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> Fahrradfahrt mit BAK von 1,81 mg/g
Mr.T
Beitrag 07.01.2009, 14:39
Beitrag #501


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Zitat (Kai R. @ 06.01.2009, 15:51) *
Und nach Absolvierung (nüchtern anwesend sein genügt)
Pünktlichkeit wird auch gefordert und die Hausaufgaben sollte man auch immer machen.


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Gruß Mr.T

Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen.
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krautsalat
Beitrag 09.01.2009, 22:27
Beitrag #502


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Die Behörde hat dem Gutachten zugestimmt. Ihr hattet daran bestimmt auch nicht gezweifelt aber ich wollte mich nicht zu früh freuen. Dann bleibt mir nun nur noch mir einen geeigneten Kurs zu suchen und diesen erfolgreich in der gegebenen Frist zu absolvieren.
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krautsalat
Beitrag 13.01.2009, 01:06
Beitrag #503


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Hat jemand Erfahrung mit einem solchen Kurs? Was erwartet mich da? Ist das eher wie Schule oder eher wie eine SHG? Kann ich da auch kontroverse Ideen diskutieren oder gefährde ich damit das Bestehen des Kurses?
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corneliusrufus
Beitrag 14.01.2009, 01:10
Beitrag #504


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Je nach Schule oder SHG könnte ich nun sagen dass oder das. Es ist eine Form von Wissensvermittlung per Vortrag und Gruppenarbeit, bei der jeder seine Erlebnisse und Gedanken einbringt.

Du kannst nicht durchfallen, es sei denn, Du machst keine Hausaufgaben oder erscheinst nicht. Du kannst von daher kontrovers diskutieren. Überlege Dir, ob Du es "aus Spaß an der Freude des Diskutierens" tust oder ob es Dir konkret bei Deiner weiteren Fortsetzung im Leben hilft. Ich würde mich auf letzteres beschränken. Das erstere kannst Du ja unter vier Augen fragen, ob der Referent eine gute Antwort dazu hat.

Liebe Greet-Ings Cornelius


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Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet.
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krautsalat
Beitrag 17.02.2009, 19:54
Beitrag #505


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Hallo,

Ich habe letzte Woche die Teilnahmebescheinigung für den Kurs bei der Fsst abgegeben. Bekomme ich jetzt noch Post oder krieg ich keine schriftliche Bestätigung mehr darüber, dass das Verwaltungsverfahren eingestellt wurde? Und dann möchte ich auch gleich noch fragen, wann meine Akte wieder sauber ist. Ist es richtig, dass die Fahrt 10 Jahre nach Rechtskraft des Urteils getilgt ist? Was hat es mit der Überliegefrist auf sich? Wozu ist die da?

Die Punkte werden schon in 2 Jahren gelöscht, oder? Muss ich die Löschung beantragen oder passiert das automatisch?
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Gast_klaus62_*
Beitrag 17.02.2009, 23:46
Beitrag #506





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Zitat (krautsalat @ 17.02.2009, 19:54) *
Die Punkte werden schon in 2 Jahren gelöscht, oder? ?


§ 29 STVG
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Mr.T
Beitrag 18.02.2009, 09:29
Beitrag #507


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Zitat (krautsalat @ 17.02.2009, 19:54) *
Ist es richtig, dass die Fahrt 10 Jahre nach Rechtskraft des Urteils getilgt ist?
Nein, die Frist beginnt mit Verkündung (Datum) des Urteils.

Zitat (krautsalat @ 17.02.2009, 19:54) *
Was hat es mit der Überliegefrist auf sich? Wozu ist die da?
Nach den 10 Jahren wird der Eintrag nicht gelöscht, sondern kommt in eine Zwischenablage (Überliegefrist). Wird jetzt innerhalb der Überliegefrist eine Straftat eingetragen, die innerhalb der Tilgungsfrist begangen wurde, wird die Eintragung (Trunkenheitsfahrt) aus der Zwischeablage geholt und wieder ins Register aufgenommen.

Zitat (krautsalat @ 17.02.2009, 19:54) *
Die Punkte werden schon in 2 Jahren gelöscht, oder?
Nein, erst nach 10 Jahren.

Zitat (krautsalat @ 17.02.2009, 19:54) *
Muss ich die Löschung beantragen
Nein.

Zitat (krautsalat @ 17.02.2009, 19:54) *
oder passiert das automatisch?
Ja.


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Gruß Mr.T

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krautsalat
Beitrag 10.05.2010, 08:32
Beitrag #508


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Hi,

ich hab mal eine vielleicht etwas "pikante" Frage. Ich weiß auch nicht ob sie in meinem alten Thema richtig aufgehoben ist. Und zwar interessiert mich, ob an Himmelfahrt bei alkoholisierten Herren auf dem Rad mit Kulanz von Seiten der Polizei zu rechnen ist. Vor allem, wenn man sich bei der AAK zwischen 0,3 und 1,6 Promille, wahrscheinlich so um die 1 Promille, bewegt. Wie heftig müssen Ausfallerscheinungen an solch einem Ausnahmetag sein um zu einer Anzeige zu führen oder ist der Tag für die Polizei kein Ausnahmetag oder wird dann sogar veschärft auf betrunkene Radfahrer geachtet?
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Optimist
Beitrag 10.05.2010, 08:43
Beitrag #509


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das wäre eine Antwort für Nachteule. Ich denke aber dass eher verschärft kontrolliert wird.

Gruß wavey.gif Optimist


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ganz liebe Grüße ... Optimist

Überholen Sie ruhig .. wir schneiden Sie wieder raus ! Liebe Grüße Deine Feuerwehr.
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Kai R.
Beitrag 10.05.2010, 10:37
Beitrag #510


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Zitat (Optimist @ 10.05.2010, 09:43) *
das wäre eine Antwort für Nachteule. Ich denke aber dass eher verschärft kontrolliert wird.

ich denke, so lange alles unauffällig bleibt wird die police.gif nicht unbedingt als Spaßbremse auftreten. Bei offensichtlichen Schlangenlinien oder gar Unfällen müssen sie einschreiten, das ist klar.

Grüße

Kai


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Grüße

Kai

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nachteule
Beitrag 10.05.2010, 12:49
Beitrag #511


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Hallo, Krautsalat, hallo, Optimist,

sollte ich im Rahmen der Streifentätigkeit in meinem Bereich einen Radfahrer mit 0,3 Promille oder mehr antreffen, würde ich dies als Ausfallerscheinung werten (Radfahrer haben nun mal auf der Autobahn nichts zu suchen rolleyes.gif ).

Im Ernst:

Bei Alkoholdelikten werden die meisten Kollegen vermutlich auch am Vatertag keine Kulanz zeigen, denn dazu ist das Thema viel zu heikel.

Liegen eindeutige Ausfallerscheinungen vor, und der Polizeibeamte hat durch einen Atemalkoholtest festgestellt, dass z. B. eine AAK von 1 Promille vorliegt, kann er gar nicht anders, als die Blutentnahme durchzuführen und die Anzeige zu schreiben.

Macht er dies nicht, und irgendeiner aus der Gruppe um den Alkoholsünder plaudert dies am nächsten Tag aus, ist der Beamte unter Umständen dran.

Viele Grüße,

Nachteule


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi
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krautsalat
Beitrag 10.05.2010, 14:14
Beitrag #512


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Und wie wahrscheinlich ist eine Atemalkoholkontrolle, wenn nicht gerade ein Unfall oder eine konkrete Gefährdung vorliegt? Ich hab ja nicht vor mich abzuschießen und sämtliche Verkehrsregeln zu missachten aber Angst, dass mir Kleinigkeiten als Ausfallerscheinungen ausgelegt werden. Wobei ich glaube, dass die Beamten bei leichten Ausfallerscheinungen eher mal weggucken und auf eine Kontrolle verzichten oder es bei dem Hinweis das Fahrrad doch besser zu schieben belassen.

Auf Grund meiner Vorgeschichte habe ich jedoch Hemmungen mich allein auf meinen Glauben zu verlassen und deshalb um Einschätzungen anderer User gebeten, da hier ja auch Polizisten zugegen sind.
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Mr.T
Beitrag 10.05.2010, 14:16
Beitrag #513


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@nachteule ist cop.gif


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krautsalat
Beitrag 10.05.2010, 14:22
Beitrag #514


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Das weiß ich ja und ist auch aus seiner Antwort herauszulesen. Vielleicht ist er aber nicht der einzige Polizist hier.
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krautsalat
Beitrag 20.07.2011, 00:20
Beitrag #515


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Hi,

ich meld' mich mal wieder in eigener Sache. Ich trinke nach wie vor Alkohol und frage mich zur Zeit, was es mit der bewusstseinsverändernden Wirkung auf sich hat. Es werden ja Hemmungen abgebaut. Die Sozialisation geht einem verloren, auch das was dabei vielleicht schief gelaufen ist. Kann es sein, dass man unter Einfluss der Droge sich viel näher ist als ohne sie? Kann es sein, dass ich Alkohol genieße, weil ich mich dann von den Zwängen befreien kann die mir auferlegt sind? Ich fühle mich betrunken mir selbst näher als sonst!
Dies ist kein Hilfeschrei! Es geht mir ganz gut, so gut wie es jemandem in meiner Situation überhaupt gehen kann, aber wie gesagt frage ich mich gewisse Dinge und ich bin immer noch auf der Suche nach mir. Ich glaube langsam, dass ich nicht mehr herausfinden werde, was ich hier überhaupt soll (nicht im Forum. sondern in der Welt). Was ist so schlimm daran auf bestimmte Stoffe zurückzugreifen um sich sein Dasein zu versüßen, wenn man erkältet oder anderweitig erkrankt ist nimmt man ja auch Stoffe ein um sich wohler zu fühlen und vielleicht wieder gesund zu werden.
Genuss ist auch so ein Ausdruck. Auf keinen Fall ist das eine Mengendefinition. Genuss hängt von der Wirkung ab. Genuss ist, wenn man sich wohl fühlt. Insofern kann ich sagen, dass ich aus Genussgründen trinke. Genuss als einzig zulässiges Trinkmotiv, so ein Schwachsinn (zumindestens im MPU-Kontext).
Tschuldigung, ich brauche nur mal wieder etwas Aufmerksamkeit. Irgendwie komme ich nicht mit mir klar und ich kann besser nachdenken, wenn ich schreibe und am besten funktioniert es, wenn ich das Gefühl habe, dass es auch von anderen gelesen wird. Vielleicht wollte ich mir auch nur 'mal ein bisschen Luft machen. Egal, ich schick das jetzt mal ab, nicht böse sein, wenn ich auf etwaige Antworten nicht reagiere.
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Kai R.
Beitrag 20.07.2011, 07:47
Beitrag #516


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Hallo Krautsalat,

was machst Du für Sachen? Wenn das kein Hilferuf war, was war es denn dann?

Natürlich kannst Du Dich hier aussprechen. Aber es hört sich so an, als wäre da etwas mehr dahinter. Auf jeden Fall solltest Du davor nicht in den Alkohol flüchten. Gehe den umgekehrten Weg und schalte auf Abstinenz. Dann kannst Du Deine Probleme mit klarem Kopf lösen. Wenn Du es nicht alleine schaffst, such Dir Hilfe. Du weißt doch, wo Du nachfragen musst. Wenn Du mit dem Alk weiter so umgehst, dann werden sich Deine Probleme verstärken.

Viele Grüße

Kai


--------------------
Grüße

Kai

--- sorry, keine Privatkonsultationen per PN ---
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Lance_Ulrich
Beitrag 20.07.2011, 13:52
Beitrag #517


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Das war doch n schöner Beitrag dazu warum sowas "Suchtmittel" genannt wird.
Finde Treffender kann man das nicht erklären.
Das was man beim Konsum halt aus den Augen verliert ist das es einem ohne den Stoff noch viel viel besser gehen kann!
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Gast_klaus62_*
Beitrag 20.07.2011, 17:07
Beitrag #518





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Zitat (Lance_Ulrich @ 20.07.2011, 14:52) *
Das war doch n schöner Beitrag dazu warum sowas "Suchtmittel" genannt wird.


da mir @krautsalat ans Herz gewachsen ist möchte ich gerne deinen Beitrag bearbeiten.

ich hoffe, du bist mir nicht böse deswegen wavey.gif

Zitat (Lance_Ulrich @ 20.07.2011, 14:52) *
Das war doch n schöner trauriger Beitrag dazu warum sowas "Suchtmittel" genannt wird.


sad.gif
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Jack Daniels
Beitrag 20.07.2011, 19:26
Beitrag #519


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Zitat (krautsalat @ 20.07.2011, 01:20) *
Dies ist kein Hilfeschrei!


think.gif think.gif think.gif think.gif

Zitat
Was ist so schlimm daran auf bestimmte Stoffe zurückzugreifen um sich sein Dasein zu versüßen, wenn man erkältet oder anderweitig erkrankt ist nimmt man ja auch Stoffe ein um sich wohler zu fühlen und vielleicht wieder gesund zu werden.

Der gar nicht mal so kleine Unterschied ist das man der Einnahme von Medikamenten Gesund wird,oder im schlechtesten Fall sich die Krankheit nicht weiter verschlimmert.
Alk & sonstige Drogen "helfen" zwar kurzfristig aber lässt die Wirkung nach ist man so weit wie zuvor. Im Grunde ist Alk ein Betrüger,er verspricht dir die Lösung aller Probleme und haut dich dabei noch voll rein in die Gülle.

Alk ist zwar grundsätzlich ein gutes Lösungs-& Konservierungsmittel. Nur bei menschlichen Problemen veragt es als Lösungsmittel komplett,allerdings konserviert Alk Probleme nicht nur sondern lässt sie wachsen wie es der beste Dünger nicht könnte.

Zitat
Genuss hängt von der Wirkung ab. Genuss ist, wenn man sich wohl fühlt. Insofern kann ich sagen, dass ich aus Genussgründen trinke.

Geniesser bestimmter alkoholischer Getränke dürften selten die Wirkung des Alks spüren. Aber diejenigen die es auf die Wirkung des Alks abgesehen haben geniessen selten,zumindest nicht den sensorischen Reiz den Getränks sondern geniessen es vielleicht das sich die Welt in Watte packt. Der Grenzbereich zwischen den unterschiedlichen Genussformen ist zugegebenermassen fliessend und kann sich als schmal und tückisch zeigen. Was aber nicht verwundert das Alk ein heimtückisches Zeug ist.

Zitat
...nicht böse sein, wenn ich auf etwaige Antworten nicht reagiere.


Wenn du über das Geschriebene nachdenkst wäre zumindest ich dir nicht böse. wavey.gif
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mir
Beitrag 20.07.2011, 20:33
Beitrag #520


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Zitat (krautsalat @ 20.07.2011, 01:20) *
Was ist so schlimm daran auf bestimmte Stoffe zurückzugreifen um sich sein Dasein zu versüßen

Gar nichts, wenn sie das tun. Bei manchen Menschen klappt das auch bei Alkohol, bei anderen klappt das überhaupt nicht, und es gibt furchtbare Abstürze. Zu welcher Gruppe zählst Du Dich?


--------------------
redonner sa grandeur à l'europe!
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insekt
Beitrag 20.07.2011, 23:09
Beitrag #521


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Hallo Krautsalat,
schön mal wieder etwas von Dir zu lesen. Wie Dir Kai R.bereits vorschlug,möchte ich dir dieses
Wort --Abstinenz--auch ans Herz legen. Das Leben ist zu kurz und zu schön,um es sich mit Alk
zu versauen. Versuchs doch einfach mal mit einem zwanglosen Gespräch in einer Beratungsstelle.
Da sind furchtbar nette Menschen,welche gern helfen.
Alk ist ein ganz schlechter Freund und bietet sich als Krücke an. Der Freund taugt nichts.Er ist
hinterlistig und gemein. Es gibt wahrlich bessere Freunde.
Versuchs mal trocken und Du wirst viele neue Seiten im Leben erleben.

Good luck wavey.gif


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Ich mag dieses Forum ! MfG insekt !
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Gast_Tanna_*
Beitrag 20.07.2011, 23:26
Beitrag #522





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Hallo krautsalat,

auch wenn ich mit dir sonst noch nicht zu tun hatte, frage ich dich einmal ganz direkt etwas sehr Persönliches: Von welchen Zwängen befreist du dich, wenn du "Alkohol genießt"?
Zitat (krautsalat @ 20.07.2011, 01:20) *
Kann es sein, dass man unter Einfluss der Droge sich viel näher ist als ohne sie? Kann es sein, dass ich Alkohol genieße, weil ich mich dann von den Zwängen befreien kann die mir auferlegt sind? Ich fühle mich betrunken mir selbst näher als sonst!
Was verhindert denn, dass du ohne Alkohol dir nicht so nahe kommen kannst?


Wie gut geht es dir, wenn du dies schreibst
Zitat
(...) Es geht mir ganz gut, so gut wie es jemandem in meiner Situation überhaupt gehen kann (...)
Wie gut ist "ganz gut"?

Vor allem, wenn du später dies hier schreibst
Zitat
Tschuldigung, ich brauche nur mal wieder etwas Aufmerksamkeit. Irgendwie komme ich nicht mit mir klar (...)


Sei herzlich gegrüßt,
Tanna
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toni montana
Beitrag 21.07.2011, 07:33
Beitrag #523


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Zitat (krautsalat @ 20.07.2011, 01:20) *
Was ist so schlimm daran auf bestimmte Stoffe zurückzugreifen um sich sein Dasein zu versüßen, wenn man erkältet oder anderweitig erkrankt ist nimmt man ja auch Stoffe ein um sich wohler zu fühlen und vielleicht wieder gesund zu werden.

ranting.gif

Ist das Besaufen für Dich das gleiche wie Medizin nehmen??? Leidest Du so sehr unter Deinem jetzigen Dasein, dass Du es nur noch besoffen ertragen kannst??

Ich habe Dich hier als einen intelligenten Menschen kennengelernt - nur bei solchen Postings muss doch auch Dir klar werden, dass es langsam an der Zeit ist, Dich mal einem professionellen Helfer anzuvertrauen.


--------------------
Schöne Grüße,

Toni
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Thomaygo
Beitrag 21.07.2011, 07:55
Beitrag #524


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Zitat (krautsalat @ 20.07.2011, 01:20) *
Tschuldigung, ich brauche nur mal wieder etwas Aufmerksamkeit.


Warum schreibst Du das nicht einfach nüchtern?

Was brennt Dir denn aktuell ( mit 0,0 Promille) auf der Seele??


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Zitat (Netiquette)
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krautsalat
Beitrag 21.07.2011, 23:03
Beitrag #525


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Es sollte wirklich nicht als Hilferuf verstanden werden. Aber es war natürlich dumm von mir das so zu schreiben, weil man in der Regel davon ausgehen muss, dass es sich um einen Hilfeschrei handelt, wenn jemand betont es sei keiner. Es handelte sich bei meinem Beitrag eher um das, was ich am Ende beschrieb. Ich musste mal etwas Luft ablassen. Vielleicht hätte es auch geholfen, wenn ich irgendwo gegen getreten hätte oder in den Wald gegangen wäre um mal zu schreien. Mit dem Schreien hab' ich's aber nicht so und wenn ich irgendwo gegen trete verletze ich mich bloß selbst.

Es hat mir gut getan und so betrunken war ich nun auch nicht! Ich trinke ja auch nicht um mich abzuschießen. Aber wie gesagt fiel mir auf, dass ich, wenn ich etwas getrunken habe, gedanklich nicht so blockiert bin. Ich weiß nicht genau ob ich es "mich verlieren" oder "mich finden" nennen soll. Es fällt mir schwer ein Ziel für mein Leben zu definieren und ich fühle mich in ein Korsett aus falschen Entscheidungen gezwängt. Das Gefühl mich grundsätzlich falsch zu entscheiden macht es mir schwer mich überhaupt noch für etwas zu entscheiden. Ich glaube ich denke generell zu viel über alles nach ohne zu Ergebnissen zu kommen.
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Gast_Tanna_*
Beitrag 21.07.2011, 23:33
Beitrag #526





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Hallo Krautsalat,

beschreibe doch einmal dieses Gefühl ausführlicher:
Zitat (krautsalat @ 22.07.2011, 00:03) *
Es fällt mir schwer ein Ziel für mein Leben zu definieren und ich fühle mich in ein Korsett aus falschen Entscheidungen gezwängt.
Welche falschen Entscheidungen meinst du? Welche, die du schon getroffen hast? Oder welche, die eventuell treffen wirst?

Zitat
Das Gefühl mich grundsätzlich falsch zu entscheiden macht es mir schwer mich überhaupt noch für etwas zu entscheiden.
Woher kommt dies Gefühl? Hast du schon einmal eine total schlechte Entscheidung getroffen und willst dich nicht noch einmal so irren?
Mir erscheint es wie Angst vor falschen Entscheidungen. Siehst du das auch so?

Hast du schon einmal dir bewusst gemacht, dass du dich auf eine Art sogar entscheidest, wenn du nichts angehst, keine Entscheidung für einen bestimmten Weg triffst?

Zitat
Ich glaube ich denke generell zu viel über alles nach ohne zu Ergebnissen zu kommen.
Wie äußert sich das im Alltag?
Sitzt du lange nur herum, ohne etwas zu tun?
Gilt diess Entscheidungsschwäche auch für Alltagskleinigkeiten, wie z.B. welche Lebensmittel du einkaufst oder ob du dein Bett neu beziehst?
Wenn du zu einer Party eingeladen wirst: Gehst du hin oder kannst du dich da auch nicht entscheiden?

Sei herzlich gegrüßt,
Tanna
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Kai R.
Beitrag 22.07.2011, 09:37
Beitrag #527


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Zitat (krautsalat @ 22.07.2011, 00:03) *
Es fällt mir schwer ein Ziel für mein Leben zu definieren und ich fühle mich in ein Korsett aus falschen Entscheidungen gezwängt. Das Gefühl mich grundsätzlich falsch zu entscheiden macht es mir schwer mich überhaupt noch für etwas zu entscheiden. Ich glaube ich denke generell zu viel über alles nach ohne zu Ergebnissen zu kommen.

Du bist ein Suchender. Was manchmal auch dazu führt, dass man mit dem hier und jetzt unzufrieden ist, weil man immer noch nach Weiterem sucht. Es könnte ja irgendwo besser sein.

Prinzipiell ist das kein Problem, wenn man das weiß und richtig einordnen kann. Und wenn man nicht den Fehler macht, die entstehende Unzufriedenheit im Alkohol zu ertränken.

Viele Grüße

Kai


--------------------
Grüße

Kai

--- sorry, keine Privatkonsultationen per PN ---
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krautsalat
Beitrag 23.07.2011, 14:52
Beitrag #528


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Nur weil ich mich mal nicht so ganz wohl in meiner Haut fühle muss das nicht mit massivem Alkoholmissbrauch einhergehen. Ich muss zwar zugeben, dass ich die letzten 2 Wochen wieder deutlich mehr getrunken habe aber doch nicht so viel und so unkontrolliert wie man es sich als Außenstehender vielleicht vorstellt.

Und was soll ich sagen? Ich fühle mich wieder im Gleichgewicht! Auch dank oder vielleicht trotz meines Ausbruchs hier im Forum.

Danke, also! Und ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel.
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Gast_Tanna_*
Beitrag 23.07.2011, 16:04
Beitrag #529





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Hallo Krautsalat,

wieso übel nehmen?

Aber mich interessiert schon, wieso du dies hier schriebst:
Zitat
Ich glaube ich denke generell zu viel über alles nach ohne zu Ergebnissen zu kommen.


Sei herzlich gegrüßt,
Tanna
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Thomaygo
Beitrag 23.07.2011, 18:30
Beitrag #530


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Zitat (krautsalat @ 23.07.2011, 15:52) *
Ich fühle mich wieder im Gleichgewicht!


Gibt Dir das nicht auch zu denken, daß Du Alkohol benötigst, um deinen Gefühlen mal "Auslauf" zu geben shutup.gif


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krautsalat
Beitrag 29.07.2011, 16:52
Beitrag #531


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@Thomaygo
Doch, ich denke schon auch über Alkohol und seine Rolle nach. Wie doch das was ich schrieb auch zeigt, finde ich.

Zitat (Tanna @ 23.07.2011, 16:04) *
Aber mich interessiert schon, wieso du dies hier schriebst:
Zitat
Ich glaube ich denke generell zu viel über alles nach ohne zu Ergebnissen zu kommen.


Ich weiß nicht genau was ich dir darauf antworten könnte außer, dass ich es so empfinde.
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Gast_Tanna_*
Beitrag 29.07.2011, 19:44
Beitrag #532





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Hallo Krautsalat,

welche Ergebnisse vermisst du als Ergebnis bei deinen Überlegungen?
Was hättest du denn gerne, das herauskommen soll?


Sei herzlich gegrüßt,
Tanna
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krautsalat
Beitrag 31.07.2011, 13:15
Beitrag #533


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Das Thema ist durch! Und ich meine das so, dass ich wieder nach vorne schauen kann.
Danke für euer Verständnis und eure Hilfe.
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krautsalat
Beitrag 23.06.2013, 01:13
Beitrag #534


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Mal wieder eine Frage eines Uneinsichtigen. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass von einem Radfahrer eine BAK ermittelt wird, wenn er eine AAK ablehnt?
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Uwe W
Beitrag 23.06.2013, 02:43
Beitrag #535


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Welche Verdachtsmomente liegen denn gegen den Radfahrer vor?

Um eine Blutprobe anzuordnen, wenn keine alkoholtypischen Ausfallerscheinungen festzustellen sind, muss ja der Verdacht auf mindestens 1,6 Promille bestehen. Diesen Verdacht wird man alleine aus der Verweigerung einer Atemalkoholkontrolle meines Erachtens nicht begründen können.


--------------------
"Alle Mitgliedstaaten hätten Grund sich zu beklagen. Skouris betont, dass gerade dies beweise, dass der EuGH seine Arbeit gut mache."
(Interview mit Vassilios Skouris am 20.04.06 im ORF)
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krautsalat
Beitrag 23.06.2013, 09:32
Beitrag #536


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Stimmt, die Frage hätte ich mir mal wieder selbst beantworten können. Sofern ich nicht durch Ausfallerscheinungen auffalle wird man auch keinen Atemalkoholtest mit mir durchführen wollen. Besteht ein Verdacht auf eine Straftat wird man auch eine BAK ermitteln.
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