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> Fahrradfahrt mit BAK von 1,81 mg/g
Kai R.
Beitrag 09.12.2008, 11:54
Beitrag #451


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Hallo Krautsalat,

drücke es doch so aus:
Zitat (krautsalat @ 09.12.2008, 10:39) *
Ich stand mir selbst im Wege. Ich trank ja gewissermaßen, weil ich mir selbst im Wege stand. Na gut, vielleicht kann man sagen, dass ich durchs Trinken verhinderte das ein Ruck durch mich geht und ich endlich aufwache. Wie ich es doch aber beschrieb. Unter anderem mit den Baustellen die durch den Alkohol geschlossen wurden. Er erleichterte es mir, mir selbst im Weg zu stehen

Du hast den Alkohol als Flucht verwendet, um Dir nicht Gedanken machen zu müssen - das reicht doch

Zitat (krautsalat @ 09.12.2008, 10:39) *
Um welches Verhalten geht es denn eigentlich in der Frage? Ist meine neue Aktivität und Offenheit gemeint oder mein Konsumverhalten?

sowohl als auch

Zitat (krautsalat @ 09.12.2008, 10:39) *
Ansonsten ist mein ganzes verändertes Selbstbewusstsein eine Vermeidungsstrategie um nicht in alte Konsummuster zu verfallen. Wie ich mein neues Selbstverständnis pflegen und schützen kann weiß ich leider nicht. Es schützt sich quasi selbst. Es wirkt sogar selbstverstärkend. Dadurch, dass ich mich wieder öffnen konnte habe ich wieder viel mehr Eindrücke und Gedanken denen ich nachhängen kann. Das verschafft mir Zufriedenheit und mir wird nicht so leicht langweilig. Die Langeweile hatte ich ja durch gewohnheitsmäßiges Verhalten bekämpft, das dann selbst langweilig wurde, weswegen ich zusätzlich etwas getrunken habe. Die Beschäftigung mit der MPU war zu Beginn auch eine willkommene Abwechslung. Ich bin froh über jede geistige Beschäftigung.

das ist doch gut, damit hast Du doch schon einen Teil Deiner Vermeidungsstrategie. Was machst Du, wenn Du an Punkte kommst, wo Du mal wieder selber nicht weiter weisst? Wo kannst Du Unterstützung finden? Woher kannst Du Dir Beschäftigung suchen, wenn es mal wieder langweilig werden sollte?

Zitat (krautsalat @ 09.12.2008, 10:39) *
Das schlimmste am kontrollierten Trinken ist für mich wirklich die Buchführung. Der Gedanke ich führe Buch über den Alkohol den ich so zu mir nehme ist mir richtig zuwider. Und das heißt ja nicht nur Strichliste zu führen, sondern ich schreibe mir schon Wochen und Monate im Vorraus auf wann ich wieviel Trinke. So weit plane ich nichts vorraus. So viel zu zielgerichtetem Handeln

verstehe ich. Was kannst Du stattdessen tun, um zu verhindern, dass Trinkmengen und Trinkanlässe schleichend häufiger werden?

Grüße

Kai


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Kai

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corneliusrufus
Beitrag 09.12.2008, 22:20
Beitrag #452


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Zitat (Kai R. @ 09.12.2008, 11:54) *
Was kannst Du stattdessen tun, um zu verhindern, dass Trinkmengen und Trinkanlässe schleichend häufiger werden?


Das ist der Schlüsselsatz! @Krautsalat, Du kannst ja erklären, dass Du durch nicht nachdenken, durch Naivität die Vorteile des Alkohols genutzt hast. Nach der Fahrt ist der Nebel der Naivität jedoch weggepustet. Und deshalb musst Du dem Gutachter konkret klarmachen, wie Du die nächste sonst kommende TF vermeiden willst. Das ist genau der Punkt, wo mit Naivität, es wird schon gutgehen, die Ignoranz entsteht. Sonst könnte jeder mit der Naivitätsnummer, ich war jung und dumm, alles erklären.

Und genau an dieser Konsequenz mauerst Du. Als wolltest Du diese Naivität wieder haben wollen. Damit Du so weitermachen kannst oder ähnlich. So wie früher.

Okay, das ist sehr hart ausgedrückt. Ich kann Dir die Erkenntnis bzw. die Umsetzung dieser nicht abnehmen. Doch dann trimme ich Deinen Fragebogen auch nicht auf Bestehen. Dann gehe so in die MPU. Vielleicht kommst Du ja auch mit dem Wischiwaschi beid er zukünftigen Konsumabsicht durch, vielelciht bewahrt Dich das ja ausreichend vor der nächsten TF irgendwann in der Zukunft.

Liebe Greet-Ings Cornelius


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krautsalat
Beitrag 09.12.2008, 23:32
Beitrag #453


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Es ist mir eben nicht egal ob die Anlässe wieder schleichend zunehmen oder nicht und deshalb achte ich darauf. Dabei ist es aber egal ob ich mir nun die Trinkanlässe aufschreibe oder ob ich einen überschaubaren Zeitraum wähle in dem es nur einen Trinkanlass geben darf und wenn ich diese Häufigkeit zu überschreiten versuche die Alarmglocken läuten. Wenn es mir nicht wichtig wäre darauf zu achten würde ich so oder so die Regeln ignorieren.

Ob ich nun etwas aufschreibe oder nicht, ob ich kontrolliertes Trinken betreibe, irgendeine wischiwaschi Kontrolle oder Abstinenz. Was ich tue spielt doch keine Rolle, sondern nur der Wille sich daran zu halten.
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corneliusrufus
Beitrag 10.12.2008, 08:59
Beitrag #454


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Und was ist mit der Gefahr, dass Du ohne Buch über die Zeit die Übersicht über den letzten, noch recht nahen Trinkanlass vergisst? Dass Du unter den angenehmen Wirkungen diese gerne wiederholen magst und dem Willen der Trinkabstände der Wille der öfteren Wiederholung gesetzt wird? Nächste Farge, welchen Sinn hat ein schriftliches Trinkbeobachtungsprotokoll?

Wenn überhaupt wäre doch der normale Weg, ich habe Trinkplan, Trinkbeobachtungsprotokoll jahrelang geübt. Es ist mir in Fleish und Blut übergegangen. Jetzt tue ich das automatisch, wenn gleich nun schriftlos. (Was ich übrigens gerade nicht empfehle!)

Die Vernunft ist dabei so, als wenn einem achtjährigen statt des Kettcars ein Formel-1-Bolide geschenkt wird.

Liebe Greet-Ings Cornelius


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Lars
Beitrag 10.12.2008, 09:38
Beitrag #455


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Ich schließe mich Cornelius' Ansicht vollumfänglich an. Was du vor hast ist derzeit noch ein Spiel mit dem Feuer. Warum? Weil ich stark den Eindruck habe, dass du die deinem Alkoholmissbrauch zugrundeliegenden psychischen Probleme noch nicht gründlich genug aufgearbeitet hast. Insb. an deinem unterentwickelten Selbsbewusstsein hat sich bisher nichts geändert, wie deine völlig überzogene Reaktion auf die Beiträge von @Klaus exemplarisch zeigen:
Zitat
Ich bedaure wirklich, dass ich damals so reagiert habe wie ich reagiert habe und welche Folgen das hatte
Ich habe dir schon mal gesagt, dass dein damaliger Beitrag ok war. M. E. war vielmehr die Reaktion von @Klaus auf deinen Beitrag überzogen. Und selbst wenn - du hast dich dafür aufrichtig entschuldigt. Wenn @Klaus das nicht annehmen kann, dann liegt bei ihm was im Argen - nicht bei dir!
und weiter:
Zitat (krautsalat @ 07.12.2008, 15:39) *
Hallo Klaus,
Als ich vorhin sah, dass du mir in meinem Thread geantwortet hattest dachte ich, dass du mir vielleicht verziehen hättest. Ich hatte mich ehrlich darauf gefreut etwas in der Richtung zu lesen.
Warum ist das für dich so dramatisch, wenn irgendein dir nicht persönlich bekannter User eines 1000ende Nutzer großen Internetforums dir (m. E. sogar zu unrecht) nicht wohlgesonnen ist? Das ist doch eigentlich völlig unwichtig!
Du musst dringend lernen, dass du kein schlechter Mensch bist, nur weil dir nicht alle Menschen, die dir in einem Forum oder im rl begenen, zu jeder Zeit freundlich gegenübertreten bzw. ihre Anerkennung geben.

Unabhängig von der MPU solltest du dieses Problem angehen, denn es wird dir ansonsten in deinem Leben immer wieder Schwierigkeiten machen, nicht nur - aber auch - im Hinblick auf deinen Alkoholkonsum. Denn je gefestigter eine Persönlichkeit ist, desto weniger besteht die Gefahr eines Rückfalls in die unguten Verhaltensmuster der Vergangenheit.

Ich habe es zwar schon wiederholt gesagt, aber will es noch einmal deutlich machen: Ich halte den von dir geplanten Umgang mit Alkohol in einem Fall wie bei dir (zu viel getrunken bzw. aufgefallen aufgrund von Wissenslücken/Naivität) für grundsätzlich durchaus machbar - allerdings nicht mit deiner aktuellen Persönlichkeitsstruktur.


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krautsalat
Beitrag 10.12.2008, 15:26
Beitrag #456


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Zitat (Lars @ 10.12.2008, 09:38) *
Warum ist das für dich so dramatisch, wenn irgendein dir nicht persönlich bekannter User eines 1000ende Nutzer großen Internetforums dir (m. E. sogar zu unrecht) nicht wohlgesonnen ist? Das ist doch eigentlich völlig unwichtig!


Es ist für mich wahrscheinlich weniger dramatisch als es sich las und als du denkst. Ohne jetzt über Klaus sprechen zu wollen, weil er sich ja in meinem Thema nicht mehr äußern möchte, fand und finde ich seine Reaktion von damals auch überzogen.

Ich dachte eben nun, dass er, nachdem ein bisschen Zeit vergangen ist und die Wogen sich geglättet haben, es selbst eingesehen hat. Außerdem hatte ich gehofft, dass er gesehen hat, dass ich, wie ich selbst finde, wirklich gute Fortschritte gemacht habe und auch deshalb seine Entscheidung mir nicht mehr helfen zu wollen revidiert hat. Deshalb war ich eben enttäuscht, dass er sich nur zu Wort gemeldet hat, weil er glaubte ich würde mit meiner Aussage implizieren wollen er würde nicht auf meine Fragen antworten. Ich finde auch hier, dass man das nur so lesen kann, wenn man es tatsächlich so lesen will, mir also Böses unterstellt.

Insgesamt finde ich es schade, weil Klaus bis zu Cinderellas Sperrung einer Derjenigen war, die mir wirklich geholfen haben voran zu kommen. Ich war froh, dass er mir seine Erfahrung zur Verfügung gestellt hat, damit ich davon für meine Aufarbeitung profitieren kann. Ich bin ihm (dir Klaus) nach wie vor dafür dankbar. Ich dachte echt wir könnten uns im übertragenen Sinne die Hände reichen und die ganze Geschichte vergessen.

Dann habe ich den Eindruck, dass mein Thema momentan nur noch von 2 Leuten gelesen wird. Das sind Corneliusrufus und Kai R.. Das heißt, mitlesen tun bestimmt auch Andere aber wirklich zu helfen versuchen mir im Moment nur Cornelius und Kai. So mein Eindruck. Gut, Martiniii auch aber sie hält sich, glaube ich, in falscher Bescheidenheit zurück wirklich auf Dinge einzugehen, bei denen es bei mir vielleicht noch hakt.

Damit möchte ich jetzt nicht sagen, dass ich nicht zufrieden bin mit Cornelius' oder Kais Einschätzungen und Analysen, mir ist aber an so vielen Meinungen gelegen wie möglich. Ich denke das ist verständlich und offenbart jetzt kein psychisches Problem meinerseits. Ich denke einfach, dass ich, je mehr Meinungen ich zu meinen Ausführungen erhalte, mich umso besser auf die bevorstehende MPU vorbereiten kann. Auch aus diesem Blickwinkel finde ich Klaus' beharren auf seine damalige Entscheidung schade.

Alles in allem war meine Enttäuschung meiner Meinung nach nicht auf mein mangelndes Selbstbewußtsein zurückzuführen. Ich fühle mich mein Selbstbewußtsein betreffend im Augenblick wirklich gefestigt. Das ich meine Enttäuschung zugeben und sagen kann, dies oder das würde ich mir anders wünschen zeigt in gewisser Weise sogar mein neues Selbstbewußtsein.

Eigentlich wollte ich mit meiner erneuten Bedauernserklärung Klaus die Möglichkeit geben zuzugeben, dass er vielleicht zu harsch reagiert hat. Ich wollte ihm die Möglichkeit geben einzulenken und hätte mich aus den genannten Gründen über sein Einlenken gefreut. Er hat sich anders entschieden, was sein gutes Recht ist aber damit ist die Sache für mich auch erledigt. Kein Grund zu saufen oder dergleichen.

Jetzt hab ich doch über Klaus gesprochen. Also wenn ihn jemand darauf aufmerksam machen möchte, damit er, sollte er es für nötig erachten, dazu Stellung nehmen kann, dann bitte ich darum dies zu tun.
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Kai R.
Beitrag 10.12.2008, 15:31
Beitrag #457


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Zitat (krautsalat @ 10.12.2008, 15:26) *
Jetzt hab ich doch über Klaus gesprochen. Also wenn ihn jemand darauf aufmerksam machen möchte, damit er, sollte er es für nötig erachten, dazu Stellung nehmen kann, dann bitte ich darum dies zu tun.

warum schreibst Du ihm nicht einfach eine PN die mit dem Wort "Entschuldigung" anfängt und mit den Worten "wollen wir uns nicht wieder vertragen?" aufhört? Dazwischen kannst Du ja das schreiben, was Du hier auch geschrieben hast. Er wird schon nicht so nachtragend sein.

Ich denke übrigens auch, dass Du in Deinem Thread mehr Leser als Schreiber hast. Das ist aber normal in dieser Phase, auch weil Du wirklich schon gut vorangekommen bist. Das Bearbeiten der Fragebögen ist sehr aufwändig, typischerweise konzentrieren sich immer 1-2 Leute auf einen User und die Anderen lesen mit, ob jemand einen Fehler macht.

Grüße

Kai


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Kai

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corneliusrufus
Beitrag 10.12.2008, 23:35
Beitrag #458


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Lieber Krautsalat, möchtest Du mehr (inhaltlich gleichlautende) Meinungsäußerungen oder unterschiedliche Meinungen hören, in der Hoffnung, dass jemand am Ende sagt, Du machst alles richtig, weil Du so gekonnt mit minimalem Aufwand Dein ehemaliges Problem sicher gelöst hast?

Liebe Greet-Ings Cornelius


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krautsalat
Beitrag 11.12.2008, 09:29
Beitrag #459


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Je mehr Meinungen ich habe ein desto besseres Bid kann ich mir machen. Vielleicht ist diese Vorstellung auch naiv, weil nicht jede Meinungsäußerung von gleicher Qualität ist und sein kann. Ich traue mir aber zu, dass für mich interessante herauszufiltern. Ich hoffe einfach, dass jemandem eventuell noch etwas auffällt an das noch niemand sonst gedacht hat, damit ich mich damit auch noch auseinandersetzen kann und während der MPU nicht aus allen Wolken falle wenn es dann dort zur Sprache kommt. Ich will mich einfach gut vorbereiten.

Auch wenn es Meinungen gibt , in denen volle Zustimmung zu meinen Äußerungen ausgedrückt wird heißt das doch nicht, dass ich die kritischen Anmerkungen nicht ernst nehme.

Vielleicht habt ihr aber auch recht und es stimmt hier das Sprichort, dass zu viele Köche den Brei verderben.
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krautsalat
Beitrag 11.12.2008, 10:00
Beitrag #460


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Zitat (corneliusrufus @ 10.12.2008, 08:59) *
Und was ist mit der Gefahr, dass Du ohne Buch über die Zeit die Übersicht über den letzten, noch recht nahen Trinkanlass vergisst?

Deswegen hab ich ja die Woche gewählt und finde den Monat doch etwas zu lang für mein Warnsystem. Ich meine auch nicht den Abstand einer Woche sondern die Kalenderwoche von Montag bis Sonntag. In diesem Zeitraum gibt es maximal einen geplanten Trinkanlass. Das können durchaus auch mal ein Samstag und der darauffolgende Montag sein. Wie ich hier den Überblick verlieren könnte wird mir nicht ganz klar.

Das ganze Gefahrdenken wirkt sowieso befremdlich auf mich. Vielleicht wird mir das ja tatsächlich irgendwann zum Verhängnis, vielleicht ja schon in meiner MPU, wer weiß. Es ist aber nunmal so, dass mein Trinken keinen Kontrollverlust darstellte. Genauso wenig stellten meine Trunkenheitsfahrten einen Kontrollverlust dar. Wenn ich etwas trank, dann wußte ich vorher, dass ich etwas trinken würde. Sicherlich nicht immer Tage im Voraus aber wenn ich irgendwohin ging wußte ich ob ich dort etwas trinken würde und machte mir Gedanken über die An- und Abreise und wenn ich wußte ich würde mehr als 2 Bier trinken fuhr ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad je nach Erreichbarkeit/Erschließung des Ortes. Wenn ich mit dem Auto fuhr, eine An- bzw. Abreise mit den Öffentlichen oder dem Fahrrad nicht möglich war oder enen nicht tragbaren Aufwand darstellte trank ich dementsprechend höchstens 2 Bier und wartete ein wenig ab bevor ich los fuhr.

Zitat (corneliusrufus @ 10.12.2008, 08:59) *
Die Vernunft ist dabei so, als wenn einem achtjährigen statt des Kettcars ein Formel-1-Bolide geschenkt wird.


Tut mir leid aber bei diesem Vergleich kann ich auch nicht mitgehen. Ich bin kein Achtjähriger mehr und fühle mich auch im Umgang mit Alkohol nicht als Kind. Ich bin sozusagen erwachsen geworden. Auch stellt der Genuß alkoholischer Getränke, für mich, keinen Formel-1-Boliden dar. Mir ist klar was du mir sagen willst aber ich finde mich darin nicht wieder. Das ich aufpassen muss weiß ich, das tue ich, aber das muß ich auf nasser Fahrbahn auch mit einem Kleinwagen.
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Q-Treiberin
Beitrag 11.12.2008, 10:15
Beitrag #461


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Auch wenn ich mich bei Dir jetzt richtig unbeliebt mache, habe ich Dein letztes Post mal so kommentiert wie es bei mir (und vielleicht auch bei anderen) wirkt:
Zitat (krautsalat @ 11.12.2008, 09:29) *
Je mehr Meinungen ich habe ein desto besseres Bid kann ich mir machen.
Desto mehr (mögliche) Fragen des GA kenn ich vorher.

Zitat (krautsalat @ 11.12.2008, 09:29) *
Ich traue mir aber zu, dass für mich interessante herauszufiltern.
Die für den GA "richtigen" Antworten zu erlernen...

Zitat (krautsalat @ 11.12.2008, 09:29) *
Ich hoffe einfach, dass jemandem eventuell noch etwas auffällt an das noch niemand sonst gedacht hat, damit ich mich damit auch noch auseinandersetzen kann und während der MPU nicht aus allen Wolken falle wenn es dann dort zur Sprache kommt.
Nicht dass der GA etwas fragt worauf mich keiner hier vorbereitet hat und auf das ich nicht ehrlich und spontan antworten kann, weil es bei mir ja kein richtiges Umdenken gegeben hat.

Zitat (krautsalat @ 11.12.2008, 09:29) *
Ich will mich einfach gut vorbereiten.
Ich will mich auf alle Fragen vorbereiten, um ein positives GA und meine FE zurück zu erhalten. Aber auf so überflüssige Sachen wie ein Trinktagebuch hab ich keinen Bock.

Zitat (krautsalat @ 11.12.2008, 09:29) *
Auch wenn es Meinungen gibt , in denen volle Zustimmung zu meinen Äußerungen ausgedrückt wird heißt das doch nicht, dass ich die kritischen Anmerkungen nicht ernst nehme.
Ernst nimmst Du sie (so mein Gefühl) tatsächlich nicht, Du nimmst sie auf um sie für Dich zu nutzen.

Zitat (krautsalat @ 11.12.2008, 09:29) *
Vielleicht habt ihr aber auch recht und es stimmt hier das Sprichort, dass zu viele Köche den Brei verderben.
Für meinen Teil kann ich eigentlich nur sagen, dass ich ein Mitarbeiten in Deinem Thread für vergebliche Liebesmüh halte, da Du nicht wirklich bereit zu sein scheinst Dein bisheriges Verhalten kritisch zu hinterfragen. Auch gehst Du auf Anregungen (wie die letzte von @corneliusrufus) gar nicht offen ein. Es war nämlich für mich ziemlich bezeichnend was er geschrieben hat.

Daher bleibt mein ungutes Gefühl, dass Du genauso weiterleben und weitertrinken willst wie bisher und das VP nur brauchst um Deine FE zurück zu erhalten.


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Gast_charly68_*
Beitrag 11.12.2008, 10:19
Beitrag #462





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Zitat (Q-Treiberin @ 11.12.2008, 10:15) *
Daher bleibt mein ungutes Gefühl, dass Du genauso weiterleben und weitertrinken willst wie bisher und das VP nur brauchst um Deine FE zurück zu erhalten.


und diese dann mit aller Wahrscheinlichkeit keine lange Lebensdauer haben wird.

LG
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Lars
Beitrag 11.12.2008, 11:20
Beitrag #463


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Zitat (Q-Treiberin @ 11.12.2008, 10:15) *
Daher bleibt mein ungutes Gefühl, dass Du genauso weiterleben und weitertrinken willst wie bisher und das VP nur brauchst um Deine FE zurück zu erhalten.
Glaube ich ganz und gar nicht. Denn dann könnte er doch ganz einfach den hier gemachten Vorschlägen folgen, nämlich bis zur MPU echtes kT ausüben und dies bei der MPU als seinen Weg darstellen, um danach wieder wie vorher weiter zu trinken. Das wäre doch der bequeme Weg, wenns ihm nur ums MPU-Bestehen gehen würde.

@Krautsalat
Zitat
Es ist aber nunmal so, dass mein Trinken keinen Kontrollverlust darstellte.
Weißt du doch gar nicht! Du warst doch, wie du im Folgenden beschreibst noch nie in einer Situation, in der es zu einem Kontrollverlust hätte kommen können.
Ich will damit aber nicht sagen, dass Kontrollverlust bei dir auf jeden Fall vorliegt. Kann sein, muss aber nicht.
Zitat
Genauso wenig stellten meine Trunkenheitsfahrten einen Kontrollverlust dar. Wenn ich etwas trank, dann wußte ich vorher, dass ich etwas trinken würde. Sicherlich nicht immer Tage im Voraus aber wenn ich irgendwohin ging wußte ich ob ich dort etwas trinken würde und machte mir Gedanken über die An- und Abreise und wenn ich wußte ich würde mehr als 2 Bier trinken fuhr ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad je nach Erreichbarkeit/Erschließung des Ortes. Wenn ich mit dem Auto fuhr, eine An- bzw. Abreise mit den Öffentlichen oder dem Fahrrad nicht möglich war oder enen nicht tragbaren Aufwand darstellte trank ich dementsprechend höchstens 2 Bier und wartete ein wenig ab bevor ich los fuhr.
Um zu testen, ob bei dir ein Kontrollverlust vorliegt, müsstest du mit ÖVis zu einem Trinkanlass kommen, dort mehr als 2 Bier trinken, aber ganz bewusst aufhören, bevor du deine früher üblichen Mengen erreichst hast.

Zitat
Das ganze Gefahrdenken wirkt sowieso befremdlich auf mich.
Kann ich in gewisser Weise nachvollziehen. Auch ich sehe nicht bei jedem, der zur MPU muss, die Notwendigkeit zum dauerhaft strengen kT. Ich kenne nämlich einige Leute, die in jungen Jahren einen problematisch Umgang mit Alkohol hatten, später aber ohne zwingenden Anlass wie eine MPU, Gesundheitsschäden und ähnliches zu einem normalen, ungefährlichen Alkoholkonsum zurückgefunden haben, einfach weil sich ihre Lebenssituation geändert bzw. gefestigt hat. Natürlich gibt es auch Gegenbeispiele, wo Leute immer tiefer hineingerutscht sind bis hinein in die Sucht.
Wobei man allerdings sehen muss, dass die hier von Cornelius und seinen Mitstreitern vertretene Linie auch ganz klar die der Gutachter ist.

Zitat
Vielleicht wird mir das ja tatsächlich irgendwann zum Verhängnis, vielleicht ja schon in meiner MPU
In einem anderen Forum (aus dem technischen Bereich), wo ich auch gelegentlich aktiv bin, ist die Standardantwort auf unkonventionelle Vorschläge: "Mach und berichte!" wink.gif

Zitat
Es ist für mich wahrscheinlich weniger dramatisch als es sich las und als du denkst.
Davon bin ich immer noch nicht so richtig überzeugt. think.gif
Natürlich hast du Fortschritte gemacht, auf die du auch Stolz sein kannst siehe hier:
Zitat
Das ich meine Enttäuschung zugeben und sagen kann, dies oder das würde ich mir anders wünschen zeigt in gewisser Weise sogar mein neues Selbstbewußtsein.

Aber du bist m. E. noch nicht am Ende deines Weges:
Zitat
Außerdem hatte ich gehofft, dass er gesehen hat, dass ich, wie ich selbst finde, wirklich gute Fortschritte gemacht habe
Aus dieser Passage wird wieder deutlich, dass du noch immer zu sehr darauf fixiert bist, von anderen Menschen Annerkennung zu bekommen. Natürlich braucht jeder Mensch Anerkennung, nur sollte man dabei einen realistischen Maßstab haben. Letztendlich sollte die Beurteilung, ob das, was du machst, gut und richtig ist, immer bei dir liegen.


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lightflower
Beitrag 11.12.2008, 12:29
Beitrag #464


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Hallo Krautsalat,,

sehe es wie Charly und Q-Treiberin,,

Du bist anscheinend noch nicht soweit(was um Himmelswillen spricht denn gegen ein Trinktagebuch?)

so behälst du über die Trinkanlässe einen Überblick(denn man sonst sehr schnell verlieren kann)und als Student bist du es doch gewohnt viel zu schreiben,,kann doch nicht verkehrt sein,oder?tu es für dich,

Jetzt,,nüchtern betrachtet hast du den festen Willen nicht mehr soviel/ zuviel zu trinken(aber wie schaut es denn aus nach 2 Glas Bier?Wird es denn bei 2 Gläsern bleiben?Wenn nicht,,was dann?

Mit der Zeit vergißt man schnell,denk mal drüber nach,,

LG:Lightflower


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Achte auf deine Gedanken,sie sind der Anfang deiner Taten
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krautsalat
Beitrag 11.12.2008, 12:47
Beitrag #465


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Zitat (Lars @ 11.12.2008, 11:20) *
Um zu testen, ob bei dir ein Kontrollverlust vorliegt, müsstest du mit ÖVis zu einem Trinkanlass kommen, dort mehr als 2 Bier trinken, aber ganz bewusst aufhören, bevor du deine früher üblichen Mengen erreichst hast.

Wieviel mehr soll ich trinken? Ich hatte ja zuerst andere Trinkhöchstmengen, nämlich 4 Bier oder eine Flasche Wein. Allein schon die Mengenangabe eine Flasche Wein ist natürlich Blödsinn, das sehe ich heute auch. Ich trinke Wein nur noch aus Gläsern.

Zurück zum Thema. Wie gesagt hatte ich ja andere Höchstmengen gelebt. Ich bin also mit den Öffentlichen zu einem Anlass bei dem ich früher mehr getrunken hätte und habe meine damals erlaubten 4 Bier getrunken und das war's.

Auch früher habe ich nach hohen Mengen noch abgelehnt mehr Alkohol zu trinken. Nämlich dann, wenn ich spürte ich müßte mich übergeben wenn ich noch mehr trinke. Da wurde mir das Getränk schon mitgebracht, ohne das ich darum gebeten hatte, ich hatte es auch schon in der Hand also dem Bringer abgenommen, habe es allerdings nicht getrunken, weil ich nicht mehr wollte oder konnte. Hätte ich noch gekonnt hätte ich bestimmt auch noch gewollt, was für mich zählt ist jedoch, dass mir die Fähigkeit nicht verloren ging noch mit dem Trinken gegebenenfalls aufzuhören.

Zitat (Lars @ 11.12.2008, 11:20) *
Aber du bist m. E. noch nicht am Ende deines Weges

Das ist vollkommen richtig. Der Weg ist sowieso kein endlicher, sondern es ist ein beständiges an mir arbeiten notwendig. Dieser Gedanke ist mir in der Zeit vor der TF ja abhanden gekommen auch weil ich den Drang an mir zu arbeiten, mich zu verbessern egal in welchem Bereich, durch das Trinken von Alkohol besänftigt habe. Das habe ich ja wiederentdeckt, das ist es was meinem Selbstwertgefühl so gut tut. Ich gehe einem wie auch immer gearteten Interesse wieder nach und begnüge mich nicht mit den gewohnten, einstudierten und gewissermaßen bewährten aber gleichbleibenden und auf die Dauer langweiligen Beschäftigungen oder "Methoden die Zeit totzuschlagen". Das meine ich, wenn ich sage ich hätte mich wieder geöffnet.

Zitat (Lars @ 11.12.2008, 11:20) *
Letztendlich sollte die Beurteilung, ob das, was du machst, gut und richtig ist, immer bei dir liegen.

Genau aus diesem Grund ist mir mein Trinkvorhaben auch so wichtig, deshalb sperre ich mich so gegen KT mit Trinktagebuch. Es ist gut und richtig. Das ist mein Empfinden dabei. Weil ich es als gut und richtig empfinde möchte ich es so in der MPU vortragen, bin mir aber trotzdem auch unsicher ob ich dieses Risiko eingehen will.
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Lars
Beitrag 11.12.2008, 13:47
Beitrag #466


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Zitat
Ich gehe einem wie auch immer gearteten Interesse wieder nach und begnüge mich nicht mit den gewohnten, einstudierten und gewissermaßen bewährten aber gleichbleibenden und auf die Dauer langweiligen Beschäftigungen oder "Methoden die Zeit totzuschlagen". Das meine ich, wenn ich sage ich hätte mich wieder geöffnet.
Ja, aber das, was du hier (zum wiederholten mal) beschreibst, ist eben nur genau dieser erste Schritt.
Zitat
Das ist vollkommen richtig. Der Weg ist sowieso kein endlicher, sondern es ist ein beständiges an mir arbeiten notwendig. Dieser Gedanke ist mir in der Zeit vor der TF ja abhanden gekommen auch weil ich den Drang an mir zu arbeiten, mich zu verbessern egal in welchem Bereich, durch das Trinken von Alkohol besänftigt habe. Das habe ich ja wiederentdeckt, das ist es was meinem Selbstwertgefühl so gut tut.
Du schreibst zwar davon, weiter an dir arbeiten zu wollen, nur was du konkret damit meinst, bleibt offen. M. E. sind bei dir neben zu den von dir beschriebenen Verhaltensänderungen noch einige weitere Baustellen offen, die du entweder nicht erkennst oder mit denen du dich nicht auseinandersetzen willst.

Eine Ferndiagnose ist zwar immer schwierig, aber ich sehe bei dir nach wie vor ein übersteigertes Bedürfnis nach Anerkennung und einer positiven Wirkung auf andere. Auch finde ich, dass du bisher nicht überzeugend rüber bringen konntest, wie und wieso sich die Unzufriedenheit mit deinem Leben, das du als langweilig und gewöhnlich empfunden hast, geändert hat. Ist dein Leben heute nicht mehr langweilig und gewöhnlich oder stört es dich nur nicht mehr?
Und möglicherweise gibt es noch andere Dinge, die man aus der Ferne nicht erkennen kann.
Wenn du überhaupt eine Chance haben willst, die MPU mit deinem "Sonderweg" zu bestehen, dann muss m. E. die Aufarbeitung deiner psychischen Probleme umfassender und tiefergehender erfolgen. Wobei dies ja auch ohne MPU sehr sinnvoll wäre.

Zitat
Zurück zum Thema. Wie gesagt hatte ich ja andere Höchstmengen gelebt. Ich bin also mit den Öffentlichen zu einem Anlass bei dem ich früher mehr getrunken hätte und habe meine damals erlaubten 4 Bier getrunken und das war's.
Gut, das könnte meiner laienhaften Einschätzung nach schon dafür sprechen, dass bei dir noch kein Kontrollverlust gegeben ist. Aber eine sichere Einschätzung dazu wage ich nicht zu treffen.


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krautsalat
Beitrag 11.12.2008, 15:06
Beitrag #467


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@Q-Treiberin

Für mich sieht eine gute Vorbereitung eben so aus, dass ich mir Gedanken darüber mache was alles auf mich zukommen kann. Es ist meine erste MPU und ich habe bis auf den Fragebogen und die Fragen der User hier bisher keine Anhaltspunkte dafür, was mich in der MPU erwartet. Vielleicht mache ich mir auch zu viele Sorgen und ein Gutachter ist gar nicht so kritisch wie ich es mir vorstelle.

Ich habe aber schon ein bisschen Angst davor, dass der kleinste Fehler und sei es nur, dass ich ein falsches Wort benutzt habe mit einem negativen Gutachten bestraft wird. Ich kann für mich eine erneute Trunkenheitsfahrt ausschließen. Ich kann auch ausschließen wieder die Mengen von damals zu konsumieren. Aber dass das Gespräch sich in eine Richtung entwickelt die ich vorher überhaupt nicht bedacht habe kann ich nicht ausschließen.

Was ist so verwerflich daran jeden erdenklichen Fall schon einmal proben zu wollen? Schließlich kommt auch noch die Nervosität dazu, man ist dort schließlich einer Begutachtung unterzogen.

Und ja, ich versuche das geballte Wissen dieses Forums für mich zu nutzen und ja ich erhoffe mir mit einem positiven Gutachten meinen Führerschein zu erhalten.
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krautsalat
Beitrag 11.12.2008, 16:38
Beitrag #468


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Ich sehe es heute so, dass ich mir eben die freie Zeit genommen habe wie ich dachte, dass ich sie brauchte. Etwas für mein Studium zu tun schob ich immer auf. Die freie Zeit die ich hatte war allerdings nicht von der Qualität wie ich es mir wünschte, weil im Hinterkopf immer der Gedanke an das war, was ich noch alles erledigen mußte. Es kam auch ein schlechtes Gewissen meinen Eltern gegenüber auf, die mich ja finanziell unterstützten.

Es war schließlich so, dass ich, obwohl ich den ganzen Tag nur abhing und nur machte worauf ich Lust hatte, am Ende des Tages erschöpft war als hätte ich den ganzen Tag etwas getan. Das erleichterte mir nicht unbedingt mich doch irgendwann an die Arbeit zu setzen. Genau da kam der Alkohol ins Spiel. Ich konnte so alles was ich aufgeschoben hatte besser verdrängen und so gewann die freie Zeit scheinbar wieder an Qualität.

Ich wußte auch damals schon welche Befriedigung es mir verschaffte, wenn ich mich doch mal an die Arbeit setzte. Manchmal fing ich richtig Feuer und bedauerte, dass ich die Arbeit schon abgeben musste. Danach verfiel ich wieder in den gleichen Trott.

Alles wurde so zur Gewohnheit. Ein Tag schien wie der Andere zu sein. Daher die Langeweile.

Das ganze wirkte sich auch auf mein Selbstbewußtsein und meine Selbstwahrnehmung aus. Ich war nicht viel wert, ich tat doch nichts, ich faulenzte bloß und lag meinen Eltern auf der Tasche. Deshalb wußte ich auch nie was ich in Gesprächen erzählen sollte, tat ich doch den lieben langen Tag eigentlich nichts. So kam es mir tatsächlich vor. Ich tat nichts. Meine Zeit wurde zu einer eintönigen breiigen Masse.

Dann bin ich eigentlich vielseitig interessiert. Es fällt mir schwer mich auf eine Sache festzulegen. Das ist ein echtes Problem bei der Studien- und Berufswahl. Die Vorstellung, das ist es jetzt, das wirst du den Rest deines Lebens machen, machte mir Angst und hemmte mich bei der ernsthaften Verfolgung eines Ziels.

Warum verfalle ich heute nicht mehr in den gleichen Trott? Was hat sich verändert?

Das Studium hat heute für mich ein ganz anderes Gewicht als früher. Und jetzt Achtung! Es ist jetzt nicht viel wichtiger für mich, sondern viel unwichtiger. Es entscheidet nicht darüber was ich den Rest meines Lebens tun werde. Ich bin nicht doof, nur weil ich mich nicht für alles dort so brennend interessiere und es deshalb vernachlässige und eben nicht so gute Arbeit abliefere. Dadurch wird es mir aber möglich, dort überhaupt etwas abzuliefern.

Zu sehen, dass ich es doch kann stärkt mein Selbstbewußtsein. Meine freie Zeit hat wieder an Qualität zugenommen, weil ich sie mir nicht nehme, sondern weil sie einfach da ist ohne das ich mir vorwerfen muss etwas nicht erledigt zu haben.
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Q-Treiberin
Beitrag 11.12.2008, 18:15
Beitrag #469


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Zitat (krautsalat @ 11.12.2008, 15:06) *
Ich kann für mich eine erneute Trunkenheitsfahrt ausschließen. Ich kann auch ausschließen wieder die Mengen von damals zu konsumieren.
Und genau das bezweifel ich (zumindest im Moment noch).

Du "weigerst" Dich ein Trinktagebuch zu führen. Warum? Hast Du Angst, dass Du irgendwann liest, dass Deine Trinkmengen doch wieder so steigen wie Du es für Dich im Moment noch ausschließt? Dass Du dann das Gefühl haben könntest "versagt" zu haben?

Du willst kein KT (im "offiziellen Sinn") erlernen und streng praktizieren. Grund? (s. Fragen zum Trinktagebuch).

Du willst nicht abstinent leben.

Du schließt aus jemals wieder solche Mengen zu konsumieren wie bei Deiner TF. Wie stellst Du das sicher? Die Antwort fehlt mir hier noch und sie wird auch einem GA fehlen.

Mehrfach wurde hier (und in fast allen Alk-MPU-Threads) erklärt, dass Alkohol enthemmt und dass sie schon in geringen Mengen Deinem Gehirn erzählen, dass Du ruhig noch ein bisschen trinken könntest. Und dann kommst Du unter Umständen wieder in Richtung Kontrollverlust (nicht über Dich, sondern über die Menge die Du trinkst).
Du hast Deinem Körper und Deinem Gehirn antrainiert den Alkohol erst zu merken, wenn ein "Zurück" bzw. ein aufhören sehr schwer ist.

Und ich bleib dabei: Mit dieser Einstellung kannst Du vielleicht eine MPU bestehen, kommst Du aber an einen GA der richtig nachbohrt hast Du keine gelebten Argumente, sondern nur "erlernte Sätze" von denen Du meinst, dass der GA sie akzeptiert. Aber Dein Alkoholproblem könnte schnell wieder da sein und Deine FE genauso schnell wieder weg.

Ich hoffe, Du hast verstanden in welche Richtung ich argumentier, unsure.gif schriftich sind solche Empfindungen sehr viel schwerer rüber zu bringen als mündlich. Auch §§ zu zitieren ist leichter... dry.gif


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Kai R.
Beitrag 11.12.2008, 18:38
Beitrag #470


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Hallo Krautsalat,

auch ich habe keine Zweifel, dass Du es sehr ernst meinst. Ich glaube Dir sogar, dass Du auch mit einem "kontrollierten Trinken" mit ganz kleinem k im Leben zurecht kommen wirst. Du hast auch bisher alkoholisierte Autofahrten ausschliessen können, warum solltest Du das nicht weiterhin schaffen.

Die Gefahr Alkohol hast Du erkannt und präsentierst uns hier eine meiner Meinung nach schlüssige Aufarbeitung. Dass Du dabei die Zahl der Trinkanlässe etwas herunterlügen wirst: geschenkt. Trinkmengen sind wichtiger.

Die eine und bedeutende offene Flanke die Du noch hast ist Kontrolle. Das musst Du noch hinbekommen, für Dich und um dem Gutachter Sicherheit zu geben. Und da ist ein: "ich schaue wöchentlich, wieviel es geworden ist", einfach zu wenig. Mindestens für die MPU, aber meiner Meinung nach auch als Übung im Leben solltest Du Trinkanlässe und Trinkmengen aufschreiben. Vielleicht irgendwann einmal nicht mehr, wenn es zur selbstverständlich gelebten Praxis geworden ist. Aber im Moment schon.

Viele Grüße

Kai


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Kai

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krautsalat
Beitrag 11.12.2008, 18:57
Beitrag #471


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Nur an welcher Stelle kommt durch ein Trinktagebuch mehr Kontrolle ins Spiel? Da schaue ich auch nur rein, wenn ich den Trinkanlass bzw. die Trinkanlässe eintrage.
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Q-Treiberin
Beitrag 11.12.2008, 19:21
Beitrag #472


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Zitat
Nur an welcher Stelle kommt durch ein Trinktagebuch mehr Kontrolle ins Spiel?

Wenn Du feststellst, dass die geplanten Trinkanlässe und/oder die geplanten Trinkmengen mehr werden bzw. Deine Planungen übersteigen.

Zitat
Da schaue ich auch nur rein, wenn ich den Trinkanlass bzw. die Trinkanlässe eintrage.
Warum? Trag doch auch die Tage ein an denen Du nichts trinkst. Evtl. auch wie Du Dich dabei gefühlt hast (mit und ohne Alk).

Außerdem trägst Du nicht nur die geplanten Anlässe und Mengen ein, sondern hinterher auch wieviel Alkohol es dann tatsächlich (evtl. eben über die Planung hinaus) geworden ist.


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krautsalat
Beitrag 11.12.2008, 23:09
Beitrag #473


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Das klingt in der Theorie immer so schön. Klar kann ich das machen und wenn ich ganz fleißig bin kann ich auch noch eintragen wie das Wetter war. Aber durch solche Schikanen kommt etwas Zwanghaftes in die ganze Geschichte, das ein positives Erleben der Änderung meines Trinkverhaltens stört.

Wie kontrolliere ich dann, dass ich das Trinktagebuch ordentlich führe? Lege ich mir ein weiteres Buch an in dem ich mir aufschreibe wann ich wie lange ins Trinktagebuch schaue? Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Probleme die Mengen oder die Häufigkeiten zu kontrollieren. Um ehrlich zu sein käme ich mir komisch vor mir Notizen zum Trinken zu machen. Tut mir leid aber da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Eher argumentiere ich mit Abstinenz aber wie kontrolliert man die? Führt man ein Buch über die nicht vorhandenen Trinkanlässe?

Tut mir leid, dass ich so polemisch wurde.
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corneliusrufus
Beitrag 11.12.2008, 23:09
Beitrag #474


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Durch Trinktagebuch, in dem die Abstände zwischen den Trinktagen, deren Anzahl an ein bis zwei Händen im Jahr abzählbar sein soll, so gelegt wird, dass auch keine Häufung entsteht. Sonntag und darauffolgender Montag sind undenkbar.

Krautsalat, es bringt Dir nichts, da Du Dir Deine Meinung gebildet hat. Ich sagte Dir bereits, gehe damit zur MPU. Es besteht ja die Chance, dass Du bestehst. Wenn ja, dann achte zukünftig auf Dich und Deinen Konsum.

Liebe Greet-Ings Cornelius


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Kai R.
Beitrag 12.12.2008, 09:39
Beitrag #475


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Zitat (krautsalat @ 11.12.2008, 23:09) *
Das klingt in der Theorie immer so schön. Klar kann ich das machen und wenn ich ganz fleißig bin kann ich auch noch eintragen wie das Wetter war. Aber durch solche Schikanen kommt etwas Zwanghaftes in die ganze Geschichte, das ein positives Erleben der Änderung meines Trinkverhaltens stört.

Hallo Krautsalat,

finde Deine eigene Lösung - aber finde eine. Hast Du doch bisher auch gemacht.

Ich würde nicht mit der offenen Flanke im Punkt Kontrolle in die MPU gehen. Irgend etwas solltest Du für Dich haben (und dem Gutachter zeigen können). Aber es muss auch kein Trinktagebuch sein, in dem Du jeden Tag einträgst, dass Du heute wieder nichts getrunken hast.

Wäre Dir eine simple Tabelle mit drei Spalten: Datum, Anlass, Menge, zuzumuten? Auszufüllen immer am Tag danach. Mit einer Planung der Trinkanlässe, die Du in Deinem Kopf durchführst?

Viele Grüße

Kai


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Grüße

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krautsalat
Beitrag 12.12.2008, 11:16
Beitrag #476


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Natürlich ist es zumutbar, im Endeffekt aber nur ein Zugeständnis an die Bedürfnisse der Gutachter. Etwas zum vorzeigen um es dann wieder beiseite zu legen.

Es erschließt sich mir nicht wirklich der erhöhte Grad der Kontrolle. Ich weiß doch wann der letzte Konsum war und kann dementsprechend entscheiden ob ich jetzt wirklich schon wieder etwas trinken will. Meist ist der nächste Anlass auch schon klar und wenn da noch einer dazukommt kann ich auch den in meine Planung mit einbeziehen. Ich kann mir doch ein paar Daten merken. Dadurch dass ich's mir aufschreibe werden die Abstände auch nicht länger.
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krautsalat
Beitrag 12.12.2008, 17:35
Beitrag #477


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Es geht jetzt so langsam in die heiße Phase und ich habe Angst im Gespräch nicht richtig rüberbringen zu können was mich damals bewegt hat und was sich seitdem alles in mir bewegt hat. Wenn ich hier jetzt noch groß rummache bringt mich das nur durcheinander. Ich muss alles noch ordnen und klar herausstellen hab ich das Gefühl. Ich denke ich melde mich erst mit dem Gutachten wieder, egal ob positiv oder negativ. Ich habe getan was ich tun konnte, wenn es nicht reicht bin ich eben nicht geeignet und muss das so akzeptieren.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir geholfen haben.
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corneliusrufus
Beitrag 12.12.2008, 21:18
Beitrag #478


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Was heißt nicht richtig 'rüberkommen? Ich verstehe was Du meinst und willst. Dann wird es der Gutachter auch so verstehen. Dann bewertet er.

Liebe Greet-Ings Cornelius


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Kai R.
Beitrag 13.12.2008, 19:33
Beitrag #479


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bis auf den letzten Punkt "Kontrolle" war doch alles bestens mit Deiner Aufarbeitung. Du kannst und wirst das schaffen, solltest aber diese letzte Baustelle noch abarbeiten.

Lass und wissen, wann Du da hin gehst, damit wir Dir die Daumen drücken können.

Grüße

Kai


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Martiniii
Beitrag 13.12.2008, 19:53
Beitrag #480


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Ich denke, Du schaffst das.

Ich fragte es schon einmal:
Wolltest Du vorher noch zu einem Beratungsgespräch bei deiner MPI Stelle oder direkt zur MPU?

Ansonsten wünsche ich Dir alles, alles Gute.
Alle Daumen werden rechtzeitig gedrückt.
Versprochen!
wavey.gif
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krautsalat
Beitrag 13.12.2008, 20:58
Beitrag #481


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Das Problem ist, dass ich mich schriftlich bedeutend besser ausdrücken kann als mündlich. Ich hab's bei meinem Beratungsgespräch gemerkt. Der Gutachter hat eine Frage gestellt und ich wollte gleich alles auf einmal sagen. Dadurch ging alles drunter und drüber. Beim nächsten mal werde ich zwar nicht mehr ganz so nervös sein, weil ich die Situation nun schon kenne aber ich muss trotzdem alles noch einmal klarer herausarbeiten und auch etwas entflechten und mir einen Stichpunktzettel machen.

Ich war richtig unzufrieden mit mir und hätte mir kein positives Gutachten ausgestellt. Ich weiß aber, dass ich das besser kann.

Den Termin werde ich nicht bekanntgeben, weil ich mir die Daumendrückorgie ersparen möchte. Nehmt's mir nicht übel. Es ist nicht bös' gemeint, sondern einfach nicht mein "Ding".

Bis dann. Vielleicht ist nach der MPU ja vor der MPU.
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corneliusrufus
Beitrag 14.12.2008, 21:00
Beitrag #482


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Ich hoffe nicht. Wenn bestehst Du und trinkst nicht wieder vor dem Fahren!

Liebe Greet-Ings Cornelius


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Kai R.
Beitrag 14.12.2008, 22:07
Beitrag #483


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Zitat (krautsalat @ 13.12.2008, 20:58) *
Bis dann. Vielleicht ist nach der MPU ja vor der MPU.

Hallo Krautsalat,

bitte lies Dir vor Deiner MPU noch einmal Deinen ganzen Thread hier durch. Wahrscheinlich wirst Du verblüfft sein, wie Du Dich entwickelt hast. Bezogen auf den Alkohol, aber ich vermute auch darüber hinaus. Du hast begonnen, die Dinge zu ändern, die bei Dir nicht richtig liefen. Daraus kannst Du Stärke ziehen.

Du bist sehr reflektiert und ich bin zuversichtlich, dass Du das auch rüberbringen kannst. Also alles Gute!

Viele Grüße

Kai


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Martiniii
Beitrag 15.12.2008, 13:33
Beitrag #484


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Lieber Krautsalat,
ich war bei dem Beratungsgespräch auch sehr nervös, obwohl es um nichts ging.
Ich war auch nicht gerade begeistert von mir.
Bei der MPU lief es dann ehrheblich besser.

Kopf hoch.
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krautsalat
Beitrag 20.12.2008, 10:36
Beitrag #485


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Hallo,

ich glaube ich hab's total verbockt. Nicht nur beim Psychologen sondern auch beim Arzt. Von einem guten Gefühl bin ich jedenfalls weit entfernt. Und das allerschlimmste ist, dass sie mir noch nicht sagen wollten oder konnten wie sie sich entscheiden. Ich hatte das Gefühl, der Psychologe wollte mir nur nicht sagen, dass ich durchgefallen bin um mir die Feiertage nicht zu verderben. Es nicht zu wissen ist doch eigentlich noch schlimmer, oder?
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corneliusrufus
Beitrag 20.12.2008, 10:56
Beitrag #486


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Nichtwissen kann beunruhigen. Da verstehe ich Dich! Andererseits beinhaltet Nichtwissen ein Stück Hoffnung. Mache Dir klar, was schlimmstenfalls passiert sein kann. Dann wärst Du durchgefallen. Und? Du kannst die MPU wiederholen! Dann trinkst Du am Fest und zu Sylvester nicht, hältst Abstinenz, denkst nach. Das mag unangenehm sein, es schadet jedoch nicht. Und: Wir hatten auch schon Fälle wie deinen und am Ende kam positiv heraus.

Daneben gibt es für die nicht erfolgten Aussagen der beiden Gutachter auch andere erklärende Gründe. Bsp. dass sie in ihren Gedanken einen § 70 Kurs sich offen halten.

Liebe Greet-Ings Cornelius


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Martiniii
Beitrag 20.12.2008, 13:13
Beitrag #487


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Wie kommst Du darauf,
dass Du beim Arzt versagt hast?
Was hast Du denn gesagt?
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krautsalat
Beitrag 20.12.2008, 13:50
Beitrag #488


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Die Tests haben schlechter geklappt als in der Tatnacht. Ich war so verkrampft, dass mein Reflex da am Knie zuerst nicht ansprang. Dann fragte der Arzt wie oft ich getrunken habe und danach gleich nach Höchstmengen. Ich konnte nicht erläutern wie oder was. So das der Arzt jetzt wohl denkt, dass ich 2-5 mal die Woche bis zu 8 Bier getrunken habe. Da hieß es dann, dass er bei den Mengen höchstens einer Kursauflage zustimmen könnte.

Zu Hause fielen mir dann Sachen ein, die ich gerne noch gesagt hätte und ich konnte auch plötzlich wieder vernünftig auf einem Bein stehen.
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lightflower
Beitrag 20.12.2008, 15:00
Beitrag #489


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Hallo Krautsalat,, wavey.gif

Kopf hoch,denk doch nicht gleich so negativ,,

das mit den Reflexen am Knie wird bestimmt nicht so hoch bewertet,,

und wenn du dann diese Kursauflage machen musst-auch gut,,das schaffst du schon,,

Mach dir jetzt nicht so viele Gedanken,,

Wünsche dir ein schönes Fest(und vielleicht ist dein Wunsch/das positive Gutachen/in Erfüllung gegangen)und schöne Feiertage

LG:Lightflower


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Achte auf deine Gedanken,sie sind der Anfang deiner Taten
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corneliusrufus
Beitrag 20.12.2008, 16:00
Beitrag #490


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Weißt Du. meine Reflexe an den Gelenken sind auch schwer auslösbar. Da muss man ganz genau zielen oder ich abnehmen.

Liebe Greet-Ings Cornelius


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Anni88
Beitrag 04.01.2009, 17:06
Beitrag #491


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... frage mich, wie es weiter gegangen ist ...

Verspätete Neujahrsgrüße
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Martiniii
Beitrag 04.01.2009, 17:39
Beitrag #492


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Ja, dass würde mich auch interessieren.
Krautsalat, ich hoffe es geht Dir,
den Umständen entsprechend gut.

Gruß
Martiniii
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krautsalat
Beitrag 06.01.2009, 15:44
Beitrag #493


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Ich wünsche allen ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Beantwortung der Fragestellung

Bei Herrn Krautsalat liegen über die Alkoholgewöhnung hinaus sonstige Tatsachen vor, die dafür sprechen, dass er seinen Alkoholkonsum nicht von der motorisierten Teilnahme am Straßenverkehr trennen kann.

Aufgrund der Befundlage ist jedoch von einer ausreichenden Verhaltensstabilisierung im Rahmen der Teilnahme an einem Kurs zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung nach §70 FeV für alkoholauffällig gewordene Kraftfahrer auszugehen.
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Kai R.
Beitrag 06.01.2009, 15:51
Beitrag #494


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Zitat (krautsalat @ 06.01.2009, 15:44) *
Aufgrund der Befundlage ist jedoch von einer ausreichenden Verhaltensstabilisierung im Rahmen der Teilnahme an einem Kurs zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung nach §70 FeV für alkoholauffällig gewordene Kraftfahrer auszugehen.

Hallo Krautsalat,

da muss man ja mal ganz herzlich gratulieren. Der Kurs kostet zwar ein bisschen Geld, aber weitere negative Folgen gibt es nicht. Und nach Absolvierung (nüchtern anwesend sein genügt) wird Dein Gutachten positiv und Dein FS bleibt Dir erhalten. Da hat sich Deine ganze Arbeit ja doch gelohnt, viel mehr war in der kurzen Zeit der Vorbereitung wohl kaum herauszuholen.

Bist Du stolz auf Dich?

Viele Grüße

Kai


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Grüße

Kai

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Barney
Beitrag 06.01.2009, 16:46
Beitrag #495


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Zitat (Kai R. @ 06.01.2009, 15:51) *
.........Kurs zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung nach §70 FeV

.........nüchtern anwesend sein genügt


..wenn dem so ist, (ich weiß es nicht) kann ich nicht umhin diesen Kurs, bzw die Bedingung und Begründung der Teilnahme an einem solchen, als ziemlich albern anzusehen.... dry.gif

@Krautsalat: ich habe deinen Fall durchgehend immer mitgelesen und freue mich, dass wenigstens die Ungewissheit vorbei ist und du deine FE in absehbarer Zeit wieder beantragen kannst.... wavey.gif
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Kai R.
Beitrag 06.01.2009, 16:49
Beitrag #496


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Zitat (Barney @ 06.01.2009, 16:46) *
@Krautsalat: ich habe deinen Fall durchgehend immer mitgelesen und freue mich, dass wenigstens die Ungewissheit vorbei ist und du deine FE in absehbarer Zeit wieder beantragen kannst.... wavey.gif

den hat er doch noch. War ja eine Fahrradfahrt.

Grüße

Kai


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lightflower
Beitrag 06.01.2009, 17:12
Beitrag #497


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Hallo Kai R,,

wieso hat er den noch?Ich war auch mit dem Rad unterwegs,und meiner ist weg

LG:Lightflower


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Kai R.
Beitrag 06.01.2009, 17:45
Beitrag #498


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Zitat (lightflower @ 06.01.2009, 17:12) *
wieso hat er den noch?Ich war auch mit dem Rad unterwegs,und meiner ist weg

weil bei einer Fahrradfahrt der Autoführerschein nicht entzogen werden kann. Aber es folgt die MPU-Anordnung. Erst wenn man da innerhalb der Frist kein positives Gutachten vorlegen kann folgt der Entzug durch die FSSt.

Grüße

Kai


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krautsalat
Beitrag 06.01.2009, 23:14
Beitrag #499


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Zitat (Kai R. @ 06.01.2009, 15:51) *
Bist Du stolz auf Dich?


Stolz nicht gerade aber doch sehr erleichtert im Moment. So richtig frohlocken kann ich aber noch nicht, da der zuständige Sachbearbeiter dieser Empfehlung ja auch erst noch zustimmen muss.
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Kai R.
Beitrag 07.01.2009, 09:19
Beitrag #500


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Zitat (krautsalat @ 06.01.2009, 23:14) *
da der zuständige Sachbearbeiter dieser Empfehlung ja auch erst noch zustimmen muss.

soweit ich weiß nur eine Formalie.

Sieh es mal ruhig als Leistung Deinerseits, das so hinbekommen zu haben.

Grüße

Kai


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