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> Fahrradfahrt mit BAK von 1,81 mg/g
krautsalat
Beitrag 25.07.2008, 09:26
Beitrag #51


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Zitat (corneliusrufus @ 24.07.2008, 21:03) *
Sind 1,8‰ denn noch ein Genuss(konsum)? Sie sind ein Konsum, ein recht großer. Das bedeutet ja nicht, dass keine Punktverkehrssicherheit, bsp. durch Nutzung des ÖPNV, besteht. Nur, diese Mengen mit Genuss gleichzusetzen, da wird ein Gutachter hellhörig. Da ist von Dir der Genuss mit einer Funktion resp. Wirkung gleich gesetzt worden.


Die Anlässe die zu einem so hohen Wert führten habe ich, glaube ich, nicht als Genuss bezeichnet. Wollte ich auch nicht. Ich sprach in dem Zusammenhang, glaub ih von Besäufnissen und Konsum, darauf hatte ich eigentlich geachtet. Die Mengen die ich regelmäßig konsumierte (1 Fl. Wein, 4 Bier) empfand ich durchaus als Genuss, was aus heutiger Sicht sicherlich fragwürdig ist. Außerdem sprach ich von Genuss im Zusammenhang damit wo ich hinwolle. Das ich mit meinem Alkoholkonsum nicht so weitermachen kann und will wie bisher habe ich längst erkannt verinnerlicht und schon umgesetzt. Zumindestens für mich in ausreichendem Maße.

Dass ich das Pferd von hinten aufzäume stimmt wohl so. Ich bin nämlich noch kein Stück weiter. Ich habe immer noch das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen. Was man halt so denkt, sie haben den falschen erwischt, ich halte mich doch an die Verkehrsregeln, ich bin doch extra mit dem Fahrrad gefahren etc. . Das bringt mich aber keinen Schritt weiter und das weiss ich auch. Deswegen bin ich ja eigentlich auch nicht hier im Forum, sondern um hier mit eurer Hilfe meine Aufarbeitung voranzubringen. Damit ich letztendlich auch den Gutachter von dem überzeugen kann wovon ich überzeugt bin. Nämlich dass ich meinen Alkoholkonsum von nun an aufmerksam beobachte und dass ich Fahren und Trinken zuverlässig trenne.

Zitat (klaus62 @ 25.07.2008, 00:15) *
Du kannst dich wehren wie du willst, aber genauso sieht es der GA
[...]
Richtig erkannt
[...]
Genau!
und wie willst du ihm jetzt das Gegenteil beweisen?


Gut, du hast mein Dilemma erkannt. Daran wie ich den Gutachter vom Gegenteil überzeugen kann möchte ich hier arbeiten. Ich will dabei wirklich ehrlich sein, euch und mir gegenüber und später auch dem Gutachter gegenüber. Weil es so am meisten Sinn macht und die größten Chancen auf Erfolg hat, denke ich... ...hoffe ich.

Zitat (Coyota @ 25.07.2008, 00:36) *
Also ich hab auch den Eindruck, daß wir hier mit der Diskussion "wie überzeuge ich den Gutachter" ohne vorangegangene Aufarbeitung nicht recht weiterkommen.

Wollen wir nicht einfach mal von vorne anfangen, sprich uns am Fragebogen entlanghangeln und dem TE bei der Aufarbeitung helfen? Magst Du Dich da mal drauf einlassen?


Sicher will ich mich darauf einlassen, deshalb bin ich ja hier. Ich hab die letzte Nacht schon damit verbracht über die Fragen nachzudenken. besonders über Frage 7, weil mir dabei sofort auffiel wie unzureichend ich offenbar bisher getrennt habe. Ich mein, ich bin nach wie vor der Meinung getrennt zu haben, nach bestem damaligen Wissen und Gewissen. Nachdem was ich heute weiss und wenn ich daran denke dass ich das meinem Gutachter so erzähle... ...au Backe. Naja, Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Soweit, so gut. Ich werde dann nach und nach die Fragen beantworten.
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Coyota
Beitrag 25.07.2008, 10:23
Beitrag #52


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Zitat (krautsalat @ 25.07.2008, 10:26) *
Ich bin nämlich noch kein Stück weiter. Ich habe immer noch das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen. Was man halt so denkt, sie haben den falschen erwischt, ich halte mich doch an die Verkehrsregeln, ich bin doch extra mit dem Fahrrad gefahren etc. . Das bringt mich aber keinen Schritt weiter und das weiss ich auch.


Das ist doch schon eine ganz tolle Erkenntnis, daß Du Dich hinterfragst, ob Deine Version die richtige ist!!! thumbup.gif Und schon auf Seite 2 dieses Threads -klasse! Andere brauchen weitaus länger für diese Einsicht oder springen hier schnell ab, weil ihnen die Erkenntnis noch zu früh ist.

Daher meine ich, wenn Dir der bisherige Thread zu dieser Erkenntnis verhalf, hast Du schon einen wirklich großen Schritt nach vorne getan!

Zitat
Soweit, so gut. Ich werde dann nach und nach die Fragen beantworten.


Sehr gut, packen wirs an!!! wavey.gif


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corneliusrufus
Beitrag 25.07.2008, 10:42
Beitrag #53


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Okay, Du hast einen Wunsch. Nämlich mit Konsum fortzusetzen unter Genusserhalt. Wünsche darf jeder haben. Die Frage ist, wie gehst Du damit um? Verschiebe die Umsetzung des Wunsches. Als Nebeninformation, es gab durchaus Menschen, die Genuss (wieder) lernen konnten.

Nimm die ersten Fragen, die Coyota in Deinen Thread gestellt hat. Darin geht es um Tatsachen. Keine Wertung, sondern Beobachtung.

Liebe Greet-Ings, Cornelius


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Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet.
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krautsalat
Beitrag 25.07.2008, 11:47
Beitrag #54


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Zitat (Coyota @ 25.07.2008, 00:36) *
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)


Am Morgen des XXX stand ich relativ spät auf, man konnte kaum noch von Morgen sprechen. Schätzungsweise gegen 11 Uhr nahm ich mein Frühstück zu mir, 2 Schalen Müsli mit Milch und packte anschließend meine Tasche. Ich wollte zum Fussballturnier.

Fertig angekleidet, mit geputzten Zähnen schwang ich mich auf mein Rad und machte mich ca. 12 Uhr auf den Weg zum Austragungsort. Ich wußte ich würde ungefähr eine halbe Stunde bis 60 Minuten brauchen. Wenn ich mich richtig erinnere brauchte ich dann ziemlich genau eine dreiviertel Stunde von meiner Wohnungstür bis zum Sportplatz.

Dort angekommen mußte ich erstmal etwas trinken, es war sehr heiss an diesem Tag. Ich trank also einen Schluck vom Eistee den ich dabeihatte.

Das Turnier sollte 13 Uhr beginnen und begann auch relativ pünktlich glaube ich mich zu erinnern. Nach den ersten 2 Spielen hatten wir eine längere Pause von über einer Stunde. Deshalb dachte ich mir, ich könnte mir entgegen meiner sonstigen Gewohnheit während des Sports nichts zu trinken schonmal ein Bier genehmigen. Ich trank also das erste Bier (0,5l) des Tages gegen 14 Uhr. Nach Abschluss des Turniers, wir schieden gegen 16 Uhr aus, trank ich bis 17 Uhr 2 weitere Bier à 0,5 Liter. Bis zur Siegerehrung verging eine weitere Stunde und das an das Turnier anschließende Volksfest sollte 20 Uhr beginnen.

Als Drittplatzierte gewannen wir ein Fass Bier whistling.gif welches wir nun in einer kleineren Gruppe, weil einige schon vor der Siegerehrung gingen, ein paar wollten später wiederkommen, begannen zu leeren. Nach und nach verschwanden auch die anderen bis ich allein mit dem Fass blieb. Ich gehe davon aus, dass ich auf diese Weise zwischen 18 und 20 Uhr weitere 1 1/2 Liter Bier zu mir nahm. Ich aß zu Beginn der letzten 2 Stunden auch etwas.

Halb 9 wollte ich fasst schon gehen, weil niemand mehr da war den ich kannte aber dann kamen die ersten derjenigen zurück die später wiederkommen wollten. Ich blieb also und trank weiter. Es folgten 2 Bier à 0,4 Liter von der Theke. Mit den Zeiten tu ich mich ab hier deutlich schwerer als ohnehin schon, weil ich nicht auf die Uhr schaute. Das Fest war jetzt in vollem Gange, ich versuchte mich unters Volk zu mischen und zu tanzen, was mir aber nicht so gut gelang, weil ich schon ziemlich müde und betrunken war.

Ich trank auch noch ein Bier und machte eine Runde bei den kleinen Feiglingen mit die nun auf den Tisch kamen. Nur eine Runde, weil ich nicht so auf Schnaps oder Likör stehe.

Als sich das Fest dann langsam auflöste wurde ich für mein Empfinden wieder relativ wach und klar im Kopf. Ich denke, dass ich dann kurz nach 2 Uhr mit dem Fahrrad aufbrach um nach Hause zu fahren. Ich war einer der letzten.

2 Uhr 50, das ist die Zeit aus der Anklageschrift, wurde ich dann von der Polizei aufgefordert anzuhalten und abzusteigen. Ich leistete der Aufforderung folge und erklärte mich auch bereit in das Gerät zu blasen. Es zeigte einen Wert von 1,61 ‰ an. Mein erster Gedanke war, Scheiße, das ist zuviel. Obwohl ich fast fiel als ich mein Fahrrad am Strassenrand an einen Baum schließen wollte fühlte ich mich nun hellwach. Man offenbarte mir ich sei Schlangenlinien gefahren, womit ich nicht einverstanden war. Ich sagte sowas wie, dass ich immer so fahre, weil ich das Gefühl hatte ganz normal wie immer Rad gefahren zu sein.

Naja, ich wurde zur Wache chauffiert wo mir um 3 Uhr 25 eine Blutprobe entnommen wurde.

Bis der Arzt kam saß ich in einem Raum in dem ein noch viel größeres Gerät zum Messen der Atemalkoholkonzentration stand. Ich betrachtete den Apparat und schaute mich auch sonst ein wenig um. Der Raum war langgezogen und eher in der Form eines Flures. Die Polizistin saß mir gegenüber und schrieb, mutmaßlich, mit mir zugekehrtem Rücken auf einer Schreibmaschine ihren Bericht. Sie richtete Fragen an mich an die ich mich nicht mehr genau erinnern kann. Woran ich mich erinnere ist, dass sie sich wunderte das ich so jung Aussehe. Ich fühlte mich geschmeichelt blushing.gif .

Der Arzt kam und nahm mir das Blut ab [Die BAK betrug 1,81 ‰., Anm. d. Verf.]. Ich schaute weg, weil ich kein Freund solcher Eingriffe bin. Er wollte nun einige Tests mit mir machen und fragte ob ich einverstanden wäre. Ich fragte, sinngemäß, was mir das bringen würde, ob mich das irgendwie entlasten könne. Er bejahte dies. Also willigte ich ein, wenn es mich entlasten kann mach ich da doch gerne mit.

Wir gingen aus dem Raum in den Flur der breiter als das Zimmer war. Ich sollte auf den Arzt zulaufen. Gesagt, getan. Er streckte nun seine Arme aus und führte, während er mich ansah, seine Zeigefinger an seine Nase. Ich tat dasselbe. Er bedeutete mir ich solle doch bitte meine Augen dabei schließen. Also vollführte ich die gleiche Bewegung mit geschlossenen Augen nocheinmal. Beide Durchgänge klappten meiner Meinung nach hervorragend. Ich war schon ein bisschen stolz auf mich laugh2.gif . Ja ich weiss, eigentlich wollte ich mich ja ent- und nicht belasten. Der letzte test wurde damit eingeleitet, dass ich mich um die eigene Achse drehen sollte. 5 mal glaub ich. Der Arzt zählte zum Glück laut mit. Danach sollte ich mit meinem Blick seinen Finger fixieren oder war es ein Kugelschreiber? Ich bin mir nicht mehr so sicher. Oh mein Gott dachte ich mir, warum hört es nicht auf sich zu drehen blink.gif ? Bei dieser Aufgabe hatte ich wohl komplett versagt obwohl ich es schließlich schaffte meinen Blick ruhig zu halten.

Danach gingen wir wieder in den länglichen Raum der schmaler als der Flur war. Dort sollte ich 2 Sachen unterschreiben, was ich auch tat. Ich bin ja schließlich bei der Polizei, es wird schon alles seine Richtigkeit haben. Es keimte trotzdem ein wenig Misstrauen in mir auf und ich fragte nach meinem Exemplar. Man erklärte mir es gäbe kein "Mein Exemplar".

Die nette Polizistin führte mich nun zum Ausgang der Wache und liess mich dort zurück. Ich ging also los um mein Fahrrad zu suchen der Morgen graute schon. Bis ich mein Rad erreichte war es heller Tag. Halb Acht oder so legte ich mich schlafen, kann auch später gewesen sein.

So, jetzt mach ich erstmal Pause. Zeit Mittag zu essen.
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Gast_klaus62_*
Beitrag 25.07.2008, 12:01
Beitrag #55





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Sehr guter Beitrag @krautsalat

deine Gefühle kamen sehr gut rüber, deine Gedanken beim Test mit der Ärztin erinnerte mich an 2001 (meine TF)

Aber wenn du jede Frage so ausführlich beantwortest, wird dein Thread noch sehr lange laugh2.gif

Was nicht heisst, dass das negativ wäre wink.gif
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krautsalat
Beitrag 25.07.2008, 14:49
Beitrag #56


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Zitat (Coyota @ 25.07.2008, 00:36) *
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)


Die Trinkmengen und -zeiten hatte ich ja bereits in der ersten Frage angeschnitten. Ich werde versuchen, das Ganze hier jetzt nocheinmal zusammenfassend zu schildern und auch schoneinmal durchzurechnen (Widmark).

Angefangen hab ich mit einem halben Liter Bier gegen 14 Uhr. Es folgte ein weiterer Liter Bier zwischen 16 und 17 Uhr. Die nächsten 1,5 Liter Bier schüttete ich zwischen 18 und 20 Uhr in mich hinein. Im Verlauf des restlichen Abends trank ich noch 3 Bier à 0,4 Liter und einen Likör von 0,02 Liter. Kleiner Feigling ist doch Likör oder? Ich kenne mich da nicht wirklich aus.

Das macht summa summarum 4,2 Liter Bier und 0,02 Liter Likör die ich im Zeitraum zwischen 14 Uhr und 24 Uhr zu mir genommen habe. Beim Bier geh ich von 5,0% vol. und beim Feigling von 20% vol. (den Wert hab ich gerade irgendwo im Internet gefunden) aus.

A1=V1xe1x8 A2=V2xe2x8
A1=4,2x5x8 A2=0,02x20x8
A1=168g A2=3,2g

A=A1+A2
A=171,2g

c=(Ax0,9)/(mxr)
c=(171,2gx0,9)/(65x0,7)
c=154,08/45,5
c=3,39 ‰

Ich hätte also einen Promillehöchstwert von sage und schreibe 3,39 ‰ erreicht, wenn ich alles auf einmal gesoffen hätte. Hab ich aber zum Glück nicht. Kommen wir zum Abbau des aufgenommenen Alkohols. Das erste Bier um 14 Uhr vernachlässige ich hierbei. Ich fange also eine Stunde nach den 2 Bieren ab 16 Uhr an.

Von 17 Uhr bis zur Blutentnahme um 3 Uhr 25 sind also 10 Stunden und 25 Minuten vergangen. Ich vereinfache auf 11 Stunden, schließlich hatte ich schon eher angefangen zu trinken.

11x0,1=1,1

Heißt also ich habe ca. 1,1 Promille abgebaut bis zur Blutentnahme. Es bleiben also von den maximal möglichen 3,39 ‰ noch

3,39-1,1=2,29 ‰

übrig, die ichl zum Zeitpunkt der Blutentnahme maximal hätte aufweisen können. Ich hoffe das stimmt so.

Zitat (klaus62 @ 25.07.2008, 14:01) *
Sehr guter Beitrag @krautsalat

deine Gefühle kamen sehr gut rüber, deine Gedanken beim Test mit der Ärztin erinnerte mich an 2001 (meine TF)

Aber wenn du jede Frage so ausführlich beantwortest, wird dein Thread noch sehr lange laugh2.gif


Freut mich dass es dir gefallen hat. Ich hatte auch viel Freude beim Schreiben.

Das alle Beiträge bzw. Antworten so ausführlich werden glaube ich aber nicht. Man muss immer auch sehen was eine Frage hergibt und dafür dass ich beschrieben habe wie ich einen ganzen Tag erlebt habe war es alles in allem noch recht kurz. Außerdem bekamen einige Dinge besondere Aufmerksamkeit während ich andere eher vernachlässigt hab. Wobei das kein Wunder ist, weil manche Dinge einfach besser im Gedächtnis haften bleiben als andere. Dies gilt insbesondere für nicht alltägliche Erlebnisse.
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Gast_klaus62_*
Beitrag 25.07.2008, 15:22
Beitrag #57





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Deine zweite Frage bitte nicht dem GA mittels der Widmarkformel vorrechnen (es wird ihn überfordern).

Du kannst ja kurz darauf hinweisen, dass du die Formel gelernt hast, das macht einen guten Eindruck.
Sollte er dann genaueres wissen wollen, dann rechne es ihm vor.

Beantworte einfach die Frage, lege sicherheitshalber noch ein Getränk drauf und dann gehts weiter
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krautsalat
Beitrag 25.07.2008, 15:30
Beitrag #58


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Zitat (Coyota @ 25.07.2008, 00:36) *
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?


3.

Schwer zu sagen. Ich gehe mal rechnerisch an die Sache. Dazu will ich ersteinmal eine Angabe aus der Antwort zur Frage 1 berichtigen. Ich brauchte glaub ich nur eine halbe Stunde mit dem Rad zum Sportplatz und keine 45 Minuten.
Bei einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h und 30 Minuten Fahrzeit bedeutet es also, dass ich 10 km zurückgelegt habe. Da ich für den Heimweg die gleiche Strecke benutzen wollte, wollte ich ca. 10 km fahren. Meine Fahrt fand bei schätzungsweise 5 km ein Ende.

4.

Ich habe zwar nicht darüber nachgedacht ob ich noch sicher fahren könnte, würde aber sagen, dass ich zumindestens der Ansicht war mit dem Rad den Weg bis nach Hause bewältigen zu können. Ich hatte keine Angst ich könnte jemand anderes gefährden. Da ich ohne Licht auf einer unbeleuchteten Landstraße unterwegs war, hatte ich allerdings Angst um meine eigene Sicherheit, weshalb ich mich häufig umschaute ob ein Auto kommt.
Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt kein Bewusstsein dafür, welche Gefahr ich für andere Verkehrsteilnehmer darstellte. Wenn ich mir jedoch heute vorstelle ich fahre Nachts mit dem Auto und plötzlich taucht vor mir ein Schlangenlinien fahrender Radfahrer aus dem Dunkel auf läuft es mir kalt den Rücken runter. Ich könnte zu einem plötzlichen Ausweichmanöver gezwungen sein dessen Folgen nur schwer abzuschätzen wären.

5.

Dadurch, dass ich mit dem Fahrrad fuhr, hatte ich ein reines Gewissen. Ich bin ja extra mit dem Rad zu der Veranstaltung gefahren, damit ich größere Mengen Alkohol trinken konnte. Ich hatte also vermieden betrunken Auto zu fahren. Darüber, welche Konsequenzen eine Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad hätte, hatte ich damals nicht nachgedacht. D.h. ich wusste, dass man ab einer bestimmten Grenze, nämlich 1,6 ‰ Probleme mit seinem Führerschein bekommt, jedoch wusste ich damals noch nicht, dass ich diesen Wert auch tatsächlich erreichen würde.
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Gast_klaus62_*
Beitrag 25.07.2008, 15:48
Beitrag #59





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Zitat (krautsalat @ 25.07.2008, 16:30) *
4.

Ich habe zwar nicht darüber nachgedacht ob ich noch sicher fahren könnte, würde aber sagen, dass ich zumindestens der Ansicht war mit dem Rad den Weg bis nach Hause bewältigen zu können.

Woher kam diese Sicherheit?
(Jeder Stammuser weiss, worauf ich hinaus will) whistling.gif
Zitat (krautsalat @ 25.07.2008, 16:30) *
5.

Dadurch, dass ich mit dem Fahrrad fuhr, hatte ich ein reines Gewissen. Ich bin ja extra mit dem Rad zu der Veranstaltung gefahren, damit ich größere Mengen Alkohol trinken konnte. Ich hatte also vermieden betrunken Auto zu fahren. Darüber, welche Konsequenzen eine Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad hätte, hatte ich damals nicht nachgedacht. D.h. ich wusste, dass man ab einer bestimmten Grenze, nämlich 1,6 ‰ Probleme mit seinem Führerschein bekommt, jedoch wusste ich damals noch nicht, dass ich diesen Wert auch tatsächlich erreichen würde.


Diese Antwort würde ich genauso dem GA sagen.
Nur noch darauf hinweisen, was du daraus gelernt hast
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krautsalat
Beitrag 25.07.2008, 18:03
Beitrag #60


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Zitat (Coyota @ 25.07.2008, 00:36) *
6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?


6.

Ich wurde 1x angehalten nachdem ich 1 Bier getrunken hatte. Aufgefallen bin ich durch meine rasante Fahrweise Die Kontrolle der Atemalkoholkonzentration ergab einen Wert von 0,08. Ob es sich hierbei um Promille oder mg/l handelte weiss ich nichtmehr. Damals nahm ich an es wären Promille, weil ich erst durch meine Recherchen nach meiner TF erfahren habe, dass es Geräte gibt, die etwas anderes als den Promillewert anzeigen. Man ermahnte mich ich solle ein wenig vorsichtiger an die Kreuzungen heranfahren und liess mich weiterfahren.

7.

Hier muss ich leider gestehen, dass ich sehr regelmäßig alkoholisiert am Strassenverkehr teilgenommen habe. 1x in der Woche fahre ich zum Training, ich spiele ein wenig Fussball, nach welchem bis auf wenige Ausnahmen immer 1 Kasten Bier bereit steht. Also habe ich mich regelmäßig mit einem, meistens aber 2 Bier à 0,5 Liter, an die 0,5 ‰-Grenze herangetrunken. Mit meinem heutigen Wissen möglicherweise sogar darüber hinaus. (Ich verzichte auf eine neuerliche Rechnung)
Darüber hinaus habe ich es auch vorher schon so gehandhabt, dass ich wenn ich mehr als 2 Bier trinken wollte und eine Heimkehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig bis unmöglich schien mit dem Fahrrad fuhr.
Leider muss ich daraus schlussfolgern, dass ich in der Vergangenheit, trotz meines Bewusstseins für die Trennung von Alkohol und Teilnahme am Strassenverkehr, diese Trennung nur unzureichend vollzogen habe, was hauptsächlich an mangelndem Wissen statt an mangelnder Einsicht lag.

So, jetzt könnt ihr mich zerreißen oder mit weiteren Fragen füttern oder beides.
Ich bedanke mich schonmal im Vorraus.
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Gast_klaus62_*
Beitrag 25.07.2008, 21:13
Beitrag #61





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Zitat (krautsalat @ 25.07.2008, 19:03) *
So, jetzt könnt ihr mich zerreißen


Du bist mir schon so einer laugh2.gif

Ich finde deine Antworten sehr gut, die Kleinigkeiten, die ich noch nachfragen würde als GA, habe ich dir ja schon gepostet.

Zu Frage 2 habe ich noch was vergessen:

Da will der GA nur wissen ob du dein Alkoholkonsum herunterspielst, oder ob du ihm die Wahrheit sagst, er kann sich die Promille dann nämlich selber ausrechnen.

Wie oft hast du mit dem Fahrrad und mit dem Auto unter Alkohol am Strassenverkehr ungefähr teilgenommen?
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Coyota
Beitrag 26.07.2008, 07:26
Beitrag #62


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Hallo Krautsalat,

auch ich finde Deine Antworten auf die ersten Fragen sehr gut und durchdacht, man merkt, daß Du Dich wirklich nochmal sehr in diesen Tag auf dem Sportplatz hineinversetzt hast. Ich sehe in Deinem Bericht auch keine Neigung, zu Bagatellisieren oder die Schuld auf andere, aufs "System" zu schieben, vielmehr scheinst Du doch zu realisieren, daß Deine Trinkmengen und "Leistungen" auch im betrunkenen Zustand deutlich über dem liegen, was moderate Trinker schaffen.
Diese Erkenntnis halte ich schon für sehr wichtig... sich bewußt zu machen "hoppla, ich trinke in einer ziemlich hohen "Liga", in der andere nie mithalten könnten. Das aber ohne es für Dich als persönliches "Versagen" zu werten, also nicht im negativen Sinne des "sich dafür schämen müssens", sondern im weiterführenden Sinne mit der Frage "wie kam es, daß ich in diese Liga aufgestiegen bin und viele andere nicht?". Welche Gründe könnte es für mich gegeben, auf diesem Gebiet so zu trainieren und warum habe ich nicht bemerkt, daß ich schon "so gut" geworden bin? Was ist bei mir anders gelaufen, als bei meinen Freunden, die zeitlebens in der Bezirksliga bleiben und damit zufrieden sind?

Eine Strecke von 5 km mit dem Fahrrad auf unbeleuchteten Wegen unfallfrei zurückzulegen, ist tatsächlich eine "Leistung", die einer hohen Alkoholgewöhnung entspricht. Es ist schwieriger, als mit einem Auto, das nicht umfallen kann. Du schreibst, Du habest bewußt das Fahrrad benutzt und getrennt, weil Dir klar war, daß Du bei TF mit dem Auto rechtl. Probleme bekommst.
Ich glaube Dir, daß Du Dich im Bezug auf Rechtsfolgen total "unschuldig" fühltest, es ist tatsächlich ein Fehlglaube in der Bevölkerung, daß besoffen Fahrradfahren straffrei ist. Nun bemerkt man aber auch bei betrunkenen Fahrradfahrten, daß man sehr unsicher und "gefährlich" fährt und hat sicher auch öfters Situationen, wo es beinahe schiefgeht. Hattest Du solche Situationen, wo Du dachtest "Oh Backe, das ging gerade nochmal gut, eigentlich sollte ich lieber schieben!" Warum hast Du nicht geschoben? Warum hast Du bewußt in Kauf genommen, betrunken unsicher zu fahren und dabei vielleicht zu verunfallen? Die Entscheidung "ich nehme das Fahrrad, weil ich betrunken sein werde" wurde ja noch nüchtern, zuhause getroffen. Wo hast Du die Prioritäten gesetzt und warum hast Du sie so gesetzt?

Gruß von COYOTA thread.gif


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krautsalat
Beitrag 26.07.2008, 09:28
Beitrag #63


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Zitat (klaus62 @ 25.07.2008, 17:22) *
Deine zweite Frage bitte nicht dem GA mittels der Widmarkformel vorrechnen (es wird ihn überfordern).


Zitat (klaus62 @ 25.07.2008, 23:13) *
Da will der GA nur wissen ob du dein Alkoholkonsum herunterspielst, oder ob du ihm die Wahrheit sagst, er kann sich die Promille dann nämlich selber ausrechnen.

Wie oft hast du mit dem Fahrrad und mit dem Auto unter Alkohol am Strassenverkehr ungefähr teilgenommen?


Keine Angst, ich habe nicht vor den Gutachter mit meinen Mathematikkenntnissen zu beeindrucken und an die Wand zu spielen shutup.gif . Aber wie du schon sagst, der Gutachter will mit dieser Frage testen ob ich meinen Alkoholkonsum herunterspiele und wird selber nachrechnen ob meine Angaben so stimmen können.

Deshalb hab ich's gerechnet. Eigentlich nur für mich, damit auch ich sehe ob ich nicht das ein oder andere Bier vergessen habe. Dann hab ich die Menge die ich vom Fass abbekam ja nur schätzen können. Wozu ich meinen Rechenweg mitsamt meinen Annahmen und Vereinfachungen hier niedergeschrieben habe war, dass ich vielleicht auch nocheinmal ein Feedback von jemandem dazu bekomme der sich damit auskennt. Um also sicherzugehen, dass ich die Sache mit Widmark richtig verstanden habe. Ich hoffe ich kann aufgrund des fehlenden Einspruchs mittlerweie davon ausgehen, dass meine Rechnung so in Ordnung geht, auch was die Mengen angeht oder sollte ich wirklich noch etwas hinzuaddieren?
Ein bisschen unsicher bin ich schon, weil man mit Widmark ja einen Maximalwert ausrechnet und ich von einer Abbaurate am unteren Limit ausgegangen bin. Ich weiss nicht ob der Gutachter nicht eher zu meinem Ungunsten rechnet und eine höhere Abbaurate zu Grunde legt.

Zu der Häufigkeit der Teilnahme dachte ich würde es reichen, wenn ich schreibe, dass ich regelmäßig alkoholisiert am Straßenverkehr teilnahm. Ich glaube nicht, dass ich das hochrechnen muss. Größere Mengen Alkohol waren dann ja nur beim Radfahren im Spiel. Bei maximal 3 Besäufnissen pro Jahr kann man mit maximal 2 Fahrten im Jahr rechnen, denke ich.
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krautsalat
Beitrag 26.07.2008, 10:02
Beitrag #64


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Zitat (Coyota @ 26.07.2008, 09:26) *
Eine Strecke von 5 km mit dem Fahrrad auf unbeleuchteten Wegen unfallfrei zurückzulegen, ist tatsächlich eine "Leistung", die einer hohen Alkoholgewöhnung entspricht. Es ist schwieriger, als mit einem Auto, das nicht umfallen kann.
[...]
Nun bemerkt man aber auch bei betrunkenen Fahrradfahrten, daß man sehr unsicher und "gefährlich" fährt und hat sicher auch öfters Situationen, wo es beinahe schiefgeht. Hattest Du solche Situationen, wo Du dachtest "Oh Backe, das ging gerade nochmal gut, eigentlich sollte ich lieber schieben!" Warum hast Du nicht geschoben? Warum hast Du bewußt in Kauf genommen, betrunken unsicher zu fahren und dabei vielleicht zu verunfallen? Die Entscheidung "ich nehme das Fahrrad, weil ich betrunken sein werde" wurde ja noch nüchtern, zuhause getroffen. Wo hast Du die Prioritäten gesetzt und warum hast Du sie so gesetzt?


Danke für die fachmännische Einschätzung meiner "Leistung". Wenn ich das hier richtig gelesen habe hast du als Ärztin genau mit solchen Dingen zu tun und erstellst sogar selbst häufig Gutachten über mit Alkohol aufgefallene Fahrer. Da ich keine Ahnung habe zu welchen Ergebnissen der Arzt der mich untersuchte kam, weil ich das Gutachten nicht kenne ist das sehr wertvoll für mich. Ich muss also davon ausgehen, das er mir eine hohe Alkoholgewöhnung attestiert hat.

Zum Radfahren unter Alkohol habe ich allerdings noch eine Frage. Kann es auch eine Rolle spielen wie häufig man sonst etwas tut, in diesem Falle Radfahren? Was ich meine ist, dass man sich ja an Alkohol gewöhnen kann aber genausogut kann man sich ja auch ans Radfahren gewöhnen. Kann ich also argumentieren, dass ich häufig und gerne mit dem Rad unterwegs bin und deshalb eine von Grund auf bessere Fähigkeit besitze mit dem Fahrrad die Balance zu halten als jemand der nur sehr selten mit dem Rad fährt?

Leider kann ich mich an Situationen in denen ich mich auf dem Rad unsicher fühlte nicht erinnern. Tatsache ist, dass ich einen anderen Weg probieren wollte der mich über Feldwege geführt hätte bzw. entlang eines kleinen Flusses. Davon habe ich aber Abstand genommen, nachdem es mir dort zu finster war. Die Straße war insofern besser geeignet, dass links und rechts Wald war (bzw. ist) wodurch die Straße heller erschien als das Außenrum, außerdem hatte ich die Verkehrsbaken (die weißen Dinger mit Katzenaugen am Straßenrand heißen doch so oder?) und die Straßenmarkierung um mich zu orientieren. Wichtig bei der Entscheidung die Straße zu benutzen war auch, dass ich mit einer glatten Oberfläche rechnen konnte, was mir im Dunkeln zusätzliche Sicherheit gab. Also die Sichtverhältnisse machten mir schon irgendwie Sorgen. Angst umzufallen hatte ich keine.

Angst vor von hinten kommenden Autos schon, weshalb ich mich oft umsah. Das einzige Auto, dass mir begegnete war allerdings das Polizeiauto welches sich von vorne näherte. Ich hatte davor also keine Veranlassung irgendwie abzusteigen und Platz zu machen, was mir sicherlich Probleme bereitet hätte. Das alles gab mir Sicherheit während meiner "Radtour".
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Gast_klaus62_*
Beitrag 26.07.2008, 10:15
Beitrag #65





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Zitat (krautsalat @ 26.07.2008, 10:28) *
dass ich vielleicht auch nocheinmal ein Feedback von jemandem dazu bekomme der sich damit auskennt. Um also sicherzugehen, dass ich die Sache mit Widmark richtig verstanden habe.

Kein Feedback ist auch eine Antwort.
Glaube mir, wenn ein Fehler in deiner Rechnung gewesen wäre, hätte sich sofort jemand gemeldet wavey.gif
Zitat (krautsalat @ 26.07.2008, 10:28) *
Ich hoffe ich kann aufgrund des fehlenden Einspruchs mittlerweie davon ausgehen, dass meine Rechnung so in Ordnung geht,

Denke ich auch
Zitat (krautsalat @ 26.07.2008, 10:28) *
Ich weiss nicht ob der Gutachter nicht eher zu meinem Ungunsten rechnet und eine höhere Abbaurate zu Grunde legt.


Gehe davon aus, dass der GA mit einer höheren Abbaurate rechnet (0,15-0,2 ‰)
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Coyota
Beitrag 26.07.2008, 12:00
Beitrag #66


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Zitat (krautsalat @ 26.07.2008, 11:02) *
Danke für die fachmännische Einschätzung meiner "Leistung". Wenn ich das hier richtig gelesen habe hast du als Ärztin genau mit solchen Dingen zu tun und erstellst sogar selbst häufig Gutachten über mit Alkohol aufgefallene Fahrer. Da ich keine Ahnung habe zu welchen Ergebnissen der Arzt der mich untersuchte kam, weil ich das Gutachten nicht kenne ist das sehr wertvoll für mich. Ich muss also davon ausgehen, das er mir eine hohe Alkoholgewöhnung attestiert hat.


Neee, zur Alkoholgewöhnung selbst nimmt der Arzt in dem kleinen Gutachten für die Polizei keine Stellung. Er hält sozusagen ganz neutral einen "Status Quo" fest, den er mit seinen Fragen und Tests erhebt. Er wertet also nicht.
Um nicht beeinflusst zu werden, frage ich persönlich vor der Untersuchung nie nach der Promillezahl, erst danach. Dadurch, daß die Polizeiwache, für die ich arbeite, keinen gerichtsverwertbaren Alkokoltester hat, mache ich die Gutachten oft auch bei Kandidaten zwischen 0,3 und 1,1 Promille. Es ist ganz interessant, daß die meisten in diesem Bereich viel deutlichere Ausfälle haben, als die im Hochpromille-Bereich. Die sind mit 0,8 Promille schon total auffällig im Verhalten (finden das Ganze meist unheimlich komisch) und können kaum mehr gerade laufen. Bei denen kann ich oft den Nystagmus-Test mit 5 mal im Kreis drehen gar nicht machen, weil sie nach der 2.Drehung einfach stumpf umfallen würden... whistling.gif
Dieser Unterschied rührt m.E. daher, daß im niedrigeren Bereich meist wirklich "Gelegenheitstrinker" erwischt werden, weil sie mangels Gewöhnung auffällig fahren. Die vertragen eigentlich nix und haben bei unter 1,1 schon wirklich so deutliche Rauschsymptome, daß sie nie im Leben in der Lage wären, mit über 1,1 ein Auto auch nur aufzuschließen oder sturzfrei ein Fahrrad zu besteigen.
Im Hochpromille-Bereich werden die Fahrer zu etwa 2/3 wegen ganz anderer Sachen kontrolliert, wie defektes Licht, falsche Ladung und so, ein weiterer Teil fällt außerhalb des Verkehrs (Fahne an der Tanke oder bei Lieferant des Supermarktes) auf. Bei denen bemerke ich bei den Tests zwar eine Fahne, sonst aber nur sehr geringe körperliche Ausfälle, die sie durch langsame und vorsichtige Bewegung zu vermeiden versuchen.

Du hast bei den Tests Deiner Beschreibung nach auch ziemlich unauffällig abgeschnitten. Ich denke, Du weißt, was das bedeutet. Das ist jetzt auch kein Grund, sich zu schämen... ist nun mal so. Wichtig ist, was Du daraus machst!
Diese Gewöhnung kann bei Dir lebenslang halten und ist auch bei Abstinenz oft schon nach wenigen Trinkanlässen wieder aufgebaut. Mach Dir klar, daß Du nicht mehr über die natürlichen Warnzeichen im Bezug auf Rausch verfügst. Dein Körper kann Dir nicht mehr rechtzeitig sagen "das ist zuviel", wie er es bei nicht gewöhnten Trinkern meist schon ab 0,5 Promille tut. Du kannst daher nicht mehr zum unbedarften Trinken "nach Situation und Genuß" zurückkehren.
Nicht geübten Trinkern sind die früh einsetzenden Rauschsymptome so unangenehm, daß sie von sich auf aufhören, noch mehr zu trinken. Ich habe von einer Studie gelesen, da sollten moderate Trinker auf 1,3 Promille trinken. Die Studie mußte abgebrochen werden, da sich alle Teilnehmer spätestens bei 0,85 Promille weigerten, weiterzutrinken, weil ihnen das körperlich extrem unangenehm war. Dir ist es nicht unangenehm, das hast Du Dir abgewöhnt, bei Dir braucht es wahrscheinlich Werte über 2 Promille, bis es Dir unangenehm genug ist. Da Du die normalen Warnzeichen von zuviel Alk nicht mehr im Körper "eingebaut" hast, muß bei Dir der Verstand die Funktion übernehmen. Du mußt also rechnen. Und ich finde es echt klasse, daß Du Dich mit de Rechnen über Widmark-Formel schon so auseinandergesetzt hast!!!

Weiter so!!! Wir sind erst auf Seite 2 in Deinem Thread und Du hast schon richtig viel verstanden und umgesetzt!!! Alleine Deine Fähigkeit, von Deinen bisherigen Überzeugungen mal einen Schritt zurückzutreten und Dich auch andere Meinungen neutral zu prüfen, ist die allerbeste Vorraussetzung für eine gute Aufarbeitung! Respekt dafür!

Gruß von COYOTA thread.gif


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krautsalat
Beitrag 26.07.2008, 17:55
Beitrag #67


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Zitat (Coyota @ 26.07.2008, 09:26) *
Diese Erkenntnis halte ich schon für sehr wichtig... sich bewußt zu machen "hoppla, ich trinke in einer ziemlich hohen "Liga", in der andere nie mithalten könnten. Das aber ohne es für Dich als persönliches "Versagen" zu werten, also nicht im negativen Sinne des "sich dafür schämen müssens", sondern im weiterführenden Sinne mit der Frage "wie kam es, daß ich in diese Liga aufgestiegen bin und viele andere nicht?". Welche Gründe könnte es für mich gegeben, auf diesem Gebiet so zu trainieren und warum habe ich nicht bemerkt, daß ich schon "so gut" geworden bin? Was ist bei mir anders gelaufen, als bei meinen Freunden, die zeitlebens in der Bezirksliga bleiben und damit zufrieden sind?


Das ich zuviel getrunken habe, ist tatsächlich die wichtigste Erkenntnis die ich bisher aus der ganzen Geschichte für mich ziehen konnte. Aber mit der Frage wie es dazu kam habe ich mich eigentlich noch nicht allzusehr beschäftigt. Die Motive, die inneren wie die äußeren sind mir immernoch schleierhaft. Inzwischen habe ich durch die Lektüre anderer Threads schon Ideen oder Spuren denen ich folgen könnte um zu sehen ob sie mich zu etwas führen was mir bei der Beantwortung behilflich sein kann.

Das ich mich nicht schäme liegt wohl daran, dass ich ja nur getan habe was mir vernünftig erschien. Heute weiss ich es besser und würde anders handeln. Irgendwie bin ich mit der Methode - Mangel erkannt, Mangel abgestellt - zufrieden. Stünde mir keine MPU bevor hätte ich kein Bedürfnis danach das Ganze irgendwie aufzuarbeiten.

Auch die Frage was bei mir anders gelaufen ist als bei Anderen habe ich mir nicht gestellt. Wahrscheinlich deswegen, weil ich mehrere Personen kenne denen ich eine ähnliche Gewöhnung zutraue. Ich bin ja bei den Trinkanlässen, im Vergleich zu den Mittrinkenden, nicht durch besonders hohe Trinkmengen aufgefallen. Deshalb hielt ich mein Trinkverhalten auch für normal und sowohl gesundheitlich als auch gesellschaftlich unbedenklich.

Ich wusste auch um meine Alkoholgewöhnung. Das Konzept ist nun wirklich nicht schwer zu verstehen auch wenn man sich eigentlich nicht mit der Thematik auseinandersetzt. So ist es doch mit allen Dingen, wenn man etwas übt wird man "besser" darin. Ich habe die Alkoholgewöhnung aufgrund meiner Erfahrungen lediglich nicht als problematisch eingestuft noch habe ich die Konsequenzen die sich daraus ergeben bedacht.

Inzwischen habe ich meinen Konsum meinen neuen Erkenntnissen entsprechend angepasst, und zwar sofort ohne irgendwie darüber nachzudenken. Dabei spielte die MPU keinerlei Rolle.

Die MPU ist für mich nun tatsächlich nur dazu da damit ich meinen Führerschein nicht abgeben muss.

Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt (oder auch meine bisherige Einstellung zur MPU), an dieser Stelle, mal ausreichend nachvollziehbar zusammenfassen.
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Coyota
Beitrag 26.07.2008, 22:36
Beitrag #68


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Hallo Krautsalat,

ich kann gut nachvollziehen, daß man tatsächlich nicht so mitkriegt, in welcher Liga man schon trinkt, wenn man nur Leute aus der gleichen Liga kennt... da gehen die Maßstäbe leicht verloren!

Wichtig wäre mal -bevor Du Dich an die tieferen Trinkmotive machst- eine Art Verlauf Deiner Trinkgewohnheiten zu erstellen. Hilfreich ist dabei ein Diagramm, in dem Du unten quer die Zeitachse ab Beginn des ersten Alkoholkonsums einträgst und in der senkrechten Achse die Trinkmenge. Dannkannst Du gut sehen, wo es auf und Abs gab und wirst Dich vermutlich besser Erinnern, was zu der Zeit im Zusammenhang stand (z.B. Bundeswehr, Ende der Schulausbildung, neuer Freundeskreis o.ä.),

Auch kannst Du mal versuchen, diese nächsten MPU-Fragen zu beantworten, um dem Ganzen mal einen Rahmen zu geben:

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Bei Frage 12 wird Dir wahrscheinlich noch nicht so viel einfallen, aber das macht erstmal nichts! Wenn Du das hast, dann können wir mal die Zeiten des hohen Konsums ansehen und überlegen, was damals Dein Trinkmotiv war, also welche Wirkung Du Dir vom Konsum versprochen hast.

Frohes Schaffen und Gruß von COYOTA thread.gif

PS: ich sehe, daß Du sehr viel auch in anderen Threads liest, das bringt sehr viel! Wenn Du willst, dann schau Dir mal diesen etwas älteren Thread von Wanderer an, da wird viel über die Erkennung der inneren Motive überlegt!


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krautsalat
Beitrag 27.07.2008, 14:33
Beitrag #69


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Zitat (Coyota @ 27.07.2008, 00:36) *
ich kann gut nachvollziehen, daß man tatsächlich nicht so mitkriegt, in welcher Liga man schon trinkt, wenn man nur Leute aus der gleichen Liga kennt... da gehen die Maßstäbe leicht verloren!


So war das nicht gemeint. Nicht allen Leuten die ich kenne traue ich eine ähnliche Alkoholgewöhnung zu wie mir selbst. Ich kenne auch Leute die sehr wenig oder garkeinen Alkohol mehr trinken. Auch hab ich schon trockene Alkoholiker kennengelernt. Nagut, nur einen, aber immerhin. Das alles selbstverständlich vor meiner TF.

Meinen Alkoholkonsum hab ich den jeweiligen Anlässen, Umständen und sicherlich gleichberechtigt den anwesenden Personen angepasst. Das heisst nun nicht, dass ich immer geguckt habe was die anderen trinken, sondern dass ich mit Leuten wo ich wußte, dass sie keinen oder sehr wenig Alkohol trinken mich eben zurückhielt, was nun wiederum nicht heisst, dass ich dann garnichts trank. Wobei es auch vorkam, dass ich garnichts trank, weil ich zum Beispiel am Ende als Fahrer dienen sollte oder eben einfach garnichts trinken wollte.

Kurz gesagt, sich so richtig betrinken macht alleine keinen Spass obwohl man am Ende dann manchmal doch wieder mit sich alleine ist. Dieses allerdings nicht im negativen Sinne sondern in einem eher positiven wie ich fand. An dieser Stelle kann ich vielleicht schon ein inneres Trinkmotiv für die unregelmäßigen Besäufnisse definieren obwohl ich mir nicht sicher bin ob ich den Zusammenhang dabei nicht verdrehe und es eben nur ein Effekt war. Nichtsdestotrotz werde ich darüber einmal nachdenken. Ich glaube, dass mich das vielleicht weiter bringt.

soviel erstmal dazu.

p.s.

Kannst du als Moderatorin sehen welche Themen ich lese?
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Jens
Beitrag 27.07.2008, 14:37
Beitrag #70


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Zitat (krautsalat @ 27.07.2008, 15:33) *
Kannst du als Moderatorin sehen welche Themen ich lese?

Das kannst du auch, indem du dir die Besucherliste anschaust. Den Link findest du unten auf der Startseite, unter den Namen der Besucher der letzten 15 Minuten. Dort steht
Zitat
Detailansicht sortiert nach: letztem Klick, Mitgliedsnamen

Einfach mal anklicken


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Coyota
Beitrag 27.07.2008, 14:42
Beitrag #71


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Zitat (krautsalat @ 27.07.2008, 15:33) *
Kannst du als Moderatorin sehen welche Themen ich lese?


Ja, aber ich guck nicht gezielt in die Mitgliederliste. Unter jedem Thread erscheinen auch klein die Namen (mit Püncktchen drunter, wenn gerade jemand was schreibt) und die sieht man "automatisch". Ich lese auch viel in den MPU-Threads und seh öfters "Krautsalat" unten dran, daher fiel mir auf, daß Du auch sehr fleißig andere Threads liest, was ich gut und für Dich hilfreich finde!


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krautsalat
Beitrag 27.07.2008, 14:54
Beitrag #72


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Zitat (Coyota @ 27.07.2008, 00:36) *
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?


Ich finde es sehr angenehm die Fragen in meinem eigenen Thread häppchenweise präsentiert zu bekommen obwohl ich sie mir sicherlich auch aus den FAQ oder ähnlichem selber raussuchen könnte. Dafür möchte ich mich mal bei dir bedanken Coyota. Danke!

Die nächsten Fragen werde ich allerdings nicht in der angegebenen Reihenfolge beantworten. Ich fange mal mit den vermeintlich einfachsten an.

14.

Weil ich Einwegglas, wozu in der Regel auch Weinflaschen zählen, äußerst selten fortschaffe hatte ich relativ viel davon in meiner Küche angesammelt. Es handelte sich dabei allerdings nicht ausschließlich um Weinflaschen. Wenn beispielsweise meine Eltern zu Besuch kamen fiel ihnen das auf und sie fragten schonmal nach wo die denn herkämen. Ich konnte dann damit beruhigen, dass ich das Glas ja nur so selten fortschaffe und sich deshalb soviel ansammele. Dazu muss ich sagen, dass ich das selbst glaubte und mit voller Überzeugung sagen konnte. Im nachhinein kann man das vielleicht als kritischen Hinweis auf meinen Alkoholkonsum werten, den ich damals nicht als solchen wahrnahm. An andere Vorfälle in denen ich auf einen zu hohen Alkoholkonsum hingewiesen wurde kann ich mich bei bestem Willen nicht entsinnen.

15.

Außer, dass ich häufiger Einwegglas fortschaffen musste, hatte mein Alkoholkonsum bis zu meiner TF keinerlei Auswirkungen und Konsequenzen auf mein Leben oder mein Umfeld.
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krautsalat
Beitrag 27.07.2008, 15:44
Beitrag #73


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Zitat (Coyota @ 27.07.2008, 00:36) *
8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)


Ich bin mir sicher, dass ich bei meinen Eltern auch vor dem 16. Lebensjahr mal nippen durfte, kann mich aber nicht an ein konkretes Erlebnis erinnern. Auch hatte ich vor diesen Nipperlebnissen schon Kontakt zu Alkohol, wenn ich als Kind bei Familienfeiern anwesend war aber auch hier gibt es nicht wirklich eine Erinnerung.

Das erste woran ich mich erinnern kann, war tatsächlich meine erste Party, bei der Alkohol konsumiert wurde. Das heißt es wurde gefeiert um mal Alkohol zu trinken. Ich war damals schon 16 was nicht für alle anderen zutraf und musste deshalb einen Großteil der Getränke kaufen. An die Mengen kann ich mich heute nicht mehr erinnern aber wahrscheinlich würde ich das heutzutage alleine trinken können. Ok, das war jetzt ein bisschen übertrieben denke ich, ein bisschen was hatten wir uns schon besorgt.

Ich weiss noch, dass ich darüber nachdachte, ob ich meinen Eltern erzählen sollte was wir vorhatten. Zumindest musste ich ihnen ja verklickern, dass ich bei meinem Kumpel übernachten wolle der ca. 200 m von unserem zu Hause wohnte. Ich gab schließlich mit schlechtem Gewissen zu blushing.gif , dass seine Eltern nicht da wären, wir eine Party feiern und dass wir dabei auch Alkohol trinken wollten. Ich sagte nicht, dass wir uns betrinken wollten. Mein Vater, den ich in der Nichtanwesenheit meiner Mutter um Erlaubnis fragte, willigte schließlich ein. Ich glaube, ein bisschen überreden musste ich ihn schon.

Die Party stieg also. Wir hatten viel Spass, auch noch als die ersten anfingen sich zu übergeben. Möglicherweise war ich einer der ersten der sich übergeben musste. Wer sich allerdings als erstes oder letztes oder wie oft übergeben musste liess sich Tags darauf nicht mehr rekonstruieren. Allen ging es schlecht und schworen sich nie wieder Alkohol zu trinken rolleyes.gif .

p.s.

Die Erinnerung hat echt Spass gemacht laugh2.gif
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Gast_klaus62_*
Beitrag 27.07.2008, 16:00
Beitrag #74





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Denke nochmals über die Frage 15 nach, die gefällt mir überhaupt nicht think.gif
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krautsalat
Beitrag 27.07.2008, 17:08
Beitrag #75


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Zitat (Coyota @ 27.07.2008, 00:36) *
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?


10.

Ich habe regelmäßig 3-5 mal die Woche eine Flasche Wein (0,7 l, sehr selten 1 Liter) oder 4 Flaschen Bier (0,5 l), nach dem Training 1 mal die Woche 1-2 (meistens 2) Flaschen Bier (0,5 l) getrunken. Es gab auch Wochen in denen ich weniger trank aber keine Wochen in denen ich täglich trank. Zwischen Arbeitswoche und Wochenende habe ich als Student nicht unterschieden.

Es kam jährlich zu maximal 5 Anlässen zu denen ich über diese Mengen hinaus trank. Je nach Tagesform schätze ich die Menge auf 5-10 Bier wobei es sich dabei nicht nur um Bier handelte sondern auch Bowle oder mal einen Likör oder Schnaps.

Manchmal hab ich auch kleinere Mengen beim Essen oder mal in der Kneipe oder der Disko mit Freunden getrunken. Solche kleineren Ereignisse gelten als 3-5 mal die Woche nur eben mit weniger Alkohol.

Ich habe allerdings nie gezählt und dachte, "oh...diese Woche hast du schon fünfmal getrunken, das reicht jetzt aber!". Es ergab sich eben so je nachdem wie ich Lust auf Alkoholkonsum hatte. Die Anzahl der Anlässe ist nachträglich von mir rekonstruiert worden, weshalb ich keine genauen Angaben machen kann.

11.

Die 4 Flaschen Bier oder die Flasche Wein die ich regelmäßig konsumierte trank ich allein zu Hause. Die 1-2 Bier nach dem Training auf dem Sportgelände mit den "Sportfreunden". Die Besäufnisse fanden entweder mit den "Sportfreunden" oder mit Kommilitonen in Studentenklubs oder beim Grillen statt.
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krautsalat
Beitrag 28.07.2008, 08:46
Beitrag #76


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Zitat (klaus62 @ 27.07.2008, 18:00) *
Denke nochmals über die Frage 15 nach, die gefällt mir überhaupt nicht think.gif


Könntest du das bitte etwas näher erläutern? Was gefällt dir nicht und warum? Was denkst du will der Gutachter hier hören und glaubst du ich muss hier etwas erfinden oder an den Haaren herbeiziehen um dem Gutachter zu gefallen?

Der Gutachter hat ein Bild von mir mit dem ich nicht einverstanden bin. Er glaubt aufgrund meines Vergehens, dass ich Alkoholmissbrauch betreibe. Schön und gut, davon muss er bei meinem Promillewert ausgehen. Wenn ich jetzt negative oder positive Auswirkungen und Konsequenzen meines Alkoholkonsums auf mein Leben, die ich erst noch erfinden müsste, schildere, bestätige ich das Bild welches der Gutachter von mir hat.

Vielleicht sollte ich es tun, um meine Läuterung aufzuzeigen. Wie mir plötzlich bewusst wurde wie der Alkohol mein Leben negativ beeinflusste oder welchem Irrglauben ich unterlag der Alkohol würde meine Situation verbessern oder zumindestens erträglich machen. Ja, vielleicht sollte ich das tun.

Das wäre aber nicht ehrlich. Ich bin der Meinung, dass ich keinen Alkoholmissbrauch betrieben habe indem ich ihm eine Wirkung zuschrieb die er nicht hat. Mengenmäßig habe ich natürlich Alkoholmissbrauch betrieben, das streite ich nicht ab.
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Carly
Beitrag 28.07.2008, 09:48
Beitrag #77


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Tschuldigung das ich mich einmische. Und wenn das fehl am Platze ist, sagt es mir nur.

Ich habe vom Krautsalat gelesen, er will in Zukunft. Also spätestens n. der MPU wieder normal sprich kontrolliert trinken.

Ich aus meiner Erfahrung kann dir nur sagen. Das funktioniert nicht.

Bei mir persönlich, als ich mich nach ambulanter Behandlung u. statiomären Aufenthalt wieder sicher fühlte, begann ich n. einiger Zeit wieder mit einem Bier (0,5) pro Tag. Ich merkte dann nach einigen Tagen: ja wenn eins geht, gehen aus zwei. Das schaukelte sich innerhalb v. zwei Wochen derart hoch, dass ich wieder in der Suchtklinik landete.

Es ist schwer nachvollziehbar.

Und wenn mir persönlich n. mein FS pol. seits aufgrund einer TF sichergestellt worden wäre, würde ich heute n. trinken. Aber erheblich mehr mit allen Quonsequenzen, f. Familie, die anderen Verkehrstelnehmer und meiner Person.

In diesem Sinne

mfG

Carly
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corneliusrufus
Beitrag 28.07.2008, 14:17
Beitrag #78


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Unabhängig vom Fall kann in der MPU ausgeführt werden, man ("ich") bin derzeit abstinent und damit überwiegend zufrieden. Man habe allerdings auch die Konflikte mit dem Ablehnen bei sozialtypischen Gelegenheiten wie besonderen Feierlichkeiten erlebt. Wichtig war und ist, dass sich durch die Abstinenz das gefestigte Bewusstsein bilden konnte, auch in diesen Lebenssituationen entschieden Nein-sagen zu können und diese umzusetzen. Daraus habe sich ein tragfähiges Fundament gebildet.

Dennoch sei der Denkprozess cniht vollends abgeschlossen. Langfristig überlege man, ob nicht auch ein KT möglich und angemessen wäre. Nun ist man sich bewusst geworden über die notwendige Vorbereitung zur MPU, dass man doch ein vorher übersehenes Alkoholproblem habe. Dieses ist latent vorhanden und besonders dann, wenn Alkohol unkontrolliert getrunken würde. Daher käme letzteres nicht in Frage. Wenn wäre die Alternative nur so, nochmals Geld, Zeit und Kraft in die Hand zu nehmen, und später KT professionell mit fremder Hilfe zu lernen und zu üben. Im Bewusstsein, dass ja ein Fundament, die Abstinenz, eingezogen ist. Und im Bewusstsein, dass KT scheitern kann. Wobei bereits der einmalige Verstoß gegen die Regeln des KT zwangsläufig die Rückkehr zur Abstinenz bedeutet. Dazu müsste man sich erstmal mit den Regeln befassen und deren Eingriff mit den womöglichen Vorzügen sozialtypischen Trinkens abwägen.

Wie gesagt, derzeit praktiziert man Abstinenz und sei damit überwiegend zufrieden. D.h., es sit gut vorstellbar, dass es dabei ein Leben lang bleibt.

Liebe Greet-Ings, Cornelius


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Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet.
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krautsalat
Beitrag 28.07.2008, 16:35
Beitrag #79


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Zitat (Carly @ 28.07.2008, 11:48) *
Tschuldigung das ich mich einmische. Und wenn das fehl am Platze ist, sagt es mir nur.

Ich habe vom Krautsalat gelesen, er will in Zukunft. Also spätestens n. der MPU wieder normal sprich kontrolliert trinken.


Deine Meinung und Erfahrungen sind mir sehr willkommen Carly.

Ich habe mich ja dafür entschieden hier ins Forum zu kommen um von den Erfahrungen und dem Wissen der anderen User zu profitieren. Aus diesem Grunde fordere ich jeden der hier mitliest und glaubt etwas beitragen zu können auf dieses auch zu posten. Meine Antworten auf die MPU-Fragen und meine Überzeugungen zu meiner Person und wie ich die MPU angehen will schreibe ich hier rein um sie zur Diskussion zu stellen.

Je mehr Input ich bekomme desto besser kann ich mich auf die MPU vorbereiten, weshalb ich auch sehr viel in anderen Themen und die Beispielgutachten aufmerksam lese.

Eigentlich möchte ich weder Abstinenz praktizieren noch kontrolliertes Trinken mit langfristig geplanten wenigen Trinkanlässen. Vielmehr möchte ich beim, wie coyota es so schön formulierte, unbedarften Trinken bleiben so wie ich es derzeit praktiziere. Nämlich mit dem Wissen um die Gefahren der Alkoholgewöhnung und der sich daraus ergebenden Konsequenzen und mit einer konsequenten Trennung von Alkohol und Strassenverkehr.
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krautsalat
Beitrag 28.07.2008, 17:52
Beitrag #80


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Zitat (Carly @ 28.07.2008, 11:48) *
Bei mir persönlich, als ich mich nach ambulanter Behandlung u. statiomären Aufenthalt wieder sicher fühlte, begann ich n. einiger Zeit wieder mit einem Bier (0,5) pro Tag. Ich merkte dann nach einigen Tagen: ja wenn eins geht, gehen aus zwei. Das schaukelte sich innerhalb v. zwei Wochen derart hoch, dass ich wieder in der Suchtklinik landete.


Zum Beispiel dieser Teil hilft mir sehr mich selbst einzuschätzen.

Als ich eine Woche nach der Tat mein erstes Bier trank gab es kein Gefühl der Sicherheit für mich. Ganz einfach aus dem Grunde weil ich mich nie unsicher im Umgang mit Alkohol fühlte. Im Gegenteil, es kam Unsicherheit in mir auf.

Die Frage war, "Darf ich das? Ich muss doch zur MPU.". In diesem Moment entschied ich mich gegen ein Angehen der MPU mit Abstinenz. Es erschien mir total unsinnig. Warum sollte ich abstinent leben.

Dieser Link http://www.mpu-forum.de/viewtopic.php?t=1947 , den klaus62 in Arminds Thread postete bestätigt mich in meinem Handeln, besonders der letzte Abschnitt indem sie von einem "harten Schnitt" spricht den man erklären sollte. Genauso empfinde ich es auch und ich kann diesen "harten Schnitt" für mich eben nicht rechtfertigen. Danke dafür Klaus.
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Carly
Beitrag 28.07.2008, 18:57
Beitrag #81


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Es ist nur so, im Verlauf meiner Behandlung sehe ich Fälle, Menschen, die 20 Jahre trocken waren und ein einziges Glas bachte den totalen Absturz. In jeder Hinsicht. Ich will Dich ja nicht als Alkoholiker bezeichnen. Das wurde glaub ich hier schon mal angedeutet. Ich bezeichne mich selbst auch "noch nicht" als Alkoholiker, aber ich habe ein Problem (schwerwiegend). Das sehe ich und mancher andere auch ein. Aber ich kann nicht sagen ob man diese Thematik hier im Forum so tiefsinngig behandeln will. Sachgerechte Themen zu Verkehr u. sonstiges bringen viele hier Hilfe. Aber eins ist sicher, irgendwie gehören beide Themen zusammen. Vielleicht nicht jetzt oder in naher Zukunft, aber irgenwann.



Gruß

An Krautsalat.

Muß mich etwas korrigieren.

Mit ""es wurde schon mal angedeutet" meine ich nicht damit, dass dich jemand als Alkoholiker bezeichnet hat. In keinster Weise. Ich meinte natürlich Deine Sicherheit, die Du betont hast, im Umgang mit Alkohol. Ich glaub Du verstehst.
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krautsalat
Beitrag 29.07.2008, 00:26
Beitrag #82


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Zitat (Coyota @ 27.07.2008, 00:36) *
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?


Ja ich habe regelmäßig Alkohol getrunken.

Zunächst möchte ich sagen, dass ich nicht regelmäßig ausgehe. Ich bin eher ein verschlossener Typ. Es gab eine Zeit in der das anders war. Da ging ich mit ein paar Freunden und Bekannten öfter in Diskotheken. Das war ca. 1 Jahr nach dem Bund und dauerte vielleicht 2 Jahre. Ich trank dort nicht sehr viel, entweder mußte ich fahren, wir wechselten uns ab, oder ich wollte mir nicht mehr kaufen weil es mir das nicht wert war (ja, auch weil es mir zu teuer erschien, auch heute achte ich noch auf den Preis bin aber bei den wenigen Anlässen spendabler und bin in anderen Läden unterwegs wo die Getränke billiger sind).

Ich fing mit 16 an Erfahrungen mit Alkohol zu machen und probierte mich ca 2 Jahre aus. In dieser Phase kam es in unregelmäßigen relativ großen Abständen zum Austesten meiner Grenzen. Ich trank also soviel wie reinging, auch darüber hinaus. Es kam also zu Erbrechen und auch einmal zum Filmriss soweit ich mich erinnern kann laugh2.gif . Ergebnis dieser Phase war, dass ich etwa 4 Bier bei mir behalten konnte. Ich experimentierte hauptsächlich mit Bier und nur wenig mit härteren Sachen. In dieser Zeit wagte ich mich auchan Zigaretten heran und probierte alkoholisiert auch mal eine Zigarette obwohl ich vom Rauchen nie viel hielt, es stank mir einfach zusehr. Das Geschmackserlebnis war auch nicht besser und es blieb bei diesen, vielleicht 3 Zügen.

Ich stieg danach in die Männermannschaft im lokalen Fussballverein auf. Dort tranken einige nach dem Training oder spiel öfter mal ihr Bier. Ich hielt nicht viel davon und beteiligte mich auch nicht daran. Ich hatte auch keinen rechten Draht zu diesen Leuten. An Vereinsfesten oder Mannschaftsfeiern nahm ich aber Teil und trank mich dort auch an meine Grenzen, selten noch darüber hinaus, vorallem wenn härtere Sachen auf den Tisch kamen. Ich denke, dass ich mir hier schon eine gewisse Alkoholgewöhnung aneignete. Diese Phase dauerte ca. 4 Jahre und überschneidet sich mit der 1. Probierphase. Ich verlor die Lust in dem Verein Fußball zu spielen und auch die Lust am Fußball selbst und trat aus.

Es gab danach nochmal eine Phase in der ich ein bisschen herumexperimentierte, indem ich auch mal bei Schnäpsen kräftig mittrank. Dies schmeckte mir nicht und es hatte wieder unangenehme Nebenwirkungen. Ich rauchte auch mal einen Joint mit, bemerkte aber keine, wie auch immer geartete, Wirkung auf mich. Da es mir als überzeugter Nichtraucher auch nicht schmeckte machte es keinen Sinn für mich in diese Richtung weiter zu experimentieren.

Es folgte eine Zeit in der ich noch weniger ausging als zuvor aber trat dann meinem jetzigen Fußballverein bei. Hier ist es üblich, dass am Ende des Trainings gemeinsam Bier getrunken wird. Jeder ist mal dran für den kasten zu sorgen. Ich fing also an, auch ein Bier mitzutrinken. Außerdem lernte ich so Menschen mit einem lockeren Verhältnis zum Alkohol kennen und schätzen. Ich fühlte und fühle mich in der Mannschaft sehr wohl. Später trank ich auch mal 2 Bier mit und noch später dann meistens 2 Bier. Bei der jährlichen Abschlussfeier habe ich mehr getrunken und merkte auch schon, dass ich inzwischen mehr vertrug. Bis zu 6 Bier.

Vor ein paar Jahren wechselte ich zudem auch meine Studienrichtung. Da wir eine relativ kleine Gruppe waren fand ich sehr schnell Zugang zu den meisten. Alkohol spielte dabei keine Rolle. Jedoch kam ich dadurch wieder verstärkt mit Alkohol in Kontakt. Bei den Parties lernte ich viele Menschen mit einem lockeren Verhältnis zum Alkohol kennen. Bei den Parties, ca. 3 im Jahr, trank ich immer bis ich nicht mehr konnte. Merkte allerdings bevor es zum Erbrechen kam, dass ich genug hatte.

Vor ungefähr 3 Jahren fing ich an auch zu Hause zu trinken zunächst Bier. Die magische Menge von 4 Bier, bei der ich ja inzwischen nicht mehr sturzbetrunken war. Man kann sagen, dass ich meinem inzwischen eigenem lockeren Verhältnis zum Alkohol Rechnung trug, und mir sagte, dass ich erwachsen bin und etwas trinken kann, wenn ich Lust dazu habe und ich gehe ja auch vernünftig damit um, weil ich ja nicht mehr trinke bis ich kotzen muss und deshalb weiss wann Schluss ist.

Die Mengen änderten sich nicht während meines regelmäßigen Konsums zu Hause. Die Häufigkeit nahm aber zu. So entwickelte es sich zuletzt bis zu 5 mal die Woche. Ich muss noch sagen, dass ich zu Hause bevorzugt eine Flasche Wein trinke, was ungefähr den 4 Bier (0,5 l) entspricht.

Schon so spät? Ich gehe besser ins Bett. Ich wollte nur nicht mittendrin aufhören und musste doch sehr überlegen, um das Ganze halbwegs zufriedenstellend zu rekonstruieren. Mit den Zeitabschnitten bin ich mir sehr unsicher, teilweise auch mit der Zahl der Trinkanlässe.
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Gast_klaus62_*
Beitrag 29.07.2008, 07:11
Beitrag #83





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Zitat (krautsalat @ 28.07.2008, 09:46) *
Zitat (klaus62 @ 27.07.2008, 18:00) *
Denke nochmals über die Frage 15 nach, die gefällt mir überhaupt nicht think.gif


Könntest du das bitte etwas näher erläutern? Was gefällt dir nicht und warum?

Na klar kann ich das.

Hier schreibst du z.B

Zitat (krautsalat @ 27.07.2008, 15:54) *
Weil ich Einwegglas, wozu in der Regel auch Weinflaschen zählen, äußerst selten fortschaffe hatte ich relativ viel davon in meiner Küche angesammelt. Es handelte sich dabei allerdings nicht ausschließlich um Weinflaschen. Wenn beispielsweise meine Eltern zu Besuch kamen fiel ihnen das auf und sie fragten schonmal nach wo die denn herkämen. Ich konnte dann damit beruhigen, dass ich das Glas ja nur so selten fortschaffe und sich deshalb soviel ansammele.

Deinen Eltern vielen schon mal die Weinflaschen auf und fragten auch nach.
Und dann hast du eine Ausrede gesucht warum die Weinflaschen da waren.
Du hast sie angelogen um deinen Alkoholkonsum zu verheimlichen!

Ist schon einmal die erste negative Auswirkung wegen deinem Alkoholkonsums.

Hat dich deine Freundin/Frau nicht einmal gefragt warum du so viel trinkst?
Hat sie nicht mal gesagt, musst du schon wieder soviel trinken?
Hat sie nicht mal gesagt, wenn du getrunken hast, dann schnarchst du?
Wie erging es dir gesundheitlich nach zu viel Alkohol?
Kein Schädelweh usw.?

Ich denke, du weisst jetzt auf was die Frage hinaus will.


Zitat (krautsalat @ 27.07.2008, 15:54) *
Was denkst du will der Gutachter hier hören und glaubst du ich muss hier etwas erfinden oder an den Haaren herbeiziehen um dem Gutachter zu gefallen?


Du sollst nicht lügen oder was erfinden.(aber muss man alles dem GA auf die Nase binden?)
Aber du musst die Spielregeln der MPU berücksichtigen.
Und da gibt es eben nur AB oder KT.

was du anschließend machst bleibt dir überlassen.

Was @Carly angesprochen hat, solltest du auch berücksichtigen.
Aber da habe ich bei dir keine Bedenken, das was du schreibst klingt wirklich überzeugend.



Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 01:26) *
Ja ich habe regelmäßig Alkohol getrunken.


Nein, hast du nicht!!
Sonst bist du Alkoholiker!
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krautsalat
Beitrag 29.07.2008, 08:49
Beitrag #84


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Zitat (klaus62 @ 29.07.2008, 09:11) *
Deinen Eltern vielen schon mal die Weinflaschen auf und fragten auch nach.
Und dann hast du eine Ausrede gesucht warum die Weinflaschen da waren.
Du hast sie angelogen um deinen Alkoholkonsum zu verheimlichen!

Ist schon einmal die erste negative Auswirkung wegen deinem Alkoholkonsums.


Mit dieser Interpretation bin ich nicht einverstanden. Ich schrieb ja auch, dass ich selbst davon überzeugt war was ich da sagte. Ich habe durch meine Aussage damals niemanden angelogen noch habe ich irgendetwas verheimlicht. Es gab nichts zu verheimlichen, ich trank nicht übermäßig viel nach meinem Empfinden. Das ich unordentlich und ein bisschen faul bin weiss ich und das wissen auch meine Eltern. Einige der Gläser stehen noch heute in meiner Küche. Die Weinflaschen habe ich inzwischen größtenteils weggebracht.

Zitat (klaus62 @ 29.07.2008, 09:11) *
Hat dich deine Freundin/Frau nicht einmal gefragt warum du so viel trinkst?
Hat sie nicht mal gesagt, musst du schon wieder soviel trinken?
Hat sie nicht mal gesagt, wenn du getrunken hast, dann schnarchst du?
Wie erging es dir gesundheitlich nach zu viel Alkohol?
Kein Schädelweh usw.?


Man hat mich nie wegen meines Konsums angesprochen, vielleicht weil die Mengen die ich hauptsächlich trank sich nicht auf meine Persönlichkeit, noch auf meinen gesunden Menschenverstand auswirkten. Ich schnarche auch nicht, man beruhigte mich darüber wenn ich mal fragte ob ich schnarche. Bei den Besäufnissen tranken die meisten ähnliche Mengen oder sogar mehr.
Kopfweh oder Übelkeit kamen bei den Mengen die ich häufig konsumierte nicht vor. An Kopfweh mit Alkohol kann ich mich selbst nach den Exzessen kaum erinnern. Das kam vielleicht 1 oder 2 mal vor und war nicht heftig. Mit der Übelkeit war es genauso. Außerdem nahm ich das dann als normale Nebenwirkungen des Alkohols wahr und nahm dies durchaus in kauf wenn ich mich entschloss mich zu betrinken. Von einer Auswirkung oder Konsequenz auf mein Leben oder mein Umfeld kann ich echt nicht sprechen, wenn es mir einen Vormittag oder Tag mal nicht so gut geht wie sonst. Da ging es mir nach körperlicher Anstrengung am Vortag schon schlechter.

Zitat (klaus62 @ 29.07.2008, 09:11) *
Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 01:26) *
Ja ich habe regelmäßig Alkohol getrunken.


Nein, hast du nicht!!
Sonst bist du Alkoholiker!


Das ist in der Tat interessant und eine fiese Falle. Denn es wird hier mit dem Verständnis von Regelmäßigkeit gespielt. Was bedeutet regelmäßig? Ich habe nach dem Training 2 Bier getrunken, ist das nicht regelmäßig? Findet ein Training nicht regelmäßig statt? Macht mich das zum Alkoholiker?
Ich habe zugegeben mehrmals in der Woche etwas getrunken zu haben. Ist das auch nicht regelmäßig? Was für ein Verständnis von Regelmäßigkeit hat ein Gutachter?
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Gast_klaus62_*
Beitrag 29.07.2008, 09:12
Beitrag #85





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Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 09:49) *
Mit dieser Interpretation bin ich nicht einverstanden.

Danke
Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 09:49) *
Ich schrieb ja auch, dass ich selbst davon überzeugt war was ich da sagte.


Richtig, das war aber nur wegen dem Alkoholkonsum
Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 09:49) *
Ich habe durch meine Aussage damals niemanden angelogen noch habe ich irgendetwas verheimlicht.

Na, aber sicher.
Du schreibst doch selber, dass du deinen Eltern gesagt hast, du sammelst nur die Altflaschen.
Also hast du deinen eigenen Konsum verheimlicht.
Und aus welchem Grund?
Weil du dich geschämt hast, deinen wirklichen Alkoholkonsum zuzugeben
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krautsalat
Beitrag 29.07.2008, 09:32
Beitrag #86


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Zitat (klaus62 @ 29.07.2008, 11:12) *
Du schreibst doch selber, dass du deinen Eltern gesagt hast, du sammelst nur die Altflaschen.
Also hast du deinen eigenen Konsum verheimlicht.
Und aus welchem Grund?
Weil du dich geschämt hast, deinen wirklichen Alkoholkonsum zuzugeben


Meine Eltern machen sich Sorgen um mich. Das finde ich verständlich und normal. Ja, ich bin froh dass es so ist auch wenn es manchmal nervt.

Es gab aber keinen Grund sich wegen der Weinflaschen die sich ansammelten Sorgen zu machen. Ich schämte mich auch nicht ob meines Alkoholkonsums.

Es war eher eine Situation in der meine Eltern, besonders meine Mutter, mit ihrer Sorge nervten, weil es keinen Grund gab sich Sorgen zu machen.

Der Grund dafür, dass ich es trotzdem bei der Antwort auf die Frage 14 angebe ist der, dass man im Nachhinein dies als kritischen Hinweis auf meinem Alkoholkonsum werten könnte.
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toni montana
Beitrag 29.07.2008, 10:17
Beitrag #87


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Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 02:26) *
Ja ich habe regelmäßig Alkohol getrunken.

Die Mengen änderten sich nicht während meines regelmäßigen Konsums zu Hause. Die Häufigkeit nahm aber zu. So entwickelte es sich zuletzt bis zu 5 mal die Woche. Ich muss noch sagen, dass ich zu Hause bevorzugt eine Flasche Wein trinke, was ungefähr den 4 Bier (0,5 l) entspricht.


Grüß Dich, Krautsalat (Dein Name wahrscheinlich in Anlehnung an den Ausspruch "Jetzt haben wir den Salat" laugh2.gif ),

habe mir Deinen ganzen Thread jetzt auch mal durchgelesen. Vieles von dem, was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich komme aus einem ländlichen Dorf, wo wegen jedes Baumfällens bereits ein kleines Volksfest ausgerichtet wird. Ebenso kenne ich die kalten Biere nach Sporttrainings oder auch Fußballturniere unter Kegelclubs, wo danach bis zum Umfallen gesoffen wird. Auch da ist regelmäßig das Fahrrad im Spiel und es gäbe da jedesmal so viele potentielle MPU'ler, dass die Polizei wahrscheinlich zu wenig Fahrzeuge hätte, die alle zur Blutentnahme einzusammeln. Auch das Autofahren nach dem Training ist nichts außergewöhnliches - es sagt aber keiner der Sportkollegen ernsthaft etwas (Ich sollte glaube ich tunlichst die Nennung des genauen Ortes unterlassen!). Wir haben sogar einen Polizisten im Verein, dem exakt wegen einer solchen Fahrt nach dem Training der Schein abgenommen wurde. Ich denke, dass die Hemmschwelle beim Alkohol immer geringer wird, je öfter man sich in seinem Umfeld bewegt - er gehört einfach dazu und ist nichts ungewöhnliches. Daher verstehe ich Dich und Deine Einstellung zum Alk sehr gut.

Zu Deinen Trinkmengen oben: Versuche mal einem normalen Menschen zu erklären, dass 2 Liter Bier regelmäßig in der Woche nichts außergewöhnliches sind. Da wären einige schon recht voll - wird Coyota auch bestätigen. Und auch ein Gutachter wird dabei wohl nur große Augen bekommen, vor allem, wenn Du ihm ernsthaft erzählst, dass Du Dein Trinkverhalten so auch weiterhin beibehalten willst. Aus Deinen Schilderungen geht auch hervor, dass Du bereits wer-weiß-wie-viele Fahrten unter Alk gemacht hast, ohne Dir Gedanken gemacht zu haben. Da liegt der springende Punkt: Wie willst Du denn sicherstellen, dass diese Gewohnheit zukünftig nicht mehr so weitergeführt wird??

Ich bezeichne Dich sicher nicht als Alkoholiker, aber bei den Mengen solltest Du vorsichtig sein, auch wenn's ja wirklich lecker schmeckt!


--------------------
Schöne Grüße,

Toni
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krautsalat
Beitrag 29.07.2008, 11:31
Beitrag #88


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Zitat (toni montana @ 29.07.2008, 12:17) *
Grüß Dich, Krautsalat (Dein Name wahrscheinlich in Anlehnung an den Ausspruch "Jetzt haben wir den Salat" laugh2.gif ),


Hallo toni!

Ja, dem ist so. whistling.gif ...

...Nein, auf diese wirklich geistreiche Idee kam ich leider noch garnicht. Gefällt mir!

Ich hatte als ich mich im VP anmeldete einfach Appetit auf Krautsalat.

Zitat (toni montana @ 29.07.2008, 12:17) *
Zu Deinen Trinkmengen oben: Versuche mal einem normalen Menschen zu erklären, dass 2 Liter Bier regelmäßig in der Woche nichts außergewöhnliches sind. Da wären einige schon recht voll - wird Coyota auch bestätigen. Und auch ein Gutachter wird dabei wohl nur große Augen bekommen, vor allem, wenn Du ihm ernsthaft erzählst, dass Du Dein Trinkverhalten so auch weiterhin beibehalten willst. Aus Deinen Schilderungen geht auch hervor, dass Du bereits wer-weiß-wie-viele Fahrten unter Alk gemacht hast, ohne Dir Gedanken gemacht zu haben. Da liegt der springende Punkt: Wie willst Du denn sicherstellen, dass diese Gewohnheit zukünftig nicht mehr so weitergeführt wird??

Ich bezeichne Dich sicher nicht als Alkoholiker, aber bei den Mengen solltest Du vorsichtig sein, auch wenn's ja wirklich lecker schmeckt!


Ich will mein Trinkverhalten nicht beibehalten, allein schon meiner Gesundheit zuliebe. Außerdem habe ich mein Verhalten bezüglich Alkohol sofort umgestellt. Ich trinke garnicht mehr nur für mich alleine und wenn ich ausgehe überschreite ich die 4-Bier-Marke nicht und habe auch kein Bedürfnis danach mich an sie heranzutrinken obwohl der Anlass und das Umfeld es nicht hergeben. Ich würde sagen, dass ich meinen Umgang mit Alkohol normalisiert habe.

Zur Trennung:

Ich habe ein, wie ich finde, angemessenes Verhältnis zur Einhaltung von Regeln und Gesetzen. Deshalb behaupte ich einfach, dass ich in der Vergangenheit nach bestem Wissen und Gewissen zwischen Alkohol und Teilnahme am Straßenverkehr getrennt habe. Wenn ich trank, obwohl ich noch fahren oder irgendwie nach Hause kommen musste, achtete ich entweder darauf die 0,5 ‰-Grenze nicht zu überschreiten oder benutzte die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad.

Durch meine Trunkenheitsfahrt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen und neuen Erkenntnisse habe ich erkannt, dass die Trennung die ich betrieben hatte unzureichend war und mir auch hier neue Vorgaben angeeignet. Für mich gilt von nun an, das ich wenn ich mit dem Auto fahre vorher keine alkoholischen Getränke trinke. Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, achte ich darauf nicht mehr als die Alkoholmenge die in 2 Bier enthalten ist in einem angemessenen Zeitraum vor der Fahrt zu mir zu nehmen. So dass es ausgeschlossen ist, dass es zu alkoholbedingten Ausfallerscheinungen kommt.

Bei der Trennung der Teilnahme am Straßenverkehr und dem Trinken von Alkohol sehe ich meine hohe Alkoholgewöhnung sogar als Vorteil, da ich auch nach 4 Bier noch sehr beherrscht bin und nichts tue was ich später bereuen würde.
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toni montana
Beitrag 29.07.2008, 12:22
Beitrag #89


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Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 13:31) *
Ich will mein Trinkverhalten nicht beibehalten, allein schon meiner Gesundheit zuliebe. Außerdem habe ich mein Verhalten bezüglich Alkohol sofort umgestellt. Ich trinke garnicht mehr nur für mich alleine und wenn ich ausgehe überschreite ich die 4-Bier-Marke nicht und habe auch kein Bedürfnis danach mich an sie heranzutrinken obwohl der Anlass und das Umfeld es nicht hergeben. Ich würde sagen, dass ich meinen Umgang mit Alkohol normalisiert habe.


Hallo Krautsalat,

zunächst Respekt, dass Du Dich da ja offenbar ganz gut im Griff hast. Dann sollte Dir vom Gutachter eigentlich keine Abhängigkeit unterstellt werden, sondern es als Missbrauch ausgelegt werden.

Einige Experten hier müssen aber noch Aussagen dazu machen, ob Du mit Deinem geänderten Trinkverhalten (was ich als KT bezeichnen würde) bei der MPU durchkommst, oder ob wegen der hohen 1,8-Promille Abstinenz inkl. regelmäßiger Leberwerte erwartet werden. Nicht das Du unnötige Zeit verschenkst.

Wie hat eigentlich so Dein Umfeld auf den Führerscheinentzug reagiert? Musstest Du Dir dumme Sprüche anhören?


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Schöne Grüße,

Toni
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krautsalat
Beitrag 29.07.2008, 12:59
Beitrag #90


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Zitat (toni montana @ 29.07.2008, 14:22) *
Wie hat eigentlich so Dein Umfeld auf den Führerscheinentzug reagiert? Musstest Du Dir dumme Sprüche anhören?


Da ich mit dem Fahrrad unterwegs war, hab ich meinen Führerschein ja noch. Das man mich erwischt hat und welche Konsequenz (MPU bzw. Idiotentest) das hat wissen auch viele.

Klar wurden Witze gemacht und darüber gelacht. Aber kann man sowas ernst nehmen? Ist doch ganz normal, ich nehms gelassen.
Vielleicht wäre es anders wenn ich mich schämen würde, keine Ahnung.

Ich besitze, zum Glück, die Fähigkeit mich selbst nicht zu ernst zu nehmen und auch mal über mich zu lachen. Selbstironie macht mir sogar Spaß.
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krautsalat
Beitrag 29.07.2008, 14:34
Beitrag #91


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Zitat (Coyota @ 27.07.2008, 00:36) *
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)


Frage 9 zu beantworten fiel mir schwer, weill ich aus meinen Erinnerungen, die sich nicht gerade auf meine Erfahrungen mit dem Konsum von Alkohol fokussieren, ein einigermaßen konsistenten Verlauf meines "Falles" formen musste. Bei Frage 13 und auch bei Frage 12 entstehen bei der Beantwortung Probleme aus dem Grund, dass mir die Ideen fehlen. Ich werde für Frage 13 jetzt mal ein paar Gedanken zusammenhanglos auflisten und damit beginnen daraus eine Antwort zu formulieren. Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.

wenig (bis 1 Liter Bier, halbe Flasche Wein):

leichtes berauscht sein
belebend

mittel (bis 2 Liter Bier, Flasche Wein):

stärkeres berauscht sein
belebend
erhöhte Müdigkeit, wenn eh schön müde

viel (mehr bis Anschlag):

starkes berauscht sein
manchmal leichtes Unwohlsein am nächsten Tag, wenn ich wirklich bis Anschlag getrunken habe (dann kam auch sowas wie ein schlechtes Gewissen auf, weil ich das Gefühl hatte mir dadurch geschadet zu haben)

Ich weiss, ist nicht viel, aber weiter bin ich hier noch nicht.

p.s.

Sollte ich bei dieser Frage auch nach meinen Phasen differenzieren? Also, dass ich früher auch erbrechen musste und dass die Mengen für viel, mittel, wenig andere waren?
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Coyota
Beitrag 29.07.2008, 14:49
Beitrag #92


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Hallo Krautsalat, wavey.gif

also bei der Überlegung "was hat mir der Rausch gebracht" ist manchmal hilfreich, andersrum zu denken, nämlich "was fehlt mir, was ist anders ohne den Rausch? Viele berichten z.B., daß sie nicht mehr gerne ausgegangen sind (meist bleibt der übliche Freundeskreis ja zunächst erhalten), weil es ihnen schwer fiel, nüchtern die Anderen zu ertragen... Witze sind ja oft erst besoffen witzig.

Und andersrum, bei Deiner Überlegung der inneren Motive fürs Trinken ist auch die Rückschau hilfreich "was ist heute besser/schlechter mit weniger oder ohne Alk". Voraussetzung ist natürlich tatsächlich die Abstinenz bzw. geringe Trinkmengen zu leben, denn sonst kann man ja Vor- oder Nachteile gar nicht erspüren.

Wenn Du nicht weiterkommst, würde ich Dir tatsächlich raten, mal einen fixen Zeitraum der Abstinenz einzulegen, mindestens 4 Wochen. Wenn Du sagst "es macht mir gar nichts, jetzt weniger zu trinken", dann bist Du mit den "nur" 4 Bier vielleicht noch auf der Menge, die Du als unteres Limit brauchst, um Dich noch einigermaßen wohlzufühlen und denkst daher "ich hab ja kein Problem mit Alk, mir fehlt ja nichts!".

Gruß von COYOTA thread.gif


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krautsalat
Beitrag 29.07.2008, 17:19
Beitrag #93


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Zitat (Coyota @ 29.07.2008, 16:49) *
Wenn Du sagst "es macht mir gar nichts, jetzt weniger zu trinken", dann bist Du mit den "nur" 4 Bier vielleicht noch auf der Menge, die Du als unteres Limit brauchst, um Dich noch einigermaßen wohlzufühlen und denkst daher "ich hab ja kein Problem mit Alk, mir fehlt ja nichts!".


Ich hätte gerne mal eine Einschätzung meiner Trinkmengen seit der Trunkenheitsfahrt. Das geht an alle die es lesen und nicht nur an Coyota.

Es gab in den vergangenen 2 Monaten insgesamt 8 Trinkanlässe von denen 3 schon vorher feststanden und die restlichen sich eher zufällig ergaben. Für die zufälligen oder besser später aufgekommenen Trinkanlässe gilt, dass die Initiative den Anlass zu schaffen nicht von mir ausging.

Die Mengen waren 0,5 l Bier (klar), 0,5 l Bier (zufällig), 1 l Bier (klar), 2 l Bier (klar), 2 l Bier (zufällig), 0,5 l Bier (zufällig), 1 l Bier (zufällig), ca. 0,4 l Wein (zufällig).

Der Termin mit den 2 l der vorher schon feststand war die Saisonabschlussfeier bei der ich früher sicher deutlich mehr getrunken hätte. Bei allen Anlässen hätte ich die Möglichkeit gehabt auch mehr zu trinken manchmal für lau. Ich wurde praktisch eingeladen habe aber aus eigenem Antrieb abgelehnt mehr zu trinken. Einmal habe ich gänzlich abgelehnt etwas zu trinken, weil ich mit dem Auto da wa.

Was haltet ihr davon?
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Feuerpferd
Beitrag 29.07.2008, 17:50
Beitrag #94


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Nun, es gibt sicherlich viele Leute die 2l Bier schaffen ohne aus den Latschen zu kippen und ohne das man ihnen Alkoholmißbrauch unterstellt oder in der Gesellschaft schief anschaut.

Dein Problem ist aber ein anderes: Bei der MPU wird Dir bisheriger Alkoholmißbrauch unterstellt werden. Wer Alkohol mißbraucht (hat) hat im Laufe der Zeit mehr oder weniger unmerklich seine Dosis kontinuierlich erhöht. Das hast Du in der Vergangenheit auch gemacht. Ich sehe für Dich das Problem, dass Dir der Gutachter unterstellen wird, dass das in Zukunft im Falle eines positiven Gutachtens wieder passieren wird oder zumindest kann. Daher denke ich, sind das im Hinblick auf die MPU zu viele Trinkanläße mit zumindest teilweise zu großen Mengen.


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Dieses Zeichen gilt nicht für Busse, jedoch für Wohnmobile, denn dies sind keine PKW (OLG Braunschweig in VRS 86, 150).
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Anni88
Beitrag 29.07.2008, 18:04
Beitrag #95


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Hallo Krautsalat!

Ich lese daraus, dass Du einmal im Monat einen stärkeren Rausch brauchst. Vielleicht magst Du die Zufälle mal beschreiben, ob die wirklich ganz und gar ungeplant waren. Wenn Du "zufällig" an einer Kneipe vorbeikommst und jemanden triffst, weißt Du vielleicht, dass der gar nicht so zufällig, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit da sitzt.

Durch Deine Äußerungen machst Du auf mich einen sehr überlegten und kalkulierten Eindruck. Ein wenig fehlt mir die Lebendigkeit, die wohl sehr wichtig ist, um zum einen die gesamte Situation zu begreifen und auch zum Überzeugen des Gutachters beiträgt, wenn es darum geht, darzulegen, wie man sicherstellt, TFs künftig zu verhindern.

Mag sein, dass durch den anhaltenden Alkoholkonsum, wenn auch reduziert, Deine Gefühlswelt noch ausreichend vernebelt bleiben kann. Der Vorschlag, mal so vier Wochen ganz zu verzichten, könnte eine neue Erfahrung bringen.

Ich habe mich nun zu einem Programm entschlossen, bei dem absolute Abstinenz bis zur MPU ausdrücklich erwünscht ist. Es wird seinen Grund haben.

Viele Grüße und Spaß beim Ausprobieren im voraus wink.gif

Anni wavey.gif
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krautsalat
Beitrag 29.07.2008, 19:02
Beitrag #96


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Zitat (Dummkopf88 @ 29.07.2008, 20:04) *
Vielleicht magst Du die Zufälle mal beschreiben, ob die wirklich ganz und gar ungeplant waren. Wenn Du "zufällig" an einer Kneipe vorbeikommst und jemanden triffst, weißt Du vielleicht, dass der gar nicht so zufällig, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit da sitzt.


Ich habe mich hier etwas ungeschickt ausgedrückt. Es handelt sich einfach um Trinkanlässe, die noch nicht vor der TF feststanden. Das kann eine Feierlichkeit sein zu der ich erst jetzt eingeladen wurde oder ein Anruf von einem Kumpel ob ich nicht Lust hätte mitzukommen usw.. Also nicht so zufällig wie es vielleicht erschien. In Kneipen im herkömmlichen Sinne hab ich ich garnicht rumgetrieben aber dir gings da sicher nur ums Prinzip. Ich habe mir hier nichts vorzuwerfen, finde ich auch noch nach nochmaligem nachdenken.

Zitat (Dummkopf88 @ 29.07.2008, 20:04) *
Durch Deine Äußerungen machst Du auf mich einen sehr überlegten und kalkulierten Eindruck. Ein wenig fehlt mir die Lebendigkeit, die wohl sehr wichtig ist, um zum einen die gesamte Situation zu begreifen und auch zum Überzeugen des Gutachters beiträgt, wenn es darum geht, darzulegen, wie man sicherstellt, TFs künftig zu verhindern.


Kann sein das es daran liegt, dass man, ich zumindest, anders schreibt als man spricht. Man hat einfach viel länger Zeit um den Sachverhalt den man darstellen will in Worte zu fassen. Hier sehe ich auch noch das Problem, bei der MPU, meine Gedanken die ich mir zu dem Thema mache auch so rüberzubringen, dass der Gutachter meine Gedankengänge nachvollziehen und sich so ein hoffentlich positives Bild von mir und den Veränderungen die ich vorgenommen habe machen kann. Bei meinen Vermeidungsstrategien bin ich leider noch nicht wirklich angekommen. Für mich reichen meine neuen Erkenntnisse über die Droge Alkohol und meinen bisherigen Umgang mit ihr aus, den Gutachter wird dies leider nicht überzeugen.

Zitat (Dummkopf88 @ 29.07.2008, 20:04) *
Mag sein, dass durch den anhaltenden Alkoholkonsum, wenn auch reduziert, Deine Gefühlswelt noch ausreichend vernebelt bleiben kann. Der Vorschlag, mal so vier Wochen ganz zu verzichten, könnte eine neue Erfahrung bringen.


Ich werds mir mal überlegen, momentan sind für den August erst 2 Trinkanlässe geplant bei denen ich eher wenig trinken wollte.

Beim nochmaligen nachdenken über die vergangenen Trinkanlässe ist mir jetzt noch ein Anlass eingefallen, bei dem ich früher sicher 2 Bier getrunken hätte obwohl ich mit dem Auto da war und von den Trainings, die trotz Saisonabschluss stattfinden, möchte ich garnicht sprechen. Daran hatte ich nichtmal mehr gedacht aber da verzichte ich ja auch jedesmal.
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GSX-R
Beitrag 29.07.2008, 19:11
Beitrag #97


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Hi Krautsalat,

Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 20:02) *
Für mich reichen meine neuen Erkenntnisse über die Droge Alkohol und meinen bisherigen Umgang mit ihr aus, den Gutachter wird dies leider nicht überzeugen.

genau da ist der Knackpunkt. Für einen Gutachter ist das, was Du praktizierst, keinesfalls kT. Mit dieser Darstellung wirst Du meines Erachtens bei jeder MPU durchfallen. Was Dir ungerecht erscheinen mag, aber es ist nunmal so.

Bleibt die Frage, was kannst Du tun? Du siehst Deinen Umgang mit Alkohol als unprobematisch an. Andere User hier haben da so ihre Zweifel.
Aber auf Deine Ansicht kommt es eben leider nicht an.


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Anni88
Beitrag 29.07.2008, 19:21
Beitrag #98


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Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 21:02) *
Kann sein das es daran liegt, dass man, ich zumindest, anders schreibt als man spricht. Man hat einfach viel länger Zeit um den Sachverhalt den man darstellen will in Worte zu fassen. Hier sehe ich auch noch das Problem, bei der MPU, meine Gedanken die ich mir zu dem Thema mache auch so rüberzubringen, dass der Gutachter meine Gedankengänge nachvollziehen und sich so ein hoffentlich positives Bild von mir und den Veränderungen die ich vorgenommen habe machen kann.


Das hört sich plausibel an, möchte dennoch mal aus meinem Maßnahmenbegleitheft zitieren, und hoffe, gegen kein Copyright zu verstoßen:

Damit der Psychologe erkennen kann, was wahr und echt ist, richtet er sich nach Kriterien der Glaubhaftigkeit, wobei die wichtigsten sind:

"- Er redet, "wie ihm der Schnabel gewachsen ist", so dass man merkt, dass er mit seiner ganzen Persönlichkeit hinter dem steht, was er sagt
- Er hält keine abstrakten Vorträge und drischt keine allgemeinen Phrasen, sondern läßt zu, dass auch die persönlichen Gefühle zum Ausdruck kommen.
- Er berichtet so "farbig" und detailreich und mit konkreten Beispielen, dass sicher der Zuhörer in die Situation hineinversetzen und einfühlen kann."


Mit den Vermeidungsstrategien habe ich meine Taktik auch noch nicht parat, wichtig ist aber auch die Darstellung von Erfolgen und Mißerfolgen und den Umgang damit ohne Rauschzustände.

Zitat (krautsalat @ 29.07.2008, 21:02) *
Beim nochmaligen nachdenken über die vergangenen Trinkanlässe ist mir jetzt noch ein Anlass eingefallen, bei dem ich früher sicher 2 Bier getrunken hätte obwohl ich mit dem Auto da war und von den Trainings, die trotz Saisonabschluss stattfinden, möchte ich garnicht sprechen. Daran hatte ich nichtmal mehr gedacht aber da verzichte ich ja auch jedesmal.


Das ist sicher schon mal gut, weiter so!

Viele Grüße und einen schönen Abend!
Anni
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Gast_klaus62_*
Beitrag 29.07.2008, 21:42
Beitrag #99





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Sag mal, willst du mich nicht verstehen oder bringe ich es falsch rüber?

Hier noch einmal den Beitrag:


Zitat
Meine Eltern machen sich Sorgen um mich. Das finde ich verständlich und normal. Ja, ich bin froh dass es so ist auch wenn es manchmal nervt

Warum machen sich denn Eltern Sorgen um ihre Kinder?
Sie hatten doch einen Grund dazu!
Siehe deine TF!
deine Eltern haben schon vor dir gemerkt, dass du ein Alkoholproblem hast.

Oben schreibst du, dass du keine körperlichen negativen Einflüße wegen deinem Alkoholkonsum hattest.
Hier aber schreibst du, ich zitiere:
Zitat
starkes berauscht sein
manchmal leichtes Unwohlsein am nächsten Tag, wenn ich wirklich bis Anschlag getrunken habe (dann kam auch sowas wie ein schlechtes Gewissen auf, weil ich das Gefühl hatte mir dadurch geschadet zu haben)


Was nun?
ist das kein negatives Reagieren deines Körpers?

Noch einmal, du wirst ohne AB oder KT deine MPU nicht schaffen!

Das was du unter Alkoholkonsum verstehst, kannst du evtl. nach deiner MPU machen
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GSX-R
Beitrag 29.07.2008, 21:43
Beitrag #100


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Zitat (klaus62 @ 29.07.2008, 21:42) *
Noch einmal, du wirst ohne AB oder KT deine MPU nicht schaffen!

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