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> Kampf gegen die Abzocke MPU, Suche Rechtsmittel gegen den Betrug der MPU
Cinderella56
Beitrag 03.07.2008, 20:35
Beitrag #1


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Hallo Leute
Ist schon mal jemand vor Gericht gegangen wegen einer ungerechten MPU. Wenn ja bitte dringend bei mir melden
Falls nicht, wäre es wohl an der Zeit den Kampf gegen diese Willkür endlich aufzunehmen.Ich bin jetzt zum 2 mal völlig unbegründerter Weise durchgefallen und werde jetzt zum Anwalt gehen. Wer mit mir zusammenarbeiten möchte ist herzlich willkommen
Eure Cinderella


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Man kann aus einem Schwein kein Rennpferd machen, aber ein schnelles Schwein
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Feuerpferd
Beitrag 03.07.2008, 20:37
Beitrag #2


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Wogegen willst Du vorgehen? Gegen die MPU-Auflage oder gegen das Ergebnis Deiner MPU?

Gegen die Auflage sind keine Rechtsmittel zugelassen. Gegen deren Folgen schon.


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Dieses Zeichen gilt nicht für Busse, jedoch für Wohnmobile, denn dies sind keine PKW (OLG Braunschweig in VRS 86, 150).
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durban
Beitrag 03.07.2008, 20:38
Beitrag #3


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Hallo, willkommen im Forum.

Möchtest Du uns vielleicht einige Details Deiner Geschichte schildern?

mfG
Durban wavey.gif


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Proxima Estación: Esperanza.
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Mr.T
Beitrag 03.07.2008, 20:43
Beitrag #4


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Zitat (Cinderella56 @ 03.07.2008, 21:35) *
Ist schon mal jemand vor Gericht gegangen wegen einer ungerechten MPU.
Ja.


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Gruß Mr.T

Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwierig, weil einem so viele entgegenkommen.
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Feuerpferd
Beitrag 03.07.2008, 20:45
Beitrag #5


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Bevor Mißverständnisse entstehen. Mr.T ist deswegen nicht vor Gericht gegangen.

Der Beitrag wurde von Mr.T bearbeitet: 03.07.2008, 21:20
Bearbeitungsgrund: Zitat des gesamten Vorposting gelöscht


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corneliusrufus
Beitrag 03.07.2008, 20:47
Beitrag #6


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Wenn Du unbegründet durchgefallen bist, dann handelt es sich möglicherweise um eine Fehlbegutachtung. Da sind die zivilen Gerichte für zuständig. Anders nur, wenn die FSSt daraus etwas ableitet. Für derartige Folgen sind dann die Verwaltungsgerichte zuständig.

Warum bist Du denn Deiner Ansicht nach zweimal durchgefallen? War es ein- und dasselbe Institut? Wie lauten die entscheidenden Sätze aus beiden Gutachten?

Liebe Greet-Ings, Cornelius


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Da nicht jeder Wunsch im Leben erfüllt wird, sind mehrere Wünsche empfehlenswert. Die Lebenskunst ist nun, ungeachtet unerfüllter Wünsche, zufrieden zu sein. Der Unterschied zwischen Himmel und Hölle liegt darin, in der Hölle wird jeder Wunsch sofort erfüllt - weil dann Wünschen keine Freude mehr bereitet.
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Kai R.
Beitrag 04.07.2008, 08:02
Beitrag #7


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Hallo Cinderella,

schade, dass Du zweimal durchgefallen bist. Leider wirst Du hier nicht viele Leute finden, die die "MPU=Abzocke"-Ansicht teilen. Jedes System hat Fehler, aber im Allgemeinen kann man die Ursachen, warum eine MPU schief geht an Hand des Gutachtens ganz gut nachvollziehen - und daran arbeiten, es nächstes Mal besser zu machen.

Solltest Du also unsere Rückmeldung zu Deinen Gutachten wünschen und ggf. unsere Unterstützung, wie Du es beim nächsten Mal hinbekommst (95% hier im Forum schaffen das), dann müsstest Du Dir mal die Mühe machen, und Auszüge aus Deinem Gutachten, insbesondere die Schlussfolgerungen des GA, hier posten. Dann kannst Du von echten Experten (Betroffene und damit beruflich Befasste) eine Einschätzung bekommen, ob es wirklich Fehlgutachten waren oder ob vielleicht doch andere Ursachen zum "Negativ" geführt haben.

Grüße

Kai


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Grüße

Kai
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Sheila76
Beitrag 04.07.2008, 08:57
Beitrag #8


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Liebe Cinderella,

ich würde Dich gern dabei unterstützen, denn wenn ich nochmal durchfallen sollte, weiß ich dass man mich abgestempelt hat. Dann würde ich schon gerne mal meine Geschichte mal genauer erläutern und darstellen als in einer halben Stunde bei einer MPU, wo man mich nicht ausreden lässt und nur in die Vergangenheit schuet, statt zu gucken was ich alles getan habe, um an meinem LEBEN zu arbeiten.

Stelle bite Deine Gutachten rein und wir versuchen Dir bei der Analyse zu helfen.
Sheila
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Cinderella56
Beitrag 04.07.2008, 14:08
Beitrag #9


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lLiebe Sheila, Lieber Kai
Erst mal vielen Dank für euere Antwort.Leider habe ich das 2 Gutachten noch nicht,ich hatte gestern mit dem Psycho nur telefoniert, da er noch auf ein Gutachten meines Pychologen wartet. Dabei ließ er durchbilicken, daß es so wieso nichts an seiner Entscheidung mich durchfallen zu lassen ändern würde. Ich war so schockiert, das ich erstmal wieder zur Ruhe kommen mußte und habe den heutigen Telefontermin platzen lassen, da ich ihn sonst in der luft zerrissen hätte.Aber es ist eine gute Idee diese Gutachten hier zu veröffentlichen.Ich werde das auf jeden Fall machen.Fakt ist, natürlich bin ich betrunken gefahren hatte 1,6 Pr. Das war im Oktober 2005.Fakt ist auch daß ich überhaupt in dieser Zeit viel zu viel getrunken habe,es war ja so wuderbar bequem sich Abends abzuschießen um schlafen zu können,habe ene Krebskrankheit hinter mir und eine Scheidung ,die nicht nur ein halber Krimmi war.Leider muß ich den Rest meines Lebens Medikamente nehmen,was mich überhaupt nicht belaßtet, aber natürlich meine Leber,also werde ich trotz Abstinenz nie auf saubere Leberwerte kommen. ich werde mit diesem Menschen nächste Woche noch mal telefonieren und dieses Gespräch aufzeichnen,Denn es kann nicht sein, daß er im gespräch stinkfreundlich war,und mich mit den Worten" Sie sollten jetzt nicht mit einem negativen Gefühl nach Hause gehen "verabschiedete ,mir dann am Telefon die unglaublichsten Sachen unterstellte, daß ich eine Alkoholikerin sei,eine Frust trinkerin ,daß mein Leben ja schließlich so beschissen sei,daß ich ja nur weiter trinken könne. Ich habe dieses Jahr vielleicht 5 Mal etwas getrunken, aber mich dabei mit Sicherheit nicht betrunken. da ich überhaupt nicht viel trinken kann bei einem Gewicht von 45 kg und einem halben Darm. Das schlimmste an meiner Situation ist,daß ich 700 E in den Gulli geschmissen habe,denn ich bin jetzt Harz 4,da ich nicht mehr Arbeiten kann.Habe jetzt die Erwerbsunfähigkeitsrente beantragt.Jeder Kinderschänder bekommt Bewährung und eine neue Changse,aber ein Verkehrssünder nicht.Man hielt mir alle Verkehrsdelikte seit 2003 vor ,wo ich ein paarmal wegen Termindruck die Geschwindigkeit überschritten hatte. Für diese Delikte bin ich ja schließlich bestraft worden und habe alle Strafen bezahlt.Wenn man eine Straftat begeht und dafür ins Gefängniss muß ,ist nach Ablauf dieser Strafe die Sache beendet,und darf soviel ich weiß nicht mehr auf andere Taten angerechnet werden. Aber bei Verkehrssündern nicht!!! Mein Leben ist alles andere als beschissen. Ich wohne im Paradies,bin gerade dabei mir wieder eine kleine Existens im Rahmen meiner Gesundheitlichen Möglichkeiten aufzubauen, nachdem ich meine Firma konkurs anmelden mußte, manage meine Tochter und bin trotz meines Singeldaseins ein echt zufriedener Mensch.Ich bin jedenfalls wild entschlossen den Kampf gegen diese Abzocke auf zunehmen
Eure Cinderella


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Janus
Beitrag 04.07.2008, 14:19
Beitrag #10


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Zitat (Feuerpferd @ 03.07.2008, 21:45) *
Bevor Mißverständnisse entstehen. Mr.T ist deswegen nicht vor Gericht gegangen.
Und bevor noch mehr Missverständnisse entstehen: Mr.T hat nicht gesagt, ob derjenige vor Gericht erfolgreich war.


~ Janus

P.S.: Cinderella, wir helfen hier gern und haben dabei auch gute Erfolge. Aber es würde uns als Lesern Deiner Beiträge sehr helfen, wenn Du ein wenig mit Absätzen arbeiten würdest, das machte die Sache lesbarer.


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Regeln dienen dazu nachzudenken, bevor man sie bricht.
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swift
Beitrag 04.07.2008, 14:35
Beitrag #11


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Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 15:08) *
Man hielt mir alle Verkehrsdelikte seit 2003 vor ,wo ich ein paarmal wegen Termindruck die Geschwindigkeit überschritten hatte.

Ein paar mal?

Also du hast dir in deiner Verkehrskarriere bis dato
  • - mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen (im Punktebereich) geleistet (=> Details wären sehr interessant!)
  • - bist mit 1,6 Promille ein KFZ gefahren
und wunderst dich jetzt, wieso deine Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges in Frage gestellt wird? think.gif

Und nein, so einfach ist es eben nicht mit "Strafe bezahlen - und gut ist".
Häufen sich die Verstöße hat das eben Konsequenzen.

wavey.gif
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magnum88
Beitrag 04.07.2008, 15:00
Beitrag #12


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Du hast das zweite Gutachten noch nicht...

Gib es auf keinen Fall bei der Führerscheinstelle ab!

Solltest du unterschrieben haben, dass es direkt dort hin geschickt wird, so versuche, das rückgängig zu machen. Auftraggeber und Zahler für das Gutachten bist du, das Institut muss sich nach deinen Anweisungen richten.

Negative Gutachten in der FS-Akte können noch viele Jahre gegen dich verwendet werden, darum wirklich nicht abgeben.


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"Je fester man davon überzeugt ist, im Recht zu sein, desto natürlicher ist der Wunsch, jeden anderen mit allen Mitteln dahin zu bringen, ebenso zu denken." George Orwell
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Feuerpferd
Beitrag 04.07.2008, 15:04
Beitrag #13


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Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 15:08) *
Jeder Kinderschänder bekommt Bewährung und eine neue Changse,aber ein Verkehrssünder nicht.
Auch ein Verkehrssünder bekommt eine neue Chance. In Deinem Fall besteht die Chance darin die MPU nach entsprechender Vorbereitung zu bestehen und danach eine neue Fahrerlaubnis zu erhalten.

Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 15:08) *
Man hielt mir alle Verkehrsdelikte seit 2003 vor ,wo ich ein paarmal wegen Termindruck die Geschwindigkeit überschritten hatte. Für diese Delikte bin ich ja schließlich bestraft worden und habe alle Strafen bezahlt.Wenn man eine Straftat begeht und dafür ins Gefängniss muß ,ist nach Ablauf dieser Strafe die Sache beendet,und darf soviel ich weiß nicht mehr auf andere Taten angerechnet werden. Aber bei Verkehrssündern nicht!!!
Da bist Du gewaltig im Irrtum. Es gibt etwas, was sich Bundeszentralregister nennt. Da werden die begangenen Straftaten vermerkt. Begeht ein Straftäter erneut eine Straftat werden ihm vorangegangene Straftaten in Form einer höheren Strafe, Widerruf einer Bewährung etc. angerechnet.

Was Deine Leberwerte angeht, sollte Dir Deine Arzt ggf. bestätigen können, dass sie aufgrund verordneter Medikamente außerhalb der Norm sind. Die Leerwerte alleine bestimmen nicht über den Ausgang einer MPU. Es geht hier um die Aufarbeitung der Vergangenheit und Vermeidungsstrategien für die Zukunft. Bitte nicht böse sein, aber auch wenn ich deinen Frust verstehen kann, so wie Du Dich hier äußerst scheint mir Deine Vorbereitung in der Tat nicht ausreichend zu sein.


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THOR
Beitrag 04.07.2008, 15:16
Beitrag #14


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Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 15:08) *
... Man hielt mir alle Verkehrsdelikte seit 2003 vor ,wo ich ein paarmal wegen Termindruck die Geschwindigkeit überschritten hatte. Für diese Delikte bin ich ja schließlich bestraft worden und habe alle Strafen bezahlt.Wenn man eine Straftat begeht und dafür ins Gefängniss muß ,ist nach Ablauf dieser Strafe die Sache beendet,und darf soviel ich weiß nicht mehr auf andere Taten angerechnet werden.
@swift + @Feuerpferd: Ich verstehe die TE so, dass Ihr auch diese Verkehrsdelikte vorgeworfen worden sind. Und da pflichte ich Ihr (erstmal) bei: Sie war zu schnell, hat bezahlt. Das iVm einer Trunkenheitsfahrt vorzuwerfen halt ich für daneben.


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Gruß

THOR
Ein Quad (von lat. quatuor „vier“) ist ein Fahrzeug mit vier Rädern. Man könnte es als Motorrad mit 4 Rädern bezeichnen.
FZV (FahrZeugVerunstaltung), StVZO + StVO kann man dsbzgl. als Quatsch aus deutschland bezeichnen!

Treffen 10./11./12.10 ? Bundesland Franken
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Feuerpferd
Beitrag 04.07.2008, 15:50
Beitrag #15


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Wir wissen aber nicht ob es sich um eine MPU mit einfacher oder doppelter Fragestellung handelt. Zudem sind die anderen Owis in der Führerscheinakte vermerkt und werden somit in jedem Fall angesprochen.


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swift
Beitrag 04.07.2008, 15:51
Beitrag #16


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Zitat (THOR @ 04.07.2008, 16:16) *
Das iVm einer Trunkenheitsfahrt vorzuwerfen halt ich für daneben.

Wir wissen nicht, wie oft sie zu schnell war und wieviele Punkte sie dadurch bereits gesammelt hat.

Wenn es um die Überprüfung der Eignung geht, spielen diese Verstöße m.E. - völlig zurecht - eine Rolle, denn auch solche Verstöße können neben der Trunkenheitsfahrt ein Indiz dafür sein, dass die charakterliche Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr nicht gegeben ist.

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Cinderella56
Beitrag 04.07.2008, 17:13
Beitrag #17


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Hallo Leute
Vielen Dank für das tolle Feedback
Also 1. werde mit Absätzen arbeiten, okay !
2. Ich hatte nach meiner Sauffahrt das mit der MPU voll aktzeptiert,hatte keine Vorurteile,obwohl ich nur negatives gehört hatte.Das war übrigens auch die 1. Frage die man mir stellte,ob ich eine negative Einstellung von der Sache hätte.
Ja ich 2 mal bei der gleichen Tüv Stelle.
Zu diesem Zeitpunkt,hatte ich schon lange nichts mehr getrunken,da das auf Grund meiner Krankheit und meiner neuen Erkenntniss zum Thema Alkohol für mich überhaupt kein Thema mehr war. Ich hatte mich auch mit meinem Leben ohne Führerschein arrangiert, die mich meinen Job gkostet hat, und mich letztendlich in den finanziellen Ruin getrieben hat. Ich wußte,das ich mir das ganze selber zuzuschreiben hatte,und nicht anderen die Schuld für meine Sauffahrt igeben konnte, denn es hat mir ja keiner die Flasche an den Halz gesetzt.
Das erste was mich echt störte, war der Reaktionstest am Computer,da ich zur damaligen Zeit noch absoluter Computerlegasteniker war.
Nachdem das diesmal für mich wirklich leicht war, weiß ich jetzt,das Menschen,die noch nie an einem Computer gesessen haben, und davon gibt es immer noch viele,ganz klar benachteiligt sind.
Die Psychologin fragte mich nach meiner Geschichte. Ich hatte vorher mit meiner Anwältin besprochen, ganz offen die Wahrheit zu erzählen.
FEHLER Nr.1
Da ich zu diesem Zeitpunkt schon kein Geld mehr hatte konnte ich mir den Kurs ,den man machen soll 1700 E natürlich nicht bezahlen. Also ging ich zu einem Psychologen,bei dem ich auch heute noch bin, und beschäftigte mich ihm zusammen mit dem Thema Alkohol. Er bestägte mir schriftlich daß ich bei ihm in Behandlung bin, nur interessierte das beim 1. Mal niemand und jetzt beim 2. auch nicht. Die Dame unterstellte mir,daß ich wohl pro Tag mindestens 20 Cognac getrunken hätte, um mit einem Alkoholspiegel von 1,6 P.m. überhaupt noch fahren zu können.Natürlich explodierte ich, denn mit einem Gewicht von 42 Kg und einem halben Darm ,weiß wohl jeder ,auch nicht Mediziener,daß so etwas wohl nicht möglich sein kann.Zudem war ich damals Geschäftsführerin von 2 Firmen mit insgesammt 120 Mitarbeitern und hatte privat noch 2 große Baustellen am Hals, Was wohl mit so einem Alkoholkonsum auch für einen kräftigeren Menschen kaum zu beweltigen wesen wäre.
Darauf hin fragte sie mich warum ich so ein Problem hätte, über die dunkle Seite meines Lebens zu sprechen.Mir viel nichts dazu ein,denn ich finde trotz aller Probleme mein Leben eigentlich lebenswert.
Als das Gutachten kam,zeigte ich es meiner Anwältin,meinem Psychologen und einigen anderen kompetenten Leuten,alle waren sich einig,daß sie noch nie so etwas Dilentantisches gelesen hätten.Alle waren sich darüber einig, daß die Dame wohl mit mir völlig überfordert war und mit meiner Person wohl überhaupt nichts anfangen konnte.
Leider muß ich jetzt noch ein bißchen arbeiten,erzähle später wie es weiter ging.
Liebe Gruße an alle Eure Cinderella


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GSX-R
Beitrag 04.07.2008, 19:33
Beitrag #18


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Ich muss gestehen, dass ich nach dieser Schilderung, vor allem mit den 20(!) Congnac, mehr als nur neugierig auf die Gutachten bin.
Es wäre wirklich hifreich, wenn Du Die die Mühe machen würdest, die Gutachten mal anonymisiert abzutippen und einzustellen.

Allerdings, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, Anwälte sind meiner Erfahrung nach nicht immer die geeigneten Personen, um ein MPU-Gutachten kompetent zu lesen. Btw, was sind denn die anderen kompetenten Personen? Und einen großen Nachteil hat jeder außer Dir; Wir waren alle nicht dabei. think.gif


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Lieber einen Moment lang feige - als ein Leben lang tot
Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen.
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nachteule
Beitrag 04.07.2008, 20:32
Beitrag #19


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Hallo, Cinderella,

herzlich willkommen im Verkehrsportal.

Bei Deinem MPU - Problem kann ich leider nicht all zu viel helfen, aber davon

Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 15:08) *
ich werde mit diesem Menschen nächste Woche noch mal telefonieren und dieses Gespräch aufzeichnen,

kann ich Dir nur abraten, wenn Du nicht die größten Schwierigkeiten bekommen willst.

Wenn ich mich nicht ganz stark täusche, ist das Aufzeichnen von Telefonaten verboten, wenn man dem Gesprächspartner dies vorher nicht eindeutig mitgeteilt hat.

Solltest Du demnach das Gespräch ohne Zustimmung aufzeichnen, kannst Du in Teufels Küche kommen.

Schriftliche Aufzeichnungen, also Notizen, sind dagegen eindeutig erlaubt.

Viele Grüße,

Nachteule


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

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ron65
Beitrag 04.07.2008, 20:58
Beitrag #20


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Hallo Cinderella56, wavey.gif

Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 19:13) *
Natürlich explodierte ich,


... das ist natürlich nicht förderlich bei einer MPU. Ich will Dir da nicht zu nahe treten. Ich weis wie das ist. Die Ärzte haben mich auch beinahe dazu gebracht. Aber ich habe es mir für den Heimweg aufgehoben und meinem Unmut sonst wo Luft gemacht, auch hier im Forum.

Wenn Du dort die Nerven verlierst, hast Du schon verloren. Der oder die GA geht davon aus, dass Du Dich nicht im Griff hast.

Deine Gutachten würde ich mir gerne ansehen.

Gruß
Ron65


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Wenn Träume sterben, dann wirst du alt. Du bist dein eigener Schatten nur und holst dich nicht mehr ein.
Wenn Träume sterben, dann wird es kalt. Du bist ein Mensch zwischen toten Dingen und du bist allein.
(Puhdys)
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Cinderella56
Beitrag 04.07.2008, 21:14
Beitrag #21


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Hallo Nachteule
Leider ist es aber nur möglich auf diese Art und Weise etwas zu beweisen,Notizen helfen da gar nichts!!!
Gruß cinderella

Hallo Swift

Ich bin während dieser Zeit ca 200 Km po Tag gefahren,eine von diesen Geschwindigkeitsübertrtungen geschah weil mein Darm gesponnen hat,wurde vor Gericht zwar aktzeptiert,die Strafe und die Punkte bekam ich trotzdem,aber wenigstens konnte ich meinen Führerschein behalten.Was meinen Charakter betrifft,ich bin 31 Jahre unfallfrei gefahren nur Parkdelikte und diese Geschwindigkeits Übertretungen bei 120.000 km im Jahr.Wenn es eine Charakterfrage ist, ob man Auto fahren darf wären die Straßen wohl leer.
Gruß Cinderella


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Jens
Beitrag 04.07.2008, 21:19
Beitrag #22


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Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 22:14) *
nur Parkdelikte und diese Geschwindigkeits Übertretungen
Wieviele Übertretungen? "Diese" ist ziemlich schwammig

Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 22:14) *
Wenn es eine Charakterfrage ist, ob man Auto fahren darf wären die Straßen wohl leer.
Na wenn du meinst dry.gif


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Cinderella56
Beitrag 04.07.2008, 21:29
Beitrag #23


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Hallo Ron
Sobald ich die Gutachten ,das erste liegt auf dem Gericht, mir wieder organiesiert habe lasse ich sie einsckannen und stelle sie hier herein
Gruß C

Hallo Jens
Es waren 4 in der Zeit 2003 und 2005
Gruß C

Hallo Feuerpferd
natürlich nicht gegen die Auflage MPU ,das war ja okay ,aber die Folgen
Gruß C


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Feuerpferd
Beitrag 04.07.2008, 21:58
Beitrag #24


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Was macht das Gutachten beim Gericht? Hast Du bereits rechtliche Schritte gegen das Gutachten eingeleitet?


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nachteule
Beitrag 04.07.2008, 23:28
Beitrag #25


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Hallo, Cinderella56,

im Normalfall unterliegen solche ungenehmigten Telefonmitschnitte meines Wissens dem Beweisverwertungsverbot (Ausnahmen bestätigen die regel).

Willst Du wirklich eine Anzeige nach § 201 StGB riskieren, nur für die geringe Möglichkeit, dass der Mitschnitt doch verwertet werden könnte?

Viele Grüße,

Nachteule


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Gast_klaus62_*
Beitrag 04.07.2008, 23:40
Beitrag #26





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Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 22:14) *
Leider ist es aber nur möglich auf diese Art und Weise etwas zu beweisen

wird aber bei Gericht nicht als Beweis anerkannt.
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Cinderella56
Beitrag 05.07.2008, 00:38
Beitrag #27


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Lieber Kai
ich möchte dir erklären wie ich auf Abzocke komme.
1. Ich mußte einen Sehtest machen,und zwar einen Großen, den man nur für einen LKW Führerschein braucht. Auf die Frage WARUM bekam ich nur die Antwort "Ja so sind die Bestimmungen eben " nicht sehr befriedigend oder? Natürlich zahlt das nicht die Krankenkasse ,80 E. Dafür das so etwas 10 Minuten dauert ein fürstlicher Stundenlohn oder?
2. Antrag für den Führerschein
Für einen Zettel mit meiner Unterschrift zahle ich 18 E
WARUM? Ohne Antrag auf den Führerschein, KEINE MPU !!
Dann Antrag für die MPU da ich ja ein Verkehrsraudi bin, diesmal 575 E ,mein Harz 4 Geld beträgt monatlich 504 E. Na egal man hat ja schließlich Eltern,aber wieviele haben niemand ?
Aber auch das Problem läßt sich lösen. Man bekommt mit den Unterlagen mit dem Hinweis: Sie haben die Möglichkeit ,die Gebühr über einen günstigen Kredit bei unserer Partnerbank finanzieren zu lassen-mit 12,24,oder 36 Monatsraten.Bitte rufen sie uns bei Interesse an. Hätte ich mit Sicherheit nicht bekommen, da ich die Eidestattliche Erklärung abgegeben habe.
3. mir flattert eine Mahnung ins Haus über 144,70 E von der Führerscheinstelle. Also rufe ich dort an und frage was denn das jetzt soll ,ich wäre ja noch gar nicht bei der MPU gewesen und außerdem wüßte ich ja auch gar nicht ,ob ich bestehen würde. " das tut nichts zur Sache ,"erklärt man mir ,mit dem Antrag hätte ich ja Gebüren veruhrsacht,und die müsse ich sofort zahlen. Wieder springt meine Mutter ein wenn auch sehr zögerlich,denn sie hat auch kein Geld was man einfach im Gulli versenken kann.
Fakt ist, daß alle diese Institute kleine eigenständige Unternehmen sind,mit sicherlich hohen Personalkosten ect. ,die sich wirtschaftlich tragen müssen. Ich habe jedenfalls noch nie gehört das so ein Institut Konkurs anmelden mußte. Natürlich nicht, dafür sorgt schon die Durchfallquote. Da ich selber Geschäftsführerin von 2 Firmen war, weiß ich also wie die Dinge berechnet werden müssen.
In dem Institut in dem ich war ,arbeiten 5 Menschen. 3 Psychologen,1 Arzt und eine Sekretärin.
Beim ersten Mal waren es noch 4 Leute .Auch das Büro war Brandneu. Sie waren umgezogen ins Nebenhaus und verfügen jetzt über die doppelte Mietfläche wie vorher.
Ich hatte in der Zeit vor meiner 1 MPu Kontakt zu vielen Leuten auf genommen, die in der gleichen Situation waren wie ich und habe bis auf einen ,zu dem komme ich gleich nochmal ,niemanden kennengelernt ,der die Geschichte beim 1 Mal überlebt hat.
Dieser eine ein Unternehmer,wurde mit 2,65 Pr. erwischt. Klar war die Sache ärgerlich für ihn, aber nachdem er über genügent Kapital verfügt, konnte er sich einen Fahrer leisten und natürlich auch den teuren Kurs, dort lernte er wieviel Tage man nichts trinken darf um bei den Blutkontrollen nicht aufzufallen. Er ließ sich dort gut vorbereiten und kam dann durch, ich treffe ihn ab und zu und an seinem Trinkverhalten hat sich bis heute nichts geändert, und an seiner Einstellung ,das er halt Pech gehabt hätte erwischt zu werden, und diesen absolut unzumutbaren Kurs hätte mitmachen müssen, was ihm nur seine kostbare Zeit in Anspruch genommen habe und er es als echte Frechheit emfinden würde das man so etwas entwürdiges von ihm verlangt hätte und das er es nur noch vergessen wolle.
Ich finde hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Wenn man genug Geld hat ist das alles kein Problem. Fast überall bekommt man bei nicht erbrachter Leistung sein Geld zurück. Aber hier setzt man in einer halben Stunde 500 E in den Sand ,wie beim Roulett wenn man auf die falsche Zahl setzt. Man ist einfach der Willkür dieser Menschen ausgesetzt, denn ein richtiges Rezept, daß nichts kostet wird von vorn herein nicht aktzeptiert.
Eine ganz tolle Sache war auch ein Beratungsgespräch,was ich mir beim 1. Mal andrehen ließ 80 E
Wenn ich zu einem Berater gehe, egal in welcher Angelegenheit,und dafür auch noch Geld bezahle erwarte ich, daß man mich über die Thematik, die ich nicht verstehe aufklärt. Ist das richtig oder nicht ?
Also setzte ich mich nach seiner Aufforderung auf den Stuhl gegenüber und wartete. Er sah mich an und sagte "na dann fangen sie mal an." Ich erwiederte "äh, wieso ich? Sie wollten mich doch beraten ! ", "Nein so geht das hier nicht, Sie müssen alles erzählen und ich höre mir das an,was sie sagen" "und dann sagen sie mir ob ich das richtige gesagt habe oder nicht " frage ich dann. " Nein ",sagt er " ich kann ihnen doch nicht sagen wie sie was formulieren ""warum sitze ich dann hier und habe 80 E für ein Beratungsgespräch bezahlt?" frage ich ihn.Er guckt schon längere Zeit auf den Tisch.Das so etwas absolut unhöflich ist,verkneife ich mir." Ich möchte bitte wissen, was ich richtig ist,und was falsch ist,deshalb habe ich dieses Gespräch gebucht "" Nein,so ist das hier nicht gemeint "kommt von ihm wieder.Langsam fange ich mich an zu fragen ,ob ich zu blöd bin oder mich unklar ausdrücke oder chinesisch spreche. " so geht das nicht " kommt immer wieder. Ja ,das habe ich ja kapiert. " aber wie geht es denn ihrer Meinung nach richtig" frage ich ihn ganz lieb und friedlich. "dafür bin ich nicht da " bellt er mich an. Ich verstehe gar nichts mehr fühle mich echt verarscht . "so funktioniert das nie " "deshalb bin ich ja hier,damit sie mir sagen wie es funktioniert,"
Ich bin fassungslos. Dafür habe ich jetzt 80 E ausgegeben. Tut mir leid Kai aber auch das ist für mich abzocke, dann müßte man das als Vortest deklarieren ,aber nicht als Beratungsgespräch. Es scheint sich herumgesprochen zu haben das das keinen Sinn macht, denn jetzt bietet das Institut dieses Gespräch kostenlos an.
Mich würde auch brennent interessieren was für eine Vergangenheit diese Leute haben. ich sage das deshalb weil ich sehr viele Psychologen kenne,da ich hier im Klinikum in Behandlung bin und außerdem selber 3 Semester studiert habe, diese 3 dort, wären meiner Meinung nie in der Lage eine Praxis zu führen geschweige denn eine Anstellung in einem Klinikum zu bekommen. Es wäre bestimmt interessant, die Vergangenheit und die Ausbildung dieser Leute zu reschaschieren.
Bitte entschuldige Tippfehler, ich schreibe immer zu schnell
Gruß
cinderella


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Gast_klaus62_*
Beitrag 05.07.2008, 01:03
Beitrag #28





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Zitat (Cinderella56 @ 05.07.2008, 01:38) *
Ich bin fassungslos. Dafür habe ich jetzt 80 E ausgegeben. Tut mir leid Kai aber auch das ist für mich abzocke, dann müßte man das als Vortest deklarieren ,aber nicht als Beratungsgespräch.


Au wei, au wei, da hat aber jemand gar keine Ahnung think.gif

Du hättest zu einem Vorgespräch gehen müssen, das steht am Anfang einer Vorbereitung zur MPU.
Ein Beratungsgespräch ist eine Art "Mini-MPU", der Gutachter sagt dir dann, was noch fehlt oder ob du bereit bist zur richtigen MPU.

Zitat
Ich hatte in der Zeit vor meiner 1 MPu Kontakt zu vielen Leuten auf genommen, die in der gleichen Situation waren wie ich und habe bis auf einen ,zu dem komme ich gleich nochmal ,niemanden kennengelernt ,der die Geschichte beim 1 Mal überlebt hat.

die werden sich genauso vorbereitet haben wie du, nämlich gar nicht.

Ich bin auch schon durch die MPU gerasselt, also nicht das du meinst ich wäre ein Dummschwätzer, aber ich habe die Sache anders angepackt wie du.
Ich suchte die Fehler nicht beim Gutachter, der natürlich sauer wird wenn du ausrastest, sondern bei mir
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Auswanderer
Beitrag 05.07.2008, 01:17
Beitrag #29


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Entschuldige Cinderella, ich kann viele deiner Argumente in etwa nachvollziehen, habe selbst von Auffälligkeit bis zur positiven MPU 21 Monate mit nur dem Gedanken MPU "vergeuden" müssen. Ich verstehe also, dass man sich lieber die passenden Argumente sucht um alles von sich weg zu schieben, da es leichter ist sich mit dem vermeintlichen "Verschulden" anderer auseinanderzusetzen, als seine eigene "etwas verschobene" Weltsicht gerade zu rücken.

Zum Argument Nr.1 kann ich nur sagen, dass ich im THC-Bereich einigermaßen astronomische Werte hatte und ohne so einen Ökonomisch- "Vorteilhaften" TÜV-Kurs meine MPU gepackt habe, zeigt also es liegt nur an dir, ob du dich wirklich änderst, denn mit Kurs und ohne Verhaltensstabilität kommt man auch nicht durch!

Argument 2 (Bekannter): Sowohl in der freien Wirtschaft a.k.a. Produktionsfehler, als auch z.B. Ärzten(Chirurgen) können Fehler unterlaufen, davon ließt man in den Medien sehr viel, aber ich glaube nicht, dass jemand sich weigert sich einer OP zu verweigern, wenn diese lebensnotwendig ist!

Auch die Argumente, ich muß meinen Eltern auf der Tasche liegen zählen für mich nicht. Ich war in der selben Situation, meine Eltern haben in dieser Zeit auch alles für mich machen müssen, z.B. mich einfach 70 km(9!!! an der Zahl) zu den Urintests fahren müssen.

Weiter habe ich dein vorhergehendes Posting garnicht gelesen, da mir das schon gereicht hat diesen Post zu formulieren.


Im Nachhinein(zu meinem Fall) habe ich folgendes verinnerlicht: Das System MPU ist sehr wohl geeignet um eine im statistischen Bereich richtige Einschätzung zu produzieren. (habe auch Fälle von Bekannten erlebt):
Zu einer positiven Begutachtung führen 99% der Fälle , in denen dem Probanten bewußt wird, dass sie allein, und nur für sich allein, erkannt haben, dass sie nicht Opfer eines ungemein ungerechten Systems wurden, sondern sich trotz aller Warnungen der Außenwelt!!!, selbst in die missliche Lage der MPU-Aufforderung hinein"befördert" haben!


Das und nur allein das ist die Grundlage einer erfolgreichen medizinisch-psychologischen- Begutachtung!

my-two-cents....
A.H.
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Gast_klaus62_*
Beitrag 05.07.2008, 01:34
Beitrag #30





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Nur damit ich dich richtig verstehe
du warst Geschäftsführerin von zwei Firmen und hattest 120 Mitarbeiter.

Du hast die Firmen aufgeben müssen wegen deinem Führerschein?
Oder wegen was?
Oder verstehe ich jetzt was falsch?
Sind die Geschäfte so schlecht gelaufen, dass du dir kein Fahrer einstellen konntest?
Eine Sekretärin musst du ja auch gehabt haben whistling.gif



Oder waren die Probleme mit deinen Firmen dein Grund wegen deinem Alkoholkonsum?
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Zwangsradler
Beitrag 05.07.2008, 15:38
Beitrag #31


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Zitat (klaus62 @ 05.07.2008, 03:03) *
Zitat (Cinderella56 @ 05.07.2008, 01:38) *
Ich bin fassungslos. Dafür habe ich jetzt 80 E ausgegeben. Tut mir leid Kai aber auch das ist für mich abzocke, dann müßte man das als Vortest deklarieren ,aber nicht als Beratungsgespräch.


Au wei, au wei, da hat aber jemand gar keine Ahnung think.gif



Die MPU ist so eine Wissenschaft für sich, dass man ein Beratungsgespräch für ein Beratungsgespräch braucht. Wie konnte eine staatlich kontrollierte Institution so wuchern?

Sicher wird während der MPU alles versucht die Versuchsperson einzuschüchtern, den einen ziehen sie zur ärztlichen Untersuchung bis auf die Unterhose aus und schicken ihn so wieder ins Wartezimmer, den anderen schüchtert die Maschine ein. Der Knöpfchentest, sah auch vor dem Computerzeitalter nicht viel anders aus.

Willst Du gegen die MPU gerichtlich angehen, so kannst Du eigentlich nur Formfehler geltend machen. Eine einmal akkreditierte MPU-Stelle kann praktisch alles machen. Kannst Du allerdings nachweisen, dass die Leitlinien nicht eingehalten wurden, sieht das sicher anders aus.

Die Gebühren rund um den Wiedererwerb des FS haben an sich wenig mit der MPU zu tun. Das augenärzliche GA behält auch für eine bestimmte Zeit seine Gültigkeit. Da kommt allerdings tatsächlich einiges zusammen. Und eben da sehe ich auch eine Systematik. Das ganze ist ein Test der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, demjenigen, der Strafe, Gebühren, Anwaltskosten, MPU- und Kurskosten problemlos stemmt, dem wird das Autofahren zugetraut. Bei dem, dem das nicht so leicht fällt, wird es wohl einen Grund haben und er könnte sich sowiso nicht ein Fahrzeug leisten, wie es im Straßenverkehr gern gesehen wird.

Ein Anwalt, so ist meine Erfahrung, hat sich auch noch nicht mit der MPU-Maschinerie auseinander gesetzt. Weiss wohl, dass es sowas gibt, aber nicht wirklich, worum es geht. Nach dem vierten GA ging ich auch zum Anwalt, mit einem Schein für Beratungskostenhilfe, der meinte, ich solle doch gleich noch eine Begutachtung hinterher machen, wenn die positiv ausfiele, bekäme ich auch das Geld für die vorausgegangene. Der hatte wohl noch nie von der FS-Akte gehört oder nicht damit gerechnet, dass das GA da drin steckt und zur nächsten Begutachtungsstelle geschickt werden würde. Dann fing er an was von OberGA zu faseln. Als ich absprang war er dann auch noch sauer, dass er nicht mehr Geld bekam als die 10 € Zuzahlung für die Beratung. Ich hatte den Eindruck er wollte mich mit Absicht nochmal voll vor die Mauer rennen lassen und dafür noch richtig Kohle haben.

Ich meine nur, geh nicht automatisch davon aus, dass der Anwalt sich damit auskennt und auf Deiner Seite steht, um mal auf Dein ursprüngliches Ansinnen zurückzukommen.


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magnum88
Beitrag 05.07.2008, 15:57
Beitrag #32


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Zitat (Zwangsradler @ 05.07.2008, 16:38) *
den einen ziehen sie zur ärztlichen Untersuchung bis auf die Unterhose aus und schicken ihn so wieder ins Wartezimmer,


rofl1.gif rofl1.gif

wenns schon nichts stimmt, dann hat dieser (Teil-)Beitrag doch zumindest Unterhaltungswert... laugh2.gif


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Zwangsradler
Beitrag 05.07.2008, 16:17
Beitrag #33


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Zitat (magnum88 @ 05.07.2008, 17:57) *
rofl1.gif rofl1.gif

wenns schon nichts stimmt, dann hat dieser (Teil-)Beitrag doch zumindest Unterhaltungswert... laugh2.gif

Ja, etwas übertrieben, stimmt. Aber der Arzt beim TÜV Kassel, war so ähnlich drauf. Ich wusste nicht, ob ich jetzt vor dem Psychologen oder dem Arzt stehe, der forderte mich auf, mich auszuziehen und stellte mir dabei intensiv Fragen nach den früheren Alkoholkonsumgewohnheiten.


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Cinderella56
Beitrag 05.07.2008, 16:24
Beitrag #34


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Hallo Alter Hase
Irgendwie kann ich mit deiner Antwort nicht sehr viel anfangen
Was meinst du mit Verhaltensregeln? Wenn ich nicht Autofahren darf kann ich auch nicht beweisen, daß ich jetzt eine andere Eistellung zum Thema Verkehr habe Logisch oder ?
auch gebe ich niemandem außer mir die Schuld an dieser Mistgeschichte.
ich finde es aber mit 51 Jahren meine 81 jährige mutter um Geld zu bitten,weil ich mich mit dieser Sauffahrt in den finanziellen Ruin getrieben habe, mehr als peinlich. damit hattest du ja offenbar kein Problem.
Ich hasse es einfach ,wenn ich das Gefühl habe das mich jemand über den Tisch ziehen will,denn für mich ist weiß,weiß und schwarz, schwarz.Ich erwarte auf eine korreckte Frage auch eine korreckte Antwort,und nicht wie es die meisten machen,um den Brei herumreden ,oder gar das Thema wechseln ,weil sie zu feige für die Wahrheit sind und nie gelernt haben, zu ihrer wenn auch negativen Sichtweise mancher Dinge ,zu stehen.
Gerade ein Seelenklemnptnersollte soviel Stärke besitzen,meine Meinung, sonst hätte er vielleicht besser einen anderen Job machen sollen ,oder nicht.
Gruß C


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magnum88
Beitrag 05.07.2008, 16:29
Beitrag #35


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Zitat (Zwangsradler @ 05.07.2008, 17:17) *
der forderte mich auf, mich auszuziehen und stellte mir dabei intensiv Fragen nach den früheren Alkoholkonsumgewohnheiten.


Damit überprüft er deine Stress-Resistenz.


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Cinderella56
Beitrag 05.07.2008, 17:17
Beitrag #36


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Hallo Klaus
nach dem Unfall hatte ich natürlich erst einmal einen Fahrer, aber leider erwieß sich das als ziemlich mühsehlig und nervenaufreibent. Ich habe im Dienst nie getrunken nur zu Hause damit ich schneller Schlafen konnte.
Auch in dieser Nacht war ich schon zu Hause,als ich mich dazu hinreißen ließ mich so zu betrinken, daß ich mich ins Auto setzte um ein Problem mit meinem damaligen Freund zu klären.Ich hatte wohl einen totalen Blackout, denn mein Erinnerungsvermögen setzt erst wieder dann ein ,als ich an der Leitplanke klebte.und nur versuchen wollte dort möglichst schnell wegzukommen,weil mir gar nicht bewußt war das mein Jeep Totalschaden war. Ich versuchte ihn zu starten,aber auch der Motorblock war völlig zerstört.Ich bin dann wohl wieder ohnmächtig geworden, wie lange ich dort stand bis die polizei kam weiß ich bis heute nicht. Der Wagen, war natürlich ein Firmenfahrzeug und auf Grund, das so ein Job nicht zu machen ist ,wenn man nicht selber mobil und flexibel ist wurde ich fristgerecht gekündigt.Wenn es meine Firmen gewesen wären hätte ich genauso gehandelt.Ich mußte mich in meiner Zeit als Chef auch von einigen Leuten trennen,obwohl ich wußte, das sie bestimmt absacken würden.Aber heut zu Tage kann man sich keine Emotionen im Geschäftsleben leisten,ist halt so. Ich hatte in dieser Zeit eine eigene Firma gegründet, in der ich ein Jahr später Konkurs anmelden mußte weil es ohne Führerschein nicht zu händeln war,und die Personalkosten die ich auch deswegen hatte , mich aufgefressen haben.
Außrdem ging es mir wegen meiner krankheit gesundheitlich immer schlechter,so das ich einsehen musste nach mehreren Krankenhausaufendhalten, das ich wohl kürzer treten sollte ,wenn ich noch eine Weile leben wollte.
Inzwischen haben mich meine Ärtzte erwebsunfähig geschrieben und ich habe Rente beantragt, Einen Schwerbehinderten Ausweis mit 60 % habe ich sowieso schon seit 10 Jahren.
Ich habe meine Zeit genutzt um mich endlich selber mit dem Computer anzufreunden, was mir auch ganz gut gelungen ist. Ich habe sehr viel im Internett uber Alkoholismissmus und Sucht gelesen, auch viel über die MPU, dort ist es aber leider so, das immer,wenn es interressant wird kostet es auch Womit ich wieder beim Thema Abzocke wäre
Gruß C.


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Coyota
Beitrag 05.07.2008, 17:50
Beitrag #37


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Hallo Cinderella,

Deinen Thread habe ich interessiert gelesen und will erstmal sagen: schade, daß Du nicht schon früher auf unser Board gestossen bist, das hätte Dir wohl manches erspart!

Aber auch jetzt sehe ich noch gute Lösungsmöglichkeiten, allerdings nicht auf gerichtlichem Wege, sondern mit einer bestandenen MPU nach guter Vorbereitung. Zwar hast Du Deine Gutachten noch nicht eingestellt (wenn Du das tust, bitte ubedingt alle Namen unkenntlich machen!!!), aber ich erahne als erfahrene Board-Beraterin an Deinen Äußerungen hier schon ein bißchen, woran es hängt, nämlich mangelnde Vorbereitung. Wäre nett, wenn Du mal schreibst, wie Du Dich vorbereitet hast: wie oft Leberwerte? Suchberatung? Selbsthilfegruppe? Warum besuchst Du den Psychologen?

1.Leberwerte: mit schlechten Leberwerten ohne eindeutiges ärztliches Attest oder zusätzliche Untersuchungen zur MPU zu gehen, ist immer ganz schlecht. Zwar sichern normale Leberwerte nicht eine positive MPU, aber zu hohe Werte ohne sichere Begründung für nichtalkoholische Ursachen sind sehr schädlich.

-> Welche Werte sind bei Dir unnormal (am besten, Du stellst sie mit Normwerten mal hier ein).

Es gibt gute Möglichkeiten (allerdings teuer), mit erweiterten Lebermarkern wie CDT oder einem EtG-Screen, sogar rückwirkend mit Haaranalyse, nichtalkoholische Entstehung der erhöhten Werte nachzuweisen. Guck doch auch mal HIER und HIER in unseren FAQ.

2. frühere Trinkgewohnheiten: es ist auffällig, daß Du Alkoholkonsum und Trinkgewohnheiten bagatellisierst und das ist ein häufiger Grund, warum Kandidaten bei der MPU durchfallen. Wer sein Problem nicht erkannt hat oder zugibt, der kann es auch nicht dauerhaft lösen.

Deine Darstellung

Zitat
Fakt ist auch daß ich überhaupt in dieser Zeit viel zu viel getrunken habe,es war ja so wuderbar bequem sich Abends abzuschießen um schlafen zu können,habe ene Krebskrankheit hinter mir und eine Scheidung ,die nicht nur ein halber Krimmi war


suggeriert, daß es nur äußere Gründe, Krankheit und Scheidung, waren, die Dich zum Trinken brachten und es klingt ein bißchen nach "könnte ja jedem in dieser Situation passieren, ist doch normal!". Gefragt sind aber die inneren Motive, nämlich warum Erleichterung durch Trinken ect., aus denen sich dann Vermeidungsstrategien entwickeln lassen.

Zitat
Leider muß ich den Rest meines Lebens Medikamente nehmen,was mich überhaupt nicht belaßtet, aber natürlich meine Leber,also werde ich trotz Abstinenz nie auf saubere Leberwerte kommen.


Bist Du denn abstinent? Soweit ich verstehe, eher nicht

Zitat
Ich habe dieses Jahr vielleicht 5 Mal etwas getrunken, aber mich dabei mit Sicherheit nicht betrunken. da ich überhaupt nicht viel trinken kann bei einem Gewicht von 45 kg und einem halben Darm.


Hier muß sich der Gutachter ja fragen, warum Du, obwohl Du schon schlechte Leberwerte durch Medikamente hast, weswegen eigentlich Alkoholkarenz angesagt ist, weiterhin Alkohol trinkst. Wieviel hast Du denn bei diesen 5 Anlässen getrunken? Problem ist -und auch hier gibst Du dem Gutachter mit dem "ich war nicht betrunken" schon deutliche Hinweise auf mangelnde Einsicht- daß Du ja offensichtlich sehr alkoholgewöhnt bist, wenn Du mit 1,6 Promille noch fahren konntest. Bist Du eigentlich auffällig gefahren/ Unfall, oder war es eine Routinekontrolle? Alkoholgewöhnung bedeutet, daß Du erst bei sehr viel höheren Promillewerten, als Ungewöhnte Rauschsymptome bekommst. Das heißt, es kann durchaus durch Training sein, daß Du Dich bei 1 Promille noch gar nicht betrunken fühlst. Und genau das ist das Problem bei Alkoholgewöhnten, es kann sein, daß sie ihre Alkoholisierung selbst nicht bemerken und im Glauben, sie seien ja nüchtern wieder fahren.
Mit 42 kg Gewicht erreichst Du natürlich mit einer viel geringeren Menge Alkohol einen Rausch, als ein ebenfalls alkoholgewöhnter, schwerer Mann. Aber das Argument "ich kann nicht viel trinken, weil ich so leicht bin" ist ganz schlecht für die MPU, denn es geht da nicht um die absolute Trinkmenge, sondern um die erreichten Promille. Kannst ja mal mit Deinem Gewicht HIER AM PROMILLERECHNER probieren, wie wenig Du trinken kannst, wenn Du unter 0,3 Promille bleiben willst.
Deine Argumentation, Du hättest nur einen halben Darm, geht übrigens nach hinten los, daswürde ich weglassen! Fast 80% des Alkohols werden über die Darmschleimhaut resorbiert (=ins Blut aufgenommen) und mit einem halben Darm, sprich nur halb so großer Resorptionsfläche geht bei Dir wahrscheinlich weniger Alkohol ins Blut, als bei einem Gesunden.

Zitat (Cinderella56 @ 04.07.2008, 18:13) *
Zudem war ich damals Geschäftsführerin von 2 Firmen mit insgesammt 120 Mitarbeitern und hatte privat noch 2 große Baustellen am Hals, Was wohl mit so einem Alkoholkonsum auch für einen kräftigeren Menschen kaum zu beweltigen wesen wäre.


Das ist jetzt nicht bös gemeint, aber wenn Du wüßtest, was Alkoholiker im Stadium des Mißbrauches noch alles so bewältigen... die hätten eher Probleme, das ohne Alkohol zu wuppen! Vergiß dieses Argument für die MPU! Bei 1,6 Promille wird Dir auch nicht automatisch Alkoholabhängigkeit, sondern erst mal Mißbrauch unterstellt.

3.zu der verkehrsrechtlichen Fragestellung: wegen ein paar Geschwindigkeitsverstößen im unteren Bereich kriegt man diese Fragestellung eigentlich nicht... das müssen schon ein paar heftigere Dinger gewesen sein. Wieviel Punkte/Strafen hast Du denn jeweils gekriegt? Gab es noch andere Delikte, vielleicht Unfallflucht im Zusammenhang mit der Alkoholfahrt? Auch hier sehe ich wieder ein starkes Bagatellisieren nach dem Motto "ich war unter Termindruck und ich fahr ja soviele Kilometer, ist doch klar, daß es dann passiert".

So, das war jetzt mal ein Denkansatz für die Probleme bei der MPU und ich bin gespannt auf Deine Antwort!

Gruß von COYOTA thread.gif


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Zwangsradler
Beitrag 05.07.2008, 20:26
Beitrag #38


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Zitat (magnum88 @ 05.07.2008, 18:29) *
Zitat (Zwangsradler @ 05.07.2008, 17:17) *
der forderte mich auf, mich auszuziehen und stellte mir dabei intensiv Fragen nach den früheren Alkoholkonsumgewohnheiten.


Damit überprüft er deine Stress-Resistenz.

blink.gif
Entschuldige, dass ich in die MPU-Vorbereitung reinposte aber hier möchte ich doch nachhaken. Es scheint ja doch verdeckte Methoden während der MPU zu geben. Offiziell mach der Arzt bei der MPU eine Untersuchung, ob physische Ausschlusskriterien bestehen, oder ob aktueller Alkoholmissbrauch vorliegt. Ein Test auf Stress-Toleranz oder Resistenz, wie Du schreibst, ist anlassbezogen nicht vorgesehen. Die Fragestelellung lautet doch: "Wird X auch in Zukunft unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilnehmen?" und nicht "Ist X in der Lage einen nervigen Beifahrer zu ertragen?"

Nein, beim medizinischen Teil stelle ich mir vor, dass der Arzt sich zumindest als solcher zu Beginn der Untersuchung als solcher zu erkennen gibt. Fragen nach den früheren Trinkgewohnheiten sind doch Job des Psychologen und werden nicht so nebenher beim Ausziehen gestellt, immer wieder begleitet von der Antwort: "Das ist mir noch zu wenig".


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Cinderella56
Beitrag 05.07.2008, 22:35
Beitrag #39


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Hallo Feuerpferd
Meine Geschichte war ja noch nicht zu Ende. Also werde ich mal weitererzählen.Nach dem Unfall trennte sich mein Freund von mir,unter anderem auch weil ihm das immer schon mißfallen hatte, .daß ich vor dem einschlafen 1 oder 2 Gognac trinken wollte. Ich hatte auch Verständnis für seinen Unmut,denn sein Vater hatte sich Totgesoffen. Was ich nicht einschätzten konnte,war seine Panik davor auch so zu enden. Wenn wir zusammen zu Abend aßen, tranken wir meistens eine Flasche Wein dazu,denn es mußte ja keiner mehr Autofahren. Wenn wir außerhalb aßen, würfelten wir vorher wer fährt, und nichts trinkt. Ich fand das ganz okay so und merkte nicht, das ihn immer ein schlechtes Gewissen plagte,wenn er was getrunken hatte. Ich hielt seine Angst für total übertrieben und ich versuchte ihn zu beruhigen.
Heut weiß ich, das er jedesmal in Versuchung,war mehr zu trinken, was mir natürlich auch passiert ist. Nur habe ich nie darüber nachgedacht ,warum das so ist. Leider is es auch für die Wissenschaft heute noch ein Rätzel,warum manche Menschen eine Warnmeldung im Gehirn bekommen,nach 2 Gläsern Wein problemlos auf AFG umsteigen und manche nicht. Ich habe das auch lange mit meinem Psychologen diskutiert. Er hält es für so eine Art genetischen Defekt, denn man kann ja nicht davon ausgehen, das dies nur Charakter schwachen Menschen passiert.
In diesem 1 Jahr der Sperre versuchte mein Psychologe als erstes mir mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewußtsein wieder zu stabilisieren, was arg gelitten hatte unter der ganzen Misere. Ich sagte mir daß ich endlich einmal anfangen müßte an mich selber zu denken ,nicht an Geschäft, Kind usw. Ich sollte 1 mal am Tag nur etwas für mich tun.und alles abschaffen, was mir negativen Stress veruhrsachen würde. Ich lernte meine Wege so zu organierieren,daß ich möglichst viel auf einmal erledigen konnte,wenn ich einen Fahrer hatte. Alkohol trank ich nur noch ,wenn ich mal ausging, was aber nicht alzu oft vorkam. Ich tauschte meine Cognacs gegen ein Medikament aus was mir ermöglicht durchzuschlafen, ohne das mich mein Darm die ganze Nacht auf trab hält, und ich in der früh so fertig bin von all dem Durchfall, das ich zu nichts mehr in der Lage war vor Schwäche.
ein halbes Jahr vor der MPU trank ich dann gar nichts mehr, weil ich ja weiß das meine Leberwerte wegen all dieser Medikamente sowieso nicht so toll sind.
Vor dem Termin ließ ich mir von meinem Arzt sämtliche Blutuntersuchungen ausdrucken, da ich sowieso alle 3 Monate zum Tüv müß. Mein Psychologe bestätigte mir schriftlich, das wir uns mit dem Thema Alkohol intensiv beschäftigt hatten, meine anderen 3 Ärtzte bestätigten mir schriftlich ,die Einnahme meiner Medikamente und warum ich sie nehmen muß.
Das war übrigens das einzig brauchbare was ich diesem Menschen in dem Beratungsgespräch mit nach Hause genommen hatte ,Daß ich soviele Gutarten wie ich kriegen könne, und alle meine Blutuntersuchungen mit bringen solle. Also ging ich mit einem ganzen Aktenordner voll Zeug sehr positiv eingestellt zu diesem Termin. Mit den Untersuchungen des Arztes hatte ich eigentlich kein Problem ,denn das gehört für mich zur Routine.das einzige was mich störte war seine Bemerkung über mein Gesicht wo ich immer schon auf meiner linken Gesichtshälfte so dünne Adern habe,das man sie ein bißchen rötlich durchscheinen sieht. Das habe ich, so lange ich denken kann,und nur links.
Als ich sagte ,das sie nur links sind nachdem er mein Gesicht richtig in Augenschein genommen hatte, sagte er " ach ja, stimmt ,sie haben Recht es ist nur links,dann hat das nichts mit damit zu tun, das sie möglicher Weise einen regelmäßigen Alkoholmissbrauch betreiben. Ich schluckte das ,was ich gerne gesagt hätte runter, und nickte nur ergeben
Das ich dann wieder ins Wartezimmer mußte ,hat mich auch nicht gestört,auch das bin ich ja seit Jahren gewöhnt.
Auch das ich dort noch 1 Stunde rumsaß, war okay für mich ,es gab zu trinken und genug Zeitschriften. Dann kam ich dran.
Sie stellte mr Fragen und ich beantwortete sie Wahrheitsgemäß, das hatte ich ja so mit meinem Psychologen und meiner Anwältin besprochen. Das Ganze ist auch so für mich am angenehmsten, weil ich mich schlecht verstellen kann.Sie wollte wissen, wie ich jetzt mit Alkohol umgehen würde. Ich erklärte ihr das das für mich kein Thema mehr sei, daß ich es nie vermißt hätte , was absolut der Wahrheit entspricht,mir so etwas Gräßliches nie mehr passieren würde,das ich heilfroh wäre, das ich nur mich geschädigt hätte und Gott sei Dank niemand durch menen Leichtsinn
zu Schaden gekommen ist. Sie fragte mich wie es jetzt weiter gehen solle. Ich sagte ihr das ich natürlich auf schnellmöglichstem Wege wieder Geld verdienen müsse, damit ich nicht auch noch mein zu Hause verlieren würde,
und das ich schon einen Job in Mannheim in Aussicht hätte um den ich mich beworben hatte,das ist von mir aus eine Stunde Autofahrt, da ich hier in der Kleinstadt in der ich wohne nie einen angemessenen Job bekommen würde und das mir weite Autostrecken zu meinem Arbeitsplatz nichts ausmachen, weil das ja vorher auch nicht anders war. Sie hörte sich das alles an und sagte dann plötzlich ziemlich scharf " Sie lügen mir hier das blaue vom Himmel herunter "
Ich fragte sie ganz ruhig" was soll ich gelogen haben, und warum sollte ich das tun? "weil das hier alle so machen " "was habe ich mit den anderen zu tun ? " "es kann unmöglich sein, daß sie mit 1,6 Pr, noch fast 30 km gefahren sind,das läßt darauf schließen, das sie über einen langen Zeitraum mindestens 20 Cognac täglich getrunken haben, um noch so eine Strecke zu fahren." Ich war fassungslos,aber immer noch ganz ruhig.
"ich hatte an diesem Abend nur Wein getrunken, "sagte ich vorsichtig " das spielt doch überhaupt keine Rolle, was sie getrunken haben,jedenfalls ist das alles gelogen.,sonst erklären sie mir das doch"" das weiß ich ja auch nicht, da ich mich an diese Fahrt überhaupt nicht erinnern kann,Ich kann mir das auch selber nur so erklären,das ich diesen Weg,den ich ja tag täglich gefahren war, ganz automatisiert gefahren bin. " so was gibts nicht , Sie lügen schon wieder"
Was hätte ich anderes sagen sollen ?
" Sie hätten in diesem Zustand viel früher verunfallen müssen," bellt sie weiter "war ich ja wohl auch denn mein Auto war rundherum völlig kaputt nicht nur von dem Aufprall auf die Leitplanke. ich habe ja auch keine Erklärung dafür, weil ich das erste mal wach wurde, als ich vor die Leitplanke knallte"
Dann fing sie wieder mit den 20 Cognac an
Jetzt verlor ich leider die Nerven. " Sie müssen doch bei ihrer Ausbildung so viel medizinische Kenntnisse haben, das sie selber wissen, daß diese Unterstellungen mehr als lächerlich sind. Kein Mensch mit 42 kg und einem halben Darm
kann eine Flasche Cognac am Tag trinken, dabei 2 Firmen und 2 Baustellen leiten.Was bitte soll das ? " jetzt wurde sie völlig unsachlich " Sie sind die typische Alkohoikerin und ich betrachte das Gespräch jetzt als beendet Sie wagen ja wohl nicht mir zu unterstellen, das ich jetzt die Schuld trage,wenn sie ihr zu Hause verlieren."
Ich schwöre,ich habe darüber uberhaupt nicht spekuliert, ich habe nur ihre Fragen beantwortet ,wie ich mein Leben jetzt gestallten wolle .
Aber jetzt war ich leider mit den Nerven am Ende " auf diese Idee bin ich überhaupt nicht gekommen,aber es stimmt. Wenn ich meinen Führerschein nicht wieder bekomme ist das ja wohl eindeutig ihre Schuld,weil sie mich aus irgenteinem Grund nicht leiden können "
Klar das war super dämlich von mir ,aber es ist leider passiert ." raus hier " schreit sie mich an. Ich bekam einen Heulkrampf, " Das nützt ihnen auch nichts, das kenne ich auch alles schon ". ich mußte sowieso raus sonst hätte ich in die Hose gemacht,denn mein Darm rebellierte auf`s heftigste, außerdem war mir kotzübel und es drehte sich alles
Ich rannte auf die Toilette, als sich mein Körper einigermaßen beruhigt hatte, wollte ich zurückgehen,um noch einmal mit ihr zu reden.Die Sekretärin hielt mich auf " ihre Handtasche ist hier bei mir " sagte sie" das Gespräch war ja noch gar nicht fertig "sagte ich "doch, sie ist außerdem schon nach Hause gegangen ,sie hatte Feierabend " ich war föllig verzweifelt,"das kann doch nicht so schlimm gewesen sein " "Sie haben ja keine Ahnuhg,wie geht es jetzt weiter? "
" Sie bekommen das Gutachten in den nächsten 14 Tagen " "und dann ? Ich bin durchgefallen, und weiß nicht einmal warum,"" wenn das so ist , können sie es in einem halben Jahr wieder versuchen, aber sie sollten vorher einen Kurs mitmachen, damit sie besser vorbereitet sind."das kann ich mir leider nicht leisten " Sie zuckte hilflos mit den Schultern
Meine Verzweilung schlug bei der Heimfahrt , eine Freundin hatte mich abgeholt, um in eine unglaubliche Wut." Ich lasse mir mein Haus nicht wegnehen ,ich fahre jetzt nach Mannheim und nehme die Stelle an."" Du bist völlig verrückt ! " nein ich muß Geld verdienen,sonst kommen wir nicht durch den Winter das weißt du genau"sagte ich wild entschlossen.
Ich sah blos noch all die Zustellungen,und Mahnungen vor mir ,die Angst meiner Tochter ,daß wir alles verlieren würden, um was wir so hart gekämpft hatten,,setzte mich in mein Auto und fing wieder an zu arbeiten.
Als dann das Gutachten kam ,war ich völlig verblüfft uber die Darstellung unseres Gespräches. Alles war ziemlich verdreht und nach Meinung meiner Leute unglaublich dilletantisch vormuliert.
Meine Anwältin sagte natürlich, wenn ich vor Gericht gehen wolle ,würde das mit Sicherheit eine langwierige Geschichte werden, die wahnsinnige Kosten verschlingen würde und ich könne ja auch nichts berweisen, da ich keine Zeugen hatte. Deshalb meine Idee mit der Tonbandaufnahme
Ich kam zwar finanziell über den Winter,aber bis Ende März wurde ich 2 Mal erwischt und 3 mal denunziert. Ende April war dann der Gerichtstermin,
Natürlich mußte ich kündigen, denn man drohte mir wie Paris Hilton eine Haftstrafe an. ,wenn man mich noch einmal erwischen würde
Natürlich mußte mich der Richter bestrafen, aber es war für die vielzahl der Anzeigen echt fair. Er nahm mir weder mein Auto weg noch verurteilte er mich zu einer Geldstrafe .
Er mußte mir allerdings noch ein Jahr Sperre verhängen ,weniger ist laut Gesetzbuch nicht möglich.
Er gab mir den Tip ein Gnadengesuch einzureichen,,meine Geschichte zu schreiben, mit allen Gutachten einzureichen
und deshalb liegt mein Gutachten noch auf dem Gericht.
Mein Gesuch wurde einen Monat bevor die Sperre aufgehoben war abgelehnt, mit der Argumentation, ich hätte ja nichts getan um die Herren im Gremium,von denen ich niemand kenne, davon zu überzeugen, daß ich jetzt wieder in der Lage wäre ein Fahrzeug zu führen.
Frage mich eigentlich immer noch ,was sie damit gemeint haben.
Kann das hier auch gerne veröffenlichen.
Ich muß nächste Woche mal jemanden bitten mich zum Gericht zu fahren. Bin echt gespannt, ob sie mir meine Unterlagen wieder geben.
Gruß C


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Cinderella56
Beitrag 05.07.2008, 23:27
Beitrag #40


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Hallo Coyota
Danke für deinen tollen Brief.
Gerne beantworte ich alle deinen Fragen ausführlich ,aber heute nur noch punkt 1
Ich muß alle 4 Monate Blutuntersuchung machen, wegen meiner Krebsgeschichte, da machen sie so viel ich weiß immer alles
ja, ich war bei den anoymen Alkoholikern, allerdings nur einmal, da es hier in der Stadt keine Gruppe gibt und die nächste eine halbe Autofahrstunde entfernt ist.
Außerdem versucht dort der Sprecher alles auf Gott ab zuschieben, was überhaupt nicht mein Ding ist. Ich begriff erst nach der Pause wo sich herausstellte das das wohl niemand so toll findet,warum so viele zu Spät kamen, denn die 1 halbe Stunde mußten wir Bibelsprüche lesen,die er an jeden verteilt hatte.
Insgesamt war es aber ein echt netter Abend mit sehr interressanten menschen, die alle richtige Saufkarrieren hinter sich haben mit Klinikaufenthalten ,und allem was es in dieser Richtung gibt.
Ich war mir auch nicht sicher ob ich da wirklich hingehöre,denn so etwas ist mir nie passiert. Möglicher Weise war ich aber auf dem Weg dorthin,und der Unfall hat mich davor gerettet dem Alkohol entgüliig zu verfallen. Ich habe ihn für mich personifiziert,als einen Dämon der Besitz von einem ergreift und keine anderen Götter neben sich duldet, im Gegenteil immer auf der Suche ist nach breitwilligen Opfern ( Komm trink noch was ,ein Gläßchen geht noch, na gut aber nur noch eins ,und plötzlich ist die Flasche leer. Macht nichts ,machen wir eben noch eine Flasche auf )
wer kennt das nicht ?
Ich weiß nicht, ob du Goethes Faust gelesen hast, ich finde da gibt es eine Menge Parallelen. Mefhisto ist der Alkohol
Einen Psychologen habe ich, weil ich nach der Trennung von meinem Mann versucht habe mir
das Leben zu nehmen.Das liegt jetzt 5 Jahre zurück.
Später unter anderem auch wegen der Alkohol Geschichte. Im letzten halben Jahr hatte dann dieses Thema wegen der MPU priorietät für mich ich schreibe morgen weiter
Gruß C


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Zwangsradler
Beitrag 06.07.2008, 06:52
Beitrag #41


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Zitat (Cinderella56 @ 06.07.2008, 00:35) *
"war ich ja wohl auch denn mein Auto war rundherum völlig kaputt nicht nur von dem Aufprall auf die Leitplanke. ich habe ja auch keine Erklärung dafür, weil ich das erste mal wach wurde, als ich vor die Leitplanke knallte"

Wirklich Pech, dass Du auf der Baustelle arbeitetest, sonst wärst Du mit einem Kleinwagen ausgekommen, der schon beim ersten Unfall seine Betriebsflüssigkeiten von sich gespiehen hätte und sich mit einem trockenen Röcheln festgefressen hätte. Lässt sich der Wagen erstmal starten, und einige moderne Modelle machen das ja schon per RFID Chip, und man kommt aus der Parklücke, und Einige können sich komfortable Stellplätze leisten, nimmt man am besten den mittleren von den vier Fahrstreifen. Heutige Straßen sind ja sicher angelegt, berechnete Querschnitte und speziell gestaltete Kreuzungen erlauben es den übrigen Verkehrsteilnehmern dem Schlangenlinien fahrenden Jeep auszuweichen, keiner will mit so einem Ding zusammenstoßen. Allein die Koordination aufzubringen, die Pedalerie zu bedienen und das Ding auf der Straße zu halten wird die Psychologin doch nicht gemeint haben.

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass bei ausreichender Geschwindigkeit ein einzelner Unfall mit der Leitplanke ausreichte, um rund rum am Fahrzeug Schäden zu verursachen. Auch Leitplanken sind für große Fahrzeuge ausgelegt, im Gegenteil, ein kleines Fahrzeug hätte sich möglicherweise direkt verkeilt.

Wieso ist es nur so ein Spezialwissen, was unter Alkoholeinfluss zu koordinieren ist. Die übrigen Fachleute haben doch auch Deine Schilderung gehört, haben die Dir nur nach dem Mund geredet oder sind die alle dümmer als der GA.

Meinem Psychologen war es auch bekannt, dass Alkoholiker eine Funktion mit Alkohltrinken zu erfüllen suchen. Trinkmengen haben wir auch besprochen und er war sehr bestürzt, als er lesen musste, dass seine Einschätzung einfach so vom Tisch gewischt wurde. Es ist so platt, der GA liest die BAK und hat eine feste Vorstellung davon, welche Gewöhnung dahinter steckt.


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corneliusrufus
Beitrag 06.07.2008, 09:01
Beitrag #42


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Was habe ich bisher gelesen? Wie habe ich es gelesen? Wenn ich beginnend mit meiner zweiten Frage unterstelle, Du Cinderella hast die volle Wahrheit gesagt, dann warst Du naiv. Nicht weil Du die Wahrheit gesagt hast - Lügen fällt regelmäßig auf -, sondern weil Du Dich nicht auf konfrontative Fragen vorbereitet hast. Du wolltest über den Sinn der Fragen (indirekt) diskutieren, statt diese schlicht zu beantworten. Zur ersten Frage, da fällt mir zusammen mit dem gescheiterten Beratungsgespräch auf, Du warst Dir über den Ablauf und Sinn einer MPU nicht klar, Du weißt nichts über die Fragetechnik und deren Logik. Im Leben gibt es bisweilen für ein- und denselben Sachverhalt mehrere Logiken, die durchaus parallel richtig sein können, die auch in Konkurrenz zueinander stehen können.

Durchgefallen bist Du nicht nur dieserhalb, sondern auch, weil Du die einschlägig angenommene Hilfe nicht darstellen konntest. Die Logik: So unvorbereitet Du in die MPU gegangen bist (hinsichtlich Ablauf, Fragetechnik, Hintergrund der Fragen), so oberflächlich hast Du inhaltlich gewirkt. Nun hat die Gutachterin dann Deine Anstrengungen beim Psychologen anscheinend mit der gleichen Oberflächlichkeit (deinerseits) bewertet. Tenor, man sprach über Gott und die Welt, zum eigentlichen Kern war man nicht vorgedrungen. Ein anderer Versuch der Näherung an den kern, Alkoholproblem, wurde nicht unternommen. Denn ein andauernder und häufiger Besuch einer SHG lag nicht vor.

Btw, es gibt nicht nur die Anonymen Alkoholiker, sondern eine Vielzahl an anderen SHG, an anderen Hilfen wie bsp. Alkoholberatungsstellen. Nur eine einzige Einrichtung (die AA) und dann auch noch nur einmal aufzusuchen war naiv.

Das Gnadengesuch musste ja abgelehnt werden, ohne dass für das Gericht sichtbare Anstrengungen unternommen wurden. Auch das hast Du naiv angefangen.


Deine Erklärung, warum Du mit deutlich unter 20 Cognacs, nur mit Wein bereits auf die 1,6‰ gekommen bist, ist inhaltlich selbst nicht falsch! Auch nicht unbedingt warum Du mit den 1,6‰ noch lange Strecken unfallfrei fahren konntest, da bereits eine große Alkoholgewöhnung vorlag. Nur geglaubt wurde Dir damit nicht, weil Du das zusammen mit dem von oben nicht insgesamt in ein geschlossenes Erklärungskonzept einbinden konntest. Wenn Du bsp. der Gutachterin berichtet hast, dass Du beim Psychologen an Deinem Selbstwert gearbeitet hast, dann wird sie das gelassen hören und innerlich vermerken, und wo ist nun die Bearbeitung der Alkoholproblematik?


Ich würde nun gern Deinen Bericht vom zweiten Gutachten lesen. Bisher halte ich eine neue positive Begutachtung für machbar. Aus Deinen Schilderungen erschließt sich mir, ohne das Gutachten Wort für Wort kennen zu können, nicht, warum die Gutachterin ihre (für Dich negativen) Schlüsse nicht so ziehen konnte. Dass sie objektiv falsch sein mögen, sei dahingestellt. Du hast Sie jedoch indirekt so als subjektiven Schluss ermöglicht.

Natürlich hätte sie auch gründlicher nachfragen können. Bsp. Dich nochmals und in anderer Form befragen können. Bsp. mit der simplen Frage, wieso Du zur Ansicht kommst, dass bei Dir eine Alkoholmenge mit weniger als 20 Cognacs ausreicht, um Dich auf 1,6‰ zu bringen und wie Du das belegen kannst. (Das wäre nämlich gegangen, bsp. mit der Widmarkformel.) Sie hätte Dich befragen können, warum Du keine Alkoholikerin bist, ob Du das anhand medizinisch-psychologischer Kriterien ausschließen kannst. Außer Deinem Bestreiten kam da nichts inhaltliches.

Das ist natürlich ein ganzes Stück traurig, wenn so verfahren wurde, wenn nicht vom Gutachter ein, zwei Stichworte dann in den Raum gerufen werden um zu hören, ob der Proband etwas damit anfangen kann. Es ist sicher auch nicht hinnehmbar sich diesem Institut anzuvertrauen, wenn der Arzt erst auf die fehlende Symmetrie im Gesicht hingewiesen werden muss. Doch das reicht nicht, um das Gutachten - nach Deinen bisherigen Darstellungen - zu kippen. Mich diesem nochmals anvertrauen würde ich mich nicht.

Falls es für Dich wichtig ist, verletzen mit meiner Sicht möchte ich Dich nicht. Auch wenn das eine oder andere (naiv) weh tun mag. Ich wollte Dir einen plausiblen Grund liefern, warum die Gutachterin so zu ihrem Ergebnis kommen konnte (und durfte).

Liebe Greet-Ings, Cornelius


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Coyota
Beitrag 06.07.2008, 09:07
Beitrag #43


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Hallo Cinderella,

Dein sehr ausführliches Posting hat wirklich Deine Geschichte viel durchschaubarer gemacht!!! Die verkehrsrechtliche Fragestellung ist jetzt klar, es ist das FOF, was Dich da reinreitet.

Ich weiß nicht, wie ich Dir erklären soll, ohne daß Du Dich angegriffen fühlst, daß für mich sonnenklar ist, warum Du die MPU zweimal nicht bestanden hast. Ich versuche es trotzdem... rolleyes.gif

Grundproblem ist, daß Du eine wirkliche Eigenverantwortung für Alkoholfahrten und Verkehrsverstösse nicht zeigst. Wie ich in meinem vorherigen Posting schon vermutete, machst Du praktisch alles, was geschehen ist, an den sog. äußeren Motiven, den äußeren Umständen fest und das ist für eine MPU einfach nicht ausreichend.
Für mich kommt es z.B. so rüber, daß für Dich das FOF ohne wirkliches Schuldbewußtsein Deinerseits stattfand, daß Du ja nur dazu getrieben wurdest, weil Dir der Lappen abgenommen wurde.
Auch das Alkoholproblem bagatellisierst Du teilweise sehr, bist entrüstet über die Gutachterin und die 20 unterstellten Cognac und hörst mit Deiner Ursachenforschung auch wieder bei äußeren Motiven auf, Krankheit, Scheidung, berufl. Belastung und letztlich der Schluß (auch bestärkt durch die komische SHG), daß es völlig außerhalb Deiner Verantwortung liegt, daß Du trinkst, weil ja der "Teufel Alkohol", eine höhere Instanz, gegen die Du persönlich ja man nichts machen kann, Dich im Griff hat.
Ich will damit nicht sagen, daß Du sozusagen "alleine und ausschließlich selbst schuld" bist am Trinken und dies reumütig eingestehen sollst, selbstverständlich spielen beim Alkoholmißbrauch äußere Umstände und eine vermutl. erbliche Veranlagung eine Rolle. Zu einer vernünftigen Aufarbeitung (nicht nur für die MPU, sondern für Dein Leben!) gehört aber eben, nicht nur die äußeren Umstände, sondern auch die Eigenverantwortung für Deine persönliche Reaktion darauf (=Saufen und Gesetze mißachten) zu überdenken. Warum hast Du gerade diesen Weg der Problembewältigung gewählt (Abschalten durch Alkohol, einfach ohne FS fahren), warum nicht die vorhandenen andere Möglichkeiten?

Als weitere Denkanstösse:
-Deine Scheidungsproblematik war wohl mit auch durch Alkoholkonsum begründet. Deine Erklärung, daß Dein Mann Dein Trinkverhalten kritisierte, weil er selbst Probleme mit Alkohol hatte, kommt mir wirklich sehr merkwürdig vor. Hinweise aus dem sozialen Umfeld wegen des Trinkverhaltens sind normalerweise Alarmzeichen, daß der Konsum tatsächlich außerhalb der Norm liegt... gab es auch von anderen Leuten solche Hinweise an Dich? Warum hast Du die Hinweise Deines Mannes nicht ernst genommen, daß die Kritik vielleicht wirklich gerechtfertigt ist? Lügst Du Dir da vielleicht in die eigene Tasche?

-die 20 Cognacs: wenn Du mal in den Promillerechner schaust, brauchst Du, um 1,6 Promille zu erreichen, tatsächlich schon mindestens 12 Cognacs, wenn sie nicht auf einmal, sondern über einen längeren Zeitraum getrunken werden, auch mehr. Insofern war die Unterstellung der Gutachterin gar nicht mal soooo daneben. Gerade die Tatsache, daß Du mit 1,6 noch 30 km gefahren bist, spricht für eine hochgradige Alkoholgewöhnung. Dafür muß man Mengen trinken, die deutlich über dem Wert von 1,6 liegen, weswegen 20 Cognac durchaus im Bereich des Möglichen sind. Schau Dir bitte mal diesen Kommentar zu den Begutachtungsleitlinien an, da wird das mit der Alkoholgewöhnung gut erklärt!

Eine weitere Frage zu Deinen Posts:

Zitat
Ich tauschte meine Cognacs gegen ein Medikament aus was mir ermöglicht durchzuschlafen, ohne das mich mein Darm die ganze Nacht auf trab hält...


Darf ich fragen, was das für ein Medikament ist?

Gruß von COYOTA thread.gif


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Kai R.
Beitrag 06.07.2008, 09:31
Beitrag #44


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Hallo Cinderella,

schön, daß Du hier so offen bist. Zunächst einmal: die Durchfallquote bei einer ersten MPU liegt ungefähr bei 50%. Leute, die sich hier oder anderswo richtig vorbereiten, fallen höchstens noch zu 5% durch.

Dennoch muss ich Coyota völlig zustimmen und in die Kerbe gleich noch einmal reinhauen (no offense): Du hast anscheinend die grundsätzliche Richtung einer MPU noch nicht ganz verstanden. Du bist im Verkehr mehrfach auffällig geworden (mehrere Straftaten, teils unter Alkohol). Du hast Dich mit über 1,6%o noch ans Steuer gesetzt und konntest noch fahren. Das ist ein deutliches Indiz für Alkoholgewöhnung und damit für ein missbräuchliches Verhältnis zum Alkohol.

Jetzt steht (mit Recht) Deine Eignung in Frage. Damit dreht sich die Beweislast um: Du musst beweisen, dass Du (wieder) geeignet bist, ein Fahrzeug zu führen. Die Verantwortung liegt alleine bei Dir. Es gibt auch niemanden, an den Du das delegieren könntest. Der Gutachter in der MPU ist nur ein Medium, der Deine Aussagen ihm gegenüber einordnet und an Hand eines Beurteilungsrasters und seiner Ausbildung eine Prognose für die Zukunft abgibt.

Zu dem Beurteilungsraster gehört regelmässig:
- Der Proband hat sein Fehlverhalten akzeptiert und beschönigt nichts
- Der Proband hat die Ursachen für sein Fehlverhalten analysiert und dabei nicht nur die äusseren Motive (Druck, Fehleinschätzungen) sondern auch die inneren Motive (Dinge wie Akzeptanzsucht, Geltungsbedürfnis, Unsicherheit) analysiert
- Der Proband hat aus dieser Analyse Vermeidungsstrategien entwickelt, wie er zukünftig bei entsprechenden Lagen reagiert und vermeiden kann, sich wieder fehl zu verhalten
- Der Proband hat diese Vermeidungsstrategien eingeübt und über eine gewisse Zeit stabil gelebt

All dieses musst Du erarbeiten und den Gutachter davon überzeugen.

Du hast in Deinen Postings schon eine Fülle von Ansatzpunkten geliefert, wo die Sachen herkommen. Was noch fehlt, ist die richtige Einordnung. Und Du musst beim ersten Punkt anfangen: Einsicht in Dein eigenes Fehlverhalten.

Was mir auch noch auffällt, sind gewisse Parallelen zu diesem Thread: http://www.verkehrsportal.de/board/index.p...c=63391&hl= . Kannst Du ja mal durchlesen (neben vielen anderen Threads, die auch noch interessant sind).

Ansonsten: natürlich ist die positive MPU zu schaffen. Wir helfen dabei, versprochen.

Grüße

Kai


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Grüße

Kai
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Coyota
Beitrag 06.07.2008, 10:04
Beitrag #45


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Hallo Kai, wavey.gif

die "Ziele" der MPU hast Du wirklich klasse zusammengefasst clapping.gif und auch Martiniis Thread ist wirklich geeignet!!! Ich habe zu dem Thema noch einen alten Thread von MarSch herausgesucht, bei dem ich eine ähnliche Problematik, wie bei Cinderella sehe, nämlich einerseits Abschieben der Verantwortung auf äußere Motive, Nichterfassen der Entwicklung einer Alkoholgewöhnung als auch strategisch unkluges Antworten bei der Begutachtung. Seine 2.MPU nach unserer Beratung war dann ja auch positiv.

Ansonsten würde ich Cinderella auch empfehlen, mal die Beispielgutachten in den FAQ zu lesen, da man in diesen sowohl im positiven wie negativen Sinne sehr schön sehen kann, worauf es bei der MPU ankommt.

Gruß von COYOTA thread.gif


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Kai R.
Beitrag 06.07.2008, 10:12
Beitrag #46


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Schön, dass Du wieder da bist.

Grüße

Kai


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Zwangsradler
Beitrag 06.07.2008, 10:30
Beitrag #47


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Zitat (Cinderella56 @ 06.07.2008, 00:35) *
Ich kam zwar finanziell über den Winter,aber bis Ende März wurde ich 2 Mal erwischt und 3 mal denunziert. Ende April war dann der Gerichtstermin,
Natürlich mußte ich kündigen, denn man drohte mir wie Paris Hilton eine Haftstrafe an. ,wenn man mich noch einmal erwischen würde
Natürlich mußte mich der Richter bestrafen, aber es war für die vielzahl der Anzeigen echt fair. Er nahm mir weder mein Auto weg noch verurteilte er mich zu einer Geldstrafe .
Er mußte mir allerdings noch ein Jahr Sperre verhängen ,weniger ist laut Gesetzbuch nicht möglich.
Er gab mir den Tip ein Gnadengesuch einzureichen,,meine Geschichte zu schreiben, mit allen Gutachten einzureichen
und deshalb liegt mein Gutachten noch auf dem Gericht.
Mein Gesuch wurde einen Monat bevor die Sperre aufgehoben war abgelehnt, mit der Argumentation, ich hätte ja nichts getan um die Herren im Gremium,von denen ich niemand kenne, davon zu überzeugen, daß ich jetzt wieder in der Lage wäre ein Fahrzeug zu führen.

Geschickt versteckt, war mir entgangen. Erst die Formulierungen, bei denen ich mir sagte, mal nicht überinterpretieren. Dann die Situation nach der Begutachtung, ich dachte, die Freundin hätte dich nach Hause gefahren. Du stiegst in's Auto und arbeitetest weiter, gut versteckt, oder studiertest du die Baupläne fortan nur noch im Auto? Der Firmenwagen war weg, der Job auch. Auto und neue Arbeitsstelle waren zunächst also kein Problem und jetzt gleich ALG II. Ja die oberen Einkommensschichten müssen eben selbst Vorsorge treiben.

Nur, FOF kann ja beim ersten GA keine Rolle gespielt haben, das war doch erst danach. Aufsichtsrat und Bauleitung als Computerlegasteniker, wie macht man sowas?


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... denn hast Du Oliv an, kann Dich keiner mehr sehen.
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Ernschtl
Beitrag 06.07.2008, 12:27
Beitrag #48


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Zitat (Zwangsradler @ 06.07.2008, 11:30) *
Aufsichtsrat und Bauleitung als Computerlegasteniker, wie macht man sowas?
Ganz einfach: richtig. In einer Führungsposition reicht es völlig aus, wenn man mit dem email Programm umgehen kann, der Rest wird an die Indianer delegiert.
BtT: wie hilft man der TE aus der Misere und wie tritt man der MPU Abzocke ans Bein?
Besonders die 2. Frage (eigentlich das Thema) wurde bisher "duckmäuserisch" unter den Tisch gekehrt. Hat das ev. mit der oft zitierten deutschen Obrigkeitshörigkeit zu tun? Ich finde schon, dass sich die TE verar...t fühlen darf.


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Jens
Beitrag 06.07.2008, 12:33
Beitrag #49


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Zitat (Ernschtl @ 06.07.2008, 13:27) *
Besonders die 2. Frage (eigentlich das Thema) wurde bisher "duckmäuserisch" unter den Tisch gekehrt.

Wurde hier doch bereits beantwortet.


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Martiniii
Beitrag 06.07.2008, 12:45
Beitrag #50


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Mir steht die MPU ja noch bevor, darum wird mir beinahe schlecht, wenn ich so lese, wie es laufen kann.
Eins würde ich im Gegensatz zu Dir nie bei der MPU machen, nämlich diskutieren, ich glaube , dass mögen Sie gar nicht.
Aber ich kann verstehen, dass jeder sehr schnell in eine solche Situation kommen kann.

Ich habe genau wie Du nur Zuhause und abends getrunken.
Ich wußte schon lange das ich ein Alkoholproblem hatte. Es war also etwas anders als bei Dir.

Ich habe den Fragebogen bereits bearbeitet, allerdings ist es viel zu lang geworden. Aber es hat mir persönlich viel gebracht, mal alles aufzuschreiben.

Weiterhin wünsche ich Dir viel Glück- mir haben die anderen dabei sehr geholfen und ich denke, für Dich werden Sie auch alles Mögliche machen.

Großes Lob an Coyota- wie immer ein sehr guter Beitrag, regt zum Nachdenken an.
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