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> Mpu oder nach ÄG den Führerschein zurück ?
Moreno97
Beitrag 13.09.2019, 22:55
Beitrag #1


Neuling


Gruppe: Neuling
Beiträge: 4
Beigetreten: 13.09.2019
Mitglieds-Nr.: 85790



    
 
Hallo, mein Name ist Moreno ich bin 22 Jahre alt und neu in diesem Forum.

ich hoffe jemand kann mir zu diesem Vorfall ein paar Informationen geben.


Ich schildere mal kurz die Vorfälle.

Vor 2 Jahren musste ich meinen Führerschein abgeben

Da ich unter Alkoholeinfluss (1,1) Promille Gefahren bin.

Nach etwa 2 Wochen bin ich erneut ohne FS Auto gefahren,

Was ziemlich bescheuert gewesen ist.

Die Führerscheinstelle forderte mich auf einen einen besonderen Kurs

Für fahranfänger zu absolvieren was ich auch gemacht habe & erfolgreich bestanden habe

Dazu muss kommt noch das ich zu dem Zeitpunkt in der Probezeit war Verlängerte Probezeit.

Ich war sehr optimistisch und dachte nach diesem Kurs bekomme ich meinen FS wieder.

Aber es tat sich erstmal nicht es war warten angesagt ungefähr 3 Monate.

Nach endlosen warten habe ich dann heute Post von der Führerscheinstelle

Erhalten.

Darin stand dass ich ein ärztliches Gutachten machen muss bis zum 28 Oktober.

(Begründung) unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, von einer Ecstasy-Tablette

Ich war in keinem Auto als ich kontrolliert wurde sondern zu Fuß unterwegs.

Meine Frage wäre jetzt bekomme ich nach dem ärztlichen Gutachten noch eine MPU

Oder hat sich das Ganze da durch dann geklärt ?

Was ich nicht ganz verstehe warum konfrontiert mich die Führerscheinstelle nicht damit

Dass ich ohne Führerschein Auto gefahren bin dass gibt mir zu bedenken.


Ich bedanke mich schon mal im Voraus für die Antworten und hoffe mir kann jemand die Angst vor der MPU nehmen.
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Martinmmartin
Beitrag 13.09.2019, 23:35
Beitrag #2


Neuling


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Ecstasy ist rechtlich gesehen eine harte Droge. Wer die konsumiert ist automatisch ungeeignet für Fahrerlaubnis , egal ob Du im Auto oder ohne damit erwischt wurdest. Du hattest die Tablette bei sich und die FSST hat verdacht dass Du sowas auch konsumierst. Äg soll deren Verdacht entweder bestätigen oder dich entlasten ( hattest es zwar dabei aber konsumieren war nicht geplannt) . Hier musst Du mitwirkung zeigen und schildern wie es wirklich war. Der Arzt ist dazu da dass er nachvolziehbar messen kann ob Du Abbauprodukte sprich Konsumnachweiss in Blut oder Urin hast. Du kriegst dein FS nur wenn Du dem Arzt glaubhaft erklärst wieso Du sowas bei Dir hast und es nie im Lebenkonsumiert wolltest. Dazu musst Du ganz Clean im Urin / Blut sein .
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Moreno97
Beitrag 14.09.2019, 00:29
Beitrag #3


Neuling


Gruppe: Neuling
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Mitglieds-Nr.: 85790



Danke erstmal für die Antwort.

Ich hatte nicht vor die Tablette zu konsumieren, ich wollte mich mit einem Kollegen am Hauptbahnhof treffen,
Um sie zu überbringen. Drogen habe ich noch keine konsumiert also kann ich mit guten Gewissen eine Urin Probe abgeben.


Könnte es sein dass der Arzt die Aussage von mir bezweifelt ?
Auch wenn die Urin Proben negativ ausfallen.

Der Beitrag wurde von ulm bearbeitet: 14.09.2019, 06:03
Bearbeitungsgrund: unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht
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haribo86
Beitrag 14.09.2019, 07:00
Beitrag #4


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Durchaus.......

Muss halt weitesgehend schlüssig sein.
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MrMurphy
Beitrag 14.09.2019, 07:42
Beitrag #5


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Zitat
Könnte es sein dass der Arzt die Aussage von mir bezweifelt ?


Botengang (also weder Dealer noch eigener Konsum) scheint oberflächlich eine Lösung zu sein. Aber welcher unbescholtene Bürger überbringt schon Drogen? Das ist also in sich schon unglaubwürdig. Zumal da du in der Vergangenheit gezeigt hast, dass dir dein eigener Vorteil wichtiger ist als Gesetze.

Deine Angaben müssen realistisch sein und zu den bekannten Tatsachen passen. Eine Tatsache ist zum Beispiel der Polizeibericht, der der Führerscheinstelle und dem Arzt vorliegt.

Wenn du dort zum Beispiel einen Eigenbedarf angegeben hast wird es mit dem Botengang gleich gar nicht funktionieren. Wobei ein Botengang in dem Milieu schon von sich aus unglaubwürdig ist. Zumal wenn man grade bei dem Botengang auch noch erwischt wird. Hast du den Namen des Empfängers angegeben?
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Moreno97
Beitrag 14.09.2019, 12:46
Beitrag #6


Neuling


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Zitat (MrMurphy @ 14.09.2019, 08:42) *
Wenn du dort zum Beispiel einen Eigenbedarf angegeben hast wird es mit dem Botengang gleich gar nicht funktionieren. Wobei ein Botengang in dem Milieu schon von sich aus unglaubwürdig ist. Zumal wenn man grade bei dem Botengang auch noch erwischt wird. Hast du den Namen des Empfängers angegeben?


Ich kann mich leider nicht mir daran erinnern, was ich bei der Polizei gesagt habe.
Den Strafbefehl habe ich auch nicht mehr.

Wie würde es aussehen wenn ich beim Äg den versuchten Konsum erläutere, muss ich dann mit einer Mpu rechnen ?
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Moreno97
Beitrag 14.09.2019, 14:21
Beitrag #7


Neuling


Gruppe: Neuling
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Mitglieds-Nr.: 85790



Zitat (MrMurphy @ 14.09.2019, 08:42) *
Wenn du dort zum Beispiel einen Eigenbedarf angegeben hast


Wenn ich doch bei der Polizei Eigenbedarf angegeben hätte, dann hätte ich ja eigentlich
Direkt ne Mpu bekommen müssen oder nicht ?


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Martinmmartin
Beitrag 14.09.2019, 20:53
Beitrag #8


Neuling


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Mitglieds-Nr.: 85591



Direkt zu MPU müsstest Du wenn die FSST sicher etwas in den händen hätte dass Konsum stattgefunden hat. Das haben die nicht , deshalb bleibt es vorerst in der Verdachtebene. äG soll klarheit schaffen..... da Du keine Angaben zum Konsum gemacht hast stehen die Schanzen gut
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