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28.11.2007, 19:34
Beitrag
#51
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Hallo Leute!!! erstmal danke für die vielen vielen antworten! hat mich echt gefreut!!!:-)
Danke auch nochmal für die vielen Recherchen in Bezug auf mein Lehramtsstudium! wenn ich es richtig verstanden habe, ist mein Eintrag nun im Führungszeugnis und das für 3 Jahre! daher muss ich so lange warten bis es wieder "rein" ist und mich erst dann bewerben und es "rein" vorlegen!?!?! in bezug auf mein Trinkverhalten bleibt es ganz klar bei meiner abstinenz. hab dies auch allen klargemacht (Freunde, Familie, Kommilitonen, etc) und denke ich werde damit auch kein problem haben! aber dies wird sicher erst die zeit zeigen!!! nochmal herzliches danke an alle! ich melde mich wieder! gruß scholle |
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29.11.2007, 08:54
Beitrag
#52
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 1397 Beigetreten: 15.03.2007 Wohnort: Südliche Nordsee Mitglieds-Nr.: 29588 |
scholle .... ich drücke Dir die Daumen ....
und Kopf hoch ! Gruß -------------------- ganz liebe Grüße ... Optimist
Überholen Sie ruhig .. wir schneiden Sie wieder raus ! Liebe Grüße Deine Feuerwehr. |
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29.11.2007, 17:24
Beitrag
#53
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 973 Beigetreten: 14.09.2007 Mitglieds-Nr.: 36589 |
Hallo Scholle,
ich denke und wünsche dir auch, dass du das schaffst! Eine Schlacht verloren ist noch kein verlorener Krieg. (Außerdem ist es ein anderer Kriegsplatz!!!) Das mit warten bis das Führungszeugnis wieder sauber ist, meinte ich als bestgemeinte Empfehlung. Es bleibt deine Wahl. Ob dir wegen deiner Einträge der Zugang zum Referendariat verwehrt ist, kann dir endgültig nur die zuständige Stelle beantworten. Falls dein Studium vorher "soweit" beendet sein wird, frag doch dort einfach nach. Die Telefonnummern und E-mails findest du ja in meinen Beiträgen. -------------------- Wirklich doof ist nur der, der nicht merkt, dass er sich nicht auskennt.
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03.12.2007, 08:38
Beitrag
#54
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Hi Leute!
Heute kam ein schreiben von der Staatsanwaltschaft!!! Ich wurde um 3.20 kontrolliert! BAK war um 4.50, diese betrug 1,60 promille! Die 2te war eine Halbe Stunde später, Ergebniss 1,50 promille! was bedeutet das jetzt genau??? Ich vermute mal, dass sie dann von einem Wert zur tatzeit von ca, 1,8 promille ausgehen, oder? bei meiner 1ten Trunkenheitsfahrt hatte ich 1,77 promille! gruß scholle |
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03.12.2007, 09:19
Beitrag
#55
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 312 Beigetreten: 23.10.2006 Mitglieds-Nr.: 24392 |
Hi Leute! Heute kam ein schreiben von der Staatsanwaltschaft!!! Ich wurde um 3.20 kontrolliert! BAK war um 4.50, diese betrug 1,60 promille! Die 2te war eine Halbe Stunde später, Ergebniss 1,50 promille! was bedeutet das jetzt genau??? Ich vermute mal, dass sie dann von einem Wert zur tatzeit von ca, 1,8 promille ausgehen, oder? bei meiner 1ten Trunkenheitsfahrt hatte ich 1,77 promille! gruß scholle Hi, ich als Laie würde sagen daß das bedeutet, daß Du keinen Nachtrunk geltend machen kannst, da die Anflutungsphase nachweislich schon vorbei war. Desweiteren komme ich auf einen Alkoholwert von 1,9 Promille, wenn man davon ausgeht daß Du in einer halben Stunde 0,1 Promille abgebaut hast, was die beiden BAK`s beweisen. Daher: Kontrolle um 3Uhr20, erste BAK mit 1,6 Promille um 4Uhr50, Differenz also gut 1 1/2h...macht bei einem Abbau von 0,1 Promille/halbe Stunde round about 0,3 Promille... Viele Grüße Chris |
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03.12.2007, 09:35
Beitrag
#56
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 14059 Beigetreten: 30.07.2004 Wohnort: Lübeck Mitglieds-Nr.: 4642 |
Die 1,60‰ waren folglich im Körper zur Fahrt "vorhanden", lediglich im besten Fall noch nicht ausgebildet. Da strafrechtlich über 1,10‰, ist dort die Sachlage klar. Ob die FEB erst rechnet, damit den Fall des § 13 2. c) FeV hat oder sich gleich auf 2. d) beruft, spielt keine Rolle. Damit ist auch dort die Sachlage klar, MPU.
Die Frage ist eher, mit welcher Vorgabe Du in die MPU gehst. Ob die Kürze nämlich nicht als Verdacht der Alkoholabhängigkeit gewertet wird. Zu den Alternativen fällt mir noch eines ein: Ein weiteres Lehramtsstudienfach. Allein das zu bewältigen erfordert Zeit. Unterm Strich könnten das zwei weitere Jahre bis zum Referendariat sein. Solange keine Altersgrenze für die Einstellung überschritten wird, wäre auch das ein gangbarer Weg. Liebe Greet-Ings, Cornelius -------------------- MPU-Beratung --- Deutsche Fahrerlaubnis kompetent, preisattraktiv, permanent
Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet. |
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03.12.2007, 12:10
Beitrag
#57
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 2178 Beigetreten: 29.11.2006 Wohnort: Niedersachsen Mitglieds-Nr.: 25926 |
Ich vermute mal, dass sie dann von einem Wert zur tatzeit von ca, 1,8 promille ausgehen, oder? Das wird sowohl beim Strafmaß als auch bei der MPU eine untergeordnete Rolle spielen. Ob nun 1,6 oder 1,8 ... beides bedeutet Wiederholungstat mit kurzem Abstand im ähnliche Promillebereich. Die Wiederholungstat und der kurze Abstand wird hier stärker ins Gewicht fallen als die genaue BAK. Mach dich damit nicht verrückt, denn egal welcher Wert am Ende berücksichtigt wird, den Verdacht der Abhängigkeit wirst du so oder so ausräumen müssen. -------------------- Gruss
![]() Wanderer |
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03.12.2007, 13:17
Beitrag
#58
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Foren-Insider Beiträge: 24501 Beigetreten: 05.07.2007 Mitglieds-Nr.: 33782 |
Hallo, Scholle,
Ich wurde um 3.20 kontrolliert! BAK war um 4.50, diese betrug 1,60 promille! Die 2te war eine Halbe Stunde später, Ergebniss 1,50 promille! was bedeutet das jetzt genau??? Ich vermute mal, dass sie dann von einem Wert zur tatzeit von ca, 1,8 promille ausgehen, oder? durch den geringeren Wert der zweiten Blutprobe wurde lediglich bestätigt, dass Du nach Deiner Flucht vor der Polizei keinen Alkohol getrunken hast, denn er zeigt, dass Du dich in der Abflutungsphase befunden hast. Somit könntest Du keinen Nachtrunk mehr geltend machen. Eine Rückrechnung findet jedoch bei der Staatsanwaltschaft in der Regel nicht statt, so dass bei Dir der Wert der ersten Blutentnahme, 1,60 Promille, für das Strafmaß herangezogen wird (zumindest meiner Erfahrung nach). Wie dieser Wert, insbesondere im Zusammenhang mit der Zeit zwischen Trinkende und Blutentnahme, bei der MPU bewertet wird, kann ich nicht sagen. Viele Grüße, Nachteule -------------------- Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi |
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14.12.2007, 14:31
Beitrag
#59
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Hallo leute!!! Ich hab diese Woche Post vom Gericht bekommen!!!
Und zwar eine Anklageschrift! Heißt das, dass ich keinen Strafbefehl erhalte und es zu einer Verhandlung kommt? Brauche ich also einen Anwalt? ..... Der Angeklagte wird also beschuldigt, vorsätzlich ein Fahrzeug geführt zu haben, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke nicht in der Lage war, das Farzeug sicher zu führen, strafbar als vorsätzliche Trunkenheitsfahrt im Verkehr. Ergebniss der Ermittlungen: ......erst wenige Wochen nach Neuerteilung der Fahrerlaubnis erneut auffällig. Die frühere Entscheidung hat den Angeschuldigten offensichtlich nicht beeindruckt, weshalb zur Einwirkung auf den Täter und zur Verteidigung der Rechtsordnung nunmehr eine Freiheitsstrafe unerläßlich ist. Ich erhebe die öffentliche Anklage und betrage, das Hauptverfahren zu eröffnen. Was heißt das genau alles??? bin am boden zerstört... Helft mir bitte!!! LG die Scholle |
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14.12.2007, 15:02
Beitrag
#60
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 62 Beigetreten: 13.02.2007 Mitglieds-Nr.: 28509 |
Hallo Scholle,
wenn Du eine Anklageschrift bekommen hast, wird es leider zu 99.9% zu einer Verhandlung kommen, da der zuständige Richter die staatsanwaltliche Anklage fast immer zulässt. Jetzt würde ich Dir dringendst zu einem Anwalt raten, denn was schlimmeres als eine Haftstrafe kann eh nicht rauskommen und möglicherweise kann man den Richter mit einigen Gegenargumenten etwas von der Forderung des Staatsanwaltes abrücken lassen. Ich drück Dir alle Daumen, dass Du da nochmal davonkommst! Gruß Paragon |
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14.12.2007, 15:17
Beitrag
#61
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
Was heißt das genau alles??? bin am boden zerstört... d.h. dass der Staatsanwalt eine Freiheitsstrafe fordern wird. Er ist offensichtlich der Meinung, dass Du einen deutlichen Denkzettel benötigst. Wie der Richter urteilt, weiss natürlich niemand. In jedem Fall würde aber eine Aussetzung der Freiheitsstrafe auf Bewährung dabei herauskommen. Ein Anwalt ist sehr ratsam. Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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14.12.2007, 16:41
Beitrag
#62
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 10706 Beigetreten: 12.05.2006 Mitglieds-Nr.: 19269 |
Thread ist mir eben erst aufgefallen. Verkehrsrechtsanwalt wäre zu empfehlen, denn ohne hätte ich keine Lust vor Gericht zu stehen.
Bewährung nach einer zweiten TF ist durchaus drin siehe siehe z.B. Schnandi (Drogen und Alkohol werden beide nach §§316 und §§315c StGB behandelt) Mario73 (Bewährung nach der 2. Fahrt 2001) oder goofy. (Bewährung nach der 2. Fahrt). Auch bei Nocturn wurde eine Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt... Das kommt aber sehr stark auf den Einzelfall an und bei Wiederholungstätern kann man die Strafe noch schwerer vorhersagen da vieles vom Richter abhängt. Es macht Sinn schon selbst aktiv was für die Bewältigung des zugrundeliegenden Problems zu tun, was man auch bei der Verhandlung vorweisen kann. mfg darkstar -------------------- |
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14.12.2007, 16:56
Beitrag
#63
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 300 Beigetreten: 13.12.2006 Mitglieds-Nr.: 26411 |
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14.12.2007, 19:13
Beitrag
#64
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 973 Beigetreten: 14.09.2007 Mitglieds-Nr.: 36589 |
Hallo Scholle,
lass den Kopf nicht hängen, nimm dir einen Anwalt! Er kann deinen Standpunkt besser untermauern. Du wirst womöglich eine Haftstrafe ausgesprochen bekommen auf Bewährung mit der Bewährungsauflage eine Geldstrafe zu zahlen. Dh. du darfst dir in Zukunft nichts mehr zu Schulden kommen lassen im Verkehrswesen, sonst geht´s ab in den Bau. Aber ganz vorstellen kann ich mir das nicht, denn wenn selbst die Gutachter der Meinung waren, dir passiert da nichts mehr, wie solltest du voraussehen, dass du erneut im Rausch so doof bist und wieder fährst? Aber es wird schon eng. Warst du sonst schon vorbestraft mit Geldstrafen? Der Vorwurf bleibt, dass die bisherigen Strafen nicht ausreichten, dich zur Besinnung zu bringen. Ich war gegenüber diesem Vorwurf leider auch ohnmächtig. Vielleicht kann ja dein Anwalt da was retten. Möglicherweise wäre es ja gut, wenn du weiterhin eine Selbsthilfegruppe besuchst, weil du das Suchtpotential unterschätzt hattest. Dann gibst du dich als Suchtgefährdet und bekommst vielleicht da Auflagen und Geldstrafe anstatt einer Haftstrafe? Aber so viel schlimmer als erwartet ist es nun nicht, da du ja sowieso vorbestraft sein wirst. Ich weiss nun leider nicht, wie es mit Bewährungszeit und Führungszeugnis aussieht. Darum kümmerst du dich eben erst, wenn es soweit ist. Studiere erst mal weiter und wenn du dann noch Zeit zu füllen hast, weil die Einträge noch nicht gelöscht sind, dann füllst du sie eben so sinnvoll wie möglich. Das macht doch gar nichts. Gönne dir einfach noch ein bischen Zeit, bevor du dich in die Referendariatsmühlen schmeisst. Locker bleiben!!!!! Nichts davon wirft dich um. Nur du kannst alles kippen. Viel Glück! -------------------- Wirklich doof ist nur der, der nicht merkt, dass er sich nicht auskennt.
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15.12.2007, 14:15
Beitrag
#65
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
Frage an die Runde: würde ein Anwalt wirklich helfen?
Es kann ja kein Zweifel bestehen, dass die Taten begangen wurden. Juristisch ist die Sache also klar. Nur das Strafmass steht noch nicht fest und das hängt vom Richter ab. Auf die Tränendrüse drücken und auf ein geringes Strafmass aus sein kann man doch auch selbst. Nehmen wir an, man wählt die "Sack und Asche-Strategie". D.h. tiefes Bedauern, Bekenntnis zu vollständiger Abstinenz und ein Katalog von Maßnahmen, die man schon ergriffen hat, um endlich Herr des Alkoholproblems zu werden. Vielleicht noch mit der offenen Aussage, dass man die Anwaltskosten (werden auch knapp 1.000.- € werden) lieber in die Suchtbekämpfung investieren will. Würde das nicht mit aller Wahrscheinlichkeit den gleichen Effekt haben? Hier geht es doch auch darum, den Richter (vielleicht auch den Staatsanwalt) davon zu überzeugen, dass der Denkzettel eigentlich schon groß genug war. Kann man das nicht besser selbst als durch einen Anwalt? Oder spricht da etwas dagegen? Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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15.12.2007, 14:25
Beitrag
#66
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 440 Beigetreten: 13.07.2007 Wohnort: Im Erzgebirge Mitglieds-Nr.: 34129 |
Verkehrsrechtsanwalt wäre zu empfehlen, denn ohne hätte ich keine Lust vor Gericht zu stehen. mfg darkstar Das würde ich mir sehr zu Herzen nehmen. Gruß Ron65 -------------------- Wenn Träume sterben, dann wirst du alt. Du bist dein eigener Schatten nur und holst dich nicht mehr ein.
Wenn Träume sterben, dann wird es kalt. Du bist ein Mensch zwischen toten Dingen und du bist allein. (Puhdys) |
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15.12.2007, 22:48
Beitrag
#67
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 14059 Beigetreten: 30.07.2004 Wohnort: Lübeck Mitglieds-Nr.: 4642 |
Klar spricht auch einiges dafür, ohne Anwalt zu Gericht zu gehen. Genauso dafür. Das Beste: Das eine schließt das andere doch nicht aus!
Ein Anwalt kann das Verfahren soweit verzögern, bis dass ei Richter auch sieht, dass wirklich einschneidende Maßnahmen (SHG, therapeutische Hilfe) bis zum Hauptverfahren schon getroffen wurden. Dass sie erfolgreich sind. Dass Du vielleicht freiwillig einige Zeit bei einem Rettungsdienst hospitiert hast, damit Du die Auswirkungen von Trunkenheitsfahrten selbst gesehen hast. Vielleicht eine Motivationstherapie (Qualifizierte Entgiftung plus Unterricht zur Stärkung der Abstinenz). Vielleicht eine Spende an die Verkehrsopferhilfe. Anbieten einer langen Sperrfrist, deutlich über zwei Jahre. Darüber würde ich mich mit einen ausgewiesenen Verkehrsrechtler beraten. Welche Maßnahmen bei Gericht effektiv sind, um Einsicht und tätige Reue nciht nur zu zeigen, sondern nachzuweisen. Liebe Greet-Ings, Cornelius -------------------- MPU-Beratung --- Deutsche Fahrerlaubnis kompetent, preisattraktiv, permanent
Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet. |
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21.05.2008, 15:13
Beitrag
#68
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 211 Beigetreten: 22.08.2007 Wohnort: Berlin Mitglieds-Nr.: 35649 |
Hat jemand was von Scholle 85 gehört? Seit dem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen .
Habe ich was verpasst? |
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21.05.2008, 15:17
Beitrag
#69
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 31404 Beigetreten: 06.02.2004 Mitglieds-Nr.: 1686 |
Habe ich was verpasst? Nö, wir wissen auch nichts. Zuletzt war er am 24.01.08 hier online. -------------------- Gruß Mr.T
Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen. |
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27.06.2008, 18:36
Beitrag
#70
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Hallo meine Freunde!
sorry erstmal! hab mich wirklich für lange zeit nicht mehr gemeldet! war nicht böse gemeint, aber ich wollte mein leben erstmal wieder einigermaßen in die Reihe bringen, bzw. schon erste Massnahmen treffen, damit ihr mich bei meinem Weg zurück zum Führerschein besser begleiten könnt! Erstmal zu meinem Urteil! Hatte Anfang Januar Gerichtsverhandlung (war mit Anwalt da, habe alles Zugegeben und Reue gezeit) und habe 18 Monate Führerscheinentzug bekommen! Dazu 3 Monate Haft auf 2 Jahre Bewährung und 50 Tagessätze! Also habe ich Insgesamt 20 Monate den Führerschein weg, wenn alles glattläuft! Seit der Tat sind nun ca. 7 Monate vergangen und ich habe noch 13 Monate vor mir! Die MPU ist also in ca. 10-11 Monaten realistisch! Das Urteil ist natürlich hart, aber zu akzeptieren! Bei meinem Alter, die 2te Trunkeheitsfahrt 6 Wochen nach Wiedererteilung! Da muss man hart austeilen als Richter! Natürlich trinke ich - wie angekündigt - seit dem Tag der 2ten Trunkenheitsfahrt keinen Tropfen Alkohol mehr!!!! Zu einer Selbsthilfegruppe bin ich nicht gegangen, weil ich mit meinen Problem (meinen Problemen) alle fertig werden will (wollte). Mache beim TÜV diesen Abstinenz-Check, wo ich schon 2 Mal unangekündigt einbestellt wurde und logischerweise nichts getrunken hatte. Will jetzt wie gesagt mit eurer Hilfe Schritt für die MPU angehen (ist zwar noch viel Zeit, aber je früher desto besser). Ich denke ihr kennt meine Geschichte noch, wenn nicht würde ich sie nochmal in groben zügen posten. Ich habe mir auch noch vorgenommen mal zu einem Verkehrspsychologen zu gehen, auch wenn ich als student mehr als knapp bei kasse bin! Ich hoffe ihr kennt mich noch und steht zu mir!!!:-) Bedanke mich im Vorraus für eventuelle Antworten!!! Mit freundlich Grüßen, Scholle |
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27.06.2008, 20:50
Beitrag
#71
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5885 Beigetreten: 13.09.2007 Wohnort: im größten Kreis Deutschlands Mitglieds-Nr.: 36526 |
Hi Scholle,
schön, dass du dich mal wieder gemeldet hast! Wie gehts dir denn mit der Abstinenz? Gab es Situationen, wo es dir schwer fiel? Welche Reaktionen bekommst du von Familie und Freunden? Auf Antworten freut sich jfk. -------------------- Verstehen kannst Du dein Leben nur rückwärts. Leben musst Du es vorwärts.
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist - gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt. |
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28.06.2008, 13:54
Beitrag
#72
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Hallo jfk!
also ich muss sagen mir geht es super mit der abstinenz. Nicht nur, dass ich körperlich in absoluter Topform bin (gehe oft joggen, radfahren, schwimmen, fußball spielen...) muss ich sagen dass es mir auch psychisch sehr gut geht. Wenn man keine Angst mehr haben muss besoffen irgendwelche Scheiße zu bauen (blöde SMS zu verschicken, nachts beim heimkommen irgendwas umschmeisen, so in der art....) ist das schon ne Tolle Sache. Bin auch echt stolz auf mich, dass ich es so "von heute auf morgen" geschafft habe wirklich nullkommanull zu trinken! Die Reaktion in der Familie sind natürlich äußerst positiv. Du kannst dir ja bestimmt vorstellen, was bei mir daheim los war nach meinen 2ten Führerscheinentzug.....da gab es zurecht massivsten Ärger. Sei es mit der Oma, Mutter, Bruder und so weiter.....Das Vertrauensverhältniss war zerstört und eine riesen Enttäuschung war da.....jetzt muss ich sagen dass das Verhältniss grade zu den Eltern wieder sehr gut ist, weil sie sehen und wissen das ich es wirklich ernst meine mit der Abstinenz. Sie sind auch stolz auf mich und unterstützen mich im alltäglichen Leben durch Fahrdienste und so weiter....! Die Reaktionen im Freundeskreis waren sehr gemischt. Von äußerst positiv bis Unverständniss bzw. der Ansage ich würde es eh net schaffen und so weiter.....auf einer Skala von 1 bis 10 habe ich alle Reaktionen erlebt. Muss sagen dass ich jetzt auch mit viel weniger leuten noch was zu tun habe weil sich einige einfach nicht mehr melden bzw. ich mit manchen nichts mehr zu tun haben will. Viele Verstehen mich bei diesem Schritt, da sie meine Vorgeschicht mit dem 2ten Führerscheinentug kennen und sagen, dass sie dann auch nichts mehr trinken würden und so weiter.....! Ich muss sagen, dass mir das Nichtstrinken relativ leicht gefallen ist. Durch diesen 17.11.2007 habe ich mit dem Alkohol komplett abgeschlossen. Ich habe einen eisernen Willen und habe diesen auch jedem verkündet der es hören wollte oder auch nicht. Jedes Glas habe ich abgelehnt bzw. konsequent gesagt "nein ich trinke nichts mehr, nie wieder" wenn wir z.B in einer disco waren. Ich muss sagen dass ich es mir schwerer vorgestellt hätte, aber ich bin froh dass es so "leicht" ging. Es war halt nur komisch zu lernen, ohne alkohol wegzugehen. wenn ich früher weggegangen bin, sei es dorffest,disco oder kneipen....habe ich (nur am wochenende, sonst war ich nie weg) eigentlich immer was getrunken und jetzt eben Nichts mehr. Es war mehr das lernen und erfahren ohne alk wegzugehen und dabei spass zu haben. Dies fiel mir am anfang nicht leicht (man steht oder sitz an der bar und trinkt sein cola) ist nicht so locker, z.B bei mädels anquatschen und so weiter...diese Erfahren zu machen und damit umzugehen waren nicht leicht aber bis jetzt sehr erfahrenswert und lohnend. Ich bin dann die ersten 2 oder 3 Monate halt viel weniger weggangen weil ich mit weggehen ohne alk nicht mehr so viel """"positive"""" erfahrungen gemacht habe wie vorher mit alk. Jetzt gehe ich aber wieder häufig weg und kann gut ohne alkohol spass haben. So, dies war ein sehr lange post! danke schonmal für durchlesen!!! Mit freundlichen Grüßen, Scholle |
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28.06.2008, 19:24
Beitrag
#73
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 5885 Beigetreten: 13.09.2007 Wohnort: im größten Kreis Deutschlands Mitglieds-Nr.: 36526 |
Hey,
das hört sich wirklich gut an. Und für die Länge brauchst du dich nicht zu entschuldigen, da merkt man doch sofort, dass es von Herzen kommt, was du schreibst. Weiterhin alles Gute, jfk. -------------------- Verstehen kannst Du dein Leben nur rückwärts. Leben musst Du es vorwärts.
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist - gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt. |
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| Gast_klaus62_* |
29.06.2008, 06:49
Beitrag
#74
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Will jetzt wie gesagt mit eurer Hilfe Schritt für die MPU angehen dafür sind wir ja da Wo fehlt es denn noch bei deiner Vorbereitung? Hast du schon eine Antwort auf die Frage, warum du so kurz nach Erhalt des FS wieder aufgefallen bist? Die Frage wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich hoffe ihr kennt mich noch und steht zu mir!!!:-) Ich kenne dich noch und wir stehen zu jedem der hier aufschlägt |
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29.06.2008, 15:31
Beitrag
#75
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Ja klar! Ich denke dies wird die entscheidende Frage sein, um überhaupt ein Chance auf eine positve MPU zu haben.
Ich bin mir noch nicht so ganz klar wie ich diese sache "angehen" soll. Nach meinem ersten Führerscheinentzug war natürlich auch ein gewisser Schock da und ich habe mir geschworen nie wieder mit Alkhohl zu fahren. Ich habe gedacht, das der Wille ganz tief in mir drin ist und auch nicht durch viel alkohol nicht "ausgeschaltet" werden kann. Ich habe im Vergleich zu der Zeit vor meiner Trunkenheitsfahrt nicht viel weniger getrunken und auch nicht viel seltener. Vll nicht mehr jedes wochenende, aber im Schnitt jedes 2te bestimmt. Ich dachte, der blose Vorsatz nicht mehr betrunken zu fahren reicht bei mir aus, weil ich den alkohol zu der zeit nicht als das wahre problem identifiezieren konnte (wollte). Auf Basis von dieses Aussagen hätte ich ja meine erste MPU nie bestehen dürfen. Mein Ziel damals war einzig den Führerschein wieder zu bekommen und nicht wirklich was in meinem Leben zu verändern. Ich habe sie wirklich fast nur durch bloses Lügen (mit ausnahme der versicherung nie mehr betrunken fahren zu wollen) bestanden. Hab der Gutachterrin eine glaubhafte kontrolliertes Trinken- Geschichte erzählt und sie hat sie mir abgenommen (habe damals als Vorbereitung nur den Testknacker und dieses Forum benutzt!). Hab weder ein Verkehrspsychologen, noch Selbsthilfegruppe oder irgendwelche Kurse besucht und trotzdem direkt positiv bestanden. (Im nachhin muss ich sagen LEIDER). Das Gute an meine zweiten Entzug ist, da ist jetzt wirklich erkannt habe, wie tief mein problem mit alkohol ist (bzw. war) und ich jetzt alles so aufgearbeitet habe bzw. ich abstinent lebe wie ich es bereits nach dem ersten Mal hätte tuen sollen. Ich muss sagen im Nachhinein bin ich echt froh, dass ich das "glück" hatte zum 2ten mal "nur angehalten zu werden" und alles ohne unfall, personenschaden, blechschaden...etc. ablief. Ich habe nun die Chance ergriffen mein radikal zu ändern und zum positven zu gestalten (als Untermauerrung meiner Abstinenz nehme ich am TÜV-Abstinenzcheck teil). --> Mein größtes Problem wird denke ich sein, dass die Gutachterin/der Gutachter weiß, das ich bei 1ten mal gelogen habe (dies werde/will ich auch so sagen). Ich denke das ist nicht so leicht so einen Gutachter "auszutricken" und ich habe es doch geschafft, drum werde ich größtem Misstrauen begegnen ( zurecht, würde mir ja auch so gehen als gutachter) --> Mir graut echt davor durchzufallen....wäre wirklch ironie des schicksals.....beim ersten Mal lücke ich dass sie die balken biegen und verkaufe eine konstruiert geschiche perfekt und kommen durch.......und jetzt, wo ich wirklich abstinent leben, neue freunde habe, noch mehr sport treibe, einen abstinenz-check mache....etc.....falle ich durch!?! Ich muss es wie gesagt schaffen das brutale Mistrauen des Gutachter auszuschalten! Weiß noch nicht so genau wie ich das hinkriegen werde bzw. hinkriegen soll. Drum hoffe ich auch eure proffesionelle Hilfe. Kenn mich wirklich sehr sehr gut mit der MPU Materie aus. Habe mich damals bei ersten Mal sehr stark damit beschäftig und weiß, wie man vorgehen muss, was die gutachter hören wollen, welche Falle lauern und so weiter. Würde mich zwar nicht als Experte bezeichnen aber ich weiß schon sehr viel. Danke schonmal fürs Durchlesen und eventuelle Antworten! Mit freundlichen Grüßen Scholle |
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| Gast_klaus62_* |
29.06.2008, 16:18
Beitrag
#76
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Zitat Drum hoffe ich auch eure proffesionelle Hilfe. Das wird dem GA alleine aber nicht reichen. Du solltest mind. einen VP besuchen, alles dafür tun, damit der GA überzeugt ist das ein erneuter Rückschlag nicht mehr vorkommt. Der ETG-Test ist schon mal der bessere Schritt als nur LWs. Nur solltest du jetzt auch ein besseren Schritt machen bei deiner Vorbereitung, sprich , z.B einen VP . |
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02.07.2008, 15:46
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#77
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
hm, ich hatte eh vor einen Verkehrspsychologen zu kontaktieren! Soll ich das jetzt schon machen und dann regelmäßig (so vll 1 Mal im Monat hingehen) oder ist es sinnvoller direkt vor der MPU mehrere Sitzungen zu machen!
Ich bin Student und lebe am Minimum! Spare mir schon die ganze Zeit etwas Geld weg, damit ich mir so 6-8 Stunden leisten kann! Denkt ihr das würde genügen? Mit freundlichen Grüßen Scholle |
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02.07.2008, 16:03
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#78
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
hm, ich hatte eh vor einen Verkehrspsychologen zu kontaktieren! Soll ich das jetzt schon machen und dann regelmäßig (so vll 1 Mal im Monat hingehen) oder ist es sinnvoller direkt vor der MPU mehrere Sitzungen zu machen! Hallo Scholle, mal eine doofe Frage: armer Student mit Alkoholproblem und wenig Geld: Warum gehst Du nicht zu einer Selbsthilfegruppe. Genau in einer solchen Situation kannst Du von dort viel Nutzen erfahren. Und kost nix. Ob es so klug ist, dass Du Zitat mit meinen Problem (meinen Problemen) allein fertig werden willst , stelle ich mal in Frage. Mit deinen Problemen kann doch jede Reflexion von aussen nur hilfreich sein.Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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| Gast_klaus62_* |
02.07.2008, 17:26
Beitrag
#79
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02.07.2008, 21:06
Beitrag
#80
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Warum ich nicht zu einer Selbsthilfegruppe gehe!?!?!
Gute Frage! Ich will versuchen sie dir zu beantworten! Ich habe eine erste MPU auf Basis von Lügen bestanden und will die zweite mit gnadenloser Ehrlichkeit angehen. Ich habe mir direkt nach der MPU überlegt in eine SHG zu gehen (wurde mir geraten). Ich will/wollte mit meiner Problem aber erstmal alleine klarkommen, bzw. sehen ob ich es von selber schafe NICHTS mehr zu trinken. Ich habe vor meinem ersten Führerscheinentzug, während des Entzugs und kurz danach (zur Erinnerung: 6 Wochen nach Wiedereinteilung Erneute Auffälligkeit) ein über 3 Jahre dauerndes, stark normabweichendes Trinken parktizierts, welches sich auschschließlich auf die Wochenende konzentrierte (Trinkmenge wurde an einem Tag der Woche konsumiert) Durch das Regelmäßige Trinken am Wochenende habe ich eine enorme Alkoholtoleranz aufgebaut, was dazu führte dass ich am Tag der Trunkenheitsfahrt ca. 5 Bier a 0,4 Liter + 10 Jacky-Cola a 2cl trinken konnte! Habe mich mit etlichen Bücher befasst und selbst erkannt welch immense Menge dies ist, und mit welchen Mengen normale Leute nicht einmal mehr Laufen können! Ich trinke jetzt seit dem 17.11.08 keinen alkohol und habe mein Problem selbst bekämpft. Zur Unterstützung will ich dann noch einen VP dazuziehen. Um zu Anfang zu kommen, klar könnte ich in eine solche Gruppe gehen. Aber ich habe absolut keine Drang dahinzugehen bzw. an so was teilzunehmen. Dies war am Anfang so und ist jetzt immer noch so! Sollte ich nur hingehen, weil es sich bei der MPU besser macht!?!?! Für mich wäre dies der erste Schritt zurück zum Lügen! Ich denke ich habe mein Problem bekämpft, bzw. bin natürlich immernoch dabei und der Führerschein war nur der Anstoss bzw. es ist ein Begleiterscheinung ihn wiederzubekommen. Habe mir vorgenommen für mein zukünftiges Leben nur noch Sachen zu machen zu denen ich 100% stehe und ich total überzeugt bin! Halbe Sachen gibts nichtmehr!!!!! Deshalb auch Abstinenz! Und ich denke eine "halbherzige SHG" würde dem wiedersprechen! Wenn ihr es aber für unabdingbar haltet müsste ich meine Meinung vll ändern!?! Danke für eventuelle Antworten! Mit freundlichen Grüßen, Scholle |
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02.07.2008, 21:15
Beitrag
#81
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 15362 Beigetreten: 24.08.2004 Wohnort: Mainz-Gonsenheim Mitglieds-Nr.: 5157 |
Hi Scholle, schön von Dir zu hören, und dann auch noch Positives.
Sollte ich nur hingehen, weil es sich bei der MPU besser macht!?!?! Für mich wäre dies der erste Schritt zurück zum Lügen! Du solltest zuallererst nur dahin gehen, damit es Dir selber was bringt. So großartig ich Deinen Erfolf bis jetzt finde, Dein Leben ist noch lang. Und der Austausch mit Leuten, denen es ähnlich geht wie Dir, kann bei einer Kriese, und die wird kommen, über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden. Und wieso lügen? Der Versuch schadet doch nicht. -------------------- Lieber einen Moment lang feige - als ein Leben lang tot Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen. |
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| Gast_klaus62_* |
02.07.2008, 21:17
Beitrag
#82
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Ich finde deine Einstellung wegen der SHG klasse!
Zitat Für mich wäre dies der erste Schritt zurück zum Lügen! und genau deswegen solltest du auch diese Einstellung dem GA sagen, sollte er fragen, warum du nicht zur SHG gehst |
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21.07.2008, 16:45
Beitrag
#83
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
So, ich wollte mich mal wieder melden! Bin jetzt zum 3ten mal "einbestellt" worden zur Urinabgabe (natürlich clean).
Ich habe mir echt eine Menge gedanken gemacht, ob ich vll doch mal zu einer SHG gehen soll. Wie ich schon beschrieben habe, habe ich bis heute absolut keinen Drang dazu und konnte mich bisher noch nicht dazu durchringen. Ich habe absolut keine Probleme damit, meine Geschichte zu erzählen, aber irgendwie Probleme damit sie "fremden" zu erzählen. Für mich persönlich bringt es viel mehr, wenn ich mit Eltern,Verwandten,Freunden,......darüber Rede. Diese Personen kennen mich, meine Hobbys, Vorlieben, Stärken, Schwächen...etc. Wenn ich mit diesen Personen darüber rede, was bisher in meinem Leben schiefgelaufen ist, halte ich da für besser als mit Fremden in der SHG. Ich kann mich da auch täuschen aber ich sehe es so. Meine Geschichte ist bekannt bei mir im Ort und ich schätze ca. 30 KM darum weiß es auch jeder... Ich habe daraus echt so viele positive Energie und Trotz gezogen, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Nach der 2ten Trunkenheitsfahrt war ich wirklich komplett am Boden zerstört. Ich war der Abschaum, der Idiot, der Assi,.....das volle Programm. Wenn man durch den Ort geht merkt man, wie die Leute hinter dem Rücken auf einen Zeigen ("das ist er der Assi"). Viele "Freunde" machen sich über einen lustig. "Ich fahre jedes Wochenende voll heim, und du lässt dir den Lappen zum Zweiten mal ziehen". Ich bin 23. Habe Abitur, studiere....und bin trotzdem nahe am Abgrund gestanden. Ich habe mir fast jedes Wochenende einen hinter die Binde gekippt und fast es normal! Ja, es war cool! Ich war frei, ich habe getanzt,gelacht, Mädels angesprochen, ich war soooo cool! Die Probleme, der Stress, alles war vergessen. Die ganze Woche über wurde geplant "WO GEHEN WIR AM WOCHENENDE HIN ZUM SAUFEN"......Wenn ich jetzt darüber denke........wie armselig war das eigentlich? Ich hatte am nächsten Tag einen riesen Kater, mir ging es hundeelend. Die Freunde waren zum saufen da, sonst aber nicht. Echt traurig! Ich finde es wirklich unglaublich, dass mich die erste Trunkenheitsfahrt nicht aufgeweckt hat. Wenn ich mich jetzt sehe. Gut, ich habe noch fast 1 jahr ohne lappen vor mir. Aber was solls. Ich gehe durch den Ort oder durch die Uni und mir ist egal was die anderen denken. Ich weiß was ich für Fehler gemacht habe. Ich habe dafür gebüst bzw. büse immernoch. Am Wochenende war ich wieder mal auf eine Fest. Geschätze 80% der Leute besoffen. Planlos, Proletenhaft, einfach nur peinlich. Früher hätte ich dazugehört. Heute laufe ich über das Fest und lache in mich hinein und denke seit ihr armselig. Wenn ich in der Zeitung lese "Wochenende Polizeikontrolle, Autofahrer mit so und soviel promille" denke ich nur "Du armes Würstchen, ich hoffe und wünsche dir das du deine Fehler so erkennst wie ich". Es ist echt traurig und unglaublich, das man um schlau zu werden zweimal so tief fallen muss wie ich. Ich meine gut, ich bin 23 jahre, studiere und bin vorbestraft. Die Führerscheinentzüge kosten mich alles in allem vll 5000€ aber so hart wie es sich anhört. Es war gut so! Ich habe keinen Unfall auf dem Gewissen, keinen Personenschaden oder ähnliches. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich hoffe echt, dass ich viele Freunde oder Bekannte durch meine Erlebnisse aufwecken kann, bzw. vor schlimmeren Bewahren kann. Bei mir schien nach außen alles super (Student, angesehene Eltern,...) doch eigentlich war ich ein armer, dummer wicht. Ich versuche echt jeden der mir nur ein fünkchen bedeutet aufzuwecken und die sauferei sein zu lassen. Einfach meinem Weg zu folgen und die Sache hintersichzulassen. Wenn ich mit Leuten rede, sie an meiner Geschichte teilhaben lasse und sie diese innerlich nachvollziehen und dann sagen "Vll hast du recht" macht mich das unendlich glücklich. Jedem, den ich aufwecke ist ein positives Geschenk für mich. Ich hoffe und wünsche wirklich jedem in diesem Forum, dass er die MPU als wirkliche Chance sieht in sich zu gehen (ich habe sie beim ersten Mal nicht genutzt, ich habe sie nur als gegner gesehen und sie ausgetrickst). Dies hat mich direkt in den zweiten Führerscheinverlust geführt! Doch diesmal lasse ich mir die Chance nicht entgehen und versuche so viele Menschen wie möglich mitzureisen. Es muss doch möglich sein, dass Leute begreifen lernen, ohne den Lappen zu verlieren...!?!?! Mit freundlichen Grüßen, Scholle |
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21.07.2008, 19:04
Beitrag
#84
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 440 Beigetreten: 13.07.2007 Wohnort: Im Erzgebirge Mitglieds-Nr.: 34129 |
Es muss doch möglich sein, dass Leute begreifen lernen, ohne den Lappen zu verlieren...!?!?! Hallo Scholle85, Das ist ein guter Vorsatz, den ich langsam über Bord werfe. Jedesmal wenn ich mit jemandem darüber rede, verdehen die blos die Augen. Ich verderbe denen den Spass am Saufen. Auch sind Radfahrer dabei. Ich kann es nicht verhindern. Man muss erst mit der Auf manchen Festen treffe ich schon mal noch einen oder zwei, die meiner Meinung sind und im Radsportverein sogar mehrere. Aber das sind Ausnahmen. Die meisten dachten echt, wenn die MPU durch ist, dann werde ich wieder einer von denen. Aber da wird nix draus. Hallo Scholle, all das, was Du geschrieben hast, kommt so richtig aus dem Herzen und aus tiefster Seele. Schlaue Sprüche brauche ich bestimmt nicht dazu zuschreiben. Du weißt sicher, was Dich erwartet bei der MPU. Wenn Du nicht zur SHG gehen möchtest, vielleicht kannst Du beim MPI noch einen Kurs belegen. Ich weiß, kostet, mir hat das zusätzlich zu dem Alkscreenig Pluspunkte gebracht. Und Unnütz war das auch nicht. Gruß Ron -------------------- Wenn Träume sterben, dann wirst du alt. Du bist dein eigener Schatten nur und holst dich nicht mehr ein.
Wenn Träume sterben, dann wird es kalt. Du bist ein Mensch zwischen toten Dingen und du bist allein. (Puhdys) |
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21.07.2008, 20:27
Beitrag
#85
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 4282 Beigetreten: 15.09.2003 Mitglieds-Nr.: 50 |
Viele "Freunde" machen sich über einen lustig. "Ich fahre jedes Wochenende voll heim, und du lässt dir den Lappen zum Zweiten mal ziehen". Irgendwann kannst du sie auslachen wenn sie keinen Lappen mehr haben.Eingefahrene Gewohnheiten lassen sich nicht leichter ändern wenn man später dazu gewungen wird.Dann lieber mit Anfang 20 auf die Schnauze fliegen als vielleicht mit 40 den Schein als Alleinverdiener einer Familie und einem nicht bezahlten Eigenheim zu verlieren.Abgesehen von den dann folgenden finanziellen Problemen ist es nach 20 Jahren besoffen fahren nicht einfacher aufzuhören als nach 5 Jahren,der Spruch was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr ist nicht ganz aus der Luft gegriffen. Zitat Es muss doch möglich sein, dass Leute begreifen lernen, ohne den Lappen zu verlieren...!?!?! Viele kapieren eben keinen Wink mit dem Zaunpfahl und wenige kapieren es noch nicht mal dann wenn man ihnen den kompletten Lattenzaun um die Ohren haut. Aber egal,aus Fehlern kann man lernen,wenn nicht beim ersten Mal dann beim Zweiten.Nur sollte man keinen Fehler dreimal machen. Zitat Ich bin 23. Habe Abitur, studiere.... Ich habe es schon lange aufgegeben bei Bekannten zu Versuchen Verhaltensänderungen einzuleiten.Ich sage ihnen ein paarmal mehr oder weniger deutlich was ich vom Ganzen halte und was sie daraus machen interessiert mich nicht mehr.Krass gesagt ist es mir dann sch...egal wenn sie auf die Fresse fallen,sind alle alt genug und ich kein Kindermädchen. Bin in jungen Jahren auch mehr als unvernünftig gewesen was zum Glück ohne Schäden abging,nur habe ich das Saufen mit den Jahren aufgegeben.Nicht zuletzt weil mir immer klarer wurde das irgendwann jede Glücksträhne vorbeigeht und bevor ich den Schein verliere oder ein Unfall passiert ändere ich mich lieber. |
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21.07.2008, 22:04
Beitrag
#86
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 15362 Beigetreten: 24.08.2004 Wohnort: Mainz-Gonsenheim Mitglieds-Nr.: 5157 |
-------------------- Lieber einen Moment lang feige - als ein Leben lang tot Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen. |
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21.07.2008, 23:53
Beitrag
#87
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 9137 Beigetreten: 15.12.2004 Mitglieds-Nr.: 7279 |
Und jetzt habe ich (alte sentimentale Kuh Zu Deiner Frage wegen SHG kann ich leider nichts beisteuern, da keine eigene Erfahrung damit. Ich denke aber, es könnte sich gut für Dich anfühlen, Deine Erlebnisse und Lebensveränderung nicht nur mit Deinem Umfeld zu teilen, sondern mit anderen Menschen, die das Gleiche durchgemacht haben und dadurch nachvollziehen können, welchen schweren Kampf Du da geführt und gewonnen hast. Ich finde es toll, daß Du auf Deinen Umkreis einzuwirken versuchst, Du bist jetzt quasi "erleuchtet" und willst diese positive Erfahrung auch anderen Betroffenen vermitteln, ohne daß sie Deinen schmerzvollen Weg selbst gehen müssen. Ich bin auch im Zweifel, ob das funktioniert. Wie Du müssen auch andere Betroffene vermutlich erst den tiefen Fall selbst erleben, den Du hattest, um änderungswillig zu sein. Was ich super fände -auch weil Du so plastisch Deine Geschichte darstellen und andere überzeugen kannst- wäre Deine Mitarbeit hier im MPU-Board. Wir sind hier mittlerweile ein wirklich tolles und "eingeschworenes" Team, daß zum Großteil durch die Beteiligung der ehemals selbst Betroffenen MPUler so gute und praktische Hilfestellung geben kann. Es gibt glaube ich nichts Besseres für Betroffene, die ganz am Anfang stehen, hier die Threads der "Fertigen" zu lesen und dadurch die Hoffnung zu schöpfen "das kann ich auch schaffen!". Also wenn Du Lust hättest -wir begrüßen Dich ganz herzlich mit offenen Armen und freuen uns, wenn Du uns hilfst! Hier kann man unheimlich viel bewegen und gerade die jungen Mißbräuchler, die mit dem FS-Entzug meist die erste negative Konsequenz des Saufens erleben, auf ihrem Weg nach unten noch stoppen. Ist eine wirklich befriedigende Arbeit, ich sehe das mittlerweile als Ehrenamt an, denn hier wird uneigennützig und unter Aufopferung eigener Freizeit wirklich hart gearbeitet und geholfen! Ansonsten bin ich nach Deinem Bericht jetzt total beruhigt und entspannt und werde jetzt mit diesen guten Neuigkeiten von Dir prima schlafen !!! Machs gut, mein liebes, ehemaliges Sorgenkind Ganz lieben Gruß von COYOTA -------------------- Life is simple: eat, sleep, save lives !
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23.07.2008, 05:31
Beitrag
#88
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 4282 Beigetreten: 15.09.2003 Mitglieds-Nr.: 50 |
Aber manche halten sich,wie ein Bekannter jahrelang,für Kugelsicher weil sie fast täglich besoffen unterwegs sind und nie erwischt wurden. Aber eines habe ich in dieser dämlichen Zeit gelernt,der an sich gute Vorsatz das Auto stehenzulassen ist ab einem bestimmten Pegel hinfällig.Deswegen bleibt zb in der Fasnet entweder das Auto mitsamt Schlüsseln zu Hause oder wenn das Auto mal dabei sein sollte gibts keinen Alk.Da zahl ich lieber 80 Euro für den Bus in der Fasnet,da wäre alleine der selbstverfahrene Sprit teurer,und es juckt nicht wenn dann einen in der Krone habe. |
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09.09.2008, 11:00
Beitrag
#89
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Hallo Freunde!
Ich denke es ist Zeit, dass ich mich mal wieder melde!!! Es tut mir leid, dass dies in so unregelmäßigen Abständen geschieht, aber mein Tag ist wirklich zu 100% (und noch mehr) ausgelastet. Neben dem Studium treibe ich viel Sport (vorallem Fußball im Verein) und habe zusätzlich noch einen 400€ Job um mir den Führerscheinentzug finanzieren zu können (der Abstinenzcheck, Verkehrspsycholo, die MPU, Wiedererteilung, etc). Dies geht natürlich alles ziemlich ins Geld. Um gleich auf Coyotas Vorschlag einer Mitarbeit im MPU-Forum zu kommen. Dies wäre, wenn ich mehr Zeit hätte, eine sehr reizvolle Aufgabe. Nur ist dies im Moment zeitlich leider unmöglich. Ich werde vorraussichtlich im Mai oder Juni 2009 meine MPU machen und dann, wenn alles gut läuft und dieses "Thema" abgeschlossen ist, würde ich vll einsteigen. Weil wenn ich etwas mache, dann richtig. Halbe Sachen gibt es nicht mehr im Leben (das habe ich mir nach dem 17.11.2007 vorgenommen... Um zu mir zu kommen...mir geht es immernoch sehr, sehr gut. Bin jetzt seit dem 17.11.2007 absolut trocken und lebe immeroch sehr gut damit. "Freunde" von damals haben mir den Rücken gekehrt, bzw. ich ihnen. Neue Freunde sind dazugekommen und bringen viele positive neue Lebenserfahrungen und Aspekte. Die Akzeptanz, dass ich dem Alkohol abgeschworen habe wird bei den noch bestehenden frühereren Freundschaften größer, bzw. sie ist schon vollständig vorhanden. Es ist klar, dass ich nichts trinken. Mann wird z.B noch nicht einmal mehr darauf angesprochen, ob man vll. auch ein Bier will oder nicht einfach eins für mich mitbestellt oder ähnliches. Auch auf Geburtstagen und so weiter wird mir bei einem Sektempfang schon automatisch der Organgensaft gereicht... Die Interessen haben sich stärker gewandelt, als ich eigentlich gedacht habe. Am Anfang nach dem Führerscheinentzug, bin ich bewusst erst gar nicht weggegangen und dann nach ca. 2 Monaten extrem viel. Bin fast jedes Wochenende in die Disco, um mir selbst aber auch allen anderen permanent zu beweisen, dass ich weggehe ohne zu trinken (was ja auch geklappt hat) Jetzt gehe ich eigentlich nur noch selten in Discos, die Entwicklung ging ganz klar weg vom Nachtschwärmer (kommt das vom Alter... Vor 4 Wochen habe ich auch jmd. kennengelernt und habe jetzt also wieder eine feste Freundin, was mir zusätzlichen Auftrieb gibt. Bin rundum glücklich mit ihr und es läuft sehr gut. Meine Eltern und Verwandten sind auch froh, da durch die Freundin die Fahrdienste von ihnen nicht mehr so gefragt sind... Ja, also dass war so reltiv alles, was mir grade eingefallen ist um euch einen kleinen Überblick über den aktuellen "Stand der Dinge" zu geben. Ich versuche ihn Zukunft mal wieder öfters reinzuschauen. Jetzt muss ich wieder Arbeiten gehen und dann direkt ins Training. Bis bald! Viele Grüße Scholle |
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09.09.2008, 11:09
Beitrag
#90
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Globaler Moderator Beiträge: 31404 Beigetreten: 06.02.2004 Mitglieds-Nr.: 1686 |
Ich hoffe du/ihr versteht diese Einstellung!?! Deine Einstellung ist verständlich.Ich glaube ich spreche jetzt für Alle hier: Dein "Einstieg" hier ist auch noch dann willkommen, wenn er nach Abschluss deines "Themas" erfolgen sollte. P.S.: Es freut mich, dass es dir offensichtlich gut geht. -------------------- Gruß Mr.T
Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen. |
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23.10.2008, 09:55
Beitrag
#91
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Hallo Leute! Ich bins nach langer Zeit mal wieder!
Mir geht es immernoch sehr gut! Bin jetzt seit 17.11.07 Trocken und die Vorbereitung auf die MPU läuft! Es stehen noch 2 ETG Checks aus (sollte der letzte relativ früh kommen werde ich noch einen hintendranhängen um Zeitnah zur MPU den letzten zu haben). Habe auch schon die ersten Verkehrspsychologischen Beratungsstunden hinter mir und werde im MAI 2009 meine MPU machen, also noch ca ein halbes Jahr zeit. Ich habe ein wichtige Medizinische Frage (denke Forums-Doc Coyota weiß hier am besten Bescheid) Beim letzten ETG - Check war mein Kreatinin-Wert ganz nahe am untersten zugelassenen Grenzwert ( 20 mg/dl). Ich hatte 21, also ganz nahe an der Grenze wo der Test als nicht mehr gültig gelten würde und was mich natürlich für den 1 jährigen Abstinezcheck für die MPU weit zurückwerfen würde. Woran kann da liegen, bzw. was kann ich machen um hier beim nächsten Mal keine Gefahr zu laufen unter dem Wert zu sein. Ich habe wie immer mittag um 1 meinen Brief gekriegt und wurde für 9.00 Uhr am nächsten Tag einbestellt. Habe wie immer bewusst fast gar nichts getrunken und trotzdem war der Wert so niedrig!?!?! Vll weiß hier jemand Rat!?!? Ich bedanke für eventuelle Antworten! MFG scholle |
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30.11.2008, 23:37
Beitrag
#92
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Guten Abend Leute!
Melde mich mal wieder (auf den letzten Post habe ich leider keine Reaktion bekommen, aber das Problem hat sich diesmal komischerweise nicht ergeben, Kreatinin-Wert war sogar sehr hoch... Es ist jetzt über ein Jahr vergangen seit meiner 2ten Trunkenheitsfahrt und es stehen mir noch 7 Monate Sperre bevor! Das heißt ich werde so in 4-5 Monaten MPU machen. Glaubt ihr es wäre gut mal so einen Forums-Fragebogen auszufüllen??? Mfg Scholle85 |
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30.11.2008, 23:55
Beitrag
#93
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![]() Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 26846 Beigetreten: 21.09.2007 Wohnort: NRW Mitglieds-Nr.: 36827 |
Hallo Scholle,
Glaubt ihr es wäre gut mal so einen Forums-Fragebogen auszufüllen??? klar doch, wenn Du Dich weit genug dafür fühlst. Kannst ja auch erst einmal nur die ersten 7 Fragen beantworten. Grüße Kai -------------------- Grüße
Kai --- sorry, keine Privatkonsultationen per PN --- |
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01.12.2008, 00:30
Beitrag
#94
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
athergang
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten. (wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille) Es war der 17.11.2007. Ich hatte an diesem Abend vor zu einem Freund gegen 20.00 Uhr auf eine Geburtstagparty zu gehen und von dort aus um ca. 22.00 Uhr per Taxi, weiter in eine Disco zu fahren. Ein Freund bat mich jedoch kurzfristig ihn ca. 50 KM entfernt abzuholen und da dieser in meiner ersten Führerscheinlosen Zeit öfter "Taxi" für mich gespielt hat, willigte ich natürlich sofort ein und holte ihn ab. Wir trafen dann gegen 21.30 Uhr dieser Geburtstagparty ein und ich beschloss, um für alle die Taxikosten zu sparen, persönlich in die Disco zu fahren. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt gar nichts getrunken und hatte den Vorsatz, in der Disco zu trinken und das Auto vor der Disco stehen zu lassen. Alle Freunde von mir hatten schon enorm Alkohol konsumiert und als wir gegen 22.15 in der Disco eintrafen, hatte ich "natürlich einiges aufzuholen". Ich trank dort dann ziemlich schnell und ziemlich viel mit meinem Freunden, bis ich irgendwann die Erinnerung verloren habe. Ich weiß erst wieder, wie um ca. 3.30 die Polizei mich direkt 50m nach des Disco-Parkplatz anhielt und mich kontrollierte. Ich zeigte trotz meines Filmrisses (laut Polizei) fast keine Ausfallerscheinungen und mir gelang es (ohne wirklich viel davon zu wissen) per Fuss von der Polizei zu flüchten. Ich zog mir bei dieser Flucht durch einen Bach und über Zäune erhebliche Verletzungen zu und wurde ca. 1 Stunde später von der Polizei aufgegriffen. Mir wurden 2 Blutproben abgenommen und diese Ergab per Rückrechnung 1,6 Promille. Ich kann dazu nur sagen, dass ich keinerlei Erinnerung mehr daran wie und warum ich in meine Auto gestiegen bin. Die erste Erinnerung ist wieder wie mich die Poliziszen baten, in den Alkohat zu blasen. Die Flucht war denke ich eine Kurzschlussreaktion, in diesem Moment muss mir bewusst geworden sein, dass ich gerade das 2te Mal mit Alkohol im Blut angehalten worden bin..., aber dies ist nur Spekulation. Auf der Flucht bin ich scheinbar ein Paar Mal gestürzt, da ich am Kinn stark blutete (wurde im Krankenhaus später mit 5 Stichen genäht) und auch an beiden Knien und Händen. Eine Stunde später wurde ich wie oben beschrieben von der Polizei völlig durchnässt auf der Straße augegriffen. 2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken? (Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit) An diesem Abend habe ich ca. 12 Jacky-Cola und 6 Pils im Zeitraum von 5 Stunden konsumiert (wissentlich) 3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren? Ich bin ca. 50m gefahren und wollte ca. 8 KM fahren. 4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können? (Ja/Nein + Begründung) Da ich bereits eine auffällige Trunkenheitsfahrt (mit 1,77 Promille) hinter mir habe, muss mir das Risiko bewusst gewesen sein, obwohl ich keinerlei Erinnerung mehr daran habe. Der Alkohol hat meinen Schwur und Festen Vorsatz ("Ich fahre nie wieder mit nur einem Tropfen Alk im Blut Auto") meiner Meinung nach "ausgelöscht". 5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)? Ich hatte den meiner Meinung nach unabbringbaren Vorsatz "Ich fahre nie wieder mit nur einem Tropfen Alk im Blut Auto" fest verinnerlicht. Ich sah überhaupt kein Problem daran, in die Disco zu fahren, da ich überhaupt keinen Gedanken daran verschwendete, überhaupt auf die Idee zu kommen in mein Auto zu steigen. Nach meine Vorerfahrung nach TF1 war ich mir zu 100% sicher, dass dieser Vorsatz bei mir absolut verinnerlich ist und auch durch starken Alk-Konsum nicht auszuschalten ist. 6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen? Ja, ich habe bereits eine aktenkundige Trunkenheitsfahrt mit 1,77% 7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus? Ja etwa 40-50 mal, davon vll 5 Fahrten in ähnlicher Alkoholkonzentration. Ich wurde dann vor ca. 2 jahren mit 1,77 Promille erwischt und verlor meinen Führerschein für 10 Monate. Nur 6 Wochen nach Wiedererteilung bin ich erneut aufgefallen. Seit Neuerteilung habe ich keine Trunkenheitsfahrt mehr unternommen. Ich folgere daraus, dass ich trotz Führerscheinentzug und MPU damals nicht in der Lage war Trinken und fahren zu trennen. Ich haben oftmals sehr, sehr viel Glück gehabt und bin froh, auch bei meiner 2ten entdeckten TF "nur" angehalten worden zu sein und niemanden verletzt zu haben. |
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01.12.2008, 10:52
Beitrag
#95
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 14059 Beigetreten: 30.07.2004 Wohnort: Lübeck Mitglieds-Nr.: 4642 |
Soweit lese ich keine Fehler in der Schilderung. Problematisch könnte der Vollrausch sein mit dem Gedächtnisverlust im Zusammenhang mit der Promillisierung. Vollrausch mit Gedächtnisverlust und der daraus resultierenden Straffreiheit sind bei diese BAK unüblich. Wenn der Gutachter nachfragt, dann musst Du sagen, dass der Richter Dich eben wegen der TF und nicht der Volltrunkenheit verurteilt hat.
Gut ist Dein Bezug, dass auch im Rausch Du noch irgendwo eine bewusste Entscheidung getroffen haben musst, ich fahre. Nun, wenn Du die nächsten Fargen beantwortest, solltest Du dazu einige Passagen aus Deinem früheren Gutachten hier gesondert einstellen. Und zwar wie Du dort die nächste TF verhindern wolltest. Liebe Greet-Ings Cornelius -------------------- MPU-Beratung --- Deutsche Fahrerlaubnis kompetent, preisattraktiv, permanent
Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet. |
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01.12.2008, 21:53
Beitrag
#96
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
Der Richter hat mich wegen Volltrunkenheit verurteilt! Die Tatsache, dass ich so gut wie nichts mehr weiß, hat mir nicht geholfen und sich auch nicht strafmildernd ausgwirkt. Und dies auch zu recht. Ich finde es auch unüblich, da ich bei TF1 1,77 Promille hatte und keinen Gedächtnissverlust, aber bei TF2 1,6 Promille und dafür Gedächtnissverlust.
Ich denke aber das hängt damit zusammen, dass ich vor TF1 jedes Wochenende massiv getrunken habe. Ich habe dies während meiner Sperrzeit reduziert (ca. 1 Mal im Monat Rauschtrinken und 1-2 mal "halbwegs normales Trinken" im Bereich von 4-6 Bier). Stand als nach diesen 11 Monaten bis TF2 nicht mehr so im "Training" wie vor TF1. Dies scheint für mich die einzig plausible Erklärung. Zu meinem Gutachten! Haltet ihr es für sinnvoll, wenn ich es komplett einstelle??? Ich erinnere nochmal kurz an die Basisfakten --> MPU direkt bestanden, ohne Kursaufforderung! Keine Vorrbereitung auser Bücher, Foren und 2 mal Leberwerte. Die MPU basierte auf Basis von KT, welches aber nicht stattfand. Habe nur weniger getrunken aber immernoch in mehr als abnormalen Rahmen. Der Vorsatz nie wieder betrunken zu fahren war sicher da, aber ich identifizierte den Alkhohol leider noch nicht als mein Problem. Die TF war für mich ein Ausrutscher, Pech und ich dachte der Vorsatz nie wieder zu fahren und etwas weniger zu trinken reicht aus. Ich weiß, es ist eigentlich ein Skandal, dass ich die MPU bestanden habe, da diese mich direkt in TF2 führte. Aber lieber mit 23 als mit 40, mitten im Leben mit vll Frau und Kindern und einem abzubezahlenden Haus. Bin wie gesagt seit 17.11.07 "trocken", habe seitdem keinen Tropfen Alk angerührt und werde dies auch nie mehr tun, da ich mir mein Leben nie mehr von Alk bestimmen und eventuell zerstören lasse! Der Abstinenzcheck läuft und die ersten Verkehrspsycho stunden sind gemacht. Soll ich mir die Mühe machen und mein Gutachten abtippen??? Es ist zu 80-90% erlogen und konstruiert, das einzig wahre ist, dass ich meine Konsum etwas eingeschränkt habe und ich den Vorsatz nie wieder mit ALK am Steuer zu fahren zu 100% vor hatte! Danke für eure Mühen! Mfg Scholle |
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01.12.2008, 23:16
Beitrag
#97
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Mitglied ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members 1000+ Beiträge: 14059 Beigetreten: 30.07.2004 Wohnort: Lübeck Mitglieds-Nr.: 4642 |
Naja, straffrei war die TF, Du wurdest wegen der Volltrunkenheit (gleichwertig) verurteilt. Jo, dann kannst Du das 1:1 dem Gutachter so berichten wie oben.
Zitat Zu meinem Gutachten! Haltet ihr es für sinnvoll, wenn ich es komplett einstelle??? Ich erinnere nochmal kurz an die Basisfakten --> MPU direkt bestanden, ohne Kursaufforderung! Keine Vorrbereitung auser Bücher, Foren und 2 mal Leberwerte. Die MPU basierte auf Basis von KT, welches aber nicht stattfand. Habe nur weniger getrunken aber immernoch in mehr als abnormalen Rahmen. Der Vorsatz nie wieder betrunken zu fahren war sicher da, aber ich identifizierte den Alkhohol leider noch nicht als mein Problem. Die TF war für mich ein Ausrutscher, Pech und ich dachte der Vorsatz nie wieder zu fahren und etwas weniger zu trinken reicht aus. Nein, das reicht aus. Also falsche Angabe in der MPU. Dann musst Du Dich darauf einstellen, dass der Gutachter erstmal gar nichts glauben will. Liebe Greet-Ings Cornelius -------------------- MPU-Beratung --- Deutsche Fahrerlaubnis kompetent, preisattraktiv, permanent
Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet. |
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| Gast_klaus62_* |
02.12.2008, 15:42
Beitrag
#98
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Es ist zu 80-90% erlogen und konstruiert, das einzig wahre ist, dass ich meine Konsum etwas eingeschränkt habe und ich den Vorsatz nie wieder mit ALK am Steuer zu fahren zu 100% vor hatte! Hey Scholle Das dein GA erlogen und erstunken war würde ich dem GA sagen. (er wird es sich wahrscheinlich sowieso denken). Nun musst du ihm genau erklären können, warum deine guten Vorsätze so schnell wieder den Bach runtergeschwommen sind. Kannst du mir erklären warum du nach so kurzer Zeit wieder mit Alk gefahren bist? Wie denkst du jetzt darüber, an was kann das gelegen haben? |
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02.12.2008, 17:00
Beitrag
#99
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Mitglied ![]() ![]() ![]() Gruppe: Members Beiträge: 66 Beigetreten: 09.05.2007 Mitglieds-Nr.: 31522 |
@Klaus62
Ich werde es dem Gutachter so sagen, dass ich größtenteils gelogen habe bei meiner ersten MPU. Wie du schon geschrieben hast wird er es sich sowieso denken, bei einem Rückfall nach 6 Wochen... Mir ist klar, dass ich es dann umso schwerer haben werde, und der Gutachter mir erstmal gar nichts glauben will/wird, aber dieses Risiko nehme ich gerne in Kauf. Ich habe mir diesesmal mal wirklich über mein Leben nachgedacht, ich habe einiges verändert und aufgearbeit und werde die MPU mit 100%iger Wahrheit angehen, damit mir so etwas nie wieder passieren wird. Zu meiner damaligen Situation und Intention vor der MPU kann ich sagen, dass ich zu der Zeit wirklich massiv Alkohol konsumiert habe. Das Trinken konzentrierte sich zwar "Nur" auf die Wochenenden, dafür wurden da erheblichste Mengen konsumiert (ca. 10 Whisky-Cola + 4-8 Bier pro Abend). Ich hatte bis ich erwischt wurde, vll 5 Fahrten in ähnlicher Alkoholmenge und dazu unzählige (bist 50-70) Fahrten unter Restalkohol am nächsten Morgen/Mittag. Nach dem Führerscheinentzug stand ich natürlich unter Schock (Wieso/Warum/etc.), 1000de Fragen tauchten in einem auf, man wird mit Vorwürfen und Unverständniss seitens der Freunde/Eltern und Verwandten konfrontiert und ist psychisch total am Boden. Man fragt sich: "Wieso ausgerecht ich? Warum ich?" und fällt erstmal in ein Loch. Dann kam nach vll 3 Wochen das Ergebniss der Blutprobe (1,77 Promille) und man wird damit konfrontiert, dass ein MPU bevorsteht. Der Ärger/die Unverständniss seitens der Eltern und Freunde wird weniger, es kommen die Sprüche wie "Das war Pech, ich bin auch schon oft genug gefahren", "Das passiert dir nicht mehr oder", "Kopf hoch, die Zeit kriegen wir irgendwie rum". Persönlich kriecht man auch langsam aus dem Loch heraus und passt sich den Gegebenheiten der Führerscheinlosigkeit an. Die anfänglich Isolation wird aufgegeben und man "kehrt zurück in Leben". Dann kümmert bzw. informiert sich natürlich über die MPU. Was erwartet mich/Wie kann ich sie bestehen? Ich hatte ab Urteilsverkündung noch 8 Monate Sperrzeit. In meinem Kopf brannte sich das Ziel ein ich will meinen Führerschein wieder, so schnell wie möglich. Ich beginn Bücher über die MPU zu lesen, in Foren mitzulesen, haben 2 Mal Leberwerte machen lassen. Der Gedanke an das Pech (es war wirklich Zufall, dass ich angehalten wurde --> Allgemeine Verkehrskontrolle) war ständig präsent. Ich entschloss mich zwar weniger zu trinken, bzw. nicht mehr so oft. Habe die berühmten 3 Wochen vor der Leberwertkontrolle gar nichts getrunken. Und ich schwor mir "ICH WERDE NIE WIEDER BETRUNKEN FAHREN", ich werde meinen Führerschein nie wieder so aufs Spiel setzen. Wenn ich besoffen bin, steige ich in keine Auto mehr, das passiert mir nie wieder. Dieses Gedanken waren ständig da und für mich war es wirklich undenkbar, dass ich jemals wieder betrunken in ein Auto steigen werde. Ich war mir sicher dass sich dieser Gedanke bei mir "eingebrannt" hat und ich dies nie wieder tun würde. Den Alkohol sah ich damals als Ursache, nicht als Problem. Für mich war es "normal" sich am Wochenende zu betrinken, zumindest "unregelmäßig regelmäßig", da dies eh alle taten (meine damaligen Freunde). Ich fühlte mich wohl bei ihnen und wollte sich auch nicht aufgeben. Warum auch? dies war für mich undenkbar. Ich entwickelte einen unglaublich Ehrgeiz und dachte mich in das Gutachterdenken hinein und konstruierte mir eine Geschichte, die auch zu einer positiven MPU führte. Für mich, aber auch für mein Umfeld war klar, dass die "Ausrutscher Führerscheinetzug" eine einmalige Dummheit war und das dies nie wieder passieren wird. Ich hätte darauf geschworen!!! Mein Vater sagte wörtlich "er hätte sich dafür die Hand abhacken lassen". Ich dachte ich bin "resitent gegen das einsteigen in ein auto unter alk-einfluss" durch meine vorgeschichte. Ich erlebte während der ganzen zeit große unterstützung nach diesem schock und konzentrierte mich nur darauf, die MPU zu bestehen, mit allen Mittel, da ich wie beschrieben meine Problematik überhaupt nich sah, bzw. sehen wollte. Dies alles führte dann zu Führerscheinentzug 2 --> Ich sah überhaupt kein Problem darin, mit meinem Auto in eine Disko zu fahren. Der Vorsatz zu trinken und mit dem Taxi heimzufahren war da. Ich dachte keine Sekunde daran, dass ich eventuell in mein Auto einsteigen könnte!!! Dieser Gedanke war für mich nicht existent. Viele haben mich dann gefragt warum ich überhaupt mit dem Auto hingefahren bin "ich entgegnete ihnen alle, was ich ihm vorigen Satz geschrieben habe, ich sah darin in keinster Weise ein Problem/eine Gefahr". Ich betrank mich an diesem Tag wie schon im Fragebogen beschrieben bis zum Teilweisen Filmriss und mir war erst bewusst, was geschehen war als die Polizei mich anhielt. Ich weiß nicht ob das so zu verstehen ist, wie ich es oben beschrieben habe!!!??? Mir ist es heute auch schwer begreiflich, warum es zum 2ten Führerscheinentzug kommen musste um endlich klar zu sehen! Ich habe LEIDER den zweiten "HAMMER" gebraucht um endlich aufzuwachen. Ich habe damals mein Problem mit dem extensiven Wochenend-Trinken noch nicht erkannt bzw. noch nicht erkennen wollen. Alles lief auch so weiter und ich dachte ich habe alles im Griff und es war ein Ausrutscher. Nach dem 2ten Mal hat er mir dann richtig den Boden unter den Füßen weggezogen. Mann fällt in ein Loch, man macht sich unbeschreibliche Vorwürfe, man bekommt seitens der Eltern/Oma/richtigen Freunde unbeschreibliche Unverständniss und Vorfwürfe. Aber: Zumindest bei mir hat es zum aufwachen geführt. Ich habe mir direkt nach der Tat geschworen, nie wie etwas zu trinken. Ich weiß nicht ob das komisch klingt oder unglaubwürdig, aber dies war meine erste Reaktion. Natürlich glaub einem das keiner seitens des Umfeldes, den die Wut/Enttäuschung und Verletzung ist zu groß. Ich persönlich habe es mir aber geschworen und ich habe es bis heute durchgehaltne und dadurch das zerstöre Vertrauen zu allen durch TATEN und nicht durch Worte wieder aufgebaut. Wenn mann dann nach 3Monaten vor gericht sitzt und zu Haft auf Bewährung verurteilt wird fühlt man sich wie ein schwerverbrecher und man sieht was man alles wegen des Alks aufs spiel gesetzt hat. In meinen Fall, mein Leben, das Leben von anderen, das Vertrauen zu Verwandten/Familie, die Gesundheit, meine Chancen auf Verbeamtung nach dem Lehramtsstudiem (was mein Lebenstraum ist) usw. und dies alles nur wegen eines bescheuerten Destilates. Im Nachhinein, nach über einem Jahr Abstinenz eine unglaubliche Vorstellung und Enttäuschung über sich selbst und seine Blödheit. Warum hat man die erste Chance nicht wahrgenommen usw. aber wie schon in vorherigen Beiträgen geschrieben. Ich bin jetzt 23! Ich habe es jetzt alles hinter mir. Anderst wäre es auch so gekommen! ohne den 2ten Führerscheinentzug wäre es so weitergegangen wie vorher. Ich habe noch die Chance erhalten was zu verändern. Ich habe niemanden oder mich selbst verletzt- Gott sei dank. Dafür bin ich dankbar. Ich hoffe ihr konntet mir folgen, was der Unterschied nach TF1 und TF2 bei mir ist/war!?!?! Mir ist bewusst, dass es davon abhängt ob der Gutachter mir glauben wird, aber ich hoffe ihr glaubt mir bzw. ich komme "glaubwürdig rüber"...!?! Sorry für den langen Beitrag und DANKE für eventulles Lesen/Antworten!!! MFG Scholle |
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| Gast_klaus62_* |
02.12.2008, 17:32
Beitrag
#100
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In meinem Kopf brannte sich das Ziel ein ich will meinen Führerschein wieder, so schnell wie möglich. Und jetzt muss sich in deinem Kopf eines einbrennen: Ich will mein Leben ändern! Habe die berühmten 3 Wochen vor der Leberwertkontrolle gar nichts getrunken. Deswegen wären jetzt evtl der ETG-Test für dich angesagt Den Alkohol sah ich damals als Ursache, nicht als Problem. Wie siehst du es jetzt? |
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Vereinfachte Darstellung | Aktuelles Datum: 13.01.2026 - 11:14 |