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> An die LKW-Fahrer: Zweistreifiges Abbiegen - zumutbar?, Bitte um Einschätzung
NMY
Beitrag 11.04.2011, 13:12
Beitrag #1


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An vielen Autobahn-Dreiecken und ähnlichen Bauwerken gibt es den Fall, dass dem rechtsabfahrenden Verkehrstrom ein eigener Ausfädelungsstreifen auf den rechten Fahrstreifen der neuen Autobahn und zusätzlich ein Abzweig vom rechten, durchgehenden Fahrstreifen direkt auf den linken Fahrstreifen der neuen Autobahn angeboten werden. So wie hier: (Google-Maps oder Livebild).
An der verlinkten Stelle gibt es relativ viel Verkehr der von der vorher kreuzenden B6 mit Ziel A352 auffährt und den durchgehenden, kombinierten Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen entlang der A2 gar nicht verlässt (wurde hier kürzlich im Rahmen einer Streckenempfehlung angerissen). Viele der Verkehrsteilnehmer auf der Strecke A2 (aus Westen) in Richtung A352 nutzen die Möglichkeit der direkten Abfahrt auf den linken Streifen leider nicht, vermutlich auch deshalb, weil es nicht ausgeschildert ist. Jedenfalls entstehen dadurch mehr Behinderungen als notwendig.

Nun meine eigentlich Frage: Ist die Nutzung dieser direkten Abfahrt für (ortskundige) LKW zumutbar, oder ist das notwendige Lenkmanöver zu abrupt? Ich selber habe nur Erfahrungen mit nem 7,5-Tonner (insges. etwa 10-15.000 km) und von dem kenne ich die deutlich unpräzisere Lenkung und die größeren Lastwechselreaktionen im Vergleich zu nem PKW, aber mit nem 7,5-Tonner würde ich es an der Stelle für gut und sicher machbar halten. Nun sind "echte" LKW ja nochmal ein anderes Kaliber. Darum bitte ich um eine Einschätzung von jemanden, der dies kann, die Antwort muss nicht auf die konkrete Abzweigung bezogen sein. Wäre es überhaupt erlaubt?

Ich komme drauf, weil ich letzens ein unschönes Erlebnis mit einem definitiv ortskundigen LKW (leerer Kiessattelschlepper eines örtlichen Unternehmens - nicht die gelb-schwarzen) hatte, der sich auf die volle Ausfädelspur geschoben hat, obwohl ich dort fuhr und daraufhin nachtürlich nachgegeben habe. Im Nachhinein hatte ich mich über mich selbst geärgert, weil ich ja hätte wissen müssen, dass er auf die A352 möchte und ihm vorher den Platz hätte lassen sollen, obwohl er sehr spät geblinkt hat. Dies hatte sich aus der Dynamik der Situation aber nicht ergeben. Gleichzeitig bin ich mir unsicher, ob man nicht von ihm auch hätte erwarten können, dass er von der durchgehenden Spur aus abbiegt.
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Cookiedeluxe
Beitrag 11.04.2011, 13:28
Beitrag #2


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Ich kann dir aus eigener Er"fahrung" (im wortwörtlichen Sinne) heraus sagen, dass das an dieser Stelle relativ problemlos möglich ist. Da man mit dem LKW ja seine Geschwindigkeit so konstant wie möglich halten möchte, wäre das sogar von Vorteil sofern die rechte Spur - wie so oft - mal wieder dicht ist.

Entweder war der Fahrer also ein Honk oder aber er war entgegen deiner Vermutung nicht ortskundig. Nur weil das Transportunternehmen aus der Gegend ist, muss es der Fahrer ja nicht sein. wink.gif


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die-scharfs
Beitrag 11.04.2011, 13:46
Beitrag #3


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Wenn ich da mit einem LKW langfahren würde, hätte ich glaube Bedenken, dass mir ein PKW-Fahrer von der rechten Rechtsaabiegespur direkt "in oder vor die Karre" fahren würde, der gleich zu Beginn der neuen Bahn auf die linke Spur zieht.
Und wer bekommt dann die Schuld zugewiesen? Da war man sich hier im Forum glaube ich nicht einig......
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NMY
Beitrag 11.04.2011, 14:03
Beitrag #4


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Naja, die Sorge sollte man als PKW-Fahrer wohl genauso haben.

Zur Ortskenntnis: Ja, kann natürlich sein, dass es ein ortsfremder LKW-Fahrer war (Leiharbeiter oder so). Der Hinweis, dass es nicht die schwarz-gelben (=P****b***) war, die ja mittlerweils bundesweit agieren, kam aber nicht von Ungefähr, da es bei dem speziellen Unternehmen schon etwas unwahrscheinlicher war, dass es ein ortsfremder Fahrer ist.
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