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> vom Auto nass gespritzt
heiron
Beitrag 22.05.2007, 17:33
Beitrag #1


Neuling


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Soeben bin ich als Fussgänger von einem sehr rücksichtslosen Autofahrer VON OBEN BIS UNTEN nass gespritzt worden. Das Auto ist durch eine Riesenpfütze gefahren und hat eine Riesenfontäne verursacht. In der ich mit euiner Freundin mittendrin stand.
Wir waren von einer Sekunde auf die andere Pitschnass. Wir haben geschimpft und gewunken, denn bei der Riesenfontäne musste das dem Fahrer aufgefallen sein. Der ist allerdings einfach weiter gefahren.
Was für einen Tatbestand efüllt das denn nun und in welchem Umfang ist das Schadensersatzpflichig?
Vielen Dank für Eure Erfahrung.
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cheffe
Beitrag 22.05.2007, 17:42
Beitrag #2


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Mir fällt auf Anhieb nur ein Verstoß gegen § 1 StVO ein - Durch Außer-Acht-Lassen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt einen anderen mehr als nach den Umständen unvermeidbar belästigt -> 10 €.

Ein Unfall war es nicht, ein Schaden ist auch nicht entstanden, bleibt nur mögliche mangelnde Rücksichtnahme seitens des Autofahrers.

Hätte der Autofahrer Euch erkennen müssen? Hätte er die Pfütze umfahren können?


--------------------
Leben und leben lassen....

Ich weiß, daß ich nichts weiß. (Sokrates)
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Arthur Dent
Beitrag 22.05.2007, 17:44
Beitrag #3


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Tatbestand:
Zitat
Durch Außer-Acht-Lassen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt
1.1 einen anderen mehr als nach den Umständen unvermeidbar belästigt 10 €

Schadensersatz: Kosten für die Reinigung der Kleidung, ggf. auch Ersatz für den Schaden, der dadurch entstanden ist, daß ihr nun erst mal frische Klamotten anziehen musstet (z.B. Verdienstausfall für die Zeit, falls jemand von euch auf dem Weg zur Arbeit war).

Erfolgsaussichten: Wenn ihr den Fahrer nicht erkannt habt, sehe ich (leider) kaum Chancen auf Erfolg.


--------------------
10 Gebote des sicheren Radfahrens

"Die oft flächendeckende Überziehung von ganzen Stadtvierteln mit markierten [Rad-] Wegen erscheint unter stadtgestalterischen Aspekten als bedenklich" - Bundesanstalt für den Straßenverkehr in "Verkehrssichere Anlage und Gestaltung von Radwegen"; ISBN 3-89429-384-5
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Gast_BAB3_*
Beitrag 22.05.2007, 19:09
Beitrag #4





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Zitat (heiron @ 22.05.2007, 18:33) *
...Wir waren von einer Sekunde auf die andere Pitschnass...

Bei dem Wetrer sollte man für eine kleine Erfrischung dankbar sein whistling.gif
Aber im Ernst, so wie ich das sehe, bleibt da nur der Versuch, die Kosten für Reinigung und damit in Zusammenhang stehende Kosten einzufordern. Ansonsten bleibt nur, sich über so einen rücksichtslosen Kerl/ rücksichtsloses Weib aufzuregen. ranting.gif
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Goetz
Beitrag 23.05.2007, 06:33
Beitrag #5


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Es gibt genügend Pfützen auf Deutschlands Straßen, um die man nicht drumrumfahren kann (Gegenverkehr). Natürlich sollte man da nicht ohne abzubremsen durchbrettern, aber andererseits kann ich als Fahrzeugfüher wohl auch erwarten, daß der Fußgänger einen möglichst großen Abstand einhält (falls der Fußweg breit genug ist), eben um nicht naß zu werden!
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Schorsch
Beitrag 23.05.2007, 06:47
Beitrag #6


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Zitat (cheffe @ 22.05.2007, 19:42) *
Ein Unfall war es nicht, ein Schaden ist auch nicht entstanden, bleibt nur mögliche mangelnde Rücksichtnahme seitens des Autofahrers.

Hätte der Autofahrer Euch erkennen müssen? Hätte er die Pfütze umfahren können?


Definition:
"Ein Unfall liegt vor, wenn ein plötzlich von außen unfreiwillig auf einen Gegenstand oder ein Lebewesen einwirkendes Ereignis einen Schaden an Leben, Leib oder Sache hervorruft."

Ein Unfall - und damit auch Unfallflucht, liegt also vor (" bei der Riesenfontäne musste das dem Fahrer aufgefallen sein").

Fußgänger, die neben der Straße gehen, sind für den Fahrer deutlich erkennbar und er hätte die Pfütze umfahren oder langsamer fahren müssen.
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Gast_BAB3_*
Beitrag 23.05.2007, 07:12
Beitrag #7





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Zitat (Schorsch @ 23.05.2007, 07:47) *
...Ein Unfall liegt vor, wenn ein plötzlich von außen unfreiwillig auf einen Gegenstand oder ein Lebewesen einwirkendes Ereignis einen Schaden an Leben, Leib oder Sache hervorruft...
So weit so gut, aber:
Zitat
Definition: Sachschaden
Eine Sachbeschädiung im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes liegt vor, wenn durch ein regelwidriges Ereignis eine Substanz vernichtet oder angegriffen wird ...
Ich lege das so aus, dass die Substanz der Sache beschädigt sein muss, bevor es ein Sachschaden ist. Wenn Bekleidung nur nass wird, ist sie m.E nicht beschädigt oder angegriffen. Wenn also kein Schaden vorliegt, ist es auch kein Unfall und somit keine Unfallflucht. Dann wäre ja jedesmal die Bekleidung beschädigt, wenn sie in die Waschmaschine kommt oder bei spazierengehen im Regen nass wird think.gif
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Bill
Beitrag 23.05.2007, 07:43
Beitrag #8


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Es wird sehr wohl ein Schaden verursacht, denn durch den Schmutz (ich denke mal kaum, dass die Pfütze komplett sauber war) wird das Gewebe verschmutzt.

Falls die Kleidung arg schmutzig wurde: Reinigenm lassen und vom Halter die Kosten einfordern.


--------------------
"Von Sicherheit steht nichts in unserer Verfassung, in unserer Verfassung steht etwas von Freiheit. Das heisst also, soweit wir Sicherheit brauchen, um die Freiheit zu schützen ist das in Ordnung. Aber die Sicherheit ist kein Wert an sich - wir sind kein Sicherheitsstaat, sondern ein Freiheitsstaat." - Baum in Fakt, ARD am 23.04.2007


Die heutige Jugend
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Schorsch
Beitrag 23.05.2007, 07:45
Beitrag #9


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Zitat (BAB3 @ 23.05.2007, 09:12) *
Dann wäre ja jedesmal die Bekleidung beschädigt, wenn sie in die Waschmaschine kommt


Wäscht Du Deine Kleindung mit Straßen-Schmutzwasser?
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Gast_BAB3_*
Beitrag 23.05.2007, 08:04
Beitrag #10





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Nun denn, dann gibt es für den TE nur noch den Weg zur Polizei, die nassen Klamotten auf den Tisch als Beweismittel und einen Unfall mit anschließendem unerlaubten Entfernen von der Unfallstelle zu Protokoll geben.

@ heiron
Lass uns bitte an diesem denkwürdigen Ereignis teilhaben und schreib mal, wie der Reaktion der Kollegen bei der "Unfallaufnahme" war.... think.gif
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 08:06
Beitrag #11


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Zitat (Goetz @ 23.05.2007, 07:33) *
Es gibt genügend Pfützen auf Deutschlands Straßen, um die man nicht drumrumfahren kann (Gegenverkehr). Natürlich sollte man da nicht ohne abzubremsen durchbrettern,

Richtig. Und wenn ich weit genug abbremse, dann kommt das Wasser gar nicht bis auf den Gehweg.

Zitat
aber andererseits kann ich als Fahrzeugfüher wohl auch erwarten, daß der Fußgänger einen möglichst großen Abstand einhält (falls der Fußweg breit genug ist), eben um nicht naß zu werden!

Nein, das kann ich nicht erwarten, denn das ist oftmals gar nicht möglich. Je nach Geschwindigkeit des Autos habe ich als Fussgänger überhuapt keine Chance, entsprechend weit auszuweichen. Ausserdem sollte man nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Der Autofahrer ist in solchen Situationen derjenige, der auf Fussgänger Rücksicht nehmen muss, nicht umgekehrt.
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Gast_BAB3_*
Beitrag 23.05.2007, 08:12
Beitrag #12





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Zitat (AMenge @ 23.05.2007, 09:06) *
...Der Autofahrer ist in solchen Situationen derjenige, der auf Fussgänger Rücksicht nehmen muss, nicht umgekehrt...

Und das wird ihm (dem Autofahrer) per Strafbefehl wegen unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle dann auch klar gemacht rofl1.gif
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 08:14
Beitrag #13


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Zitat (BAB3 @ 23.05.2007, 09:12) *
Und das wird ihm (dem Autofahrer) per Strafbefehl wegen unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle dann auch klar gemacht rofl1.gif

Die Frage, ob es sich um einen Unfall handelt oder nicht, war überhaupt nicht Gegenstand meines Postings.
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Gast_BAB3_*
Beitrag 23.05.2007, 08:16
Beitrag #14





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War aber ne gute Steilvorlage als zusätzliche Antwort auf die Beiträge von Schorsch und Bill.

Tschuldige, dass ich Dein Posting dafür mißbraucht habe whistling.gif
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 08:17
Beitrag #15


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Zitat (BAB3 @ 23.05.2007, 09:16) *
Tschuldige, dass ich Dein Posting dafür mißbraucht habe whistling.gif

Akzeptiert.
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Schorsch
Beitrag 23.05.2007, 08:30
Beitrag #16


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Wenn bei einem kleinen Kratzerchen an der Stoßstange Unfallflucht vorliegt, dann doch wohl auch hier. Und wenn der Geschädigte, wie bei der Stoßstange, einen Super-Luxus Schadenausgleich verlangen kann, dann kommen bei neuen Designer-Klamotten schnell einige 1000 EUR zusammen.
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svenrd03
Beitrag 23.05.2007, 08:41
Beitrag #17


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@ Schorsch
wo lässt Du denn Deine Klamotten reinigen rofl1.gif

@ All
Nachdem mir das auch mal vor vielen Jahren passiert ist (Ich war der Fußgänger!) achte ich sehr genau darauf, ob mich noch einmal so ein Schwall Wasser treffen kann und bleibe vorsichtshalber auch mal stehen um dies zu vermeiden..... BTW Ich konnte damals kein Nummernschild mehr erkennen, da ich zuerst mal das Wasser aus den Augen reiben musste unsure.gif
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Schorsch
Beitrag 23.05.2007, 08:51
Beitrag #18


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Zitat (svenrd03 @ 23.05.2007, 10:41) *
@ Schorsch
wo lässt Du denn Deine Klamotten reinigen rofl1.gif


Der Autofahrer muss seine angekratzte Stoßstange nicht notdürftig reparieren lassen. Wieso sollte sich jemand mit nagelneuen Designerkleidern mit gewaschener zufriedengeben?


Und noch ne Definition:
"Eine Körperverletzung ist der Eingriff in die körperliche Unversehrtheit einer Person in Form einer körperlichen Misshandlung oder einer Gesundheitsschädigung"

Von oben bis unten nassgespritzt zu werden, ist sicher auch ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit.
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Gast_BAB3_*
Beitrag 23.05.2007, 08:57
Beitrag #19





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Zitat (Schorsch @ 23.05.2007, 09:30) *
Wenn bei einem kleinen Kratzerchen an der Stoßstange Unfallflucht vorliegt, dann doch wohl auch hier.
Selbstverständlich, ganz wie Du meinst. wavey.gif
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Schorsch
Beitrag 23.05.2007, 09:12
Beitrag #20


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Einige sehen im Führerschein anscheinend einen Freibrief, nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer zu schädigen.
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Gast_BAB3_*
Beitrag 23.05.2007, 09:31
Beitrag #21





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Zitat (Schorsch @ 23.05.2007, 10:12) *
Einige sehen im Führerschein anscheinend einen Freibrief, nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer zu schädigen.
Jetzt wirst Du unsachlich. thumbdown.gif
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Lemon70
Beitrag 23.05.2007, 10:36
Beitrag #22


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Wenn das Durchfahren einer Pfütze mit gleichzeitiger Dusche eines Fußgängers, der sich daneben befindet eine Körperverletzung darstellt, dann würde das doch für mich als Autofahrer eine Gefahrenbremsung rechtfertigen, wenn ich diese Situation unmittelbar vor mir erkenne?

Mit Bremsassistent kann eine Gefahrenbremsung recht heftig ausfallen. Bin gespannt, was mein Hintermann dazu sagen würde, wenn er meinem Heck einen Besuch abstattet.


--------------------
Viele Grüße
Lemon70



... alles wird gut 😊
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 10:47
Beitrag #23


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Zitat (Lemon70 @ 23.05.2007, 11:36) *
Mit Bremsassistent kann eine Gefahrenbremsung recht heftig ausfallen.

Nicht heftiger als ohne, wenn man Bremsen kann.
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Gast_BAB3_*
Beitrag 23.05.2007, 10:57
Beitrag #24





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@ Lemon70

Warte mal ab, bis Schorsch selbst einen Thread aufmacht und er uns mitteilt, dass er durch eine Pfütze gefahren ist und einen Fußgänger "geduscht" hat. Vielleicht hat er es auch nicht gemerkt und fährt weiter.
Er wird uns dann berichten, welche gerechte Strafe er für die Körperverletzung und die Unfallflucht bekommen hat... rofl1.gif wavey.gif
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MickyMaus
Beitrag 23.05.2007, 11:00
Beitrag #25


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Zitat (Bill @ 23.05.2007, 08:43) *
Falls die Kleidung arg schmutzig wurde: Reinigenm lassen und vom Halter die Kosten einfordern.

Da kannst du aber lange einfordern. Der richtige Ansprechpartner ist der Fahrer, nicht der Halter...


--------------------
Viele Grüße,
MM
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Gast_BAB3_*
Beitrag 23.05.2007, 11:37
Beitrag #26





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Zitat (MickyMaus @ 23.05.2007, 12:00) *
Zitat (Bill @ 23.05.2007, 08:43) *

Falls die Kleidung arg schmutzig wurde: Reinigenm lassen und vom Halter die Kosten einfordern.

Da kannst du aber lange einfordern. Der richtige Ansprechpartner ist der Fahrer, nicht der Halter...


Er meint, dass er auf jeden Fall einen Anspruch auf Reinigung der Bekleidung hat. Dass es nicht unbedingt der Halter sein muss, ist klar.
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Goetz
Beitrag 23.05.2007, 12:15
Beitrag #27


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Der Halter kann es nur sein, wenn er zum Tatzeitpunkt auch der Fahrer war.
Das muß der "Geschädigte" beweisen können. Und auch, daß die Verschmutzung der Kleidung durch eben diese Pfütze erfolge, und nit durch anderweitige Einflüsse (ausgerutscht und hingefallen). Wenn Regenwetter ist, muß man im Übrigen damit rechnen, naß zu werden tongue.gif wobei es natürlich ärgerlich ist und zu berechtigtem Zorn führt, von einem unachtsamen Autofahrer vollgespritzt zu werden.
Andersherum könnte man ja auch ein verschulden der Gemeinde anführen, wenn die Straße voller Schlglöcher ist oder die Abflüsse nicht funktionieren whistling.gif
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vektor
Beitrag 23.05.2007, 13:00
Beitrag #28


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Zitat (Schorsch @ 23.05.2007, 11:12) *
Einige sehen im Führerschein anscheinend einen Freibrief, nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer zu schädigen.


Kann es sein dass Du einen grundsätzlichen Groll gegen Autofahrer hegst?


Gibt es eigentlich für Fussgänger auch so was in der Art wie eine allgemeine Betriebsgefahr, gerade bei Nässe?

Zitat (Goetz @ 23.05.2007, 14:15) *
wobei es natürlich ärgerlich ist und zu berechtigtem Zorn führt, von einem unachtsamen Autofahrer vollgespritzt zu werden.


Ohne jeden Zweifel! Oft kann man aber gerade bei starkem Regen tiefere Pfützen gar nicht erkennen. Und wenn man da durchrauscht und eine Fontäne wirft ist es halt einfach unglücklich gelaufen, da dann sogar eine Absicht hinein zu interpretieren wie es vereinzelt hier getan wird ist daneben!
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 13:26
Beitrag #29


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 14:00) *
Oft kann man aber gerade bei starkem Regen tiefere Pfützen gar nicht erkennen.

Bitte? Wieso sollte das nicht funktionieren? Gerade bei starkem Regen muss ich verstärkt mit grossen Pfützen rechnen und im Zweifel meine Geschwindigkeit reduzieren.

Zitat
Und wenn man da durchrauscht und eine Fontäne wirft ist es halt einfach unglücklich gelaufen, da dann sogar eine Absicht hinein zu interpretieren wie es vereinzelt hier getan wird ist daneben!

Nein, das ist dann nicht dumm gelaufen, dass ist dumm vom Autofahrer. Solche Aktionen sind schlicht und einfach ganz problemlos vermeidbar, wenn man die Augen aufmacht. Ich unterstelle den betreffenden Fahrern dabei übrigens keine Absicht sondern irgendwas zwischen Unvermögen und Gleichgültigkeit.
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MickyMaus
Beitrag 23.05.2007, 13:29
Beitrag #30


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 14:00) *
da dann sogar eine Absicht hinein zu interpretieren wie es vereinzelt hier getan wird ist daneben!

Ob Absicht oder nicht, ist zunächst erstmal gleichgültig, selbst die fahrlässige Begehung ist bußgeldbehaftet, der Vorsatz kostet i.A. das doppelte...


--------------------
Viele Grüße,
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eff-jay
Beitrag 23.05.2007, 13:37
Beitrag #31


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In Österreich gibt ein diesbezügliches Urteil:

Gemäß § 20 Abs 1 Straßenverkehrsordnung (StVO) darf ein Fahrzeuglenker nicht so schnell fahren, dass durch seine Fahrweise ein anderer Straßenbenützer oder an der Straße gelegene Sachen beschmutzt werden. Der Lenker muss seine Fahrgeschwindigkeit so anpassen, dass er beim Fahren durch Pfützen keine Personen oder Sachen beschmutzt. Das heißt, das unabhängig von der objektiven Geschwindigkeit jede Geschwindigkeit zu schnell ist, bei der es zu einer Beschmutzung kommt (VwGH 17.4.1978, 2766/77).
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vektor
Beitrag 23.05.2007, 13:44
Beitrag #32


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Zitat (AMenge @ 23.05.2007, 15:26) *
Nein, das ist dann nicht dumm gelaufen, dass ist dumm vom Autofahrer. Solche Aktionen sind schlicht und einfach ganz problemlos vermeidbar, wenn man die Augen aufmacht. Ich unterstelle den betreffenden Fahrern dabei übrigens keine Absicht sondern irgendwas zwischen Unvermögen und Gleichgültigkeit.


Willst Du allen ernstes sagen, dass Du noch nie bei starkem Regen eine Furt oder tiefe Pfütze übersehen hast? Das Du noch nie verwundert warst warum es auf einmal beim Fahren dermassen gespritzt hat?
Wieso gibt es so viele Aquaplaning Unfälle? Weil die Fahrer nur durch Unvermögen und Gleichgültigkeit glänzen? Nein, weil sie das auf der Fahrbahn stehende Wasser nicht gesehen haben und deshalb zu schnell waren!

Hier im Forum wird zwar vor allem die rein rechtliche Seite von Verkehrssituationen diskutiert, aber ab und an kann man schon mal auch die Lebensrealität in Betracht ziehen. Und die ist eben nicht ganz so einfach, als dass man alle kritischen, gefährlichen oder wie hier einfach nur ärgerlichen Situationen durch Aufmerksamkeit und Können bewältigen könnte!


Zitat (MickyMaus @ 23.05.2007, 15:29) *
, selbst die fahrlässige Begehung ist bußgeldbehaftet, der Vorsatz kostet i.A. das doppelte...


Wenn das einer mit Absicht macht soll er von mir aus das 10 fache zahlen!
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 13:46
Beitrag #33


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 14:42) *
Willst Du allen ernstes sagen, dass Du noch nie bei starkem Regen eine Furt oder tiefe Pfütze übersehen hast? Das Du noch nie verwundert warst warum es auf einmal beim Fahren dermassen gespritzt hat?

Ja, das will ich damit sagen. Und da ich kein Übermensch bin, sollte das auch für andere Fahrer machbar sein. Du solltest dich eher fragen, warum das bei dir offenbar nicht so gut klappt. Entweder liegts am Sehen oder an der Geschwindigkeit.

Zitat
Wieso gibt es so viele Aquaplaning Unfälle? Weil die Fahrer nur durch Unvermögen und Gleichgültigkeit glänzen? Nein, weil sie das auf der Fahrbahn stehende Wasser nicht gesehen haben und deshalb zu schnell waren!

Zusatzvariante: Weil sie ihre Geschwindigkeit nicht den Witterungsbedingungen angepast haben. Weil sie darüber hinauf nicht auf die Anzeichen geachtet haben, die auf stehendes Wasser hindeuten. Und weil sie vielleicht mit vollkommen abgenudelten Reifen unterwegs sind.
Möglichkeiten gibt es viele, aber um es dratisch zu sagen: Sowas passiert nicht unvorhersehbar!

Zitat
Hier im Forum wird zwar vor allem die rein rechtliche Seite von Verkehrssituationen diskutiert, aber ab und an kann man schon mal auch die Lebensrealität in Betracht ziehen. Und die ist eben nicht ganz so einfach, als dass man alle kritischen, gefährlichen oder wie hier einfach nur ärgerlichen Situationen durch Aufmerksamkeit und Können bewältigen könnte!

Alle sicher nicht, die hier aktuelle schon.
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MickyMaus
Beitrag 23.05.2007, 13:58
Beitrag #34


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 14:44) *
Wenn das einer mit Absicht macht soll er von mir aus das 10 fache zahlen!

Oder auch das huntertfache. Ist aber irrelevant, wichtig ist, dass auch die fahrlässige Begehung schon bußgeldbewehrt ist. Also auch, wenn du die Pfütze "nur" übersiehst.


--------------------
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vektor
Beitrag 23.05.2007, 14:00
Beitrag #35


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Zitat (AMenge @ 23.05.2007, 15:46) *
Zitat (vektor @ 23.05.2007, 14:42) *

Willst Du allen ernstes sagen, dass Du noch nie bei starkem Regen eine Furt oder tiefe Pfütze übersehen hast? Das Du noch nie verwundert warst warum es auf einmal beim Fahren dermassen gespritzt hat?

Ja, das will ich damit sagen. Und da ich kein Übermensch bin, sollte das auch für andere Fahrer machbar sein. Du solltest dich eher fragen, warum das bei dir offenbar nicht so gut klappt. Entweder liegts am Sehen oder an der Geschwindigkeit.


Den Trick wie Du die Tiefe jeder Pfütze aus der Fahrersicht bestimmen kannst würde mich interessieren. Und wenn es dazu noch Dunkel ist um so mehr!

Aber selbst wenn Dir das in der kurzen Zeit die Dir dafür bleibt bei jeder (und davon reden wir jetzt, von jeder Pfütze ohne Ausnahme) gelingt, wie reagierst Du? Bremsen? Wenn Dir dann einer draufrauscht ist die Mitschuld ja wohl sicher. Ausweichmanöver? Wohl kaum, da zu gefährlich. Also was machst Du?
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Schorsch
Beitrag 23.05.2007, 14:09
Beitrag #36


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Zitat (Goetz @ 23.05.2007, 14:15) *
Der Halter kann es nur sein, wenn er zum Tatzeitpunkt auch der Fahrer war.
Das muß der "Geschädigte" beweisen können.



Du verwechselst da etwas. Für Schäden die mit dem Fahrzeug angerichtet werden, haftet der Halter über seine Haftpflicht-Versicherung. Für ein Bußgeld müßte der Fahrer ermittelt werden.


Ich habe diese Aussage des TE: "bei der Riesenfontäne musste das dem Fahrer aufgefallen sein. Der ist allerdings einfach weiter gefahren" zugrundegelgt. Und dann ist Fahrerflucht gegeben und ich meine auch Körperverletzung, denn wem ist nicht eine Backpfeife lieber als von oben bis unten nassgespritzt zu werden - und ersteres ist eindeutig Körperverletzung.

Übrigens ist man für eine Schädigung anderer nicht nur dann haftbar, wenn sie vorsätzlich erfolgte, wie hier anscheinend in einigen Beiträgen geschrieben wird.
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ujgm
Beitrag 23.05.2007, 14:10
Beitrag #37


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 15:44) *
Wieso gibt es so viele Aquaplaning Unfälle? Weil die Fahrer nur durch Unvermögen und Gleichgültigkeit glänzen? Nein, weil sie das auf der Fahrbahn stehende Wasser nicht gesehen haben und deshalb zu schnell waren!

Dass bei Regen auch Wasser auf der Fahrbahn sein könnte, erfordert wirklich eine enorme Denkleistung. Eine solche Kombinationsfähigkeit kann man nun wirklich nicht von jedem Autofahrer verlangen!
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Goetz
Beitrag 23.05.2007, 14:20
Beitrag #38


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Was ich bis jetzt verstanden habe: wenn Regen und Fußgänger gleichzeitig auftreten darf nur noch so schnell langsam gefahren werden, daß jederzeit ohne Gefährdung Dritter auf Schrittgeschwindigkeit (oder weniger, denn nur dann spritzt es nicht) abgebremst werden kann.

Wenn die Wasserfontäne Körperverletzung ist, dann sicher auch die Rußschwaden aus diversen LKW und KOM, die man gelegentlich einatmen muß. wie verhält man sich dann ?? Kennzeichen aufschreiben und Schmerzensgeld fordern? In welcher Höhe ungefähr??
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vektor
Beitrag 23.05.2007, 14:24
Beitrag #39


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Zitat (ujgm @ 23.05.2007, 16:10) *
Dass bei Regen auch Wasser auf der Fahrbahn sein könnte, erfordert wirklich eine enorme Denkleistung. Eine solche Kombinationsfähigkeit kann man nun wirklich nicht von jedem Autofahrer verlangen!


Au ja, darum geht es jetzt hier ja auch, gelle!
Aber ich erklär es gerne noch mal: Autofahrern ohne Tiefenradar oder ähnliche Hilfsmittel kann es durchaus passieren, dass sie eine tiefe Pfütze oder ähnliches nicht als soche wahrnehmen und dann mehr spritzen als erwartet. Und genauso kann man sich auch bei Aquaplaning täuschen. Denn das (also das Aquaplaning) soll es sogar geben, ohne das es aktuell noch regnet! Natürlich kann man dann immer noch von nicht angepasster Geschwindigkeit reden, aber das ist ja eh das Totschlagargument für alles!
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svenrd03
Beitrag 23.05.2007, 14:29
Beitrag #40


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Nun noch einmal der andere Ansatz:

Als Fußgänger kann man regelmäßig sehr gut erkennen, an welcher Stelle die Gefahr von Spritzwasser droht. (Zumindest dann, wenn man nicht blind ist) Insofern kann man als Fußgänger in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle ein unerwünschtes Duschen selbst vermeiden..... Radfahrer und Motorradfahrer werden bei Regen sowieso vollkommen getränkt, sind diesbezüglich also nicht schutzbedürftig. Also, was solls. Wenns regnet wird man nass, wenn man nicht aufpasst noch nässer und wenn man Pech hat geduscht. So what, trocknet doch wieder. wink.gif
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 14:37
Beitrag #41


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 15:00) *
Den Trick wie Du die Tiefe jeder Pfütze aus der Fahrersicht bestimmen kannst würde mich interessieren. Und wenn es dazu noch Dunkel ist um so mehr!

Ich muss die Tiefe garnicht genau kennen. Es reicht zu wissen, dass irgendwo reichlich steht. Meistens ist es doch so, dass die Gefahr, Fussgänger zu duschen, nur bei richtig grossen Pfützen besteht, d.h. Wassermengen, dich sich über die halbe Fahrbahn ziehen. Und sowas sollte man rechtzeitig sehen. Dann kann es natürlich noch passieren, dass irgendwo ein tiefes Loch in der Fahrbahn ist, welches vollgelaufen ist. Aber auch sowas erscheint nicht ohne Ankündigung, da in der Regel dann die gesamte Strasse in einem schlechten Zustand ist. Dieser Umstand lässt mich bei Regen sowieso den Fuss vom Gas nehmen.
Und schlussendlich beobachte ich nicht nur die Fahrbahn vor mir sondern achte auch auf das, was sich so neben der Fahrbahn tut. Und wenn da ein Fussgänger des Weges geht und dies recht dicht an der Fahrbahn, dann werde ich auch da langsamer. Eigentlich ganz einfach - wenn man denn will.

Zitat
Aber selbst wenn Dir das in der kurzen Zeit die Dir dafür bleibt bei jeder (und davon reden wir jetzt, von jeder Pfütze ohne Ausnahme) gelingt, wie reagierst Du? Bremsen? Wenn Dir dann einer draufrauscht ist die Mitschuld ja wohl sicher. Ausweichmanöver? Wohl kaum, da zu gefährlich. Also was machst Du?

S.o., wenn man aufmerksam fährt und die signale der Umgebung zu deuten weiss, dann hat man ausreichend Zeit zu Reagieren. Wenn man sich natürlich überrascht ist, dass bei starkem Regen auf einmal eine Pfütze da ist, dann wirds mit der Reaktionszeit denkbar knapp.
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Arthur Dent
Beitrag 23.05.2007, 14:44
Beitrag #42


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Zitat (svenrd03 @ 23.05.2007, 16:29) *
Insofern kann man als Fußgänger in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle ein unerwünschtes Duschen selbst vermeiden.....
Und wie? In dem man bis nach der Rush-Hour wartet?

Zitat
Wenns regnet wird man nass, wenn man nicht aufpasst noch nässer und wenn man Pech hat geduscht. So what, trocknet doch wieder. wink.gif
Eben, und zum Vorstellungsgespräch oder zum Termin bei der Bank kann man ja auch pludernass hingehen, oder auch nass auf der Arbeit rumsitzen, macht ja nix...


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"Die oft flächendeckende Überziehung von ganzen Stadtvierteln mit markierten [Rad-] Wegen erscheint unter stadtgestalterischen Aspekten als bedenklich" - Bundesanstalt für den Straßenverkehr in "Verkehrssichere Anlage und Gestaltung von Radwegen"; ISBN 3-89429-384-5
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Beitrag 23.05.2007, 15:00
Beitrag #43


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Zitat (AMenge @ 23.05.2007, 16:37) *
[ Dieser Umstand lässt mich bei Regen sowieso den Fuss vom Gas nehmen.


Darauf focussiert sich letztendlich doch alles. Aber was verstehst Du darunter? Klar fährt man bei regen vorsichtiger, aber so langsam dass es zum Analysieren und rechtzeitigen Bremsen vor meiner Meinung nach durchaus vorhandenen kaum zu erkennenden tiefen Pfützen reicht wohl normalerweise kaum. Es sei denn man ist eh schon in einer 30er Zone oder ähnlichem unterwegs. Und mal ernsthaft, jede Pfütze anbremsen kanns ja auch nicht sein.
Oder fährst Du bei Regen immer so langsam dass es gar nicht Spritzen kann? Der restliche Strassenverkehr wirds Dir danken! laugh2.gif
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granny
Beitrag 23.05.2007, 15:05
Beitrag #44


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Zitat (svenrd03 @ 23.05.2007, 16:29) *
Nun noch einmal der andere Ansatz:

Als Fußgänger kann man regelmäßig sehr gut erkennen, an welcher Stelle die Gefahr von Spritzwasser droht. (Zumindest dann, wenn man nicht blind ist) Insofern kann man als Fußgänger in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle ein unerwünschtes Duschen selbst vermeiden.....

Ganz doller Ansatz mad.gif Wir reden ja gerade über die Fälle, in denen der Fußgänger dies eben nicht vermeiden kann (oder will). Die Verharmlosung der dreckigen und kalten Giftbrühe (Reifenabrieb, Pollen, anderer Feinstaub, Sand, Lehm, Laub...) als säubernde-warme "Dusche" ist jedenfalls vollkommen unangebracht.

Zitat
Radfahrer und Motorradfahrer werden bei Regen sowieso vollkommen getränkt, sind diesbezüglich also nicht schutzbedürftig. Also, was solls. Wenns regnet wird man nass, wenn man nicht aufpasst noch nässer und wenn man Pech hat geduscht. So what, trocknet doch wieder. wink.gif

Wahrscheinlich trittst du beim Fußball auch bereits am Boden liegende Spieler nochmal kräftig in die Nieren. Sind doch eh schon verletzt. think.gif
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 15:06
Beitrag #45


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 16:00) *
Oder fährst Du bei Regen immer so langsam dass es gar nicht Spritzen kann?

Lies meine Beiträge nochmal ganz genau, dann wirst du wissen, wie ich fahre. Es ist schade, dass du offenbar nur schwarz/weiss denken kannst aber die vielen Schattierungen dazwischen nicht siehst.

Zitat
Der restliche Strassenverkehr wirds Dir danken! laugh2.gif

Bislang hat sich - zumindest bei starkem Regen - noch niemand beschwert.
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Schorsch
Beitrag 23.05.2007, 15:10
Beitrag #46


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Zitat (svenrd03 @ 23.05.2007, 16:29) *
Als Fußgänger kann man regelmäßig sehr gut erkennen, an welcher Stelle die Gefahr von Spritzwasser droht. (Zumindest dann, wenn man nicht blind ist) Insofern kann man als Fußgänger in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle ein unerwünschtes Duschen selbst vermeiden.....


Bis jetzt heißt es noch in der StVO :
"Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."
Du willst das anscheinend auf den Kopf stellen.

Und der Satz ist anscheinend auch in Vergessenheit geraten:
"Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen ....anzupassen. "
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vektor
Beitrag 23.05.2007, 15:19
Beitrag #47


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Zitat (AMenge @ 23.05.2007, 17:06) *
Lies meine Beiträge nochmal ganz genau, dann wirst du wissen, wie ich fahre. Es ist schade, dass du offenbar nur schwarz/weiss denken kannst aber die vielen Schattierungen dazwischen nicht siehst.


Es ist witzig, aber genau das habe ich auch über Dich gedacht.
Ich sage doch auch, dass, wenn man eine Gefahr oder Belästigung für Fußgänger erahnt, NATÜRLICH aufpassen soll. Nur meine ich halt auch, dass es Situationen wie die um die es hier geht gibt bei der man die Belästigung halt erst bemerkt wenns zu spät ist. Und man in meinen Augen keine Chance hatte sie mit vertretbarem Aufwand zu vermeiden. Und auch die Fußgänger können durchaus ihren Teil dazu beitragen dass es solch eine Dusche für sie erst gar nicht gibt. Aber das darf man hier ja gar nicht anbringen, denn der Autofahrer ist ja der Verursachende, wie kann man da etwas mitdenken vom Fußgänger erwarten!

Zitat (AMenge @ 23.05.2007, 17:06) *
Bislang hat sich - zumindest bei starkem Regen - noch niemand beschwert.


Übrigens: Bei mir auch nicht!
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MickyMaus
Beitrag 23.05.2007, 15:19
Beitrag #48


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 15:00) *
Den Trick wie Du die Tiefe jeder Pfütze aus der Fahrersicht bestimmen kannst würde mich interessieren. Und wenn es dazu noch Dunkel ist um so mehr!

Darum geht es doch gar nicht. Du kannst mit wenigen Blicken abschätzen, ob das Wasser da vorne nur ein Wasserfilm ist oder eine Pfütze. U.a. fahren vor dir auch Autos da durch.

Zitat (svenrd03 @ 23.05.2007, 15:29) *
Wenns regnet wird man nass, wenn man nicht aufpasst noch nässer und wenn man Pech hat geduscht. So what, trocknet doch wieder. wink.gif

Pfützen treten auch auf, wenn es schon lange nicht mehr geregnet hat. Ein solch rücksichtsloses Verhalten derart zu verharmlosen ist unter aller Kanone...

Zitat (vektor @ 23.05.2007, 16:00) *
Und mal ernsthaft, jede Pfütze anbremsen kanns ja auch nicht sein.

Wie wäre es mit einem einfachen Blick, ob dort Fußgänger oder Radfahrer in der Nähe sind, die nassgespritzt werden können. Wenn keiner da ist, kannst du nach Herzenslust durchheizen, wenn Fußgänger da sind, eben nicht. Dann heißt es im Extremfall jede Pfütze mit langsamer Geschwindigkeit zu durchfahren.

Zitat (vektor @ 23.05.2007, 16:00) *
Oder fährst Du bei Regen immer so langsam dass es gar nicht Spritzen kann? Der restliche Strassenverkehr wirds Dir danken! laugh2.gif

Ich habe bislang noch keinen Fußgänger nass gemacht und es hat sich auch noch niemand über meinen Fahrstil beschwert...


--------------------
Viele Grüße,
MM
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AMenge
Beitrag 23.05.2007, 15:21
Beitrag #49


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Zitat (vektor @ 23.05.2007, 16:16) *
Ich sage doch auch, dass, wenn man eine Gefahr oder Belästigung für Fußgänger erahnt, NATÜRLICH aufpassen soll. Nur meine ich halt auch, dass es Situationen wie die um die es hier geht gibt bei der man die Belästigung halt erst bemerkt wenns zu spät ist.

Und genau das bestreite ich.

Zitat
Und auch die Fußgänger können durchaus ihren Teil dazu beitragen dass es solch eine Dusche für sie erst gar nicht gibt. Aber das darf man hier ja gar nicht anbringen, denn der Autofahrer ist ja der Verursachende, wie kann man da etwas mitdenken vom Fußgänger erwarten!

Natürlich können Fussgänger dazu beitragen, ich darf als Autofahrer dies aber nicht erwarten, geschweige denn verlangen. Die Polemik steht deinem letzten Satz übrigens nicht gut zu Gesicht, denn der Satz trifft genau den Sachverhalt. Der Autofahrer ist Verursacher, nicht der Fussgänger!
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Rechtsfahrgebot
Beitrag 23.05.2007, 15:22
Beitrag #50


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hab gestern einen radfahrer der aufm fußweg gefahren is derbe nass gemacht. da war ja dieses starke gewitter und auf einmal kam eine riesen pfütze und der arme hat die ganze ladung abbekommen ^^ naja wer bei dem wetter unterwegs ist hat halt pech gehabt ausweichen oder bremsen wär zu gefährlich gewesen bei der geschwindigkeit
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