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| Gast_klaus62_* |
04.09.2008, 11:04
Beitrag
#201
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Und dann ist es nicht notwendig sich über das Thema jetzt auszuschweigen ich habs ja nun hingeschrieben. Es können also Fragen gestellt werden die ich versuchen kann zu beantworten. Also, dann beantworte als erstes die Fragen von @Cindy Du sagst von dir das du eine langweilige Persönlichkeit hast. Wie steht es denn überhaupt, mit Deiner Einstellung zu deiner Person? Kannst du dich leiden? Bist du mit deinem Äußeren zufrieden? was ist mit Frauen? Zitat Gut. Ich habe nun ein, wie Kai R. sagte, "lupenreines" inneres Motiv aber keine Ahnung wie ich dagegen vorgehen soll, Den ersten Schritt hast du gerade getan, du willst Fragen beantworten welche du am 31.08 noch nicht für diskussionswürdig hieltest. |
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04.09.2008, 12:42
Beitrag
#202
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Hallo Krautsalat!
Ich möchte noch einmal an der Stelle ansetzen, dass Träumen und sich in fiktive Charaktere hinein zu versetzen gar nicht mit einander verknüpft sein müssen. Vielleicht bist Du ja einfach nur Träumer? Mich interessiert nun Deine Argumentation, weshalb die gleichbedeutend mit einem langweiligen Leben ist. Viele Grüße Anni |
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07.09.2008, 20:28
Beitrag
#203
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Du sagst von dir das du eine langweilige Persönlichkeit hast. Wie steht es denn überhaupt, mit Deiner Einstellung zu deiner Person? Kannst du dich leiden? Bist du mit deinem Äußeren zufrieden? was ist mit Frauen? Hi, ich versuche mich mal hieran und fange mit meinem Äußeren an, dass mir weniger Kopfzerbrechen macht. Klar gibt es Dinge die mir an meinem Äußeren nicht gefallen und die ich ändern würde, wenn ich sie mit angemessenem Aufwand, Schönheitsoperationen oder so'n Schnickschnack kommen für mich derzeit nicht in Frage, ändern könnte. Ich denke aber, dass ich nicht unzufriedener mit meinem Aussehen bin als andere Menschen auch. Es gab sogar schon Tage an denen ich voller Zufriedenheit über mein Äußeres vor dem Spiegel stand. Das schwankt mit der Tagesform und der Frisur und was man sich da noch so vorstellen kann. Also ganz normal denke ich. Womit ich unzufrieden bin sind meine geistigen Fähigkeiten. Ich fänds toll die verschiedensten Sachen zu können, viele Sprachen zu sprechen, tolle Sachen zu schreiben, Instrumente zu spielen und so weiter. Ich würde gern alles selbst können was mir gefällt und wovon ich begeistert bin, bin aber zu faul es mal zu probieren. Vielleicht habe ich auch Angst zu scheitern und fange deshalb nicht an. Ich habe relativ hohe Anforderungen an mich selbst, an das was ich leisten möchte. Deshalb fange ich auch immer wieder zu spät mit allem an. Nämlich erst dann, wenn ich sowieso nicht mehr genug Zeit habe um eine Aufgabe in angemessener Qualität abzuliefern. Hinterher kann ich mir dann immer sagen, dass ich, wenn ich nur genug Zeit gehabt hätte oder es nur ernsthaft versucht hätte, auch etwas gutes hätte abliefern können. Hier stehe ich mir mit meinem Perfektionismus selbst im Wege und stelle mir immer wieder ein Bein. Eventuell scheue ich aber auch nur vor den Mühen zurück, die das Erlernen einer Sprache zum Beispiel macht und sobald etwas nicht wie ganz selbstverständlich klappt breche ich es ab und sage mir das ich keine Lust habe und sowieso zu faul bin. Auf diese Weise kann ich mir immer wieder einreden und träumen, wenn ich wollte könnte ich das auch aber ich hab's ja nie ernsthaft probiert. Ich hoffe es wurde halbwegs verständlich was ich meine und woher meine Unzufriedenheit mit mir selbst rührt. |
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07.09.2008, 20:53
Beitrag
#204
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5885 Beigetreten: 13.09.2007 Wohnort: im größten Kreis Deutschlands Mitglieds-Nr.: 36526 |
Ich hoffe es wurde halbwegs verständlich was ich meine und woher meine Unzufriedenheit mit mir selbst rührt. Zitat Perfektionismus Hallo Krautsalat, du hast dich ja schon ein wenig damit beschäftigt, wie ich lese, bist also dem Perfektionsismus mit all seinen Nebenschauplätzen nicht mehr hoffnungslos ausgeliefert. Das ist doch schon mal ein guter Anfang. In welchen Bereichen gelingt es dir denn gut, ihm eins auszuwischen? Und wo erwischt er dich immer mal wieder? Hast du eine Idee, woher er kommt? Hat es was mit deiner Kindheit, deiner Familie zu tun? Gruß, jfk. -------------------- Verstehen kannst Du dein Leben nur rückwärts. Leben musst Du es vorwärts.
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist - gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt. |
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| Gast_klaus62_* |
07.09.2008, 20:55
Beitrag
#205
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Ich hoffe es wurde halbwegs verständlich was ich meine und woher meine Unzufriedenheit mit mir selbst rührt. Es wurde voll verständlich, glaube mir. Sprachen lernen, das ist etwas was ich bald lernen muss! wenn du in mein Profil reinschaust, dann siehst du die Nationalität(naja, wenigstens die Richtung) meiner Frau. In 9 Jahren wandere ich in die Heimat meiner Frau aus, dort wird nur Englisch oder eben Philiphinisch gesprochen. Ich habe jetzt genug Zeit diese Sprache zu lernen, aber meinst du etwa ich mache was dafür? Nein, ich bin auch zu faul, ich sehe die 9 Jahre und denke, naja, noch genügend Zeit dazu. Ich verstehe dich also vollkommen. |
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07.09.2008, 21:04
Beitrag
#206
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
Ich hoffe es wurde halbwegs verständlich was ich meine und woher meine Unzufriedenheit mit mir selbst rührt. Hallo KrautsalatJa das verstehe ich alles sehr gut. Magst du mir sagen wie alt du bist und was du im Moment machst? Kann das sein daß du ein bißchen überbehütet aufgewachsen bist? Haben deine Eltern dich zu Sachen, die du gerne machen wolltest ermutigt, oder eher nicht ? Ich glaube nicht daß du zu faul bist. Aber aus irgenteinem Grund traust du dir überhaupt nichts zu. Du hast die Einstellung das alles perfekt sein muß was man macht, und bevor es nicht sicher ist ob du dir selber genügst, wenn du erst mal mit keinen Schritten anfängst, läßt du es lieber direkt sein. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und alle Menschen kochen mit Wasser. Außerdem,wo ein Wille ist, gibt es auch einen Weg, das gilt ausnahmslos für alles, aber wichtig ist auch, das du es dir zutraust, und lernst ,dich über das zu freuen, was du erreicht hast, auch wenn es vielleicht nicht so schnell geht wie in deinen Träumen. Such dir Menschen, die eine positive Einstellung zu deinen Plänen haben, und meide Leute, die immer alles in Zweifel ziehen. Steh einfach auf und pack es an, du wirst sehen zu was du alles fähig bist, und wirst dann auch zufrieden. Gruß C -------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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07.09.2008, 21:44
Beitrag
#207
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
Hallo Krautsalat,
zuerst einmal ein Kompliment: Du siehst Dich ziemlich klar, nicht nur das "was", sondern auch das "warum". Das ist eine Fähigkeit, die wahrlich nicht jedem gegeben ist. Jemand, der so klar sieht, hat auch die entsprechenden geistigen Fähigkeiten. So wie Du es beschreibst, brauchen wir über Deine inneren Motive für den Alkoholkonsum gar nicht mehr lange nachdenken, Du beschreibst sie ja selbst. Die Frage ist natürlich, woher das kommt. Was Du beschreibst, ist natürlich ein Teufelskreis: Du hast Angst, etwas nicht zu schaffen, fängst deshalb zu spät an und schaffst es dann tatsächlich nicht. Eigentlich wäre es ja auch ganz einfach: Getreu dem Motto "auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt" müsstest Du einfach nur mal anfangen. Nach der Weisheit (nächste Plattheit): "nichts ist erfolgreicher als der Erfolg" würde Dir das Gelingen Bestätigung geben, Dich sicher machen und Dich in die Lage versetzen, noch mehr zu tun. Aber Du fängst gar nicht erst an bzw. hintertreibst den Erfolg selbst. Wie sieht es eigentlich mit Deinem Selbstvertrauen aus? Hast Du früher das Gefühl bekommen, dass man Dir sehr viel zutraut? Oder wurde zu viel von Dir erwartet? Was hindert Dich, Dir einfach eine Sache rauszupicken, und (ohne Erfolgsdruck, nur aus Spass) mal damit zu beginnen? Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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08.09.2008, 11:50
Beitrag
#208
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Perfektionismus du hast dich ja schon ein wenig damit beschäftigt Ja, ich habe mich schon ein wenig damit beschäftigt, auch schon vor der Fahrt. Das Ganze ist keine neue Erkenntnis für mich. Es ist nur neu jetzt zu versuchen es mit meinem Alkoholkonsum in Verbindung zu bringen, was mir nicht recht gelingen will. Ich habe keinesfalls das Gefühl, dass ich deshalb Alkohol trinke. Es fehlt irgendwie etwas. Ich kann nicht sagen, dass ich, sollte ich das in den Griff bekommen, den Genuss von Alkohol nicht mehr als Bereicherung meines Lebens auffassen würde. Dann ist der Begriff Perfektionismus auch von mir unglücklich gewählt finde ich. Es geht mir nicht darum etwas perfekt zu machen, sondern lediglich meinen Anforderungen zu entsprechen. Ich möchte mit Stolz sagen können: "Ja, das habe ich gemacht, damit bin ich zufrieden." Und Perfektionismus beschreibt das Gefühl nicht so gut wie ich finde. Besser wäre vielleicht zu sagen, ich fühle mich nicht in der Lage meiner Eitelkeit gerecht zu werden. Aber wie gesagt hat das meiner Meinung nach nicht so viel oder lediglich am Rande mit meinem Alkoholkonsum zu tun. Hast du eine Idee, woher er kommt? Hat es was mit deiner Kindheit, deiner Familie zu tun? Warum wollen immer alle alles auf die Kindheit oder die Familie zurückführen? Es ist auch nicht so, dass ich das Gefühl hätte etwas deswegen unternehmen zu müssen. Ich finde es normal gewisse Ansprüche an sich zu stellen. Ich fasse es nicht als Übel auf dessen Ursprünge ich ergründen müsste um mich davon zu befreien. Kann etwas nicht einfach zu meiner Persönlichkeit gehören? Klar, man kann jetzt sagen, dass die Persönlichkeit ja in der Kindheit entscheidend geprägt wird und gerade die nahen Verwandten einen Einfluss darauf haben. Das stimmt sicherlich, wird aber vielleicht auch überschätzt. Du siehst Dich ziemlich klar, nicht nur das "was", sondern auch das "warum". [...] So wie Du es beschreibst, brauchen wir über Deine inneren Motive für den Alkoholkonsum gar nicht mehr lange nachdenken, Du beschreibst sie ja selbst. Leider bin ich hierbei anderer Meinung. Wie gesagt halte ich diese Sache bei genauerer Überlegung für nebensächlich im Hinblick auf meinen Alkoholkonsum. Ich kann also nicht behaupten wirklich klar zu sehen. Außerdem wäre das keine Erklärung für das Trinken in Gesellschaft, welches das eigentlich gefährliche für meine Teilnahme am Strassenverkehr ist, sondern nur für das Trinken für mich im stillen Kämmerlein in das ich mich ganz gerne mal zurückziehe. Wenn ich zu Hause trinke muss ich ja nicht mehr irgendwie nach Hause kommen und deshalb am Verkehr teilnehmen... |
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08.09.2008, 12:51
Beitrag
#209
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
Wie gesagt halte ich diese Sache bei genauerer Überlegung für nebensächlich im Hinblick auf meinen Alkoholkonsum. Ich kann also nicht behaupten wirklich klar zu sehen. Außerdem wäre das keine Erklärung für das Trinken in Gesellschaft, welches das eigentlich gefährliche für meine Teilnahme am Strassenverkehr ist, sondern nur für das Trinken für mich im stillen Kämmerlein in das ich mich ganz gerne mal zurückziehe. Wenn ich zu Hause trinke muss ich ja nicht mehr irgendwie nach Hause kommen und deshalb am Verkehr teilnehmen... Hallo Krautsalat, bleibt als Tatsache: Du trinkst. Und zwar in einem Maße, der nicht mehr gut ist und wo der Genuß bestimmt nicht mehr im Vordergrund steht. Und Du hast doch den Alkohol als Grund benannt, Dich der Wirklichkeit zu entziehen und Deinen (Dir von Dir selber attestierten) Defiziten zu entkommen. Oben beschreibst Du den Kreislauf: Erwartungen - zu spät anfangen - nicht fertig werden - sich vor sich selber rechtfertigen. Auch der Alkohol ist ein grandioses Mittel, Erwartungen soweit abzudämpfen, dass sie unwichtig werden. Und die Folge "innere Unzufriedenheit", wenn Du etwas nicht geschafft hast, vergessen zu machen. Kann es sein, dass der Alkohol sogar ein ganz ursächlicher Faktor ist? Ich kann mir vorstellen, dass es für jemanden, der in dem Maße Alkohol mißbraucht, ganz schwer wird, jemals etwas Gescheites zu Ende zu bringen. Und hier schliesst sich dann der Kreis: Alkohol verhindert, dass Du Deine Leistungsfähigkeit ausschöpfst. Dadurch erreichst Du weniger, was Dich frustriert. Den Frust kompensierst Du mit Alkohol. Du wirst den Kreislauf durchbrechen müssen. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, vier Wochen komplett auf Alkohol zu verzichten? Nur um zu sehen, was dann passiert. Und dann kannst Du Dir ein Projekt vornehmen, welches Du in diesen vier Wochen anfängst und zu Ende führst. Und dann schau mal, wie Du Dich dabei fühlst. Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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08.09.2008, 13:24
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#210
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
techhnisch abstinent seit 27.7.2008 vorsätzlich abstinent seit 30.7.2008 Du wirst den Kreislauf durchbrechen müssen. Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, vier Wochen komplett auf Alkohol zu verzichten? Nur um zu sehen, was dann passiert. Und dann kannst Du Dir ein Projekt vornehmen, welches Du in diesen vier Wochen anfängst und zu Ende führst. Und dann schau mal, wie Du Dich dabei fühlst. Ich bin seit 27.7. abstinent und das ohne irgendwelche Schwierigkeiten. Das heisst, ich weiss nicht genau was man da als Schwierigkeiten bezeichnen kann, weil ich den Sinn der Abstinenz schon hinterfrage. Ich bin ja nur auf anraten einiger hier abstinent und nicht aus persönlicher Überzeugung und betrachte es als Experiment um über meine inneren Motive Klarheit zu erlangen. Genaugenommen bin ich schon am überlegen, ob ich das Experiment nicht langsam abbrechen und endlich die halbvolle Flasche Wein im Kühlschrank leeren sollte die vom 26. 7. noch übrig ist. Den September mach ich aber noch. Dann habe ich im Moment sowieso allerhand Hausarbeiten zu erledigen, also Projekte 'en masse'. Leider verfahre ich dabei wie immer und lenke mich lieber mit dem Schreiben im Verkehrsportal ab. Auch habe ich schon vor meiner Zeit des übermäßigen Alkoholkonsums Aufgaben aufgeschoben oder Dinge nur halbherzig begonnen und wieder abgebrochen. Ich glaube, ich bin doch einfach nur zu faul. |
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08.09.2008, 13:28
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#211
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
Ich glaube, ich bin doch einfach nur zu faul. oder so. Oder es ist in Dir etwas, was Dich blockiert. Die Ursache dafür zu finden, würde dann aber die Möglichkeiten dieses Forums sprengen. Wenn Du so mit Dir sein kannst, wie Du bist, ist es kein Problem. Wenn es doch eins ist, solltest Du möglicherweise mal einen echten Psychologen zu Rate ziehen. Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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08.09.2008, 14:13
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#212
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
Warum wollen immer alle alles auf die Kindheit oder die Familie zurückführen? Es ist auch nicht so, dass ich das Gefühl hätte etwas deswegen unternehmen zu müssen. Ich finde es normal gewisse Ansprüche an sich zu stellen. Ich fasse es nicht als Übel auf dessen Ursprünge ich ergründen müsste um mich davon zu befreien. Kann etwas nicht einfach zu meiner Persönlichkeit gehören? Klar, man kann jetzt sagen, dass die Persönlichkeit ja in der Kindheit entscheidend geprägt wird und gerade die nahen Verwandten einen Einfluss darauf haben. Das stimmt sicherlich, wird aber vielleicht auch überschätzt. Hallo KrautsalatLeider muß ich dir da wiedersprechen. Es ist echt wichtig wie du als Kind behandelts wurde da das die prägefhase ist.. Es gibt 2 Sorten von Eltern. Die einen, wollen ihre Kinder immer vor allem Unheil beschützen, z. B ,wenn ein Kind auf einen Baum klettern will kriegen sie sofort Angst, das etwas passieren könnte und hindern, dann das Kind daran dieses zu tun. Leider machen sie das dann in allen Bereichen so. Die anderen warnen Ihre Kinder, zu bedenken, daß etwas passieren könnte aber würden sie nicht daran hindern, es heraus zu finden, um ihre erfahrungen selber zu machen. Verstehst du was ich meine? Gruß C -------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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08.09.2008, 14:55
Beitrag
#213
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Und Du hast doch den Alkohol als Grund benannt, Dich der Wirklichkeit zu entziehen und Deinen (Dir von Dir selber attestierten) Defiziten zu entkommen. Ja, das stimmt schon, ich habe diese Dinge benannt, aber nur, weil ich für die MPU gezwungen bin etwas zu benennen. Die Zusammenhänge sind mehr oder weniger mit Blick auf die MPU konstruiert. Wer nur gründlich genug sucht findet auch etwas... Ich habe weiterhin immer noch nicht das Gefühl, mit Alkohol irgendetwas kompensiert zu haben. Daran, dass ich gerne träume oder, besser, in Gedanken oder auch in Gefühlen versinke ändert sich ja nichts mit oder ohne Alkohol. Der Alkohol war immer nur unterstützendes Beiwerk und nie Mittel zum Zweck. Auch die Unzufriedenheit mit dem was ich tue und dem was ich nicht tue verändert sich durch den Konsum nicht. Ich ertrage das Leben dadurch nicht besser. Deshalb sehe ich mich auch als nicht suchtgefährdet. Habe ich zuviel Alkohol getrunken? Ja! Habe ich Alkohol zweckentfremdet? Nein! Im Grunde stehe ich noch immer auf diesem Standpunkt. Mir fehlt auch das Gefühl vor einem entscheidenden Durchbruch bei der Findung meiner inneren Motive zu stehen. |
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| Gast_klaus62_* |
08.09.2008, 15:01
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#214
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09.09.2008, 09:38
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#215
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Mir fehlt auch das Gefühl vor einem entscheidenden Durchbruch bei der Findung meiner inneren Motive zu stehen. Wie war das denn bei euch, also bei allen die das schon hinter sich haben? Gab es irgendwie ein Gefühl der Erleichterung? Habt ihr gespürt, dass ihr, wenn ihr ein bestimmtes Problem aufarbeitet, gar keine Lust mehr haben werdet Alkohol zu trinken? Oder gab es Dinge an die ihr nur denken musstet um Lust auf ein Bier oder sonstwas zu bekommen? Woran kann ich feststellen, dass ich da etwas auf der Spur bin? Ich hab kein Problem damit gewisse Dinge an mir festzustellen an denen ich arbeiten wollen würde. Oft sind mir die Dinge auch schon länger bekannt. Mein Problem ist dann nur, das Ganze mit dem Trinken von Alkohol in Verbindung zu bringen. |
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09.09.2008, 10:19
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#216
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Guten Morgen, Krautsalat!
Mir scheint, Deine Abstinenzzeit ist einfach noch nicht lange genug. Als ich beschloss, die Finger vom Alkohol zu lassen, war dies zunächst als Auszeit geplant, zumindest so lange, bis ich den Führerschein wieder habe. Das habe ich als vernünftig und sinnvoll - und meinem heftige Drei-Tage-Kater nach als logisch empfunden. Das war am 1. Juni 2008. Oft habe ich danach mit Freude auf das erste Glas leckeren Rotwein gedacht und all den tollen Weißwein, den ich mir gerade hatte liefern lassen und gemütlich auf meiner Terrasse bei Sonnenschein und einer tollen Party genießen wollte. Tolle leichte Sommerweine und das bei dem Wetter - eisgekühlt - herrlich! Dem Genuß spricht ja auch nichts entgegen. Kann ich ja nächstes Jahr immer noch probieren - der hat eine Lagergarantie von 6 Jahren. Nach allen Kriterien gehöre ich zwar in die Gruppe der Gefährdeten mit Suchtpotenzial, bin aber kein Alkoholiker, der Probleme ohne Alkohol hat. Zum Glück! Mittlerweile bin ich mir sicher, dass ich nie erfahren werde, wie denn der spanische Rotwein nun schmeckt. Die Abstinenz tut mir wirklich gut, ich bin nun auch bei großen Entscheidungen mutiger geworden, schiebe die Dinge nicht mehr vor mir her, erlebe mich aber dennoch planvoller und neige auch nicht mehr zu extrem spontanen Aktionen, die im Grunde nur Reaktionen waren auf Gefühle, die ich nicht wahrgenommen hatte. Andererseits habe nun das "klitzekleine" Problem, dass sich mir meine Gefühlswelt oft unerwartet und ziemlich heftig offenbart und ich noch (!) nicht gelernt habe, das alles richtig einzusortieren, um mich darin zurecht zu finden. Aber auch das ist spannend und schön, wenngleich auch manchmal tränenreich. Krautsalat, bei Dir fällt mir auf, dass Du unbedingt trinken möchtest. Damit ist ein positives Gutachten schwierig. Vielleicht ist es auch der Trotz, der da rein spielt. "Warum solltest Du nicht trinken? Du kannst ja aufhören. Du bist doch stärker als der Alkohol. Du hast doch die Kontrolle. ..." Und genau da hakte es: Niemand hat die Kontrolle. Alkohol ist ein Nervengift, welches als Droge wirkt. Niemand hat eine Chance dauerhaft eine Droge zu kontrollieren, oder gar dagegen zu gewinnen. Es gibt keine Gewinner. Wir probieren (hoffentlich) ja auch nicht mal ein bisschen Heroin aus, viiiieeeeel zu gefährlich!!!! Alkohol ist genau so, nur viel schleichender und lässt uns lange in dem Irrglauben, alles im Griff zu haben. Klar, es gibt auch Menschen, die einfach mal etwas trinken, ohne gefährdet zu sein. Denen aber ist Alkohol wirklich nicht wichtig, vor allem der Rausch nicht. Habe ich früher gar nicht verstanden, jetzt begreife ich es - zumindest die Anfänge davon. Nur in Deiner Kindheit zu graben, bringt Dir sehr wahrscheinlich nichts, das Erleben der Abstinenz wird für Dich dazu gehören, zu begreifen, wie Alkohol und Verkehrsteilnahme für Dich zusammen gehören. Über meine Meinung zu Deiner Träumerei habe ich ja schon geschrieben, vielleicht kannst Du mir sagen, was Dich daran stört und warum Du das mit Langweiligkeit Deiner Person in Verbindung bringst? UUUuhhhh soooo lang - sorry Liebe Grüße Anni Der Beitrag wurde von Mr.T bearbeitet: 09.09.2008, 10:53
Bearbeitungsgrund: Überflüssiges Zitat des gesamten Vorposting gelöscht.
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09.09.2008, 10:37
Beitrag
#217
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
Wie war das denn bei euch, also bei allen die das schon hinter sich haben? Gab es irgendwie ein Gefühl der Erleichterung? Habt ihr gespürt, dass ihr, wenn ihr ein bestimmtes Problem aufarbeitet, gar keine Lust mehr haben werdet Alkohol zu trinken? Oder gab es Dinge an die ihr nur denken musstet um Lust auf ein Bier oder sonstwas zu bekommen? Woran kann ich feststellen, dass ich da etwas auf der Spur bin? Hallo KrautsalatIch kann dir nur von meinen Erfahrugen berichten. Ich kann dir nur sagen, das ich echt froh bin mich für Abstinenz entschlossen zu haben, und habe nie das Bedürfniss, wenn ein Problem auftaucht zu trinken, da man durchs trinken überhaupt nicht weiter,sondern man trinkt sie sich schön, und an statt sie zu lösen, verschiebt man sie. Aber sie sind immer noch da. Deshalb, weil einen das belastet, trinkt man wieder, und damit gerät man in den Teufelskreis. Außerdem, wird man vom trinken total Lustlos, muß sich immer schwer zusammenreißen, um überhaupt was zu bewegen, alles Zustände die ich nie mehr erleben möchte. Gruß C -------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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09.09.2008, 11:27
Beitrag
#218
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Die Abstinenz tut mir wirklich gut, ich bin nun auch bei großen Entscheidungen mutiger geworden, schiebe die Dinge nicht mehr vor mir her, erlebe mich aber dennoch planvoller und neige auch nicht mehr zu extrem spontanen Aktionen, die im Grunde nur Reaktionen waren auf Gefühle, die ich nicht wahrgenommen hatte. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich habe mir da mal etwas herausgepickt, wenn du gestattest. Und zwar frage ich mich hier, was dich so sicher macht, dass die Abstinenz für deinen Wandel verantwortlich ist? Könnte es nicht auch genauso gut laufen, wenn du weiterhin Alkohol trinken würdest? Natürlich maßvoll... Woran merkst du, dass der Verzicht auf Alkohol das bei dir bewirkt hat und nicht die Aufarbeitung deiner Problematik ansich. Ist denn nicht die Aufarbeitung, und nicht die gelebte Abstinenz, das entscheidende für die Veränderungen in deinem Leben und ist nicht gerade deshalb anzunehmen, dass du jetzt Alkohol genießen kannst ohne die Kontrolle zu verlieren? Und woran hast du gemerkt, dass du nur Alkohol trinkst, weil diese Problematik besteht? Ich habe ja das Problem, dass ich mich zwar kritisch betrachte und zu wissen glaube wo meine Schwächen liegen und was ich an mir verändern (verbessern) möchte, und das nicht erst seit der Fahrt, ich aber nicht sehe, wo diese Problematiken meinen Alkoholkonsum bedingen oder der Alkoholkonsum diese Problematiken. Da hänge ich irgendwie in der Luft und deshalb wollte ich einfach mal Erfahrungen von Anderen hören. Ich kann dir nur von meinen Erfahrugen berichten. Genau darauf zielte meine Frage ab, deshalb auch an dich ein Dankeschön für deinen Beitrag. und habe nie das Bedürfniss, wenn ein Problem auftaucht zu trinken, da man durchs trinken überhaupt nicht weiter,sondern man trinkt sie sich schön Aber du hast ja vor deiner TF den Alkohol dazu missbraucht dir deine Probleme schönzutrinken. Du hattest also das Bedürfnis danach, bevor du deine Problematik durchschaut hattest. Hast du irgendwie gespürt, dass du Alkohol nur aus diesem Grund getrunken hast und ohne deine Probleme überhaupt keine Lust gehabt hättest welchen zu trinken? Wusstest du also sofort, ja, aus diesem Grund hab ich zur Flasche gegriffen? Ich vermisse das bei allem was ich hervorhole und habe irgendwie auch keine Lust jetzt im nachhinein in meinen Konsum irgendetwas hineinzuinterpretieren, was in der Form überhaupt nicht stimmt. Hattest du bei deiner Aufarbeitung jemals das Gefühl und die Sicherheit, dass es genau so war wie du es dir im nachhinein zurechtgelegt hast? |
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09.09.2008, 12:09
Beitrag
#219
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
UUUuhhhh soooo lang - sorry Lange Beiträge sind mir sehr willkommen. Ich lese gern. Über meine Meinung zu Deiner Träumerei habe ich ja schon geschrieben, vielleicht kannst Du mir sagen, was Dich daran stört und warum Du das mit Langweiligkeit Deiner Person in Verbindung bringst? Auch darauf will ich dir antworten oder es zumindest versuchen. Ich hatte es mir schon nach deiner ersten Anfrage vorgenommen aber zunächst zurückgestellt, weil es vielleicht nicht ganz einfach zu beantworten ist. Der Text auf den sich deine Frage bezieht war ja auch eher ein Schnellschuss. Vielleicht sollte ich mir angewöhnen generell etwas weniger über die Dinge nachzudenken bevor ich sie schreibe um so mein Unterbewusstes öfter sprechen zu lassen. Die Gutachter verfolgen ja auch eher einen Tiefenpsychologischen Ansatz, was man ja daran merkt, dass sie die Ursachen für den Alkoholmissbauch in der Kindheit vermuten. Ich möchte dem auch nicht generell widersprechen, halte es bei mir aber für unwahrscheinlich. An der Träumerei stört mich nichts und auch das ich mich langweilig finde klingt vielleicht schlimmer als es tatsächlich für mich ist. Ich genieße die Träumerei ja, auch ohne Alkohol. Für mich sind es einfach zwei Tatsachen. Auf der einen Seite träume ich gerne und auf der anderen Seite, ohne die Sachen jetzt gegenüberstellen zu wollen, finde ich mich langweilig und habe ich das Gefühl mich zu langweilen. Eigentlich gehören die Dinge jetzt insofern zusammen, dass ich mich eben nicht langweile, wenn ich was lese, einen Film schaue, etwas spiele etc. und mich darin verlieren kann. Keine Ahnung ob das deine Frage beantwortet. Ich unternehme gerne einen erneuten Versuch. |
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09.09.2008, 12:35
Beitrag
#220
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
Hattest du bei deiner Aufarbeitung jemals das Gefühl und die Sicherheit, dass es genau so war wie du es dir im nachhinein zurechtgelegt hast? Halloich brauchte mir nichts zurecht legen, bin durch die User hier auf die Problematiken gekommen, und so im Nachhinein meine Geschichte endlich selber nachvollziehen. Es hat mich verdammt viel Kraft und Zeit gekostet ,noch einmal in meiner unrühmlichen Vergangenheit rumzu wühlen, es gibt wirklich erfreulichere Dinge, das kannst du mir glauben. Aber jetzt bin ich echt froh, daß ich es gemacht habe, nicht nur wegen einer MPU, sondern für mich. Du mußt natürlich für dich entscheiden, in wie weit du uns dein Leben preisgeben möchtest, ich kann nur sagen für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Gruß C -------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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09.09.2008, 12:39
Beitrag
#221
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich habe mir da mal etwas herausgepickt, wenn du gestattest. Und zwar frage ich mich hier, was dich so sicher macht, dass die Abstinenz für deinen Wandel verantwortlich ist? Könnte es nicht auch genauso gut laufen, wenn du weiterhin Alkohol trinken würdest? Natürlich maßvoll... Hallo erneut Jaaa, das ist so ähnlich wie mit der Glaskugel. Wenn man eine Entscheidung trifft (in meinem Falle die zur Abstinenz), kann man nie wissen, was passiert wäre wenn. Aber es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass sich alles genau so entwickelt hätte, schließlich bin ich betrunken Auto gefahren. Und das, obwohl gerade alles so gut lief. Ich hatte bereits Monate vorher aufgehört, abends überhaupt etwas zu trinken. Ich wollte reduzieren, weil ich schon gemerkt hatte, dass es zuviel und zu oft war - ich hatte mich einfach unwohl gefühlt. Also wollte ich nur noch ein oder zwei Gläser Wein trinken, fand es aber dann logischer, gar nichts zu trinken. Das klappte gut. Dann kam die Party mit der Ansage "Ich trinke und fahre mit dem Taxi nach Hause." Schlimmer noch, dass ich sogar vorher eindeutig gedacht habe, dass ich auf keinen Fall mit dem Auto fahren darf, weil das nicht gut gehen würde. Hätte ja auch fast geklappt, bis ich mich in der Situation wieder fand, in der ich mich so furchtbar unwohl fühlte und nur noch weg wollte. Auf einmal war ich total überfordert, ein Taxi rufen, vorher/während bei der Bank vorbei, um Geld abzuheben, Handy rauskramen - welche Nummer fürs Taxi? Ein Automatik-Getriebe zu steuern erschien mir da echt einfacher. Und ich wollte nicht wahrhaben, dass Alkohol die Macht über meinen Körper und meinen Geist übernommen hatte. Nur mein Wille war noch nicht gebrochen. Das war mein letzter Stolz. Das sind die Fakten. Da gibt es nichts zu interpretieren. Was sich analysieren lässt, ist die Situation, die natürlich eine Vorgeschichte, nämlich meine, hat. Wieso bin ich so, dass ich betrunken am Straßenverkehr teilgenommen habe? Wie bin ich so geworden? Ich glaube nicht, dass es sich so einfach widerspiegelt: Wann habe ich Alkohol komsumiert - was habe ich zuvor Schreckliches empfunden? Das wäre ja ein bewusster Vorsatz zu sagen: Mir geht es schlecht, deshalb trinke ich jetzt. Das machen sicherlich die wenigsten - und wenn, sind es vielleicht nicht die Trunkenheitsfahrer, sondern einfach nur die Trinker ... Es ist ein wirklich schleichender Prozess, schließlich habe ich ja auch manchmal nur ein einziges Glas Weißweinschorle für den Geschmack getrunken. Nein, eigentlich für das Gefühl, dass die Schorle auf der Zunge so prickelt. Der Rotwein für den Geschmack - ganz langsam und am liebsten auch mit kaltem klaren Wasser verdünnt. Klar, das könnte ich jetzt auch tun und ich glaube, dass hierbei noch nicht einmal die Leberwerte auffällig wären. Für mich ist es aber einfacher, wirklich abstinent zu sein, auch weil ich mich dann mit dem Thema Alkoholtrinken nicht auch noch beschäftigen muss. Und ich fühle mich gut dabei, selbstbestimmt und entschlossen. Das gibt mir die Sicherheit, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Für die Kalkulation der Wahrscheinlichkeit, ob denn gelegentlicher Alkoholkonsum etwas an meiner Entwicklung ändern würde, gibt es im übrigen keine Sicherheit - die lässt sich einfach nicht berechnen, liegt aber bei Trunkenheitsfahrern statistisch bestimmt über 80 Prozent. Dieses Risiko bin ich nicht bereit zu tragen. Meine Freiheit, dies in zehn Jahren anders zu betrachten, weil ich dann so stabil und "fertig" (mit meiner Entwicklung) bin, bleibt mir ja unbenommen. Jetzt ist's schon wieder so lang - ich hatte schon beim ersten Post gemerkt, dass ich auf Deine Frage nach der Sicherheit des richtigen Weges gar nicht wirklich eingegangen bin. Hab vielleicht einfach noch ein wenig Geduld mit Dir oder stelle Dich der Fage, warum das Alkoholtrinken für Dich so eine große Rolle spielt, warum Du Dich so gegen das Nichttrinken wehrst und vielleicht lässt Du es dann einfach und gießt die halbe Flasche in den Abfluss? Schaden kann es jedenfalls nicht Ganz dolle Grüße Anni |
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09.09.2008, 14:15
Beitrag
#222
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Du mußt natürlich für dich entscheiden, in wie weit du uns dein Leben preisgeben möchtest, Das finde ich auch einen wichtigen Punkt und nicht nur hier im Forum. Ich frage mich, wie weit ich gehen muss für eine erfolgreiche MPU. Muss ich mein Leben auf den Kopf stellen, "nur" weil ich betrunken Rad gefahren bin? Muss ich meinen Freundes- und Bekanntenkreis opfern? Muss ich mir irgendwelche unsinnigen Regeln (KT, Abstinenz) auferlegen? Muss ich einen Seelenstrip hinlegen? Will ich das? Wie weit muss ich gehen, um sicherzustellen, dass ich keine Gefahr für den Strassenverkehr darstelle? Wie weit muss ich gehen, um in den Augen eines Gutachters keine Gefahr mehr für den Strassenverkehr darzustellen? Leider liegt zwischen den Antworten auf die letzten beiden Fragen eine deutliche Diskrepanz. |
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09.09.2008, 14:43
Beitrag
#223
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
Das finde ich auch einen wichtigen Punkt und nicht nur hier im Forum. Ich frage mich, wie weit ich gehen muss für eine erfolgreiche MPU. Muss ich mein Leben auf den Kopf stellen, "nur" weil ich betrunken Rad gefahren bin? Gruß C
Eh, hallo das ist nicht nur !!!! sondern das ist krass, ja ich glaube du mußt deine Einstellung zu gewissen Dingen gewaltig ändern, oder du gehst weiter zu Fuß, dann kannst du trinken so viel du willst. Muss ich meinen Freundes- und Bekanntenkreis opfern? Muss ich mir irgendwelche unsinnigen Regeln (KT, Abstinenz) auferlegen? Muss ich einen Seelenstrip hinlegen? Will ich das? Das mußt du wissen, willst du einen FS oder nicht? Ich kenne jemand der darauf ganz bewußt verzichtet hat, weil er eben lieber trinkt. Wie weit muss ich gehen, um sicherzustellen, dass ich keine Gefahr für den Strassenverkehr darstelle? Wie weit muss ich gehen, um in den Augen eines Gutachters keine Gefahr mehr für den Strassenverkehr darzustellen? auch das siehst du föllig falsch, entweder du willst einen Führerschein, und damit muß deine Eignung überprüft werden oder nicht. Deine Entscheidung Leider liegt zwischen den Antworten auf die letzten beiden Fragen eine deutliche Diskrepanz. -------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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09.09.2008, 19:18
Beitrag
#224
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Das mußt du wissen, willst du einen FS oder nicht? Ich kenne jemand der darauf ganz bewußt verzichtet hat, weil er eben lieber trinkt. Ich glaube ich bin auch bald so weit. Leider erlebe ich die Abstinenz nicht positiv, außer das ich jetzt nicht mehr auf's Auto verzichten muss wenn ich weggehe, und mit kontrolliertem Trinken, in der Form wie es verlangt wird, kann ich erst recht nichts anfangen. Mit inneren Trinkmotiven kann ich auch nicht aufwarten. Also was soll ich bei der MPU? Ich muss mich wohl damit anfreunden, ungeeignet zu sein ein KFZ zu führen. Vielleicht finde ich ja einen Job durch den ich mir einen privaten Fahrer leisten kann, dann kann ich sogar während des fahrens saufen. Langsam macht sich wirklich Verzweiflung breit. Klar ist, dass ich nicht des Geschmackes wegen Alkohol trinke. Die Wirkung stellt gewissermaßen den Genuss dar. Dadurch laufe ich Gefahr meine Dosen zu steigern, weil ich mich ja an die Wirkung gewöhne. Deshalb wiederum kann es mir passieren, dass ich ein KFZ mit unzulässiger Alkoholisierung führe, weil ich mich ja trotzdem noch nüchtern bzw. tauglich fühle. Aber warum zum Teufel bin ich gern betrunken? Alkohol macht locker, das ist beim Ausgehen sicherlich das Hauptmotiv und irgendetwas muss man ja in der Hand halten, wenn man irgendwo rumsteht, da bietet sich eine Bierflasche doch regelrecht an. Vermeidungsstrategie Taschenbilliard. Macht nicht locker aber die Hände sind beschäftigt. Will ich zu Hause auch locker werden? Muss ich etwas in der Hand halten? Glaub ich nicht, hier bin ich von vorne herein entspannter und es liegen überall Sachen herum mit denen man rumspielen kann. Was treibt mich also dazu zu Hause, alleine Alkohol zu trinken? Ich fühl mich dann... ...betrunken. Ich kann dann meine Gedanken so schön schweifen lassen, manchmal fällt mir dann sogar etwas gutes ein. Vielleicht sollte ich den Wein jetzt trinken, damit mir ein Motiv einfällt. Mir ist oft langweilig, kann die Langeweile aber nicht in vernünftige Bahnen lenken. Statt etwas sinnvolles zu tun versinke ich in Gedanken, spiele oder lese etwas oder schau mir einen Film an und trinke dazu häufig Alkohol. Das ist aber noch kein Motiv, wenigstens kein inneres. Bin ich unzufrieden mit mir? Ja eigentlich schon. Find ich mich langweilig? Ja, auch das. Warum ist das so? Naja, ich hab das Gefühl nichts zu erzählen zu haben. Was hab ich denn schon Großartiges erlebt? Was weiss ich denn schon? Ist das ein Grund Alkohol zu trinken? Eigentlich nicht. Habe ich den Alkohol dennoch deswegen getrunken? Keine Ahnung. Hab dadurch ja auch nicht mehr zu erzählen oder interessantere Sachen erlebt. Angenommen, ich hab den Alkohol deswegen getrunken. Wie kann ich es vermeiden in Zukunft Alkohol zu trinken, wenn ich das Gefühl habe nichts zu erzählen zu haben und uninteressant zu sein, nichts zu wissen usw.? Ich könnte mehr weggehen und Taschenbilliard spielen, auch mal einfach übers Wochenende wegfahren. Einfach machen was mich interessiert. Aber was zum Henker interessiert mich denn? Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die sich diesen geistigen Erguss durchgelesen haben. Ich habe einfach mal versucht schriftlich zu denken, weil ich dachte es würde mir vielleicht helfen. Eventuell sind ja auch ein paar Gedanken dabei, die man weiter ausführen kann. Sagt ruhig wenn euch etwas auffällt, |
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09.09.2008, 21:56
Beitrag
#225
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5885 Beigetreten: 13.09.2007 Wohnort: im größten Kreis Deutschlands Mitglieds-Nr.: 36526 |
Hallo krautsalat,
was mir als erstes auffällt: Du bist ehrlich auf der Suche nach deinem "Schlüssel", das gefällt mir - alle Hochachtung! Du machst es dir nicht leicht, auch wenn erst mal scheinbar keine Erklärung zu finden ist. Ich selbst kann zwar nicht mit einer Aufarbeitung eines Alkoholproblems dienen, habe aber durchaus schon andere Veränderungen durchgemacht, Sachen aufgearbeitet. Und, ja: es ist ein Gefühl der Erleichterung, wenn man auf eine wichtige Lösung gestoßen ist. Das spürst du. Da ist eben nicht nur der Verstand beteiligt, sondern der ganze Mensch. Vielleicht setzt du dich im Moment auch ein wenig zu sehr unter Druck, nach dem Motto: "Da muß doch was zu finden sein!!!" Solche Zeiten kenne ich auch von mir - und ich fand nichts... Später, als ich nicht mehr so krampfhaft am Suchen war, fanden sich dann plötzlich doch noch jede Menge an Lösungen - fast als Geschenk, weil ich in dem Moment nicht intensiv dran gearbeitet hatte... Was mir bei deinen letzten Zeilen einfiel: Vielleicht eine Idee: versuche doch mal, im Moment nicht so sehr nach den Motiven zu forschen, sondern nach den Wirkungen (was hat der Alkohol in dir ausgelöst, wie hast du dich verändert; bei geringen Mengen, bei größeren Mengen; wenn du allein/in Gesellschaft getrunken hast). Welche der Wirkungen könnten (un-)bewußt gesucht gewesen sein, welche waren quasi "kollateral-"Wirkungen (die sich nebenbei ergaben). Andere Idee: Lege dir mal ein Blatt Papier an, vier Kästchen: Vorteile des Alkoholkonsums - Nachteile des Alkoholkonsums Vorteile der Abstinenz - Nachteile der Abstinenz Mit dem Ausfüllen solltest du dir Zeit lassen, immer mal über einige Tage überlegen, was noch fehlt, ergänzen. Ich bin mir sicher, du findest für jedes Kästchen etwas. Zu Anfang die Argumente nicht bewerten, erst mal locker aufschreiben, was dir so einfällt. Die Gewichtung kommt dann in einem zweiten Schritt. Bis dahin können wir uns hier aber noch mal "sprechen". Gruß, jfk. -------------------- Verstehen kannst Du dein Leben nur rückwärts. Leben musst Du es vorwärts.
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist - gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt. |
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09.09.2008, 22:41
Beitrag
#226
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
Hallo Krautsalat
Langsam macht sich wirklich Verzweiflung breit. Klar ist, dass ich nicht des Geschmackes wegen Alkohol trinke. Die Wirkung stellt gewissermaßen den Genuss dar. Dadurch laufe ich Gefahr meine Dosen zu steigern, weil ich mich ja an die Wirkung gewöhne. Deshalb wiederum kann es mir passieren, dass ich ein KFZ mit unzulässiger Alkoholisierung führe, weil ich mich ja trotzdem noch nüchtern bzw. tauglich fühle. Aber warum zum Teufel bin ich gern betrunken? warum beschreibst Du hier so locker die Dinge, weigerst Dich aber, den Zusammenhang zum Alkohol einzuräumen? Weil Du dann etwas ändern müsstest? Stell die Frage doch einmal ehrlich: "warum missbrauche ich Alkohol". Wenn dann die Antwort diese ist: Zitat Angenommen, ich hab den Alkohol deswegen getrunken. Wie kann ich es vermeiden in Zukunft Alkohol zu trinken, wenn ich das Gefühl habe nichts zu erzählen zu haben und uninteressant zu sein, nichts zu wissen usw.? Ich könnte mehr weggehen und Taschenbilliard spielen, auch mal einfach übers Wochenende wegfahren. Einfach machen was mich interessiert. Aber was zum Henker interessiert mich denn? warum probierst Du es nicht einfach aus? Fahre irgendwo hin oder geh weg, erzähle wildfremden Menschen einfach etwas von Dir und schaue mal, was zurückkommt. So wie Du es hier tust. Ich bin ehrlich beeindruckt, wie tief Du in Dich hineinschaust. Aber die Aussage "ich will weiter trinken" ist doch nur die Bequemlichkeit, der Einsicht keine Taten folgen zu lassen. Ganz ehrlich: So lange Du so am Alkohol hängst, wirst Du nie die Veranlassung haben, etwas zu ändern. Kann es sein, dass Du Dich einfach nicht traust? Klar, wer sich anderen Menschen öffnet, kann auch verletzt werden. Dein Panzer Alkohol schützt Dich davor. Aber es ist so vieles, was Dir dadurch entgeht. Mach mal die ersten Schritte: wenn Du Brötchen einkaufen gehst, sprich die Kassiererin an. Oder den Busfahrer. Einfach quatschen. Du wirst überrascht sein, was zurückkommt. Und jede positive Rückmeldung bestärkt Dich wieder. Den Alkohol hast Du ja temporär schon gelassen. Aber jetzt weinst Du ihm hinterher wie einem lieb gewordenen Trostspender, anstatt den nächsten Schritt zu tun und anzufangen, Dinge in Deinem Leben zu ändern. Kleine Dinge, die Dir Bestärkung bringen. Von da geht es dann weiter. Einfach mal anfangen. Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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10.09.2008, 08:56
Beitrag
#227
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
Langsam macht sich wirklich Verzweiflung breit. Klar ist, dass ich nicht des Geschmackes wegen Alkohol trinke. Die Wirkung stellt gewissermaßen den Genuss dar. Dadurch laufe ich Gefahr meine Dosen zu steigern, weil ich mich ja an die Wirkung gewöhne. Deshalb wiederum kann es mir passieren, dass ich ein KFZ mit unzulässiger Alkoholisierung führe, weil ich mich ja trotzdem noch nüchtern bzw. tauglich fühle. Aber warum zum Teufel bin ich gern betrunken? Gruß C
Das kann ich dir erklären.Du hast den Alk schon längst zu deinem Partner gemacht, um fehlende menschliche Beziehungen zu ersetzten. Du fühlst dich allein gelassen ohne ihn, dabei hast du übersehen, daß er dich schon längst kontrolliert und dominiert. Er ist so dominant, daß er keine anderen Beziehungen neben sich duldet. Wenn du versuchst ihn loszuwerden, wird dir klar,das er dich schon ganz schön in die Isolation getrieben hat, und du wirst depressiev ,weil du dir dann im klaren bist, daß du jetzt umbedingt eine Alternative finden müßtest, z.B dich in einem Fittnescenter anzu melden, wo du jederzeit hingegen könntest, ein bißchen trainieren, Leute kennenlernen,die ohne den Partner Alk leben, oder Sprachkurse besuchen, um deinen Wunsch nach neuen Sprachen gerecht zu werden, oder ,oder oder. Dann würdest du auch etwas erleben, und dann hättest du auch etwas zu erzählen. so hättest du die Möglichkeit diesen dominanten Partner endlich los zu werden, denn er will dich nur besitzen, und trachtet stetz danach neue Anhänger zu finden. Findest du das wirklich gut ? Möchtest du nicht lieber selbst dein Leben bestimmen, ohne das dich immer jemand an allem hindert ?Wenn du es schaffst ihn los zu werden, und dich nur auf dich und deine Interessen zu konzentrieren, wirst du erleben ,wie toll es ist sein Geschick selber zu bestimmen.denn nur, wenn man nicht unter seiner Fuchtel steht, hat man die Möglichkeit, seine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, ansonsten ist man nur ein gut funktionierender Sklave, von ihm, und wer möchte das schon sein? Freiwillig bestimmt niemand oder ? Alkohol macht locker, das ist beim Ausgehen sicherlich das Hauptmotiv und irgendetwas muss man ja in der Hand halten, wenn man irgendwo rumsteht, da bietet sich eine Bierflasche doch regelrecht an. Vermeidungsstrategie Taschenbilliard. Macht nicht locker aber die Hände sind beschäftigt. Will ich zu Hause auch locker werden? Muss ich etwas in der Hand halten? Glaub ich nicht, hier bin ich von vorne herein entspannter und es liegen überall Sachen herum mit denen man rumspielen kann. Du mußt umbedingt aus dieser Isolation raus, und man kann genauso eine Flasche Cola in der Hand halten,wenn dann komische Reaktionen kommen, ist das dann nur die Bestätigung, daß der Alk logischer Weise, noch mehr Menschen beherrscht, und du solltest überlegen, ob dich diese Oberflächlichkeit wirklich befriedigt. Was bringen dir ander Menschen die genau so vom Alk dominiert werden? Vermitteln sie dir Zugehörigkeit? Wärme? Liebe? Nein ganz bestimmt nicht. -------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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10.09.2008, 11:15
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#228
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
warum beschreibst Du hier so locker die Dinge, weigerst Dich aber, den Zusammenhang zum Alkohol einzuräumen? Weil Du dann etwas ändern müsstest? [...] Aber die Aussage "ich will weiter trinken" ist doch nur die Bequemlichkeit, der Einsicht keine Taten folgen zu lassen. Ganz ehrlich: So lange Du so am Alkohol hängst, wirst Du nie die Veranlassung haben, etwas zu ändern. Genau an dem Punkt sind wir komplett anderer Meinung. Für mich stellen Abstinenz und kontrolliertes Trinken die bequemen Lösungen dar. Ich kann dem bösen Alkohol praktischerweise alles in die Schuhe schieben und sage mir: "Dann trink ich einfach keinen Alkohol mehr oder nur so stark reglementiert, dass ich mir keine Sorgen mehr machen muss, dass er mich hinterhältig überlistet." Aber auf diese Weise erhält das Trinken von Alkohol eine Bedeutung die ihm garnicht zusteht. Ich würde Ursache und Wirkung umdrehen und erwarten, dass nun alles besser wird. Das eigentliche Problem hat man aber noch garnicht angepackt. Ob ich nun Alkohol trinke oder nicht spielt im Grunde keine Rolle. Ich muss mich dem wie auch immer gearteten Problem stellen, inwieweit überhaupt ein Problem besteht muss sowieso erstmal geklärt werden, um mein Leben so zu verändern wie ich es gerne hätte. Ich muss also prüfen ob ich zufrieden damit bin wie es läuft oder nicht und gegebenenfalls etwas verändern. Ich weiss nicht ob es jetzt klarer wird, warum mir die Debatte um Abstinenz und kontrolliertes Trinken so wichtig ist. Es geht mir dabei nicht darum die liebgewonnenen Gewohnheiten beizubehalten, sondern um das Konzept das dahinter steht. Es geht darum an seinem Leben etwas zu verändern, wenn man das Bedürfnis danach verspürt und nicht darum, wie ich am besten verhindern kann Alkohol zu trinken. Mein Problem ist nicht das Trinken von Alkohol. |
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10.09.2008, 11:23
Beitrag
#229
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
Mein Problem ist nicht das Trinken von Alkohol. Das sehe ich aber komplett anders.Gruß C -------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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10.09.2008, 12:16
Beitrag
#230
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5885 Beigetreten: 13.09.2007 Wohnort: im größten Kreis Deutschlands Mitglieds-Nr.: 36526 |
Für mich stellen Abstinenz und kontrolliertes Trinken die bequemen Lösungen dar. Nee, Abstinenz ist keine bequeme Lösung. Die bequeme Lösung wäre eine Trinkpause, nach dem Motto: "Na, dann trinke ich eben mal eine Zeitlang nichts, wenn ihr das so wollt. Ich weiß zwar nicht, wozu das gut sein sollte, aber ich machs halt." Allerdings: Für den Anfang ist so eine Trinkpause durchaus erst mal hilfreich. Du setzt dir ein Ziel (8 oder 12 Wochen komplett ohne, auch wenn du nicht von der Notwendigkeit überzeugt bist), und schaust einfach mal, was passiert, und wie du dich veränderst in der Zeit. -------------------- Verstehen kannst Du dein Leben nur rückwärts. Leben musst Du es vorwärts.
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist - gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt. |
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10.09.2008, 13:04
Beitrag
#231
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Allerdings: Für den Anfang ist so eine Trinkpause durchaus erst mal hilfreich. Du setzt dir ein Ziel (8 oder 12 Wochen komplett ohne, auch wenn du nicht von der Notwendigkeit überzeugt bist), und schaust einfach mal, was passiert, und wie du dich veränderst in der Zeit. Ja, genau so kann es gut funktionieren! Aber genau das willst Du, Krautsalat, noch gar nicht wahrhaben. Es stellt sich dar, als ob Du momentan einfach nur wieder trinken möchtest. Deshalb meine Idee, dass Du noch gar nicht lange genug abstinent lebst. Vom Bild her bist Du vielleicht noch vernebelt. Und dann kommt die Ungeduld hinzu. Vielleicht möchtest Du endlich dafür belohnt werden, dass Du nichts trinkst - in Deinem Fall mit Erkenntnis oder guten Ideen, die Dir ja durch den Konsum gekommen sind. Deine Sensoren sind vielleicht noch blockiert. Genau das macht nämlich Alkohol - Rezeptoren betäuben. Kontrolliertes Trinken ist lernbar (!), unterliegt aber ganz strikten Regeln. Das kann man lernen und dauert echt lange. Hat nichts mit einer landläufigen Vorstellung "ich trinke halt mal ganz kontrolliert zwei Gläser" zu tun. Bin hier aber nicht sehr im Thema, weil ich mich für die Abstinenz entschieden habe und für das KT eher nicht geeignet bin. Grüße Anni |
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10.09.2008, 22:36
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#232
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Naja, aus diesem Grund mach ich ja gerade die Trinkpause. Ich möchte sehen was passiert.
Aber, da nichts passiert, muss ich wohl davon ausgehen, dass ich etwas verändern oder herausfinden muss damit etwas passiert. Der Verzicht auf Alkohol alleine bewirkt eben nichts. Ich nehme das als positive Erkenntnis der Trinkpause, wenn ihr nichts dagegen habt. Es zeigt mir doch wie wenig Einfluss der Alkohol tatsächlich auf miich und mein Leben hatte. |
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11.09.2008, 06:24
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#233
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Naja, aus diesem Grund mach ich ja gerade die Trinkpause. Ich möchte sehen was passiert. Aber, da nichts passiert, muss ich wohl davon ausgehen, dass ich etwas verändern oder herausfinden muss damit etwas passiert. Der Verzicht auf Alkohol alleine bewirkt eben nichts. Guten Morgen, Krautsalat! Jaaa, Du machst eben nur eine Pause. Weil Du danach weiter trinken möchtest - wenn Du Deinen FS wieder hast. Damit begibst Du Dich tatsächlich in eine sehr passive Wartestellung. Und siehe da: Es tut sich nichts. Vielleicht weil Du ja genau das möchtest: "Es ändert sich ja nichts, also kann ich ruhig weiter trinken, hat damit ja nichts zu tun." Aber eine längere Trinkpause wird ihr übriges schon beisteuern, Du wirst merken, dass Alkohol im Grunde völlig unwichtig ist - vielleicht geht es schneller, wenn Du (ystematisch) versuchst, Deine inneren Motive zu erkunden. Gestern hatte ich übrigens tatsächlich eine super Situation, in der ich früher Alkohol benutzt hätte, um das Gefühl zu versiegeln. Ganz bewusst habe ich auf das Kribbeln geachtet. Das Gefühl ist dasselbe geblieben - ob nun mit oder ohne Alkohol. Allerdings habe heute nicht das Gefühl, es betäubt, also kaputt gemacht zu haben. Ich kann es heute wieder hervorholen. Musste dabei an Dich denken, weil Du nach solchen Erkenntnispunkten fragtest. Dauert also echt lange. Es ist nicht meine Aufgabe, Dich von irgendetwas, insbesondere den Vorteilen der Abstinenz, zu überzeugen, vielmehr ist mir daran gelegen, Dir vielleicht ein wenig Motivation zu geben, es einfach länger auszuprobieren, Dein Verhältnis zu Alkohol von einer anderen Seite zu betrachten. Grüße und einen schönen Tag! Anni |
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11.09.2008, 15:32
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#234
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Nachdem es mir offenbar nichts bringt mit einer Trinkpause die Wirkungen des Alkoholverzichts auf mich zu untersuchen, werde ich noch einmal versuchen, wie von jfk, vorgeschlagen mich der Erforschung der Wirkung des Alkohols auf mich zu widmen. Dafür werde ich gezielt Alkohol trinken um zu sehen was passiert und welche Wirkung kleine und große Mengen Alkohol auf mich haben...
...Irgendwelche Vorschläge für den Versuchsaufbau? |
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11.09.2008, 15:40
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#235
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
Sorry aber dazu fällt mir nichts ein, bin wahrscheinlich auch schon ein böser Exalki.
Gruß C Der Beitrag wurde von Mr.T bearbeitet: 12.09.2008, 13:04
Bearbeitungsgrund: Überflüssiges Zitat des gesamten Vorposting gelöscht.
-------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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| Gast_klaus62_* |
11.09.2008, 16:03
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#236
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11.09.2008, 16:24
Beitrag
#237
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Dafür werde ich gezielt Alkohol trinken Das ist natürlich nicht ernst gemeint. Ich werde mich auf meine Erinnerungen verlassen müssen. Die Trinkpause wird selbstverständlich fortgesetzt. Ich glaube aber wirklich, dass ich besser über die Wirkung zu den Motiven komme als über die Erfahrungen des Verzichts. |
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11.09.2008, 16:31
Beitrag
#238
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
...Irgendwelche Vorschläge für den Versuchsaufbau? kleiner Zyniker, oder? @Krautsalat: eigentlich bist Du zu intelligent, um nicht selber zu merken, dass Du Dir etwas vormachst. Komm aus dem Quark und fange an, die Dinge anders zu machen, die Dich an Deinem Leben stören. Weder großes Lamento noch großes Gelage werden Dir irgendwie helfen, mit Dir selber ins Reine zu kommen, das musst Du schon selbst hinbekommen. Ich glaube aber wirklich, dass ich besser über die Wirkung zu den Motiven komme als über die Erfahrungen des Verzichts. der Teil ist ja nicht bestritten. Aber so lange Du Dich zudröhnst, hast Du schlicht den Kopf nicht frei. Und halt immer einen Problemlöser an der Hand, so dass Du gar nicht zu Veränderungen gezwungen bist. Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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12.09.2008, 07:21
Beitrag
#239
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Guten Morgen, Krautsalat!
Ich bin schockiert - ich hatte bereits erwähnt, dass beides (Nichtkonsum und Betrachtung der zurückliegenden Konsumphase) Hand in Hand läuft. Du erwartest eine Aktion, auf die Du dann selbst nur reagieren willst. Das hört sich sehr nach Verantwortung-abgeben-wollen an. Gruß Anni |
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12.09.2008, 08:48
Beitrag
#240
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
wenn du den Führerscheinverlust als "wenig Einfluss" des Alkohols auf dein Leben bezeichnest, dann weiss ich leider nicht mehr weiter Das mochte ich dem lieben Alkohol dann doch nicht in die Schuhe schieben, dafür bin ich ganz alleine verantwortlich. Schließlich bin ich Fahrrad gefahren und nicht der Alkohol. Ich war zwar in dem Glauben mir könnte im Hinblick auf die Fahrerlaubnis nichts passieren aber Dummheit schützt vor Strafe ja bekanntlich nicht. Mit Einfluss auf mich und mein Leben meinte ich sowieso andere Dinge. Eher so Sachen wie, dass ich der gleiche blieb und mit Alkohol nichts anders machte als ohne. Du erwartest eine Aktion, auf die Du dann selbst nur reagieren willst. Das hört sich sehr nach Verantwortung-abgeben-wollen an. Es sah schon immer so aus, dass ich versuchte mich in die Situationen in denen ich trank hineinzuversetzen und zu fragen, warum ich Alkohol getrunken hatte. Das ist aber nicht die richtige Frage. Ich muss mich fragen, was sich verändert hat, dadurch das ich trank. Die Wirkungen hatte ich früher zwar schon beschrieben, aber offensichtlich nicht ausführlich und tiefgreifend genug. Mit der Beantwortung der Frage damals hatte ich das Thema Wirkungen erstmal abgehakt. Ich muss mich damit aber noch einmal grundlegend auseinandersetzen. Zum Thema Verantwortung übernehmen schrieb ich ja schon einmal, dass ich es eigentlich vermeiden möchte sie abzugeben. Deshalb such ich die Fehler ja auch bei mir und nicht beim Alkohol, was vielleicht auch die Motivfindung erschwert. Auf jeden Fall erschwert es die Akzeptanz von KT und Abstinenz. |
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12.09.2008, 08:51
Beitrag
#241
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
Hallo Krausalat,
Ich muss mich fragen, was hat sich verändert, dadurch das ich trank. dies ist die falsche Frage. Du musst fragen: "was hat sich nicht verändert, dadurch dass Du trankst". Deine Motive (Unzufriedenheit, Faulheit) gab es ja vorher. Aber Du hast an der Unzufriedenheit nichts geändert, weil der Alkohol den (vordergründig) bequemeren Ausweg bietet. Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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12.09.2008, 10:09
Beitrag
#242
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
So, die Diskussion die letzten paar Tage hat mich echt weiter gebracht und ich glaube, dass es gerade klick gemacht hat. Ich denke ich weiss jetzt was zu tun ist und wohin der Weg führen muss. Entschuldigt, dass ich mich so schwer getan habe aber die Hürden in meinem Kopf mussten erstmal genommen werden.
In Zukunft werde ich bestimmt wieder mehr mit als gegen euch arbeiten. |
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12.09.2008, 10:21
Beitrag
#243
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Banned Beiträge: 873 Beigetreten: 03.07.2008 Mitglieds-Nr.: 42956 |
In Zukunft werde ich bestimmt wieder mehr mit als gegen euch arbeiten. Hallodein Verhalten ist ganz normal, man versucht bis zum Klick im Kopf immer erstmal aus zu testen, ob man nicht doch noch jemand findet, der vielleicht bereit ist, wenigstens irgentwas an seinem Fehlverhalten doch noch zu entschuldigen, denn die Erkenntniss alles falsch gemacht zu haben unter dem Einfluß von Alk ist auch sehr schwer.Die ,die das jetzt geschafft haben, sind alle durch diese harte Schule gegangen, das kannst du mir glauben,mich eingeschlossen. Gruß C -------------------- Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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12.09.2008, 10:50
Beitrag
#244
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
So, die Diskussion die letzten paar Tage hat mich echt weiter gebracht und ich glaube, dass es gerade klick gemacht hat. Ich denke ich weiss jetzt was zu tun ist und wohin der Weg führen muss. Entschuldigt, dass ich mich so schwer getan habe aber die Hürden in meinem Kopf mussten erstmal genommen werden. In Zukunft werde ich bestimmt wieder mehr mit als gegen euch arbeiten. Super, Krautsalat Mal eine Frage zum taktischen Vorgehen. Du hast ja Deinen FS noch. Bis wann musst Du die MPU abgelegt haben, damit die FSSt nicht auf dumme Gedanken kommt? Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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12.09.2008, 12:29
Beitrag
#245
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 864 Beigetreten: 06.02.2008 Mitglieds-Nr.: 39973 |
Ein weiteres Problem sehe ich allerdings immer noch.
Zur MPU mußt Du Dich für eine Sache entscheiden: Abstinenz oder KT. Du meinst, dass der Alkohol Dich nicht verändert hat ? Das laß so bloß keinen Gutachter hören. Bei der Promillezahl und in der Liga, wo Du getrunken hast, lügst Du Dir glaube ich selbst ganz schwer was vor. Ga sind nicht blöd. Ich war bei einer MPU dabei, da ist einer der abstinent lebt durchgefallen. Der GA hatte schnell geblickt, dass er es nur für die MPU macht. |
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12.09.2008, 19:50
Beitrag
#246
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
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12.09.2008, 20:13
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#247
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5885 Beigetreten: 13.09.2007 Wohnort: im größten Kreis Deutschlands Mitglieds-Nr.: 36526 |
So, die Diskussion die letzten paar Tage hat mich echt weiter gebracht und ich glaube, dass es gerade klick gemacht hat. Ich denke ich weiss jetzt was zu tun ist und wohin der Weg führen muss. Entschuldigt, dass ich mich so schwer getan habe aber die Hürden in meinem Kopf mussten erstmal genommen werden. Das freut mich für Dich - nicht nur, weil es "Erfolge" gibt, sondern vor allem, weil Du ja jetzt anscheinend diese Frage hier: Zitat Wie war das denn bei euch, also bei allen die das schon hinter sich haben? Gab es irgendwie ein Gefühl der Erleichterung? beantworten kannst. Darfst gern mal davon berichten, was bei Dir "Klick" gemacht hat Zitat In Zukunft werde ich bestimmt wieder mehr mit als gegen euch arbeiten. Ich hatte den Eindruck, dass du es dir auch nicht leicht gemacht hast... - also: auch mehr mit Dir arbeiten Das mochte ich dem lieben Alkohol dann doch nicht in die Schuhe schieben, dafür bin ich ganz alleine verantwortlich. Schließlich bin ich Fahrrad gefahren und nicht der Alkohol. Ich war zwar in dem Glauben mir könnte im Hinblick auf die Fahrerlaubnis nichts passieren aber Dummheit schützt vor Strafe ja bekanntlich nicht. Mit Einfluss auf mich und mein Leben meinte ich sowieso andere Dinge. Eher so Sachen wie, dass ich der gleiche blieb und mit Alkohol nichts anders machte als ohne. Dazu fällt mir noch ein: Ich glaube, im nüchternen Zustand hättest du sicherlich mit vollster Überzeugung gesagt: "Mit 1,8‰ noch Fahrrad fahren? Ich - niemals!" Und ich hätte es dir abgenommen... Dass du doch gefahren bist, dafür mußt du die verantwortung tragen, nicht der Alkohol, das stimmt schon, aber der Alkohol hat dich eben verändert, du bliebst nicht derselbe wie ohne Alk... Gruß, jfk. -------------------- Verstehen kannst Du dein Leben nur rückwärts. Leben musst Du es vorwärts.
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist - gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt. |
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12.09.2008, 20:33
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#248
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Ich glaube, im nüchternen Zustand hättest du sicherlich mit vollster Überzeugung gesagt: "Mit 1,8‰ noch Fahrrad fahren? Ich - niemals!" Das würde ich jetzt so nicht unterschreiben. Wenn ich mich noch in der Lage gefühlt hätte den Weg zu meistern, warum nicht? Ich bin ja öfter noch mit dem Rad nach Hause gefahren nachdem ich Alkohol getrunken hatte. Meistens zwar mit den Öffentlichen aber wenn es sich nicht anders einrichten ließ... Ich hätte natürlich nicht gedacht diese Promillezahl zu erreichen. Wenn ich das Gefühl gehabt hätte etwas Schlimmes zu machen, dann hätte ich vielleicht auch den Abend anders gehandelt. Naja, vielleicht auch nicht, wahrscheinlich hätte ich gedacht ich werde schon nicht erwischt. |
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12.09.2008, 20:36
Beitrag
#249
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 17720 Beigetreten: 07.12.2006 Wohnort: Gaaanz hoch im Norden.. Mitglieds-Nr.: 26234 |
Zitat Ich hätte natürlich nicht gedacht diese Promillezahl zu erreichen. Was dachtest Du denn zu haben? -------------------- Personalführung ist die Kunst einen Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet...
oder Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet... |
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12.09.2008, 20:46
Beitrag
#250
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Keine Ahnung. Eigentlich habe ich mir über meine BAK keine Gedanken gemacht. Solche Sachen waren mir damals noch total unwichtig, wenn ich nicht gerade Auto fahren musste. Auf jeden Fall hätte ich nicht gedacht so betrunken zu sein, dass ich damit eine Straftat beging. Ich war der Meinung betrunken sein zu dürfen, weil ich ja mit dem Rad unterwegs war. Um die fehlende Beleuchtung an meinem Rad machte ich mir deutlich mehr Gedanken.
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Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 13.01.2026 - 11:14 |