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29.07.2008, 21:59
Beitrag
#101
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 9137 Beigetreten: 15.12.2004 Mitglieds-Nr.: 7279 |
Ich möchte das jetzt mal andersrum aufziehen, Krautsalat. Wie ich oben schon vorschlug, wäre es ja nicht unbedingt schädlich, Abstinenz nicht gleich auszuschließen, sondern mal zu probieren. Es wird eigentlich -auch wenn später kT das Ziel ist- empfohlen, mindestens 6 Monate Abstinenz zu machen und dann erst zu entscheiden, ob man kT eigentlich noch will. Es kommen übrigens doch einige in dieser Zeit zum Schluß, daß sie es nicht wollen. Aber darum schlage ich das jetzt nicht vor, sondern unter der Überlegung, die Du mal anstellen könntest, auch wegen der inneren Motive:
warum kannst Du Dir nicht vorstellen, 4 oder 8 Wochen oder sogar keinen Alkohol zu trinken. Bzw. warum kannst Du es Dir vorstellen, aber probierst es nicht aus? -------------------- Life is simple: eat, sleep, save lives !
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| Gast_klaus62_* |
29.07.2008, 22:12
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#102
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29.07.2008, 22:17
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#103
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 15362 Beigetreten: 24.08.2004 Wohnort: Mainz-Gonsenheim Mitglieds-Nr.: 5157 |
bist du anderer Meinung? Genau das Gegenteil. Ich wollte Deine Meinung nur bestätigen. -------------------- Lieber einen Moment lang feige - als ein Leben lang tot Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen. |
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| Gast_klaus62_* |
29.07.2008, 22:48
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#104
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Ich wollte Deine Meinung nur bestätigen. Danke, etwas anderes hätte mich auch verunsichert. @krautsalato es geht bei der MPU nicht darum, was du jetzt empfindest, es geht darum, dass so etwas nie wieder vorkommt! @Feuerpferd, @GSX-R und @dummkopf(Anni) haben alles das gleiche gesagt wie ich, warum willst du es nicht verstehen? |
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30.07.2008, 07:54
Beitrag
#105
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Sag mal, willst du mich nicht verstehen oder bringe ich es falsch rüber? Keine Sorge ich will dich verstehen nur habe ich es offensichtlich bis jetzt noch nicht. Deshalb unternehme ich nun einen neuen Versuch. Es geht doch um folgende 2 Fragen und die dazugehörigen Antworten. 14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert? 15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld? 14. Weil ich Einwegglas, wozu in der Regel auch Weinflaschen zählen, äußerst selten fortschaffe hatte ich relativ viel davon in meiner Küche angesammelt. Es handelte sich dabei allerdings nicht ausschließlich um Weinflaschen. Wenn beispielsweise meine Eltern zu Besuch kamen fiel ihnen das auf und sie fragten schonmal nach wo die denn herkämen. Ich konnte dann damit beruhigen, dass ich das Glas ja nur so selten fortschaffe und sich deshalb soviel ansammele. Dazu muss ich sagen, dass ich das selbst glaubte und mit voller Überzeugung sagen konnte. Im nachhinein kann man das vielleicht als kritischen Hinweis auf meinen Alkoholkonsum werten, den ich damals nicht als solchen wahrnahm. An andere Vorfälle in denen ich auf einen zu hohen Alkoholkonsum hingewiesen wurde kann ich mich bei bestem Willen nicht entsinnen. 15. Außer, dass ich häufiger Einwegglas fortschaffen musste, hatte mein Alkoholkonsum bis zu meiner TF keinerlei Auswirkungen und Konsequenzen auf mein Leben oder mein Umfeld. Bei Frage 14 sind wir uns einig, denke ich. Die Antwort auf die Frage 15 müßte nun aber lauten: Meine Eltern machten sich Sorgen wegen meines Alkoholkonsums. Genauso verhält es sich mit meiner Antwort auf die Frage 13, wo ich schreibe: manchmal leichtes Unwohlsein am nächsten Tag, wenn ich wirklich bis Anschlag getrunken habe (dann kam auch sowas wie ein schlechtes Gewissen auf, weil ich das Gefühl hatte mir dadurch geschadet zu haben) Die Antwort auf die Frage 15 müßte nun lauten: manchmal wenn ich trank bis nichts mehr reinging fühlte ich mich am nächsten Tag unwohl. Dadurch kam sogar soetwas wie ein schlechtes Gewissen auf, weil ich das Gefühl hatte mir dadurch geschadet zu haben. Ich hoffe ich habe das Prinzip jetzt verstanden. Alles was ich vorher aufführe, muss in Frage 15 nocheinmal in irgendeiner Weise auftauchen, damit der Gutachter sieht, dass ich erkannt habe, dass sich mein Alkoholkonsum sowohl auf mein Leben als auch mein Umfeld ausgewirkt hat. |
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30.07.2008, 08:20
Beitrag
#106
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 14059 Beigetreten: 30.07.2004 Wohnort: Lübeck Mitglieds-Nr.: 4642 |
Genau so ist es! Der Gutachter will sehen, dass Du auch die Feinheiten/Abstufungen auf dem Weg zum überhöhten Alkoholkonsum nachträglich bei Dir finden und beschreiben kannst.
Als Information, das lange Warten mit der Entsorgung von Flaschen ist typisch für eine schon sehr gesteigerte Form des Alkoholkonsums. Nicht nur ein Beschaffungsproblem tritt auf (nicht betrunken im Verkehr zum Einkaufen), sondern zugleich ein Entsorgungsproblem. Nebenbei wird man durhc den gesteigerten Alkoholkonsum lethargischer. Andere Erklärung: Man ist ein sehr bequemer Mensch. Dann will der Gutachter sehen, dass Du es Dir beim Thema Straßenverkehr nicht bequem machst. Prima ist, dass Du nun, neben den Flaschen, auch einen zweiten früheren Hinweis, das morgendliche(?) Unwohlsein, gefunden hast. Wenn Du für Dich suchst, wirst Du wahrscheinlich weitere Hinweise finden. Liebe Greet-Ings, Cornelius -------------------- MPU-Beratung --- Deutsche Fahrerlaubnis kompetent, preisattraktiv, permanent
Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet. |
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30.07.2008, 09:49
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#107
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
warum kannst Du Dir nicht vorstellen, 4 oder 8 Wochen oder sogar keinen Alkohol zu trinken. Bzw. warum kannst Du es Dir vorstellen, aber probierst es nicht aus? Ich werde erstmal komplett darauf verzichten alkoholische Getränke zu mir zu nehmen. Das Problem das ich damit hatte und habe ist, damit dem Druck der MPU nachzugeben. Es also nicht aus eigener Überzeugung zu tun. |
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30.07.2008, 10:03
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#108
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Das Problem das ich damit hatte und habe ist, damit dem Druck der MPU nachzugeben. Es also nicht aus eigener Überzeugung zu tun. Huhu Krautsalat! Das ist nun wirklich nicht schlimm, Hauptsache erstmal gar nix trinken! Wenn dann positive Erkenntnisse folgen, hat der Zweck die Mittel geheiligt Außderdem trinkst Du ja im Umkehrschluss so ja "nur", weil Du den MPU-Empfehlungen nicht so ganz nachgeben willst Viele Grüße Anni |
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| Gast_klaus62_* |
30.07.2008, 10:59
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#109
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30.07.2008, 11:12
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#110
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Außderdem trinkst Du ja im Umkehrschluss so ja "nur", weil Du den MPU-Empfehlungen nicht so ganz nachgeben willst Danke Anni! Darüber mußte ich echt schmunzeln und vielleicht ist sogar etwas wahres dran. Irgendwie habe ich das Gefühl mir beweisen zu müssen, dass ich "normal" mit Alkohol umgehen kann und nach früherem Erkenntnisstand umgegangen bin. Um dies zu beweisen, hielt ich es für nötig auch den Gutachter davon zu überzeugen. Indem ich den Gutachter davon überzeugt hätte, hätte ich praktisch den ultimativen Beweis, die Bestätigung meines Glaubens. Nur will der Gutachter mir überhaupt nicht bestätigen, dass ich mit Alkohol "normal" umgehen kann und noch weniger, dass ich "normal" damit umgegangen bin. Das war mir durchaus bewusst aber genau das machte den Gutachter auch zu der "höheren" Instanz von der ich diese Bestätigung abtrotzen wollte. Dazu möchte ich noch schreiben, sozusagen als Dämpfer für alle die jetzt denken "Halleluja, endlich hat er's kapiert", dass ich Abstinenz auch nicht für einen "normalen" Umgang mit Alkohol halte. |
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30.07.2008, 11:35
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#111
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Irgendwie habe ich das Gefühl mir beweisen zu müssen, dass ich "normal" ... Hallo Krautsalat, kennst Du das Gefühl von anderen Situationen, Dir und anderen unbedingt beweisen zu müssen, dass Du normal bist, dazu gehörst, weder zu dumm noch zu schlau, sondern genau richtig bist? Liebe Grüße Anni P.S.: Keine Sorge, bist Du! |
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| Gast_klaus62_* |
30.07.2008, 11:55
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#112
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kennst Du das Gefühl von anderen Situationen, Dir und anderen unbedingt beweisen zu müssen, dass Du normal bist, dazu gehörst, weder zu dumm noch zu schlau, sondern genau richtig bist? @Krautsalat diese Frage von Anni ist nicht von schlechten Eltern, da gehts nämlich um deine innere Motive. Diese zu kennen sind schon einmal die halbe Miete zu einer positiven MPU. Übrigens, klasse wie du mitarbeitest |
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30.07.2008, 14:34
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#113
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
die Frage 14 beinhaltet aber zwei Fragen, eine hast du jetzt beantwortet, nun fehlt noch die Frage, wie du darauf reagiert hast. Danke für den Hinweis! Beim Überlegen und dem Kramen in Erinnerungen ob es kritische Hinweise gab hab ich den zweiten Teil der Frage völlig vergessen. Wird der Gutachter damit zufrieden sein, wenn ich ihm erkläre, dass ich diese Hinweise damals garnicht als solche wahrgenommen habe? Ich mein, es wird ihm nichts anderes übrig bleiben, schließlich war es so. Oder will er wissen was ich inzwischen unternommen habe, also z.B. das Wegschaffen der Weinflaschen, obwohl ich das auch nur gemacht habe, weil meine Mutter mir sagte ich solle es tun? |
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30.07.2008, 14:53
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#114
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Wird der Gutachter damit zufrieden sein, wenn ich ihm erkläre, dass ich diese Hinweise damals garnicht als solche wahrgenommen habe? Hallo Krautsalat! Steht quasi schon in Deiner Frage: Will sagen a) kein Problem b) nochmal in den nächsten Wochen checken, weil es sehr lethargisch und fremdgesteuert erscheint, wenn Du nur was machst, weil Deine Mom das sagt. Da steckt nämlich wahrscheinlich ein weiteres WARUM hinter ... Grüße Anni |
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30.07.2008, 18:55
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#115
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet? (bei wenig und bei viel Alkohol) Ich werde für Frage 13 jetzt mal ein paar Gedanken zusammenhanglos auflisten und damit beginnen daraus eine Antwort zu formulieren. Ich mach erstmal an dieser Baustelle weiter. Bei wenig Alkohol fiel mir auf wie ich mich entspannte, ich wurde lockerer und konnte so die Abende noch mehr genießen. Ich hatte das Gefühl mein Verstand würde schärfer und ich konnte im Gespräch schneller, vielseitiger und geistreicher reagieren. Kleine Mengen Alkohol konsumierte ich in geselliger Runde mit Freunden, Verwandten und Bekannten. Das gemeinsame Anstoßen trug zum gemeinschaftsgefühl bei. Es war einfach schön, man unterhielt sich tanzte und hatte Spass. Größere Mengen Alkohol trank ich als junger Erwachsener bei Vereinsfeiern usw., dort war der Umgang mit Alkohol ein eher lockerer. Ich dachte mir nichts dabei und trank halt mit. Ein Bier folgte aufs andere und es kamen auch hochprozentige Sachen wie Kümmerlinge oder kleine Feiglinge auf den Tisch. Damals waren das natürlich noch nicht die Mengen die ich heute vertragen würde. Jedenfalls merkte ich wie es mir immer schwerer fiel geradeaus zu laufen. Das war ja noch ganz witzig. Selbst am Tag danach ging es mir dann meist noch nicht wieder richtig gut. An Kopfschmerzen im Zusammenhang mit Alkohol kann ich mich kaum erinnern, hauptsächlich litt mein Appetit und Durst hatte ich auch. Mir war nach solchen Erlebnissen die Lust Alkohol zu trinken jedenfalls fürs erste genommen. Später, mit zunehmender Alkoholgewöhnung, merkte ich meist schon vorher wann Schluss war, dadurch konnte ich die unangenehme Nebenwirkung Erbrechen weitestgehend vermeiden. Schwierig war es nur wenn ich auch härtere Sachen trank. So richtig freundete ich mich mit stärkeren Alkoholika nie an, auch weil sie mir nicht wirklich schmecken. In den letzten Jahren trank ich Mengen mit denen ich an die Grenzen ging meistens zu Veranstaltungen mit Musik. Dabei gefiel mir vor allem das enthemmte Tanzen. Mit großen Mengen Alkohol fiel mir außerdem noch auf, dass es einem immer schwerer fällt sich zu artikulieren. Ich glaube nun hab ich alles. Ich bin wie immer für Meinungen und Anregungen dankbar. |
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30.07.2008, 22:07
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#116
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 14059 Beigetreten: 30.07.2004 Wohnort: Lübeck Mitglieds-Nr.: 4642 |
Aus meiner heutigen Sicht würde ich erstmal mit dem Konsum aufhören. A) um zu sehen, ob ich ohne ein Problem habe und B) um die Problemtiefe vorher festzustellen. Ist B) in guter Bearbeitung (Überblick) und bei A so drei bis sechs Monate vergangen, dann kann ich überlegen, ob ich die Abstinenz fortsetzen sollte oder ob KT möglich wäre.
Liebe Greet-Ings, Cornelius -------------------- MPU-Beratung --- Deutsche Fahrerlaubnis kompetent, preisattraktiv, permanent
Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet. |
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31.07.2008, 08:55
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#117
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Ich hab jetzt mal eine velleicht blöde Frage zu meiner Zeit ohne Alkoholkonsum.
Seit wann bin ich abstinent? Seit ich das letzte mal Alkohol trank oder seit ich den Beschluss fasste es mal auszuprobieren? Ich würde dann nämlich gerne das Datum auch hier eintragen, damit ich nicht vergesse, wann ich angefangen hab. |
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31.07.2008, 09:17
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#118
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 15362 Beigetreten: 24.08.2004 Wohnort: Mainz-Gonsenheim Mitglieds-Nr.: 5157 |
Technisch seit dem letzten Schluck Alkohol.
-------------------- Lieber einen Moment lang feige - als ein Leben lang tot Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen. |
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31.07.2008, 09:33
Beitrag
#119
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Seit wann bin ich abstinent? Seit ich das letzte mal Alkohol trank oder seit ich den Beschluss fasste es mal auszuprobieren? Ich würde dann nämlich gerne das Datum auch hier eintragen, damit ich nicht vergesse, wann ich angefangen hab. OOOh Krautsalat - Du bist ganz dolle streng zu Dir! Abstinent bist Du doch seit dem letzten Schluck, hat mit deinem Willen gar nix zu tun. Wenn Du nämlich abstinent sein willst, aber dennoch trinkst, bist Du es gar nicht, gelle Deine Gedanken zu Frage 13 finde ich schon sehr gut, auch wenn ich die Ahnung nicht hab. Aufgefallen ist mir nur, dass Du am Ende, als Du über die Funktionalität der Sprache schreibst, wieder ins persönliche "man" verfällst, was damit zusammenhängen kann, dass Du Dich selbst nicht mehr so richtig wahrnimmst. Blödes Gefühl, wenn man erst Sekunden später hört, was man gesagt hat und noch ein paar Sekunden (oder Stunden) später, dass es gar nicht so recht mit dem übereinstimmt, was man eigentlich sagen wollte Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du mich in meinem Thread besucht hast und so nette Worte dagelassen hast! Dankeschön! Viele Grüße Anni |
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31.07.2008, 10:27
Beitrag
#120
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Ok, ich hab die Lösung.
techhnisch abstinent seit 27.7.2008 vorsätzlich abstinent seit 30.7.2008 Dann möchte ich aber auch nochmal den Wert einer abstineneten Phase in Frage stellen, weil man ja weiss, dass man danach eh wieder etwas trinken wird. Wird es einem dadurch nicht sehr einfach auf Alkohol zu verzichten? Es ist doch auf diese Art und Weise wie ein Spiel, dessen einzige Regel ist, nein zu sagen, wenn man die Gelegenheit hat Alkohol zu trinken. Darf ich eigentlich alle meine Antworten auf den Fragebogen nocheinmal in einem Beitrag zusammenfügen? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass bis jetzt relativ wenig darauf eingegangen wurde bis auf wenige Ausnahmen. Oder darf ich davon ausgehen, dass die Antworten auf die nicht eingegangen wurde so in Ordnung waren? Sollte ich damit warten bis ich alle Fragen beantwortet habe? |
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31.07.2008, 11:04
Beitrag
#121
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 481 Beigetreten: 09.06.2008 Wohnort: nähe Siegburg Mitglieds-Nr.: 42513 |
Dann möchte ich aber auch nochmal den Wert einer abstineneten Phase in Frage stellen, weil man ja weiss, dass man danach eh wieder etwas trinken wird. Wird es einem dadurch nicht sehr einfach auf Alkohol zu verzichten? Es ist doch auf diese Art und Weise wie ein Spiel, dessen einzige Regel ist, nein zu sagen, wenn man die Gelegenheit hat Alkohol zu trinken. Hm, ... Denke, das ergibt sich dann, wenn Du erstmal laaange, also mindestens sechs Monate, darauf verzichtet hast, ganz von selbst. Das Bedürfnis sollte weniger werden, überhaupt daran zu denken, wieder zu trinken. Du machst mit der Abstinenz den Anfang, Dich auf einen Prozess einzulassen, dessen Ende es sein kann, dass Du gar nicht mehr daran denkst, Alkohol zu trinken - warum auch? Viele Grüße und viel Spaß dabei Anni |
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31.07.2008, 11:19
Beitrag
#122
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 9137 Beigetreten: 15.12.2004 Mitglieds-Nr.: 7279 |
Hallo Krautsalat,
also erstmal finde ich es wirklich klasse, daß Du nur auf unser Anraten und ohne wirkliche innere Überzeugung zum Sinn die Abstinenz probieren wirst! Und was Du Dir da auch schon wieder an wirklich sinnvollen Gedanken dazu machst! Ich meine, es ist ein Riesenunterschied, ob man sich vornimmt "ich trinke nur noch ab und zu/ selten" oder "ich bleibe komplett abstinent für die Zeit XXX" (wie lange hast Du Dir eigentlich vorgenommen?) " Das "ab und zu/selten" ist ja recht dehnbar, denn im Inneren weißt Du, Du könntest ja trinken, wenn Du wolltest und Lust hast. Du hast ja keine klaren Zeiten und Grenzen dafür vorgegeben und würdest mit eher geringem oder keinem schlechten Gewissen Dir sagen "heute trink ich mal, hab Lust dazu", wenn Du Lust kriegst. Dabei würdest Du aber gar nicht überprüfen "ist es wirklich nur Lust, oder brauch ich es noch aus anderen Gründen heute?". Mit dem Vornehmen von Abstinenz (wobei es ein Zeitraum von 6 Monaten schon sein sollte) hast Du andere Voraussetzungen. Du gehst zu einer Party und kriegst evtl. Lust auf ein Bier. Jetzt kannst Du nicht mehr sagen "ach, das letzte Bier war ja vor 3 Wochen, dann "darf" ich heute ja wieder!" Sondern Du mußt den Wunsch nach einem Bier beherrschen und darfst es eben nicht trinken, auch nicht dieses eine kleine leckere Bier. Du kannst Dich aber ohne Abstinezvorsatz ein bißchen "retten", indem Du Dir sagst "aber nächste Woche auf der Party, da gönn ich mir eines, dann sind 3 Wochen nach dem letzten Bier rum!" und die Aussicht auf dieses Bier wird die akute Lust nach dem jetzigen Bier deutlich dämpfen. Alleine das Bewußtsein "ich darf nicht" hat oft schon den Effekt, daß man viel mehr Lust bekommt, es zu tun, nicht nur beim Alk. Als Raucherin kenne ich das nur zu gut... man nimmt sich vor "heute hör ich auf" und nach 3 min bekommt man schon den quälenden Wunsch nach einer Zigarette. Auch, wenn man ohne diesen Vorsatz vielleicht die nächsten 2 h gar nicht ans Rauchen gedacht hätte, weil man sehr abgelenkt ist. Oder sich gesagt hätte "ja ich hab Lust, aber es geht gerade nicht, dann rauch ich halt in 10-30-60 Minuten, denn ich will weniger rauchen". Und das soll eigentlich über die Abstinenz "erzwungen" werden... zu spüren, wie oft man Lust bekommt und dann eben nicht mehr mit einem "noch ein bißchen warten" (was in Deinem Fall die durchaus überschaubare Woche bis zum nächsten Bier heißen kann) diese Lust kurzzeitig zurückstellen kann. Ich hoffe, ich konnte verständlich machen, was ich meine, ist schwer zu erklären. Aber ich denke, das wirst Du mit dem Abstinenz-Vorsatz auch selbst erleben. Zu Deinen Antworten in den MPU-Fragen: ja, ich hab sie gelesen und nicht kommentiert, weil ich denke, Du bist schon gewaltig weitergekommen, vor allem im Hinterfragen der inneren Motive! Statt die Fragen nochmal komplett einzustellen, würde ich Dich bitten, jetzt nochmal kurz diese bisher gut erarbeiteten Inneren Trinkmotive (also nur die Stichworte) hier aufzuschreiben, denn es geht als Nächstes darum, aus diesen Motiven Vermeidungsstrategien zu entwickeln. Gruß von COYOTA -------------------- Life is simple: eat, sleep, save lives !
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31.07.2008, 13:43
Beitrag
#123
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
"ich bleibe komplett abstinent für die Zeit XXX" (wie lange hast Du Dir eigentlich vorgenommen?) Erstmal hatte ich mir nur den kompletten August vorgenommen. Vielleicht noch den September, weil dort viele Feiern anstehen. Aber eventuell dehne ich den Zeitraum auch noch weiter aus, was ich von meinen Erfahrungen abhängig machen möchte. Ich hab aber irgendwie auch noch ein zeitliches Problem, weil ich hoffte die MPU noch möglichst ablegen zu können bevor ich den Führerschein abgeben muss. Sondern Du mußt den Wunsch nach einem Bier beherrschen und darfst es eben nicht trinken, auch nicht dieses eine kleine leckere Bier. Du kannst Dich aber ohne Abstinezvorsatz ein bißchen "retten", indem Du Dir sagst "aber nächste Woche auf der Party, da gönn ich mir eines, dann sind 3 Wochen nach dem letzten Bier rum!" und die Aussicht auf dieses Bier wird die akute Lust nach dem jetzigen Bier deutlich dämpfen. Alleine das Bewußtsein "ich darf nicht" hat oft schon den Effekt, daß man viel mehr Lust bekommt, [...] Ich hoffe, ich konnte verständlich machen, was ich meine, ist schwer zu erklären. Aber ich denke, das wirst Du mit dem Abstinenz-Vorsatz auch selbst erleben. Keine Sorge, ich verstehe sehr gut was du meinst. Du sprichst damit auch meine eigenen Bedenken/Vorurteile gegenüber der Abstinenz und des kontrollierten Trinkens aus, nämlich, dass man anfängt an Alkohol zu denken. Der Alkohol schwebt als ständiges Damoklesschwert über einem. Das wollte ich vermeiden, indem ich eben "normalisiertes" Trinken betrieben habe. Ich habe in den anderen Themen gelesen, wie dort stolz verkündet wurde mal wieder auf Alkohol verzichtet zu haben oder wie sich gegrämt wurde, wenn man doch "schwach" wurde. Ich kann mir sowas bei mir, im Moment, einfach nicht vorstellen. Ist doch nichts dabei... Zur Trinkpause hab ich mich nun entschieden, um zu sehen ob in mir ab einem bestimmten Zeitraum der Wunsch nach einem alkoholischen Getränk aufkeimt. Erschwerend kommt hinzu, dass in meinem Kühlschrank noch eine halbe Flasche Wein steht. Im Moment verschwende ich neben meiner Vorbereitung zur MPU, also auf theoretischer Grundlage keinen Gedanken an Alkohol, obwohl ich sagen muss, dass das Thema auch aufgrund meines oben erwähnten zeitlichen Problems meine Gedanken ziemlich beherrscht. Das merkt man auch daran, dass man mich hier im Forum wohl als Poweruser bezeichnen muss. Ich mach mir schon ernsthaft über Suchtverlagerung Gedanken oder ob mir das Forum etwas gibt, dass ich mir früher durch Alkoholkonsum geholt habe. |
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31.07.2008, 15:39
Beitrag
#124
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Neuling ![]() Gruppe: Members Beiträge: 21 Beigetreten: 27.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43377 |
Ich misch mich mal wieder ein.
Aber ich kann Dir nur anraten, mein lieber krautsaltat, ständig im Gedanken beim Alkohol. Dann hast Du ein Problem (so wie ich). Hilfe wäre gut. Und zwar durch gute Ärzte. |
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31.07.2008, 16:03
Beitrag
#125
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5255 Beigetreten: 05.07.2007 Mitglieds-Nr.: 33783 |
Ich habe in den anderen Themen gelesen, wie dort stolz verkündet wurde mal wieder auf Alkohol verzichtet zu haben oder wie sich gegrämt wurde, wenn man doch "schwach" wurde. Ich kann mir sowas bei mir, im Moment, einfach nicht vorstellen. Ist doch nichts dabei... Du hast bis jetzt noch nicht die Stärke gezeigt über einen bestimmten Zeitraum abstinent zu leben. Daher kannst Du auch nicht schwach geworden sein. Schließlich hast Du nicht gegen Deine eigenen Regeln verstoßen.
-------------------- Dieses Zeichen gilt nicht für Busse, jedoch für Wohnmobile, denn dies sind keine PKW (OLG Braunschweig in VRS 86, 150).
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31.07.2008, 17:54
Beitrag
#126
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Aber ich kann Dir nur anraten, mein lieber krautsaltat, ständig im Gedanken beim Alkohol. Dann hast Du ein Problem (so wie ich). Hilfe wäre gut. Und zwar durch gute Ärzte. Danke Carly, ich weiss es zu schätzen, dass du dir Sorgen um mich machst. Es war allerdings ganz anders gemeint als du es offenbar verstanden hast. Ich bin weniger in Gedanken beim Alkohol als vielmehr bei meiner Vorbereitung auf die MPU. Leider muss ich dabei, entgegen meiner Gewohnheit, auch über Alkohol und meinen Umgang mit ihm nachdenken. Auch während meiner Phase des "normalisierten" Trinkens, die letzten 2 Monate, habe ich nicht so an Alkohol denken müssen wie du es dir vielleicht vorstellst. Aber vielleicht lenkt mich das Ganze auch nur davon ab an Alkohol zu denken, wer weiss das schon? |
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31.07.2008, 18:26
Beitrag
#127
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Neuling ![]() Gruppe: Members Beiträge: 21 Beigetreten: 27.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43377 |
Hallo krautsalat!
Und was ist nach der MPU. Betanden oder nicht. Wir zwei, oder fast das ganze Forum hat ein Problem (mit Alkohol). Dies muß gemeistert werden. |
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31.07.2008, 18:45
Beitrag
#128
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Und was ist nach der MPU. Betanden oder nicht. Wir zwei, oder fast das ganze Forum hat ein Problem (mit Alkohol). Dies muß gemeistert werden. Jetzt übertreibst du aber ein bisschen. Nach der MPU kann ich vielleicht Anderen hier mit meinen Erfahrungen helfen so wie viele Andere hier die kein Problem oder kein Problem mehr mit Alkohol haben. Und das wird mich dann hoffentlcih auch immer daran erinnern, was ich hier alles für mein zukünftiges Leben gelernt habe und auch dann noch lernen kann. |
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31.07.2008, 19:27
Beitrag
#129
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5255 Beigetreten: 05.07.2007 Mitglieds-Nr.: 33783 |
Nach der MPU kann ich vielleicht Anderen hier mit meinen Erfahrungen helfen so wie viele Andere hier die kein Problem oder kein Problem mehr mit Alkohol haben. Wir nehmen Dich beim Wort. Und das wird mich dann hoffentlcih auch immer daran erinnern, was ich hier alles für mein zukünftiges Leben gelernt habe und auch dann noch lernen kann. Wäre schonmal ein guter Ansatz als Vermeidungsstrategie. Wenngleich Dein Mitwirken an einem wirklich tollen Forum dem Gutachter noch nicht reichen wird.
-------------------- Dieses Zeichen gilt nicht für Busse, jedoch für Wohnmobile, denn dies sind keine PKW (OLG Braunschweig in VRS 86, 150).
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01.08.2008, 14:45
Beitrag
#130
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
12. Warum haben Sie getrunken? (Innere + äußere Motive) Die vorerst letzte offene Frage, wenn ich mich nicht irre. Ich poste jetzt auch erstmal nur ein paar Ideen. äußere - gehörte in geselliger Runde dazu - andere haben auch getrunken (womit ich nicht meine, dass ich mich gesellschaftlichem Druck ausgesetzt fühlte) - Gemeinschaftsgefühl innere - wollte mich belohnen (Heute tu ich mir mal 'was Gutes!) - Unzufriedenheit mit mir selbst - Verlust des jugendlichen/kindlichen Glaubens etwas besonderes zu sein - erfolglose Sinnsuche (Wozu das Ganze? etc.) - Orientierungslosigkeit (Wo will ich hin? Was will ich werden? Wo ist mein Platz in der Welt? etc. lauter solche Fragen) - Weltflucht - für die MPU muss ich mir wohl etwas handfesteres ausdenken Keine Ahnung ob mich das irgendwie weiter bringt. Typische Adoleszenzkrise, oder? Ich glaub ich brauch einen Psychiater... |
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| Gast_klaus62_* |
01.08.2008, 22:34
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#131
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Zu mir sagte der Psychologe bei der MPU das 90% aller Erwachsenen ihre innere Motive in der Kindheit haben.
Also, mal ein Versuch von mir: Wie war dein Verhältnis zu deinen Eltern? Wie war das Verhältnis deiner Eltern zu Alkohol? Wie bist du aufgewachsen? Hattest du Spielkameraden oder warst du ein Einzelgänger? war nur mal so ein Gedanke von mir, wenn es ein Schuß in den Ofen war, dann vergesse die Fragen |
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02.08.2008, 09:39
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#132
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
So wie ich es einschätze folgt mein Trinkverhalten mindestens 2, vielleicht 3, Mustern mit jeweils anderen Motiven. Da ist zum einen der moderate Umgang mit Alkohol innerhalb der Familie. Dann der moderate bis exzessive Umgang mit Alkohol mit Freunden und Bekannten. Und, nicht zuletzt, das für meine Gewöhnung, moderate Trinken allein zu Haus.
In der Familie stößt man eben an, wenn es etwas zu feiern gibt und trinkt auch mal etwas zum Essen oder um es sich mal gemütlich zu machen. Das sind relativ wenige Anlässe mit kleinen Mengen Alkohol. Selten stoße ich auch hier an meine 4-Bier-Marke, womit ich nicht unangenehm auffalle. Es war schon immer üblich, dass auf Geburtstagen, Hochzeiten etc. Alkohol getrunken wurde. Hier erfüllt das gemeinsame Trinken von Alkohol seine rituelle Funktion, an der selbst die Kinder teilhaben wollen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Ich nehme an, dass auch ich als Kind, mit nichtalkoholischen Getränken, mitangestoßen habe. Es ist also sehr wahrscheinlich erlerntes Verhalten. Mit Freunden und Bekannten ist es zunächst genauso. Man trinkt Einen zusammen, weil man sich zusammengehörig fühlt. Das hat rituellen Charakter, man stößt an, schaut sich dabei in die Augen etc. pp., was auch immer. Nur werden hier manchmal die Mengen auch größer, weil alle wissen, dass es akzeptiert wird, wenn man besoffen ist. Es ist bei einigen Anlässen sogar erwünscht. Man tanzt ausgelassen und albert herum. Hier sind auch die Fußballveranstaltungen anzusiedeln nur dass man hier mehr unter sich ist, ohne zu tanzen. Zu Hause ist es ganz anders. Hier stößt man nicht an, folgt keinem Ritual. Hier ist man für sich, die Gruppe spielt keine Rolle. Hier wollte ich es mir tatsächlich nur schön machen, vielleicht auch aus Langeweile heraus. Ihr seht ich bin immernoch nicht weiter. Dachte aber, dass man anhand eines kleinen Textes vielleicht besser arbeiten kann, als an ein paar Stichpunkten. p.s. Ich habe mich absichtlich erstmal an äußeren Motiven entlanggehangelt. |
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02.08.2008, 12:24
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#133
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 14059 Beigetreten: 30.07.2004 Wohnort: Lübeck Mitglieds-Nr.: 4642 |
Doch, damit bist Du weiter. Du suchst nach den Trinkmotiven. Der Weg führt über die Trinksituationen. Diese hast Du benannt, mit den Motiven angefangen. Weiter so!
Liebe Greet-Ings, Cornelius -------------------- MPU-Beratung --- Deutsche Fahrerlaubnis kompetent, preisattraktiv, permanent
Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet. |
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04.08.2008, 09:50
Beitrag
#134
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Neuling ![]() Gruppe: Members Beiträge: 11 Beigetreten: 04.08.2008 Mitglieds-Nr.: 43507 |
Hi krautsalat, in deinem Beitrag möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben, weil ich deine herangehensweise sehr gut nachvollziehen kann und die anderen dich hier gerade wohl unbeabsichtigt in eine böse Falle steuern. Ich habe den ganzen MPU-Mumpitz ebenfalls hinter mir und weiß nur zu gut, wie leicht man der Versuchung erliegen kann, zu glauben man würde hier mit gesundem Menschenverstand oder logischen Argumenten voran kommen. Ich kann mein Trinkverhalten durchaus mit deinem Vergleichen, ebenso die Motivation und die Handhabe deines Umfelds sowie die Intellektuelle Herkunft. In Anbetracht der Tatsache, dass es dir sicherlich primär um den Erhalt deines FS geht, möchte ich Dir daher raten, die Spielregeln der MPU zunächst so hinzunehmen wie sie sind (auch, wenn ich diese Duck-Mentalität, wie sie in diversen MPU Foren gepredigt wird, eben zum k**** finde) und danach zu überlegen welche Schlüsse du aus der ganzen Geschichte für dich ziehst.
Fakt ist, dass du (und da haben die anderen leider Recht) nur zwei Möglichkeiten hast, welche Strategien du bei der MPU „fährst“. Entweder du gibst an für DEN REST DEINES LEBENS abstinent zu leben oder du versuchst es mit KT. Da ersteres vermutlich ausscheidet (zu sehr an den Haaren herbei gezogen) bleibt nur KT. Die festangestellten MPU-Gutachter sind nicht gerade die Krönung der Psychologie-Studenten (mit nem halbwegs anständen Diplom in Psychologie, landet keiner bei einer MPI und schreibt sinnlose Gutachten über Alkis und Drogenkinder) und halten sich streng an gegebenen Leitlinien. Die Leitlinien zum Alkoholmissbrauch solltest du dir daher dringend mal durchlesen. Dort steht drin, welche Vorraussetzungen du erfüllen musst, damit du ein positives Gutachten erhalten kannst. Da es als Fahrradsünder aufgrund der fehlenden Sperrfrist leider sowieso fast unmöglich ist, den geforderten Zeitraum erlebter Verhaltensänderung von 6 Monaten vorzuweisen, möchte ich dir dringenst davon abraten, von deiner jetzt begonnenen Trinkpause zu erzählen, es sei denn du fährst Strategie eins. Es wird von dir erwartet, dass du dein neues (KT) Trinkverhalten über diesen Zeitraum erprobt und erlebt hast - die Trinkpause bewirkt genau das Gegenteil. Ehrlicher Tip: Leg dir eine Geschichte nach Schema F zurecht, und studiere sie ein, so dass sie wirklich glaubhaft rüberzubringen ist. Sollte kein Problem sein, wenn du rethorisch halbwegs auf der Höhe bist. Mit dem versuch ehrlich und nachvollziehbar argumentieren kommst du nicht weit… Ein User eines anderen Forums hat das mal schön zusammengefasst…traurig aber leider (meist) wahr: DER IDIOTENSICHERE TIPP EINE MPU ZU BESTEHEN: ************************************* Anm. Mod: Textteil wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht gelöscht Der Beitrag wurde von GSX-R bearbeitet: 04.08.2008, 12:55 |
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| Gast_klaus62_* |
04.08.2008, 10:42
Beitrag
#135
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Hi krautsalat, in deinem Beitrag möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben, weil ich deine herangehensweise sehr gut nachvollziehen kann und die anderen dich hier gerade wohl unbeabsichtigt in eine böse Falle steuern. In welche denn? Ehrlicher Tip: Leg dir eine Geschichte nach Schema F zurecht, und studiere sie ein, so dass sie wirklich glaubhaft rüberzubringen ist. schlechter Tip Mit dem versuch ehrlich und nachvollziehbar argumentieren kommst du nicht weit… Vielen User unseres Forums (inkl. ich selber) hat es zu einer positiven MPU geführt Ein User eines anderen Forums hat das mal schön zusammengefasst…traurig aber leider (meist) wahr: Da du selber schreibst, dass es von jemand anders verfasst wurde, hast du gegen das Urheberrecht verstoßen, der Text würde ich wieder löschen wenn du noch kannst |
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04.08.2008, 11:20
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#136
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Zwischen Arbeitswoche und Wochenende habe ich als Student nicht unterschieden. Während der Lektüre von Martiniii's Fragebogen ist mir auch bei mir etwas aufgefallen. Soetwas wie Feierabend gibt es für mich eigentlich nicht. Es spukte immer irgendetwas unerledigtes in meinem Kopf herum. Ich sagte ja bereits, dass ich faul bin. Wenn ich mir dann die Flasche Wein aufmachte oder den ersten Schluck Bier trank, konnte ich endlich sagen, so, jetzt ist Feierabend. Deshalb trank ich eigentlich auch grundsätzlich am Abend nachdem ich mal wieder einen Vortrag gehalten oder eine Arbeit abgegeben hatte oder am darauffolgenden Abend, weil ich die Nacht vorher durchmachte. Dazu gabs dann auch etwas gutes zu Essen. Das hatte ich mir verdient dachte ich mir dann. Hatte ich ja auch. Die Besäufnisse mit Kommilitonen fanden manchmal auch statt, weil wir eine Klausur hinter uns hatten oder irgendetwas in der Art. Belohnung, Feierabend, Vergessen ... endlich wieder frei. Ich glaube damit mach ich weiter. Das ist plausibel, selbst für mich. Habe nur gerade nicht soviel Zeit, weil ich an ein paar Hausarbeiten sitzen müßte ... Ich dachte ich schreibs trotzdem mal schnell rein, um zu sehen was ihr davon haltet. |
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04.08.2008, 11:29
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#137
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Neuling ![]() Gruppe: Members Beiträge: 11 Beigetreten: 04.08.2008 Mitglieds-Nr.: 43507 |
In welche denn? Eben der, dass er quasi am Ziel vorbei steuert und die 6 Monate Verhaltensänderung nicht plausibel machen kann. Darum gehts doch. Da du selber schreibst, dass es von jemand anders verfasst wurde, hast du gegen das Urheberrecht verstoßen, der Text würde ich wieder löschen wenn du noch kannst Das ist - ohne dir zu nahe treten zu wollen - der größte Schwachsinn, den ich seit langem gehört hab. Soweit sind wir (Gott sei Dank) noch nicht, dass jeder Erguss, der irgendwann in einem Forums-Post zu lesen war, pauschal urheberrechlich geschützt ist |
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04.08.2008, 12:10
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#138
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 9137 Beigetreten: 15.12.2004 Mitglieds-Nr.: 7279 |
Ich dachte ich schreibs trotzdem mal schnell rein, um zu sehen was ihr davon haltet. Ich halte sehr viel von Deinen Überlegungen, Du kommst langsam immer dichter an die Beweggründe für das Trinken, echt stark! Feierabend ist bei Dir schwer zu definieren, da wohl oft Arbeiten liegen bleiben bzw. auf den nächsten Tag verschoben wurden, die eigentlich bis zum "Feierabend" hätten erledigt werden müssen und aufs Gewissen drücken (drückt dann weniger, wenn Alk das Gewissen vernebelt?). Frage: andere Arbeitsorganisation? Mal einen Masterplan machen, was am schlimmsten drückt und mit reelen Zeitplänen (lieber zuwenig, als zuviel) den Tag planen, so daß eine bestimmte Uhrzeit dann auch wirklich "Feierabend" heißt? Belohnung: klar, Alkohol gehört gesellschaftlich zu besondernen Anlässen, um diese zu würdigen. Womit kann man sich noch belohnen, gerade wenn man alleine ist? Gutes Essen, ja. Ein schöner Sauna-Abend? Entspannen in der Badewanne? Sich eine Kino-Karte schenken? Fitness-Studio zu körperlichen Entspannung? Sind nur so ein paar Gedanken... Gruß von COYOTA -------------------- Life is simple: eat, sleep, save lives !
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| Gast_klaus62_* |
04.08.2008, 22:36
Beitrag
#139
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Das ist - ohne dir zu nahe treten zu wollen - der größte Schwachsinn, den ich seit langem gehört hab. Zitat Veröffentlichungen, die gegen die Rechte von Dritten verstoßen (z.B. gegen das Urheberrecht), sind untersagt. Quelle wenn du den Beitrag verlinkt hättest, wäre es in Ordnung gewesen Da du auch @Feuerpferd in einem anderen Thread etwas unhöflich angesprochen hast, empfehle ich dir das einmal zu lesen. Nur ein gut gemeinter Vorschlag |
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05.08.2008, 19:44
Beitrag
#140
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
In Anbetracht der Tatsache, dass es dir sicherlich primär um den Erhalt deines FS geht, Die Aufarbeitung für die MPU mache ich in der Tat primär zum Erhalt des Führerscheins, wobei man nicht sagen kann, dass es mir keinen Spass machen würde. Der Spass den ich dabei habe hilft doch enorm. Meine Trinkgewohnheiten hatte ich aber nicht primär wegen der MPU verändert. Die eine Woche, die ich nach der Fahrt sauber blieb, blieb ich schon sauber, weil ich nicht wußte wie es nun im Hinblick auf die MPU weitergehen sollte aber danach überwog doch die Einsicht zu viel getrunken zu haben. Das hatte ich zu meiner Zufriedenheit geändert. Da es als Fahrradsünder aufgrund der fehlenden Sperrfrist leider sowieso fast unmöglich ist, den geforderten Zeitraum erlebter Verhaltensänderung von 6 Monaten vorzuweisen, möchte ich dir dringenst davon abraten, von deiner jetzt begonnenen Trinkpause zu erzählen, es sei denn du fährst Strategie eins. Es wird von dir erwartet, dass du dein neues (KT) Trinkverhalten über diesen Zeitraum erprobt und erlebt hast - die Trinkpause bewirkt genau das Gegenteil. Danke für den Tip. Ich hatte mir das vor meiner Entscheidung für die Trinkpause auch überlegt und werde je nachdem wann die Aufforderung zur MPU kommt entscheiden ob ich die Entwicklung vom "normalisierten" Trinken über die Trinkpause zum MPU-konformen kontrollierten Trinken beschreibe oder kontrolliertes Trinken von Anfang an angebe. Ehrlicher Tip: Leg dir eine Geschichte nach Schema F zurecht, und studiere sie ein, so dass sie wirklich glaubhaft rüberzubringen ist. Sollte kein Problem sein, wenn du rethorisch halbwegs auf der Höhe bist. Mit dem versuch ehrlich und nachvollziehbar argumentieren kommst du nicht weit… Meine Geschichte entlang des Fragebogens zu rekonstruieren ist doch genau das Gleiche, nur dass ich mir nichts ausdenken muss. Damit sollte ich beim Gutachter deutlich sicherer sein als mit einer zurechtgelegten Geschichte. Noch habe ich genug Zeit dafür und nebenbei erfahre ich auch noch etwas über mich und das macht mir echt Freude. Ich hab eigentlich schon immer ganz gerne in mich hineingeguckt und mich analysiert. |
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05.08.2008, 21:53
Beitrag
#141
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5255 Beigetreten: 05.07.2007 Mitglieds-Nr.: 33783 |
Meine Geschichte entlang des Fragebogens zu rekonstruieren ist doch genau das Gleiche, nur dass ich mir nichts ausdenken muss. Damit sollte ich beim Gutachter deutlich sicherer sein als mit einer zurechtgelegten Geschichte. Noch habe ich genug Zeit dafür und nebenbei erfahre ich auch noch etwas über mich und das macht mir echt Freude. Genau so ist es und so soll es auch sein. -------------------- Dieses Zeichen gilt nicht für Busse, jedoch für Wohnmobile, denn dies sind keine PKW (OLG Braunschweig in VRS 86, 150).
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06.08.2008, 19:32
Beitrag
#142
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
12. Warum haben Sie getrunken? (Innere + äußere Motive) Als Jugendlicher und junger Erwachsener trank ich nur, wenn ich mit Freunden oder Bekannten zusammen war oder auf Familienfesten (Geburtstage, Hochzeiten etc.). Auf Familienveranstaltungen trank ich, weil dort schon immer Alkohol getrunken wurde, um anzustoßen und der Gselligkeit wegen. Ich kannte es einfach nicht anders. Außerdem war es einfach auch lustig, wenn der Onkel oder die Tante auch mal einen schmutzigen Witz machte über den sogar die Oma lachte. Mit Freunden und Bekannten stand auch die Freude am Beisammensein im Vordergrund, wir waren gut drauf, sprachen und lachten miteinander. Es gab keinen Grund aufzuhören solange es einem gut ging. Wenn ich merkte, dass es aufhörte Spass zu machen hörte ich auf, versuchte die Übelkeit zu bändigen und machte mich auf den Weg nach Hause. In der Disko, wo ich mich nicht sehr oft aufhielt, trank ich um ein wenig lockerer zu werden. Es erleichterte mir den Weg auf die Tanzfläche, Frauen gegenüber wurde ich nur geringfügig weniger zurückhaltend. Da machte ich mir auch nie irgendwelche Illusionen, dass mir Alkohol dabei helfen würde bei den Frauen zu Punkten, schon garnicht in größeren Mengen. Mein Trinkverhalten und meine Trinkmotive in familiärem Rahmen änderten sich nicht, nur die Mengen wurden mit meiner Gewöhnung ein wenig größer. Als Jugendlicher muss man auch hier erstmal lernen welche Mengen und welcher Zustand überhaupt akzeptiert würden. Es kommt einfach nicht gut, der Oma lallend, erheblich wankend und mit übler Fahne einen noch schmutzigeren Witz mit auf den Weg zu geben. Mit Freunden und Bekannten blieb auch alles beim alten mit höheren Mengen, nur merkte ich, dass es mir großen Spass brachte berauscht zu tanzen. Es war einfach toll sich selbstvergessen im Takt der Musik, oder auch nicht, zu bewegen. Vor ungefähr 6 Jahren trat ich meinem jetzigen Fußballverein bei. Dort fing ich an nach dem Training oder den Spielen etwas zu trinken. Auch hier trank ich, weil ich die Gesellschaft mit Freunden und Bekannten genoss. Mein Verhältnis zum Alkohol wurde immer lockerer und ich fing nun auch an hin und wieder auch zu Hause etwas zu trinken. Wenn ich chattete gewissermaßen auch in Gesellschaft. In den letzten 3 Jahren nahm die Häufigkeit dann zu. Das passt mit meinem Studiengangwechsel ganz gut zusammen. Dort lernte ich wieder Leute kennen, mit denen ich hin und wieder ausgehe. Auf den Studentenparties sah ich sehr viele Menschen mit einem lockeren Verhältnis zum Alkohol, was sich auch auf mein eigenes auswirkte. Ich schreibe später weiter, weil ich jetzt erstmal weg muss bzw. will. |
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06.08.2008, 21:27
Beitrag
#143
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
12. Warum haben Sie getrunken? (Innere + äußere Motive) Ich schreibe später weiter, weil ich jetzt erstmal weg muss bzw. will. So, weiter geht's. Mein Verhältnis zum Alkohol wurde lockerer, ich hörte und las in der Zeit auch über die gesundheitlich positiven Wirkungen des Alkohols, besonders des Weins. Dadurch fing ich an statt meiner 4 Bier, zu Hause, wenn ich trank, 1 Flasche Wein zu trinken. Die Abende an denen ich zu Hause trank erlebte ich als positiv. Ich genoss hier mit 2 Liter Bier oder einer Flasche Wein für mein Empfinden eher moderate Mengen. Da ich nicht sehr häufig ausging und das Ausgehen und damit menschliche Gesellschaft in der Vergangenheit häufig mit dem Trinken von Alkohol verknüpfte habe ich mir mit dem Alkohol ein wenig Gesellschaft ins Haus gebracht. Häufige Anlässe etwas zu Trinken und etwas leckeres zu Essen waren die Abende nach abgegebenen Hausarbeiten oder gehaltenen Referaten. Ich hatte mir diese Belohnung verdient, weil die Tage davor ausgesprochen arbeitsreich waren. Ich fing immer erst sehr spät mit meinen Arbeiten an. Nämlich dann, wenn es eigentlich schon zu spät war. Ich hatte sehr große Schwierigkeiten mir die Arbeit einzuteilen und vor allem damit anzufangen. Als ich anfing war eine Einteilung meist garnicht mehr möglich, weil ich ohnehin rund um die Uhr an den Sachen sitzen musste um meine Termine einzuhalten. Obwohl ich also, sozusagen, die meiste Zeit nichts zu tun hatte oder nichts tat, weil ich zu faul oder was auch immer war, waren die unerledigten Arbeiten allgegenwärtig. Denn ich mußte trotzdem daran denken was alles noch zu tun sein wird und wie ich es tun würde und das ich eigentlich schonmal anfangen könnte. Manchmal schrieb ich in Gedanken schon Teile der Arbeiten bzw. malte mir aus wie ich, gegen das Thema Meine Tage entbehrten einer klaren Struktur. Ich stellte mir keinen Wecker und soetwas wie Feierabend existierte nicht. Einerseits, weil ich keinen Arbeitstag hatte und andererseits, weil ich auch in meiner Freizeit, die den ganzen Tag bis auf die Zeit in der ich in Vorlesungen oder Seminaren saß oder ich tatsächlich mal etwas tat einnahm, im Hinterkopf an meine Arbeiten dachte und an ihnen arbeitete. Ich ertappte mich während des ersten Schlucks schonmal bei dem Gedanken, "ach, endlich Feierabend", obwohl ich den ganzen Tag eigentlich nichts weiter gemacht hatte. Der Griff zur Flasche war praktisch ein Signal abzuschalten, auch wenn es nicht wirklich gelang, und verlieh meinem Tag eine gewisse Struktur. So, damit bin ich erstmal fertig und hoffe auf zahlreiche kritische Anmerkungen, positive wie negative. |
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| Gast_klaus62_* |
07.08.2008, 02:50
Beitrag
#144
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Ich fing immer erst sehr spät mit meinen Arbeiten an. Nämlich dann, wenn es eigentlich schon zu spät war. Ich hatte sehr große Schwierigkeiten mir die Arbeit einzuteilen und vor allem damit anzufangen. Warum? was hielt dich ab? Obwohl ich also, sozusagen, die meiste Zeit nichts zu tun hatte oder nichts tat, weil ich zu faul oder was auch immer war, Der Alkohol hatte dein Leben schon im Griff! Ich kenne das. Ich habe ein Garten um mein Haus. Ich sollte eigentlich den Rasen mähen. Aber, ich hatte schon um 14.00 Uhr 4 Bier getrunken, wenn ich jetzt runtergehe und den Rasen mähe, kann ich ja kein Bier mehr trinken. Meine Nachbarn würden es ja sehen und denken, aha klaus62 trinkt um 14.00 Uhr schon ein Bier. Also, was machen? Bier oder Rasenmähen? Die Antwort wirst du ja kennen |
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07.08.2008, 08:50
Beitrag
#145
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Der Alkohol hatte dein Leben schon im Griff! Ganz so einfach kann man es sich nun auch nicht machen. Es ist ja nicht so, dass ich mehr tat als ich noch keinen Alkohol trank. Ich hatte dieses Problem genaugenommen schon in der Schule, für Klausuren etc. lernte ich den Abend vorher,wenn überhaupt. Woran das liegt kann ich nicht hundertprozentig sagen. Mangelndes Interesse könnte der Grund sein oder die Befürchtung es eh nicht gut genug machen zu können. Die Ausrede, ich hab mich ja eh nicht angestrengt ist einfach zu bequem. |
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07.08.2008, 11:10
Beitrag
#146
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Meine Nachbarn würden es ja sehen und denken, aha klaus62 trinkt um 14.00 Uhr schon ein Bier. Die Tatsache das ich alleine zu Hause trank bedeutet nicht, dass ich heimlich trank. Jeder der in meine Küche kam konnte sehen, dass ich gerne mal etwas trinke. Ich machte keinen Hehl daraus, meine Verwandten wußten es, meine Freunde und Bekannten wußten es, meine Freundin wußte es. Es war für mich ganz normal. Wenn man mit etwas nicht hausieren geht, heisst das ja noch nicht, dass man es verheimlicht. Man erzählt ja auch nicht jedem, dass man Abends gerne Schokolade isst. Für mich war es wie Schokolade essen. Also, was machen? Bier oder Rasenmähen? Die Antwort wirst du ja kennen Wie die Antwort bei dir lautete kann ich mir denken. Beim Verschieben von Arbeiten spielte der Alkohol bei mir allerdings keine Rolle. Ich schrieb das jetzt nicht, weil ich mich angegriffen fühle, nach dem Motto: "Getroffene Hunde bellen!", glaube auch nicht, dass das deine Intention war. Mir geht es einfach darum, deutlich zu machen, dass dieses Schema bei mir nicht greift. Selbst heute hätte ich kein Problem damit, zuzugeben, dass ich am Abend gerne eine Flasche Wein trinke. Ich hatte und habe weiterhin kein Problem damit, auf diesen Luxus zu verzichten, wenn die Umstände es erfordern. Ich sah und sehe es einfach als mein Recht an selbst zu entscheiden, ob und wieviel Alkohol ich trinke. Im Moment habe ich mich ja dafür entschieden auf alkoholische Getränke zu verzichten, auch wenn ich jetzt nicht darauf achte, was eventuell im Essen drin ist oder gar in Pflegeprodukten. |
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| Gast_klaus62_* |
07.08.2008, 15:29
Beitrag
#147
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08.08.2008, 13:49
Beitrag
#148
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
für mich kam es so rüber, dass du wegen dem Alkohol alle Arbeiten auf den letzten Thermin schiebst Das heißt dann wohl, dass ich noch an meiner Ausdrucksweise feilen muss, damit ich nicht missverstanden werde oder Raum für ungerechtfertigte Spekulationen eröffne. Was ist mit den Motiven? Werden meine Motive, Alkohol zu trinken, aus dem Geschriebenen deutlich oder muss ich sie klarer benennen? Hab ich gar das Thema verfehlt? |
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| Gast_klaus62_* |
08.08.2008, 14:01
Beitrag
#149
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Werden meine Motive, Alkohol zu trinken, aus dem Geschriebenen deutlich oder muss ich sie klarer benennen? Hab ich gar das Thema verfehlt? Ja, sie werden deutlich! aber es sind nur deine äußere Motive, von deinen inneren Motive sehe ich nichts. Habe dir hier schon Fragen gestellt, die sich auf innere Motive beziehen |
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08.08.2008, 14:15
Beitrag
#150
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 557 Beigetreten: 21.07.2008 Mitglieds-Nr.: 43278 |
Habe dir hier schon Fragen gestellt, die sich auf innere Motive beziehen Ja, ich erinnere mich. Ich hatte die Fragen nur vergessen, weil sie meines Erachtens einen Schuss in den Ofen darstellten. Was ist mit der fehlenden Struktur in meinem Tagesablauf? Ist das kein inneres Motiv? Oder was ist mit dem abschalten können am Abend? Dafür könnte ich sogar schon Vermeidungsstrategien benennen. Ich fürchte ich muss einen erneuten Versuch wagen, mich meinen inneren Motiven zu nähern. |
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Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 13.01.2026 - 09:27 |