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> Gelbe Markierungen am Straßenrand
Fahranfänger1
Beitrag 09.07.2016, 13:55
Beitrag #1


Neuling
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Hallo,

ich möchte hier ein Thema aufgreifen, das vielleicht seltener diskutiert wird, mich aber irgendwie interessiert.
In den meisten europäischen Ländern gibt es gelbe Bodenmarkierungen, welche ein Park- und/oder Halteverbot signalisieren. Dies ist gemäß des Wiener Übereinkommens über den Straßenverkehr. Es schreibt die Benutzung gelber Markierungsfarbe in solchen Situationen vor. Deutschland ist eines der ganz wenigen Länder (wenn nicht sogar das einzige), wo gelbe Farbe ausschließlich für Baustellen verwendet werden darf und in keinem Fall für reguläre Markierungen. Damit verstoßen wir gegen dieses Übereinkommen, welches unser Land unterschrieben und ratifiziert hat. Warum haben wir gelbe Halte- und Parkverbotszonen nicht in unsere StVO übernommen wie die ganzen umliegenden Staaten? Ich meine, das wäre gut für die Verschönerung des Stadtbilds und rodet den Schilderwald. Zudem sind Schilder teurer und Schnee fällt auch kaum noch, so dass die Markierungen nicht so schnell verdeckt werden können. Meine zweite Frage wäre bezüglich eines Modellversuchs in Hamburg, der sich mit genau dieser Thematik auseinander gesetzt hat. Er verlief zwischen 2009 und 2013 und sollte meines Wissens letztes Jahr ausgewertet werden. Hat irgendeiner von euch eine Ahnung, was daraus geworden ist?

Vielen Dank im Voraus! laugh2.gif

Mit freundlichen Grüßen
Fahranfänger1
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EMD
Beitrag 09.07.2016, 14:09
Beitrag #2


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In Frankreich habe ich das noch nie gesehen, und in der Schweiz auch nicht, da wird Gelb eher für Markierungen für Fußgänger und Radfahrer betreffende Sachen verwendet, soooo "alle haben das nur wir nicht" kann es also auch wieder nicht sein.

Außerdem muss man als Land wie Deutschland doch nicht jeden Unfug den Andere veranstalten mit machen, schon gar nicht wenn wir schon seit Ewigkeiten eigene Regelungen für Park- und Halteverbot mit Schildern haben.
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nordpolcamper
Beitrag 09.07.2016, 14:11
Beitrag #3


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Zugegeben, ich bin zumeist in Oberbayern unterwegs, aber allein schon die 1-2 Monate Dauerschneebelag zzgl. Laub im Herbst sprechen in meinen Augen stark gegen reine Bodenmarkierungen. Dazu kommt, dass man wohl schlecht die ganzen Sonderfälle unterbekommt. Höchstparkdauer, Parkscheibe, Anwohnerausweise, Gebührenpflichtige Zeit... (okay, Anwohnerparken ist problemlos, das kann man dem Anwohner mitteilen). Außerden, so lang es teilweise dauert bis nach Baustellen der Farbtrupp vor Ort war, gibt es dann auch wieder genug problematische Fälle wenn der Straßenbelag erneuert wurde.

Von daher würde nur ein geringer Teil der Schilder wegfallen. Wenn ich mir Großstädte anschau, ist vieles von Ausnahmen geprägt.


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HIER findet man gängig genutzte ABKÜRZUNGEN
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Georg_g
Beitrag 09.07.2016, 14:13
Beitrag #4


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Zitat (Fahranfänger1 @ 09.07.2016, 14:55) *
Dies ist gemäß des Wiener Übereinkommens über den Straßenverkehr. Es schreibt die Benutzung gelber Markierungsfarbe in solchen Situationen vor.

Bist du sicher? Könntest du die genaue Fundstelle mal angeben?
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Hoheneicherstation
Beitrag 09.07.2016, 14:20
Beitrag #5


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Ist alles nicht so einfach, mit den gelben, blauen und roten Linien ...


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Fahranfänger1
Beitrag 09.07.2016, 20:48
Beitrag #6


Neuling
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@ Georg g:
Ja, das kann ich. Hier:
https://www.admin.ch/opc/de/classified-comp...index.html#app1
Dort findet man unter Anhang/6./Absatz 2:

"Die Strassenmarkierungen müssen weiss sein. Der Begriff ‹weiss› erstreckt sich auf die Farbtöne silberfarben oder hellgrau.

Jedoch

- können die Markierungen zur Kennzeichnung der Flächen, auf denen das Parken bestimmten Bedingungen oder Beschränkungen unterliegt, blau sein;
- MÜSSEN die Zickzack-Linien zur Kennzeichnung der Flächen, auf denen das Parken verboten ist, GELB sein;
- MUSS die am Rand des Gehwegs oder der Fahrbahn angebrachte ununterbrochene oder unterbrochene Linie, die anzeigt, dass das Halten oder das Parken verboten oder beschränkt sind, GELB sein."

@ EMD:
Ja, aber in den beiden Ländern sind auch die Zickzack-Linien gelb und das hat weniger mit Fußgängern und Radfahrern zu tun. Und wieso sollten wir sowas nicht übernehmen, wenn es in anderen Ländern gut funktioniert? In der DDR gab es die Gelbmarkierungen für den Zweck auch. Die Markierungen sind günstiger als Schilder und sagen das Gleiche aus. Wegen Schneefall mache ich mir auch keine großen Sorgen. Außerdem soll man ja nicht gleich alle Markierungen umändern und die Schilder entfernen, sondern das auf neu gebauten oder sanierten Straßen von Anfang an so praktizieren.

@nordpolcamper:
In besonders schneereichen Gebieten und da, wo viele Laubbäume stehen, kann man ja zusätzlich Schilder hinmachen. Aber die werden eben längst nicht überall benötigt. Was die Kosten betrifft, glaube ich schon, dass sich im gesamten Bundesgebiet so einiges summiert, wenn man auch nur die normalen Schilder weglässt. Ausnahmen können immer noch durch Zusatzschilder angezeigt werden. Das wird in anderen Ländern auch nicht anders sein.

@ Hoheneicherstation:
Warum? laugh2.gif
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Georg_g
Beitrag 09.07.2016, 21:41
Beitrag #7


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Zitat (Fahranfänger1 @ 09.07.2016, 21:48) *

Die Staaten konnten Vorbehalte zu einzelnen Vertragsbestandteilen äußern. Dein Link führt ja zur Schweizer Version des Vertrags. Für Deutschland ist es etwas anders. Aus der Bundestagsdrucksache vom 15.03.1977, zu Artikel 29 des Zusatzabkommens zum Wiener Übereinkommen:

"Der Vorbehalt richtet sich gegen die Farbe „gelb" für die Parkverbots-Zick-Zack-Linie. Diese Markierung (Zeichen 299 StVO) ist bei uns weiß. Das hat sich bewährt. Eine Änderung brächte keinen Gewinn für die Flüssigkeit (oder Sicherheit) des Verkehrs. Überdies ist auch die weiße Zick-Zack-Linie für alle Ausländer verständlich."
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Fahranfänger1
Beitrag 09.07.2016, 22:46
Beitrag #8


Neuling
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@ Georg g:
Achso, ich dachte, das wäre ein für alle Staaten gleichermaßen verbindlicher Vertrag und Deutschland hätte diesen Artikel irgendwie "übersehen". laugh2.gif
Trotzdem finde ich die gelben Linien recht praktisch, da sie sich vom Rest der Markierungen wunderbar abheben und sagen: "Hier darfst du nicht stehen!". Dazu kommt: Liegt doch einmal ein bisschen Schnee, sticht Gelb besser heraus als Weiß. Außerdem macht sich ein bisschen mehr Farbe auf unseren Straßen auch nicht schlecht, die roten Radspuren sind ein Anfang. Und nur zu sagen "Das ist bei uns nun einmal so!" finde ich nicht gut. Tradition hat meines Erachtens im Straßenverkehr eher eine untergeordnete Rolle, sollte es bessere Systeme geben.
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dopero
Beitrag 10.07.2016, 09:33
Beitrag #9


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Zitat (Fahranfänger1 @ 09.07.2016, 23:46) *
..., die roten Radspuren sind ein Anfang. ...

Haben aber keine rechtliche Bedeutung.
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mir
Beitrag 10.07.2016, 10:04
Beitrag #10


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Zitat (Fahranfänger1 @ 09.07.2016, 23:46) *
Tradition hat meines Erachtens im Straßenverkehr eher eine untergeordnete Rolle, sollte es bessere Systeme geben.


In der Praxis lesen sich VT nicht das Wiener Abkommen oder die StVO durch, sondern fahren so, wie sie es kennen.


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haidi
Beitrag 10.07.2016, 11:22
Beitrag #11


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Zitat (mir @ 10.07.2016, 10:04) *
In der Praxis lesen sich VT nicht das Wiener Abkommen oder die StVO durch, sondern fahren so, wie sie es kennen.

Der Sinn des Wiener Abkommens ist nicht, dass die Fahrschüler das durchlesen, sondern dass man in jedem Land im Verkehr zurecht kommt.
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mir
Beitrag 10.07.2016, 11:34
Beitrag #12


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Mein Beitrag war eine Antwort und bezieht sich darauf, daß der Gesetzgeber gut daran tut, auch die Traditionen ernst zu nehmen.


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Fahranfänger1
Beitrag 10.07.2016, 12:50
Beitrag #13


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@ dopero:
Das ist mir durchaus bewusst. Sie sollen nur für höhere Aufmerksamkeit bei den Autofahrern im Bezug auf Radfahrer sorgen, weil sie eine Radspur kreuzen. Zu diesem Zweck bedarf es keiner rechtlichen Bedeutung. Solange die StVO die rote Markierung nicht verbietet, und das tut sie nicht - ganz im Gegenteil, sie empfiehlt sie sogar an manchen Stellen -, ist alles gut.

@ mir:
Ja, aber wenn irgendwann einmal die Regelung mit den Gelbmarkierungen kommt, braucht man das nur in den Nachrichten zu verbreiten und schon kennen die meisten auch das, kann ja nicht so schwer sein. Wer die Nachrichten nicht guckt/hört, ist selbst schuld. In meinen Augen ist dieses System einfach viel leichter als das mit den Schildern, da man nur an den Straßenrand schauen muss und wenn man eine gelbe Linie sieht, weiß man direkt, woran man ist. Nach den Schildern muss man erst Ausschau halten.

@ haidi:
Stimmt genau. Wenn du als Österreicherin (nehme mal an, dass du eine Frau bist laugh2.gif ) nach Deutschland kommst, die aktuelle Regelung mit den Schildern nicht kennst und keine gelbe Linie am Straßenrand vorfindest, denkst du, du kannst dich da hinstellen, weil du das Schild nicht gesehen hast. Nach ein paar Stunden, vielleicht sogar nur Minuten, gibt es für dich ein böses Erwachen und du musst sowohl für den Abschleppdienst aufkommen als auch eine Geldstrafe zahlen. Mit der internationalen Regelung hätte das niemals so passieren können.
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EMD
Beitrag 10.07.2016, 13:06
Beitrag #14


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Zitat (Georg_g @ 09.07.2016, 22:41) *
"Der Vorbehalt richtet sich gegen die Farbe „gelb" für die Parkverbots-Zick-Zack-Linie. Diese Markierung (Zeichen 299 StVO) ist bei uns weiß. Das hat sich bewährt. Eine Änderung brächte keinen Gewinn für die Flüssigkeit (oder Sicherheit) des Verkehrs. Überdies ist auch die weiße Zick-Zack-Linie für alle Ausländer verständlich."

Da hätte ich jezt wiederum kein Problem gesehen diese Zickzacklinien wenn man sie irgendwo neu macht gelb zu machen bzw die alten abgefahrenen in gelb nach zu markieren unsure.gif Innerhalb der nächsten 35 Jahre wäre ja dann so langsam alles gelb. Das ist also auch nur so ein "ham wa schon immer so gemacht"-Argument erster Güte.

Die Schilder durch Linien zu ersetzen ist dagegen ein viel grundlegenderer Eingriff ins System, und ewig andauernde Mischvarianten nicht wirklich sinnvoll.

Wobei einen Vorteil würde ich doch sehen, man könnte das System mit den gelben Linien 100% konsequent machen. Also auch z.B. auf der Autobahn und Bundesstraßen usw die Seitenlinien in Gelb machen und nur die Striche weiß lassen (so das es nacher genau umgekehrt wie eine amerikanische Straße aussieht), weil dort darf ja auch nicht geparkt werden.
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Fahranfänger1
Beitrag 10.07.2016, 15:43
Beitrag #15


Neuling
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@ EMD:
Genau, neue Zickzack-Linien sollten gelb gemacht werden. Fällt auf und sieht schön aus. laugh2.gif
Ist auch eine gute Idee, das wirklich überall gelb zu machen, wo ein Park-/Halteverbot besteht, so dass es einheitlich ist und niemand verwirrt ist. Dafür müsste die StVO allerdings zuerst umgeschrieben werden.
Mein Vorschlag (entsprechend der internationalen und DDR-Regelung, die auch für den Feldversuch in HH genommen wurde):

Parkverbot: gestrichelte gelbe Linie (Ergänzung: im Bereich von Bushaltestellen oder manchen Ausfahrten gelbe Zickzack-Linie)
Absolutes Halteverbot: durchgezogene gelbe Linie (Ergänzung: im Bereich von Ausfahrten von Einsatzfahrzeugen gelb schraffierte Fläche)

Alternativ gäbe es auch noch das britische/irische System, welches eine einzelne gelbe Linie für Parkverbot und eine doppelte für Halteverbot benutzt. Rote Linien gibt es auch in beiden Ausführungen, zumindest in GB, aber ich weiß gerade nicht mehr, wofür diese gebraucht werden. Allerdings bevorzuge ich das erste System, da man dort Farbe spart und es genauso gut wahrzunehmen sein dürfte.
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dopero
Beitrag 10.07.2016, 16:08
Beitrag #16


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Zitat (Fahranfänger1 @ 10.07.2016, 13:50) *
Das ist mir durchaus bewusst. Sie sollen nur für höhere Aufmerksamkeit bei den Autofahrern im Bezug auf Radfahrer sorgen, weil sie eine Radspur kreuzen. ...
Genau das führt aber nach und nach dazu, das in nicht markierten Bereichen nicht mehr so auf Radfahrer geachtet wird. Der Verkehrssicherheit sind diese Markierungen damit nicht förderlich.

Zitat (Fahranfänger1 @ 10.07.2016, 13:50) *
Solange die StVO die rote Markierung nicht verbietet, und das tut sie nicht - ganz im Gegenteil, sie empfiehlt sie sogar an manchen Stellen -, ist alles gut.
Meiner Meinung nach verbietet die StVO die roten Markierungen durchaus.
Zitat
StVO §39 Verkehrszeichen
... (5) Auch Markierungen und Radverkehrsführungsmarkierungen sind Verkehrszeichen. Sie sind grundsätzlich weiß. Nur als vorübergehend gültige Markierungen sind sie gelb; dann heben sie die weißen Markierungen auf. ...
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ukr
Beitrag 10.07.2016, 16:21
Beitrag #17


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Es mag zwar sein, dass auch Blechverkehrszeichen gerne über ihre Lebensdauer betrieben werden, aber man darf bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass der Funktionserhalt von Markierungen auch ein Kostenfaktor ist. Abhängig vom Markierungssystem bzw. den eingesetzten Markierungsstoffen, kann eine jährliche Erneuerung notwendig sein. Wenn man nicht will, dass nur noch Fragmente eine Verkehrsregelung darstellen (sollen), ergeben sich auf lange Sicht höhere Kosten.


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Im Zweifelsfall ergänzen sich beide Seiten gut, weil sie gleichermaßen inkompetent sind, und weil "Otto" die behördlichen Anordnungen mit der gleichen fehlgeleiteten Intuition befolgt, mit der sie die Aufsteller auch "gemeint" haben. (VP-Mitglied Questionaire zur Außenwirkung von Anordnungen / Verkehrszeichen)
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haidi
Beitrag 10.07.2016, 17:04
Beitrag #18


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Zitat (Fahranfänger1 @ 10.07.2016, 12:50) *
@ haidi:
Stimmt genau. Wenn du als Österreicherin (nehme mal an, dass du eine Frau bist laugh2.gif ) nach Deutschland kommst, die aktuelle Regelung mit den Schildern nicht kennst und keine gelbe Linie am Straßenrand vorfindest, denkst du, du kannst dich da hinstellen, weil du das Schild nicht gesehen hast. Nach ein paar Stunden, vielleicht sogar nur Minuten, gibt es für dich ein böses Erwachen und du musst sowohl für den Abschleppdienst aufkommen als auch eine Geldstrafe zahlen. Mit der internationalen Regelung hätte das niemals so passieren können.

Wäre ich eine Frau, dann schriebe ich mich Heidi

Würde ich nie, weil es in Österreich mehr Halte- und Parkverbote gibt, die durch Tafeln angezeigt werden als solche mit gelben Linien.
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ukr
Beitrag 10.07.2016, 17:34
Beitrag #19


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War in der DDR übrigens auch nicht anders. Was es gab, war die gelbe Zickzack-Linie, aber die anderen Varianten, sprich gelb durchgezogen oder gelb gestrichelt, gab es allenfalls vereinzelt. Die DDR hat es ja noch nicht einmal geschafft, große Vorwegweiser vollflächig mit gelber Folie zu bekleben - ganze Straßenzüge mit einer gelben Markierung zu versehen, war da undenkbar.


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Im Zweifelsfall ergänzen sich beide Seiten gut, weil sie gleichermaßen inkompetent sind, und weil "Otto" die behördlichen Anordnungen mit der gleichen fehlgeleiteten Intuition befolgt, mit der sie die Aufsteller auch "gemeint" haben. (VP-Mitglied Questionaire zur Außenwirkung von Anordnungen / Verkehrszeichen)
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Mueck
Beitrag 10.07.2016, 18:44
Beitrag #20


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Zitat (Fahranfänger1 @ 10.07.2016, 13:50) *
Ja, aber wenn irgendwann einmal die Regelung mit den Gelbmarkierungen kommt, braucht man das nur in den Nachrichten zu verbreiten und schon kennen die meisten auch das, kann ja nicht so schwer sein.
Die 97er Radfahrnovelle war auch in den Nachrichten.
Ausführlich.
Deswegen kennt sie heute ja jeder Autofahrer! thread.gif whistling.gif


Ich meine, wir hätten im VP auch schon mal den Fall diskutiert, dass eine 295 neben dem Bordstein eigentlich auch sowas wie ein Parkverbot sei ...?
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Fahranfänger1
Beitrag 10.07.2016, 19:18
Beitrag #21


Neuling
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@ dopero:
Kann sein, dass du irgendwo recht hast, möchte mich aber nicht weiter darauf einlassen, weil das hier ein bisschen am Thema vorbeigeht. smile.gif

@ ukr:
Wenn man irgendwelche Wasserfarben auf die Straße pinselt oder gar nur die gelben Klebestreifen wie in Baustellen draufpackt, ist es klar, dass eine Sanierung schnell fällig wird. Nimmt man jedoch die Markierungen, die man immer auf den Straßen findet, nur halt in gelb, dürften sie eine ziemlich lange Lebensdauer haben.
Ich meinte auch nur, dass es die Markierungen per Gesetz in der DDR gab. Was sie tatsächlich hinbekommen haben, sei mal dahingestellt. laugh2.gif

@ haidi:
Sorry, dann weiß ich ja jetzt, dass du ein Mann bist. wink.gif
Das habe ich auch nur aus Prinzip geschrieben, halt als kleines Beispiel für so manchen Ausländer. Das musste jetzt nicht zwingend auf dich selbst zutreffen. laugh2.gif
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EMD
Beitrag 10.07.2016, 19:24
Beitrag #22


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Zitat (ukr @ 10.07.2016, 17:21) *
Es mag zwar sein, dass auch Blechverkehrszeichen gerne über ihre Lebensdauer betrieben werden, aber man darf bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass der Funktionserhalt von Markierungen auch ein Kostenfaktor ist. Abhängig vom Markierungssystem bzw. den eingesetzten Markierungsstoffen, kann eine jährliche Erneuerung notwendig sein. Wenn man nicht will, dass nur noch Fragmente eine Verkehrsregelung darstellen (sollen), ergeben sich auf lange Sicht höhere Kosten.


Dann muss das aber doch sehr lausiges Material sein... Anderswo halten Straßenmarkierungen 30 Jahre ehe sie richtig gut gebraucht und abgefahren aussehen. Und man muss auch die Verhältnissmäßigkeit sehen. Kleine Lücken von 5-10 cm machen in langen durchgehenden Linien ja erstmal nichts aus. Und man kann zur Verschleißminderung ja auch festlegen das es nicht zwangsläufig Linien auf der Fahrbahn sein müssen, sondern ein Gelb lackierter Randstein die selbe Funktion erfüllt.
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Fahranfänger1
Beitrag 10.07.2016, 19:43
Beitrag #23


Neuling
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@ Mueck:
Dazu kann ich nix sagen, denn '97 war mein Geburtsjahr. laugh2.gif
Aber ich kann eine gewisse Ironie heraus"hören", also hoffen wir, dass die Autofahrer künftig bei den Nachrichten besser zuhören. smile.gif
Kann sein, dass ihr über Z 295 schon einmal eine Diskussion hattet, aber ich bin erst seit gestern hier drin. laugh2.gif

Zitat (EMD @ 10.07.2016, 20:24) *
[...], sondern ein Gelb lackierter Randstein die selbe Funktion erfüllt.


Geht genauso, hatte ich auch schon drüber nachgedacht.
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Mitleser
Beitrag 10.07.2016, 22:28
Beitrag #24


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Zitat (Fahranfänger1 @ 09.07.2016, 14:55) *
Meine zweite Frage wäre bezüglich eines Modellversuchs in Hamburg, der sich mit genau dieser Thematik auseinander gesetzt hat. Er verlief zwischen 2009 und 2013 und sollte meines Wissens letztes Jahr ausgewertet werden. Hat irgendeiner von euch eine Ahnung, was daraus geworden ist?

Daraus ist nix geworden. Denn der Modellversuch war nur angedacht und wurde nicht vollzogen:
Zitat (Polo79 @ 26.04.2010, 22:55) *
Die Idee gibt es ja schon länger. Der Bundesrat möchte das ganze bis Ende 2013 in HH testen.(113/09(B))

Da Ramses aber, wie inzwischen bekannt, niemandem vertraut, möchte er das ganze in seinem Ministerium nochmal höchstpersönlich überprüfen lassen und "im Sommer 2010" die korrigierte Version wieder dem Bundesrat zukommen lassen.(zu113/09(B)) king.gif


Zitat
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat als federführendes Ressort den Verordnungsentwurf geprüft. Im Ergebnis wird das Vorhaben der Länder unterstützt. Dennoch ist der Verordnungsentwurf teilweise überarbeitungsbedürftig. Nachdem der überarbeitete Entwurf mit den übrigen Ressorts abgestimmt wurde, werden Länder und Verbände dazu angehört. Anschließend wird der Verordnungsentwurf dem Bundesrat gemäß Artikel 80 Absatz 2 Grundgesetz zur Zustimmung vorgelegt. Ein Inkrafttreten wird für den Sommer 2010 angestrebt.
"Sommer 2010" ist glaube ich wegen Wetter ausgefallen.
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Fahranfänger1
Beitrag 10.07.2016, 23:18
Beitrag #25


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@ Mitleser:
Was bedeutet das jetzt konkret? Der Modellversuch wurde nicht zugelassen? Wenn dem so ist, ist es merkwürdig, dass ich ein Bild aus Hamburg gesehen habe, wo die gelben Randmarkierungen bereits aufgetragen waren. Und was heißt "wegen Wetter ausgefallen"? Gab es irgendwelche Bestrebungen, den Feldversuch zu wiederholen?
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Mitleser
Beitrag 10.07.2016, 23:21
Beitrag #26


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Das heißt, dass man den Antrag einfach nicht weiter verfolgt hat. Weder von hamburger noch bundesministerieller Seite.
Das Ding wurde kalt beerdigt. Ende der Geschichte.

Neuaufnahme möglich. Im nächsten Sommerloch.
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ukr
Beitrag 11.07.2016, 07:04
Beitrag #27


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Zitat (EMD @ 10.07.2016, 20:24) *
Dann muss das aber doch sehr lausiges Material sein
Wie gesagt, abhängig vom Markieungssystem bzw. -stoff. Der Untergrund spielt natürlich auch eine Rolle und es ist auch kein Geheimnis, dass die Qualität der eingesetzten Materialien von Markierer zu Markierer "variieren" kann (um es mal vorsichtig auszudrücken).

Zitat
Anderswo halten Straßenmarkierungen 30 Jahre ehe sie richtig gut gebraucht und abgefahren aussehen.
An die hier diskutierten Markierungen werden sicherlich geringere Anforderungen gestellt, aber nur weil eine Markierung 30 Jahre sichtbar ist, bedeutet das nicht, dass sie auch funktionsfähig ist. Retroreflexion und Griffigkeit sind da zwei Stichworte (mit der Griffigkeit habe ich sodann auch ein Radling-Thema aus diesem Thread gemacht).

Zitat
Und man kann zur Verschleißminderung ja auch festlegen das es nicht zwangsläufig Linien auf der Fahrbahn sein müssen, sondern ein Gelb lackierter Randstein die selbe Funktion erfüllt.
Gibt es in anderen Ländern ja auch, keine Frage. Nur muss die "Farbe" ja auch erstmal dorthin kommen und hier sind wir auch wieder bei der Materialauswahl und dem Untergrund.

Zitat (Fahranfänger1 @ 11.07.2016, 00:18) *
Was bedeutet das jetzt konkret?
Herr Ramsauer hatte ab dem Jahr 2009 / 2010 eine ganz andere Baustelle. whistling.gif


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Im Zweifelsfall ergänzen sich beide Seiten gut, weil sie gleichermaßen inkompetent sind, und weil "Otto" die behördlichen Anordnungen mit der gleichen fehlgeleiteten Intuition befolgt, mit der sie die Aufsteller auch "gemeint" haben. (VP-Mitglied Questionaire zur Außenwirkung von Anordnungen / Verkehrszeichen)
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EMD
Beitrag 11.07.2016, 14:02
Beitrag #28


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Zitat (ukr @ 11.07.2016, 08:04) *
An die hier diskutierten Markierungen werden sicherlich geringere Anforderungen gestellt, aber nur weil eine Markierung 30 Jahre sichtbar ist, bedeutet das nicht, dass sie auch funktionsfähig ist. Retroreflexion und Griffigkeit sind da zwei Stichworte

Naja was muss denn so ein Gelber Strich der das Parken regelt mehr "können" als sichtbar zu sein ?
Reflektion braucht man (innerorts) ja gar keine und ganz glatt wie früher kann man sie ja auch machen, weil diese Art hält halt ewig. Man muss ja auch schauen das die Kosten im Rahmen bleiben.
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Achim
Beitrag 11.07.2016, 14:39
Beitrag #29


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Zitat (ukr @ 10.07.2016, 18:34) *
Was es gab, war die gelbe Zickzack-Linie, aber die anderen Varianten, sprich gelb durchgezogen oder gelb gestrichelt, gab es allenfalls vereinzelt.

Soo vereinzelt waren diese Markierungen nicht. Eher im Gegenteil. Markiert wurden aber lediglich kurze Strecken. Alles andere ging über Beschilderungen wavey.gif
Die Zeichen wurden als Bild 518 (durchgehend = Haltverbot) und 519 (unterbrochen = Parkverbot) angeordnet.
Das Zeichen 520 (Zickzacklinie) war unabhängig und begründete ein Parkverbot.


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Fahranfänger1
Beitrag 11.07.2016, 15:52
Beitrag #30


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Zitat (ukr @ 11.07.2016, 08:04) *
Zitat (Fahranfänger1 @ 11.07.2016, 00:18) *
Was bedeutet das jetzt konkret?
Herr Ramsauer hatte ab dem Jahr 2009 / 2010 eine ganz andere Baustelle. whistling.gif


Welche war das denn? laugh2.gif

@ Achim:
Ich wünschte, wir hätten diese Regelung nach der Wiedervereinigung genauso wie den Grünpfeil in unsere StVO übernommen. laugh2.gif
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ukr
Beitrag 11.07.2016, 16:23
Beitrag #31


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Zitat (Achim @ 11.07.2016, 15:39) *
Soo vereinzelt waren diese Markierungen nicht. Eher im Gegenteil.
Aber im Vergleich zu dem, was hier geplant ist/war, doch keinesfalls so flächendeckend.


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Im Zweifelsfall ergänzen sich beide Seiten gut, weil sie gleichermaßen inkompetent sind, und weil "Otto" die behördlichen Anordnungen mit der gleichen fehlgeleiteten Intuition befolgt, mit der sie die Aufsteller auch "gemeint" haben. (VP-Mitglied Questionaire zur Außenwirkung von Anordnungen / Verkehrszeichen)
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Achim
Beitrag 12.07.2016, 06:24
Beitrag #32


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In einigen Städten schon. Die Südosteuropäer halten fast alle an den Bordsteinkanten-Farben fest. Viel anders war es hier auch nicht wavey.gif
Und: Soo schlecht ist es nicht. Nur wird es wieder an der Unterhaltung mangeln. Da gab es im Osten weniger Probleme. Da hatten sogar die Stangen der Verkehrszeichen einen (unterschiedlich) vorgeschriebenen Farbton. Das war Unterhaltungsaufwand wink.gif


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Fahranfänger1
Beitrag 12.07.2016, 07:58
Beitrag #33


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Zitat (Achim @ 12.07.2016, 07:24) *
Die Südosteuropäer halten fast alle an den Bordsteinkanten-Farben fest.


Nicht nur die. Auch viele andere Länder, darunter Spanien und die USA, verwenden diese. Bei so vielen Staaten wird da schon irgendwas dran sein. think.gif laugh2.gif

Gelb lackierte Bordsteine haben im Gegensatz zu gelben Fahrbahnmarkierungen den Vorteil, dass man sie gar nicht oder nur kaum mit den gelben Baustellenklebestreifen verwechseln kann. Dennoch bin ich nicht gegen die Markierungen auf der Fahrbahn. Wo eine Baustelle ist und wo nicht, sollte man auch so erkennen können. Ist nämlich nur eine gelbe Linie am äußersten Rand aufgebracht, wird der Autofahrer wohl wissen, worum es geht.
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mir
Beitrag 12.07.2016, 09:07
Beitrag #34


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Keine größere Stadt kommt mit weniger als zwei Zusatzschildern unter dem Haltverbot aus, will soll das mit angemalten Bordsteinen funktionieren?


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Doc aus Bückeburg
Beitrag 12.07.2016, 09:13
Beitrag #35


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Zitat (mir @ 12.07.2016, 10:07) *
will soll das mit angemalten Bordsteinen funktionieren?

gelb: = "Hier darf niemalsnienicht irgendwer stehen";
gelb gestrichelt = "Hier darf MANCHMAL niemand stehen, nähere Infos siehe Schild";
blau: "Hier darf nur stehen wer dafür bezahlt hat, Infos am Parkscheinautomaten".

Doc


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und es gibt Dinge, die muss man sehen, um sie glauben zu können.
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ilam
Beitrag 12.07.2016, 09:20
Beitrag #36


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blau gestrichelt: Demnächst wieder Marathon an diesem Ort. shutup.gif
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Tinu
Beitrag 12.07.2016, 09:22
Beitrag #37


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Warum nicht gleich konsequent alle möglichen ZZ-Kombinationen in Farbcodes übersetzen und so die Bordsteine bepinseln? Ist schön bunt und spart Blech. whistling.gif

Ach ja: nach Einführung vorsorglich alle FE einziehen und erst nach nachgewiesener Nachschulung wieder ausgeben.


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Gruß
Martin
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Speichenkarussell
Beitrag 12.07.2016, 09:26
Beitrag #38


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Zitat (Tinu @ 12.07.2016, 10:22) *
alle möglichen ZZ-Kombinationen in Farbcodes übersetzen

Auch bei theoretisch sehr vielen unterscheidbaren Farben könnte das nach den Regeln der Kombinatorik knapp werden. whistling.gif
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Doc aus Bückeburg
Beitrag 12.07.2016, 09:26
Beitrag #39


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Zitat (ilam @ 12.07.2016, 10:20) *
blau gestrichelt: Demnächst wieder Marathon an diesem Ort. shutup.gif

DIE Markierung befindet sich aber nicht am Bordstein, sondern mitten auf der Fahrbahn. smile.gif

Doc


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Achim
Beitrag 12.07.2016, 11:03
Beitrag #40


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Zitat (mir @ 12.07.2016, 10:07) *
Keine größere Stadt kommt mit weniger als zwei Zusatzschildern unter dem Haltverbot aus, will soll das mit angemalten Bordsteinen funktionieren?

Bei einer Markierung benötigst Du überhaupt keine Verkehrszeichen. Daher ist eine Markierung konsequent. Nur unsere Städte versuchen es jederman Recht zu machen. Da liegt das Problem wavey.gif


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EMD
Beitrag 12.07.2016, 11:12
Beitrag #41


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Ich würde ja eher Rot für absolutes Halteverbot nehmen und Gelb für Parkverbot und gar nichts gar nichts gestricheltes. Kostenpflichtige Parkplätze haben dann nichts, weil da darf man ja parken, nur halt wieder irgendwo ein Blechschild "mit Parkschein" oder sowas.
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Doc aus Bückeburg
Beitrag 12.07.2016, 11:37
Beitrag #42


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Zitat (Achim @ 12.07.2016, 12:03) *
... Bei einer Markierung benötigst Du überhaupt keine Verkehrszeichen.

Wie "markiert" man dann ein Haltverbot von 06:30 - 09:00 h und 15:30 bis 18:30 h?
Oder soll das Haltverbot auch für verkehrsärmere Zeiten gültig sein, an denen gar nicht alle Fahrstreifen benötigt werden?

Doc


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Mueck
Beitrag 12.07.2016, 11:38
Beitrag #43


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Man sollte auch dran denken, wie viele km Bordstein man dafür streichen müsste: Verbrauch begrenzter Ressourcen, Farbe blättert ab und gelangt in die Umwelt. Bei Änderungen Bordsteine mit Chemie entfärben, ...
Schilder dürften weniger Fläche haben = weniger Ressourcenverbrauch und deren Altmetall ist recycelbar ...
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Achim
Beitrag 12.07.2016, 12:18
Beitrag #44


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Zitat (Doc aus Bückeburg @ 12.07.2016, 12:37) *
Wie "markiert" man dann ein Haltverbot von 06:30 - 09:00 h und 15:30 bis 18:30 h?
Da nimmt man Schilder. Markierungen hatten/haben einen anderen Zweck.

Zitat (Mueck @ 12.07.2016, 12:38) *
Man sollte auch dran denken, wie viele km Bordstein man dafür streichen müsste:

Soo viel ist es nicht. Die Markierung wurde regelmäßig verwendet, wenn kurze Strecken ohne Ausnahmen angeordnet wurden. Meist Containerstandplätze, Zufahrten oder kurze Ladezonen.
Das das heute nicht mehr funktioniert ist klar. Denn mit einer Markierung kann man seinen Freunden keinen Gefallen tun. Ausnahmen gehen da nämlich nicht/sehr schlecht.


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dopero
Beitrag 12.07.2016, 15:33
Beitrag #45


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Und wie sollen diese Pinseleien von Farbenblinden erkannt werden?
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mir
Beitrag 12.07.2016, 15:41
Beitrag #46


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Zitat (Doc aus Bückeburg @ 12.07.2016, 10:13) *
Zitat (mir @ 12.07.2016, 10:07) *
will soll das mit angemalten Bordsteinen funktionieren?

gelb: = "Hier darf niemalsnienicht irgendwer stehen";
gelb gestrichelt = "Hier darf MANCHMAL niemand stehen, nähere Infos siehe Schild";
blau: "Hier darf nur stehen wer dafür bezahlt hat, Infos am Parkscheinautomaten".

Doc


Und jetzt bitte die Bemalung für: "absolute Haltverbot, außer Mo-Fr 9-18 Uhr für Be- und Entladen frei, Sa-So nur für Anwohner mit Parkausweis B, Mo-Fr 18-9 Uhr eingeschränktes Haltverbot; temporär ab 1.9. 7.00 Uhr: absolutes Haltverbot, Baustellenfahrzeuge frei."




Zitat (Achim @ 12.07.2016, 12:03) *
Bei einer Markierung benötigst Du überhaupt keine Verkehrszeichen. Daher ist eine Markierung konsequent. Nur unsere Städte versuchen es jederman Recht zu machen. Da liegt das Problem wavey.gif


Nja, also aus Spaß an der Freud stehen die Berliner Schilderbäume bestimmt nicht am Straßenrand. Die sind mit all den Zusatzzeichen zwingend nötig, sonst bricht dort der Verkehr zusammen.


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Fahranfänger1
Beitrag 12.07.2016, 15:48
Beitrag #47


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Zitat (EMD @ 12.07.2016, 12:12) *
Ich würde ja eher Rot für absolutes Halteverbot nehmen und Gelb für Parkverbot und gar nichts gar nichts gestricheltes. Kostenpflichtige Parkplätze haben dann nichts, weil da darf man ja parken, nur halt wieder irgendwo ein Blechschild "mit Parkschein" oder sowas.


An sich sicherlich keine schlechte Idee. Ich glaube aber, dass Rot nicht auffällig genug ist, weil zu dunkel. Da müsste man wenn dann schon ein richtig schön grelles Hellrot verwenden.

Mein persönliches Lieblingssystem bei den Markierungen wäre:
Gar nichts oder weiße Linie: Parken und Halten uneingeschränkt erlaubt
Blaue Linie: Parken und Halten an gewisse Bedingungen geknüpft, für nähere Informationen siehe Zusatzschild
Gelb gestrichelte Linie / gelbe Zickzack-Linie: Parkverbot (Version 1)
Gelbe Linie: Absolutes Halteverbot zu jeder Zeit für jedermann (ausgenommen Einsatzfahrzeuge) (Version 1)

oder

Gelbe Linie / gelbe Zickzack-Linie: Parkverbot (Version 2)
Hellrote Linie: Absolutes Halteverbot zu jeder Zeit für jedermann (ausgenommen Einsatzfahrzeuge) (Version 2)

Ich als - wie ihr meinem Namen unschwer entnehmen könnt tongue.gif - Fahranfänger möchte ein möglichst einfaches System haben und mich nicht erst nach den Schildern umsehen müssen. Nur im Falle einer Sonderregelung, die nach meinem Vorschlag durch eine blaue Linie angezeigt wird, denn da geht es nicht anders. laugh2.gif
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mir
Beitrag 12.07.2016, 16:58
Beitrag #48


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Der Gesetzgeber sucht aber eher nach Methoden, solche Dinge billiger oder für die Behörden einfacher zu machen. Ein Schild kann man aufstellen und wieder abnehmen. Da kommen Bordsteinmalereien einfach nicht mit.


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Kuli
Beitrag 12.07.2016, 17:19
Beitrag #49


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Zitat (Fahranfänger1 @ 09.07.2016, 14:55) *
Ich meine, das wäre gut für die Verschönerung des Stadtbilds
Ja genau, super hübsch die ganzen Linien dry.gif

Dann lieber Schilder. Und zwar sparsam eingesetzt, ein einzelnes Schild ohne Pfeil am Beginn reicht vollkommen aus. Rodet auch den Schilderwald.

Zitat (Doc aus Bückeburg @ 12.07.2016, 10:13) *
blau: "Hier darf nur stehen wer dafür bezahlt hat, Infos am Parkscheinautomaten".


no.gif

Blau = Radroute whistling.gif

Zitat (Fahranfänger1 @ 12.07.2016, 16:48) *
und mich nicht erst nach den Schildern umsehen müssen
Du stellst dir das aber im Optimalfall vor. Geh mal in die Realität. Stell dir vor, du fährst in einer Großstadt eine Straße entlang. Am Rand parken Autos Stoßstange an Stoßstange. Was kannst du nun besser erkennen? Schilder oder Markierungen?

Und in Gegenden, in denen kein Parkdruck herrscht (also in Dörfern), wirst du auch nicht überfordert sein, die paar wenigen Schilder zu erkennen - es sind nämlich wahrscheinlich die einzigen whistling.gif

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Heinz Wäscher
Beitrag 12.07.2016, 17:54
Beitrag #50


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Zitat (mir @ 12.07.2016, 17:58) *
Der Gesetzgeber sucht aber eher nach Methoden, solche Dinge billiger oder für die Behörden einfacher zu machen. Ein Schild kann man aufstellen und wieder abnehmen. Da kommen Bordsteinmalereien einfach nicht mit.

Die lassen sich aber eigentlich relativ leicht überpinseln - vor allem im Vergleich zu den gelegentlich hierzulande zusätzlich verwendeten Zeichen 299.


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Voltaire: „Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.
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RSS Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 17.11.2018 - 14:07