heute weiß ich: Ich hab mir im Job viel zuviel gefallen lassen, wollte es dem Chef immer recht machen. Hab den Job gehasst und bin nur wegen der Kohle hingerannt.

LG
MBW123


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Aber diese Sackgasse hat ein kleines Loch.
Das kleine Loch hat einen Namen. Es heisst "Motivation".

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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 18:35
Beitrag #29





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Hey Taxi,

du hattest auch ganz gute Ansätze. Sag mal bitte bin ich jetzt am A... oder nicht?
Warum gehst du eigentlich mit dem Holzknüpel hier durch?

Was ist deine Motivation hier zu sein?

Frage nur weil sich deine Antworten fachgründig anhören.

Gruss
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Gast_loriot35_*
Beitrag 02.10.2020, 18:42
Beitrag #30





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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 16:27) *
loriot35,

ich kann doch das Geschehene nicht mehr rückgängig machen, darf doch trotzdem Einsicht zeigen - oder?

Einsicht wäre in jedem Fall gut smile.gif Aber dein Statement kommt eher anders rüber. Als ob du schon jahrelang die Haltung hast, dass du Leute, die betrunken Auto fahren, nicht akzeptieren kannst. Aber du bist halt schon jahrelang selbst einer genau dieser Menschen. Und da wirft deine komplette Läuterung von gestern auf heute eben Zweifel auf.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 16:18) *
Arbeitslosigkeit stellt für mich kein Problem dar. (Einfach so hinnehmen wie es ist)

Sicher?
Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 06:07) *
Ich wurde kurz davor zwecks corona arbeitslos und mir war langweilig und ich fuhr in einen Biergarten wo ich nette Unterhaltung fand und habe ohne nachzudenken ein Wein nach dem anderen getrunken. Danach weiss ich nur noch wie ich von der Polizei angehalten wurde, das aber auch nur in Fetzen.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 15:20) *
Aber den Reumütigen wird nicht Ihr komplettes Leben zerstört! Siehe mich, ich darf jetzt auf Harz4 warten.
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 18:51
Beitrag #31





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So ist es MB W123,

ich war 1:1 wie Du nur das ich 4000 netto!! als single hatte! hatte diesen job 3,5 jahre lang und keine sau konnte mir was! ausser das ich mir noch nen fetteren schlitten kaufen konnte! Mein neuer wird falls ich jemals wieder fahren darf en Mazda Mx 5! der mit hardtop! "träum" - will gar keine nobel hobel mehr! aber ich schweife ab, wie du es erkannt hast kein arbeitgeber und kein geld der welt ist es wert dich dafür kaputt zu machen! was glaubst du wie happy ich gerade in meiner abstinenz anfangszeit bin keinen job um mich herum zu haben! und jetzt unter uns - es hört ja keiner zu! ich würde durchdrehen mit einem! achte auf dich selber und tu dir nur gutes! das ist mehr wert als alles andere! ich weiss ja nicht was du für verpflichtungen hast aber sch... auf alles geld! das ist deine gesundheit es nicht wert!

gruss
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Herbie56
Beitrag 02.10.2020, 18:58
Beitrag #32


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Ich gehe mal zu deiner Anfangsfrage zurück, ob du ohne VP oder teure Vorbereitungskurse deine MPU bestehen kannst.
Ja, es ist möglich.

Die Tilgungsfristen kenne ich jetzt nicht, ob noch verwertbar ist, dass bei dir "Abhängigkeit" in den Akten steht / stand.
Wenn noch verwertbar, brauchst du eine Therapie und im Anschluss 12 Monate Abstinenznachweise.

Aus meiner Sicht ist das aber auch völlig unwichtig für dich, weil an einer Tatsache beißt die Maus keinen Faden ab:
Ohne Einsicht, dass du ein Alkoholproblem hast, und die zwingende Konsequenz daraus, ein abstinentes Leben führen zu wollen (!!!) Ist dieser Krieg an Nebenschauplätzen obsolet.

Ich wünsche dir diese von Herzen...


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MsTaxi
Beitrag 02.10.2020, 19:06
Beitrag #33


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 19:35) *
Sag mal bitte bin ich jetzt am A... oder nicht?

Die Frage musst du dir selbst beantworten, ich kenne deine Leidensfähigkeit nicht. Ich weiß nicht, wie wichtig Alkoholkonsum in deinem höchstpersönlichen Universum ist. Ich weiß nur, du widersprichst dir hier beständig selbst, wenn es Alkohol und die Auswirkungen deines Konsums angeht.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 19:35) *
Warum gehst du eigentlich mit dem Holzknüpel hier durch?

Ich befürchte, wenn ich dich nicht provoziere, finde ich überhaupt kein Gehör bei dir. Du bist nämlich verdammt gut darin, auszuweichen und nur zu hören, was du hören willst. Deshalb hast du wohl meine Frage auch zum zweiten Mal nicht beantwortet.

Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 19:35) *
Was ist deine Motivation hier zu sein?
Frage nur weil sich deine Antworten fachgründig anhören.

Keine Sorge, ich bin keine Verkehrspsychologin auf Kundenfang, ich kriege für mein Hiersein auch kein Geld oder anderen Lohn als ein gelegentliches Dankeschön in verbaler Form. Die Website und auch dieses Unterforum hier verfügt über hochklassiges Fachwissen und Beratungskompetenz, ich habe hier beispielsweise über THC mehr gelernt als ich jemals wissen wollte. Von mir aus sag, ich eigne mir hier eine Art Herrschaftswissen an, Spezialbildung o.ä., vollkommen egal. Mir macht es einfach Spaß, Menschen, die wirklich existentielle Probleme oder Ängste haben, manchmal mit einem Zweizeiler beruhigen zu können - und zu wissen, ich laber keinen Sch..., sondern Fakten.


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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 19:11
Beitrag #34





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Herbie56,

du weisst ja garnicht wie treudoof ich schauen kann! und wenn kein Mazda da! DUDU macht das schon! ;-)

Hoffe hier ist auch mal etwas spass erlaubt! (Hoffe du verzeihst!) Immer nur Pappe und gehorchen kann
ja auch langweilig werden! ;-)

Und glaub mir eines.... I will win this GAME! ;-)

... und danke für deine ehrliche Einschätzung!


Gruss

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MsTaxi
Beitrag 02.10.2020, 19:24
Beitrag #35


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 20:11) *
Hoffe hier ist auch mal etwas spass erlaubt!

Klar ist hier auch mal Spaß erlaubt!

Kennst du folgenden Witz: der Bauer stellt sich vor seine Hühnerhorde und sagt: "Ich frage mich, welches von euch ich heute mit einer Rotweinsoße verspeisen soll." Sagt die Leithenne: "Wir wollen aber nicht gegessen werden!" Antwortet der Bauer: "Weichen wir hier doch bitte nicht von der Hauptfrage ab."

Soll heißen: es ist nicht gegen Spaß einzuwenden, sofern er nicht als Ablenkungsstrategie oder Ausweichmanöver benutzt werden soll.


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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 19:27
Beitrag #36





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MS Taxi,

mit so kifferdingens hatte ich noch nie was am amt hut! ist ja verboten! (wobeis wahrscheinlich noch besser als alk wäre) körperlich!

(Hirn wird halt Matsche) - denke ich!

Bisher hast du mich aber noch nicht beruhigt - im Gegenteil du hast mich bisher hier am meisten ge.... liebt! wub.gif

gruss
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Herbie56
Beitrag 02.10.2020, 19:32
Beitrag #37


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@ Ms Taxi

clapping.gif

laugh.gif


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MsTaxi
Beitrag 02.10.2020, 19:33
Beitrag #38


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Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, dich zu beruhigen oder dir Zucker in den Allerwertesten zu pusten.

Meiner Meinung nach stehst du an einem gewichtigen Punkt in deiner Entwicklung. Entweder du kriegst die Kurve und lässt die Finger vom Alk und kriegst dein Leben auf die Kette oder du läufst Gefahr, dich andernfalls komplett ins Abseits zu saufen. Welchen Weg du gehst, ist vollkommen deine Entscheidung.


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Vinzo
Beitrag 02.10.2020, 19:34
Beitrag #39


Neuling
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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 20:27) *
mit so kifferdingens hatte ich noch nie was am amt hut! ist ja verboten!



Betrunken ein Kraftfahrzeug steuern auch! Deswegen bist Du doch hier.


@MsTaxi: Du bist Weltklasse!


--------------------
hier könnte auch Dein Spruch stehen!
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 19:39
Beitrag #40





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M4 450 PS 331KW ;-) ging voll ab der nobel hobel!

hallo, werde freiwillig mazda fahren, des aber bitte nicht vergessen!

bin jetzt lieb und brav geworden :-)
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roterBlitz
Beitrag 02.10.2020, 19:46
Beitrag #41


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Sicher, dass uns hier niemand trollen will?

Zitat (Rantanplan_79)
Meint Ihr ich kann mein Problem selber aufarbeiten und somit die MPU nochmals bestehen?

Bin kein Fan von teuren VP oder Therapie

Ich hoffe Ihr könnt mir etwas helfen und sagen wie Ihr die Sachlage einschätzt!

...kontrolliertes trinken...Hab ich aber noch nie betrieben hatte halt so auch gute Leberwerte!

Ändern tu ich ja etwas, siehe Abstinenznachweis über 12 Monate,

Am Tag nach den 2 Flaschen Wein hab ich keine Lust was zu trinken und muss mich erholen.
Am zweiten Tag is auch alles prima und ich wunderbar.

Ja hab zugegebener Massen, weils immer gut ging, den Respekt verloren. Wollte ja auch nur 2 viertele Trollinger bei dem schönen Wetter schlozen. Irgendwann wars mir dann sch.... egal..

Richtig da steckt auch richtig mehr dahinter aber hab jetzt nicht solche Probleme das ich das machen müsste.

Und ja derzeit ist es so als hätte man mir mein schönstes Hobby genommen. (Ich weiss is traurig aber mir machte es halt ehrlichgesagt Spass und ich liebte den Rausch.) Aber nicht weil ich es nüchtern nicht aushielt, sondern weils mit noch besser war.

Und das solltest du in deiner Aufarbeitung bearbeiten.

Ich denke vieles ist auch genetisch bedingt.


Ich hab sogar einen Verdacht...


--------------------
FAQ-Artikel: Bedeutung der Begutachtungsleitlinien (BGLL) und Beurteilungskriterien (BUK) für die MPU
FAQ-Artikel: Gängige Abkürzungen im Forum

Seine Gefühle kann man nicht verändern, nur sein Verhalten! Geändertes Verhalten kann aber die Gefühle verändern!
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Vinzo
Beitrag 02.10.2020, 19:48
Beitrag #42


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 20:39) *
M4 450 PS 331KW ;-) ging voll ab der nobel hobel!


Das wird hier keinen beeindrucken! Beeindruckend wäre es, wenn Du Dein Fehlverhalten einsiehst, Hilfe annimmst und Dein Problem in den Griff bekommst!



--------------------
hier könnte auch Dein Spruch stehen!
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 02.10.2020, 20:08
Beitrag #43





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begreift es doch endlich mal alle .... keine sau will das ihr nimmer sauft! ihr sollt nur nicht besoffen fahren!
ok, die hardcores ausgenommen!

jaja tolles kontrolliertes trinken 4 mal im jahr en 2x 0,33 l bier! hallo merkt ihr es noch? eher lass ich mich kastrieren! aber in der not macht man selbst sone tolle sache mit!


eine frage an alle! wer sauft an einem abend nur 2 mal en 0,33 bier! bitte hände hoch! ok die die mir rechtgeben sind wahrscheinlich jetzt auch nicht hier! (war ne ganz doofe idee)
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Gast_loriot35_*
Beitrag 02.10.2020, 20:33
Beitrag #44





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Zitat (roterBlitz @ 02.10.2020, 19:46) *
Ich hab sogar einen Verdacht...

großes Ego, provokant, wenig bis keine Einsicht, viel blaue Tinte ignoriert und mit Schreibsperre Mitte August verabschiedet? Hatte ich auch schon als dumpfes Gefühl im Hintergrund, aber so konträre Stories? Nur um hier das Ego zu puschen? Würde ja schon wirklich an schwerer Persönlichkeitsstörung grenzen thread.gif think.gif
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Q-Treiberin
Beitrag 02.10.2020, 20:36
Beitrag #45


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Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 21:08) *
eher lass ich mich kastrieren!
Adressen dafür findest Du wenn Du in Deiner Heimatstadt unter „Urologen“ googelst...

Ansonsten.... bei Dir ist so wenig Einsicht und Weitsicht vorhanden, dass ich mir jeglichen „Hilfepost“ erspare.
Wäre rausgeschmissene Zeit... dry.gif


Edit
@loriot35, an @tayga denke ich zur Zeit noch nicht unbedingt...


--------------------
Personalführung ist die Kunst einen Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet...
oder
Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet...
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MsTaxi
Beitrag 02.10.2020, 21:43
Beitrag #46


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Zitat (Q-Treiberin @ 02.10.2020, 21:36) *
an @tayga denke ich zur Zeit noch nicht unbedingt...

Ich auch nicht, obwohl mich der Trollverdacht heute Nachmittsg schon beschlich.


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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 03.10.2020, 00:14
Beitrag #47





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leck mich am arsch was ich jetzt alles schon bin! kein bock mehr zu zitieren. junge junge wenn das die menschheit wiederspiegelt dann gut nacht!
ok jetzt alles auf null! ich habe eine ernsthafte persönlichkeitsstörug! so welcher normale mensch der nur ein bisschen eigenleben hat würde noch weiterst mit mir sprechen?

oh man bleibt mal alle normal ihr geht ja voll ab! hilfe
ich habe eine offene art aber desshalb muss man nicht über das opfer herfallen!

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Gast_loriot35_*
Beitrag 03.10.2020, 00:34
Beitrag #48





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Zitat (Rantanplan_79 @ 03.10.2020, 00:14) *
ich habe eine offene art aber desshalb muss man nicht über das opfer herfallen!
Es fällt ja auch niemand über dich her. Man unterhält sich hier nur nett...Du erzählst über deine mega tollen Autos und dass dir 2 Bier am Abend nicht genügen. Andere haben kurz über ehemalige Schreiber hier im Forum erzählt... Mehr ist nicht passiert...

Ansonsten hast du bereits einige Antworten auf deine Frage bekommen
Zitat (Rantanplan_79 @ 02.10.2020, 06:07) *
Meint Ihr ich kann mein Problem selber aufarbeiten und somit die MPU nochmals bestehen?
Ob du dich irgendwann mit diesen Antworten ernsthafter beschäftigen willst, bleibt deine Entscheidung
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Gast_Rantanplan_79_*
Beitrag 03.10.2020, 01:04
Beitrag #49





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so schluss aus de maus! werde jetzt ein schönes kühles erdinger kristallweizen mit zitrone trinken und das sowas von geniesen! samal wo bin ich denn hier? und wenn ich bock drauf habe tinke ich 10! aber mich hier nicht anpissen lassen. danke! so jetzt bin ich wieder lieb! ;-)


sorry loriot war nix gegen dich! war meine krankheit!
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MB W123
Beitrag 03.10.2020, 06:42
Beitrag #50


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Sorry, aber mit Deiner Einstellung bekommst Du Deine FE erst zurück, wenn selbst der neueste Mazda MX5 schon das H-Kennzeichen hat...... lightbulb.gif


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Jede ausweglose Situation erscheint als Sackgasse.
Aber diese Sackgasse hat ein kleines Loch.
Das kleine Loch hat einen Namen. Es heisst "Motivation".

"Endorphin ist ein Suchtmittel ohne Toleranzaufbau"
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