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> TF (2,03‰ BAK) mit Fahrrad - was kann ich jetzt schon erledigen?
Mr.T
Beitrag 07.08.2012, 13:15
Beitrag #251


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Zitat (~Radfahrer~ @ 07.08.2012, 14:06) *
Ich glaube, ich würde es dann doch bei der Akademie versuchen...
Die schließt zum 31.08.2012 ihre Pforten.


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Gruß Mr.T

Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen.
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~Radfahrer~
Beitrag 07.08.2012, 13:48
Beitrag #252


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Woher weißt Du das? Ich finde darüber nichts. Weder auf deren Seite noch als "Meldung" im Netz.
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Mr.T
Beitrag 07.08.2012, 14:01
Beitrag #253


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Zitat (~Radfahrer~ @ 07.08.2012, 14:48) *
Woher weißt Du das?
Ich weiß es eben. wink.gif


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~Radfahrer~
Beitrag 07.08.2012, 14:27
Beitrag #254


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OK, dann Danke für den Hinweis!
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Mr.T
Beitrag 07.08.2012, 15:56
Beitrag #255


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Du könntest ja bei der FSST H nachfragen, die sollten das bestätigen können.


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Gruß Mr.T

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~Radfahrer~
Beitrag 07.08.2012, 16:28
Beitrag #256


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Ich denke, dass ich diesbezüglich der Aussage eines Moderators vertrauen kann.
Es sei denn, ich soll für uns beide nachfragen wink.gif

Kurz angemerkt sei nur, dass ich ja gestern mit denen telefoniert habe und mir davon nichts gesagt wurde. Daher war ich etwas stutzig.
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~Radfahrer~
Beitrag 22.08.2012, 17:49
Beitrag #257


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@ Mr.T: Deine Vorhersage ist eingetroffen wink.gif

@ all: Kennt jemand diesen Anbieter? MPU-Vorbereitung.com
Scheint ja etwas weiter verbreitet zu sein. Mit 55 Euro und erreichbarer Nähe eine Alternative...
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~Radfahrer~
Beitrag 29.11.2012, 11:57
Beitrag #258


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Jahrestag! Richtig gekümmert habe ich mich in der Zwischenzeit nicht. Meine Recherche nach einem günstigen Abstinenzcheck blieb ja weitestgehend erfolglos, was meine Motivation zu einer MPU nicht gerade gesteigert hat...

Jetzt warte ich erstmal ab, was der ausstehende Lohnsteuerjahresausgleich in die Kassen spült, bzw. was Weihnachten kostet. Adventskalender und Geschenke für die Freundin sind nicht billig tongue.gif
Und dann werde ich mich mal im neuen Jahr zu einem Abstinenznachweis anmelden. Wahrscheinlich bei pima.mpu, denn ein lieber Kollege hat sehr gut über das Institut berichtet.

Wenn es soweit ist, hoffe ich darauf, dass mir hier weiterhin ein paar Leute bei der Vorbereitung auf die MPU helfen.

Schöne Grüße
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~Radfahrer~
Beitrag 05.02.2015, 13:42
Beitrag #259


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So, fast 3 Jahre ohne FE, jetzt habe ich ein Problem...

Wir sind kurz davor, uns ein Haus außerhalb der Stadt zu kaufen. Tagsüber ist die Verkehrsanbindung mit der Bahn zum Arbeitsplatz gut. Nur zur Frühschicht komme ich damit nicht. Daher ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich meine FE wiedererlangen muss.

Hat sich in den letzten 2 Jahren, seit meinem letzten Post, irgendwas drastisch geändert, was ich wissen müsste?


Mein Alkoholkonsum hat sich jedenfalls drastisch verändert. Ich habe gelernt, Nein zu sagen. Ich lebe zwar nicht abstinent, aber ich habe nie wieder, nicht mal annähernd, so viel konsumiert, wie vor der TF.


Die Frage ist, wie gehe ich das ganze jetzt an? Für ein halbes Jahr AB habe ich eigentlich nicht die Zeit. Ist das überhaupt noch sinnvoll?

Schöne Grüße
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Kai R.
Beitrag 05.02.2015, 15:30
Beitrag #260


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Hallo,

ich habe nur die erste Seite Deines Threads noch einmal überflogen. Da steht nichts drin, was gegen kT spräche, daher brauchst Du auch keine AB-Nachweise. Du hast Dich ja schon eingelesen. Auf geht´s, die MPU ist machbar.


--------------------
Grüße

Kai

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rescho
Beitrag 05.02.2015, 18:38
Beitrag #261


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Hallo! Warum hast du bislang die MPU nicht angegriffen? Vielleicht noch einmal in Kurzform schildern, die 260 Beiträge möchte ich jetzt nicht komplett lesen... whistling.gif

Ich frage, weil du auf der ersten Seite noch ziemlich motiviert schienst und gesagt hast, dass du ungeduldig bist und Sachen gerne direkt erledigst... think.gif

Aber sonst sehe ich das wie Kai. Es spricht nichts gegen kT.
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Lotte 2
Beitrag 05.02.2015, 22:12
Beitrag #262


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Hallo Radfahrer,

den Fragen von @rescho mag ich mich anschließen.

Auch ich habe keine Lust, Deine alten 6 Seiten zu lesen. blushing.gif ich habe jetzt noch nicht einmal die erste Seite gelesen, geschweige denn irgendein anderes Wort außer dieser eben neuen Post. Warum ich es nicht tat?

Du bist nur wenige Monate vor mir im VP erschienen. Ich habe klar - einfach lesend - Deinen Thread - zum Großteil - mitverfolgt. Daher bist Du mir noch schwach in meiner Erinnerung. Ich habe seit knapp 2 Jahren meinen FS wieder. Zurück zum Beginn meines Beitrages - ich schließe mich den Fragen von @rescho an.


Da ich, auch andere scheinbar nicht gewillt sind Deinen Thread erneut zu lesen, meine Frage: was und wie hast Du seither an Deiner Aufarbeitung geleistet? Nur das Trinken zu reduzieren, dass denke ich mir, weißt Du, lange genug warst / bist Du im VP dabei, reicht nicht aus, um eine MPU bestehen zu können.

Wenn Du Bock hast, kannst Du gerne mal unseren FB ausfüllen. Brauchst Du als alter Hase den Link dafür?

Liebe Grüße
Lotte


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krautsalat
Beitrag 06.02.2015, 03:48
Beitrag #263


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Kannst du den Weg vielleicht mit einem Fahrrad bewältigen? Dafür brauchst du keine Fahrerlaubnis...
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~Radfahrer~
Beitrag 06.02.2015, 11:51
Beitrag #264


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@krautsalat: 30km, 1,5h Fahrt, morgens um 3 Uhr... eher nicht. wink.gif

@rescho: Ich brauchte die FE bisher nicht. Im Moment wohne ich 5 Minuten mit dem Rad von der Arbeit entfernt, in einer sehr zentral gelegenen Wohnung. Einkaufsmöglichkeiten sind gleich um die Ecke. Die U-Bahn-Station auch.

Keine Angst, ich verlange von niemandem, dass er/sie hier alles nochmal liest wink.gif

Was mich demotiviert hat: Ich wußte nicht, ob ich einen AB machen soll. Für die schnelle Erledigung der ganzen Sache wäre es sicher hilfreich gewesen, zumal ich die ersten 10 Monate gar nichts mehr getrunken habe. Dann habe ich aber das ein oder andere über diese Nachweise gelesen, was die Zuverlässigkeit der "Trefferquote" betrifft. Für ein "Glücksspiel" ist mir mein Geld einfach zu schade. (Ich meine damit, dass es, mit etwas Geschick, anscheinend relativ leicht ist, diese Urin-Tests trotz Alkoholkonsums zu bestehen, da z.B. Abgabetermine vorhersehbar sind) Also für das Geld verlange ich eigentlich, dass so eine Überprüfung sicher ist. Und für kT war die Zeit dann doch zu kurz.

Was ich bisher geleistet habe: Nicht viel. Das ein oder andere Buch gelesen, "Aufklärungsarbeit" geleistet, ab und zu hier im Forum neue Threads gelesen smile.gif

Den FB kann ich gerne mal ausfüllen.

Schöne Grüße
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toni montana
Beitrag 06.02.2015, 13:27
Beitrag #265


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Zitat (~Radfahrer~ @ 06.02.2015, 11:51) *
Was ich bisher geleistet habe: Nicht viel.

Und Du meinst, dass das wirklich genug ist?


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Schöne Grüße,

Toni
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~Radfahrer~
Beitrag 06.02.2015, 13:35
Beitrag #266


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Nein, sonst würde ich einfach zur FSSt gehen und meine MPU bzw. meine FE beantragen und mich nicht erst hier blicken lassen.
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MrMurphy
Beitrag 06.02.2015, 16:27
Beitrag #267


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Hallo

Zitat
Hat sich in den letzten 2 Jahren, seit meinem letzten Post, irgendwas drastisch geändert, was ich wissen müsste?


Nein, an den Voraussetzungen zur MPU hat sich nichts geändert.

Ich habe mir mal deine bisherigen Beiträge durchgelesen.

Das Hauptproblem wird sein, das du dich auch nicht geändert hast. Heißt: Du hast dein Alkoholproblem (welcher Art auch immer) weder erkannt noch etwas getan, um damit wieder Auto fahren zu dürfen. Deine Versprechungen und Ankündigungen konntest du nicht halten, wobei du natürlich wie fast jeder Mensch mit Alkoholproblemen Ausreden hast. Und seien sie noch so sinnfrei.

Selbst wenn du die MPU bestehen solltest, was mit etwas Vorbereitung zweifellos möglich ist, bist du jetzt schon ein typischer Rückfalltäter. Denn du gehst die MPU nicht an, weil du dein Alkoholproblem in den Griff bekommen willst, sondern weil die Fahrstrecken für ein Fahrrad zu lang werden.

Gruss

MrMurphy
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Kai R.
Beitrag 07.02.2015, 13:50
Beitrag #268


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Der übliche Unfug von MrMurphy


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Grüße

Kai

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~Radfahrer~
Beitrag 07.02.2015, 14:07
Beitrag #269


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Ich habe mir schon gedacht, dass es nur schwer nachvollziehbar ist, warum mich die Motivation für einen Abstinenznachweis verlassen und dann die Bequemlichkeit, dass das Leben auch ohne FE funktioniert, gesiegt hat.

2,5 Jahre später scheint das Leben dann doch nicht mehr ohne FE zu funktionieren.
Es stimmt also, dass meine vorrangige Motivation nun die Wiedererlangung der FE ist und nicht mein wie auch immer geartetes Alkoholproblem in den Griff zu bekommen.

Und nun?

Edit: @Kai: Ganz Unrecht hat er nicht.
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MrMurphy
Beitrag 07.02.2015, 16:01
Beitrag #270


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Hallo

Zitat
Und nun?


Die MPU ernsthaft angehen, schaffen kannst du die allemal.

Allerdings bin ich nicht sehr optimistisch, das du sie mit kT bestehen wirst. Du konntest mit 2,03 ‰ noch Fahrrad fahren. Das bedeutet, das deine Alkoholgrenze noch höher ist, egal wie gut du noch fahren konntest.

Allgemein wird über 2‰ Promille kT schwierig, über 2,5‰ geht bei der MPU diesbezüglich gar nichts mehr. Das hängt dann jeweils davon ab, wie das Gespräch verläuft und die Betroffenen ihren zukünftigen Umgang mit dem Alkohkol verkaufen können. Der Versuch dem Gutachter zu erläutern, man habe eigentlich überhaupt kein Problem mit Alkohol, ist in jedem Fall zum Scheitern verurteilt, egal ob kT oder AB.

Die Entscheidung musst du zunächst für dich treffen. Wenn du dich für kT entscheidest musst du natürlich genau wissen, was das bedeutet.

Außerdem wird erwartet, das du deinen zukünftigen Umgang mit Alkohol langfristig (mindestens 1/2 Jahr) eingeübt und verinnerlicht hast.

Du bist verurteilt worden und die Promillezahl steht fest. Damit hast du für die Führerscheinstelle und für den MPU-Gutachter ein Alkoholproblem. Das haben die zu akzeptieren.

Du musst jetzt liefern. Das heißt, du musst genügend Argumente liefern, das du dir deines Alkoholproblems bewußt bist und es so weit im Griff hast, das du wahrscheinlich niemals mehr für den Rest deines Lebens betrunken fährst.

Du musst wissen und erzählen können, in welchen Lebensmitteln und Köperlotionen und ähnlichem Alkohol in welcher Konzentration vorhanden sind.

Entscheidend ist in der Regel das Gespräch mit dem Gutachter, das in der Regel eine Stunde (dauern soll) dauert. Das Gespräch wird frei geführt, es gibt also keine Abfolge von Fragen. Die Gutachter stellen keine Fallen. Allerdings haken die natürlich nach, wenn sie problematische Antworten erhalten, ansonsten würden sie ihren Job nicht korrekt machen.

Darauf kannst du dich hier im Forum (oder auch anderen Foren) mit einem Fragebogen vorbereiten. Dann bekommst du schon mal Rückmeldungen, welche Anworten du überarbeiten solltest. Dabei kommt es nicht darauf an, das du in jedem Fall die Wahrheit sagst, davon geht der Gutachter auch nicht aus. Allerdings sollten deine Angaben zu den Fakten passen. Die über 2,03‰, die dein Körper verträgt, musst du dir zum Beispiel entsprechend antrainiert haben. Ein paar Saufabende beim Bund reichen dazu zum Beispiel nicht aus.

In jedem Fall solltest du dir nicht jede Antwort in Halbsätzen aus der Nase ziehen lassen. Das wird als fehlende Mitarbeit gesehen und negativ vermerkt. Auch hier ist es hilfreich, wenn du die Angaben im Fragebogen bereits geübt hast.

Wichtig ist auch, das du Strategien parat hast, wie du zukünftig im Vorfeld mit Rückfällen oder anderen Alkoholproblemen umgehen willst. Mit der Freundin kannst du dich verkrachen und die kann damit ausfallen. Von daher kommen private oder stattliche Anlaufstellen gut an, zu denen du im optimalen Fall bereits vor der MPU Verbindung aufgenommen hast.

Gruss

MrMurphy
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Lotte 2
Beitrag 07.02.2015, 16:14
Beitrag #271


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Hallo Radfahrer,

Zitat (~Radfahrer~ @ 07.02.2015, 14:07) *
Und nun?

Ist das nicht einfach und klar? Gehe zurück auf Los - und fange einfach neu an.

Gut heute bist Du getrieben Deinen FS wiederneu zu erlangen - wurscht bleibt sich doch gleich, oder nicht? Zu Beginn nach der Schreckensfahrt war es vielleicht ihn behalten zu dürfen. (Da ticken doch die meisten, nach einer TF erst einmal gleich, oder nicht?) Der bequeme Weg war Dir einfacher - Du brauchtest Deinen Schein nicht, also warum sich darum bemühen? Nun hast Du erfahren, das Leben geht weiter und dabei ändert sich manches.

Also fängst Du nun einfach wieder beim Los an:
Zitat
Es stimmt also, dass meine vorrangige Motivation nun die Wiedererlangung der FE ist und nicht mein wie auch immer geartetes Alkoholproblem in den Griff zu bekommen.

Der Antrieb ist wieder einen FS zu haben - (nein das mag der GA dann nicht hören). Um ihn wiederzubekommen, und das weißt Du (?) musst Du nun Dein "geartetes" Alkoholproblem in den Griff bekommen - somit Dich darum bemühen, das heißt einfach nur jetzt (etwas Zeitversetzt) Dein eigentliches, hintergründiges Problem in Angriff nehmen, damit Du Dein Ziel - das vordergründige Problem wieder einen FS zu haben, erledigen kannst.


Vielleicht solltest Du Dich nicht gleich über den FB hermachen, vielleicht doch eher Schritt für Schritt vorangehen?

Wann war Dein erster Alkoholkonsum? Mit wem, was, wie viel hattest Du getrunken?
Wie hat sich der Konsum dann weiter entwickelt? Berichte in den verschiedenen (chronologisch aufgeführten) Lebensphasen - wie, was, wann, wie viel, wie oft hast Du mit wem getrunken - was war jeweils der Wirkungswunsch - welche Wirkung stellte sich jeweils ein?

Und natürlich die oben genannte Frage, wie verlief der Alkoholkonsum (in Verbindung dieser W-Fragen) nach der TF weiter?

Weißt Du bzw findest Du hinter dem Wirkungswunsch schon Deine Motive?

Liebe Grüße
Lotte



Edit:
Zitat (MrMurphy @ 07.02.2015, 16:01) *
Du musst wissen und erzählen können, in welchen Lebensmitteln und Köperlotionen und ähnlichem Alkohol in welcher Konzentration vorhanden sind.

Quark - übertreibe bitte nicht allzu arg.


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~Radfahrer~
Beitrag 09.02.2015, 12:17
Beitrag #272


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Zitat (MrMurphy @ 07.02.2015, 16:01) *
Außerdem wird erwartet, das du deinen zukünftigen Umgang mit Alkohol langfristig (mindestens 1/2 Jahr) eingeübt und verinnerlicht hast.

Reichen ~2,5 Jahre auch?

Zitat (MrMurphy @ 07.02.2015, 16:01) *
Du musst wissen und erzählen können, in welchen Lebensmitteln und Köperlotionen und ähnlichem Alkohol in welcher Konzentration vorhanden sind.

Du wolltest schreiben, dass ich auf die Frage nach der Widmark-Formel nicht mit "Bitte wer?" antworten sollte.

MrMurphy, ich weiß Hilfe zu schätzen, aber ich schlafe nicht auf dem Baum. Also versuche nicht, mich zu verarschen und/oder mir Angst einzujagen.


Zitat (Lotte 2 @ 07.02.2015, 16:14) *
Wann war Dein erster Alkoholkonsum? Mit wem, was, wie viel hattest Du getrunken?
Wie hat sich der Konsum dann weiter entwickelt? Berichte in den verschiedenen (chronologisch aufgeführten) Lebensphasen - wie, was, wann, wie viel, wie oft hast Du mit wem getrunken - was war jeweils der Wirkungswunsch - welche Wirkung stellte sich jeweils ein?

Und natürlich die oben genannte Frage, wie verlief der Alkoholkonsum (in Verbindung dieser W-Fragen) nach der TF weiter?

Weißt Du bzw findest Du hinter dem Wirkungswunsch schon Deine Motive?

Hallo Lotte,

dass der GA das nicht hören möchte, weiß ich.

Mein erster Alkoholkonsum war mit knapp 17 nach dem Gewinn der Fußball-Stadtmeisterschaft. Die Mannschaft samt Trainer, Betreuern und Eltern haben im Vereinsheim gefeiert. Es waren vielleicht 2-3 Gläser Bier. Der Wirkungswunsch: Mitfeiern. Eingestellte Wirkung: Mitgefeiert, schwummerig im Kopf
Mit knapp über 18 bin ich dann das erste mal in die Disco gegangen und habe dort hauptsächlich Bier getrunken. Später in dem Jahr bin ich mit Freunden in den Urlaub nach Spanien gefahren und hatte meinen ersten Vollrausch. Es wurde alles durcheinander getrunken. Wirkungswunsch: siehe oben. Eingestellte Wirkung: heftiges Übergeben am Strand.
Der Samstag Abend wurde Disco-Abend, an dem zwischen 30 und 40 D-Mark für Alkohol ausgegeben wurde. Hauptsächlich Bier, ab und zu mal Sambuca/Tequila/Whiskey-Cola. Ich habe nie "vorgeglüht", das war mir immer zu doof und ein zu großes Risiko, dass ich nicht in die Disco gelassen werden würde. Nach Hause bin ich immer mit dem 2. Nachtexpress gefahren, damit ich, falls zu müde vom Alkohol im Bus eingeschlafen, dann noch den 3. und somit letzten NE nutzen konnte, um doch noch nach Hause zu kommen. Wirkungswunsch: lockerer werden, mitfeiern. Eingestellte Wirkung: Mitgefeiert, lockerer geworden, Müdigkeit
Mit Ende 19 lernte ich meine damalige Freundin kennen und die regelmäßigen Disco-Abende waren wieder vorbei. Ab und zu traf ich mich dann Abends in der Woche mit Freunden in einer Kneipe, in der wir Billard, Dart oder Karten spielten. Dabei wurden auch 2-3 Bier getrunken. Wirkungswunsch: Gemeinschaft. Eingestellte Wirkung: manchmal schwummerig im Kopf
Mit 21 kam ich zur Bundeswehr. Nach der Grund- und Wachausbildung war ich in Andernach stationiert. Eine kleine Kaserne in der Stadt, nicht weit vom Ortskern entfernt. Dort wurde dann Abends in den hiesigen Kneipen von Montags bis Donnerstags getrunken. 5-6 halbe Liter pro Abend dürften da das Minimum gewesen sein. Wirkungswunsch: Gemeinschaft. Eingestellte Wirkung: sehr schwummerig im Kopf, Kopfschmerzen bis zur NATO-Pause
Mitte 99 war meine Dienstzeit um, Der heimische Freundeskreis hatte sich (schon vor der Bundeswehrzeit) zerschlagen, mit meiner Freundin ging ich so gut wie gar nicht aus. Ein Bier oder ein Glas Wein gab es, wenn wir zusammen mit ihrer Familie daheim oder auswärts gegessen haben. Wirkungswunsch: Geselligkeit. Eingestellte Wirkung: Geselligkeit.
Ende 2000, mit 24, brachte mich die Arbeit in eine andere, die jetzige, Stadt. Die ersten 2 Jahre bestand die Zeit daraus, zu arbeiten, die Abende in meiner möblierten 1-Zimmer-Wohnung zu verbringen und sobald 2 Tage am Stück frei waren, nach Hause zu Eltern und Freundin zu fahren. In der Zeit bin ich so gut wie gar nicht weggegangen. Ab und zu mal ins Kino, da dann mal eine Flasche Bier. Wirkungswunsch: Nichts spezielles
Dann haben sich 2002 meine Freundin und ich getrennt, ich fuhr nur noch alle 14 Tage nach Hause. Wenn ich nicht nach Hause fuhr, fing ich an den Wochenenden wieder an, allein in die Discos/Clubs zu gehen. Ich war immer relativ früh da und Getränkebestellungen gingen fix, daher ging ich auch hier immer nüchtern hin. Im Laufe der Zeit steigerte sich der Alkoholkonsum. 50 Euro inkl. Trinkgeld und ein paar spendierte Getränke waren dann keine Seltenheit mehr. Wirkungswunsch: Geselligkeit, dabei sein, Langeweile vertreiben, Frauen kennenlernen. Eingestellte Wirkung: lange Nächte, Müdigkeit
2008 lernte ich meine jetzige Freundin kennen. Die Abende mit viel Alkohol reduzierten sich wieder drastisch, aber wenn es Gelegenheiten gab, waren sie meistens mit viel Alkohol verbunden. Wirkungswunsch: Geselligkeit. eingestellte Wirkung: lange Nächte, Müdigkeit, zerschlagen am nächsten Tag

Ende 2011 dann die TF nach einem Stadionbesuch und weiterem Trinken in der nahegelegenen Bar.

Nach der TF war ich 9-10 Monate aus "Schock" und Unschlüssigkeit über das weitere Vorgehen abstinent.
Der erste Alkohol danach war ein Schluck Rotwein zum Abendessen mit meiner Freundin im Urlaub. Der Wirkungswunsch: Es war der richtige Augenblick, bei einem guten Essen, mit Blick über den Strand aufs Meer, in Anwesenheit meiner Freundin einen Schluck Wein zu trinken.

Seitdem trinke ich Alkohol zum Genuss. Das Anstoßen mit einem Glas Sekt zu freudigen Anlässen, zwei Bier zum Fußball, ein Glas Wein zum selbst gekochten Abendessen oder im Restaurant.

Mein Motiv war es, dazuzugehören, gesellig zu sein und gegebenenfalls lockerer zu sein.

Schöne Grüße
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Lotte 2
Beitrag 10.02.2015, 21:40
Beitrag #273


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Hallo Radfahrer,

Zitat (~Radfahrer~ @ 09.02.2015, 12:17) *
Mein Motiv war es, dazuzugehören, gesellig zu sein und gegebenenfalls lockerer zu sein.

Ich fasse mal Deine Wirkungswünsche, die Du angegeben hast zusammen:
mitfeiern, lockerer werden, Gemeinschaft, Geselligkeit
ab 2002 - Geselligkeit, dabei sein, Langeweile vertreiben, Frauen kennen lernen.

Die eingestellte Wirkung:
Müdigkeit, schwummrig im Kopf, Kopfschmerzen (bis auf das Ding in Spanien)

Bevor ich meine Gedanken zu Deinem Text gebe, möchte ich ein persönliches Anliegen los werden: es wäre sehr freundlich und nett von Dir, wenn Du Deine Texte in Absätze gliedern könntest. Dies würde es erleichtern, den Inhalt schneller und einfacher erfassen zu können, Dich verstehen zu lernen, darauf antworten zu können. Du musst es nicht tun, wenn Du nicht möchtest, oder nicht kannst. Ich bin dann einfach ganz schnell weg. thread.gif



Auffallend ist bei Deine Wirkungswünschen und den Etappen des vermehrten Alkoholkonsums, dass es meist dann statt fand, wenn Du fern einer Beziehung einer häuslichen Gemeinschaft warst. (Außer bei diesem Umzug, als Du Dich um die Arbeit bemühtest, am WE aber zur Freundin fuhrst) Immer dann wenn dies nicht gegeben war, hast Du mehr getrunken, um oben gesammelten Wirkungswunsch zu erzielen. Stimmt es so, konnte ich Dich aus dem Buchstabenhaufen richtig wahrnehmen?

Warum waren diese Wirkungswünsche so wichtig für Dich? Konntest Du das Gefühl von Gemeinschaft, Geselligkeit, nicht anders erfahren? Wo ist der Mangel? Bist Du ein Mensch der schwer allein sein kann? Worin könnte dies begründet sein?

Worin liegt das Bedürfnis mitfeiern zu dürfen, dabei sein zu wollen? Bei was möchtest Du dabei sein?

Warum war die Trennung von der Freundin bedingt in eine Form von Langeweile zu geraten, die es dann galt mit dem Alkohol zu lösen? Wie entsteht Langeweile bei Dir? Durch ein Alleinsein?


Warum hast Du trotz dieser negativ eingestellten Wirkung weiter konsumiert? Oder waren sie für Dich nicht immer nicht negativ gewertet? Die Müdigkeit, das schwummrige im Kopf eher erwünscht? - als Abschaltmechanismus beim nach Hause gehen nicht allein sein zu müssen?




Zitat
Seitdem trinke ich Alkohol zum Genuss. Das Anstoßen mit einem Glas Sekt zu freudigen Anlässen, zwei Bier zum Fußball, ein Glas Wein zum selbst gekochten Abendessen oder im Restaurant.

Das ist eine sehr oberflächlich gehaltene Aussage. Warum - um nicht genauer hinsehen zu wollen / müssen?
Wie genau hat sich das Trinken nach der Trinkpause gestaltet? Wie häufig waren dies Anlässe? Wie viel hast Du jeweils genau zu den Anlässen getrunken, bzw blieb es bei den angegebenen Mengen?


Liebe Grüße
Lotte


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~Radfahrer~
Beitrag 10.02.2015, 23:58
Beitrag #274


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Zitat
Mein erster Alkoholkonsum war mit knapp 17 nach dem Gewinn der Fußball-Stadtmeisterschaft. Die Mannschaft samt Trainer, Betreuern und Eltern haben im Vereinsheim gefeiert. Es waren vielleicht 2-3 Gläser Bier. Der Wirkungswunsch: Mitfeiern. Eingestellte Wirkung: Mitgefeiert, schwummerig im Kopf

Mit knapp über 18 bin ich dann das erste mal in die Disco gegangen und habe dort hauptsächlich Bier getrunken. Später in dem Jahr bin ich mit Freunden in den Urlaub nach Spanien gefahren und hatte meinen ersten Vollrausch. Es wurde alles durcheinander getrunken. Wirkungswunsch: siehe oben. Eingestellte Wirkung: heftiges Übergeben am Strand.

Der Samstag Abend wurde Disco-Abend, an dem zwischen 30 und 40 D-Mark für Alkohol ausgegeben wurde. Hauptsächlich Bier, ab und zu mal Sambuca/Tequila/Whiskey-Cola. Ich habe nie "vorgeglüht", das war mir immer zu doof und ein zu großes Risiko, dass ich nicht in die Disco gelassen werden würde. Nach Hause bin ich immer mit dem 2. Nachtexpress gefahren, damit ich, falls zu müde vom Alkohol im Bus eingeschlafen, dann noch den 3. und somit letzten NE nutzen konnte, um doch noch nach Hause zu kommen. Wirkungswunsch: lockerer werden, mitfeiern. Eingestellte Wirkung: Mitgefeiert, lockerer geworden, Müdigkeit

Mit Ende 19 lernte ich meine damalige Freundin kennen und die regelmäßigen Disco-Abende waren wieder vorbei. Ab und zu traf ich mich dann Abends in der Woche mit Freunden in einer Kneipe, in der wir Billard, Dart oder Karten spielten. Dabei wurden auch 2-3 Bier getrunken. Wirkungswunsch: Gemeinschaft. Eingestellte Wirkung: manchmal schwummerig im Kopf

Mit 21 kam ich zur Bundeswehr. Nach der Grund- und Wachausbildung war ich in Andernach stationiert. Eine kleine Kaserne in der Stadt, nicht weit vom Ortskern entfernt. Dort wurde dann Abends in den hiesigen Kneipen von Montags bis Donnerstags getrunken. 5-6 halbe Liter pro Abend dürften da das Minimum gewesen sein. Wirkungswunsch: Gemeinschaft. Eingestellte Wirkung: sehr schwummerig im Kopf, Kopfschmerzen bis zur NATO-Pause
Mitte 99 war meine Dienstzeit um, Der heimische Freundeskreis hatte sich (schon vor der Bundeswehrzeit) zerschlagen, mit meiner Freundin ging ich so gut wie gar nicht aus. Ein Bier oder ein Glas Wein gab es, wenn wir zusammen mit ihrer Familie daheim oder auswärts gegessen haben. Wirkungswunsch: Geselligkeit. Eingestellte Wirkung: Geselligkeit.

Ende 2000, mit 24, brachte mich die Arbeit in eine andere, die jetzige, Stadt. Die ersten 2 Jahre bestand die Zeit daraus, zu arbeiten, die Abende in meiner möblierten 1-Zimmer-Wohnung zu verbringen und sobald 2 Tage am Stück frei waren, nach Hause zu Eltern und Freundin zu fahren. In der Zeit bin ich so gut wie gar nicht weggegangen. Ab und zu mal ins Kino, da dann mal eine Flasche Bier. Wirkungswunsch: Nichts spezielles

Dann haben sich 2002 meine Freundin und ich getrennt, ich fuhr nur noch alle 14 Tage nach Hause. Wenn ich nicht nach Hause fuhr, fing ich an den Wochenenden wieder an, allein in die Discos/Clubs zu gehen. Ich war immer relativ früh da und Getränkebestellungen gingen fix, daher ging ich auch hier immer nüchtern hin. Im Laufe der Zeit steigerte sich der Alkoholkonsum. 50 Euro inkl. Trinkgeld und ein paar spendierte Getränke waren dann keine Seltenheit mehr. Wirkungswunsch: Geselligkeit, dabei sein, Langeweile vertreiben, Frauen kennenlernen. Eingestellte Wirkung: lange Nächte, Müdigkeit

2008 lernte ich meine jetzige Freundin kennen. Die Abende mit viel Alkohol reduzierten sich wieder drastisch, aber wenn es Gelegenheiten gab, waren sie meistens mit viel Alkohol verbunden. Wirkungswunsch: Geselligkeit. eingestellte Wirkung: lange Nächte, Müdigkeit, zerschlagen am nächsten Tag

Ende 2011 dann die TF nach einem Stadionbesuch und weiterem Trinken in der nahegelegenen Bar.

________________________________________________________________________________
_

Gab es hier nicht mal eine Editierfunktion? Ich habe es mal "zitiert" und Absätze eingefügt. Auf dem Bildschirm, auf dem ich den Text geschrieben habe, waren die einzelnen Abschnitte durch die langen leeren Zeilen nach den Motiven besser zu erkennen.


In der Zeit, als ich an den WE zu meiner Freundin/Familie fuhr, hatte ich kein Interesse daran, andere Menschen (außerhalb der Firma)/Frauen kennen zu lernen. War ja nicht nötig, ich hatte eine Freundin. Also ja, du hast das richtig erkannt, Lotte smile.gif

Langeweile entsteht bei mir nicht durch Alleinsein. Ich kann mich sehr gut alleine beschäftigen. Im Gegenteil, von allzu großen Ansammlungen bin ich eher genervt.
Nach der Trennung bin ich auch nur ca alle 14 Tage nach Hause gefahren, weil ich dort die Wäsche gewaschen bekam. Als ich dann 2004 eine größere Wohnung mit eigener Waschmaschine mietete, fuhr ich nur noch 2-3 mal im Jahr "nach Hause".

Die Langeweile entstand dann, wenn ich in den Clubs oder auf großen Festen rumstand, darauf wartend, dass es sich füllte und sich irgendwann Gespräche ergaben. Langeweile entsteht bei mir durch Nichtstun. Um diese aufkommende Langeweile dort zu "überbrücken" habe ich getrunken. Mit dem "Hintergedanken" lockerer zu werden.

Das Gefühl der Geselligkeit unter Fremden stellt sich dadurch ein, dass ich lockerer werde und (ich hatte es schon mal einige Posts vorher beschrieben) mir mehr gefallen lasse. Ich habe es auch mal mehrere Wochen nüchtern in den Clubs oder auf den Volksfesten ausprobiert. Das hält man nicht lange aus. Ich werde dann irgendwann, nachdem mich der 264. angerempelt oder mir auf den Fuß getreten hat, passiv aggressiv, eben wie oben geschrieben, genervt. Ist übrigens keine exklusive Beobachtung meinerseits. Anderen geht es genauso. Mit Alkohol im Blut/Kopf lächel ich, schiebe den anderen an mir vorbei und gut ists.
Auch in der abstinenten Phase habe ich mehrfach die 2 großen Volksfeste hier besucht. Ich bin dann immer spätestens um 1 Uhr gegangen.

Das Gefühl der Geselligkeit unter Freunden ist es, dass man beisammen ist und es wird getrunken. Alle tranken. Der eine ein Glas weniger, der andere ein Glas mehr, aber es gab keine Antialkoholiker. Daher wurde auch immer Alkohol getrunken.
Heutzutage sage ich dort nein, und ziehe z.B. mein Sektglas weg, bevor es ohne Nachfrage nachgefüllt wird und es wird akzeptiert. Und falls ich mal nicht schnell genug war, lasse ich das Glas stehen.


Ich habe weiter konsumiert, weil die negativen Wirkungen nach spätestens einer Woche "vergessen" waren.
Oder wenn du die negativen Wirkungen noch am selben Abend meinst, schwummrig im Kopf war "ok". Ich wußte, dass ich was trinken musste, bis ich fähig war zu tanzen. Und dann habe ich weiter getrunken.
Es gab auch Abende, wenn ich am nächsten Tag etwas zu tun hatte, dass ich mir ein Limit gesetzt hatte und es auch eingehalten habe. Das fiel mir nicht schwer. Nur gab es dazu nicht allzu oft Gründe.

Zitat
als Abschaltmechanismus beim nach Hause gehen nicht allein sein zu müssen?

Imaginäre Freunde antrinken? blink.gif

Ich schalte durch Alkohol nichts ab. Weder trinke ich bei Frust, noch bei Stress, ich trinke kein "Feierabendbier". Ich trinke kein Bier, wenn ich alleine Fußball schaue, vor dem PC sitze oder meinen anderen Hobbys nachgehe.
Wenn meine Freundin und ich Partys gegeben haben und ich zu viel Bier eingekauft hatte, stand der Rest in den Kästen oder im Getränkekühlschrank solange rum, bis das MHD abgelaufen war. Das sind meist mehrere Monate.

Ich trank/trinke in Gesellschaft, weil ich immer das Bild habe, dass in Gesellschaft getrunken wird und es auch nicht allzu schlimm ist, wenn viel getrunken wird. Für mich waren die Leute, die alleine zu Hause auf dem Sofa mit der Flasche Bier in der Hand saßen, die Probleme mit Alkohol hatten, nicht die, die in der Gruppe durch die Gegend zogen und Spaß hatten. So wie es einem die Werbung zeigt, getrunken wird immer nur in der Gruppe.


Die Anlässe sind Geburtstage, Jubiläen, Fußball im Stadion, das Essen... Es sind jedenfalls wahrscheinlich mehr als die 12 Anlässe bei KT. Diee angegebene Menge wurden durch mein Handeln eingehalten.
Ich trinke nicht bei jedem Anlass mit. Z.B. habe ich in den letzten 2,5 Jahren auch mehrfach das Stadion besucht, ohne etwas zu trinken oder bei Geburtstagen/Empfängen greife ich nach dem Glas O-Saft zum Anstoßen oder bestelle im Restaurant nur eine Flasche Wasser.
Ich nutze also nicht jede Gelegenheit, um einen Schluck Alkohol zu erhaschen.


So, liebe Lotte, ich hoffe, meine Formatierung spricht dich diesmal mehr an wink.gif

Schöne Grüße

Der Beitrag wurde von Mr.T bearbeitet: 20.02.2015, 12:32
Bearbeitungsgrund: Zitat sichtbar gemacht
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Kai R.
Beitrag 11.02.2015, 11:08
Beitrag #275


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für mich wirkt es trotzdem nicht so, als seist Du in den "Alleinseiphasen" ein sonderlich glücklicher Mensch gewesen. Hat sich das heute geändert?


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Kai

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Beitrag 11.02.2015, 11:59
Beitrag #276


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Die Frage kann ich Dir nicht ausreichend beantworten, weil ich seitdem keine "Alleinseinphase" hatte wink.gif
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Kai R.
Beitrag 11.02.2015, 13:17
Beitrag #277


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das ist insofern schlecht, als Du Deinem inneren Motiv nicht nur auf die Spur kommen musst, Du musst auch Vermeidungsstrategien finden. Wenn Du also vor allem in so einer Alleinphase getrunken hast, dann ist "nie mehr alleine sein" keine geeignete Strategie. Viel mehr solltest Du dann Wege gefunden (und ausprobiert) haben, wie Du mit Dir und mit dem Alleine sein in Gesellschaft klarkommst, ohne erneut in Gefahr zu geraten.


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Beitrag 11.02.2015, 13:35
Beitrag #278


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Zitat (Kai R. @ 11.02.2015, 13:17) *
Viel mehr solltest Du dann Wege gefunden (und ausprobiert) haben,
wie Du mit Dir und mit dem Alleine sein in Gesellschaft klarkommst, ohne erneut in Gefahr zu geraten.

Ich werde meiner Freundin vorschlagen, dass wir uns ein halbes Jahr trennen wink.gif

Jetzt mal ernsthaft: Ich wurde ja auch nicht in einer Phase des Alleinseins angehalten, sondern während der langjährigen Beziehung.
Was soll ich machen, außer den Alkohol so zu reduzieren, wie ich es jetzt gemacht habe und das Fahrrad zu Hause zu lassen?

Schöne Grüße
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Kai R.
Beitrag 11.02.2015, 14:27
Beitrag #279


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tief in Dich gehen und Dich fragen, warum Du zu diesen Anlässen getrunken hast. Wie hat sich das entwickelt, was hast Du dabei gefühlt, was machst Du heute, wenn so ein Anlass ist? Der Gutachter wird wissen wollen, was passieren könnte, solltest Deine jetzige Beziehung vielleicht einmal brechen.


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Kai

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Lotte 2
Beitrag 12.02.2015, 09:02
Beitrag #280


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Hallo Radfahrer,

Zitat (~Radfahrer~ @ 10.02.2015, 23:58) *
So, liebe Lotte, ich hoffe, meine Formatierung spricht dich diesmal mehr an wink.gif

Jo - vielen Dank



Zitat (~Radfahrer~ @ 10.02.2015, 23:58) *
Langeweile entsteht bei mir nicht durch Alleinsein. Ich kann mich sehr gut alleine beschäftigen.

Zitat (~Radfahrer~ @ 10.02.2015, 23:58) *
Die Langeweile entstand dann, wenn ich in den Clubs oder auf großen Festen rumstand, darauf wartend, dass es sich füllte und sich irgendwann Gespräche ergaben.

Liest Du selbst den Widerspruch in Deinen beiden Aussagen?

Ok - wenn Du zuhause bist, dann kannst Du Dich beschäftigen, was tun, so dass das Alleinsein keine große Rolle spielt, Du u.a. deswegen auch nicht zuhause getrunken hast.

Aber, wenn Du, da Du Allein warst, (keine Freundin, Familie) Abends ausgegangen bist, dann war das Alleinsein schon schwierig für Dich.......
Zitat (~Radfahrer~ @ 10.02.2015, 23:58) *
Langeweile entsteht bei mir durch Nichtstun. Um diese aufkommende Langeweile dort zu "überbrücken" habe ich getrunken. Mit dem "Hintergedanken" lockerer zu werden.

.......und bis sich Gespräche ergaben, hast Du getrunken, (krass ausgedrückt) um den Alkohol als Unterstützer (nicht allein sein zu müssen) zu haben.

Warum bedingt ein NichtsTun eine Langeweile? Wie hattest Du Dich gefühlt, wenn Du in der Discothek (oder sonst wo) alleine rum standest? Warum bedeutet dieses Rumstehen für Dich ein NichtsTun? Eigentlich tust Du doch was, Du bist ausgegangen.

Und dann nun der Knoten,( siehe auch vorheriges Zitat.) Der Alkohol diente auch um lockerer zu werden, damit Du Gespräche führen konntest. Warum war dieses Locker werden notwendig? Bist / Warst Du in Dir verkrampft? Gehemmt? Unfrei? Warum konntest Du nicht entspannt dem Treiben zu sehen, bis sich die Örtlichkeit füllte und sich von alleine Gespräche ergaben?

War in Dir auch ein innerliches Druckgefühl dabei - um nicht alleine zu sein - Gespräche führen zu müssen?
Nüchtern konntest Du keine Gespräche mit Fremden führen, warum nicht?


Liebe Grüße
Lotte


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Beitrag 19.02.2015, 17:45
Beitrag #281


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Zitat (Lotte 2 @ 12.02.2015, 09:02) *
Zitat (~Radfahrer~ @ 10.02.2015, 23:58) *
Langeweile entsteht bei mir nicht durch Alleinsein. Ich kann mich sehr gut alleine beschäftigen.

Zitat (~Radfahrer~ @ 10.02.2015, 23:58) *
Die Langeweile entstand dann, wenn ich in den Clubs oder auf großen Festen rumstand, darauf wartend, dass es sich füllte und sich irgendwann Gespräche ergaben.

Liest Du selbst den Widerspruch in Deinen beiden Aussagen?

Ok - wenn Du zuhause bist, dann kannst Du Dich beschäftigen, was tun, so dass das Alleinsein keine große Rolle spielt, Du u.a. deswegen auch nicht zuhause getrunken hast.

Aber, wenn Du, da Du Allein warst, (keine Freundin, Familie) Abends ausgegangen bist, dann war das Alleinsein schon schwierig für Dich.......
Zitat (~Radfahrer~ @ 10.02.2015, 23:58) *
Langeweile entsteht bei mir durch Nichtstun. Um diese aufkommende Langeweile dort zu "überbrücken" habe ich getrunken. Mit dem "Hintergedanken" lockerer zu werden.

.......und bis sich Gespräche ergaben, hast Du getrunken, (krass ausgedrückt) um den Alkohol als Unterstützer (nicht allein sein zu müssen) zu haben.

OK, das Trinken aus Langeweile in den Clubs fällt stärker ins Gewicht als es meiner Empfindung entspricht. Auch fühlte ich mich dort nicht alleine, nur weil ich alleine dort hin ging.
Es waren Menschen dort, ich war in Gesellschaft, also konnte ich trinken. Ich wollte nicht alleine trinken, denn die Leute, die alleine zu Hause trinken, das sind für mich die Leute mit dem Trinkproblem gewesen.
Dabei habe ich getrunken, um lockerer zu werden, um das Gedränge zu ignorieren und um mit Leuten ins Gespräch zu kommen, wenn ich alleine in den Clubs unterwegs war.


Zitat (Lotte 2 @ 12.02.2015, 09:02) *
Und dann nun der Knoten,( siehe auch vorheriges Zitat.) Der Alkohol diente auch um lockerer zu werden, damit Du Gespräche führen konntest. Warum war dieses Locker werden notwendig? Bist / Warst Du in Dir verkrampft? Gehemmt? Unfrei?

Ja, ich bin schüchtern. Ich habe zwar keine Probleme damit, Leute anzusprechen, die mit suchendem Blick an der Kreuzung stehen, um ihnen den Weg zu zeigen, ich kann Leute auch offen ansprechen, aber Abends in den Clubs war das etwas anderes. Da musste ich halt schon etwas getrunken haben, um z.B. Augenkontakt lange erwiedern zu können, selbst wenn ich es war, der ihn gesucht hatte.


Zitat (Lotte 2 @ 12.02.2015, 09:02) *
Warum konntest Du nicht entspannt dem Treiben zu sehen,

Das habe ich getan. Entspannt wurde die Situation aber durch den Alkohol.

Zitat (Lotte 2 @ 12.02.2015, 09:02) *
bis sich die Örtlichkeit füllte und sich von alleine Gespräche ergaben?

Wer spricht denn mit dem Typen, der alleine am Tresen lehnt und sich die Gegend beguckt? wink.gif
Ich wollte da schon den Anfang machen. Ich wollte mir die Leute aussuchen, mit denen ich ins Gespräch komme.


Zitat (Lotte 2 @ 12.02.2015, 09:02) *
War in Dir auch ein innerliches Druckgefühl dabei - um nicht alleine zu sein - Gespräche führen zu müssen?
Nüchtern konntest Du keine Gespräche mit Fremden führen, warum nicht?

Ich weiß nicht (mehr), ob ich da ein Druckgefühl verspürt habe. Es war sicherlich manchmal eine gewisse Erwartung da, wie der Abend enden sollte.
Ich bin aber auch nicht weinend nach Hause gegangen, wenn es nicht so eingetroffen ist. Manchmal hat es dann doch einfach auch nur gereicht, die Leute zu beobachten.

Ich rede sonst nicht allzu viel, halte meine Gespräche eher knapp. Alkohol hat mich gesprächiger gemacht. Kurze und knappe Gespräche / Antworten sind nicht so der Brüller, wenn man jemanden kennen lernen möchte.


Schöne Grüße
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Kai R.
Beitrag 19.02.2015, 17:55
Beitrag #282


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Zitat (~Radfahrer~ @ 19.02.2015, 17:45) *
Ich wollte nicht alleine trinken, denn die Leute, die alleine zu Hause trinken, das sind für mich die Leute mit dem Trinkproblem gewesen.
Dabei habe ich getrunken, um lockerer zu werden, um das Gedränge zu ignorieren und um mit Leuten ins Gespräch zu kommen, wenn ich alleine in den Clubs unterwegs war.

also bist Du raus gegangen, wodurch noch mehr Druck entstand, zu konsumieren? Es klingt so, als finge das Problem aber schon bei "allein zu Haus" an.


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Grüße

Kai

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Beitrag 19.02.2015, 18:26
Beitrag #283


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Hmmm. welches "allein zu Hause" meinst Du?

Wenn ich raus ging, wollte ich meistens etwas "erleben", was ich mit meiner nüchternen Art wohl ohne Alkohol nicht erleben konnte.
Ich habe es auch ein paar mal ohne Alkohol in den Clubs probiert, aber dann war ich halt eher von der Menge an Leuten genervt und bin früh abgehauen.
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Lotte 2
Beitrag 19.02.2015, 19:09
Beitrag #284


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Hallo Radfahrer,


Ne kurze Zwischenfrage:

Zitat (~Radfahrer~ @ 19.02.2015, 18:26) *
Ich habe es auch ein paar mal ohne Alkohol in den Clubs probiert, aber dann war ich halt eher von der Menge an Leuten genervt und bin früh abgehauen.

Wann war das? Noch vor der TF?
Bist Du seit Deine Trinkpause, oder jetzt mit dem KT allein in einen Club gegangen?

Wenn nein, warum nicht?
Wenn ja - wie war es? So wie Du es in dem Zitat gesagt hattest? Oder hat sich etwas verändert?


Liebe Grüße
Lotte


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Beitrag 19.02.2015, 20:02
Beitrag #285


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Zitat (Lotte 2 @ 19.02.2015, 19:09) *
Zitat (~Radfahrer~ @ 19.02.2015, 18:26) *
Ich habe es auch ein paar mal ohne Alkohol in den Clubs probiert, aber dann war ich halt eher von der Menge an Leuten genervt und bin früh abgehauen.

Wann war das? Noch vor der TF?

Ja, das war in der Zeit, als ich Single war. Also mehr als 7 Jahre zurück.

Zitat (Lotte 2 @ 19.02.2015, 19:09) *
Bist Du seit Deine Trinkpause, oder jetzt mit dem KT allein in einen Club gegangen?

Nein, allein bin ich seitdem nie losgezogen.

Zitat (Lotte 2 @ 19.02.2015, 19:09) *
Wenn nein, warum nicht?

Ich bin dort hin gegangen, um Leute, ja, Frauen, kennen zu lernen. Deshalb sehe ich nicht den Sinn, allein in die Clubs zu gehen, seitdem ich meine Freundin habe. Ich war nur in Begleitung dort.
(Meine Freundin ist zwar auch nicht unnötig eifersüchtig, würde mich aber dann doch fragen, was ich dort alleine gesucht hätte. Sie kennt ja meine Vergangenheit wink.gif )

Zitat (Lotte 2 @ 19.02.2015, 19:09) *
Wenn ja - wie war es? So wie Du es in dem Zitat gesagt hattest? Oder hat sich etwas verändert?

s.o. aber:
Ich war mit Freunden und meiner Freundin jetzt mehrfach seit der TF auf den hiesigen Festen. Ich habe meistens nichts getrunken. Vor allem beim Schützenfest habe ich gar nichts getrunken.
Das sind halt riesige Zelte, mit tausenden von Leuten darin, die spätestens ab Mitternacht genauso stramm sind, wie ich es früher war...
Es war so wie ich es gesagt habe: Ich war irgendwann genervt und dann sind meine Freundin und ich gegangen.

Schöne Grüße
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Kai R.
Beitrag 19.02.2015, 20:52
Beitrag #286


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Zitat (~Radfahrer~ @ 19.02.2015, 18:26) *
Hmmm. welches "allein zu Hause" meinst Du?

Wenn ich raus ging, wollte ich meistens etwas "erleben", was ich mit meiner nüchternen Art wohl ohne Alkohol nicht erleben konnte.
Ich habe es auch ein paar mal ohne Alkohol in den Clubs probiert, aber dann war ich halt eher von der Menge an Leuten genervt und bin früh abgehauen.

Gemeint war: es liest sich so, als wärest Du rausgegangen, um trinken zu können.

Was wäre denn heute, wenn Deine Beziehung zerbricht? Fällt Dir dann auch allein die Decke auf den Kopf? Was passiert, wenn Du dann alleine rausgehst?


--------------------
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Kai

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Lotte 2
Beitrag 20.02.2015, 08:44
Beitrag #287


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Hallo Radfahrer,

Zitat (Kai R. @ 19.02.2015, 20:52) *
Was wäre denn heute, wenn Deine Beziehung zerbricht? Fällt Dir dann auch allein die Decke auf den Kopf? Was passiert, wenn Du dann alleine rausgehst?

Genau das sind immer noch die Fragen, die Du bei der MPU beantworten solltest können. Nur weil Du jetzt wieder eine Freundin hast, deswegen nicht mehr allein ausgehst, ist Dein eigentliches Problem nicht erledigt!


Daher noch mal, jetzt direkter:
Zitat (~Radfahrer~ @ 19.02.2015, 17:45) *
OK, das Trinken aus Langeweile in den Clubs fällt stärker ins Gewicht als es meiner Empfindung entspricht.

So scheint es in der Tat zu sein! Doch von einer tatsächlichen Erkenntnis liest sich noch nicht viel, auch wenn Du es durch Widersprüche aussagst.

Zitat
Auch fühlte ich mich dort nicht alleine, nur weil ich alleine dort hin ging.

Auch wenn Du scheinbar die Menschen meinst, sehe ich den Alkohol als Dein Kumpel an, so dass Du Dich nicht allein fühlst. Das hast Du mit Deinen Sätzen ziemlich deutlich gesagt.

Zitat
Es waren Menschen dort, ich war in Gesellschaft, also konnte ich trinken. Ich wollte nicht alleine trinken, denn die Leute, die alleine zu Hause trinken, das sind für mich die Leute mit dem Trinkproblem gewesen.

Die Gesellschaft gab Dir die Legitimation trinken zu dürfen. Du trinkst nicht zu Hause allein, also hast Du keine Probleme. Merkst Du was?

Zitat
Dabei habe ich getrunken, um lockerer zu werden, um das Gedränge zu ignorieren und um mit Leuten ins Gespräch zu kommen, wenn ich alleine in den Clubs unterwegs war.

Weil Du allein warst, hast Du den Freund Alkohol zur Hilfe geholt, der Dich unterhielt, Dich lockerer machte, mit dem Du Spaß hattest, damit Du das Gedränge ignorieren kannst, dies Dich nicht mehr störte, denn Du warst ja bereits gut unterhalten, und das half dann die Gesprächsrunde durch andere Menschen zu erweitern. Ist es nicht so?


Zitat
Ja, ich bin schüchtern. Ich habe zwar keine Probleme damit, Leute anzusprechen, die mit suchendem Blick an der Kreuzung stehen, um ihnen den Weg zu zeigen, ich kann Leute auch offen ansprechen, aber Abends in den Clubs war das etwas anderes. Da musste ich halt schon etwas getrunken haben, um z.B. Augenkontakt lange erwiedern zu können, selbst wenn ich es war, der ihn gesucht hatte.

Was ist am Tage anders zu Abends? Weil es am Tage nur oberflächliches Dingens ist - wie das Wetter ist heute schön, in xxx-Str geht es da lang....?
Woher kommt Deine Schüchternheit? Was hast diese geprägt, bzw wodurch wird diese bedingt?
Wie sieht es mit Deinem Selbstbewusstsein aus? Wie gut ist es bestückt? Wie sicher ist Dein Auftreten?

Zitat
Zitat (Lotte 2 @ 12.02.2015, 09:02) *
Warum konntest Du nicht entspannt dem Treiben zu sehen,

Das habe ich getan. Entspannt wurde die Situation aber durch den Alkohol.

Warum hast Du den Alkohol zur Entspannung benötigt? Warum geht es nicht ohne? Was verkrampft Dich so?

Zitat
Wer spricht denn mit dem Typen, der alleine am Tresen lehnt und sich die Gegend beguckt? wink.gif

Wenn der Typ ein freundliches Lächeln drauf hat, warum sollte man diesen nicht ansprechen?

Die Aussage impliziert mir: Du hast Dich selbst allein gefühlt, langweilig und uninteressant gefühlt. Um dieses Gefühl verbergen zu können, bzw loslassen zu können hast Du getrunken...... (Ist an meinem Empfinden was dran?)

Zitat
Ich wollte da schon den Anfang machen. Ich wollte mir die Leute aussuchen, mit denen ich ins Gespräch komme.

.......aber nicht nur das. Der Alkohol hat Dich lockerer und frei gemacht, so dass Du aus der passiven Rolle rausgehen konntest, nicht mehr abwarten musstest bis Dich jemand anspricht, sondern er hat Dir den Mut gegeben von Dir aus auf fremde Menschen zuzugehen. Du konntest dann frei wählen, hast Dir die interessanten Leute ausgesucht?

Zitat
Ich rede sonst nicht allzu viel, halte meine Gespräche eher knapp. Alkohol hat mich gesprächiger gemacht. Kurze und knappe Gespräche / Antworten sind nicht so der Brüller, wenn man jemanden kennen lernen möchte.

Das kommt, so meine ich auf den Inhalt der Antworten an.

Ich vermute in diese Antwort ist nicht nur die lockere Zunge die Dir der Alkohol gab, die Aussagekraft, sondern eher die Hemmnis, was Du sagst wenn Du noch nüchtern bist. Angetrunken, spielt das nicht mehr die Rolle. Somit wie ist Dein Selbstvertrauen / Selbstbewusstsein / Selbstwert?


Zitat (~Radfahrer~ @ 19.02.2015, 20:02) *
Ich bin dort hin gegangen, um Leute, ja, Frauen, kennen zu lernen. Deshalb sehe ich nicht den Sinn, allein in die Clubs zu gehen, seitdem ich meine Freundin habe. Ich war nur in Begleitung dort.
(Meine Freundin ist zwar auch nicht unnötig eifersüchtig, würde mich aber dann doch fragen, was ich dort alleine gesucht hätte. Sie kennt ja meine Vergangenheit wink.gif )

Was heißt, sie kennt Deine Vergangenheit?

Heute bist Du wieder in einer Beziehung.
Wie fühlst Du Dich, wenn Du eine Beziehung / Partnerschaft hast? Was gibt Dir Deine Freundin?
Wie hast Du Dich in den Zeiten ohne Freundin gefühlt? Was hat Dir gefehlt?


Zitat
Es war so wie ich es gesagt habe: Ich war irgendwann genervt und dann sind meine Freundin und ich gegangen.

Das hast Du auch schon ähnlich gesagt, über die Versuche allein in Clubs gegangen zu sein. Das kommt bei mir ziemlich negativ und abwertend an.

Was spricht dagegen, wenn man keinen Spaß mehr hat, einfach gehen zu dürfen?
Warum ist es bei Dir im nüchternen Zustand ein nerven, dass Du nicht einfach gehen kannst.
Was nervt Dich nüchtern wirklich? Tatsächlich nur die vielen Menschen? (Die sind zu Beginn ja auch schon da)
Warum nervt Dich das im betrunkenen Zustand nicht?

Liebe Grüße
Lotte


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~Radfahrer~
Beitrag 20.02.2015, 14:20
Beitrag #288


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Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Zitat (Kai R. @ 19.02.2015, 20:52) *
Was wäre denn heute, wenn Deine Beziehung zerbricht? Fällt Dir dann auch allein die Decke auf den Kopf? Was passiert, wenn Du dann alleine rausgehst?

Genau das sind immer noch die Fragen, die Du bei der MPU beantworten solltest können. Nur weil Du jetzt wieder eine Freundin hast, deswegen nicht mehr allein ausgehst, ist Dein eigentliches Problem nicht erledigt!.

Das weiß ich! Die Antwort wird trotzdem rein hypothetisch bleiben, denn ich werde mich in nächster Zeit bestimmt nicht, auch nicht testweise, von meiner Freundin trennen.
Ich denke mal, das haben wir (uns) mit der Entscheidung, gemeinsam ein Haus zu kaufen, klar gemacht.

Ich sehe im Moment keine sinnvolle Antwort, die ich dem GA auf diese Frage geben kann, die mehr als nur auf einer Hypothese beruht.


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
So scheint es in der Tat zu sein! Doch von einer tatsächlichen Erkenntnis liest sich noch nicht viel, auch wenn Du es durch Widersprüche aussagst.

Also eigentlich hatte ich das andersrum gemeint. Das Trinken aus Langeweile fällt zu stark ins Gewicht. Ich sehe das nicht so. Ich kann natürlich auch auf dem Holzweg damit sein, dass ich das nicht so sehe.


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Zitat
Auch fühlte ich mich dort nicht alleine, nur weil ich alleine dort hin ging.

Auch wenn Du scheinbar die Menschen meinst, sehe ich den Alkohol als Dein Kumpel an, so dass Du Dich nicht allein fühlst. Das hast Du mit Deinen Sätzen ziemlich deutlich gesagt.

OK

Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Die Gesellschaft gab Dir die Legitimation trinken zu dürfen. Du trinkst nicht zu Hause allein, also hast Du keine Probleme. Merkst Du was?

So habe ich es gedacht. Dass ich ein Problem habe ist ja offensichtlich...

Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Weil Du allein warst, hast Du den Freund Alkohol zur Hilfe geholt, der Dich unterhielt, Dich lockerer machte, mit dem Du Spaß hattest, damit Du das Gedränge ignorieren kannst, dies Dich nicht mehr störte, denn Du warst ja bereits gut unterhalten, und das half dann die Gesprächsrunde durch andere Menschen zu erweitern. Ist es nicht so?

Mir ist das teilweise zu krass ausgedrückt. Der Alkohol war eine Hilfe, aber ich würde ihn jetzt nicht als Freundeersatz oder Kumpel bezeichnen.
Ich habe ja auch nicht (wesentlich) weniger getrunken, wenn ich mit Freunden dort war.


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Was ist am Tage anders zu Abends? Weil es am Tage nur oberflächliches Dingens ist - wie das Wetter ist heute schön, in xxx-Str geht es da lang....?
Woher kommt Deine Schüchternheit? Was hast diese geprägt, bzw wodurch wird diese bedingt?
Wie sieht es mit Deinem Selbstbewusstsein aus? Wie gut ist es bestückt? Wie sicher ist Dein Auftreten?

Ich halte mein Selbstbewußtsein nicht für sonderlich ausgeprägt. Ich stelle mein Licht gerne unter den Scheffel, suche aber dann trotzdem oft nach Anerkennung für meine "Taten".
Mein Auftreten ist, jedenfalls in Situationen, in denen es darauf ankommt, auch unterirdisch. Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit ist nicht mein Ding.
Und selbst bei Situationen, in denen ich sicher auftreten könnte, z.B. in Bewerbungsgesprächen, die nur noch der Form halber stattfinden, stammel ich rum und schwitze Hemd und Jackett durch.
Genauso geht es mir in Mitarbeitergesprächen. Ich weiß, dass ich in der Firma sehr beliebt bin / weil ich / und / eine gute Arbeit mache, trotzdem sitze ich da immer eingeschüchtert und ängstlich.
Das war auch schon mehrmals Thema in so einem Gespräch. Ich solle selbstbewußter auftreten.

So zieht sich das dann in die Clubs. Tagsüber weiß ich mir zu helfen, kenne meistens die Leute, mit denen ich arbeiten muss und kann gelerntes anwenden.
Abends fällt das irgendwie flach...


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Warum hast Du den Alkohol zur Entspannung benötigt? Warum geht es nicht ohne? Was verkrampft Dich so?

Siehe Deine folgende Antwort. Der nett lächelnde Typ wird auch mal angesprochen. Wenn ich da eingeengt, angerempelt und verkrampft stand, fiel mir auch das Lächeln nicht so leicht.
Ein freundliches Gesicht hilft da schon eher.


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Zitat
Wer spricht denn mit dem Typen, der alleine am Tresen lehnt und sich die Gegend beguckt? wink.gif

Wenn der Typ ein freundliches Lächeln drauf hat, warum sollte man diesen nicht ansprechen?

Deshalb der Smiley. Ja, ich wurde auch angesprochen. Manche Frauen schrecken halt auch vor nichts zurück...


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Die Aussage impliziert mir: Du hast Dich selbst allein gefühlt, langweilig und uninteressant gefühlt. Um dieses Gefühl verbergen zu können, bzw loslassen zu können hast Du getrunken...... (Ist an meinem Empfinden was dran?)

Abgesehen vom alleine gefühlt, ja. Ich kann diesen Zusammenhang zwischen alleine sein, alleine fühlen und alleine irgendwo hin gehen nicht sehen.


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Zitat
Ich wollte da schon den Anfang machen. Ich wollte mir die Leute aussuchen, mit denen ich ins Gespräch komme.

.......aber nicht nur das. Der Alkohol hat Dich lockerer und frei gemacht, so dass Du aus der passiven Rolle rausgehen konntest, nicht mehr abwarten musstest bis Dich jemand anspricht, sondern er hat Dir den Mut gegeben von Dir aus auf fremde Menschen zuzugehen. Du konntest dann frei wählen, hast Dir die interessanten Leute ausgesucht?

Ja. So empfand ich es.


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Das kommt, so meine ich auf den Inhalt der Antworten an.

wink.gif


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Was heißt, sie kennt Deine Vergangenheit?

Sie weiß, dass ich in die Clubs gegangen bin, um Leute, aber hauptsächlich Frauen, kennen zu lernen. Und dass das auch öfter mal geklappt hat.
Eine kam sogar aus ihrerm früheren Heimatort und sie kannten sich... Das war vielleicht ein großes Hallo...


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Heute bist Du wieder in einer Beziehung.
Wie fühlst Du Dich, wenn Du eine Beziehung / Partnerschaft hast? Was gibt Dir Deine Freundin?
Wie hast Du Dich in den Zeiten ohne Freundin gefühlt? Was hat Dir gefehlt?

Eine Beziehung gibt mir das Gefühl von Verantwortung, wenn man sich gegenseitig um die alltäglichen Sachen und Sorgen kümmert. Man will es gut machen, damit man dem anderen eine Hilfe ist.
Was meinem Selbstbewußtsein wiederum ganz gut tut, glaube ich.
Wenn ich alleine war, hatte ich nur die Verantwortung für mich selbst. Ich konnte tun und lassen was ich wollte. Ich fand das nicht schlimm, aber worin das endet, sieht man ja.

Anscheinend brauche ich also eine "Aufgabe".


Zitat (Lotte 2 @ 20.02.2015, 08:44) *
Zitat
Es war so wie ich es gesagt habe: Ich war irgendwann genervt und dann sind meine Freundin und ich gegangen.

Das hast Du auch schon ähnlich gesagt, über die Versuche allein in Clubs gegangen zu sein. Das kommt bei mir ziemlich negativ und abwertend an.

Was spricht dagegen, wenn man keinen Spaß mehr hat, einfach gehen zu dürfen?
Warum ist es bei Dir im nüchternen Zustand ein nerven, dass Du nicht einfach gehen kannst.
Was nervt Dich nüchtern wirklich? Tatsächlich nur die vielen Menschen? (Die sind zu Beginn ja auch schon da)
Warum nervt Dich das im betrunkenen Zustand nicht?

Es spricht gar nichts dagegen. Es spricht sogar einiges dafür. Zum Beispiel, dass man am nächsten Tag ausgeschlafener ist, weniger Geld ausgegeben hat.
Was mich heute vielleicht eher nervt, ist, dass ich einen Spiegel vorgehalten bekomme. Immerhin war ich auch oft einer derjenigen, die da stark alkoholisiert durchs Zelt getaumelt sind.
Es ist aber auch merkbar, wenn bei solchen Großveranstaltungen die Stimmung von bierselig auf volltrunken "kippt".

Als "Teil der Masse" hat es mich nicht genervt, wenn gerempelt und geschubst wurde. Betrunkene brauchen einfach mehr Platz als die meisten nüchternen Besucher wink.gif

Es soll auch gar nicht so negativ klingen. Meine Freundin hat früher eher zum Gehen gedrängt, ist aber meistens aus Gefälligkeit geblieben. Jetzt bin eher ich es, der gehen möchte und sie findet es gut.


Schöne Grüße
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Lotte 2
Beitrag 22.02.2015, 10:35
Beitrag #289


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Hallo Radfahrer,

Zitat (~Radfahrer~ @ 20.02.2015, 14:20) *
Ich halte mein Selbstbewußtsein nicht für sonderlich ausgeprägt. Ich stelle mein Licht gerne unter den Scheffel, suche aber dann trotzdem oft nach Anerkennung für meine "Taten".
Mein Auftreten ist, jedenfalls in Situationen, in denen es darauf ankommt, auch unterirdisch. Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit ist nicht mein Ding.
Und selbst bei Situationen, in denen ich sicher auftreten könnte, z.B. in Bewerbungsgesprächen, die nur noch der Form halber stattfinden, stammel ich rum und schwitze Hemd und Jackett durch.
Genauso geht es mir in Mitarbeitergesprächen. Ich weiß, dass ich in der Firma sehr beliebt bin / weil ich / und / eine gute Arbeit mache, trotzdem sitze ich da immer eingeschüchtert und ängstlich.
Das war auch schon mehrmals Thema in so einem Gespräch. Ich solle selbstbewußter auftreten.

So zieht sich das dann in die Clubs. Tagsüber weiß ich mir zu helfen, kenne meistens die Leute, mit denen ich arbeiten muss und kann gelerntes anwenden.
Abends fällt das irgendwie flach...

na wer sagts denn, so haben wir scheinbar Dein Motiv gefunden.

Hier solltest Du weiter machen. Woher kommt es, dass es Dir an Selbstbewusstsein mangelt und wie kannst Du es ändern, dass für die Zukunft das Selbstbewusstsein gegeben ist. Dann wirst Du auch alleine in einen Club gehen können, nicht doof rumstehen, sondern lächelnd dem Treiben zu sehen können, mit anderen Leuten sprechen können, ohne die Krücke Alkohol zu gebrauchen.

Gab es in Deinem Leben vielleicht Bereiche, wo Du unterdrückt wurdest, Dich nicht frei entfalten konntest, so dass Dein Selbstbewusstsein schwach entwickelt wurde? Hast Du Anerkennung für Dich Deine Person, oder auch Deinen Leistungen bekommen?

Oder war es das Gegenteil? Du wurdest in Watte gepackt, alles wurde von Dir fern gehalten, so dass es Dir nicht möglich war, selbstbewusst Dich für etwas einsetzten zu können?


Liebe Grüße
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Beitrag 24.02.2015, 11:54
Beitrag #290


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Ja, meine Mutter hat vieles von mir fern gehalten. Ich komme noch aus der Generation, in der mein Vater der Alleinverdiener war, während meine Mutter dann den ganzen Tag zu Hause geblieben ist und sich um mich gekümmert hat.
Als Einzelkind hatte sie dann viel Zeit für mich. Erst als ich 14 war, ging sie wieder halbtags arbeiten. Ich habe auch ziemlich lange bei meinen Eltern gewohnt.
Mein Vater ist eher so der Mensch, der kaum Gefühle zeigt. Ich habe ihn einmal bitterlich weinen sehen, meine Mutter hat versucht ihn zu trösten. Ich war höchstens 8. Ich bekam Angst und fing auch an zu weinen und wollte wissen, warum er weinte. Ich weiß es bis heute nicht, weil nie wieder darüber gesprochen wurde.
Meistens hatte ich das Gefühl, er hält nicht viel von mir und ich bin eher ein (krass gesagt) notwendiges Übel, damit meine Mutter glücklich ist. Seine "Erziehungsmethode" war auch eher mal ein Arsch voll oder eine Kopfnuss statt des Gesprächs.

Ansonsten habe ich mit Fußball einen Mannschaftssport betrieben. Ich war mMn immer ein guter Torwart, habe dafür aber selten die Anerkennung der Trainer bekommen. "Früher" war ein Torwart halt immer nur für viele der letzte Depp, der an den Gegentoren Schuld war. Auch hier war mein Vater wenig angetan. Er interessiert sich gar nicht für Fußball, war aber immer einer der "Deppen", der die Kinder an den Wochenenden zu den Auswärtsspielen in der Stadt rumkutschieren musste, während sich Eltern anderen Mitspieler nie auf den Sportplätzen blicken ließen. Das trug nicht zur guten Stimmung zwischen uns bei...

Mein Vater ist elektronsich sehr interessiert, er hat es sich autodidaktisch beigebracht, wie man Fernseher, Radios, Funkgeräte etc. reparieren kann. Und auch an seiner Modelleisenbahn hatte er viel Spaß.
Ich zeigte auch Interesse an diesen Sachen (im Endeffekt würde ich sagen, dass ich eine elektrotechnische Ausbildung mehr gemacht habe, um ihm zu gefallen, als dass es eigenes Interesse war),
doch als Kind ist man halt noch etwas grobmotorisch. So klappte es mit dem Löten und auch dem technischen Verständnis halt nicht immer und einmal ist mir eine H0-Lok, die ich zu Weihnachten bekam, von der Eisenbahnplatte gefallen...

Ich entwickelte mich eher zum Nerd. Mit 14 bekam ich meinen ersten Computer und habe viel Zeit davor verbracht. Ich pendelte also zwischen Schule, Computer und Fußballplatz, während andere schon längst angefangen hatten, sich mit Mädchen zu beschäftigen. Es ist nicht so, dass ich mich nicht dafür interessiert hätte, aber ich bekam keinen Zugang. Meine erste Freundin hatte ich erst mit fast 19. Es hielt nicht lange. In dem Alter ist das ja eigentlich normal, trotzdem hatte ich immer das Gefühl, ich hatte alles falsch gemacht.

Schöne Grüße
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Beitrag 24.02.2015, 12:47
Beitrag #291


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Edit:
Mein Vater ist z.B. auch eine von 2 Personen, denen ich bewußt nichts von meinem Führerscheinentzug erzählt habe.
Die andere Person ist der Vater meiner Freundin. Eigentlich sollte es auch die Mutter nicht wissen, aber meine Freundin konnte nicht an sich halten. Die sollten es aber auch nur nicht wissen, weil ich auf Sprüche wie: Schade um das schöne Geld! keine Lust hatte.

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Lotte 2
Beitrag 24.02.2015, 13:23
Beitrag #292


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Hallo Radfahrer,

super! Dem Motiv sind wir deutlich näher gekommen. Ist es schon fertig?
Magst Du noch mal über den Punkt, den sowohl @Kai als auch ich ansprachen - bezüglich Alleinsein - aus diesem Zusammenhang, den Du in den letzten beiden Posts geschildert hast, nachdenken? Inwieweit könnten wir doch richtig liegen, dass dies eine Rolle in Deinem Leben spielt?


Kannst Du es nun im Anschluss alles selbst verknüpfen, in dem Du die Frage 12 aus dem FB der inneren (äußeren) Motive versuchst in sich schlüssig und erklärend zu beantworten?


Liebe Grüße
Lotte


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Beitrag 25.02.2015, 12:26
Beitrag #293


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Zitat (Lotte 2 @ 24.02.2015, 13:23) *
super!

Danke smile.gif

Ich habe jetzt einen Tag darüber gegrübelt, aber ich komem nicht dahinter:

Zitat (Lotte 2 @ 24.02.2015, 13:23) *
Dem Motiv sind wir deutlich näher gekommen. Ist es schon fertig?

Was meinst du damit, ob es fertig ist?

Zitat (Lotte 2 @ 24.02.2015, 13:23) *
Magst Du noch mal über den Punkt, den sowohl @Kai als auch ich ansprachen - bezüglich Alleinsein - aus diesem Zusammenhang, den Du in den letzten beiden Posts geschildert hast, nachdenken? Inwieweit könnten wir doch richtig liegen, dass dies eine Rolle in Deinem Leben spielt?

Ich werde wohl einen Schubs in die richtige Richtung brauchen. Ich erkenne keinen Zusammenhang zwischen meiner Unsicherheit und einem Problem mit dem Alleinsein.
Logisch wäre für mich, wenn ich durch meine Unsicherheit gerade das Alleinsein suchen würde.

hmmm...

Anscheinend wollte ich wohl doch nicht allein sein... Und damit ich nicht alleine sein musste, ging ich raus um Leute kennen zu lernen. Meine Unsicherheit habe ich dann mit Alkohol "besiegt".
Ich weiß gerade nicht, was (für meine Person) besser ist: der Versuch Einsamkeit wegzutrinken oder Unsicherheit.
Wie gesagt, für mich waren die "Alleintrinker" die Leute mit dem Problem... Besser bin ich allerdings auch nicht...

Schöne Grüße
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Lotte 2
Beitrag 25.02.2015, 14:08
Beitrag #294


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Hallo Radfahrer,

sorry, ich scheine Dich irritiert zu haben.

Lass das mit dem Alleinsein mal weg, bei der Antwort zur Frage 12.

Liebe Grüße
Lotte


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Kai R.
Beitrag 26.02.2015, 11:02
Beitrag #295


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Hallo Radfahrer,

sind "alleine sein" und "rausgehen und trinken" wirklich zwei verschiedene Seiten für Dich? Du schreibst doch selbst, dass Dich die Unzufriedenheit raus getrieben hat und weil Du nicht zu Hause trinken wolltest. Ehrlich: hättest Du alleine und in Frieden mit Dir selbst zu Hause bleiben können? Problem: draußen alleine war auch ein Gefühl der Unsicherheit und des Nicht-Wohl-Befindens. Und da half dann der Alkohol.





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Grüße

Kai

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Lotte 2
Beitrag 26.02.2015, 11:12
Beitrag #296


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Hallo Kai und Radfahrer,

ich sehe es nach wie vor schon auch so wie Du Kai.
Ich dachte vielleicht kommt unsere Radfahrer leichter damit klar, wenn er das Hauptproblem des mangelnden Selbstbewusstsein mit der damit verbundenen Unsicherheit klar und deutlich als Motiv definieren kann, und danach dann das Allein sein angesehen wird und die Motive dann noch deutlicher beleuchtet werden.

Liebe Grüße
Lotte




Lieber Kai

lach was schnüffelst Du heute im VP rum - hast Du frei und Langeweile?
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag flowers.gif
Und wie ist es - stimmt meine Theorie / Praxis - je älter man wird, desto jünger wird man?

Herzliche Grüße
Lotte


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Beitrag 26.02.2015, 15:33
Beitrag #297


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Hallo Kai, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Zitat (Kai R. @ 26.02.2015, 11:02) *
Ehrlich: hättest Du alleine und in Frieden mit Dir selbst zu Hause bleiben können? Problem: draußen alleine war auch ein Gefühl der Unsicherheit und des Nicht-Wohl-Befindens. Und da half dann der Alkohol.

Ich bin nicht raus gegangen, weil ich unbedingt trinken wollte.
Man könnte dann eher sagen, dass ich unbedingt trinken wollte, weil ich (alleine) drau0en war. Ja, da half der Alkohol über die Unsicherheit hinweg.
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Kai R.
Beitrag 26.02.2015, 15:48
Beitrag #298


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die innere Unsicherheit und das fehlende Selbstvertrauen sind doch das Grundproblem. Du konntest nicht alleine drinnen sein .... Du konntest nicht alleine draußen sein. "Draußen" hattest Du Deinen treuen Freund, der Dir auch geholfen hat, auf andere Menschen zuzugehen.


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Kai

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~Radfahrer~
Beitrag 26.02.2015, 16:04
Beitrag #299


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Ja, das ist wohl mein Motiv, die Unsicherheit und mangelndes Selbstbewußtsein, das habe ich ja inzwischen mit eurer Hilfe rausgefunden und begriffen.

OK, ich konnte nicht alleine drinnen sein. Das hat aber so nichts mit dem Alkohol zu tun. Meiner Meinung nach. Oder sehe ich das noch falsch?

Muss ich den Alkohol unbedingt als "Freund" ansehen? Eine Hilfe, ja, auf jeden Fall, aber wirklich Harvey?
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Kai R.
Beitrag 26.02.2015, 17:34
Beitrag #300


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Zitat (~Radfahrer~ @ 26.02.2015, 16:04) *
OK, ich konnte nicht alleine drinnen sein. Das hat aber so nichts mit dem Alkohol zu tun. Meiner Meinung nach. Oder sehe ich das noch falsch?

das hat Dich rausgetrieben. Alleine draußen konntest Du aber auch nicht sein ......


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