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> Wenn man sauber ist Urintest ablehnen?
beru
Beitrag 13.01.2020, 20:56
Beitrag #1


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Mal rein hypothetisch, ich komme in eine Verkehrskontrolle, habe keine Drogen genommen, trotzdem haben die Polizisten den Verdacht.
Es wird mir ein freiwilliger Urintest angeboten.

Jetzt ist der Urintest ja nicht gerichtsverwertbar, nur die Blutprobe. Daher gehe ich mal davon aus, dass der Urintest eben manchmal das falsche Ergebnis liefert, die Blutprobe aber immer richtig ist.

Wäre es nicht viel klüger, wenn man sauber ist den freiwilligen Urintest zu verweigern und sich in der Folge unfreiwillig Blut abnehmen zu lassen?
Denn: Falls der Urintest falsch positiv anschlägt, werde ich ja ohnehin zur Blutprobe bestellt, muss aber bis zu deren Auswertung meinen FS vorläufig abgeben. Wenn ich mich jedoch weigere und nur Blut abgebe, ist doch der Verdacht nicht groß genug mich vorlaüfig aus dem Verkehr zu ziehen, sprich ich muss meine FE bis zur Auswertung der Blutprobe nicht abgeben.

Umgekehrt gilt ja dann vermutlich, dass wenn ich was genommen hab, ich auf jeden Fall die Urinprobe machen soll in der Hoffnung, dass sie falsch negativ ausfällt?

Passt das so oder hab ich nen Denkfehler?

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ks-film
Beitrag 13.01.2020, 21:03
Beitrag #2


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Wenn der Urintest negativ ist, musst du ja nirgendwo hin - würde Zeit sparen...
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Frank-Helbig
Beitrag 13.01.2020, 21:09
Beitrag #3


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Der Fragesteller hat schon Recht.
Es gibt häufig den Fall des "falsch positiv".
Dann wird vor Ort der Führerschein einkassiert.

@ks-film: Wenn es mal so einfach wäre ...

Selbst mit gutem Gewissen, und niemals Drogen eingenommen, kann es vorkommen, dass der Test anschlägt.
Die netten Polizisten diskutieren dann nicht. Wozu auch. Lappen weg.
Mit anschließender Blutentnahme beim Arzt.
Der Betroffene hat sodann die Lauferei.
(und bis zum amtlichen Blutergebnis darf er nicht mehr fahren. Für Freizeitfahrer vertretbar. Aber wer beruflich darauf angewiesen ist ..)
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Skoddy
Beitrag 13.01.2020, 21:12
Beitrag #4


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Ich für meinen Teil würde bei der Ermittlung gegen meine Person nicht mitwirken.


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Q-Treiberin
Beitrag 13.01.2020, 21:44
Beitrag #5


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Also von „häufigem“ falsch negativ hab ich noch nichts gehört.... und der FS wird bei einem positiven Urintest auch nicht „einkassiert“, es gibt „nur“ ein 24stündiges „Fahrverbot“.
Die Aussage, dass er bis zum Ergebnis des Bluttestes nicht mehr fahren darf ist also falsch.

Trotz allem würde ich allerdings einen Urintest auch immer ablehnen..


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Martinmmartin
Beitrag 13.01.2020, 21:47
Beitrag #6


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Die werden dir dann aber wenigstens 24 Std Weiterfahrt untersagen oder? Ausfallerscheinungen denken die sich schon aus....kan man sich gegen sowas schützen oder sind wir ausgeliefert?
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Ernschtl
Beitrag 13.01.2020, 21:52
Beitrag #7


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Sofern man ein wenig Zeit hat lehnt man die freiwilligen Tests immer ab.
Das Risiko, dass es dann länger dauert liegt aber auch nur bei 5%.


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Kai R.
Beitrag 14.01.2020, 16:51
Beitrag #8


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ich würde den Test nicht ablehnen. Er kann nur
- negativ sein. Dann kann ich meine Fahrt fortsetzen
- falsch positiv sein. Dann geht es zur Blutprobe. Ist aber exakt so schlimm als würde ich den Test verweigern.

Wenn ich gleich verweigere, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein cop.gif seinen Anfangsverdacht aufrecht erhält und mich zur Blutprobe bittet, recht hoch. Und dann habe ich neben dem Zeitverlust durch die Blutprobe auch noch die 24h-Untersagung der Weiterfahrt am Hals.

Zitat (Martinmmartin @ 13.01.2020, 21:47) *
Ausfallerscheinungen denken die sich schon aus....kan man sich gegen sowas schützen oder sind wir ausgeliefert?

warum sollten sie das tun? Aber natürlich kann sich ein cop.gif irren.


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Grüße

Kai

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T73
Beitrag 14.01.2020, 17:09
Beitrag #9


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Zitat (Kai R. @ 14.01.2020, 16:51) *
Wenn ich gleich verweigere, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein cop.gif seinen Anfangsverdacht aufrecht erhält und mich zur Blutprobe bittet, recht hoch.


"Recht hoch" ist sehr relativ wink.gif Die cop.gif cop.gif werden nicht auf jeden vagen Verdacht, eine Blutprobe anordnen. Das kostet ja auch alles Geld, und zu viele negative Blutproben will von denen keiner sammeln, macht sich nicht gut. Deshalb ist ebenso die Chance, dass sie auf die Blutprobe verzichten, "recht hoch".

Ich würde demnach auch nicht freiwillig bei der Beweisführung gegen mich mitwirken.
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Q-Treiberin
Beitrag 14.01.2020, 17:18
Beitrag #10


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Zitat (Kai R. @ 14.01.2020, 16:51) *
ich würde den Test nicht ablehnen.
Du bist auch keine Frau.... whistling.gif


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Skoddy
Beitrag 14.01.2020, 17:27
Beitrag #11


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Zitat (Kai R. @ 14.01.2020, 16:51) *
Und dann habe ich neben dem Zeitverlust durch die Blutprobe auch noch die 24h-Untersagung der Weiterfahrt am Hals.

Warum sollte die Weiterfahrt untersagt werden? think.gif


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nachteule
Beitrag 14.01.2020, 17:29
Beitrag #12


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Hallo, T73,

Zitat (T73 @ 14.01.2020, 17:09) *
Deshalb ist ebenso die Chance, dass sie auf die Blutprobe verzichten, "recht hoch".

das wage ich zu bezweifeln.

Erfahrene Polizeibeamte bieten den Urintest erst dann an, wenn sie sich ziemlich sicher sind, dass der Proband unter BTM - Einfluss steht.

Dieser Test soll lediglich den Verdacht erhärten und zusätzlich zeigen, auf welche Stoffe das Blut untersucht werden soll, denn das spart unnötige Kosten.

Die Entscheidung, ob man diesen Test durchführt oder nicht, muss jeder selber treffen.

Für einen BTM - Konsumenten kann es sich natürlich negativ auswirken, wenn er dem Test zustimmt, denn hier kann auch länger zurückliegender Konsum angezeigt werden, obwohl man bei der Blutuntersuchung unter den Grenzwert fallen würde (diese Tests werden von manchen dann gerne mal als falsch positiv dargestellt).

Anders sieht es aus, wenn man gar kein BTM konsumiert, aber aufgrund anderer Einflüsse den Anschein erweckt, dass man möglicherweise unter BTM - Einfluss steht.

Hier kann der Test schnell dafür sorgen, dass man unbehelligt weiter fahren kann.

Viele Grüße,

Nachteule


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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

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Kai R.
Beitrag 14.01.2020, 17:41
Beitrag #13


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Zitat (Q-Treiberin @ 14.01.2020, 17:18) *
Zitat (Kai R. @ 14.01.2020, 16:51) *
ich würde den Test nicht ablehnen.
Du bist auch keine Frau.... whistling.gif

notfalls kann Frau den Urintest ja auch auf der Polizeiwache machen.

Zitat (Skoddy @ 14.01.2020, 17:27) *
Warum sollte die Weiterfahrt untersagt werden? think.gif

weil das bei einem Drogenverdacht mit Blutprobe aus Prävention immer passiert. Es ist ja noch kein Ergebnis da und der Anfangsverdacht besteht.


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Grüße

Kai

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Q-Treiberin
Beitrag 14.01.2020, 20:36
Beitrag #14


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Zitat (Kai R. @ 14.01.2020, 17:41) *
Zitat (Q-Treiberin @ 14.01.2020, 17:18) *
Zitat (Kai R. @ 14.01.2020, 16:51) *
ich würde den Test nicht ablehnen.
Du bist auch keine Frau.... whistling.gif

notfalls kann Frau den Urintest ja auch auf der Polizeiwache machen.
Auch steht eine Beamtin dann neben mir und ich müsste mich doch etwas mehr „anstrengen“ um das Becherchen zu füllen.... Nö, für mich ein NoGo.

Mit einem „Rüssel“ wäre eine solche Urinprobe einfacher und diskreter zu „erledigen“... ohne, nein!


Und bis jetzt hat bei mir bei drei „Versuchen“ eine verweigerte UP auch noch zu keiner BE geführt.


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wito
Beitrag 15.01.2020, 13:07
Beitrag #15


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@Q-Treiberin, wenn du schon 3x zum Test aufgefordert wurdest, müssen die erfahrenen Beamten gem. Aussage von nachteule sich ja ziemlich sicher gewesen sein, dass du unter BTM standest.

...oder handelte es sich 3x um unerfahrene Beamte think.gif

...oder sie waren sich doch nicht so sicher, sonst hätten sie ja eine BE angeordnet. think.gif

Was ich sagen will, heutzutage, zumindest in meiner schönen Stadt im Norden, werfen die Beamten egal welchen Alters oder Rangs mit Aufforderungen zum Pipitest nur um sich...
Vorallem bei den "Großkontrollen" wo kollektiv mehrere Hundert Autos überprüft werden unter dem Deckmantel der Einbruchssicherheit, wenn man jemanden schön anhält kann man ja BTM gleich mittesten, Verdacht hin oder her.

Bin persönlich auch nicht bereit diesen Hikhak mitzumachen.
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lottizwerg
Beitrag 16.01.2020, 09:36
Beitrag #16


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Wenn ich mir doch nichts vorzuwerfen habe, wo ist dann das Problem einen Urintest abzugeben, wenn der Vedacht besteht? think.gif

Eine Ablehnung würde bei mir den Verdacht des Konsumes nur verhärten. Wenn ich tatsächlich "sauber" bin, würde ich es mit einem Urintest beweisen können.



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Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist das, was du aus dem machst, was dir zustößt...
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Martinmmartin
Beitrag 16.01.2020, 10:27
Beitrag #17


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Die Ablehnung kann auf keinem Fall etwas verhärten. Es ist dein Recht und keine Ausfallerscheinung. Dein Recht zu üben darf nicht als verdächtig angesehen werden.
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durban
Beitrag 16.01.2020, 10:31
Beitrag #18


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Zitat (lottizwerg @ 16.01.2020, 10:36) *
Wenn ich mir doch nichts vorzuwerfen habe, wo ist dann das Problem einen Urintest abzugeben, wenn der Vedacht besteht? think.gif


Nicht jeder pinkelt gerne in der Öffentlichkeit.


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lottizwerg
Beitrag 16.01.2020, 10:32
Beitrag #19


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Das ist mir klar, dass es meine Recht wäre, sowas abzulehen. Ich verstehe nur nicht, warum man sowas ablehnt, wenn man "sauber" ist. Man hat doch nichts zu verlieren. Aber, ich muss es auch nicht verstehen, weil ich den Test gemacht hätte, wenn ich "sauber" wäre ;-)


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Martinmmartin
Beitrag 16.01.2020, 10:37
Beitrag #20


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Die mentalität - ich hab doch nichts zu verbergen, ich muss mich nicht fürchten- klingt zwar zuerst logisch aber es öffnet die Tür für den kontrollierenden in Zukunft ruhig Sachen kontrollieren die für manche dann doch zum Problem werden konnten ( Ob Du richtige Religion hast , was du an hast... usw)
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gsi2l
Beitrag 16.01.2020, 10:47
Beitrag #21


Neuling
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Zitat (Kai R. @ 14.01.2020, 16:51) *
ich würde den Test nicht ablehnen. Er kann nur
- negativ sein. Dann kann ich meine Fahrt fortsetzen
- falsch positiv sein. Dann geht es zur Blutprobe. Ist aber exakt so schlimm als würde ich den Test verweigern.

Wird gerne vergessen: bei falsch-positivem Ergebnis erwartet den vermeintlichen Delinquenten nicht nur die Blutentnahme, sondern es wird auch gerne direkt eine Anzeige wg. Betäubungsmitteln geschrieben, damit - unabhängig vom Ausgang des Verfahrens - der Teilnehmer entsprechend in den Systemen getagt ist.

Wird man dann irgendwann später wieder angehalten, sieht der Polizist, dass man bereits wg. des Verdachts auf BTM-Besitzt (?) oder Konsum (?) angezeigt wurde. Das empfinde ich persönlich als erheblichen Nachteil, da meine Souveränität und Integrität damit hart ungerechtfertigt angegriffen ist.

Daher: immer den Test, der eh inflationär angeboten wird, verweigern. Bisher musste ich nur einmal mit zur BE - befundlos. Angeboten bekam ich den Urintest bereits bestimmt 10 mal. Ich habe aber auch noch nie irgend etwas mit Drogen zu tun gehabt, daher sehe ich der BE gelassen entgegen.
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SeriousSam
Beitrag 16.01.2020, 11:38
Beitrag #22


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Es kommt natürlich immer drauf an, wie viel Zeit man hat wenn man das Pinkeln verweigert. Dann muss ich für eine evtl. Blutentnahme eine Stunde Puffer einbauen.


Zitat (Kai R. @ 14.01.2020, 17:41) *
notfalls kann Frau den Urintest ja auch auf der Polizeiwache machen.

Wenn man hier allerdings nicht an einen kulanten Beamten gerät zieht man aber den Zonk und darf alleine sehen wie man zurück zum Auto kommt. Unnötige Taxidienste sind im Polizeidienst nämlich nicht vorgesehen (wie ich hier irgendwann mal gelesen habe), u.a. auch aus Versicherungsgründen.
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Willson1
Beitrag 16.01.2020, 11:40
Beitrag #23


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Wie sähe das eigentlich aus, dass wenn man mitgenommen wird, vorher den Urintest abgeleht hat, die BE durchgeführt wird und präventiv die Weiterfahrt für 24h untersagt wird und man zb mit einem Taxi nach Hause fahren muss und der Bluttest nachher substanzlos sein wird und entsprechend nichts gefunden wurde ?

Kann man die Kosten hierfür, für das Taxi, der Polizei in Rechnung stellen?
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Kai R.
Beitrag 16.01.2020, 12:53
Beitrag #24


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nein. Wenn der Anfangsverdacht nicht willkürlich war, kann man dafür niemanden haftbar machen.


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Kai

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treysis
Beitrag 16.01.2020, 13:12
Beitrag #25


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Manchmal sind die Beamten sich unsicher, ob die Ausfallerscheinungen eindeutig genug sind. Dann bieten sie halt den Test an. Da lohnt es sich dann, abzulehnen. Ich halte das eher für eine ermittlungstaktische Maßnahme, denn eigentlich ist sie Quatsch.

Aber schon 10 Mal angeboten bekommen? So oft bin ich noch gar nicht kontrolliert worden. Meine letzte allgemeine Verkehrskontrolle liegt über 10 Jahre zurück. Aber gut, ich fahre auch eher weniger als 10 tkm im Jahr.
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Kai R.
Beitrag 16.01.2020, 13:58
Beitrag #26


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ich fahre seit 36 Jahren und in den letzten 20 Jahren immer zwischen 25.000 und 30.000 km im Jahr. In dieser Zeit bin ich in zwei zufällige Polizeikontrollen gekommen (und einmal nicht rausgewunken worden). Ich habe noch nie pusten müssen und noch keinen freiwilligen Drogentest angeboten bekommen.


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Grüße

Kai

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Skoddy
Beitrag 16.01.2020, 14:14
Beitrag #27


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Ich fahre meine Kilometer im ländlichen Bereich und Überland, rund 40.000 Km/Jahr. Die Zahl meiner Kontrollen ist auch extrem überschaubar. Ich denke es liegt daran wo man fährt. In der Großstadt dürfte sicher öfter kontrolliert werden als auf dem Dorf.


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janr
Beitrag 16.01.2020, 16:57
Beitrag #28


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Zitat (Q-Treiberin @ 14.01.2020, 21:36) *
... Mit einem „Rüssel“ wäre eine solche Urinprobe einfacher und diskreter zu „erledigen“... ohne, nein! ...
Da gibt es doch Adapter. think.gif


--------------------
Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.

Fleisch ist ja bekanntlich ein vegetarisches Produkt das im Laufe eines sogenannten Getreideveredlungsprozess entsteht.
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treysis
Beitrag 16.01.2020, 17:32
Beitrag #29


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Gibt's auch wiederverwendbar (bspw. bei dm) aus Plastik im Plastik-Etui. Hab die Anwendung auch schon live miterlebt...nu, steht man halt zusammen/nebeneinander an der Pissrinne und merkt keinen Unterschied (ich glaube aber, mit Rock geht es einfacher, als mit Hose).
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Bielo
Beitrag 17.01.2020, 11:40
Beitrag #30


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Ist urinieren in der Öffentlichkeit nicht Bußgeldbewehrt? think.gif

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kleines-Chaos
Beitrag 20.01.2020, 12:18
Beitrag #31


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dieses thema interessiert mich jetzt auch.

vorab: wenn ich fahre bin ich immer clean. ich rauche lediglich ab und zu legale CBD blüten und ich teste mich zwischen konsum und auto fahren selbst mit einem 50er cut off urin test - was die cops können kann ich schon lange tongue.gif wenn der mal positiv ist, dann fahre ich ganz einfach eine woche nicht und danach ist er wieder negativ rofl1.gif

trotzdem wäre mir ein urintest mehr als unangenehm:
man sieht es mir nicht (mehr) an, aber ich bin eine transgenderfrau. anders gesagt: ich bin als mann zur welt gekommen. die "geschlechtsangleichende operation" lehnte ich ab, weil mir diese einfach viel zu risikoreich ist.

aus nachvollziehbaren gründen ist es für mich ein absolutes nogo vor anderen zu pieseln und das gilt sowohl für männliche als auch weibliche cops! wie würde es sich verhalten, wenn ich aufgrund dessen die urinabgabe verweigere, die kontrolle aber auf der autobahn statt findet ? müsste ich dann mit kosten rechnen, damit mein auto von der autobahn geschleppt wird , während mich die cops zwecks bluttest zur wache chauffieren ? weil ich kann ja schlecht zu fuss auf die autobahn um den wagen selbst wieder dort abzuholen .... sad.gif

ich hatte einmal bereits so ein erlebnis, wo man mir als ausweichlösung einen speicheltest angeboten hat. das habe ich dann auch ziemlich dankbar angenommen. der beamte meinte aber damals noch, daß sei ein netter zug von ihm wo er als cop keineswegs zu verpflichtet sei. aber er wolle mir "ärger ersparen"..... naja, klar daß er das auslegt wie er bockig ist. natürlich durfte ich nach 10 minuten weiter fahren


aber wie sieht es da "in wirklichkeit" aus, angenommen ich sei gerade auf der autobahn und nicht innerorts ?

nebenbei bemerkt: bin adac mitglied und rechtschutzversichert (verkehrssachen sind mit abgedeckt)
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MsTaxi
Beitrag 20.01.2020, 12:37
Beitrag #32


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Zitat (kleines-Chaos @ 20.01.2020, 12:18) *
weil ich kann ja schlecht zu fuss auf die autobahn um den wagen selbst wieder dort abzuholen .... sad.gif
(...)
nebenbei bemerkt: bin adac mitglied und rechtschutzversichert (verkehrssachen sind mit abgedeckt)

Du müsstest ja nicht zu Fuß gehen, wozu gibt es meine freundlichen Berufskollegen? laugh2.gif

Ich weiß nicht, wie bereitwillig du dich als transgender outen möchtest in so einem Moment, grundsätzlich würde ich nach Alternativen wie Speicheltest oder Wischtest fragen und im Zweifel die Sachlage erklären. Polizisten sollten so viel Sensitivitätstraining haben, dass sie dem dann -- wenn auch vielleicht unwillig und knurrig - Rechnung tragen.

Wen würdest du weshalb verklagen wollen? think.gif


--------------------
"Das Problem beim Klartext reden in Sachen Alkohol und Drogen besteht darin, dass der, der zuhört, gern weghört, wenn er noch nicht bereit für den Klartext ist."
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kleines-Chaos
Beitrag 20.01.2020, 12:43
Beitrag #33


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Zitat (MsTaxi @ 20.01.2020, 12:37) *
Wen würdest du weshalb verklagen wollen? think.gif

ein test kann nur negativ ausfallen. eventuelle abschleppkosten weg von der autobahn würde ich gerade deswegen mit garantierter siocherheit meinem anwalt zeigen ^^

und den ADAC erwähnte ich weil die mich vlt kostenlos abschleppen würden ?

think.gif

Der Beitrag wurde von ulm bearbeitet: 20.01.2020, 16:30
Bearbeitungsgrund: Zitat erkennbar gemacht
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MsTaxi
Beitrag 20.01.2020, 12:52
Beitrag #34


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Ich bezweifle, dass der ADAC da kostenlos abschleppen würde, der Wagen ist ja vollends fahrfähig. Außerdem: warum sollte der überhaupt abgeschleppt werden müssen? Ein Auto kann verschlossen durchaus 24 Stunden lang auf einem Parkplatz/Raststätte stehen bleiben.


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"Das Problem beim Klartext reden in Sachen Alkohol und Drogen besteht darin, dass der, der zuhört, gern weghört, wenn er noch nicht bereit für den Klartext ist."
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kleines-Chaos
Beitrag 20.01.2020, 13:01
Beitrag #35


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ja, aber so eine kontrolle findet ja meistens erstmal auf der seitlichen standspur statt. wenn die polizei natürlich so nett ist und den wagen zur nächsten raststätte oder parkplatz fährt wäre ja demnach alles gut.

aber auf dem standstreifen darf der doch sicher nicht alleine stehen bleiben, oder ? falls doch würde ich wohl wirklich einfach einen deiner fleissigen kollegen beauftragen, mich dort hin zu fahren laugh2.gif
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Skoddy
Beitrag 20.01.2020, 13:56
Beitrag #36


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Zitat (kleines-Chaos @ 20.01.2020, 12:18) *
ich bin eine transgenderfrau.

Ich an Deiner Stelle würde dem Urintest zustimmen. Da bei der Urinabgabe ein Beamter gleichen Geschlechts anwesend sein muss würde ich sowohl einen männlichen als auch einen weiblichen Polizisten ablehnen. Es ist deren Problem wo sie einen Kollegen mit dem Geschlecht divers finden laugh2.gif

Aber mal im Ernst: Unabhängig von irgendwelchen Geschlechtern würde ich niemals einem Urintest zustimmen.


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lukaten
Beitrag 26.01.2020, 16:40
Beitrag #37


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Zitat (kleines-Chaos @ 20.01.2020, 14:01) *
ja, aber so eine kontrolle findet ja meistens erstmal auf der seitlichen standspur statt.

Den Polizisten, der Lebensmüde genug ist auf dem Standstreifen eine solche Kontrolle durchzuführen, musst du mir zeigen.
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Bren Essel
Beitrag 07.06.2020, 21:08
Beitrag #38


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ich würde immer ablehnen und mir die Dienstnummer von dem Polizisten notieren. Dann gibt es eine Dienstaufsichtsbeschwerde und der Polizist hat einen Eintrag in seiner Polizeiakte - so lange das Beschwerdeverfahren andauert, wird der Polizist auch nicht befördert, in der Entgeldstufe höher gesetzt oder Ähnliches!
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uwe112
Beitrag 07.06.2020, 21:17
Beitrag #39


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Woher kommt diese Erkenntnis ?

Der Beitrag wurde von ulm bearbeitet: 07.06.2020, 21:51
Bearbeitungsgrund: unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht
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ulm
Beitrag 07.06.2020, 21:52
Beitrag #40


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Wahrscheinlich aus dem Phantasialand...

...zumindest trifft das so nicht zu. Daher wäre es schön, wenn man der Quelle für solche Phantasien mal auf den Grund gehen kann.
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Panzerkroete
Beitrag 12.06.2020, 14:37
Beitrag #41


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Ich würde einen Urintest IMMER verweigern und zwar aus folgenden Gründen:

Es ist einfach ein Angriff in die persönliche Freiheit und daher nicht gerade angenehm.
Wenn du sowieso sauber bist, hast du auch keine Ausfallerscheinungen. Wenn du dem Polizisten klar machst, dass du deine Rechte kennst und notfalls auch durchsetzt, werden auch keine erfunden (sowas kann für den Polizeibeamten sehr böse enden).
Das Risiko eines falsch positiven Tests ist einfach zu hoch.
Blutkontrollen ordnet die Polizei auch wirklich nur bei stichhaltigem Anfangsverdacht an. Sonst sind die Kosten einfach zu hoch und Vater Staat mag auf keinen Fall Geld verlieren (ist auch der Beförderung nicht dienlich).

Gäbe es Schweißwischtests dann können wir über Punkte 1 und 3 nochmal reden.
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Buchholzer
Beitrag 12.06.2020, 14:43
Beitrag #42


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Den stichhaltigen Anfangscerdacht haben die Polizisten immer bei im Informatuonssystem eingetragenen BTMlern....egal wie clean die sind.....der hatte immer....solange der im Informationssystem ist, geht der Proband immer zur Blutentnahme...

Und auch die Pinkelproben werden nicht jedem angeboten sondern auch nur bei Verdacht....wenn die Polizei die Pinkelprobe anbietet, dann haben die einen Verdacht und ziehen dass dann bis zur BE durch....auf gut Glück lassen auf Zufallstreffer lassen die nicht jeden Kontrollierten pinkeln...
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