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> Fremde Fahrräder vom Gartenzaun entfernen
Schattenfell
Beitrag 22.05.2011, 17:05
Beitrag #1


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Hej,

eine frühere Mitschülerin von mir wohnt in einem älteren Haus mit einem älteren Zaun ungefähr dieser Bauart wie auf dem linken Foto. Der Zaun ist nach einigen Jahrzehnten an einigen Stellen allerdings etwas unansehnlich und soll gegen eine unauffälligere Variante ersetzt werden. Dummerweise wohnt sie gegenüber eines Freibades, das seit gestern wieder geöffnet ist und dementsprechend viele Fahrräder werden dort trotz Hinweisschild angeschlossen. Aus „historischen Gründen“ befindet sich der Zaun etwa anderthalb Meter hinter der Grundstücksgrenze, also stehen alle Fahrräder ausnahmslos auf dem Privatgrundstück (auch das soll im Zuge der Erneuerung geändert werden). Nun haben drei Fahrräder an dem Zaun überwintert und wurden erwartungsgemäß auch gestern nicht abgeholt, stattdessen war gestern natürlich der gesamte Zaun voller Fahrräder, insbesondere der auf dem verlinkten Bild erkennbare massive Teil des Zaunes ist nunmal ein beliebtes Geländer, um das Fahrrad dort anzuschließen und dementsprechend sieht es nun wenigstens am Wochenende dort auch aus.

Tja, und nun soll der Zaun nunmal weg.

Wie stellt man das denn am geschicktesten an, insbesondere von der rechtlichen Seite? Erstmal eine provisorische Umzäunen herstellen, so dass niemand mehr sein Fahrrad dort anschließen kann? Was fängt man denn mit den Fahrrädern an, die schon seit der letzten Saison dort angeschlossen sind? Einfach Zaun samt Fahrrad zum Schrotthändler fahren? Oder jemanden holen, der das Fahrradschloss knackt? Wer bezahlt den denn? Und wo bleiben die Fahrräder ab, nachdem sie vom Zaun gelöst wurden? Einfach ungesichert irgendwo abstellen und hoffen, dass sie nicht geklaut werden? Oder zum Fundbüro bringen, wie es wohl die Polizei empfohlen hat? Es geht ja nicht nur um die drei Fahrräder, die dort über den Winter standen und auch so aussehen, sondern auch um alle möglichen Fahrzeuge, die jetzt während der Sommersaison für ein paar Tage dort angeschlossen werden.

Viele Grüße,
Schattenfell
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mir
Beitrag 22.05.2011, 17:13
Beitrag #2


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Heißa, da freut man sich aber.

Wie wär's erst mal mit einem Schild "Keine Fahrräder anschließen"? Oder auch "Privater Fahrradabstellplatz; Benutzung kostenfrei; Für das Anschließen des Fahrrads an den Zaun wird eine Vertragsstrafe von 50 € fällig." smile.gif

Man könnte doch den Zaun dort abflexen, wo die Räder angeschlossen sind. Dann stehen die Räder eben nach wie vor mit ihren intakten Schlössern da, und den alten Zaun kann man abtransportieren.

Im übrigen kann man auch mal sich bei der Stadt beschweren, daß sie offenbar nicht genügend Möglichkeiten zur Verfügung stellen, seine Fahrräder sicher anzusperren. Vielleicht kommt dann auch jemand vom Bauhof vornbei, der sich der Räder annimmt. Probieren kann man's ja mal ...


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Aggressionen sind Ausdruck eigener Hilfslosigkeit, die dann auf andere (unschuldige) übertragen werden -- @Fußballfan
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Schattenfell
Beitrag 22.05.2011, 17:47
Beitrag #3


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Zitat (mir @ 22.05.2011, 18:13) *
Heißa, da freut man sich aber.


Naja, die Freude hält sich in Grenzen whistling.gif


Zitat (mir @ 22.05.2011, 18:13) *
Wie wär's erst mal mit einem Schild "Keine Fahrräder anschließen"? Oder auch "Privater Fahrradabstellplatz; Benutzung kostenfrei; Für das Anschließen des Fahrrads an den Zaun wird eine Vertragsstrafe von 50 € fällig." smile.gif


Das übliche Schild „Fahrräder abstellen verboten“ gibt es schon, aber das zeigt wie erwartet wenig Wirkung.


Zitat (mir @ 22.05.2011, 18:13) *
Man könnte doch den Zaun dort abflexen, wo die Räder angeschlossen sind. Dann stehen die Räder eben nach wie vor mit ihren intakten Schlössern da, und den alten Zaun kann man abtransportieren.


Dazu bräuchte man aber erstmal passendes Werkzeug oder jemanden, der mit so einer Maschine umgehen kann. Zumindest in der direkten Nachbarschaft hat wohl niemand so ein Gerät, da müsste man wohl mal Arbeitskollegen oder so fragen think.gif


Zitat (mir @ 22.05.2011, 18:13) *
Im übrigen kann man auch mal sich bei der Stadt beschweren, daß sie offenbar nicht genügend Möglichkeiten zur Verfügung stellen, seine Fahrräder sicher anzusperren. Vielleicht kommt dann auch jemand vom Bauhof vornbei, der sich der Räder annimmt. Probieren kann man's ja mal ...


Das Bad wurde wie viele andere für Sparmaßnahmen privatisiert — gelten da ähnlich strenge Regeln? Hat dort auch die Stadt was mit den Abstellanlagen zu tun?
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Baghira
Beitrag 22.05.2011, 17:59
Beitrag #4


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Schreibt ein Schild" Zaun wird abgerissen. Abgeschlossene Fahrräder landen im Fundbüro."
Das sollte genug abschrecken.


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Gruß Christian

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haidi
Beitrag 22.05.2011, 18:01
Beitrag #5


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Was ist mit folgender Tafel:
Privater Abstellplatz, Kosten 50 Euro/Tag, der Absteller erklärt sich durch das ABstellen des Fahrrades einverstanden, dass das Fahrrad durch den Grundeigentümer mit einem weiteren Schloss fixiert wird und erst nach Begleichung der Abstellgebühr freigegeben wird.

Die SChlösser sollten sich nach der ersten Aktion amortisieren.

Hannes
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CvR
Beitrag 22.05.2011, 18:05
Beitrag #6


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Zitat (Schattenfell @ 22.05.2011, 18:47) *
Zitat (mir @ 22.05.2011, 18:13) *
Man könnte doch den Zaun dort abflexen, wo die Räder angeschlossen sind.

Dazu bräuchte man aber erstmal passendes Werkzeug oder jemanden, der mit so einer Maschine umgehen kann.

Ein wenig mühseliger, aber durchaus ebensogut machbar wird ebenselbe Tätigkeit mit einer kleinen Eisensäge, die man in so ziemlich jedem Baumarkt für kleines Geld bekommt.

(kann man dann eigentlich vom Radbesitzer Schadensersatz für den danach defekten Zaun einfordern? Irgendwie muss der neue Zaun ja auch finanziert werden...)


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"Man sollte schon deshalb kein langes Gesicht machen, weil man dann mehr zu rasieren hat."
Fernand Joseph Désiré Contandin (1903-1971), französischer Schauspieler und Sänger
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Bonsai-Brummi
Beitrag 22.05.2011, 18:05
Beitrag #7


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Zitat (Schattenfell @ 22.05.2011, 18:05) *
... alle möglichen Fahrzeuge, die jetzt während der Sommersaison für ein paar Tage dort angeschlossen werden.


Für die gilt das gleiche wie für andere illegale Parker auf Privatgelände:

Um denen irgendetwas anhaben zu können, mußt Du irgendwem persönlich nachweisen, die frevelhafte Tat begangen zu haben - dazu reicht weder die Haltereigenschaft noch zum Abholen des Fahrzeugs in Erscheinung zu treten. Was freilich auch umgekehrt funktioniert: Eigentümer, Bewohner und andere berechtigte Nutzer eines Grundstücks sind selbstverständlich nicht verantwortlich für irgendwelches Ungemach, das dort illegal abgestellten Fahrzeugen widerfährt - allfällig dort entstandene Schäden ersetzt haben zu wollen muß der Anspruchsberechtigte irgendwem persönlich nachweisen, diese verursacht zu haben... thread.gif

Was selbstverständlich keine Ermunterung sein soll, sich an den Rädern zu vergreifen! no.gif


lg
c.s.,
vor dessen geistigem Auge sich gerade, warum auch immer, ganze Bündel von Kabelbindern tummeln... whistling.gif
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mir
Beitrag 22.05.2011, 18:12
Beitrag #8


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Habt ihr schonmal den Schrotthändler um Hilfe gebeten?


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nachteule
Beitrag 22.05.2011, 18:40
Beitrag #9


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Hallo, Schattenfell,

die Fahrräder, die dort schon länger stehen, würde ich der Polizei als Fundsache melden.

Wenn sie noch etwas taugen, kannst Du sie dann ja in absehbarer Zeit als Finder in Deinen Besitz nehmen.

Bei den anderen Fahrrädern würde ich, in Absprache mit dem örtlichen Polizeirevier, wie folgt vorgehen:

Der Zaun muss vermutlich so oder so in Einzelteile zerlegt werden, oder?

Wenn es möglich ist, würde ich diese Einzelteile, zusammen mit den angeketteten Fahrrädern, in der Garage (soweit vorhanden) abstellen und abwarten, ob sich später jemand meldet, der sein Fahrrad sucht.

Will Deine Bekannte noch etwas Geld für ihre Mühen oder Unkosten haben, kann sie durch geschicktes Fragen feststellen, ob der Abholer das Fahrrad selber dort angeschlossen hat und einen kleinen Obolus verlangen (ob dies klappt, ist eine andere Frage).

Vielleicht reicht aber auch ein Schild, auf dem steht, dass der Metallzaun unter Hochspannung steht, um zumindest einige Fahrradfahrer abzuschrecken (dies aber auch nur, wenn die Fundfahrräder verschwunden sind).

Ein kleiner Gag wäre dabei, in der Nähe zu sein und jedesmal, wenn jemand sein Fahrrad am Zaun anbringen will, ganz panisch "Vorsicht" oder ähnliches zu schreien. laugh2.gif

Viele Grüße,

Nachteule


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi

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Arthur Dent
Beitrag 22.05.2011, 19:43
Beitrag #10


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Zitat (nachteule @ 22.05.2011, 18:40) *
Hallo, Schattenfell,

die Fahrräder, die dort schon länger stehen, würde ich der Polizei als Fundsache melden.

Wenn sie noch etwas taugen, kannst Du sie dann ja in absehbarer Zeit als Finder in Deinen Besitz nehmen.

Auch die, die nix taugen kann er dann in Besitz nehmen und dann ganz legal das Schloß mit dem Bolzenschneider oder Flex bearbeiten (und den Rest dann an den Klüngelkerl verhökern).
Zitat
Vielleicht reicht aber auch ein Schild, auf dem steht, dass der Metallzaun unter Hochspannung steht, um zumindest einige Fahrradfahrer abzuschrecken
laugh2.gif Ich hab da ein recht nettes Schlid letztens an eienr Baustelle gesehen:


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10 Gebote des sicheren Radfahrens

"Die oft flächendeckende Überziehung von ganzen Stadtvierteln mit markierten [Rad-] Wegen erscheint unter stadtgestalterischen Aspekten als bedenklich" - Bundesanstalt für den Straßenverkehr in "Verkehrssichere Anlage und Gestaltung von Radwegen"; ISBN 3-89429-384-5
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haidi
Beitrag 23.05.2011, 00:49
Beitrag #11


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Eine andere Möglichkeit, die zwar Geld kostet, aber Spaß machte, wäre:
An einem schönen Badesonntag Anmietung von x Meter Bauzaun.
Gegen Mittag diesen genau an der Grundstücksgrenze aufstellen.
Abwarten, was die sagen, die zu ihrem Rad wollen: "Welches ist Ihr Rad - wo haben Sie es abgestellt?"

Hannes
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nordpolcamper
Beitrag 23.05.2011, 01:19
Beitrag #12


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Am sinnvollsten erscheint mir persönlich die Variante mit vielen Hinweisblättern, dass der Zaun abmontiert werden soll. Weiterer Text: Angeschlossene Fahrräder werden samt Zaun verschrottet.

Ich denke mal das sollte doch schon einiges helfen. Extra einen Bauzaun zu mieten wäre zwar auch gut, aber a) teuer und b) was macht man dann mit den Zäunen an denen ebenso wieder Fahrräder hängen ?!


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HIER findet man gängig genutzte ABKÜRZUNGEN
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mungo
Beitrag 23.05.2011, 04:54
Beitrag #13


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Billige Farbe kaufen, Spritzpistole nehmen und dann den blockierten Zaun lackieren. laugh2.gif
Vorher einen Pfahl mit Schild an die Grundstücksgrenze, "Privatgrundstück für Schäden keine Haftung".
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GM_
Beitrag 23.05.2011, 07:29
Beitrag #14


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Die angeschlossenen Fahrräder mit Preisschildern ausstatten, "Rennrad, 28", nur 990,-".


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Benutzt ein Rennrad-Fahrer die Fahrbahn der Straße, weil der vorhandene Radweg in so schlechtem Zustand ist, dass er nicht schnell befahren werden kann, so trifft ihn kein (Mit-)Verschulden, weil der Rechswidrigkeitszusammenhang zwischen dem Verstoß und den Folgen fehlt. (OLG Köln 1994 - 19 U 208/93).
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Gast_Familienvater_*
Beitrag 23.05.2011, 08:01
Beitrag #15





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Ich kenne da im Übrigen eine junge Dame, der fällt auch erst auf Nachfrage auf, dass sie ihr Rad irgendwo hat stehen lassen...
Z.B. weil sie alleine hin aber inner Gruppe zurück ist... nach drei Wochen ist es dann gar nicht mehr so einfach nachzuvollziehen, wo man es zuletzt in Benutzung hatte.
Seitdem wundere ich mich nicht mehr über irgendwo rumstehende scheinbar herrenlose Räder laugh2.gif

Wie weit geht eigentlich hier das Hausrecht.

Ich würde die Dinger einfach abschneiden (So eine Flex/Winkelschleife ist inzwischen billig zu haben und im Haus auch ansonsten gut zu gebrauchen..) und außerhalb der Grundstücksgrenze abstellen... Solange man sie nicht auf die Fahrbahn legt, sollte einem doch nix passieren können oder?

Vielleicht helfen ja auch erst mal ein paar Pfosten und Flatterband um die Grundstücksgrenze als solche zu markieren.

Wenn sich dann ein anderer bedient.. whistling.gif

Spätestens nach dem dritten Mal hat sich rumgesprochen, dass es keine gute Idee ist, sein Rad an dem Zaun anzuschließen.
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Mclane
Beitrag 23.05.2011, 08:13
Beitrag #16


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Die vorgeschlagen Maßnahmen dürften genauso viel Wirkung zeigen wie Maßnahmen gegen zuparkende PKW. Schließlich sind die Fahrer die die Räder abgestellt haben genauso wenig bekannt, Maßnahmen die sich gegen das Rad richten, wie sie z.B. Familienvater vorschlägt führen zu erheblichen Schadenersatzforderungen gegenüber dem Eigentümer des Rades. Unterscheiden sie auch nicht von einem möglichen Vorschlag, Scheibe beim zuparkenden Auto einschlagen, damit sich ein Dieb leichter bedienen kann wallbash.gif


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Wenn die Klugen immer nachgeben, dann regieren die Dummen die Welt.
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GerhardNL
Beitrag 23.05.2011, 08:28
Beitrag #17


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Hallo Schattenfell,

um den Zaun zu entfernen, muss ja wahrscheinlich sowieso eine Flex zum Einsatz kommen. Und falls doch nicht, so kann man so ein Teil in vielen Baumärkten auch ausleihen, man muss nicht gleich eine kaufen.

Mit der Flex sollte es kein Problem sein, die Zaunstangen so zu durchtrennen, dass die Räder samt Schloss unbeschädigt abgenommen werden können. Und man kann ja bereits am Abend vorher nach Schließung des Bades, wenn also die Anzahl der angeschlossenen Räder ihr Minimum erreicht, schon mal die tatsächliche Grundstücksgrenze mit Flatterband markieren. Dann gleich früh mit der Flexerei anfangen, bevor es mit den Rädern richtig losgeht.

Und wenn dann während der Arbeiten doch noch jemand sein Rad anschließen will, dann kann man ihn ja dezent darauf hinweisen, auf welchen Schrottplatz der Zaun samt Rad nach der Demontage gebracht wird ... wink.gif

MfG
Gerhard


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Ich bremse nicht für Radarfallen.

Toyota Prius:
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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 08:34
Beitrag #18


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Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 09:13) *
Die vorgeschlagen Maßnahmen dürften genauso viel Wirkung zeigen wie Maßnahmen gegen zuparkende PKW. Schließlich sind die Fahrer die die Räder abgestellt haben genauso wenig bekannt, Maßnahmen die sich gegen das Rad richten, ...


... sollten also tunlichst ebenfalls nicht so einfach einem bestimmten "Täter" zuzuordnen sein - den herauszufinden darf ruhig ebenso schwierig bis unmöglich sein wie den, der das Fahrzeug besitzstörend abgestellt hat yes.gif


lg
c.s.
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Klatze
Beitrag 23.05.2011, 08:48
Beitrag #19


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Zitat (Familienvater @ 23.05.2011, 08:01) *
Ich würde die Dinger einfach abschneiden (So eine Flex/Winkelschleife ist inzwischen billig zu haben und im Haus auch ansonsten gut zu gebrauchen..) und außerhalb der Grundstücksgrenze abstellen... Solange man sie nicht auf die Fahrbahn legt, sollte einem doch nix passieren können oder?

Doch, da es kein "Niemandsland" ist... mit bissel Pech sagt die Kommune: "Sie haben da illegal Müll abgeladen, für die Entsorgung stellen wir Ihnen die Summe XYZ in Rechnumg"

wavey.gif

Klatze


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Diplomatie ist, jemanden so zur Hölle zu schicken, dass er sich auf die Reise freut!

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haidi
Beitrag 23.05.2011, 09:59
Beitrag #20


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Zitat (nordpolcamper @ 23.05.2011, 02:19) *
Ich denke mal das sollte doch schon einiges helfen. Extra einen Bauzaun zu mieten wäre zwar auch gut, aber a) teuer und b) was macht man dann mit den Zäunen an denen ebenso wieder Fahrräder hängen ?!


Umdrehen, sodass die Fahrräder innen hängen smile.gif

Hannes
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mir
Beitrag 23.05.2011, 09:59
Beitrag #21


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"Vorsicht, frisch gestrichen"


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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 10:13
Beitrag #22


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Zitat (mir @ 23.05.2011, 10:59) *
"Vorsicht, frisch gestrichen"


Hilft nicht: Daß den besitzstörenden Fahrradabstellern der Zustand des Zauns sch....egal ist, beweisen die ja tagtäglich: Natürlich produziert so was Schäden an dem Zaun, besonders wenn der gestrichen ist und also öfter mal "frisch gestrichen" werden muß - oder besser müßte: Das geht ja auch nur,. wenn keine Räder drangekettet sind. So oder so: Der Zaunbesitzer muß also mit den dadurch entstehenden Schäden schlicht leben und zusehen, ob und ggf. wie er die beseitigt kriegt, auf eigene Kosten sowieso... dry.gif

Glaubst Du wirklich, wem das am A vorbeigeht, läßt sich von so 'nem Schildchen beeidrucken, zumal wenn's nicht nach Farbe riecht und die Fingerprobe "strohtrocken" ergibt? Widrigenfalls der Zaunbesitzer mindestens die Spuren ebendieser halt hinzunehmen hat, weil fremder Leute Besitz schlicht zu respektieren offensichtlich noch nicht mal eine diskutable Option ist, eine auch nur halbwegs realistische schon gar nicht... sad.gif


no.gif
c.s.
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Kai R.
Beitrag 23.05.2011, 10:26
Beitrag #23


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Hallo,

Ich würde zu der fraglichen Zeit mehrere Schilder an dem Zaun befestigen: Privatgrundstück. Fahrräder abstellen verboten. Gebühr bei Zuwiderhandlung 20.- €. Für Schäden keine Haftung.

Dann würde ich am fraglichen Tag die Schlösser abflexen und die Fahrräder in die Garage räumen. Die kann dann der Eigentümer auslösen, gegen Zahlung der Gebühr selbstverständlich. Und die Langzeitparker würde ich zum Fundamt bringen.

Ein solches Verhalten ist zulässig und verhältnismäßig.

Grüße

Kai


--------------------
Grüße

Kai
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mir
Beitrag 23.05.2011, 10:27
Beitrag #24


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Ich denke, ein Teil wird davon Abstand nehmen. Ein Schild "frisch gestrichen" an einem neuen Zaun wird auch deswegen beachtet, weil man sich selber keine Farbe irgendwo ranschmieren möchte.

Für die Leute ist das Gesamtbild ausschlaggebend. Da hängt zwar ein Schild an einem alten Zaun, aber es stehen schon diverse Räder rum? Das nimmt doch dann keiner ernst. Meist wollen die Leute aber nichts kaputt machen, sie denken sich halt, das störe doch nicht wirklich. Macht man unmißverständlich klar, daß es eben doch stört, und räumt man die dennoch abgestellten Räder zeitnah ab, dürften es deutlich weniger werden.

Man könnte auch einfach im unteren Bereich Stacheldraht spannen, das hält die Radler sicher nachhaltig ab. Dabei sollte man dann aber vielleicht auch den Bereich davor so gestalten, daß Fußgänger dort nicht rankommen.

Oder man wählt halt von vorneherein einen Zaun, an den man nichts ansperren kann. Oder vor den Zaun ein feinmaschiges Gitter spannen, durch das die Schlösser nicht durchpassen.


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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 10:36
Beitrag #25


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Zitat (mir @ 23.05.2011, 11:27) *
...und räumt man die dennoch abgestellten Räder zeitnah ab



Das geht aber nicht, ohne mindestens die Schlösser nachhaltig zu beschädigen - mithin die um jeden Preis zu achtenden Rechte der Täter (die offensichtlich ihrereseits auf jene anderer schei... ääh.... pfeifen!) zu beeinträchtigen wink.gif

IMHO hat der TE nur eine Chance: Es muß sich herumsprechen, daß es mit einem gewissen Risiko verbunden ist, dort ein Fahrrad abzustellen und gar anzuketten - dieses aber darf keinesfalls ihm gerichtsfest zuzuordnen sein. Vielleicht plant er ja mal, übers Wochenende ab- und anderswo unter Zeugen anwesend zu sein - und nächtens kommt irgendwer unbeobachtet daher und ergänzt die Schlösser um vorhängeschloßgesicherte Ketten...? thread.gif
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Kai R.
Beitrag 23.05.2011, 10:38
Beitrag #26


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Zitat (Bonsai-Brummi @ 23.05.2011, 11:36) *
mithin die um jeden Preis zu achtenden Rechte der Täter (die offensichtlich ihrereseits auf jene anderer schei... ääh.... pfeifen!) zu beeinträchtigen wink.gif

das Öffnen der Schlösser ist notwendig um die Besitzstörung zu beseitigen. Es ist auch verhältnismässig und daher zulässig. Die Kosten müssen die Eigentümer tragen.

Grüße

Kai


--------------------
Grüße

Kai
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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 10:44
Beitrag #27


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Zitat (Kai R. @ 23.05.2011, 11:38) *
... verhältnismässig und daher zulässig.


Selbst wenn Dir das (was ich keineswegs für sicher halte!) ein Richter nachher bestätigt: Die Umtriebe hast Du an der Backe, wenn sich einer auf die Hinterbeine stellt; und gar noch irgendwelche Schäden an seinem Drahtesel geltend macht, die - so schwört der dann auf alles was ihm heilig ist - vorher nicht da waren, also in Deinem Gewahrsam entstanden sein müssen...


no.gif
c.s.
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Kölnfahrer
Beitrag 23.05.2011, 10:58
Beitrag #28


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Zaun abflexen, erst mal keinen neuen hinmachen, die Räder sich selbst überlassen. Die finden entweder ihren Besitzer wieder oder einen anderen Liebhaber. Ist doch egal.

Wenn der neue Zaun dran soll, nicht abgeholte Räder vom Grundstück schmeißen und einen zum Anschließen ungeeigneten Zaun direkt an der Grunstücksgrenze ziehen. Thema erledigt.


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"... und es gibt Werbung für alles, das man nicht braucht,
damit man Auto fährt, anders riecht und dabei raucht."

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Mclane
Beitrag 23.05.2011, 11:08
Beitrag #29


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Zitat (Kai R. @ 23.05.2011, 10:38) *
Zitat (Bonsai-Brummi @ 23.05.2011, 11:36) *
mithin die um jeden Preis zu achtenden Rechte der Täter (die offensichtlich ihrereseits auf jene anderer schei... ääh.... pfeifen!) zu beeinträchtigen wink.gif

das Öffnen der Schlösser ist notwendig um die Besitzstörung zu beseitigen. Es ist auch verhältnismässig und daher zulässig. Die Kosten müssen die Eigentümer tragen.

Grüße

Kai


Aber nur, wenn die Räder dann sicher aufbewahrt werden und ihr Eigentümer, der ja nicht der "Falschparker" sein muss, auch geeignet über den Verbleib informiert wird. Es bleibt der Schaden am Schloss, der ggf. dem Eigentümer ersetzt werden muss.


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Pogge
Beitrag 23.05.2011, 11:15
Beitrag #30


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Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 12:08) *
Aber nur, wenn die Räder dann sicher aufbewahrt werden und ihr Eigentümer, der ja nicht der "Falschparker" sein muss, auch geeignet über den Verbleib informiert wird.


Dazu sollte aber ein Zettel am Abstellplatz reichen!


Zitat
Es bleibt der Schaden am Schloss, der ggf. dem Eigentümer ersetzt werden muss.

Zum Ersatz sollte dann aber der Besitzstörer verpflichtet sein, und wer das ist, ist wohl das Problem des Eigentümers!
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Mclane
Beitrag 23.05.2011, 11:43
Beitrag #31


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Zitat (Pogge @ 23.05.2011, 11:15) *
Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 12:08) *
Aber nur, wenn die Räder dann sicher aufbewahrt werden und ihr Eigentümer, der ja nicht der "Falschparker" sein muss, auch geeignet über den Verbleib informiert wird.


Dazu sollte aber ein Zettel am Abstellplatz reichen!


Zitat
Es bleibt der Schaden am Schloss, der ggf. dem Eigentümer ersetzt werden muss.

Zum Ersatz sollte dann aber der Besitzstörer verpflichtet sein, und wer das ist, ist wohl das Problem des Eigentümers!



Der Zettel muss aber so beschaffen sein, das er lesbar und nicht entfernbar ist.

Nein das ist erst einmal das Problem dessen, der den Schaden bewirkt, ansonsten könnte auch ein falsch geparkter PKW "beiseite" geschoben werden und der angerichtete Schaden auf den tatsächlichen Fahrer, dabei dann die "Ermittlung" auf den Eigentümer des Fahrzeuges, abgeschoben werden.

Warum nur meinen manche, das Recht für KFZ Fahrer anders interpretieren zu können als für andere Menschen?


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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 12:03
Beitrag #32


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Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 12:43) *
Warum nur meinen manche, das Recht für KFZ Fahrer anders interpretieren zu können als für andere Menschen?


Nicht die Bohne - siehe oben:

Zitat (Bonsai-Brummi @ 22.05.2011, 19:05) *
Für die gilt das gleiche wie für andere illegale Parker auf Privatgelände: (...)


Natürlich darf sich der Grundstücksbesitzer nur sehr eingeschränkt an fremdem Eigentum vergreifen, das ihn in seinem Besitz beeinträchtigt - steht aber auch nicht in irgendeiner Verantwortung für diesen besitzstörenden Gegenstand, egal ob Kfz, Fahrrad oder was auch immer no.gif

Muß also nicht dafür Sorge tragen, daß der weder beschädigt noch gar entwendet wird. Passiert so was, ist das schlicht nicht sein Problem, solange man ihm nicht beweisen kann, dafür verantwortlich zu sein tongue.gif


lg
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Kai R.
Beitrag 23.05.2011, 12:11
Beitrag #33


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Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 12:08) *
Es bleibt der Schaden am Schloss, der ggf. dem Eigentümer ersetzt werden muss.

warum das? Wenn ich das Hausrecht wahrnehme und dazu z.B. jemand anderen mit körperlicher Gewalt aus meinem Haus entfernen muss, dann muss ich seine zerrissene Kleidung auch nicht ersetzen und auch kein Schmerzensgeld zahlen.

Grüße

Kai


--------------------
Grüße

Kai
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mir
Beitrag 23.05.2011, 12:31
Beitrag #34


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Also das Recht auf Entsetzung - sprich Entfernung der Räder aus dem Grundstück - gibt ihm das BGB. Und dazu gehört auch die Zerstörung der Schlösser, wenn das nicht vermeidbar ist. Und zur Sicherung der Räder genügt ja eigentlich ein Anruf bei der Polizei - die ist ja zuständig für die Sicherung von Eigentum, wie wir seid dem Thread über das Abschleppen von Autos mit offenen Fenstern wissen.


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Mclane
Beitrag 23.05.2011, 13:15
Beitrag #35


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Zitat (Kai R. @ 23.05.2011, 12:11) *
Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 12:08) *
Es bleibt der Schaden am Schloss, der ggf. dem Eigentümer ersetzt werden muss.

warum das? Wenn ich das Hausrecht wahrnehme und dazu z.B. jemand anderen mit körperlicher Gewalt aus meinem Haus entfernen muss, dann muss ich seine zerrissene Kleidung auch nicht ersetzen und auch kein Schmerzensgeld zahlen.

Grüße

Kai


Das heißt es ist in Ordnung wenn ich das Fahrzeug, das mir heute morgen mal wieder den Gehweg versperrte und mich auf die vielbefahrene Fahrbahn zwang, mit einem geeigneten Hilfsmittel auf die Fahrbahn schiebe. Da meine Körperkraft wahrscheinlich nicht ausreicht muss ich dafür z.B. eines Gabelstaplers benutzen, den ich natürlich mit der geboten Vorsicht bediene. Die dabei entstehenden Schäden sind also unvermeidbar. Das gilt umsomehr für die Fahrzeuge der *selbstzensiert*, die meinen vor meiner Garage parken zu müssen. lightbulb.gif


Zitat (Bonsai-Brummi @ 23.05.2011, 12:03) *
Muß also nicht dafür Sorge tragen, daß der weder beschädigt noch gar entwendet wird. Passiert so was, ist das schlicht nicht sein Problem, solange man ihm nicht beweisen kann, dafür verantwortlich zu sein tongue.gif


lg
c.s.


Das Schloss gehört zum Rad und ist doch zerstört worden.


Nicht das ich das Verhalten dieser Radfahrer billige, aber es gilt gleiches Recht für alle.


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Gast_Familienvater_*
Beitrag 23.05.2011, 13:26
Beitrag #36





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Zitat (McLane)
Warum nur meinen manche, das Recht für KFZ Fahrer anders interpretieren zu können als für andere Menschen?


Weil für gewöhnlich Autofahrer ihr Fahrzeug nicht mit einem Schloss mit meinem Eigentum verbinden.. und sich ein Auto nur schwer wegheben lässt. whistling.gif

Wieso sollte ich mein Eigentum( Zaun) zerstören, nur um die Schlösser ganz zu lassen?

btw.. es geht ja wohl nicht an, dass man dem Eigentümer diverse Auflagen und Vorschläge macht wie er den Missbrauch seines Eigentums verhindern kann, statt die Besitzstörer in die Pflicht zu nehmen ihr Eigentum in geeigneter Weise abzustellen und zu sichern.

Wie mein Zaun aussehen soll, ist dann immer noch meine Entscheidung. Das gibt noch lange niemandem das Recht, daran sein Fahrrad festzuketten.

Ich sehe ohnehin den Eigentümer des Bades in der Pflicht geeignete Abstellplätze zu schaffen und nicht das Ganze auf die Nachbarn abzuwälzen.

Edit sagt:

Zitat (McLane)
Das heißt es ist in Ordnung wenn ich das Fahrzeug, das mir heute morgen mal wieder den Gehweg versperrte und mich auf die vielbefahrene Fahrbahn zwang, mit einem geeigneten Hilfsmittel auf die Fahrbahn schiebe


Der Gehweg gehört dir? wow
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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 13:33
Beitrag #37


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Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 14:15) *
Das Schloss gehört zum Rad und ist doch zerstört worden.


Richtig - weswegen ich's in der Tat für keine gute Idee halte, das zu tun und anschließend das Rad in Verwahrung zu nehmen no.gif

Durchaus aber abflexen und einfach stehenlassen: Dann mag der Besitzer des Rades zwar Vermutungen anstellen, wer das wohl getan haben könnte - aber von da bis zum Beweis ist's ein ebenso weiter und steiniger Weg wie bei einem Garagenzuparker, von dem man nur den Halter und den Abholer kennt whistling.gif

Zitat
Nicht das ich das Verhalten ... billige, aber es gilt gleiches Recht für alle.


Eben! cheers.gif


lg
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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 13:54
Beitrag #38


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Zitat (Familienvater @ 23.05.2011, 14:26) *
btw.. es geht ja wohl nicht an, dass ...


Es geht ganz offensichtlich - sogar ganz gut... sad.gif

Zitat
Das gibt noch lange niemandem das Recht, daran sein Fahrrad festzuketten.


Das Recht nehmen die sich einfach - und dem Grundstückbesitzer das seinige gleich mit; und der "Rechts"staat schaut zu: Den gesetztestreuen Bürger vor solchen und anderen Übergriffen zu schützen oder dem auch nur geeignete Mittel dazu an die Hand zu geben ist scheint's völlig nachrangig gegenüber den Rechten von Tätern und anderen A-Löchern... thread.gif


lg
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Mclane
Beitrag 23.05.2011, 13:55
Beitrag #39


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Zitat (Familienvater @ 23.05.2011, 13:26) *
Zitat (McLane)
Warum nur meinen manche, das Recht für KFZ Fahrer anders interpretieren zu können als für andere Menschen?


Weil für gewöhnlich Autofahrer ihr Fahrzeug nicht mit einem Schloss mit meinem Eigentum verbinden.. und sich ein Auto nur schwer wegheben lässt. whistling.gif

Wieso sollte ich mein Eigentum( Zaun) zerstören, nur um die Schlösser ganz zu lassen?

btw.. es geht ja wohl nicht an, dass man dem Eigentümer diverse Auflagen und Vorschläge macht wie er den Missbrauch seines Eigentums verhindern kann, statt die Besitzstörer in die Pflicht zu nehmen ihr Eigentum in geeigneter Weise abzustellen und zu sichern.

Wie mein Zaun aussehen soll, ist dann immer noch meine Entscheidung. Das gibt noch lange niemandem das Recht, daran sein Fahrrad festzuketten.

Ich sehe ohnehin den Eigentümer des Bades in der Pflicht geeignete Abstellplätze zu schaffen und nicht das Ganze auf die Nachbarn abzuwälzen.

Edit sagt:

Zitat (McLane)
Das heißt es ist in Ordnung wenn ich das Fahrzeug, das mir heute morgen mal wieder den Gehweg versperrte und mich auf die vielbefahrene Fahrbahn zwang, mit einem geeigneten Hilfsmittel auf die Fahrbahn schiebe


Der Gehweg gehört dir? wow


Auch das Schloss hat einen Eigentümer und darf genauso wenig wie ein Auto zerstört werden. Das Schloß des Autos ist sein Gewicht!

Beim Gehweg ist es keine Frage des Eigentums, sondern eine der berechtigten (Fußgänger) und unberechtigten Nutzung durch einen Autofahrer.

Ich sehe die Autofahrer in der Pflicht sich Parkplätze anzumieten und nicht auf Gehwegen, Grünflächen und widerrechtlich auf Privatgrundstücken herum zu stehen. Wer sich nicht über wildparkende Autofahrer aufregt hat für mich kein Recht sich über wildparkende Raddfahrer aufzuregen.


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Gast_Familienvater_*
Beitrag 23.05.2011, 14:03
Beitrag #40





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Zitat (McLane)
Ich sehe die Autofahrer in der Pflicht sich Parkplätze anzumieten und nicht auf Gehwegen, Grünflächen und widerrechtlich auf Privatgrundstücken herum zu stehen. Wer sich nicht über wildparkende Autofahrer aufregt hat für mich kein Recht sich über wildparkende Raddfahrer aufzuregen.


Ich reg mich ja auch gar nicht auf.. nutzt eh nix ich würde handeln.. und ja wildparkende Autofahrer regen mich auch auf...

Nur weil man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen will, hat man also keinen Grund sich zu äußern?

Das:Wie stellt man das denn am geschicktesten an war im übrigen die Ausgangsfrage...
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Q-Treiberin
Beitrag 23.05.2011, 14:06
Beitrag #41


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Zitat (Familienvater @ 23.05.2011, 14:26) *
Der Gehweg gehört dir? wow
Zumindest im Fall des TE sind die Räder nicht nur an seinem Privatbesitz angeschlossen sondern stehen auch auf seinem Privatgrundstück.


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Personalführung ist die Kunst einen Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet...
oder
Wer glaubt, dass ein Abteilungsleiter eine Abteilung leitet der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet...
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Gast_Familienvater_*
Beitrag 23.05.2011, 14:13
Beitrag #42





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Wobei man wahrscheinlich fairerweise anerkennen müsste, dass das bei einem eingerückten Zaun nicht unbedingt ersichtlich ist? Ändert aber nix an der Tatsache als solcher.
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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 14:14
Beitrag #43


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Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 14:55) *
Wer sich nicht über wildparkende Autofahrer aufregt hat für mich kein Recht sich über wildparkende Raddfahrer aufzuregen.


Das paßt auch umgekehrt:

Wer sich nicht nur nicht über besitzstörend wildgeparkte Fahrräder aufregt, sondern dem durch diese Geschädigten auch noch explizit 'reindrückt, was er in Reaktion auf diese Beeinträchtigung seiner Rechte alles nicht dürfe - der hat IMHO in der Tat kein Recht, sich über wildparkende Autofahrer aufzuregen no.gif


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Kai R.
Beitrag 23.05.2011, 14:40
Beitrag #44


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Zitat (Mclane @ 23.05.2011, 14:55) *
Auch das Schloss hat einen Eigentümer und darf genauso wenig wie ein Auto zerstört werden.

das stimmt so nicht.

Wenn Dir der Gartenzaun und das Grundstück gehören hast Du das Recht, Dich gegen Besitzstörungen zu wehren. Die Methoden, die Du verwendest müssen geeignet und verhältnismässig sein. Natürlich ist es nicht verhältnismässig, die Fahrräder mit einem Bulldozer zu überrollen um sie dann handlich zu stapeln. Auch das unabgeschlossen stehen lassen ist sicher nicht abgedeckt.

Hingegen ist es sicher nicht zu beanstanden, dass Du die Schlösser knackst, denn das ist nun einmal notwendig wenn Du das Recht am eigenen Besitz ausüben willst. Bei einem Schloss für 20 - 50.- € geht das auch von den Kosten her noch völlig in Ordnung. Hinterher bist Du aber sicher verpflichtet, das Eigentum zu sichern. Also unterstellen oder abtransportieren lassen.

Und Fotos machen oder noch besser einen Zeugen haben, um Beschädigungen nachweisen zu können. Wenn jemand hinterher einen Schaden feststellt, muss der oder diejenige übrigens diesen beweisen. Ganz so einfach ist es dann auch nicht.

Grüße

Kai


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Grüße

Kai
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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 14:49
Beitrag #45


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Zitat (Kai R. @ 23.05.2011, 15:40) *
Natürlich ist es nicht verhältnismässig, die Fahrräder mit einem Bulldozer zu überrollen um sie dann handlich zu stapeln. Auch das unabgeschlossen stehen lassen ist sicher nicht abgedeckt.


Richtig - aber wieder nur ein Problem der (Nicht-) Beweisbarkeit: Daß dort jeder jederzeit hin- und sich widerrechtlich betätigen konnte, hat ja der Besitzer von Fahrrad und Schloß selbst hinreichend unter Beweis gestellt; soll er halt auch noch beweisen, wer da das Schloß entfernt und das Rad stehengelassen (oder sonstwas damit angestellt) hat thread.gif
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Kölnfahrer
Beitrag 23.05.2011, 14:53
Beitrag #46


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Zitat (Kai R. @ 23.05.2011, 15:40) *
Hingegen ist es sicher nicht zu beanstanden, dass Du die Schlösser knackst, denn das ist nun einmal notwendig wenn Du das Recht am eigenen Besitz ausüben willst.
Nicht unbedingt. Wenn wie hier der Zaun eh weg soll, kann ich statt der Schlösser auch einfach den Zaun an den betreffenden Stellen knacken. Schließlich kann ich mit meinem Zaun machen, was ich will.

Zitat
Hinterher bist Du aber sicher verpflichtet, das Eigentum zu sichern.
Aufgrund welcher Rechtsnorm? Wenn die freigestellten Räder neue Liebhaber finden, ist das doch nicht das Problem dessen, der seinen Zaun entfernen will. Es kann ja wohl nciht sein, dass man über sein Eigentum nicht mehr verfügen darf, weil ein anderer es sich rechtswidrig angeeignet hat.


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Kai R.
Beitrag 23.05.2011, 14:57
Beitrag #47


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Zitat (Bonsai-Brummi @ 23.05.2011, 15:49) *
richtig - aber wieder nur ein Problem der (Nicht-) Beweisbarkeit: Daß dort jeder jederzeit hin- und sich widerrechtlich betätigen konnte, hat ja der Besitzer von Fahrrad und Schloß selbst hinreichend unter Beweis gestellt; soll er halt auch noch beweisen, wer da das Schloß entfernt und das Rad stehengelassen (oder sonstwas damit angestellt) hat thread.gif

darum geht es aber nicht - wir wollen doch legal bleiben. Natürlich kann man sich für die Leistung des Einlagerns und Aufbewahrens angemessen vergüten lassen. Sogar den Aufwand für die Entfernung des Rades kann man berechnen. Wer großzügig ist sattelt noch eine Unterlassungserklärung über einen befreundeten Rechtsanwalt oben drauf (die natürlich auch Geld kostet).

Grüße

Kai


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Kai
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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 15:19
Beitrag #48


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Zitat (Kai R. @ 23.05.2011, 15:57) *
... wir wollen doch legal bleiben.


Wer ist "wir"...? unsure.gif

Die Besitzstörer und ihre vehementen Verteidiger wollen das offensichtlich schon mal nicht no.gif ausführlich nachzulesen auch in den immer wieder mal stattfindenden Diskussionen um Pkw, die auf Privatgelände geparkt sind und gar noch die Ein-/Ausfahrt blockieren: Was immer der dadurch (egal in welchem Ausmaß!) Beeinträchtigte oder gar ernsthaft Geschädigte unternimmt, darf des Täters Rechte keinesfalls auch nur im geringsten tangieren - und dieser ist zweifelsfrei festzustellen, um Ansprüche geltend machen zu können; umgekehrt kann das freilich auch der Eigentümer des besitzstörenden Fahrzeugs oder wer immer da in Erscheinung tritt, um damit wegzufahren. smartass.gif

IMHO braucht ein derart Geschädigter nicht mehr Berührungsängste vor den Grenzen der Legalität zu haben als der, der ihn schädigt - und ebensowenig vor genauso ausgeprägter Dreistigkeit Inanspruchnahme des rechtsstaatlichen Täterschutzes beim Abwehren von Strafe und/oder Schadenersatzansprüchen no.gif

Zitat
Natürlich kann man sich für die Leistung des Einlagerns und Aufbewahrens angemessen vergüten lassen. Sogar den Aufwand für die Entfernung des Rades kann man berechnen. Wer großzügig ist sattelt noch eine Unterlassungserklärung über einen befreundeten Rechtsanwalt oben drauf (die natürlich auch Geld kostet).


Alles nur gegen jenen zweifelsfrei festzustellenden Besitzstörer - und nur, wenn bei dem was zu holen ist; ansonsten hast Du beste wacko.gif Chancen, zu allem Ärger auch noch auf den Kosten sitzenzubleiben sad.gif


no.gif
c.s.
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Kai R.
Beitrag 23.05.2011, 15:50
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Zitat (Bonsai-Brummi @ 23.05.2011, 16:19) *
Alles nur gegen jenen zweifelsfrei festzustellenden Besitzstörer - und nur, wenn bei dem was zu holen ist; ansonsten hast Du beste wacko.gif Chancen, zu allem Ärger auch noch auf den Kosten sitzenzubleiben sad.gif

nein, das stimmt nicht. Abschleppen von privaten Parkplätzen muss auch der Halter erstatten. Man geht davon aus, er hat ein Eigeninteresse daran dass mit seinem Fahrzeug keine Besitzstörung begangen wird.

Außerdem hat man bei meiner Lösung keine Kosten (außer für die Trennscheibe der Flex). Fahrräder wegschieben und einlagern ist ja nicht so aufwändig.

Grüße

Kai


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Kai
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Bonsai-Brummi
Beitrag 23.05.2011, 16:06
Beitrag #50


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Zitat (Kai R. @ 23.05.2011, 16:50) *
Außerdem hat man bei meiner Lösung keine Kosten (außer für die Trennscheibe der Flex).


Manch einer müßte sich erst mal mit einer Flex bewaffnen und lernen, damit umzugehen wink.gif

Im Übrigen: Wie bereits ausgeführt, ist in der Tat nicht auszuschließen, daß ein smartass.gif Deiner Auslegung folgen würde. Dem freilich geht unausweichlich einiges an Zirkus und mindestens auszulegenden Kosten voraus - und natürlich damit das Risiko einher, daß *doch* nicht... shutup.gif

Einfacher ist's, sich einem guten Freund anzuvertrauen - und sich mitsamt Anhang ein handfestes Alibi zu verschaffen thread.gif

Und ja: Es ist ein Trauerspiel, daß der Rechtsstaat Täter um Klassen besser stellt als Opfer - letztere also auch zum Täter werden müssen, um wenigstens halbwegs Waffengleichheit zu jenen herzustellen, die ihnen gegenüber ausschließlich als Täter in Erscheinung treten... sad.gif


lg
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