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> MPU doppelte Fragestellung BTM und Verkehr
nofate915
Beitrag 31.07.2019, 14:49
Beitrag #1


Neuling
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Hallo,

kurz zur Geschichte:

Es geht bei mir um eine Fahrt unter Cannabis mit den Werten Aktiv ca. 30 passiv ca. 460.
Zwei mal Fahren ohne Führerschein. Ich muss erwähnen das ich eine ziemlich lange Zeit Drogen konsumiert habe und auch einige Straftate/OWis auf dem Buckel habe.

Ich befinde mich derzeit in der MPU Vorbereitung.

Meine bisherigen Vorbereitungen sind:

- persönlicher und Drogenlebenslauf
- Diagramm über Konsumverlauf meiner jahrelangen Drogenkarriere mit Einteilung von Missbrauch und Abhängigkeit
- Vorteile und Nachteile von Abstinenz und Konsum
- Abstinenznachweis Drogen über 1 Jahr ich erweitere aber noch um ein halbes Jahr..
- Abstinenznachweis Alkohol über 3 Monate zur Sicherheit wegen dem evtl. Verdacht auf Suchtverlagerung
- 3 Info Seminare über stoffgebundene Abhängigkeiten
- Drogenberatung mit psychologischem Hintergrund
- Risiko und Schutzfaktoren zu beiden Themen
- Selbst und Fremdeinschätzungen von Freunden und Familie
- einen kurzen Text über Vermeidungs-, Rückfall- und Bewältigungsstrategien
- einige Sitzungen bei der MPU-Vorbereitung in einer Fahrschule
- einen kurzen Text über den Prozess der Veränderung
- relevante und nicht relevante Deliktanalysen
- Seminar über Verkehr FES
- ein MPU- Kumpel den ich seit kurzem verschiedene Ausarbeitungen mache

Wie seht ihr den Stand meiner Vorbereitung. Meinungen erwünscht!


Momentan mache ich mit meinem Kumpel eine Art Test-MPU als Grundlage für die Fragen nehme ich die Fragen aus dem TÜV Video und eine gescheiterte MPU meines Kumpels vom letzten Jahr.
Beim TÜV Video bin ich mir bewusst das die Antworten lausig sind aber ein paar der Fragen sicher gestellt werden.

Bei der Durchsicht der Vergangenen MPU habe ich Fragen bzw. würde gerne zweite Meinungen einholen.


Es geht in dem Gutachten darum verschiedene Hypothesen zu widerlegen. Ich nenne einige die mir wichtig erscheinen.

Verkehr:

- Hypothese 0:

Zunächst ist es fragestellungsübergreifend erforderlich, dass die zur Beantwortung der behördlichen Fragestellung erforderlichen Befunde erhoben werden können und im Rahmen der Befundwürdigung verwertbar sind. Dazu gehört u.a. eine widerspruchsfreie Befundlage. Der Untersuchte kooperiert in einem situationsangemessenen Maß und die für eine Problem- und Verhaltensanalyse notwendigen Hintergrundinformation sind zu erhalten.

Meine Gedanken dazu: ist meine Problem und Verhaltensanalyse ausreichend ? Wie würde sowas im groben aussehen ?


- Hypothese V2:

Sollten bei verminderter Anpassungsfähigkeit verfestigte Verhaltensmuster als ursächliche gewesen sein, so sind die Ausbildung alternativer Bewältigungsstrategien sowie ausreichende Selbstkontrolle bei der Einhaltung von Verkehrsregeln von besonderer Bedeutung.


Meine Gedanken dazu:
verminderte oder sogar fast keine Anpassungsfähigkeit trifft auf jeden fall zu. Ich habe allerdings nur eine wesentliche Bewältigungsstrategie dazu erarbeitet. Da ist nach oben evtl. noch einiges offen. Selbstkontrolle würde ich über den Prozess der Veränderung erklären.


Hypothese V3:

In den Fällen, in denen eine verminderte Anpassungsbereitschaft und problematische Gewohnheiten vorlagen, ist eine weitreichende Einstellungs- und Verhaltensänderung erforderlich.

Meine Gedanken dazu:
Verminderte Anpassungsbereitschaft trifft wieder zu. Ist meine Persönlichkeits- und Wesensveränderung/Lebenswandel ausreichend ?


Drogen:


Hypothese D1:

Bei Vorliegen einer Drogenabhängigkeit hat eine Entwöhnungstherapie oder eine vergleichbare in der Regel suchttherapeutisch unterstütze Problembewältigung zu einer stabilen Drogenabstinenz geführt. Die Abstinenz ist durch forensisch gesicherte polytoxikologische Haar- und/oder Urinanalysen dokumentiert.

Meine Gedanken dazu:

Ich hatte sogar zwei Abhängigkeiten (Cannabis & Crystal) jedoch keine Therapie. Suchttherapeutische Unterstützung habe ich ja aber ist das wirklich vergleichbar ? Abstinenz ist nachweisbar.

Hypothese D2:

Liegt eine fortgeschrittene Drogenproblematik vor die sich im missbräuchlichen Konsum von Suchtstoffen, in einem polyvalenten Konsummuster oder auch im Konsum von hoch suchtpotenter Drogen gezeit hat, so wurde diese problemangemessen aufgearbeitet. Eine suchttherapeutische Maßnahme, eine Psychotherapie oder ein fachlicher Beratungsprozess haben die persönlichen Voraussetzungen für eine stabile Abstinenz geschaffen, die von bereits ausreichender Dauer ist und nachvollziehbar durch polytoxikologische Haar- und/oder Urinanalysen dokumentiert wurde.

Meine Gedanken dazu:

Problematik liegt oder lag vor. Problemangemessen ? Langes und großes Problem = lange und große Aufarbeitung ? Was ist da wie viel ? Schwierig für mich einzuschätzen..
10 Jahre Crystal und 14 Jahre Cannabis und seit 7 Jahren vom Crystal weg und seit über 2 Jahren vom Cannabis … ist das schon eine stabile Abstinenz ? Wer entscheidet so etwas ? Meiner Meinung nach bin ich stabil aber ob das zählt???

Hypothese D3:

Liegt eine Drogengefährung ohne Anzeichen einer fortgeschrittenen Drogenproblematik vor, so hat ein ausreichend nachvollziehbarer Einsichtsprozess zu einem dauerhaften Drogenverzicht geführt.

Meine Gedanken dazu:

Was oder wann ist ein Einsichtsprozess ausreichend ?


Abschliessend möchte ich schreiben das ich so authentisch und ehrlich wie möglich durch die MPU kommen möchte. Das wurde mir zumindest geraten.

Ich hoffe ihr lest den Text bis zum Schluss und könnt mir mit euren Meinungen und Antworten helfen. Vielen Dank im Voraus

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kuhruede
Beitrag 01.08.2019, 08:02
Beitrag #2


Neuling
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Hallo nofate915,

zu allererst möchte ich dir meinen größten Respekt aussprechen von den Drogen weggekommen zu sein. Das war bestimmt nicht einfach.
Die Liste deiner Vorbereitung und Aufarbeitung ist ja schonmal Umfangreich. Den tatsächlichen Stand kann man jedoch nur schwer einschätzen, dazu gibt es zu wenig Details.

Evtl würde es Sinn machen, wenn du z.B. die Texte bzgl. Vermeidungs-, Rückfall- und Bewältigungsstrategie hier anonym einstellst. Oder die bisher erarbeitete Ausarbeitung der MPU mit deinem Kumpel?

Diese Hypothesen sind nichts was man widerlegen sollte. Sie dienen dazu, festzustellen ob dein Konsum/Verhalten im nötigen Rahmen Aufgearbeitet ist und stabil gelebt wird. So wirst du bei der MPU in eine dieser Hypothesen anhand deiner Historie eingeordnet.
(Man möge mich korrigieren wenn ich hier falsch liege)

Grüsse
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nofate915
Beitrag 01.08.2019, 21:12
Beitrag #3


Neuling
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Zitat (kuhruede @ 01.08.2019, 09:02) *
Evtl würde es Sinn machen, wenn du z.B. die Texte bzgl. Vermeidungs-, Rückfall- und Bewältigungsstrategie hier anonym einstellst. Oder die bisher erarbeitete Ausarbeitung der MPU mit deinem Kumpel?



hmmm ich dachte eigentlich das der erste post schon lang genug ist laugh2.gif

aber gut

das ist noch die rohfassung da gibts noch ein paar rechtschreibfehler...


Vermeidungs-, Rückfall- und Bewältigungsstrategien


Meine Entwicklung zu meinem neuen Ich, meine neue ruhigere Persönlichkeit ist meine größte und beste Strategie. Selbst wenn ich mich in Hochrisikosituationen befinde und mich bei einem Gedanken erwische der in Richtung Verhaltensrückfall geht, besinne ich mich unmittelbar das ich jetzt ein anderes Leben führe, ein neuer Mensch. Ich habe seit über 2 Jahren keinen Suchtdruck mehr und kann nach meiner Zeit der Isolation nun auch Situationen beiwohnen in denen z.b. konsumiert wird. Ich habe kein Verlangen mehr dies auch zu tun, weil ich mich in meiner neue Rolle/Person sehr wohl fühle. Ich habe als Vater eine Vorbildfunktion haben und es gibt immer wieder Momente die das erneut bestärken. Es ist eine komplett neue Sichtweise. Natürlich erwische ich mich selbst bei „alten Gedanken“ wie hätte man es früher gemacht in meiner kriminellen Phase. Doch durch meine neuen Ziele, Soziales Umfeld und der Selbsthilfegruppe durch die ich Gespräche über die verschiedenste Themen u.a. Sucht, Rückfall, Strategien führen kann, ist die Bewältigung und Reflektion erst machbar geworden. Sollte es doch unerwartet eine Situation geben die ich nicht direkt bewältigen kann, hilft nur die Vermeidung, Flucht oder das ignorieren. Ich kann dann durch mein neuen Strategien auch kurzfristig diese Situationen aufarbeiten und mich weiter entwickeln. Dieses neue Wesen das ich nun lebe ist sehr interessant für mich und ich bin sehr gespannt wie weit ich mich noch entwickeln werde. Ich bin mit meinem Fortschritten zufrieden, obwohl es wegen meiner schlechten Schulbildung die zudem auch noch lange her ist nicht besonders schnell voran geht. Besonders Stolz bin ich das ich mir vieles selbst erarbeitet habe, aber nicht zu vergessen sind auch die Leute die mir dabei helfen. Meine Familie die jederzeit hinter mir steht und auch die Selbsthilfegruppe die mittlerweile zu einem sozialen Umfeld geworden ist. Aber auch die Gespräche mit Fr. xxx von der xxx- und Drogenberatung bringen mich immer ein Stückchen weiter. Die Aufarbeitung und Reflektion ist ein großes und wichtiges Gebiet meines Lebens geworden. Es ist erstaunlich was man alles über sich selbst heraus finden kann.


damit würde ich viele der fragen die ich mir so vorstelle direkt aushebeln...


bei meinem Text über meinen prozess der veränderung habe ich zu viele persönliche Informationen drin... da habe ich bedenken den online zu stellen...


Risikofaktoren Drogen

Ich
Substanz
Soziales Umfeld





1. Stress
1. Suchtdruck
1. bekannte o. Personen vom ehemaligen Umfeld


2. rückfällig werden
2. Erinnerung an alte Zeiten
2. Verlust/Tod eines bekannten/familie


3. Einsamkeit/Isolation
3. Suchtgedächtnis
3. Streit/Konflikte


4. Leistungsdruck
4. Entspannung (THC)
4. Identität Verbundenheit mit Gleichgesinnten


5. Frustration (Geld,Misserfolge)
5. Verdrängung (beides)


6. Schlafstörungen, Müdigkeit
6. durch Rausch besser einschlafen (THC)


7. Problembewältigung
7. Motivation und Konzentration (Crystal)


8. geringes Selbstwertgefühl/Selbstzweife
l
8. Kreativität




und als direkter ausgleich dazu die Schutzfakten, so haben wir uns das erarbeitet...


Schutzfaktoren Drogen




Ich
Substanz
soziales Umfeld





1. neue Stressbewältigungmethoden
1. d. Abstinenz keinen Suchtdruck
1. neues Umfeld und Distanzierung vom alten

2. Rückfall und Vermeidungsstrategien
2. Bewältigung der Vergangenheit d. Aufarbeitung
2. stabile und fachkundige Vertrauenspersonen


3. Umgang mit Einsamkeit (Hund, Hobby)
3. Bewusstsein durch Nachsorge
3. besserer Umgang mit Konflikten, Streit


4. Umgang und Wahrnehmung d. eig. Potenziale
4. neue Entspannungsmethoden (hobby,Garten)
4. Identität, Verbundenheit mit Abstinenzlern


5. Frustrationstoleranz entwickelt
5. neue Problembewältigung (Ziele)


6. neue Einschlafmethoden
6. neue Einschlafmethoden


7. neue Problembewältigung d. Abstinenz
7. besseres Zeitmanagment u. Organisation um
dieselben oder bessere Leistung zu erzielen


8. d. Abstinenz, Aufarbeitung u. Nachsorge
8. Kreativität durch freien Geist

gesundes Selbstwertgefühl u.
Weniger Selbstzweifel



mit diesen 2 seiten lassen sich ebenfalls wieder viele fragen beantworten



ich habe noch unzählige notizen gemacht die ich noch auf den pc abtippen muss.. mache ich demnächst noch wink.gif
ausserdem habe ich mir noch 2 bücher besorgt die ich noch durchlesen möchte...

Im letzten Termin mit meinem Kumpel ist mir aufgefallen das ich zum Thema BTM schon recht viel habe aber aber beim Thema Verkehr kann ich evtl. noch etwas tun oder ergänzen...

achja und sorry für die formatierung laugh2.gif
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bulletini
Beitrag 05.08.2019, 20:08
Beitrag #4


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Du schreibst von Suchtdruck.
Wirst du als (ehemals) abhängig eingestuft?
Falls ja, musst du mindestens ein Jahr Abstinenznachweise auch für Alkohol bringen.
Die lange Konsumzeit spricht dafür und du schreibst selbst von zwei Abhängigkeiten.
Eine „suchttherapeutische Unterstützung “ könnte evtl. reichen, eine Therapie, auch ambulant, wäre mit Sicherheit besser.

Du bist der Meinung, du könntest gefahrlos Konsumsituationen beiwohnen?

Das solltest du mal überdenken.
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nofate915
Beitrag 05.08.2019, 20:21
Beitrag #5


Neuling
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hi bulletini

als süchtig eingestuft bei den Werten ? ich denke eindeutig ja...

wenn ich es authentisch erklären soll/will dann muss ich auch 2 Süchte zugeben einmal crystal und einmal cannabis

Zum Thema suchttherapeutische Unterstützung ist mir bewusst das eine Therapie besser wäre zum Vorzeigen. Ich habe allerdings eher eine kritische Meinung zu Therapien da sie ja meist in einem geschützten Raum stattfinden und unter den "Leidensgenossen" immer wieder auch schwarze Schafe dabei sind was dann auch eher kontraproduktiv ist. Natürlich gilt das mit dem geschützten Raum bei der ambulanten nicht. Meine Alternative ist momentan: 3 Seminare zum Thema Drogen und Sucht, die Selbsthilfegruppen und die Drogenberatung was ja meiner Meinung nach schon als ähnliche Maßnahme zählen könnte...

bei alkohol schätze ich mich auf jeden fall als missbräuchler ein und habe deswegen eine Abstinenz von 3 Monaten nachgewiesen (laut empfehlung MPU vorbereitung) Bist du dir da ganz sicher mit dem Jahr Alk Abstinenz???

beim alkohol will ich dann das kontrollierte trinken erklären (was ich übrigens auch tue)
und zwar in Form vom alkoholfreiem Bier und zwar das 0,0% (ja ich weiss könnte ein trigger sein)
da können zwar gährungsprozesse entstehen aber man kann nicht mehr von einem Rausch reden...

Und auch wenn es arrogant klingt ja ich kann Konsumsituationen beiwohnen.

Ich habe im übrigen heute den Text in meinem 2. Post noch etwas kritischer gestaltet. Jetzt wird Bezug darauf genommen dases bei Sucht keine Endlösung gibt und jeder jederzeit rückfällig werden könnte.

Mir ist auch klar das ich bei der MPU keine absoluten Aussagen wie: "Ich werde nie wieder konsumieren oder auffällig werden!" machen kann.

Desweiteren bin ich ein recht froher und aufgeweckter Mensch, das was ich da geschrieben habe ist halt eben auch die Wahrheit und authentisch. Mir stellt sich die Frage ob ich mich kritischer zeigen sollte als ich eigentlich bin. Ich denke auch dass ich ein Bewusstsein zur Thematik entwickelt habe.

Kritik und Diskussion erwünscht. Bitte mehr davon
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bulletini
Beitrag 05.08.2019, 21:06
Beitrag #6


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Zitat (nofate915 @ 05.08.2019, 21:21) *
hi bulletini

als süchtig eingestuft bei den Werten ? ich denke eindeutig ja...

wenn ich es authentisch erklären soll/will dann muss ich auch 2 Süchte zugeben einmal crystal und einmal cannabis

..........

bei alkohol schätze ich mich auf jeden fall als missbräuchler ein und habe deswegen eine Abstinenz von 3 Monaten nachgewiesen (laut empfehlung MPU vorbereitung) Bist du dir da ganz sicher mit dem Jahr Alk Abstinenz???


Entscheidend ist die Einschätzung des Gutachters. Wenn der eine Drogen-Abhängigkeit sieht, ist die Alkoholabstinenz Pflicht. Fehlende Nachweise über ein Jahr, noch dazu ohne Therapie, führen sofort zum negativen GA.




Zitat
Und auch wenn es arrogant klingt ja ich kann Konsumsituationen beiwohnen.


Solches Verhalten hat schon oft genug zum Rückfall geführt und kein Gutachter wird es Dir durchgehen lassen. Meiner Ansicht nach ein absoluter Genickbrecher für die MPU.


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nofate915
Beitrag 07.08.2019, 20:02
Beitrag #7


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Ich werde am 20.08. mal eine Test-MPU machen um dem ganzen auf den Grund zu gehen. Ich hatte das mit dem kontrollierten Trinken ja schonmal erwähnt und glaube bisher noch nicht das ich ein Jahr Alk Abstinenz brauche...

Das Thema Therapie kann ich ganz gut aushebeln mit meiner Vorbereitung.(ich bin mir mittlerweile sicher das es als Alternative durchgehen wird) Ausserdem ist die Rolle der Therapeuten da ja sowieso kritisch zu sehen da sie keine Endlösung für das Suchtproblem haben. Wenn wir dann noch anfangen über Abhängigkeit laut ICD 10 oder Störung laut ICD 11 zu reden dann wird es noch kurioser.

Zu den Konsumsituationen muss man sagen das dies wohl ohne ausreichende Erklärung stimmen mag. Eine Vermeidungsstrategie wie du sie anlehnst geht aber immer von der Angst vor dem Rückfall aus. Ich möchte aber dieses Problem bewältigen denn man kann ja nicht immer wissen wann so eine Risikosituation auf einen zu kommt. Von daher ist eine Bewältigungsstrategie von Vorteil da man so auch unvorhergesehene Situationen besser bewältigen kann als nur mit Vermeidung. Sicherlich geht dies nicht immer und dann muss vermieden, geflüchtet oder ignoriert werden.

Ich habe mich dieses Jahr ein wenig damit beschäftigt laugh2.gif und denke das ich gut und authentisch überzeugen kann.

ich hab da gerade noch etwas in einem anderen Beitrag gefunden


1. Sollte es bei einer Drogenabhängigkeit, oder fortgeschrittenen Drogenproblematik Hinweise auf zusätzlichen Alkoholmissbrauch bzw unkontrollierten Alkoholkonsum in der Vergangenheit geben, oder auch Hinweise auf eine Suchtverlagerung zu Alkohol hin, dann muss auch für Alkohol AN für einen entsprechend langen Zeitraum erbracht werden. Gibt es keinerlei Hinweise, dass der Klient solch eine Problematik hat, sollte er im Falle einer Drogenabhängigkeit dennoch den Verzicht auf Alkohol glaubhaft vermitteln können.
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